Posts by nirvana

    Den Absturz nach den Zahlen kann ich verstehen. Margen unterbieten ist in etwa das Schlimmste für Börsenkurse. Es ging mir vor allem um das Minus von 8% ein paar Tage zuvor, was schon ziemlich aus dem Nichts kam und höchstwahrscheinlich nur durch die Ratinganpassung herbeigeführt wurde. Das Kursziel von CHF 19 war auch zum damaligen Zeitpunkt noch einiges über dem aktuellen Kurs, insofern machte das in meinen Augen keinen Sinn.

    Im Übrigen hat der besagte Analyst nun auf CHF 17 gesenkt. Warum er 4 Tage vor Bekanntgabe der Zahlen eine Analyse veröffentlicht und sein genanntes Kursziel nach lediglich einer Woche bereits wieder anpasst, ist sehr skurril.

    Gemäss Übersicht auf der cash-Webseite erreichte der Kurs am 06.03. zwischenzeitlich CHF 17.86. Nur gerade eine Woche später steht die Aktie bei CHF 14.72, minus 17.6%. Das ist schon sehr heftig und zu einem gewissen Teil für mich nicht nachvollziehbar. Warum die Aktie beispielsweise vor einer Woche mehr als 8% eingebüsst hat, obwohl der Analyst Reto Huber von Reserach Partners ein Kursziel von CHF 19.00 ausgegeben hat, ergibt für mich keinen Sinn. Selbst beim damals aktuellen Höchstkurs von CHF 17.86 war das Kursziel immer noch mehr als 6% höher. Klar hat er das Urteil von "Kaufen" auf "Halten" gesenkt, aber nur schon aufgrund des Kursziels war immer noch Aufwärtspotenzial vorhanden und halten bedeutet ja nicht verkaufen. Im Übrigen fand ich es ohnehin komisch, dass der Analyst anfangs Woche eine Einschätzung abgab, obwohl Mobilezone später in dieser gleichen Woche die Jahreszahlen veröffentlicht hat. Da hätte der Analyst doch eine Woche warten und seine Einschätzung anhand des vollständigen Zahlenkranzes abgeben können.


    Sei's drum. Für die Aktieninhaber war's eine miese Woche. Beim jetzigen Kurs von 14.72 und einer Dividende von CHF 0.90 (6.1% Dividendenrendite) erachte ich die Titel als attraktiv.

    ursinho007, bezüglich Basilea bist Du komplett verblendet und uneinsichtig. Mir selber ist die Firma eigentlich sympathisch und ich finde sie nach eigener Einschätzung unterbewertet, aber ich würde zum jetzigen Zeitpunkt trotzdem niemals einsteigen. Warum? Die Aktie ist in einem üblen Downtrend und der Markt verschmäht sie komplett. Gewinne, wie diejenigen von letzter Woche, sind schon nach kurzer Zeit wieder verpufft und der Abwärtsgang setzt sich ohne Unterlass fort. Ich war selber mal Besitzer von Basilea Aktien, das ist mittlerweile etwa 5 Jahre her und der Kurs damals noch über CHF 100. Seither geht es nur noch konstant nach unten und das obwohl die meisten Börsen auf Redkordhochs gestiegen sind. Wenn nun einmal eine stärkere Korrektur folgt, wird auch Basilea davon betroffen sein und es geht noch tiefer. Es ist zwar schade um das Unternehmen, aber mit Wetten gegen den Markttrend gewinnt man selten, man kann es noch so sehr wollen. Deine Posts hinterlassen letztendlich den Eindruck, dass Du vor allem dir selber gut zuredest, um ein weiteres Engagement in dieser Aktie zu rechtfertigen.

    Wer ist hier noch dabei?


    Nach langer Zeit des Dahindarbens kam in den letzten Monaten sehr viel Bewegung in die Sache und die Aussichten sind erfreulich. Sironas Hautaufheller TFC-1067 scheint die Konkurrenz komplett in den Schatten zu stellen. Daneben haben sie noch Produkte in der Pipeline, die ebenfalls sehr vielversprechend sind im Bereich Anti-Aging oder Diabetes.



    https://www.wallstreet-online.…gmentationsstoerungen/all


    https://www.wallstreet-online.…linischen-testergebnissen


    https://www.wallstreet-online.…nsverfahrens-tfc-1067/all



    Interview mit CEO Howard J. Verrico


    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Zockeraktie

    An der Schweizer Börse ist wohl keine Aktie gelistet, die derart volatil ist wie diejenige von ams. Da legt sie mal innerhalb eines Jahres um 200% zu, um dann innerhalb von noch kürzerer Zeit praktisch alles wieder zu verlieren. Am manchen Tagen, wie beispielsweise diesen Montag, steht sie am Morgen bei -3%, schliesst aber am Ende des Tages bei +4%. Oder nehmen wir die heutigen 90 Minuten. Bei Eröffnung irgendwo +2%, aktuell aber bei -6%. Bei Quartalsergebnissen ist jeweils die volle Bandbreite möglich. Teilweise mehr als +20%, aber ebenso kann es im gleichen Masse in die andere Richtung gehen. In dieser Aktie tummeln sich so viele Zocker, Spekulanten, Daytrader, Leerverkäufer, dass man ebenso gut ins Casino gehen und alles auf rot oder schwarz setzen kann.

    Chuck Norris hat am 24.10.2018 08:54 geschrieben:

    Quote
    Lasst euch nicht täuschen vom Aktienkurs, der wiederspiegelt nicht den Wert. 16 Analysten werdne sich nicht in diesem Ausmass täuschen.


    Natürlich tun sie das. Analysten schreiben hauptsächlich voneinander ab, ohne sich wirklich mit einem Unternehmen zu beschäftigen. Oder sie hauen ein Kursziel raus, damit ihre Kollegen 2 Büros weiter sich noch zu einem guten Preis von den Aktien trennen können und die Kleinanleger dafür in die Röhre schauen. Bestes Beispiel JP Morgan: Kurszielreduktion von 120 nach 45. Wer sich dermassen in seinem Kerngebiet irrt, hat ganz klar seinen Job verfehlt. Wobei die 45 ja an und für sich immer noch "mutige" 40% Aufwärtspotenzial beinhalten.

    Bei einem Call gilt, wenn aktueller Aktienkurs höher ist als Ausübungspreis (Strike) des Calls, ist das positiv für den Anleger.


    Beim Put ist es genau umgekehrt, da muss der Kurs tiefer sein als der Strike.

    marsi24 hat am 08.02.2018 17:38 geschrieben:


    Kreisschreiben 36 der ESTV: https://www.google.ch/url?sa=t…Vaw29nHvk_vMpTkQd7NL7jmxH


    Eine kurze Besitzdauer deutet darauf hin, dass die steuerpflichtige Person nicht vor-wiegend Anlagezwecke verfolgt, sondern vielmehr an einer raschen Erzielung eines Gewinns interessiert ist (ASA 69, 652 und 788; 63, 43; 59, 709). Unter Umständen kann schon eine einzige Transaktion dazu führen, dass eine selbständige Erwerbstätigkeit vorliegt (2A.23/2004; ASA 69, 652). Die Häufigkeit der Geschäfte und die Kürze der Besitzdauer der Wertschriften sind Indizien dafür, dass die steuerpflichtige Person keine zumindest mittelfristige Kapitalanlage anstrebt, sondern auf eine rasche Erzielung eines Kapitalgewinns angewiesen ist und auch in Kauf nimmt, dass bedeutende Verluste entstehen könnten (ASA 71, 627).

    Am Freitag waren die Tech-Aktien in Übersee stark unter Druck, von daher überrascht es nicht, dass dies nun auch hier zu spüren ist. ams hat in den letzten 6 Monaten mehr als 100% zugelegt, irgendwann müssen diese Gewinne ja eingestrichen werden.

    Interview mit CEO Howard Verrico

    Vielleicht habt ihr das Video schon gesehen, da es bereits in anderen Foren gepostet wurde:


    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.



    Der CEO von Sirona sagt, dass man nach wie vor in Gesprächen ist mit mehreren multinationalen Konzernen und dass er erwartet, den Deal für den Hautaufheller TFC-1067 im Jahr 2017 definitiv abschliessen zu können. Weitere Themen sind noch die Finanzierung und weitere Produkte.

    Kapitalist hat am 22.03.2017 - 08:23 folgendes geschrieben:

    Quote

    deam85 hat am 22.03.2017 - 08:14 folgendes geschrieben:

    Aktuell sind gut 15'000 Aktien im Geld bestens aufgegeben und es werden vermutlich noch mehr. Später könnte es schwierig werden noch zu günstigen Kursen rein zu kommen.

    Ich sehe das genau anders. All die Bestens Aufträge zu Beginn werden dafür sorgen, dass der Kurs gleich nach Eröffnung durch die Decke geht und dann je länger der Tag dauert, desto mehr wir dieser Gewinn wieder abbröckeln. Aber ist nur meine Meinung, kann auch komplett falsch sein.

    2brix hat am 15.12.2016 - 18:14 folgendes geschrieben:

    Als Trittbrettfahrer hätte man da schon gut abkassieren können.

    Es lassen sich pro und contra Argumente finden. Was ich mich aber gefragt habe:
    Würde ich als CEO bei einem Abgang eines Mitarbeiters nochmals seine massgebliche Rolle hinsichtlich Abschluss eines Lizenzdeals erwähnen, falls dieser nun Geschichte ist?

    Quote

    Dr. Howard Verrico, CEO of Sirona Biochem, said: “Attila has been instrumental in leading the negotiations towards a global licensing agreement for our skin lightening compound, TFC-1067. We would like to thank Attila for his hard work and want to wish him the very best in his future endeavors.”


    Wenige Zeilen später dann gleich nochmals der Link zum Deal, sie gehen davon aus, dass die vorgenomme Änderung (Entlassung von Attila) einen positiven Effekt haben wird.

    Quote

    We anticipate the aforementioned changes will have a positive impact on current partnering activities and anticipated timelines”


    In dieser relativ kurzen Mitteilung (auf der Sirona Homepage aufgeschaltet) wird der Lizenzdeal 2mal erwähnt. Würde man dies so prominent erwähnen im Wissen, dass kein Deal zustande kommen wird?


    Meine Theorie geht eher in die Richtung, dass Attila zwar wichtig war um die Partner an den Tisch zu bekommen, inzwischen aber zu einer Bürde geworden ist. Sei es durch zu hohe (eigene) Forderungen/Ansprüche oder durch unvorteilhafte Kommentare in Videos etc.


    Aber vielleicht liege ich auch völlig falsch und in 3 Wochen gibt Sirona wirklich das Ende aller Verhandlungen bekannt.

    Hier tut sich auch mal wieder etwas, Sirona hat sich von Attila Hajdu getrennt.
    Ob das jetzt positiv oder negativ ist, wird sich zeigen. Den letzten Satz deute ich zumindest positiv: "We anticipate the aforementioned changes will have a positive impact on current partnering activities and anticipated timelines”, he added."


    Die Bandbreite ist da sehr gross, weil ich überhaupt nicht abschätzen kann wie ein möglicher Deal nun letztendlich aussieht. Mittlerweile wird bereits seit 1 Jahr davon gesprochen und wie viele Unternehmen interessiert sind, ist auch nicht klar. Es heisst mehrere, das kann theoretisch nur 2 bedeuten oder aber auch beispielsweise 5.
    Bei einem Deal, der in etwa den Vorstellungen von Sirona entspricht, kann die Marke von 1 CAD geknackt werden. Wenn man grosse Abstriche machen muss, dann vielleicht noch 0.40 CAD.


    Auf alle Fälle ist noch einiges im Dunkeln und vieles beruht auf Hoffnung und Vertrauen. Das sind eigentlich nicht besonders gute Voraussetzungen für ein Investment, aber mein Gefühl ist hier dennoch gut.
    Sirona ist ja nicht nur Hautaufheller, sondern auch Anti-Aging & Diabetes.

    Bin hier nach wie vor voll investiert und für mich war es schon immer eine Investition, die auf eine sehr lange Zeitdauer ausgelegt ist. Wäre schön gewesen, wenn in diesem Jahr noch etwas verkündet worden wäre bezüglich eines Deals, nun werden wir wohl bis spätestens Mitte 2017 mehr wissen. Geändert hat sich meiner Ansicht nach nichts und so schlecht klingt der Bericht für mich nicht:


    Quote

    Despite contrary market rumors, no party has left the negotiation table. At this time, we expect to receive one or more term sheets from interested parties before the end of Q4 2016. We remain very confident that one or more of these global entities will move forward with a definitive licensing agreement in early 2017.

    Quote

    Trotz gegenteiliger Marktgerüchte hat bis dato keines der Unternehmen den Verhandlungstisch verlassen.

    Derzeit ist zu erwarten, dass wir noch vor Ende des vierten Quartals 2016 eines oder mehrere Termsheets von interessierten Unternehmen erhalten werden. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir Anfang 2017 eine definitive Lizenzvereinbarung mit einem oder mehreren dieser internationalen Unternehmen abschließen werden.

    Ihr meint wohl eher Cash-Insider und nicht Cash-Guru



    Sich mit Banken an die wichtigsten Finanzmetropolen zu begeben und vor interessierten Investoren Firmenpräsentationen abzuhalten, gehört heutzutage zum festen Bestandteil der Tätigkeit eines Konzernchefs und seines Finanzchefs.


    Doch obschon diese Präsentationen höchst selten kursrelevante Neuigkeiten bergen und die Unternehmensvertreter für gewöhnlich nur so von Zuversicht strotzen, gibt es allenfalls den einen oder anderen verdeckten Hinweis.


    Mit überraschend offenen Karten spielte kürzlich Michel Hirschi, der Finanzchef von Meyer Burger, anlässlich einer von der Bank Vontobel organisierten Firmenpräsentation in London. Wie ich einem Kommentar der traditionsreichen Zürcher Bank entnehme, zeigte er sich sichtlich enttäuscht darüber, dass die Refinanzierung für die im Mai nächsten Jahres zur Rückzahlung fällig werdenden Obligationsanleihe noch nicht steht.


    Eigenen Angaben zufolge wurde die Bank Rothschild mit der Suche nach Investoren oder einem Überbrückungskredit beauftragt. Eine Analyse der Mandatsträgerin habe ergeben, dass das Interesse bei einem auf Stufe EBITDA ausgeglichenen Ergebnis eigentlich vorhanden sein sollte. Allerdings hätten Investoren selbst nach der Vorveröffentlichung solider provisorischer Eckdaten für die erste Jahreshälfte keine Bereitschaft gezeigt, so Hirschi. Soviel Ehrlichkeit verdient eigentlich Anerkennung.


    Wie mir ein Teilnehmer der Firmenpräsentation in London berichtet, habe er die Aussagen des Finanzchefs so verstanden, dass die Bank Rothschild bereits einen Investor an der Angel gehabt habe, dieser dann aber abgesprungen sei.


    Diese Spekulationen passen gut zu jenen rund um einen Einstieg des russischen Milliardärs Viktor Vekselberg bei Meyer Burger (siehe Kolumne vom 25. Juli). Ausserdem kaufte sich nur wenige Wochen zuvor Veraison über die Wandelanleihe beim Solarzulieferunternehmen aus dem bernischen Gwatt ein (siehe Kolumne vom 15. Juli). Gut möglich, dass damals auch mit dem Vermögensverwalter Gespräche stattgefunden haben.


    Die Refinanzierung der im Mai nächsten Jahres zur Rückzahlung fällig werdenden Obligationsanleihe gestaltet sich bei Meyer Burger schwieriger als gedacht. Kommen erschwerend die zuletzt so stark wie seit 2011 nicht mehr gefallenen Preise für Solar-Panels hinzu. Kenner der Situation berichten von gewaltigen Überkapazitäten, weshalb die Investitionsbereitschaft bei den Kunden des Solarzulieferunternehmens weiterhin eher gering bleiben sollte. Obwohl ich es für die nicht gerade erfolgsverwöhnten Aktionäre nicht hoffe, ist eine weitere verwässernde Kapitalerhöhung wieder wahrscheinlicher als noch vor wenigen Wochen.