Posts by pee198

    Gratuliere Dir Babette; sehr gute Augen gehabt! Der Sprung scheint endlich da zu sein!

    Genau Domtom, das habe ich mir auch gedacht; du warst aber schneller :--) Damals ging es mit SANN über 1000 % hoch; das waren schöne Zeiten...

    m.M.n wird Addex bald auch hoch springen. Die Aktie ist natürlich nur für Spekulanten geeignet.

    Addex sucht fleissig nach neue Partnerschaft.


    Ich sehe es auch so: Bei einem so tiefem Kursniveau und Handelsvolumen würde nur die kleinste gute Nachricht ein Feuerwerk auslösen.

    ich bin mit einer kleinen Position auch dabei; schauen wir was die Bio-Europe 2023 Konferenz ab Montag auslösen kann...

    David und Goliath Kampf bei DMD: Sarepta (MK 10 Milliarden USD) vs. Santhera (MK 135 Mio CHF):


    Sarepta würde vorbörslich nicht über 40 % (4 Milliarden an Firmenwert) verlieren, wenn DMD gemäss Markt so unbedeutend wäre.

    Mehr kann ich nicht dazu sagen...

    Der Kurs ist da wo JPM ihn haben möchte, meine Meinung.

    Ich bin tiefenentspannt. Möchtet ihr wirklich bei einem Investment das sich erst in 2 -3 Jahren richtig rentiert über jeden Wasserstand diskutieren? Bringt das was?

    Es geht überhaupt nicht um die Rentabilität der Firma; wir wissen alle dass eine so hochverschuldete Firma nicht von heute auf morgen rentabel wird.


    Es handelt sich um das Potenzial von Vamorolone und die Bedeutung von FDA Zulassung in DMD die ich nicht unterschätzen würde. (Siehe heute Roche...)

    Der "Wasserstand" 9.73 CHF- wie du nennst - betrachte ich als eine mögliche Unterstützung; von dort könnte es evtl. nach Norden gehen...; we will see...

    Ersteinschätzung von Siegmund Skalar (FuW) um 8 Uhr:

    "AMS Osram hatte Ende September bereits die Eckwerte der Drittquartalszahlen abgesteckt. Demgegenüber befinden sich die heutigen Zahlen nun über den Analystenerwartungen.

    Der Umsatz fällt in beiden Segmenten, jedoch sequenziell weniger als noch zuvor im zweiten Quartal, zumal sich offenbar der Bereich Automotive weiter verbessert hat, wie das Management schon zuvor anklingen liess. Das dürfte insbesondere Restocking-Effekten zu verdanken sein, wobei auch in China die Nachfrage weiter robust ist. Das Semiconductors-Segment schrumpfte allerdings noch immer ein Fünftel (–20,3%), im Bereich Lampen und Systeme stehen 36% Umsatzminus zu Buche.

    Die bereinigte Profitabilität überrascht positiv: Die operative Marge liegt mit 7,9% klar über den Erwartungen (Konsens: 7%) und am oberen Ende der Guidance. Auch das bereinigte operative Ergebnis liegt mit 71 Mio. € entsprechend klar über den Erwartungen, aber immer noch mehr als ein Fünftel unter Vorjahr. Nach Buchhaltungsstandard IFRS war das dritte Quartal aber immer noch ein Verlustquartal mit einem Verlust von 0.21 € je Aktie.

    Die neuen Erwartungen für das vierte Quartal sind eher gedämpft: Im Konsensus sind derzeit 937 Mio. € Umsatz eingepreist, während AMS Osram nun eine Spanne von 850 bis 950 Mio. € prognostiziert. Hinsichtlich eines Update zu den Kapitalmassnahmen hat die gestern angekündigte Sale-and-Lease-back-Transaktion etwas mehr Cash gebracht als noch Ende September angekündigt: Wenig überraschend sinkt auch der Gesamtfinanzierungsbedarf in der Grössenordnung von 200 Mio. €."


    AMS Osram hat im dritten Quartal erneut einen Umsatz- und Gewinneinbruch erlitten. Der Umsatz fiel um ein Viertel auf 904 Mio. €.

    Operativ fuhr der Konzern einen bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) von 71 Mio.€ ein, nachdem der Hersteller von Sensoren und Autolampen im Vorjahr noch einen bereinigten operativen Gewinn von 91 Mio. € erzielt hatte. Die bereinigte Ebit-Marge belief sich auf 7,9%.

    Unter dem Strich erzielte das an der Schweizer Börse kotierte österreichische Unternehmen einen bereinigten Reingewinn von 29 Mio. Fr., wie AMS Osram am Dienstag in einem Communiqué bekannt gab. Das sind 40% weniger als vor einem Jahr.

    In den Zahlen sind Aufwendungen für Akquisitionen und Verkäufe, Transformationskosten und Kosten für die aktienbasierte Vergütung nicht enthalten. Ebenfalls nicht enthalten sind das Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und aus dem Verkauf von Geschäftsfeldern.


    Bei den unbereinigten Zahlen ist AMS Osram in den roten Zahlen geblieben. Der Betriebsverlust wurde auf 12 Mio. € verkleinert nach 327 Mio. vor einem Jahr. Unter dem Strich stand ein Verlust von 55 Mio. € nach einem Minus von 370 Mio. im Vorjahresquartal 2022. Im Vorjahr hatte ein grosser Abschreiber von 335 Mio. € einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht.


    Besser als befürchtet

    Mit den Zahlen hat der Konzern dennoch besser abgeschnitten als befürchtet. Ende Juli hatte der Konzern für das dritte Quartal einen Umsatz auf 840 bis 940 Mio. € angekündigt. Die bereinigte Ebit-Marge sollte voraussichtlich bei 5 bis 8% liegen, hatte es damals geheissen. Auch die Prognosen der Analysten wurden übertroffen.

    Gleichzeitig hatte AMS Osram damals eine Rosskur angekündigt und einen happigen Abschreiber von 1,3 Mrd. € für das zweite Quartal vorgenommen. Das Unternehmen streicht im Halbleitergeschäft einen Geschäftsbereich und will sich auf sein profitables Halbleiterportfolio mit intelligenten Sensor- und Emitter-Komponenten konzentrieren.

    Für das vierte Quartal erwartet AMS Osram einen Umsatz von 850 bis 950 Mio. €. Die bereinigte Ebit-Marge solle zwischen 5 bis 8% liegen.

    Roche erleidet Forschungsrückschlag

    Laut dem Pharmakonzern hat die Embark-Studie in Duchenne-Muskeldystrophie ihren primären Endpunkt nicht erreicht.

    Ersteinschätzung von Rupen Boyadijan (Fuw) um 7.30 Uhr


    "Die Studie mit der vom US-Biotech-Unternehmen Sarepta entwickelten Gentherapie Elevidys an Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie hat unter Investoren als Roches letzte grössere Chance auf einen positiven Impuls in diesem Jahr gegolten. Roche hat die Rechte an der Therapie 2019 für Gebiete ausserhalb den USA erworben. Die US-Rechte sind bei Sarepta verblieben. Das Hauptziel, die Verbesserung der motorischen Fähigkeiten, gemessen mit einem Standardtest, wurde verfehlt. Das ist negativ und dürfte die Roche-Aktien belasten. Die Studienresultate sind jedoch gemischt ausgefallen.

    Sogenannte sekundäre Ziele wie die Zeit, um zehn Meter zu gehen, oder die Zeit, um aufzustehen, wurden erreicht. Besonders Sarepta wertet die Resultate deshalb als positiv. Sie will bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einen Antrag auf Ausweitung der provisorischen Zulassung einreichen. Erst im Juni hatte die FDA die beschleunigte Zulassung für Kinder im Alter von vier und fünf Jahren erteilt – auf Basis von Studienresultaten, die das Hauptziel ebenfalls verfehlt hatten. An einem Investoren-Call hat sich Sarepta-CEO Doug Ingram gemäss der Branchenpublikation «Stat News» zuversichtlich gezeigt. FDA-Vertreter inklusive des Abteilungsleiters hätten sich bei der Diskussion der Studienresultate sehr positiv im Hinblick auf einen Zulassungsantrag geäussert.

    Das muss nicht heissen, dass die FDA die Zulassung dann auch verlängert und erweitert. Noch unsicherer ist die Frage, ob andere Gesundheitsbehörden die Therapie auf der aktuellen Grundlage zulassen. Roche hat angekündigt, sie werde das nötige Vorgehen mit den Behörden besprechen. Weitere Daten könnten nötig sein. Es ist möglich, dass die Studienresultate bei einer längeren Beobachtungsphase nach der Behandlung doch noch einen statistisch signifikanten Unterschied zeigen. Es besteht also noch Hoffnung, dass die Therapie auch ausserhalb den USA auf den Markt kommt. Als Befreiungsschlag für die tief gefallenen Roche-Genussscheine taugen die aktuellen Studienresultate jedoch nicht."


    (AWP) Roche muss einen Forschungs-Rückschlag hinnehmen. Die EMBARK-Studie in Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) hat ihren primären Endpunkt laut Mitteilung vom Montagabend nicht erreicht.

    Die mit dem Medikament Elevidys behandelten Patienten (Knaben im Alter von 4-7 Jahren) zeigten 52 Wochen nach der Behandlung lediglich eine leichte Verbesserung verglichen mit den mit Placebo behandelten, heisst es. Die Studie zeige aber positive Wirksamkeitsergebnisse bei allen zeitlich festgelegten funktionellen Schlüsselendpunkten.

    So seien etwa beim Aufstehen vom Boden und dem 10-Meter-Gehtest klinisch bedeutsame und statistisch signifikante Verbesserungen beobachtet worden. Beide Endpunkte seien prognostische Faktoren für das Fortschreiten der Krankheit und den Verlust der Gehfähigkeit. Darüber hinaus sei eine klinisch bedeutsame und statistisch signifikante Verbesserung für den vordefinierten sekundären Endpunkt der Schrittgeschwindigkeit beobachtet worden.

    Alle Daten würden derzeit weiter analysiert und mit den Gesundheitsbehörden erörtert, heisst es in der Mitteilung weiter. Die detaillierten Ergebnisse der EMBARK-Studie sollen zudem auf einem bevorstehenden wissenschaftlichen Kongress vorgestellt werden, wobei eine Veröffentlichung in einer medizinischen Fachzeitschrift angestrebt werde.

    Rupen Boyadijian von FuW hat es eigentlich perfekt beschrieben, und nur das zählt langfristig; egal wie stark der Kurs in CH-Handel kurzfristig gedruckt wird...

    "Zum zweiten Mal binnen zweier Wochen kann Santhera einen grossen Erfolg verbuchen. Nach der Zulassungsempfehlung durch das zuständige EU-Gremium hat nun die US-Gesundheitsbehörde FDA den Entzündungshemmer des Unternehmens für die Behandlung von Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) zugelassen.

    Damit wird Santhera 10 Mio. $ von Vertragspartner Catalyst Pharmaceuticals erhalten und später weitere Meilensteinzahlungen sowie eine Umsatzbeteiligung. Santhera hatte Catalyst auch als Partner ausgewählt, weil diese sich bereit gezeigt hat, den Wirkstoff Vamorolone für andere Indikationen zu entwickeln und die Kosten mit Santhera zu teilen. Es gibt neben DMD eine ganze Reihe von Krankheiten, bei denen die Patienten über lange Zeit Steroide einnehmen müssen. Vamorolone hat in den Studien weniger Nebenwirkungen gezeigt. Bestätigt sich dieses positive Sicherheitsprofil auch in anderen Krankheiten – und bei Erwachsenen –, dann steckt noch viel Potenzial in dem Wirkstoff.

    Die US-Zulassung in DMD wird auf jeden Fall das Interesse für Partnerschaften in weiteren Krankheiten erhöhen. Auch wenn Santhera zeitweise mit einem Fuss im Konkursverfahren stand, dürfen Anleger nun hoffen, dass sie den verbleibenden Finanzierungsbedarf wird decken können – und in den nächsten ein, zwei Jahren mit der einen oder anderen positiven Nachricht aufwarten könnte. Dabei besteht natürlich weiterhin das Risiko des Scheiterns von Studien in anderen Indikationen. Die Aktien sind nun vom reinen Spekulationsobjekt aber zu einer möglichen Depotbeimischung für risikofähige Investoren geworden!"