Posts by newworldorder

    Aber, aber...

    Matterhorn_18 hat am 18.03.2022 10:52 geschrieben:

    Quote

    Spannende Information. Gerne wiederhole ich, was ich bereits vor über 1 Jahr sinngemäss so geschrieben habe und seither immer wieder: Die einzelnen Zutaten sind hervorragend (Strategie, Management, Team, Produkt, Finanzierung, Wertewandel, geopolitische Entwicklung und und und). Und nun vereinigen sich diese hervorragenden einzelnen Zutaten schrittweise zu einem fantastischen Essen! Es ist angerichtet, MB bittet zum Festmahl!

    Geht's vielleicht noch etwas schriller?


    Du betreibst schon eine aufwändige Schaumschlägerei. Die Geopolitik wird gerade neu justiert, und das Geld für grosse Investitionen ist nur noch so lange da, wie die Gelddruckmaschine am Laufen gehalten wird!

    Die Tragik, sich in etwas festzubeissen

    Dass mein vorheriger Beitrag gelöscht wurde, kann ich teilweise nachvollziehen.


    Man kann es aber auch einfacher, sanfter formulieren: Man darf sich nicht in etwas festbeissen! Keine Gefühle mit einer Aktie verbinden. Das ist ein Axiom der Börsenweisheiten. Auch dieses stetige Nachkaufen ist problematisch, denn ohne Grund geht ein Kurs nicht über längere Zeit in den Sinkflug über. Irgendwann muss man nüchtern analysieren und auch die Argumente kritischer Analysten studieren.


    Es ist immer möglich, dass eine Wende zum Guten eintreten kann. Aber nur dann, wenn NEUE Informationen von Gewicht publiziert werden. Und nicht, wie schon geschrieben wurde, Irgendwelche Pannels auf einem Stadiondach.

    Ich weiss nicht, ...

    .... Wie viele der Leute hier schon mehr als 20 Jahre an der Börse mittun. Und selbst dann ist die jetzige Situation mit früheren Rücksetzern nicht vergleichbar.


    Die Rahmenbedingungen sind eben völlig anders. Schlittern wir in eine Phase der Stagflation?


    Denn mit neuem Geld ins System spülen ist vorläufig Schluss. Nein, auch dieser letzte Satz ist falsch! Man ist ja erst dabei, die Menge der Anleihekäufe zu reduzieren. Unter dem Druck steigender Inflation, was bekanntlich zur weiteren Vermögensverschiebung vom Mittelstand nach oben führt, ist diese verspätete Reaktion von FED und EZB ein absolutes Muss!


    Und dazu kommt ein weiteres Problem: Die hohe Verschuldung vieler Staaten, Betrieben und von Privaten, die als Folge steigender Zinsen leiden werden. Unter diesen, vereinfacht dargestellten Bedingungen sind FED, die EZB und viele Nationalbanken in der Bredouille.


    Warum ich das hier schreibe? Weil ich interessierter Beobachter von MBTN bin und in der Warteposition verbleibe.


    Und eine ganz wichtige Frage an einige beinahe schon Verzweifelnde: Wie gut zieht ihr all die Rahmenbedingungen, diese wichtigen Parameter, beim Kauf einer bestimmten Aktie mit in Betracht? Einfach auf der Modewelle "Solar hat eine gloriose Zukunft" mit zu surfen, wohl nicht.

    Substanzlos Mt. Pilatus - bzw Matterhorn_18

    Matterhorn_18 hat am 12.02.2022 09:09 geschrieben:

    Quote

    maladez, aktienticker etc. und die sich stets wiederholende und repetitive Unfähigkeit die Strategie von MB mit zB. Segmentierung, Gebietsfokussierungen und vor allem dir angestrebten Ziele zu verstehen. Die Quelle... einmal mehr äusserst bescheiden. Herrlich!!! - Es ist belustigend, wie verzweifelt versucht wird, immer und immer wieder mit den gleichen langweiligen Themen und bescheidenen "Argumenten" zu stoppen, was nicht zu stoppen ist. MB geht konsequent gegen alle hanebüchene und ungerechtfertigten Widerständen zum Trotz konsequent den Weg, es ist eine betriebswirtschaftliche Freude, welche Energie dieser Betrieb mit dem tollen Team von Top to bottom zu entwickeln bereit ist. Arbeitet die Meilensteine seriös und planmässig ab und ist auf bestem Wege die angestrebten Ziele zu erreichen. Und ja, Konkurrenz besteht. Zum Glück, MB kann ja nicht alleine die ganze Welt beliefern. Um erfolgreich zu sein reichen die eigenen angestrebten Ziele zu erreichen und da ist die Firma auf bestem Wege dazu. Da können die Nebelgranaten und ihre Netzwerke noch so alle Hebel im Bewegung setzen. Ich belustige mich inzwischen an diesem komödiantischen Treiben im Dunstkreis von Monaco.

    Statt eine faktenbezogene Replik pustet's nun reichlich warme Luft in's Land!


    Naja - alle Skepsis weggeblasen! Der Kurs ist im Sinkflug, und überall wird, wie üblich, Verschwörerisches vermutet. Einfach gesagt: Seit längerer Zeit werden mehr Papiere verkauft als gekauft. Soweit Fakt!


    Ich hätte jetzt erwartet, was man dieser mächtigen Konkurrenz entgegenzusetzen hat? Und weshalb denn wohl MBTN nicht zu den 10 besten Solarproduzenten der Welt gehört. Denn wenn hier alles so revolutionär besser wäre, müssten die Spekulanten dieser Welt, die überall nach "Schnäppchen" suchen, längst auf's Trittbrett gesprungen sein. Taten sie aber bisher nicht!


    Deine Quote "Herrlich, belustigend, komödiantisches Treiben" - Ausdrücke werden Neukäufer wohl kaum ins Boot locken.


    Und milliardenschwere Unternehmen aus Südkorea mit Zehntausenden Mitarbeitern, China, den USA, Kanada, Singapur - wohl alles "Leichtgewichte" gegenüber MBTN imt wenigen Hundert Mitarbeitern und rund 100 Millionen Umsatz (2020 Wikipedia).


    Deine Hipp-Hipp Hurra - Rufe kennt man doch schon aus anderen Themen...

    Wer langfristig denkt....

    Düse5.0 hat am 04.02.2022 17:43 geschrieben:

    Quote

    Ehrlich gesagt hat die Börse allgemein, aber auch RLF im Speziellen, schon bedeutend mehr Spass gemacht. Es ist ein versch... Cocktail, der uns fast nur noch Kopfweh bereitet. Wenn wenigstens der Spielverderber in Moskau endlich wieder zur Besinnung käme! Hoffen wir dass die Vorzeichen bald wieder ins Positive drehen.

    ... findet den Börsenverlauf gar nicht so übel. Mein Portfolio ist entsprechend positioniert. Rohstoffpreise steigen, die globalen Gewichte verschieben sich - ist doch gut so?


    Und der "Spielverderber" in Moskau muss nicht für die korrupten Kleptokraten in Washington gute Politik machen, sondern für sein Land selbst. Und das macht er! Zug um Zug. Ein Meister am Schachbrett der Geopolitik.


    Mach dir vielmehr Sorgen um unser nördliches Nachbarland, wo Ungebildete und grüne Studienabbrecher das einstige Wirtschaftsjuwel mit 180 km/h gegen den Abgrund steuern.

    Klargestellt

    Ich habe absolut nichts gegen die Solartechnologie, um meine kritischen Beiträge etwas zurechtzurücken. Diese Technologie ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angelangt und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Solarstrom in absehbarer Zukunft mit viel weniger Materialaufwand erbracht werden kann.


    Energie ist DAS Standbein jedes aufstrebenden und bereits an vorderster Front stehenden Industrielandes. Man darf weder die eine noch die andere Form schlecht schreiben. Was ich problematisch finde ist aber der zunehmende Trend der Quersubventionierung, bzw. auch die einseitige Förderung einer der Technologien, je nach dem aktuellen Zeitgeist. Ich glaube noch immer daran, dass der freie Markt die Probleme früher oder später immer lösen kann. Man erinnere sich bloss an die Zeiten, in denen die Wasser- oder Luftqualität in unseren Regionen mehr als nur schlecht waren.


    Energie muss deshalb in erster Linie sicher und günstig zur Verfügung stehen. Das Problem zB mit den Windrädern ist abzuwägen in Hinsicht aller Vor- und Nachteile für Mensch und Natur.. Wer spricht heute (im Gegensatz zu früher) noch von Neodym (Nd mit der Ordnungszahl 60), eines Elements der "seltenen Erden", hochtoxisch in der Verarbeitung (Machen natürlich die Chinesen - für uns wie andersweitig auch)? Es findet Verwendung in den Windrädern. Aber das ist eine andere Geschichte. Lieber schwadroniert man über die Endlagerung von radioaktivem Abfall - dessen Problemlösung von grüner Seite her man gar nicht will, da es dann kein grosser Angriffspunkt der Gegenargumentation bei der Atomkraft mehr bietet.


    All das - "ein zu weites Feld" - würde Theodor Fontane heute auch nochmals sagen.


    Einen schönen Tag und viel Erfolg!

    Nicht nur...

    Alperose hat am 03.02.2022 11:44 geschrieben:

    Quote

    Ich kann es nicht ganz ernst nehmen (besser gesagt ein Witz Hoch 50), dass u.a MBTN wegen Facebook so abkackt, was für ein Sinnvoller Zusammenhang.

    wegen den US Tech Aktien sacken die Kurse ab. Die steigenden Zinskosten drohen genau so wie seit "vorgestern". Die Konkurrenz der MBTN Solartech Industrie ist ebenfalls präsent. Aber vor allem der grüne Hype als allein selig machende Zukunftsvision verblasst etwas im "Nebel der Gegenwart" sowie der Erkenntnis, dass bei Schneefall die Solarpanels wieder gewischt werden müssen...

    Redi hat am 25.01.2022 17:19 geschrieben:

    Quote

    tolggoe28 hat am 25.01.2022 00:10 geschrieben:

    Heute sieht es schon einmal freundlicher aus, kein Blutbad um bei der Rethorik der anderen zu bleiben, dieses folgt dann morgen wieder (vielleicht !). Der Mutige, welcher zugekauft hat, wird heute richtig belohnt.......

    Einfach zum Nachdenken: Was ist aber, wenn wir uns in einem Bärenmarkt befinden? Darüber lassen sich doch aus einzelnen Börsentagen keine Trends erkennen.


    Die Zukunft wird für viele, nicht alle, recht schwierig werden.


    Wichtig, wie man seine gesamten Assets positioniert hat.

    Aber wenn der Konsum einbricht...

    d. h. wenn wir in eine stagflationäre längere Phase übergehen, was dann? Ich bin nicht Ökonom, aber warnende Stimmen diesbezüglich gibt es schon einige Zeit. Steigen die Zinsen, reduziert sich auch die jetzt stark aufgeblasene Geldmenge. Welches Wachstum, wenn die Staaten, die öffentliche Hand als auch private Schuldner schon auf respektablen Krediten sitzen?


    Es ist doch nicht einfach so, dass eine Firma unabhängig vom Gesamtumfeld betrachtet werden kann?


    Korrektur: Die FED und Nationalbanken reduzieren ihre bisher auf hohem Niveau liegenden Aufkaufprogramme. D.h. sie vermindern die Geldzufuhr - also noch nicht einmal eine echte Senkung der Geldmenge, und die Zinsen steigen dann bereits, auch aus anderen, bekannten Gründen.

    Wie lange dieser Downmove noch geht?

    caprica hat am 24.01.2022 11:27 geschrieben:

    Quote

    Wie lange geht dieses "Blutbad" noch so weiter... *help*

    1. Die Kriegsgefahr um den Konflikt "NATO Osterweiterung", im Speziellen die angebliche russische Aggression gegenüber der Ukraine, wird von gewissen Kreisen in hysterischer Weise hochgehyped.


    2. Die Märkte, ganz speziell in den USA, sind massiv überbewertet. Man hat dort schon beträchtliche Buchgewinne erzielt, die jetzt zum Teil realisiert werden.


    3. Wenn die Zinsen steigen, und das müssen sie, will man die Inflation ernsthaft bekämpfen, so steigen auch die Renditen auf die Anleihen. Es gibt wieder Alternativen zu den Aktien.


    4. Da ich keine MBTN Anteile besitze, kenne ich den Verschuldungsgrad des Unternehmens nicht.


    5. Die hier immer wieder vorgetragene Meinung, dass Europa fortan vermehrt europäisch denkt und entsprechend einkauft, teile ich nicht. Preis/Leistung hat immer Vorrang, und keine "Landesfähnchen". China ist bereits zu stark global verankert, als da noch viel zurückgeschraubt werden kann. Die grössten Wachstumsraten liegen im grossasiatischen Raum. Da will jeder dabei sein.


    Ein schönes Beispiel dazu ist die schwedische Firma Eriksson als ein Anbieter von 5G Installationen. Sie wehrten sich gegen den Ausschluss entsprechend dem US Wunsch von ihrem Konkurrenten Huawei, weil sie selber im chinesischen Markt Geschäfte tätigen. Spannendes Thema, zu dem es noch einiges zu sagen gäbe!

    "Das viele Geld"

    Ich bin kein Ökonom. aber soviel ist seit mehr als 2'000 Jahren klar, dass Geld einfach ein praktikables Tauschmittel ist, mit dem ich Güter oder Dienstleistungen irgend welcher Art erwerben kann. Ist von diesem Tauschmittel zu viel da, steigt der Wert einiger Güter mehr oder weniger stark. Soweit banal.


    Verlieren Menschen das Vertrauen in in den "Wert" dieses Tauschmittels, so möchten sie dieses möglichst rasch loswerden, was wiederum den Wert gewisser Güter und Dienstleistungen steigert.


    Die Inflation steigt folglich nicht wie der Pegel eines Wasserstands, sondern sie wächst beulenartig am Körper einer Volkswirtschaft. Auch banal, wenn man' s so einfach betrachtet.

    Tja, das viele Geld...

    Redi hat am 21.01.2022 11:11 geschrieben:

    Quote

    Für mich gibt es noch einen weiteren Aspekt, welcher noch nicht erwähnt wurde und das ist das viele Geld, welches im Umlauf. Auch wenn es kurzfristig aus Aktien und Obligationen zurückgezogen wird, ist es immer noch da. Was also machen mit dem vielen Geld???



    --> nach dem Ausstieg (Kursrückgang) ist vor dem Wiedereinstieg (Kursanstieg), so einfach sehe ich das

    Woher kommt denn bloss das "viele Geld"? Die Geldmenge wurde und wird bewusst von der FED, der EZB und anderen Naionalbanken vergrössert, um die Zinsen tief zu halten. Dadurch haben sich Staaten, aber auch Unternehmen und Private munter weiter verschuldet. Man ist aber so weit damit gegangen, dass ein Ausweg "ohne Schmerzen" nicht mehr möglich ist.


    Und das Geld, das die staatlichen "Gelddruckmaschinen" (durch den Aufkauf von Anleihen) ausspuckten, floss in die Aktienmärkte, in die Immobilien, in die Rohstoffe. Jetzt aber ist etwas eingetreten, was die Verantwortlichen bisher immer verneint haben: Eine deutliche Inflation. Dies spürt jetzt der kleine Mann, aber auch der Mittelstand und die Politiker bekommen kalte Füsse.


    Das Umverteilen der Vermögen von "unten" und von der "Mitte" nach oben war noch nie so gross wie in den letzten Jahren. Mir kommt das Ganze etwas vor wie in Goethes "Zauberlehrling".

    Ja, ja,...

    Bei einigen von Euch scheint die Börse nur einen Trend zu kennen: Nach Norden. *mosking*


    Auch ein Blutbad wäre durchaus denkbar, ausgelöst durch fanatische Kriegstreiber!

    Das sagen...

    Francesco_1 hat am 21.01.2022 10:39 geschrieben:

    ... die "voll" Investierten: "Kaufen, kaufen, kaufen". Der Spruch von Nathan Rothschild gilt für mich nicht mehr. Die Börsen, speziell in den USA, sind extrem überbewertet. Das hat politische Gründe, wie wir alle wissen (sollten!).


    Präsidenten bekommen kalte Füsse, wenn die Kurse zu fallen drohen. Trump seinerzeit wurde sehr schnell deutlich. Denn die Amerikaner verschulden sich gerne für das Casino an der Wall Street, weil sie sich an das Fiat Money so gewöhnt haben.


    Wir werden sehen! Die Politik bietet noch viele Überraschungen vor allem unter dem Aspekt, dass die USA sich verzweifelt, aber vergebens an ihr lieb gewonnes Hegemonialdenken klammern.

    Könnte es sein...

    Felicia11 hat am 21.01.2022 09:15 geschrieben:

    Quote

    Wo bleibt da noch die Logik? Habe noch nie erlebt das eine Aktie ohne nennenswdrte negativen news so abgestraft wird. Wann wird hier mal das ganze untersucht.

    dass einfach aufgrund zu erwartenden Zinssteigerungen dies im Voraus eingepreist wird? Wäre ja bei Aktien normal! Soviel mir bekannt ist, fallen in den Staaten vor allem stark überbewertete TechAktien, die noch immer tief in den Roten liegen. Alles bloss basierend auf zu hohen Erwartungen.


    Die aktuellen Kurse widerspiegeln die zur Zeit dominierenden Erwartungen an die Zukunft!


    Beobachte MBTN seit einiger Zeit, bin aber (noch) nicht investiert.

    EU Kommissionsentscheid

    Ein herber Schlag gegen die Grünen in Deutschland und Österreich!


    Zitat aus Focus Online von heute: "Eine Entscheidung, die für Diskussionen sorgt: Die EU will Atomkraft und Gas als „grün“ einstufen – wodurch etwa Investitionen in Kernkraftwerke in Zukunft als nachhaltig gelten würden. Und warum ist Gas plötzlich auch grün? Fließt Anleger-Geld aus ökologischen Fonds nun in Zukunft in Atomkraft?


    Sowohl im EU Parlament als auch in den Mitgliedsländern scheint sich eine klare Mehrheit für AKW-Strom als auch Gas als grüne Energie zu ergeben. Den Lead machen natürlich Frankreich, aber auch die östlichen und nördlichen Mitgliedsländer der Union.


    Objektiv beurteilt ist der Entscheid vernünftig. Photovoltaik ist in den nördlichen Breitengraden unserer Halbkugel zweifellos suboptimal. Vor allem unter dem Gesichtspunkt der energieintensiven Industrie, der Bedeutung der in starkem Wachstum begriffenen Nordpolarroute mit all den damit zusammenhängenden Infrastrukturprojekten (Industrialisierung, Abbau von Rohstoffen, Neuansiedlung etc.) Von der notwendigen Sicherung der Bandenergie in unseren Breitengraden wurde schon genug geschrieben.


    Es wird ein Nebeneinander aller Energiequellen geben. Beispiele sind China, Indien, die USA und Russland.

    Wichtig für Anleger scheint mir eine rasch wachsende Gefahr einer Neuauflage der "Kubakrise" 2.0! Es könnte eine Krise ähnlich derjenige von 1962 entstehen, bei welcher die Welt harscharf an einem nuklearen Konflikt vorbeischrammte.


    Was vorläufig noch wenig in westlichen Medien publiziert wird ist die sehr diplomatisch forumulierte Drohung Russlands, kein Überschreiten der von ihr gezogenen "roten Linie" zu akzeptieren. Nato Generalsekretär Jens Stoltenberg hat diese "roten Linien" nicht akzeptiert, ebenso US Präsident Joe Biden.


    Russland sieht in seiner "roten Linie" kein weiteres Heransrücken an seine Grenzen durch die NATO. So wird weder eine Stationierung von Truppen derselben und geschweige denn einen Beitritt von der Ukraine, Georgien oder Moldawiens zu diesem Bündnis akzeptiert.


    Biden hat ausgesagt, keinen Krieg für die Ukraine führen zu wollen. Dafür drohte er bei einer Besetzung der Ukraine mit den schärfsten Sanktion wie zB den Ausschluss Russlands aus dem SWIFT Zahlungsverkehr. Russland bezeichnet diese Gefahr als "Hysterie des Westens".


    Womit droht vermutlich Russland (scheint noch nicht klar): Es würde im Falle des Überschreitens seiner von ihr definierten "roten Linie" Hyperschallraketen vom Typ Zirkon auf Kuba stationieren. Flugzeit bis Washington ca. 12 Minuten, bis Miami ca 7 Minuten. Russland sieht sich von amerikanischen Mittelstreckenraketen in seinem grenznahen Bereich bedroht. Flugzeit von russischer Grenze bis Moskau ebenfalls nur wenige Minuten.


    Es geht jetzt absolut nicht um Recht oder Unrecht. Allerdings wäre eine solche wie oben formulierte Krise mehr als nur börsenrelevant.


    Die USA sind 1962 unter dem Präsidenten John F. Kennedy auf einen Kompromiss mit dem damaligen sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow eingegangen. Russland zog seine Mittelstreckenraketen von Kuba zurück, Im Gegenzug die USA ihre auf der Türkei stationierten Jupiter Mittelstreckenraketen.