Posts by zyndicate

    Emmi

    Der starke Franken hat den Schweizer Käseexport im vergangenen Jahr gebremst - wenn auch weniger deutlich als befürchtet. Kräftig mehr verkauft wurde insbesondere in Deutschland, den USA und der übrigen Welt. Insgesamt resultierte ein Plus von 2,5 Prozent.

    (sda) Die Exporteure setzten im vergangenen Jah 63'608 Tonnen Schweizer Käse ab. Das sind 1560 Tonnen mehr als 2009, wie die Organisation Switzerland Cheese Marketing in einem Communiqué schreibt.


    Rückläufig waren die Exporte in das krisengeplagte Grossbritannien und nach Südeuropa. Die Zahlen überträfen insgesamt die Erwartungen, heisst es im Communiqué, auch wenn die Frankenstärke für den Export ein «ernsthaftes Problem» darstelle.


    Emmentaler bleibt meistverkaufte KäseErfolgreich waren vor allem die Exporteure von La Gruyère AOC, Appenzeller und Raclette. Emmentaler AOC musste einen Rückgang von 2,6 Prozent hinnehmen, bleibt jedoch mit 19'227 Tonnen der meistverkaufte Schweizer Käse im Ausland.


    Neben den Exporten legten 2010 auch die Importe zu: um 6,3 Prozent auf 46'892 Tonnen. Gut verkauft wurde sowohl ausländischer Käse aus der Kategorie «anderer Halbhartkäse», in der preisgünstige Industrieprodukte aufgeführt sind, wie auch Spezialitäten.


    Begehrter Blauschimmelkäse

    «Die Zunahme beim Import findet sich vor allem dort, wo die Schweiz traditionell nicht so stark ist», sagte Manuela Sonderegger von Switzerland Cheese Marketing. Vor allem Blauschimmelkäse wie Danablu, Gorgonzola und Roquefort scheint derzeit enorm begehrt: das Plus beim Import betrug im vergangenen Jahr 131 Prozent.


    Die wichtigsten Herkunftsländer für Käse, der in die Schweiz importiert wird, sind Italien (17'456 Tonnen), Frankreich (13'075) und Deutschland (10'341) - Deutschland (+17,2 Prozent) und Frankreich (+6,6 Prozent) legten 2010 deutlich zu.


    Quelle: http://www.nzz.ch

    FREEBYS WITZ KISTE :)

    AmaZe wrote:

    Quote
    Haha der Witz ist doch gut, wenn man etwas rassistisch ist.

    Der Witz? Da unten verhungern sie und hier trinken sie Kalorierenarme Rivella :D


    Ah, du besch demfall ou eine fo dene wo metem Blocher god go bädele :!:

    SMI im Februar 2011

    Muni wrote:

    Quote
    ob der SMI heute endlich die Hürde nimmt oder wieder abkackt!?!?

    Ist langsam sehr nervig!


    Warum nervig? Der SMI hat sich in letzter Zeit nicht schlecht entwickelt!!! :roll:

    Sunrise

    Letzte Meile: Sunrise und Swisscom legen beide Beschwerde ein



    Die Mitte Dezember verfügten Preise für den Teilnehmeranschluss (TAL) und die Interkonnektionsgebühren wurden 2010 gesenkt. Doch für Sunrise sind sie noch immer zu hoch. Sie haben gegen die von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) festgelegten Preise Beschwerde eingelegt. Auch die Swisscom selbst rekurriert – jedoch aus einem anderen Grund.


    So sieht die letzte Meile aus: Ein Techniker kontrolliert die Telefonanschlüsse von Endkunden in einem Swisscom-Hauptverteiler. keystone


    Die ComCom hatte im Dezember tiefere Preise für die Benutzung der letzten Meile verfügt. Als letzte Meile werden die Kupferkabelverbindungen zwischen den Swisscom-Telefonzentralen und den Hausanschlüssen bezeichnet.


    Der mit 17.30 Franken (2009) respektive 16.70 Franken (2010) festgesetzte TAL-Preis wurde gegenüber dem Jahr 2008 erneut etwas gesenkt. Der Preis ist auch weniger, als die Swisscom ursprünglich in Rechnung gestellt hat. Aus Sicht der Sunrise ist der Betrag aber immer noch nicht tief genug, wie sie am Montag bekannt gab - auch mit Blick auf den europäischen Durchschnittspreis von umgerechnet rund 13 Franken.


    Die überhöhten Preise resultieren laut Sunrise aus der nicht korrekten Umsetzung der LRIC-Methode, welche zu einer Diskriminierung der privaten Telekomdienstleister führt und letztlich wirksamen Wettbewerb verhindert. Sunrise hatte bereits im Dezember angekündigt, dass es einen Rekurs prüfe.


    Swisscom verrechnet Kosten, die ihr nicht anfallen


    In ihrem Verständnis der Methode nimmt die ComCom bzw. die Swisscom bei der Preisberechnung eine vollständige Neubewertung (Wiederbeschaffungsneuwert) der Netzinfrastruktur zu den aktuellen Baukosten vor.


    Sunrise hat bereits verschiedentlich darauf hingewiesen, dass dieses Vorgehen überhöhte und diskriminierende Preise ergibt, da sowohl die Kabelkanalisationen als auch die Kupferkabel der letzen Meile grossteils bereits vor Jahrzehnten gebaut wurden und längst abgeschrieben sind.


    Swisscom verrechnet ihrer Konkurrenz damit Kosten, die ihr selber nicht anfallen. Würde bei der Bewertung der Anlagen die Amortisation berücksichtigt (Wiederschaffungsrestwert), müsste Swisscom die Mitbenutzung ihres Netzes und damit insbesondere des TAL zu erheblich tieferen Preisen anbieten, als von der ComCom festgelegt.


    Swisscom will auf Grundsatzentscheid warten


    Die unterschiedliche Sichtweise hatte bereits eine Reihe von Verfahren ausgelöst: Weitere vor dem Bundesverwaltungsgericht hängige Beschwerden richten sich gegen die ComCom-Preise für die Mitbenützung der Mietleitungen und der Kabelkanäle von Swisscom.


    Somit muss das Bundesverwaltungsgericht klären, wie die Preise berechnet werden sollen. Dieser Grundsatzentscheid steht kurz bevor: Beim Verfahren zu den Mietleitungen sei das Urteil «in Kürze» zu erwarten, sagte ein Swisscom-Sprecher.


    Dieser Umstand hat die Swisscom veranlasst, gegen den ComCom-Entscheid vom Dezember zu rekurrieren: Swisscom wollte, dass die ComCom mit dem Entscheid zur letzten Meile zuwartet, bis das Gericht den Grundsatzentscheid gefällt hat.


    Die Fernmeldediensteverordnung (FDV) des Bundesrates gibt vor, dass seit dem Jahr 2000 kostenorientierte Preise mit der international anerkannten und gebräuchlichen Berechnungsmethode LRIC (Long Run Incremental Costs) festzulegen sind.


    Berechnung kostenorientierter Preise


    Die LRIC-Methode führt laut ComCom zu wettbewerbsfördernden Preisen, indem die Konkurrenten einer marktbeherrschenden Anbieterin nur jene Kosten zu tragen haben, die effektiv von den beanspruchten Leistungen verursacht werden.


    Die Kosten haben bei LRIC den Aufwendungen und Investitionen einer effizienten Anbieterin zu entsprechen, welche sich in einem wirksamen Wettbewerb behaupten muss.


    Weiter zeichne sich die LRIC-Methode durch eine zukunftsgerichtete Betrachtungsweise aus, d.h. es dürfen keine Altlasten mitberücksichtigt werden.


    Bei der Berechnung von Interkonnektionspreisen mit der LRIC-Methode werden neben den interkonnektionsbedingten Kosten auch ein Anteil an den Gemeinkosten sowie die branchenüblichen Kapitalkosten berücksichtigt.


    Das Parlament hatte die letzte Meile der Ex-Monopolistin Swisscom von der Telefonzentrale zum Hausanschluss im Jahr 2007 geknackt. Mittlerweile haben rund 80 Prozent der Bevölkerung Zugang zu einem «entbündelten» Anschluss.


    Quelle: http://www.sf.tv

    Apple

    iPad: Verleger im Clinch mit Apple



    Der europäische Zeitungsverlegerverband ENPA hat Apple aufgefordert, den Medienhäusern bei Angeboten für den Tablet-Computer iPad kein bestimmtes Geschäftsmodell vorzuschreiben. Die Verlage sollten die Freiheit haben, das von ihnen bevorzugte Bezahlungssystem für Inhalte auf dem iPad auszuwählen und den Preis selbst festzulegen.


    Apple hatte letzte Woche zur Einführung der iPad-Zeitung «The Daily» des Medienkonzerns News Corp. angekündigt, in Kürze ein Abomodell für Zeitungen auf dem iPad vorzustellen.


    Dabei zeichnet sich ab, dass Apple darauf besteht, dass die Verlage neben eigenen Vertriebswegen auch einen Kauf der Inhalte über den eigenen Internetladen iTunes ermöglichen müssen. Die Verlage stören sich an der Höhe der Umsatzprovision von 30 Prozent, die Apple in iTunes für das Hosting der Inhalte und das Inkasso einbehält.


    Hoheit über Kundendaten


    Ausserdem wollten die Verlage die Hoheit über die Kundendaten haben. Auch bestehen die Verleger darauf, Angebote für verschiedene Medientypen wie Online und Print in einem Paket anbieten zu können. Apple kommentierte den Aufruf der Verleger am Montag nicht.


    Der Verband ENPA repräsentiert 5200 Tageszeitungen in 23 europäischen Ländern. Auch der Verband Schweizer Medien ist Mitglied des ENPA.


    Quelle: http://www.sf.tv

    FREEBYS WITZ KISTE :)

    Teofillio wrote:

    Quote

    dobry wrote:


    Der Auftritt war echt unterste....keine Spur witzig...


    ich finde diesen witz ebenfalls primitiv aber habe noch eine Frage!!


    Wo ist denn bei diesem Witz der Witz???

    Evolva (EVE)

    Casino wrote:

    Quote

    Winner wrote:


    Das ist schon klar, nur wie viele solche Meldungen wird es noch geben, wohl keine mehr. Ausserdem, die Kurssprünge nach oben werden auch immer kleiner.


    Heute hat sie jedenfalls bereits wieder im Minus eröffnet! 8)

    Evolva (EVE)

    Tiesto wrote:

    Quote
    Ja, da muss man oder darf man, Casino recht geben.


    Aber nur bis zu einem gewissen Niveau! Ich denke, dass so ab CHF 1.45 eine Erholungsphase starten sollte! Kann ja nicht sein, dass die Aktie einfach so sich richtung CHF 0.00 bewegt oder!!!

    Santhera Pharmaceuticals

    Santhera erhält Patente in USA und Kanada für Omigapil



    Liestal (awp) - Das Pharmaunternehmen Santhera hat in den USA und in Kanada Patente für Omigapil zur Behandlung bei kongenitalen Muskeldystrophien erhalten. Die Patente laufen bis in die Jahre 2027 (USA) respektive 2026 (Kanada), wie die Santhera Pharmaceuticals Holding AG am Dienstag mitteilte. Ende 2010 hatte Santhera bereits ein entsprechendes Patent vom Europäischen Patentamt erhalten.


    Das in Kanada erteilte Patent umfasst laut Mitteilung die Behandlung oder Prävention von Muskeldystrophien insbesondere kongenitale Muskeldystrophien, welche auf einem Laminin-alpha-2-Mangel beruhen und sich in der Muskeldystrophieform MDC1A zeigt. In den USA decke das Patent spezifisch die Behandlung oder Prävention der Ullrich- und Bethlem-Subform ab.


    Kongenitale Muskeldystrophien umfassen eine Gruppe neuromuskulärer Krankheiten, die zu verschiedenen Formen von progressivem Muskelschwund führen. Eine kürzlich veröffentlichte epidemiologische Studie schätzt die Häufigkeit kongenitaler Muskeldystrophien laut dem Liestaler Unternehmen auf 0.89 in 100'000 Menschen.


    Das Pharma-Unternehmen plant auf Ende 2011 den Beginn einer Phase-II/III-Studie für den Produktkandidaten.


    Quelle: http://www.nzz.ch

    Sunrise

    Letzte Meile: Sunrise legt Beschwerde gegen Preise ein



    Die Mitte Dezember verfügten Preise für den Teilnehmeranschluss (TAL) und die Interkonnektionsgebühren wurden 2010 gesenkt. Doch für Sunrise sind sie noch immer zu hoch. Sie haben gegen die von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) festgelegten Preise Beschwerde eingelegt.


    Der mit 17.30 Franken (2009) respektive 16.70 Franken (2010) festgesetzte TAL-Preis sei gegenüber dem Jahr 2008 zwar erneut etwas gesenkt worden - sei aber nach wie vor zu hoch, gerade im Vergleich zum europäischen Mittel, teilte Sunrise mit.



    Die überhöhten Preise resultieren laut Sunrise aus der nicht korrekten Umsetzung der LRIC-Methode, welche zu einer Diskriminierung der privaten Telekomdienstleister führt und letztlich wirksamen Wettbewerb verhindert. Sunrise hatte bereits im Dezember angekündigt, dass es einen Rekurs prüfe.


    Swisscom verrechnet Kosten, die ihr nicht anfallen

    In ihrem Verständnis der Methode nimmt die ComCom bzw. die Swisscom bei der Preisberechnung eine vollständige Neubewertung (Wiederbeschaffungsneuwert) der Netzinfrastruktur zu den aktuellen Baukosten vor.


    Sunrise hat bereits verschiedentlich darauf hingewiesen, dass dieses Vorgehen überhöhte und diskriminierende Preise ergibt, da sowohl die Kabelkanalisationen als auch die Kupferkabel der letzen Meile grossteils bereits vor Jahrzehnten gebaut wurden und längst abgeschrieben sind.


    Swisscom verrechnet ihrer Konkurrenz damit Kosten, die ihr selber nicht anfallen. Würde bei der Bewertung der Anlagen die Amortisation berücksichtigt (Wiederschaffungsrestwert), müsste Swisscom die Mitbenutzung ihres Netzes und damit insbesondere des TAL zu erheblich tieferen Preisen anbieten, als von der ComCom festgelegt.


    Berechnung kostenorientierter Preise


    Die LRIC-Methode führt laut ComCom zu wettbewerbsfördernden Preisen, indem die Konkurrenten einer marktbeherrschenden Anbieterin nur jene Kosten zu tragen haben, die effektiv von den beanspruchten Leistungen verursacht werden.


    Die Kosten haben bei LRIC den Aufwendungen und Investitionen einer effizienten Anbieterin zu entsprechen, welche sich in einem wirksamen Wettbewerb behaupten muss.


    Weiter zeichne sich die LRIC-Methode durch eine zukunftsgerichtete Betrachtungsweise aus, d.h. es dürfen keine Altlasten mitberücksichtigt werden.


    Bei der Berechnung von Interkonnektionspreisen mit der LRIC-Methode werden neben den interkonnektionsbedingten Kosten auch ein Anteil an den Gemeinkosten sowie die branchenüblichen Kapitalkosten berücksichtigt.


    Die Fernmeldediensteverordnung (FDV) des Bundesrates gibt vor, dass seit dem Jahr 2000 kostenorientierte Preise mit der international anerkannten und gebräuchlichen Berechnungsmethode LRIC (Long Run Incremental Costs) festzulegen sind.


    Quelle: http://www.sf.tv

    Novartis-Chef Vasella kassiert Millionen für Konkurrenzverbot



    Lange hat sich Daniel Vasella gegen ein Konkurrenzverbot in seinem Vertrag gewehrt. Nun hat er eingelenkt und kassiert dafür kräftig ab. Die Schweizer Anlagestiftung Ethos zeigt sich entsetzt, unter den Aktionären formiert sich bereits Widerstand.


    Wenn Novartis-Chef Daniel Vasella in den nächsten Jahren als Verwaltungsratspräsident zurücktritt, tut er das nicht gratis.


    Gemäss einem Artikel der Zeitung «Der Sonntag» hat der 56-Jährige mit dem Verwaltungsrat eine Konkurrenzklausel vereinbart. Damit hat sich Vasella während mehreren Jahren weitere Millionenbezüge gesichert.



    Gegen die Konkurrenzverbot-Entschädigung von Novartis-Chef Daniel Vasella formiert sich Widerstand. reuters


    Novartis schweigt


    Sathosi Sugimoto, Konzernsprecher von Novartis, bestätigte, dass der Verwaltungsrat mit Vasella einen schriftlichen Vertrag abgeschlossen hat: «Es wurde ein mehrjähriges Konkurrenzverbot vereinbart.»


    Der Pharmakonzern hüllt sich über die Dauer des Konkurrenzverbots in Schweigen. Wie viel Geld Vasella dabei kassieren wird, ist ebenfalls geheim.


    Marktgerechte Vergütung


    Im Vergütungsbericht, über den die Aktionäre an der Generalversammlung vom 22. Februar konsultativ abstimmen werden, wird die vereinbarte Summe nicht genannt. Im Kleingedruckten des Novartis-Geschäftsberichts heisst es dazu lediglich:


    «Für die Zeit nach seinem Amt als Verwaltungsratspräsident hat sich Dr. Vasella bereit erklärt, seine Erfahrung und sein Wissen Novartis weiterhin zur Verfügung zu stellen. Zudem werde er während mehrerer Jahre keine Aktivitäten aufnehmen, die im Wettbewerb zu den Geschäften von Novartis stehen. «Für seine Dienste sowie für die Beachtung des Konkurrenzverbots wird Dr. Vasella eine marktgerechte Vergütung erhalten.»


    Versprechen nicht eingehalten


    Gegen das nun verankerte Konkurrenzverbot hatte sich Vasella lange gewehrt. Vor einem Jahr liess Vize-Präsident Ulrich Lehner durchblicken, der Verwaltungsrat wolle ein fünfjähriges Verbot. Vasella hingegen wollte nur ein dreijähriges Verbot akzeptieren. Nun hat er offenbar nachgegeben.


    Lehner hatte aber an der letzten Generalversammlung den Aktionären ein Versprechen gemacht: Vasella werde nach seinem Rückzug vom Präsidium künftig spürbar weniger verdienen. Mit dem nun unterzeichneten Vertrag wird das Versprechen nicht eingehalten.


    Aktionäre formieren sich


    Bei den Aktionären stehen die Zeichen nun auf Widerstand. Die Schweizer Anlagestiftung Ethos gab bekannt, sie werde gegen den Vergütungsbericht stimmen. Ethos-Direktor Dominique Biedermann ist entsetzt über die geheime Konkurrenzverbot-Entschädigung für Vasella:


    «Das ist nichts anderes als eine versteckte Abgangsentschädigung», sagt Biedermann. Eine solche ist laut dem «Swiss Code of Best Practice» des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse grundsätzlich zu unterlassen.



    Ethos-Direktor Biedermann ist entsetzt über die Konkurrenzverbot-Entschädigung. reuters


    «Es ist unüblich, dass ein Verwaltungsrat, der nicht mehr gewählt wird oder sich nicht mehr zur Verfügung stellt, eine Abgangsentschädigung erhält», erklärt Biedermann. «Das Unternehmen geht hier zulasten der Aktionäre ein heikles Engagement ein, ohne dieses zu begründen und volle Transparenz über seine Höhe zu schaffen.»


    Gemäss der Zeitung «Der Sonntag» verweigert auch der zweitgrösste US-Stimmrechtsberater Glass Lewis seine Zustimmung. Nein stimmen wird zudem die Schweizer Aktionärsgruppe Actares, wie ihr Geschäftsführer Roby Tschopp sagt.


    Quelle: http://www.sf.tv

    Dow Jones & several US-Indexes

    Ägypten sitzt US-Börsianern im Nacken



    Die Chancen auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends an der Wall Street stehen nach Ansicht von Aktienmarktexperten gut. Den Ton angeben könnten vor allem positive Konjunktursignale und Unternehmensbilanzen. Doch die Krise im Nahen Osten könnte nicht zuletzt den Ölpreis in die Höhe treiben; mit entsprechenden Folgen für die Weltwirtschaft.


    Trotz der Unruhen im Nahen Osten und hoher Rohstoffpreise ging aber das Angst-Barometer der Wall Street, der CBOE Volatilitätsindex, in der vergangenen Woche zurück.


    «Ich rechne damit, dass es für den Markt auch ungeachtet der Schwerfälligkeit des Arbeitsmarktes weiter nach oben geht», sagte Michael Yoshikami, Chef-Investmentstratege bei YCMNet Advisors.


    US-Arbeitsmarkt ohne grosse Erholung


    Der Stellenaufbau blieb im Januar deutlich hinter den Erwartungen zurück, wie Arbeitsmarktdaten am Freitag zeigten. Andererseits gab es aber auch Anzeichen für eine Erholung: Die Erwerbslosenquote sank um knapp einen halben Prozentpunkt auf 9,0 Prozent. Volkswirte stimmten darin überein, dass die Erholung am Arbeitsmarkt zwar vorankommt, aber nicht an Fahrt gewinnt.


    Mehr als 70 Prozent der Unternehmen aus dem S&P-Index, die bislang ihre Ergebnisse vorgelegt haben, übertrafen nach Thomson-Reuters-Daten die Erwartungen.


    Cisco und Coca Cola liefern Blick in die Bücher


    Investoren gehen davon aus, dass die Gewinne der Unternehmen im abgelaufenen Quartal im Schnitt um mehr als ein Drittel gestiegen sein dürften.


    Die gesteigerte Leistungsfähigkeit der Unternehmen und die wieder auf die Beine kommende Wirtschaft dürften sich auch weiterhin in den Bilanzen niederschlagen, fügte Yoshikami hinzu. Auf Unternehmensseite gewähren unter anderem am Dienstag Walt Disney, und am Mittwoch Cisco System und Coca Cola Einblick in ihre Bücher.


    Kaum Konjunkturdaten auf der Agenda


    Auf Konjunkturseite warten auf die Anleger nur wenige Höhepunkte. Einer dürfte das vorläufige Verbrauchervertrauen der Universität Michigan am Freitag sein, von dem sich die Investoren neue Hinweise über die Entwicklung der US-Wirtschaft versprechen. Zuletzt hatte eine Reihe von Konjunkturdaten auf eine Stärkung der weltgrössten Volkswirtschaft hingedeutet. Auch der Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, zeichnete zuletzt ein etwas optimistischeres Bild der Wirtschaftslage.


    «Wenn die Ölpreise weiter klettern und sich das Chaos im Nahen Osten ausbreitet, dann bekommt die Weltwirtschaft möglicherweise Gegenwind»

    Michael Yoshikami, Chef-Investmentstratege bei YCMNet Advisors


    Der konjunkturellen Erholung entgegenstellen könnte sich nach Ansicht von Experten vor allem ein Flächenbrand im Nahen Osten und ein Anstieg der Ölpreise.


    «Wenn die Ölpreise weiter klettern und sich das Chaos im Nahen Osten ausbreitet, dann bekommt die Weltwirtschaft möglicherweise Gegenwind und das wird sich auch auf den Aktienmarkt auswirken», sagte Yoshikami von YCM-Net. Insbesondere wenn sich Öl auf 110 Dollar pro Barrel verteuere. Investoren fürchten mögliche Versorgungsengpässe, da Ägypten die kürzeste Seeverbindung zwischen Europa und Asien den 192 Kilometer langen Suez-Kanal - kontrolliert.


    Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte am Freitag 0,3 Prozent höher bei 12'092 Punkten geschlossen. Der breiter gefasste S&P 500 rückte ebenfalls 0,3 Prozent vor und notierte bei 1310 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,6 Prozent auf 2769 Stellen. Auf Wochensicht ergab sich beim Dow ein Plus von 2,3 Prozent, beim S&P von 2,7 Prozent und beim Nasdaq von drei Prozent.


    Quelle: http://www.sf.tv

    UBS

    US-Behörde untersucht Geschäfte der UBS



    Die US-Börsenaufsicht SEC hat eine Untersuchung gegen die Bank UBS eingeleitet. Die Aufsichtsbehörde prüft gewisse Geschäfte der Grossbank in Puerto Rico.


    Ein UBS-Sprecher bestätigt verschiedene Medienberichte. Gemäss der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag geht es bei der Untersuchung um den Sekundärhandel von auf Anleihen von Puerto Rico basierenden Investmentfonds: Die UBS habe ihren Kunden Anteile an Investmentfonds verkauft, deren zugrunde liegende Obligationen sie zuvor selbst für den Staat Puerto Rico herausgegeben habe.


    Im Fokus der Untersuchung stünden mögliche Interessenkonflikte, schreibt die Zeitung. Eine Untersuchung der Securities and Exchange Commission (SEC) muss nicht zwingend zu einer Klage führen. Eine solche Klage ist aus Sicht der Bank nicht gerechtfertigt, wie der UBS-Sprecher sagte.


    Quelle: http://www.sf.tv

    SMI im Februar 2011

    Der Schweizer Detailhandel ist vergangenes Jahr leicht gewachsen, blieb aber unter Berücksichtigung der Teuerung fast stabil. Der Lebensmittelmarkt stagnierte wegen dem harten Preiskampf auf hohem Niveau. Deutlich zulegen konnte hingegen der Verkauf von Handys, Hard- und Software.


    (sda) Der Schweizer Detailhandel ist vergangenes Jahr um 0,9 Prozent gewachsen. Wird die Teuerung von 0,7 Prozent berücksichtigt, blieb der Markt fast stabil, wie das Marktforschungsinstitut GfK Switzerland am Montag mitteilte. Bei den Lebensmitteln war der harte Preiskampf spürbar.


    Der Markt stagniere auf sehr hohem Niveau, heisst es in der Mitteilung. Das Wachstum gelang nur dank des so genannten NonFood-Markts, der um 1,8 Prozent zulegte. Bei den Lebensmitteln legten die Verkäufe unter anderem wegen der tieferen Preise für Frischprodukte nur um 0,1 Prozent zu.


    Wachstum bei Handys, Hard- und SoftwareBesonders stark wuchsen die Verkäufe von Hard- und Software (+16 beziehungsweise 13 Prozent). Der Markt für Handys und andere Telekomartikel vergrösserte sich um 10 Prozent. Für Flachbildschirme wurde 9 Prozent mehr ausgegeben. Mit dem Verkauf von Kaffee- und anderen Getränkemaschinen nahmen die Händler 8 Prozent mehr ein als ein Jahr zuvor.


    Deutliche Einbussen gab es beispielsweise bei Autonavigationsgeräten (-15 Prozent) und DVDs, CDs, Büchern und Zeitschriften (-9 Prozent) sowie bei portablen Audiogeräten (-17 Prozent). GfK Switzerland erhebt die Zahlen in Zusammenarbeit mit über 30 Detailhändlern.


    Quelle: http://www.nzz.ch

    Evolva (EVE)

    Ich jedenfalls habe das Gefühl, dass ich mit EVE dieses Jahr noch einen schönen Gewinn erzielen werde.


    Warte jedoch mit dem Einstieg noch ab, denke auch, dass man die Aktie noch so um die CHF 1.50 erhält!


    Wünsche euch allen viel Glück mit EVE!! 8)

    UBS

    Die UBS verteilt Noten an ihre Mitarbeiter. Dabei müssen 20 bis 35% der Leute als ungenügend oder verbesserungsfähig eingestuft werden. Nun werden Vorwürfe der Diskriminierung gewisser Gruppen laut. Die Bank gibt «Unsicherheiten bei der Umsetzung» zu.


    Der Vorgesetzte eröffnet Erwin Richter* beim Qualifikationsgespräch, dass er dieses Mal leider die Note «ungenügend» erhalte. Das überrascht den langjährigen UBS-Mitarbeiter. Bisher seien seine Leistungen immer gelobt worden. Die Bemerkungen des – mit der Situation offenbar überforderten – Chefs, die Note habe mit seiner Leistung nichts zu tun, und in seinem Alter sei er auf eine gute Beurteilung ja gar nicht mehr angewiesen, können Richter nicht besänftigen.


    Er stellt intern Nachforschungen an und will herausgefunden haben, dass besonders viele Angestellte, die wie er vor der Pensionierung stehen, die Noten «ungenügend» oder «verbesserungsbedürftig» erhalten haben. Auch andere Mitarbeitergruppen, etwa schwangere Frauen, seien auffällig oft von schlechten Qualifikationen betroffen, so Richter.


    Alte kommen nicht gut weg

    Ein Kadermitglied der Bank hat ebenfalls die Beobachtung angestellt, dass ältere Mitarbeiter im neuen Qualifikationssystem nicht gut wegkommen. Auch Denise Chervet, Zentralsekretärin des Schweizerischen Bankpersonalverbands (SBPV), ist zu Ohren gekommen, dass die Leistungen von älteren und kranken Mitarbeitern, Frauen im Mutterschaftsurlaub, Teilzeitangestellten sowie Leuten, die noch nicht lange bei der UBS arbeiten, überdurchschnittlich oft als ungenügend eingestuft worden seien.


    Der SBPV ruft seit letzter Woche UBS-Angestellte auf seiner Website dazu auf, die Erfahrungen mit dem neuen Beurteilungssystem zu schildern. «Wir verfolgen dieses Thema genau und werden unter anderem prüfen, inwiefern die Klassifizierung rechtswidrig ist», sagt Chervet.


    Böses Blut

    Dass die Umstellung des Beurteilungssystems für böses Blut sorgen würde, war absehbar. Immerhin müssen zwischen 20 und 35% der Mitarbeiter zwingend schlechte Noten erhalten (siehe Kasten). Bei 65 000 Angestellten gibt es so viele Verlierer – auch wenn die «NZZ am Sonntag» aus guten Quellen weiss, dass die Zahl negativer Beurteilungen beim unteren Schwellenwert liegt. Ob die UBS-Angestellten die Zwangsklassifizierungen für geeignet halten, um die von der Konzernleitung gewünschte Leistungskultur zu schaffen, ist das eine. Noch wichtiger ist die Frage: Haben Vorgesetzte das System überlistet, indem sie jenen Mitarbeitern den schwarzen Peter zugewiesen haben, die aus persönlichen Gründen und nicht wegen ihrer Leistung in einer schwachen Position sind? Dann wäre es in seiner heutigen Form gescheitert. Die Grossbank würde sich sogar rechtlichen Risiken aussetzen.


    Negativer als erwartet

    Die Angestellten nähmen die Umstellung negativer auf, als man gedacht habe, gibt ein Verantwortlicher der Bank zu. Er führt allfällige Schwierigkeiten aber nicht auf das System zurück, sondern auf eine mangelnde Umsetzung der neuen Richtlinien. «Es zeigt sich, dass es Unsicherheiten bei der Umsetzung gegeben hat», sagt auch UBS-Sprecher Andreas Kern. «Falls es Fälle gibt, in denen Merkmale wie Alter, Krankheit oder Babypause ausschlaggebend für ein tiefes Rating waren, dann ist es zu klaren Fehlern in der Umsetzung gekommen.»


    Dass das von der UBS verwendete sogenannte «Forced Ranking» zur Diskriminierung ganzer Mitarbeitergruppen führen kann, ist bekannt. Das auch als «Rank and Yank» (Klassifizieren und Rauswerfen) bezeichnete System geht von einer Normalverteilung der Leistungen aus. «Man darf davon ausgehen, dass die UBS-Mitarbeiter so ausgesucht wurden, dass sie ihren Aufgaben gewachsen sind», sagt Thomas Geiser, Direktor am Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht der Universität St. Gallen. In Bezug auf die objektive Leistungserfüllung könne es daher keine Normalverteilung geben. «Diese gibt es nur in einer relativen Beurteilung. Wenn Vorgesetzte aber ihre Untergebenen miteinander vergleichen, laufen sie Gefahr, diskriminierende Massstäbe anzuwenden.»


    USA: Verdacht führt zu Sammelklagen

    In der Schweiz sei es nicht verboten, Menschen nach ihrem Alter unterschiedlich zu behandeln – ausser dies sei persönlichkeitsverletzend. «Insofern ist eine gewisse Diskriminierung älterer Menschen zulässig», sagt Geiser. Doch in den USA, wo die UBS Tausende von Mitarbeitern beschäftigt, kann schon der Verdacht auf Diskriminierung aus Altersgründen zu Sammelklagen führen – die auch in der Schweiz verbotene Ungleichbehandlung von Geschlechtern und Minderheiten ohnehin. Das haben namhafte Firmen wie Ford erfahren müssen, die in der Vergangenheit Forced-Ranking-Systeme eingeführt hatten.


    Bei der UBS sind die Beurteilungsgespräche abgeschlossen. Nun sollen die Resultate analysiert werden. Vielleicht entschärfen die wieder sprudelnden Gewinne und Boni sowie eine generelle Erhöhung der Fixsaläre die emotionale interne Debatte um das neue Beurteilungssystem. Am Dienstag stellt die Bank die Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 vor. Ab dem 16. Februar erfahren die Angestellten, wie hoch ihr Bonus ausfallen wird.


    Quelle: http://www.nzz.ch

    UBS

    Die UBS kommt mit der Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells auf die Nach-Krisen-Welt zwar voran. Die Domestizierung und Integration des Investment Banking ist aber noch nicht nach Wunsch gelungen. Die Credit Suisse ist besser unterwegs.


    In der kommenden Woche werden die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse (CS) ihre Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2010 vorstellen. Nach einem flauen dritten Quartal, in dem vor allem das Investment Banking das Abseitsstehen der Investoren zu spüren bekam, rechnen Analytiker mit einer graduellen Erholung der operativen Ergebnisse im Schlussquartal.


    Ein neues Rollenverständnis

    Mehr noch als die nackten Ergebnisse interessiert die Frage, wie gut es den beiden Banken gelungen ist, nach überstandener Finanzkrise ihre Geschäftsmodelle den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Die regulatorischen Vorgaben («Basel III», «too big to fail»), aus systemischen Überlegungen heraus die Eigenmitteldecke zu stärken, treffen in erster Linie das Investment Banking. Aktivitäten, die mit grossen Risiken behaftet sind und deshalb mit viel Eigenkapital unterlegt werden müssen, verlieren im neuen Umfeld an Attraktivität. Nicht zuletzt deshalb haben UBS und CS den Eigenhandel eingestellt und sind dazu übergegangen, das Investment Banking enger mit den beiden anderen Geschäftsfeldern, der Vermögensverwaltung für Privatpersonen und dem institutionellen Geschäft, zu verzahnen. Ziel ist es letztlich, das Investment Banking in den Dienst des Vermögensverwaltungsgeschäfts zu stellen, das zum unbestrittenen Kerngeschäft ausgebaut werden soll.


    Die Umwandlung des Investment Banking zu einer Einheit, die schwergewichtig Transaktions- und Beratungsdienstleistungen für wohlhabende private und institutionelle Kunden erbringt, hat ihre Tücken. In einem Umfeld flauer Märkte, in dem Kunden zur Passivität neigen und sich von den Finanzmärkten abwenden, genügen die spärlichen Erträge nicht, um die teure Investment-Banking-Infrastruktur auszulasten. In dieser Situation fand sich die UBS im dritten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres wieder. Im Investment Banking musste sie, ihrer Null-Risiko-Diät zum Trotz, einen Vorsteuerverlust von 400 Mio. Fr. ausweisen. Die Frage stellt sich: Was soll man von einer Geschäftseinheit halten, die in einem ruhigen Marktumfeld keine Gewinne generiert und in haussierenden Märkten ertragsmässig nicht mit risikofreudigeren Konkurrenten wie etwa Goldman Sachs mithalten kann? Wo bleibt die Verstetigung der Erträge, die als einer der Vorzüge des integrierten Geschäftsmodells hervorgehoben wurde?


    Die UBS muss ihr Geschäftsmodell neu kalibrieren, denn offenbar hat das Investment Banking seine neue Rolle noch nicht gefunden. Fraglich ist zudem, ob sich der forcierte, kostenintensive Wiederaufbau des Zinsgeschäfts (fixed income, currencies and commodities), das im Gefolge der Subprime-Krise implodiert war, auszahlen wird. Vereinzelte Marktbeobachter glauben, dass der Boom im Geschäft mit Festverzinslichen vorbei ist.


    Hohe Investitionen

    Das Investment Banking ist nicht die einzige Baustelle der UBS. Die Bank investiert derzeit auch sehr viele Ressourcen in die Neuausrichtung ihres Vermögensverwaltungsgeschäfts. Die Probleme im grenzüberschreitenden Geschäft mit US-Kunden, der erst im vergangenen Quartal gestoppte Abfluss verwalteter Gelder, das Bekenntnis des Schweizer Finanzplatzes zu einer Weissgeldstrategie – all das hat die Bank dazu bewogen, rund 2500 Spezialisten aus den verschiedensten Geschäftsbereichen zur neuen Einheit Investment Products & Services (bei der CS heisst die entsprechende Einheit Investment Services & Products) zusammenzufassen. Unter der Verantwortung eines Chief Investment Officer soll ein Pool hochqualifizierter Berater in diesem Jahr daran gehen, Kunden einen raschen Zugriff auf das geballte Know-how der Bank über Märkte und Produkte zu verschaffen. Die Herausforderung besteht darin, die gesamte Angebotspalette so zu skalieren, dass Kunden weltweit auf sie zugreifen können.


    Testfall Eigenkapitalrendite

    Die Bank hofft, dass ihre Kunden bereit sind, für eine bessere Dienstleistungsqualität auch einen höheren Preis zu bezahlen, so dass die Margen trotz beachtlichen Investitionen in Ausbildung, IT-Infrastruktur und Compliance gehalten oder gar ausgeweitet werden können. Ein Problem bleibt: Das margenarme Vermögensverwaltungsgeschäft in den USA (ehemals PaineWebber), das seiner Natur nach ein Brokerage-Geschäft ist, dümpelt seit Jahren vor sich hin.


    Der Umbau der UBS zu einer zweiten CS – die Geschäftsmodelle sind identisch – schreitet zwar zügig voran. Die CS bleibt aber bei der Umsetzung deutlich im Vorsprung. Ihr Investment Banking ist besser integriert, und im Vermögensverwaltungsgeschäft werden ihr dieses Jahr netto mehr als 50 Mrd. Fr. an neuen Geldern zufliessen. Die Ernsthaftigkeit der Neuausrichtung wird auch an der ausgewiesenen Eigenkapitalrendite abzulesen sein – Banken, die weiterhin Renditen von 20% und mehr in Aussicht stellen, machen sich verdächtig. Die enge Korrelation zwischen Rendite und Risiko deutete darauf hin, dass solche Vorgaben nur mit einem grossen «Risikohunger» zu erreichen sind.


    Quelle: http://www.nzz.ch

    EURO - €

    «Die Euro-Krise ist aus Anlegersicht beigelegt»


    Die Schuldenkrise dürfte sich zwar nicht so rasch entschärfen. Doch für Anleger könnte die Eurokrise ausgestanden sein. Dieses Fazit ziehen die Ökonomen der Credit Suisse in einer Analyse zu den Staatsverschuldungen. Sie sehen den Euro nicht in Gefahr.


    tsf. Das Problem der rasant zunehmenden Staatsschulden bleibt eine der grössten Herausforderungen der Weltwirtschaft. Obschon vielfach Pessimismus vorherrscht, gibt es auch optimistischere Stimmen. «Europa steuert auf eine Lösung hin – wenn auch sehr langsam», schreiben Experten der Credit Suisse in einer am Freitag veröffentlichten Studie zur Schuldenproblematik.


    «Aus Anlegersicht ist die Krise weitgehend beigelegt», erklärte Oliver Adler, Leiter internationale Volkswirtschaft bei der Credit Suisse, an einer Medienkonferenz. Er stützt seine Zuversicht hauptsächlich auf die Entwicklung in Spanien, wo bis vor wenigen Monaten das Kernrisiko für die Eurozone lag.


    In Spanien habe sich seither sehr viel getan. Das Defizit sei kleiner als angenommen, mit tieferen Löhnen sei die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt worden und Reformen der Sozialsysteme würden angegangen. Zudem sei die Rekapitalisierung der Banken verkraftbar. «Wir gehen davon aus, dass Spanien nicht unter dem EU-Rettungsschirm Schutz suchen muss», hielt Adler fest.


    USA rücken in den Fokus

    Trotzdem dürfte es in den nächsten Jahren wieder zu Turbulenzen auf den Finanzmärkten kommen. Adler rechnet aber eher damit, dass sich die Märkte auf die Schulden der USA fokussieren werden. In den USA gebe die Schuldendynamik mehr Anlass zur Sorge als in der Eurozone. Eine Insolvenz der USA erachtet er aber als praktisch ausgeschlossen, da das Land hauptsächlich in der eigenen Währung verschuldet ist. Dank ihrer Souveränität können sie ihre Schulden immer bedienen, notfalls mit Hilfe der Notenpresse, Inflation oder einer Abwertung ihrer Währung.


    Krisenartige Entwicklungen sind aber auch für die USA nicht auszuschliessen. Sollte zu den Defiziten eine plötzlich anziehende Inflation dazukommen, wären rasch sinkende Obligationenkurse und ein Einbruch des Dollars nicht unwahrscheinlich – mit entsprechenden Konsequenzen für die Weltwirtschaft und die Aktienmärkte, heisst es in der Studie.


    Euro kaum in Gefahr

    Auch in Europa wird sich das grundlegende Problem der Staatsschulden nicht so rasch entschärfen. Trotz dem grossen Gefälle in Europa gehen die Autoren der Studie nicht von einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone aus. «Eine Auflösung des Euro wäre ökonomisch desaströs und politisch sehr riskant», sagte Adler. Wenn beispielsweise Griechenland aus der Währungsunion austrete, würde seine neue Währung rasant abgewertet, die Schulden verblieben aber weiterhin im härteren Euro. Dies hätte einen unmittelbaren Zahlungsausfall und hohe Verluste für die Gläubiger im Euro-Raum zur Folge.


    Auch der umgekehrte Fall, der Austritt eines starken Landes wie Deutschland, sei gefährlich. So würde die neue D-Mark unmittelbar aufgewertet. Die Folgen wären Verluste auf Euro-Guthaben, eine Rezession und der Verlust der Führungsposition in der EU. Adler wies auch auf starke nicht-europäische Interessen am Erhalt des Euro hin, namentlich China wolle einen stabilen Euro.


    Auswege aus der Krise

    Einen Ausweg aus der Schuldenkrise sehen die Analysten der Credit Suisse in einer Kombination mehrerer Massnahmen. Fiskaldisziplin und Wachstum seien zwar nötig, genügten aber nicht, zumal die benötigten Überschüsse politisch und sozial schwierig umzusetzen seien. Weil Länder wie Griechenland es wohl nicht aus eigener Kraft schafften, sei ein Schuldenerlass ökonomisch sinnvoll - wenn auch politisch sehr schwierig. In der Praxis würden allerdings die grossen Länder eine Schuldenübernahme der kleinen peripheren Länder kaum spüren.


    Als wahrscheinliche Massnahmen nannte Adler eine Subventionierung des Schuldendienstes durch eine Senkung der hohen Zinsen, die beim Rettungsschirm EFSF verlangt werden. Die Autoren begrüssen auch die von der EU geplante Regelung, bei künftigen Obligationen von Staaten und Banken Klauseln einzufügen, wonach Gläubiger bei Zahlungsproblemen teilweise auf Forderungen verzichten. Dadurch werde die disziplinierenden Rolle der Finanzmärkte gestärkt.


    Die Studie nennt schliesslich auch Massnahmen, mit denen längerfristig die Staatsfinanzen ins Lot gebracht und neue Schuldenberge verhindert werden können. Im Vordergrund stehen die Sozialausgaben, die meist zwischen 15 und 20 Prozent des Bruttoinlandprodukts ausmachen. Dabei sei es wohl leichter beim Rentenalter anzusetzen als bei der Gesundheitsvorsorge. Kernpunkt der Reformen müsse eine Erhöhung des Beschäftigungsgrades sein, schreiben die Autoren. Wichtige Anreize zur längeren Beschäftigung sehen sie in einer Flexibilisierung des Rentenalters, beispielsweise durch Teilzeitarbeit.


    Quelle: http://www.nzz.ch

    Postfinace -E Trading- Störungen

    Malina wrote:

    Quote

    Zyndicate wrote:


    Da die ganze Plattform auf dem System der Waadtländer KB läuft, hat die Postfinance nur wenig resp. keinen Einfluss auf die Gestaltung der Systemoberfläche! Es u.a. ein Grund, warum ich 2007 meine Depots bei der Postfinance gekündigt habe und zum besten E-Banking-Stystem in der Schweiz - der UBS - zurückgekehrt bin. Die Leistung hat aber immer einen entsprechenden Preis.


    Ich börsele ja auch nicht über die PF sondern via Raiffeisen E-Banking! Dort sollte es doch möglich sein, das umzuprogrammieren!


    Werde mal anrufen und fragen!