Posts by f1

    Mein Szenario

    lautet wie folgt:


    1. Wie bereits erwähnt, wird es zu keinem Verkauf der Unternehmung kommen (gemäss VR-P. Jordi die schlechteste Lösung)


    2. Die neue Crew will beweisen, dass sie es besser macht, als die Vorgänger, ergo, kein Verkauf


    3. Nachdem Veraison/Cobas alle ihre Anträge durchgebracht haben, müssen/müssten sie ein Interesse daran haben, an der -hoffentlich eintretenden- Erfolgsgeschichte teilzuhaben bzw. Aryzta wieder "fliegen zu sehen". Laut Jordi soll dies 5 Jahre dauern, ob die genannten Investoren solange zuwarten, wird die Zukunft zeigen. Ein allf. Ausstieg bis -sagen wir mal in den nächsten 5-6 Monaten- würde jedoch ihrem nicht gerade sonderlich guten Renommé schaden.


    4. Um erfolgreich starten zu können, braucht es frisches Geld: somit wird es wohl nochmals zu einer AK-Erhöhung von 500-600 Mio kommen. Zusätzlich soll gemäss Jordi nicht zur Kernkompetenz gehörende Beteiligungen verkauft werden. Somit könnte innert Halbjahresfrist rund 1 Mia. frisches Geld für den Schuldenabbau generiert werden. Das Vertrauen in den neuen VR sollte eine AK-Erhöhung begünstigen.


    5. Noch CEO Toland wird seinen Posten nach ein paar Monaten verlassen. Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass er die durch den neuen VR vorgegebene Firmenkultur mittragen kann/wird.


    Dies mein Blick in die Sterne. Ob es so kommt?.....

    Absichten von Jordi vom 22.8.2020

    Gemäss Aussagen vom Juli prüft der Aryzta-Verwaltungsrat den Verkauf des ganzen Unternehmens. "Es gibt keinen schlechteren Zeitpunkt zum Verkauf als jetzt", sagte Jordi dazu. "Wir holen das Unternehmen an einem tiefen Punkt ab und wollen es wieder zum Fliegen bringen."


    Sollte Jordi VR-Präsident werden, wird/müsste er sich -um glaubwürdig zu bleiben- gegen einen Verkauf an Singer oder sonstwer stemmen.

    Gertrud, bist du sicher

    dass jedes Jahr 50 Mio. an kumulierten Zinsen auflaufen? Wie setzt sich denn der Zinssatz zusammen? (ordentlicherweise Libor bzw. Soiron plus Risikomarge).



    Je nach Convenants könnte es auch sein, dass die gestundeten Zinsen -je nach Situation- auch verfallen können. Um dies richtig beurteilen zu können, müsste alle Convenants bekannt sein. Also Hardfacts (es gibt sehr viele Convenants-Möglichkeiten, welche vorallem die Emittenten und Banken schützen)! Ohne diese bewegen wir uns quasi im luftleeren Raum....

    gertrud: Hybridanleihe in Aktien tauschen

    Aufgrund der Ausstattung (welche wir nicht kennen) der Hybridanleihe stufen Ratingagenturen dieses Kapital zwischen 25-100% als Eigenkapital ein. Also je nachdem wie diese Hybridanleihe gestaltet wurde, könnte es sein, dass ein Tausch in Aktien nicht unbedingt Sinn macht.

    gertrud

    Bei einem Change of Control ist bei Anleihen grundsätzlich ein Kündigungsrecht der Anleiheneigner vorgesehen. Falls Singer übernimmt, könntest du doch deine (und alle anderen) Hybridposition kündigen. Oder etwa nicht?


    Sollten im Aryztafall jedoch sehr viele Convenants vereinbart worden sein, könnte dies aus meiner Sicht Singer abschrecken.

    Totenstille

    Alle warten auf die a.o. GV vom 16.9.2020. Die Ausgangslage ist ja bekannt. Wenn diese sich in den nächsten Tagen nicht ändert, wird es wohl kaum grössere Trade-Umsätze geben (in die eine oder andere Richtung)


    Also Abwarten und Tee trinken ist die Devise.

    @Gertrud/Wirecard/Leeverkäufe

    Hallo Gertrud


    ich habe mich vor einigen Wochen grundsätzlich als Gegner von Leerverkäufen geautet. Nun, wenn ich den Fall! Wirecard sehe, muss ich mich läutern. Die lange vor Bekanntwerden des Wirecard-Betruges vorgenommenen Leerverkäufe waren unter anderen ein klares Zeichen dafür, dass mit dieser Firma etwas/vieles nicht stimmt.


    Ich werde meine Beurteilung von ins Auge stechenden Leerverkäufen künftig schärfen. Im übrigen wundere ich mich, dass der Fall Wirecard hier nicht vermehrt diskutiert wird. Hat es denn keine CH Anleger erwischt? Eine solche Riesensauerei müsste doch eigentlich ein vermehrtes Echo in diesem Forum auslösen!

    Sucht man bei Swissquote nach einem seinen Vorstellungen entsprechen Warrant, z.B. für Idorsia, fällt auf, dass bei sehr zahlreichen SwissDots Warrants der UBS täglich Umsätze von je 50'000 angezeigt werden. Die UBS selbst generiert wohl diese Umsatzangaben. Was ist aber der Sinn dieser "Eigentransaktionen"? Dies erschliesst sich mir nicht. Weiss jemand mehr darüber?

    simsim

    Merci für deine Einschätzung.


    Eben, ich setze "nur" auf die Einsetzung des neuen VR/Management im August 2020. Um den erhofften Effekt zu erzielen, reicht m.M. nach eine Call-Laufzeit bis 3/21, bzw. werde ich den Call so oder so spätestens anfangs Sept. 2020 verkaufen.


    Auch ich habe so meine z.T. schmerzlichen Erfahrungen mit Warrants gemacht. In diesem Fall aber hier scheint mir ein -nicht zu grosser- Einsatz im Hinblick auf die kommende Konstellation vertretbar.

    Im Hinblick auf a.o. GV

    überlege mir, meinen Aktien-EP mittels eines Call-Warrants mit Laufzeit z.B. 3/21 zu verbessern. Ziel dieser Spekulation wäre es natürlich, dass die von Veraison vorgeschlagenen Profis auch wirklich in den VR gewählt werden. Dann, so stelle ich mir das vor, könnte die Zukunft von Aryzta positiver beurteilt werde können (obschon auch diese Leute keine Wunder vollbringen werden), was sich mind, kurzfristig positiv auf den Aktienkurs auswirken könnte - und damit natürlich mit einem schönen Hebel auch den Call-Warrant.


    Was meint ihr dazu?

    Dividende/Sonderdividende

    Ursprünglich wurde die ord. Dividende mit CHF 0.55 angegeben. Heute von Swissquote erhalte ich eine Dividende von CH 0,615. Sonderbar, und was ist mit der Sonderdividende von urspr. CHF 3.00??

    touchdown1

    Vergiss jedoch die all die geschlossenen Gastrobetriebe nicht, welche sicher einen markanten Umsatz generierten.


    We will see

    Was haben Schafe und Börsianer gemeinsam? Herdentrieb (und manchmal auch Dummheit...)!


    Stimme Tobias völlig zu.

    Mit einer Marktkapitalisierung von 345 Mio. ist da noch Luft nac

    Bellavista hat geschrieben: Mit einer Marktkapitalisierung von 345 Mio. ist noch Luft nach oben.


    Die Markt-(Börsen)kapitalisierung ist das eine. Ein allf. Käufer macht auch noch andere Rechnungen, z.B. den Substanzwert einer Unternehmung. Hierbei werden alle Aktiven zu Fortführungswerten berechnet (eben nicht zu den Buchwerten) und von diesem Vermögentotal die Schulden abgezogen. Die Differenz zwischen den meist höheren Fortführungswerten und den Buchwerten sind stille Reserven, welche steuerlich ebenfalls eine Rolle spielen.


    Und dann noch die Ertragswertmethode, in welcher die aufgrund der vorhandenen Substanz die künftigen Erträge der Firma prognostiziert/berechnet werden.


    Auch der Goodwillwert spielt eine wichtige Rolle.


    Vielfach ergibt sich ein Kaufpreis aus einer Mischrechnung all dieser Daten. Also die Marktkapitaliserung allein ist wie ein Fiebermesser, welcher noch ajustiert werden muss.

    Ja DomTom

    bin bezüglich Tuberkulose offenbar einem Irrtum aufgesessen. Sorry


    Trotzdem bleibe ich dabei, dass ein risikoloser Impfstoff gegen das Coronavirus 19 eine lange Zeitspanne umfassen wird. Nicht berücksichtigt ist dabei eine allfällige Mutation dieses Viruses.



    Hoffen wir das Beste!

    @DomDom/Impfungen

    Wie viele von uns hoffen darauf, dass in 1 Jahr ein Impfstoff vorhanden ist. Dabei muss man sehr vorsichtig bezüglich Dauer sein, bis so ein Impfstoff 1. gefunden und 2. global eingesetzt werden kann. Ich bin kein Wissenschafter, möchte aber zu bedenken geben, dass bis heute kein Impfstoff gegen Tuberkulose, AIDS oder auch Malaria (für Afrika) gefunden wurde.


    Trotzdem nicht schwarz sehen, sondern realistisch bleiben.

    Der aktuelle Kurs nimmt diesen Fall vorweg.

    Hier bin ich nicht mit dir einverstanden: wenn dies so wäre, dann hätte diese Einschätzung schon vor 1 Monat kursrelevant sein müssen. Der seitherige Absturz um 55% ist meiner Meinung nach Corona geschuldet und mit dem einhergehenden Umsatzverlust.


    Ansonsten teile ich deine Einschätzung weitgehend, obschon ich mich frage, ob eine CEO-Tausch bei ams in der heutigen Situation wirklich eine Trendwende bringen könnte.


    Danke für deinen Beitrag.

    gertrud

    Es ist schon paradox: da schrieb die ZKB anfangs März aufgrund der Aryzta Resultate per 31.1.2020 von einer Nettoverschuldung, welche seit 2013 nicht mehr so niedrig sei. Anfangs März war der Aktienkurs etwas über 0.70, heute bei 0.32. Antipiziert dieser tiefe Kurs wirklich die bereinigte Eigenkapitalbasis, oder nicht vielmehr die Corona-Krise? Oder haben die Anleger anfangs März ganz einfach die Marktkapitalisierung ignoriert, was dann Corona dafür übernommen hat?


    Nachdem nun sowohl Aryzta wie auch Ams ihre umstrittenen Kapitalbeschaffungen hinter sich haben und beide Unternehmungen von dir eher kritisch hinterleuchtet werden: was meinst du, welcher dieser Beiden wird die Kurve eher kriegen? Aryzta oder Ams? Oder noch anders gefragt, auf welche würdest du mit einem Zeitrahmen von 2-3 Jahren eher setzen? Brot oder Technologie? Everke oder Toland? Vorhandene Liquiditäten? Ich weiss, etwas vereinfacht, aber in der Einfachheit liegt vielfach die Wahrheit. Bin gespannt!