Posts by gran

    Es gibt 2 Gründe wieso ich bei der KE nochmals Geld reinbuttern werde für den Ausbau USA.


    1. Abnahmeverträge in den USA.

    2. IRA in den USA.


    Bevor ich mich entschieden habe wollte ich sicher sein, dass z.B. Trump den IRA nicht einfach rückgängig machen kann. Trump hat nicht überall so eine grosse Macht wie viele Leute meinen.

    Trump alleine kann den IRA nicht einfach rückgängig machen. Technisch kann er es nicht weil es ein Gesetz ist. Um ein Gesetz drehen zu können, müssen mindestens 60 Senatoren ihr Einverständnis geben was die Republikaner sicher nicht erreichen werden. Also das Gesetz kann Trump nicht einfach so kippen. Sehr viele Projekte die jetzt finanziert wurden sind in republikanischen Staaten. Das letzte was Trump machen würde ist Projekte in republikanischen Staaten zu blockieren und es dadurch wieder Arbeitslose gibt. Wo er doch für die Arbeiter kämpft.

    Der Verwaltungsrat will am Montag nicht nur eine Kapitalerhöhung durchführen. Es soll ein "Kapitalband" geschaffen werden um bis 2029 in beliebigen Umfang das Aktienkapital erhöhen zu können.

    Hat das schon jemand geschnallt? Um da mitzugehen braucht man schon sehr viel Vertrauen in den Solarpapst.

    Darüber hinaus schlägt der Verwaltungsrat die Einführung eines Kapitalbandes vor, das den Verwaltungsrat ermächtigt, Aktien im Umfang von bis zu 10% des Aktienkapitals von Meyer Burger unmittelbar nach Durchführung der Kapitalerhöhung auszugeben. Der Verwaltungsrat wäre ermächtigt, das Bezugsrecht bestehender Aktionärinnen und Aktionäre aus bestimmten Gründen auszuschliessen. Das Kapitalband könnte auch eingesetzt werden, um weiteren Investoren die Möglichkeit zu geben, nach Durchführung der in Traktandum 1 vorgeschlagenen Kapitalerhöhung in Meyer Burger zu investieren.

    Aber die Maschinen in der Modulfabrik in Freiberg werden ja nicht eingestanzt, sondern sollen wieder an einem anderen Ort zum Einsatz kommen. Möglicherweise werden Maschinen sowie Hallen abgebaut und in den USA wieder aufgebaut.Und dieser neue Standort muss ja dann auch mit Zellen beliefert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten auch schrittweise die Maschinen der Zellproduktion Deutschland in die Zellfabrik USA verlagert werden. Denn dort soll genug Platz vorhanden sein für einen zusätzlichen Ausbau.

    Nach den Gesprächen die Meyer Burger in den USA führen ist es unwahrscheinlich dass der hoch erfolgreiche Inflation Reduction Act einfach aus politischen oder ideologischen Gründen zurückgedreht wird. Denn die Argumente liegen auf der Hand. Mann tut es ja um sich unabhängiger zu machen und um Wertschöpfung ins Land zurück zu bringen. Gerade in Staaten wo die Republikaner stark sind und Trump wählen entstehen gerade viele Projekte unter dem IRA. Und das Argument für mehr Unabhängigkeit hat Trump immer vertreten. Das alles zurückgedreht wird und man sich lieber wieder von China beliefern lässt ist von Trump nicht zu erwarten.

    Übrigens wurde das U.S. Solarmodulwerk in Goodyear, Arizona nicht wegen dem IRA gebaut, sondern weil es im Vorfeld Abnahmepartner gab. Abnahmepartner sind DESRI, Ingka u. BayWa. Die Abnahmeverträge in den USA bleiben bestehen egal wer Präsident wird.

    Ausserdem ist Meyer Burger nicht nur eines der 3 wichtigsten Solarhersteller in den USA sondern das einzige welches alle Kriterien erfüllt.

    Angenommen Meyer Burger hat nach der KE 250 Millionen.

    Und verkauft trotzdem nach der KE die Modulfabrik in Freiberg, sagen wir für 300 Millionen.

    Das Problem Freiberg wäre gelöst und Meyer Burger könnte 550 Millionen in den weiteren Ausbau USA buttern.

    Dazu kommt in den USA der Produktionsstart im Mai und ab 2025 sollte es dann richtig rentieren. Mit den Abnahmepartnern an Bord, dem IRA und sonstigen Geldgeschenke in den USA würden rosige Zeiten auf Meyer Burger warten.

    Könnte doch alles so einfach sein.

    Und der Aktienkurs wird in die Höhe katapultiert. Mehrwert für Aktionäre hat sich Meyer Burger ja schon vor Jahren gross auf die Fahne geschrieben.

    Solarindustrie: Streit um Resilienzbonus erreicht oberste Regierungsebene



    Der Streit um mögliche Solarsubventionen spitzt sich zu: Wirtschaftsminister Robert Habeck will den Resilienzbonus, die FDP bremst. Druck kommt jetzt aus Sachsen. Eine Einigung könnte Mitte März folgen.

    Die Debatte um einen möglichen Resilienzbonus hat in der Koalition an Priorität gewonnen. Nun verhandeln die Vize-Chefs der Fraktionen darüber, ob diese Subvention von anfangs 40 Millionen bis später 300 Millionen Euro jährlich kommen soll. Sie soll deutsche Solarunternehmen wie Solarwatt und Meyer Burger unterstützen. Diese geraten durch billige Module aus China zunehmend unter Druck. Auch der Branchenverband BSW-Solar fordert finanzielle Hilfen.

    Ich kann mir schon vorstellen das 1Komma5° ein gutes Angebot macht. Sie hätten dann eine Modulfabrik wo es gleich nebenan riesige Flächen Bauland zu kaufen gibt um weitere Hallen zu bauen.

    Angenommen Schröder macht ein Spitzenangebot und eine grosse Mehrheit der Aktionäre wäre dafür und würde deswegen einer KE nicht zustimmen, was dann? Mit dem Geld könnten die beiden Werke in den USA ohne KE in Betrieb genommen werden. Und weil doch einige davon ausgehen dass ab 2025 in den USA Geld verdient wird dürfte die Aktie schon im Vorfeld ruckzuck auf 0.30 schiessen.

    Und dieses ewige Theater in Deutschland hätte ein Ende.

    Wenn ich mich richtig erinnere ist die Modulfabrik gemietet und die Zell Fabrik gekauft. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.


    Wenn MB die Räumlichkeiten nicht mehr braucht um so besser, wenn 1Komma5° sie übernimmt, dann fällt die Miete weg, die Maschinen werden sie dann in den USA brauchen. Ich bezweifle aber, dass 1Komma5° in naher Zukunft selber im grossen stiel Module in Europa produzieren wird. In den letzten Jahren wurden x GW angekündigt realisiert wurde praktisch nichts!


    Meyer Burger kauft Solarworld-Modulfabrik in Freiberg für zwölf Millionen Euro

    Die Gläubiger der Solarworld Industries GmbH haben den Verkauf der Photovoltaik-Fertigung an den Schweizer Technologiekonzern jetzt einstimmig gebilligt. Meyer Burger will dort künftig seine hocheffizienten Solarmodule fertigen.

    31. JULI 2020 PETRA HANNEN

    Die Fabrikhallen wurden damals beim ersten Versuch die Solarindustrie in Deutschland anzusiedeln für 200 Millionen von einem anderen Unternehmen gebaut. Nach dem Scheitern blieben sie leer. Meyer Burger konnte dann diese leeren Hallen für ein Schnäppchenpreis von 20 Millionen kaufen wenn ich mich richtig erinnere.

    Gunter Erfurt hat doch gesagt die Zeit laufe davon und es brauche bis ende Februar feste Zusagen. Diese festen Zusagen werden bis ende Februar nicht kommen. Er hat auch gesagt auf beide Varianten sei man vorbereitet. Also Herr Erfurt, ich glaube die deutsche Regierung hat ihnen das Messer nun tief genug in den Rücken gesteckt. Es ist Zeit den Produktionsstandort Freiberg zu schliessen und sich auf die USA zu konzentrieren. Dort hat die deutsche Regierung auf Meyer Burger keinen Einfluss und der Schmutzverein keine Bedeutung.

    Eigentlich müsste Meyer Burger morgen vor Börsenstart mitteilen wie es weiter geht. Tagelanges Schweigen würde der Aktie zusetzen und wäre auch den Angestellten gegenüber nicht richtig.

    Müsste dies dann nicht in der von mir oben verlinkten Agenda (ist ja vom 21.2 bis 23.2) stehen?

    Sobald es im Bundestag durch ist, sollte es laut GE durch sein. Der Termin im März wäre dann nur noch die formelle Bestätigung. Dies hat GE erwähnt, ich glaube am Investorencall am 17. Januar.

    Ich denke es wird Irgendwo in in der Agenda bei den aufgeführten Themen mit drin sein. Ende Woche sollten wir wissen was im Solarpaket 1 enthalten ist.

    Ich frage mich jedoch langsam ob es wirklich diese Woche im Bundestag soweit ist. Bis jetzt habe ich noch nichts in deren Agenda dazu gesehen (oder übersehen). Traue denen zu, dass sie es nicht auf die Reihe kriegen im Februar =O


    https://www.bundestag.de/tagesordnung

    So wie ich es verstanden habe befasst man sich in der Sitzungswoche 22./23. Februar mit dem „Solarpaket 1“ in zweiter und dritter Lesung. AM 21. Februar ist die abschließende Ausschusssitzung. Am 22. März soll das „Solarpaket 1“ dann auf der Tagesordnung des Bundestages stehen.

    Ich glaube Meyer Burger wird in Deutschland bleiben. Die Aktionäre und Angestellten wären sicher erleichtert. Die Ungewissheit wie es weiter geht würde wegfallen. Ziel müsste es sein 2024 in Freiberg das Bestmögliche rauszuholen. Ziel in den USA müsste ein möglichst schneller Produktionsstart sein. Ende 2024 müsste dann eigentlich erkennbar sein wie das Jahr 2025 in den USA werden wird. Da gibt es ja bekanntlich Abnahmeverträge sowie weitere Vorteile die wir ja schon kennen. Bleibt noch die Frage ob es zu einer KE kommt. Aber wenn dies alles durch ist sollte sich auch der Aktienkurs erholen. Eine mögliche Schliessung sowie KE waren ja zwei Hauptgründe wieso der Kurs so stark gefallen ist. Kommt es so sehe ich keinen Grund wieso der Kurs nicht wieder zurück auf 0.30 gehen sollte.

    «Ich bin Lebensoptimist», erklärt Gunter Erfurt, er könne sich nicht vorstellen, dass sich Europa in eine neue strategische Abhängigkeit begebe. Wenn es um die Zukunft geht, leuchten seine Augen. «In der Schweiz arbeiten wir bereits am nächsten grossen Ding», sagt er. Die neue Modul-Generation sei noch langlebiger und habe nochmals einen deutlich höheren Wirkungsgrad. «Das sind Produkte für die Ewigkeit, wie eine gute Schweizer Uhr», schwärmt er.