Posts by kekkomachine

    Ende des Jahres wird oft Window-Dressing in Fonds umgesetzt, da muss der Fondsmanager seinen Bonus maximieren und seine Entscheidungen erklären können. IDIA hat mal nicht ein freudiges Jahr hinter sich, da wird die Aktie wohl bei dem Einen oder Anderen rausgeworfen.

    Die Preise welche die Firma für die herkömmlichen Tests in Halodoc angibt sind nicht korrekt.


    Ein DIY Test-Kit kostet etwa ein Drittel eines Aptamex, kann überall gekauft werden, Halodoc ist dazu nicht der billigste Anbieter.

    Ein Antigen Rapid-Test in einer Klinik (also mit anerkannten Zertifikat) in Jakarta kostet weniger als ein Viertel des Preises welcher in der Präsentation angegeben wurde.

    Ein PCR-Test in einer Klinik (also mit anerkannten Zertifikat) in Jakarta kostet ungf. die Hälfte des Preises welcher in der Präsentation angegeben wurde.


    Nochmals Red Flags...dazu drücke ich mich besser nich aus in Bezug auf den Rest der Präsentation...


    Es ist immer bewundernswert wie die firmeneigene Kommunikation exklusiv betrachtet wird, als ob es keine andere Quelle geben würde.


    Nur so nebenbei...hat hier jemand das CE Zertifkat gesehen? Wer hat das Zertifikat erlassen? In China (also würde es mich in Indonesien nicht wundern) können diese Zertifikate sehr einfach und billig erstellt werden...Die Zertifizierung hat mal den Wert den man ihr gibt...in der Industrie redet man oft auch gerne von CE - China Export

    gertrud ich merke gerade dass die TTM Daten etwas durcheinander sind, die angegebene Leverage Ratio (Total Debt/EBITDA) beträgt 2.5x, wobei wenn ich die Daten einzeln nehme dann beträgt die Leverage 1'056/384 = 2.75x


    Aber eben, dass sind TTM Daten, mit der Nettoverschuldung würde dass dann 538/384 = 1.4x ergeben, wäre aber ebenfalls der höchste Wert seit 2010.


    Ich habe nun wenig Zeit um mich in die Verschuldung der Firma zu vertiefen und dessen Struktur zu begutachten, aber der Cash Flow ist solide, Margen sind relativ gut. Die Firma ist ganz ok. Mag sein, dass die Dividende etwas runter kommt, das haben dan Fonds nicht gerne.


    Die relevanten Industrien sind im Downtrend, speziell China belastet global sehr. Die Ratings na ja...ich habe gerade ein Buch gelesen wo der Author das Verhalten und die Ratings von Goldman Sachs analysierte und wie sich der Markt danach entwickelt hat. Mit einem Vorsprung von ein paar Wochen/Monaten (ansonstes ist es ja allen Klar), haben die regelmässig das Gegenteil gepredigt und verbreitet an Ratings oder Analysen, um damit die Retail Investoren genau dazu zu führen ihnen das Geld zuzuspielen. Man sollte die verklagen...aber das wird sehr unwahrscheinlich etwas bringen.

    Obwohl ich deiner meinung bin Gertrud was OERL angeht, ist die Verschuldung doch nicht so niedrig, mit 2.5 Leverage TTM. Das ist das höchste Niveau in den letzten 10 Jahren. Mit dem will ich jedoch nicht behaupten, dass es ein Problem sei, das denke ich nicht bei dieser Firma.


    OERL is sicherlich unter dem Radar der Anleger, und dies schon seit Jahren. Damals als die Firma noch Unaxis genannt wurde, sorgte das Management für Aufsehen, das war jedoch der Beginn des Abgrundes.

    Liwet is dazu noch ein Hinderniss geworden, und das hilft nicht um mehr Institutionen an Bord zu holen, ergo das Interesse bleibt halt sehr niedrig.


    Eine tolle industrielle Firma, so wie es manche in der Schweiz gibt, nur der Akienkurs ist eine Misere. Technisch hat die Aktie so viel Overhead Resistance, dass es wirklich sehr viel Volumen brauchen wird um etwas Luft zu finden.

    JPM ist kein aktiver Aktionär der eine Micro-Biotech übernehmen möchte und diese dann führt oder weiterverkauft. Wenn die nun ihre Bonds wandeln, müssten sie ein Pflichtangebot für den restlichen Teil der Aktien öffentlich unterbreiten, was wohl nicht in ihrem Interesse ist. Es würde mich sehr wundern, wenn JPM dies machen würde. Nein, JPM ist die Bude am trocken saugen... und Santhera hatte wohl keine bessere Lösung als dies so zu akzeptieren, aber die bekommen ja ihre Löhne so oder so...

    Ich verfolge die Firma kaum mehr...aber ich kenne Idorsia recht gut, von daher werfe ich ab und zu ein Auge auf Santhera. JPM finanziert die Bude durch Convertible Bonds zu einem horrenden 12-16% Zinssatz. Das bedeutet jedoch nicht, dass deren Equity Anteil so gross ist wie du geschrieben hast, sondern deren Long-Position theoretisch so gross wäre. JPM hält gerade mal 1.37% an Aktien, wovon knapp 56'600 Aktien ausgeborgt sind. Normalerweise machen die das um Short zu verkaufen, denn ich glaube wohl kaum, dass dies als Collateral irgendjemand interessieren würde, und JPM braucht sicher nicht Santhera als Collateral um Geschäfte zu treiben.


    Banken und Hedgefunds gehen nicht nur eine Richtung...Arbitrage, Absicherungen, Strategien mit Derivaten, und ja auch Long-Short Positionen gehören zum normalen Daily Business. Die Saugen die Firma regelrecht leer, denen ist es egal, nur eines zählt: Profit zu maximieren.

    Seit heute gehören 84,33% von Santhera J.P Morgan.

    Über die letzten 18 Monate hat JP Morgan seine Anteile kontinuierlich ausgebaut.

    Gleichzeitig sind die Aktien immer günstiger geworden. Kompliment an die Investmentbanker von JP.

    Ist bestimmt alles nur Zufall und keine Übernahmestrategie ;)

    Was für einen Quatsch erzählst du denn da...JPM baut nicht Positionen aus, die Bank ist in der Finanzierung von Santhera verwickelt und was du da erwähnst sind Call-Optionen und Convertible Bonds. Also ein wenig Vernunft und Verstand anzuwenden, bevor man da jeden Unsinn schreibt würde sicher nicht schaden. JPM ist wohl noch Short auf Santhera da die sich Aktien ausborgen, die Bank ist jedoch kein bedeutender Aktionär. Idorsia hält 12.85% in Aktien und 1.88% in Call Optionen und ist damit der grösste Aktionär.

    pedros du findest nichts weil sie auch keine Fabrik in Indonesien bauen, die wird in Malaysia gebaut. In Indonesien könnten die vielleicht Tempeh oder Palmöl produzieren, das wäre es jedoch in Sachen technologische Komplexität.


    donald duck1 wir würden es hier wohl alle begrüssen wenn du es sein lassen würdest, mit all den Zitaten und den Artikeln. Niemand braucht das hier im Forum, es bringt keinen Mehrwert und das Feed wird kaum mehr lesbar.


    jan_dietrich eine Aktie kann unter dem Buchwert über Jahre liegen, wenn du so den Wert der Firmen einschätzt, dann bezahlst du für die Vergangenheit, die Börse schaut jedoch 9-12 Monate nach vorne... Abgesehen davon, wie schon von Gertrud hervorgehoben, ist deine Berechnung nicht korrekt, die Bilanz von AMS hat grosse Risiken drin, welche die Zukunft eingetrübt haben.

    Was würde wohl geschehen, wenn jemand eine Uebernahmeofferte zu CHF 9.50 machen würde?

    Das entspräche 2.6Mrd für AMSOsram


    Zur Erinnerung: Bain Capital hat vor 3 Jahren gut 4 Mrd. Euro für Osram allein geboten.

    Nach Schweizer Börsengesetz würde ein Angebot in der Spanne von ungf. CHF 6.80-14.40 passend sein. Aber AMS unterliegt nun mal nicht diesem Gesetz und meine Zeit ist mir zu schade um die Österreichischen Gesetze durchzulesen. Aber es kann ja mal als Anhaltspunkt genommen werden.


    Auf der anderen Seite, sehe ich es als eher unwahrscheinlich, dass Fidelity, Temasek, UBS, Black Rock, Morges, Pictet, Vanguard, Dimensional oder ZKB zu CHF 9.50 verkaufen würden, und die halten zusammen 30%. Die CS würde wahrscheinlich alles nehmen was etwas Cash bringt...aber die besitzen nur 1.62%.


    Ich könnte mir jedoch gut vorstellen, dass ein Angebot mit einem Aktienanteil strukturiert werden könnte. Das ist in der Industrie üblich und kann so auch etwas aufgebessert werden. Ich denke eher an ein EU-Unternehmen, oder aus Asien, in den USA fällt es mir aktuell schwerer einen Kandidaten zu erkennen, ist jedoch nicht auszuschliessen.


    AMS hat nun mal so viele Giftpillen, das es einem schlecht wird nur schon daran zu denken, die Firma zu übernehmen. 9.50 wäre mir für das Gift zu wenig, aber ich bin auch kein Experte mit Chemikalien, vielleicht kann man dann noch den Alex dazu zwingen für den Unterschied zu Chuck's CHF 8, pardon CHF 80, Zielkurs aufzukommen, er kann dann auch mal gerne bei mir im Garten das Bamboo schneiden, wenn's knapp mit dem Geld wird.

    Kommt der US CPI heute schlechter raus als erwartet, werden die Märkte sehr wahrscheinlich einbrechen. Das kann dan etwa so wie im 2008 gehen...da nun beide Nasdaq und SP500 unter der EMA200 sind, was damals den Crash angesagt hat. Es ist schon sehr zehrend, was da an der Märkten abgeht, aber wenn ma pragmatisch darüber nachdenkt, wussten wir alle dass es so nicht weitere gehen konnte und die Rechnung sehr salzig sein wird.


    Jedenfalls, könnte der CPI auch besser als erwartet herauskommen, das würde dann natürlich viele Short Positionen auflösen und zu einem recht kräftigen Rally führen. Was wichtig ist sind die Häuserpreise welche knapp 32.4% des CPI ausmachen, danach kommen Nahrungsmittel mit 14%, Transport und Energie beide um die 7.5-8% usw. Obwohl Energie etwas nachlassen dürfte, sieht es danch aus, dass die Häuserpriese immernoch nach oben zeigen, das ist auch einer der grössten Gründe wieso in der Schweiz die Inflation nicht so hoch is als in anderen Staaten wo es keine strikte Regelungen gibt.


    Was bedeutet das für AMS? Kommt der Nasdaq runter, wird die Bude mit herunter gezogen, was auch immer der Wert sein mag. So viel zu den ewigen einäugigen und sturen puristen der Fundamentalanalyse welche den Chart als Todsünde sehen, wie sieht es mit euren Modellen aus? Es ist vielleicht an der Zeit das eine oder andere Buch während dem Bärenmarkt zu lesen...schaden kann es euch nicht und ihr kommt sicher nicht deswegen in das Fegefeuer.

    Ich stelle das mal rein und das sollte die Lage eigentlich recht gut erklären, abgesehen von den anderen Problemen welche AMS mit sich schleppt.


    libero2016 wenn du kein Zugriff auf ein Datenterminal hast, dann kannst du die Zahlen direkt bei jeder Firma in den Berichten lesen, oder schau mal bei Webseiten wie yahoo.finance, Bloomberg, Reuters etc rein.


    chuck norris du erwähnst ja immer wieder gerne Analysten und deren Kursziele...Der Durchschnitt der Prognosen steht über der Guidance des Managements und doch ergibt dies gerade mal 0.8% CAGR Wachstum beim Umsatz für 2026 (EUR 5'260M) wobei die nächsten zwei Jahre sogar geschrumpft werden sollte, 3% CAGR bei der Bruttomarge, 9.9% CAGR beim Free Cash Flow, 13.5% CAGR bei den Kapitalausgaben, wobei die Analysten die Zinsausgaben über die nächsten Jahre um (23.7%) CAGR sinken sehen, d.h. das hier wahrscheinlich noch der rote Stift angesetzt werden muss, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass AMS dies schafft in diesem Marktumfeld.


    Vor ein paar Monaten sahen die Prognosen noch ganz anders aus, mit einem Umsatz im 2026 von ungf. EUR 7.8B


    Die Daten stammen von S&P Capital IQ

    chuck norris ich handle ja bekanntlich mit der Aktie seit Jahren. Ich möchte in keiner Weise jemanden mit meinen Kommentaren beeinflussen und ich denke das ist auch nicht der Fall. Jeder sollte im Stande sein, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Etwas Realismus und manchmal etwas Humor kann ja nicht schaden...ein wenig Abwechslung von der redundanten AMS-Gebetsmühle.

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    Alex hat OSRAM genau zu dem schlechtesten Moment den man sich vorstellen konnte übernommen. Nicht nur, er hat für OSRAM viel zu viel bezahlt schon im ersten Angebot, danach einen irrsinnigen Preis für die Open-Market Anteile bezahlt, und dabei ams mit extrem hoher Verschuldung, Zinslast und Zahlung and die OSRAM-Altaktionäre in die Knie gebracht.


    Das Apple von der Kundeliste sich verabschiedet ist sehr wahrscheinlich ebenfalls (teilweise) dem CEO zu verdanken. Wer Apple und deren Lieferantenpolitik kennt, weiss genau, dass solche Sachen schwere Konsequenzen haben.


    Alex kann keine Wunder bewirken? Ams war ein sehr lukratives Unternehmen. Ohne OSRAM und ohne den Grössenwahn stände das Unternehmen, wenigstens fundamental, viel besser da. Ams wäre selbstverständlich kleiner, aber ist Grösse ein Determinant für die Aktionäre? Die Teppichetage der Firma hat definitiv eine kognitive Verzerrung durch Überbewertung eigenes Könnens und eigener Möglichkeiten. Nichts ist denen zu viel und die Kosten werden nicht durch sie getragen, sondern durch die Aktionäre. Dabei verdienen die noch sehr, sehr, duftig.


    Wenn (!!!) die Firma in ihrer aktuellen Struktur überlebt und in ein paar Jahren bessere Zahlen vorlegen kann und sich faktisch und rechtlich von all ihren Hindernissen entfesseln konnte, werden hier ein paar jubeln und deklarieren "ich habe es doch gesagt, ich wusste es doch!". Jede kaputte Uhr liegt zweimal richtig am Tag, das ist kein Können, das ist ökonomisch, pragmatisch, logisch und von reiner gesunden Vernunft her, ein Versagen, welches durch kognitive Verzerrungen begründet wird.


    Ams ist und bleibt eine hoch-spekulative Aktie. Fürs Trading wohl ab und zu angebracht, ansonsten ein totaler Irrsinn. Wenn ein Titel 90% seines Wertes verliert kann man es noch so gerne drehen wie man möchte, die Firma mag fundamental unterbewertet sein was auch immer man berücksichtigt, den Markt interessiert dies überhaupt nicht. Die Dynamik des Marketes funktioniert nicht so wie sich hier einige es wünschen. Emotionen haben keinen Platz an den Finanzmärkten, und eine Aktie wird auch nich besser weil man sich in sie verliebt oder weil sie schon so lange im Konto liegt.


    Der CEO muss gehen. Mehrere Leute aus dem Management und dem Aufsichtsrat, ebenfalls. Es gibt keine Alternative. Das Vertrauen ist weg und die Firma braucht einen neuen Leader, neue Ideen, neue Mentalität und Kultur. Der Mann hat wohl in einem guten Moment die Welle geritten, das ist nicht sehr schwierig wenn's gut läuft, aber ein Manager muss genau in den Zeiten bescheiden bleiben, weit genug voraussehen und die Firma auf die nächste schwierige Zeit vorbereiten. Der Verwaltungsrat hat sich mit dem CEO verheiratet, das hat sich nie gut ergeben und genau um diese Lage zu vermeiden, gibt es einen Aufsichtsrat. Die Corporate Governance existiert nicht bei ams, Interessenkonflikte, internes Versagen an Kontrolle, Mangel an Transparenz, versagen der Kommunikation, alles Elemente die total ignoriert werden, im Namen der Gier.

    pesche
    Ja genau das ist eben das Meisterwerk des Alex, wenn er nicht einmal seinen Job verlieren kann obwohl er die Bude regelrecht zu Grunde fährt, und noch dabei während seiner Amtszeit seinen Lohn 10x in die Höhe schrauben kann.


    Das ist eine Kunst, das muss man ihm gestehen.

    Eines muss man AMS schon anerkennen...die Aktie überrascht einen immer wieder...halt nach unten. Die Schwerkraft scheint besonders intensiv zu sein in Premstätten, das muss wohl am Go Big or Go Home liegen, das braucht eben Masse, und schwere Masse schwebt mal nicht so einfach.


    Der heutige Kursrückgang ist jedoch recht übertrieben, da schafft es die Aktie gerade mal an die EMA10 mühsam zu gelangen, und runter damit zu einem neuen Mehrjahrestief. So wie beim Monopoly: Auf direktem Weg ins Gefängnis.


    Interessant wie bspw. ein CEO bei Logitech sich selber in Frage stellt, den Aktienkurs kommentiert, die Firma, die Angestellten, und die Produkte aktiv unterstützt, jedoch aus dem warmen Sessel in Premstätten keine Worte verloren gehen (wenn nicht sehr selbstsichere und ungeschickte Kommentare über Kunden welche dann schwerwiegende Auswirkungen in den kommenden Jahren verursachen), auch nicht dann, wenn die Aktie mal knapp 90% an Wert innerhalb 5 Jahren verliert. Wer braucht denn schon Unterstützung im Aktionariat, wenn der Kleber am Sessel so gut haftet und der Aufsichtsrat weder Sicht noch guten Rat hat.


    Ich lebe leider viel zu entfernt von Premstätten, ansonsten würde ich mal gerne den Alex direkt ansprechen, einfach so mal spontan, auf der Haube seines Aston Martins sitzend auf ihn warten. Denn ich muss gestehen, ich hatte noch nie die Möglichkeit mit jemandem zu sprechen, der so viel Wert vernichtet hat, das muss sich irgendwie interessant anfühlen.

    Abstufungen sind in diesen Umfeld zu erwarten. Bei einem Titel wie Idorsia ist es dann nicht sehr schwierig den Kurs damit übermässig zu bewegen.


    Ich habe nicht Zugriff auf den 20-Seiten Schinken von Citi, aber bei einer Annahme von einem Umsatz von CHF 1.5 Mia (anscheinend dazu noch herabgesetzt!), fällt es mir schwer zu erklären wie der Analyst zu einem Wert von CHF 13 kommt. Morgan Stanley wundert mich weniger...die müssen immer lauter als die anderen schreien, wenn der rote Stift angesetzt wird.


    Bei Idorsia hat sich jedoch bis auf Weiteres nichts verändert, das Gesamtbild der Wirtschaft hat nicht sehr grossen Einfluss auf die Firma und deren Entwicklungen, viel mehr geht's nun um die Verkäufe welche auch in der EU bald beginnen werden, und natürlich um die Finanzierung.

    Zwei Abstufungen in den letzten Tagen, wobei Citi von einem Umsatz bei QUVIVIQ von CHF 1.5 Mia ausgeht, was markant über dem Durchschnitt steht und nicht wirklich in die Bewertung passt. Natürlich muss Morgan Stanley direkt folgen, denn niemand darf mehr negativ sein als sie.


    Idorsia muss jetzt gute Zahlen liefern, die Finanzierung offenlegen und das Management könnte das eine oder andere Update mitteilen, das würde nicht schaden...

    Die UBS selber hat Ende July zugekauft... also wenn man Verkäufe um ungf. 8% und EBIT um 16% kappt aber das Kurziel nur um 2.8% anpasst und dabei noch erklärt dass es keine Unterstützung bis CHF 32.50 gibt... das tönt nach Angstmacherei, das es heute runter geht wobei Iffert schon am Dienstag seine Analyse abgegeben hat ist ebenfalls etwas merkwürdig.

    Alperose hat am 05.09.2022 09:24 geschrieben:

    Quote

    Kekkomachine hat am 05.09.2022 09:16 geschrieben:

    Welche Seitwärtsbewegung.


    Gibt man auf Google Ams Aktie ein mit der Zeitdauer 1 Jahr, so sieht man das Bild des Grauens

    Was ich damit meine, ist dass der Preis ohne Druck oder Zukauf von Funds, sich sehr wahrscheinlich seitlich bewegen wird. Um einen Aufwärtstrend zu formen, braucht es Einsatz von Institutionen, das sieht heute noch nicht danach aus und ist auch schon eine ganze Weile so.