Posts by elias

    es hat sich nichts verändert, nichts, immer noch 50% shorts und weiterhin auf der Skipiste ... Top Schnee heute

    Wie viel verdienst du als Pistenpatrouilleur?

    Europäische Pilotlinie für Perowskit-Tandem-Solarzellen geplant

    Im Zuge eines europäischen Forschungsprojektes will Qcells an seinem deutschen Hauptsitz in Thalheim eine Fertigungslinie für Perowskit-Silizium-Solarzellen aufbauen.


    Ziel des Forschungsprojektes Pepperoni ist es, Grundlagen für den schnellen Aufbau einer Massenfertigung für Tandem-Solarzellen in Europa zu schaffen. Dafür sollen zunächst Hindernisse für die Markteinführung von Tandem-Solartechnologie identifiziert und überwunden werden. Zudem soll eine Pilotlinie für die Fertigung von Tandem-Solarzellen auf Basis von Perowskit- und Silizium-Technologie am Hauptsitz von Qcells in Thalheim entstehen. In der Pilotlinie will Qcells Tandemzellen in Industriequalität fertigen. Enthalten sein sollen in der Linie innovative Anlagen, Prozesse und Materialien.


    Das vierjährigen Projekt startete Anfang November und wird vom Helmholtz-Zentrum Berlin und Qcells koordiniert. Die langfristige Vision ist es laut der Pressemitteilung von Qcells, Europa eine industrielle Führungsrolle bei der PV-Produktion auf dem Weltmarkt zu ermöglichen. Die EU kofinanziert das Projekt im Rahmen des Förderprogramms Horizon Europe und auch das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) unterstützt das Projekt. Die Finanzierung für das Projekt liegt bei rund 14,5 Millionen Euro, verteilt über die Projektlaufzeit. Die 17 beteiligten europäische Organisationen bilden laut Qcells die gesamte Wertschöpfungskette ab.

    Perowskit-Silizium-Tandem soll Wirkungsgrad der Solarzellen steigern und Stromgestehungskosten senken

    Für die Tandem-Technologie aus Perowskit und Silizium entschieden sich die Partner, da der Wirkungsgrad reiner Silizium-Zellen mittlerweile an die Grenzen des praktisch machbaren stoße. Die Tandem-Zellen aus Silizium und Perowskit versprächen das beste Verhältnis von Leistung und Herstellungskosten. Perowskit, ein neuartiges Material mit einer speziellen Kristallstruktur, kann so eingestellt werden, dass es genau die Wellenlängen des Sonnenspektrums ausnutzt, die typische Silizium-PV-Materialien nicht effizient nutzen können. Daher eigne sich Perowskit hervorragend als Tandem-Partner für die klassische Silizium-Zelle. Dabei können die Partner auf die industrielle Fertigungstechnologie für Silizium-Solarzellen aufbauen.


    Indem sie den Wirkungsgrad der Solarzellen bei der Umwandlung von Licht in elektrische Energie steigern, wollen die Projektpartner unterm Strich die Kosten für die Stromerzeugung mit Sonnenenergie senken. Zudem soll es so leichter werden, Photovoltaik auch dort effektiv zu nutzen, wo der Platz begrenzt ist, zum Beispiel auf Dächern, an Fassaden oder direkt in Fahrzeuge integriert.

    Die Tandem-Solarzellen sollen auf Silizium-Bottomzellen aufbauen, die in der von Qcells entwickelten Q.antum-Technologie hergestellt werden.


    Die Abscheidung einer Perowskit-Topzelle auf der Silizium-Bottomzellen soll in nur wenigen zusätzlichen Prozessschritten möglich sein. Das verspreche nicht nur höhere Modulwirkungsgrade, sondern ermöglicht auch eine kosteneffiziente Produktionssteigerung.

    Weitere Themen, die das Pepperoni-Konsortium angehen soll, sind:

    • Minimierung der Skalierungsverluste durch Innovationen bei den verwendeten Materialien und Anlagen
    • Entwicklung von Verfahren und Anlagen für die Dünnschichtabscheidung
    • Erweiterung der Betriebsstabilität von Perowskiten dank eingehender Analysen der Leistungsverluste
    • Beseitigung von Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt
    • Schaffung einer robusten und wettbewerbsfähigen europäischen Innovationsbasis und PV-Lieferkette

    Qcells betont in der Pressemitteilung, dass auf europäischer Ebene die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette für erneuerbare Energien gesteigert werden müsse und dabei auf Nachhaltigkeit zu achten.


    Verschiedene Forschungsgruppen arbeiten an der Kombination von Perowskit mit anderen Technologien wie CIGS und organischen Materialien in Tandem-Solarzellen, wie der Solarserver regelmäßig berichtet. Eine Herausforderung der Perowskit-Zellen ist dabei ihre Haltbarkeit.


    23.11.2022 | Quelle: Hanwha Qcells | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH





    Europäische Pilotlinie für Perowskit-Tandem-Solarzellen geplant - Solarserver
    Das europäische Forschungsprojekt Pepperoni will Tandem-Solarzellen aus Perowskit und Silizium fit für die Massenproduktion machen.
    www.solarserver.de

    Analystin Flora Bocahut sieht Grossbanken-Titel 30 Prozent höher


    Jefferies erhöht das Kursziel für UBS von 21 auf 23 Franken und belässt die Einstufung auf "Buy". Das implizite Aufwärtspotenzial beträgt 30 Prozent.


    Die Gewinnschätzungen für 2023 und 2024 würden um durchschnittlich 4 Prozent erhöht, um den stärkeren Netto- Neugeldzufluss vor allem aus Asien zu reflektieren, schreibt Analystin Flora Bocahut. Die UBS dürfte dabei von den Problemen der CS profitieren. Mit dem neuen Kursziel ergebe sich ein Aufwärtspotenzial für die Titel von 32 Prozent, so die Expertin. Auch sehr attraktiv seien die erwarteten Rückflüsse an die Aktionäre, wobei 75 Prozent davon über Aktienrückkäufe zurückfliessen sollten.

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    Konzern ändert Strategie nach Milliarden-Flop mit Medikamenten

    Die Übernahme der US-Firma Aimmune Therapeutics hat die Erwartungen von Nestlé-Konzernchef Schneider verfehlt. Neue Zukäufe im Pharmabereich soll es nun vorerst nicht mehr geben.


    Zürich Nestlé-Chef Mark Schneider vollzieht in der Gesundheitssparte des Nahrungsmittelriesen eine Kurskorrektur. Der Konzern mit Sitz im schweizerischen Vevey prüft den Verkauf des Unternehmens Aimmune Therapeutics. Das teilte Nestlé am Dienstag auf seinem Investorentag in Barcelona mit.

    Die Biotechfirma hatte eine Therapie gegen Erdnussallergie unter dem Namen Palforzia entwickelt. Nestlé hatte Aimmune vor zwei Jahren für rund 2,6 Milliarden Dollar übernommen. Doch der Zukauf erfüllte die Erwartungen nicht, wie Schneider einräumte.


    „Wir hatten große Hoffnungen in dieses Geschäft gesetzt“, sagte der Manager. Statt als Blockbuster, also ein Medikament mit einem jährlichen Umsatzpotenzial von mehr als einer Milliarde Dollar, habe sich Palforzia eher als Nischentherapie erwiesen.

    Gesundheitssparte Nestlé Health Science ändert Fokus

    In Zukunft soll sich die Gesundheitssparte Nestlé Health Science auf Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Ernährung konzentrieren. Zuletzt hat Nestlé etwa Marken für Vitaminpräparate oder Proteindrinks zugekauft. Zudem stellt der Konzern medizinische Nahrung etwa für Krebspatienten her. Die Gesundheitssparte hält noch einige verschreibungspflichtige Medikamente im Portfolio. Doch neue Zukäufe im Pharmabereich plant Schneider in Zukunft nicht mehr.

    Gleich drei Banken erhöhen Kursziel für Novartis - Aktie auf Fünf-Monate-Hoch

    Die Aktie von Novartis steigt am Montag 1,36 Prozent auf 85,50 Franken. Das ist der höchste Stand seit Anfang Juni 2022.


    Die Aktie hat seit Ende September rund 10 Prozent zugelegt. Der Pharmakonzern gab am Montag zudem einen Forschungserfolg bekannt. In einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit dem Radioliganden Pluvicto erreichte Novartis bei der Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs die gesteckten Ziele. So konnte die Therapie bei Patienten mit einer bestimmten Form von Prostatakrebs (PSMA-positiver metastasierter kastrationsresistenter Prostatakrebs; mCRPC) die Zeit verlängern, bis die Krankheit zurückkehrte. Die Ergebnisse sind laut Novartis-Mitteilung vom Montag statistisch signifikant und klinisch bedeutsam, zwei Kriterien, die für Studienergebnisse wichtig sind.


    Pluvicto ist in den USA und mehreren anderen Ländern bereits für die Behandlung erwachsener Patienten mit PSMA-positivem mCRPC zugelassen, die nach der Behandlung mit einem Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor (ARPI) und einer taxanbasierter Chemotherapie behandelt wurden. Radioligandtherapien wie Pluvicto weisen radioaktive Komponenten auf.


    Die Bank Vontobel erhöhte in der Folge das Kursziel für Novartis auf 96 von 92 Franken und beliess die Einstufung auf "Kaufen". Nach den positiven Daten zu Pluvicto gegen Prostatakrebs passe er seine Risikoadjustierung im Modell an, schreibt Analyt Stefan Schneider. Er gehe von einem Spitzenumsatzpotenzial in dieser Indikation von 350 Millionen Franken aus.


    Die Bank of America und Stifel erhöhten die Kursziele für die Aktie von Novartis je auf 97 Franken. Stifel erhöhte zudem das Rating von "Halten" auf "Kaufen".

    (AWP/cash)

    Wie lange können die BR noch gehandelt werden und bis wann eingelöst werden?

    Die Bezugsrechte der Kapitalerhöhung können bis 6. Dezember gehandelt werden.

    Saudi-Kronprinz will in Credit-Suisse-Sparte investieren

    Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman bereitet nach Angaben des Wall Street Journal ein Investment in die Investmentbank der Credit Suisse vor.


    Wie die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, könnte Prinz Mohammed rund 500 Millionen Dollar in den Spinout CS First Boston stecken. Zu anderen potenziellen Investoren gehört laut dem Bericht die Gesellschaft Atlas Merchant Capital des ehemaligen Chefs der Barclays, Bob Diamond.

    Credit-Suisse-Präsident Axel Lehmann hatte vergangene Woche erklärt, die Bank habe für ihre geplante Ausgliederung der Investmentbank First Boston mehrere weitere Zusagen von Investoren erhalten.

    Prinz Mohammed hat die grössten Unternehmen Saudi-Arabiens ermutigt, weltweit zu expandieren, das Profil des Landes als ernsthafter Investor zu schärfen und seine Wirtschaft zu diversifizieren.

    Die Saudi National Bank, die nichts mit der Notenbank des Königreichs zu tun hat, übernimmt einen Anteil von 9,9 Prozent an der Credit Suisse.

    (Bloomberg)

    宁为太平狗,不做乱世人。
    Níng wéi tàipíng gǒu,bù zuò luàn shì rén.
    „Besser ein Hund in Friedenszeiten als ein Mensch in Zeiten des Aufruhrs“

    Russland ist angeschlagen – und muss weiterkämpfen

    Sittenpolizei im Iran aufgelöst – Krisengipfel im Parlament

    Weitere chinesische Städte lockern Corona-Beschränkungen

    Teilabzug aus China : Apple will Produktion wohl schneller verlagern

    Ehemaliger Nato-Chef kritisiert die Schweiz deutlich

    Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat kein Verständnis für die Neutralität der Schweiz im Ukraine-Krieg. Er verstehe den Entscheid des Bundesrates nicht, dass Deutschland keine Schweizer Munition für Gepardpanzer an die Ukraine liefern dürfe.


    Die Schweiz habe ihn unglaublich überrascht – aber nicht im guten Sinne, sagte Fogh Rasmussen gegenüber den CH-Media-Zeitungen. Er könne den Entscheid des Bundesrates nicht nachvollziehen. Europa befinde sich in einem existentiellen Kampf zwischen Demokratie und Autokratie. Da könne kein Land der Welt neutral bleiben. Das ergebe doch keinen Sinn. *ok*


    Die Schweiz sei eine gestandene Demokratie. «Wenn unsere Werte von einem Autokraten angegriffen werden, egal ob vom russischen Staatschef Wladimir Putin oder vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, kann ein Land sich doch nicht einfach rausnehmen», so Fogh Rasmussen weiter.


    Er könne einfach nicht verstehen, dass die Schweiz anstatt dringend benötigte Munition zu liefern, Deutschland Steine in den Weg lege. Dieser Entscheid werde der Schweiz wirtschaftlich mit Sicherheit noch schaden. Nato-Mitglieder dürften sich künftig zweimal überlegen, ob sie die Produktion von Munition oder anderem Kriegsmaterial an die Schweiz auslagerten.

    China lockert Corona-Regeln

    Die Weltgesundheitsorganisation hat die ersten Zeichen einer Lockerung der Null-Covid-Strategie in China ausdrücklich begrüßt WHO-Experte Mike Ryan sagte, es sei wichtig, dass die Regierungen im jeweiligen Kampf gegen die Corona-Pandemie auf das Volk hörten. Angesichts der extrem leichten Übertragbarkeit der zirkulierenden Omikron-Variante des Virus sei eine Null-Covid-Strategie ohnehin

    schwierig. In immer mehr Metropolen wurden inzwischen die Quarantäneregeln und die Testpflicht zumindest etwas gelockert. Zuletzt hatte es in China immer lauteren Protest gegen die Null-Covid-Strategie gegeben.


    "Es gehört in seiner Übertragbarkeit zum olympischen Spitzenfeld bei der Virus-Evolution", sagte Ryan. Richtig sei, die Impfungen nun zu verstärken, sagte er mit Blick auf die Lage in China. Dort hatten die rigorosen Maßnahmen der Behörden als Reaktion auf die neue Corona-Welle zu Protesten in Metropolen geführt.


    Ein Jahr nach dem Auftauchen der Omikron-Variante gebe es inzwischen Hunderte von Spielarten des Virus, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die WHO schätze, dass inzwischen 90 Prozent derWeltbevölkerung durch eine Infektion oder durch eine Impfung in unterschiedlicher Weise geschützt seien. Die Welt sei näher an das Ende der Pandemie gerückt. "Aber wir habe es noch nicht erreicht", so Tedros.

    Credit Suisse verzeichnet teilweise Zuflüsse von Kundengeldern

    Die krisengeplagte Credit Suisse hat den Abzug von Kundengelder gestoppt.


    Die Abflüsse seien praktisch zum Erliegen gekommen, sagte Verwaltungsratspräsident Axel Lehmann am Freitag zu "Bloomberg TV".


    Kunden hätten ihm gegenüber Zuflüsse in Aussicht gestellt. "Teilweise sehen wir das bereits." Die Bank werde weiter auf Kunden zugehen. "Es könnte ein wenig Zeit brauchen. Es wird zurückkommen. Und wir werden zur Normalität zurückkehren", sagte Lehmann weiter. Von Anfang Oktober bis Mitte November hatte die Unsicherheit über die Verfassung des Schweizer Instituts zu Abflüssen von netto 84 Milliarden Franken oder sechs Prozent des Gesamtbestandes geführt.


    Lehmann erklärte, Credit Suisse verstärke die Spar-Anstrengungen. Er bestätigte damit einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom Vortag. "Wenn wir kommunizieren, werden Sie sehen, dass wir gut unterwegs sind und die Umsetzung intensivieren. Wir versuchen, das Tempo zu erhöhen." Die Bank hatte in Aussicht gestellt, als Zwischenziel die Kosten bis Ende 2023 um 1,2 Milliarden Franken zu drücken. "Bis Ende nächsten Jahres werden wir definitiv mehr als 1,2 Milliarden einsparen."


    Auf die Frage, ob Credit Suisse mehr als die angepeilten 9000 Stellen abbauen werde, sagte Lehmann: "Wir werden dies erreichen. Und wenn wir den Plan ändern und mehr tun müssen oder wollen, werden wir dies zu gegebener Zeit mitteilen."

    (Reuters)

    Also doch, es beginnt zu drehen🥸


    Nun warte ich halt ab.

    Dachte, das Trauerspiel geht in die Verlängerung.


    Ich wollte heute Abend einsteigen oder spätestens am Montag.


    Ziel ist es, auf die neu gekauften Titel einen Call zu schreiben und so etwas Schmerzensgeld einzusammeln.

    ABB eröffnet voll automatisierte Roboterfabrik in Shanghai

    ABB eröffnet am Freitag eine vollständig automatisierte Roboterfabrik in Kangqiao bei Shanghai. In dem Werk will der Konzern Roboter der nächsten Generation herstellen.


    Mehr als 90 Prozent der Robotik-Lösungen, die ABB in China verkaufe, würden in der Fabrik hergestellt, teilte der Konzern gleichentags mit. Die Investition in den Produktions- und Forschungsstandort betrage umgerechnet 150 Millionen Dollar.


    ABB gehe davon aus, dass der weltweite Robotik-Markt von heute 80 Milliarden auf 130 Milliarden Dollar im Jahr 2025 wachsen werde. China sei der grösste Robotik-Markt der Welt - 2021 seien 51 Prozent der weltweiten Roboteranlagen in den Land installiert worden.

    (AWP)

    https://www.20min.ch/story/tie…ahmekandidat-891178288515


    Ja, solche Artikel bringen mit Sicherheit keine Ruhe ins Haus.

    aus obigem Artikel:

    Szenario 3: CS schafft den Turnaround

    Dieses Szenario hält Kunz für das realistischste, wenn auch nicht kurzfristig. Dafür müsse die CS sich aber stärker aufs Schweizer Geschäft konzentrieren, aus der negativen Berichterstattung kommen und sich nicht mehr vor der Verantwortung drücken wie zuletzt an der Generalversammlung, die sie nur virtuell abhielt und keine Fragen der Aktionäre zuliess (siehe Box).

    Credit Suisse will offenbar bei Kostensenkungen aufs Tempo drücken

    Die Credit Suisse lotet Insidern zufolge eine Beschleunigung ihres Ende Oktober angekündigten Sparprogramms aus.


    Die Credit Suisse lotet Insidern zufolge eine Beschleunigung ihres Ende Oktober angekündigten Sparprogramms aus. Abflüsse von Kundengeldern und die branchenweite Abkühlung des Geschäfts dämpften die Ertragsaussichten für das Geschäft, sagten mit der Situation vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters.


    Entsprechend seien Manager der Schweizer Grossbank angehalten worden, weiteres Kostensenkungs-Potenzial auszumachen. Die Massnahmen könnten dazu führen, dass in einer ersten Welle mehr Stellen gestrichen werden als bisher in Aussicht gestellt.

    Schwerste Krise der Geschichte

    Credit Suisse hatte Ende Oktober einen tiefgreifenden Umbau angekündigt, um eine der schwersten Krisen ihrer Geschichte zu überwinden. So will sich die 166 Jahre alte Bank aus Teilen des Investmentbankings zurückziehen, die Kosten um 2,5 Milliarden Franken oder 15 Prozent senken und bis 2025 rund 9000 der 52'000 Stellen streichen. Im laufenden Quartal hatte sich die Bank den damaligen Angaben zufolge einen Abbau von 2700 Jobs vorgenommen.

    Credit Suisse erklärte in einer Stellungnahme, die Kostensenkungsmassnahmen umfassten organisatorische Vereinfachungen sowie Personal- und Fremdkosten. "Wie bereits erwähnt, macht die Bank mit diesen Kostensenkungsmassnahmen bereits Fortschritte und folgt dabei einem klaren Umsetzungsplan."

    Weniger Mitarbeiter im Geschäft mit reichen Kunden in China

    Die Bank streiche etwa fünf Prozent ihres Personalbestands im Privatkundengeschäft in der asiatischen Finanzmetropole Hongkong, sagten zwei Insider. Dabei seien vor allem Banker auf mittlerer und unterer Ebene betroffen. Die Kürzungen beträfen vor allem Mitarbeiter im Geschäft mit reichen Kunden in China. Hongkong ist neben Singapur das zweite Zentrum der Credit Suisse in Asien. Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme zum Abbau in Hongkong ab.


    Mit dem Umbau will die Bank noch stärker auf das Geschäft mit Millionären und Milliardären setzen. Doch die jüngsten Turbulenzen erschweren diesen Schwenk. Angesichts der Zweifel an der finanziellen Verfassung des Konzerns zogen die Kunden von Anfang Oktober bis Mitte November 84 Milliarden Franken oder sechs Prozent des Gesamtbestandes von der Credit Suisse ab. Vor allem Kunden aus Asien trugen ihr Geld zu anderen Instituten. Inzwischen sei es teilweise zu einer Gegenbewegung gekommen, so etwa im Schweizer Geschäft, sagte Verwaltungsratspräsident Axel Lehmann am Donnerstag auf einer Konferenz.

    (Reuters)

    ABB zahlt in südafrikanischem Korruptionsfall 145 Millionen Dollar

    Der Schweizer Konzern hat im selben Fall bereits früher eine hohe Millionen-Summe gezahlt. Die Vergleichszahlungen sind Teil der Unternehmens-Rückstellungen.


    Johannesburg Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB und die südafrikanische Strafverfolgungsbehörde NPA haben sich auf eine Wiedergutmachung für die Verwicklung des Unternehmens in einen Korruptionsfall geeinigt. ABB habe sich bereit erklärt, eine Entschädigung von umgerechnet rund 145 Millionen Dollar an das Land zu zahlen, wie die National Prosecuting Authority (NPA) am Donnerstag mitteilte.


    Der Konzern aus Zürich hatte in dem Fall bereits früher eine Zahlung von 92 Millionen Dollar an den staatlichen Versorger Eskom geleistet. ABB wurde im Rahmen einer breit angelegten Untersuchung über staatliche Korruption wegen unzulässiger Zahlungen und anderer Compliance-Probleme beim Kusile-Kraftwerksprojekt für schuldig befunden.


    ABB erklärte am Donnerstag, dass mit der Strafverfolgungsbehörde eine vollständige und endgültige Einigung erzielt wurde. Die Vergleichszahlungen sei Teil der Rückstellung in Höhe von 325 Millionen Dollar, die im September im Zusammenhang mit Kusile bekanntgegeben wurde. „ABB hofft, bald eine endgültige Lösung für die noch offenen Streitfragen zu finden“, hieß es in der schriftlichen Stellungnahme das Unternehmens.

    zweites Viertel short schliesse ich heute Abend zwischen 17.00 bis 17.15 ! shorts auf die Hälfte reduziert !!

    Das ist ja schon fast die Hälfte.


    Es reicht wohl schon nicht mehr zum Aprèsskifahren

    Mehr Tesla-Anteile: Diese US-Aktien hat die Credit Suisse im zweiten Quartal in ihrem Depot

    Im Rahmen des 13F-Formulars legte die Schweizer Grossbank Credit Suisse kürzlich ihre Beteiligungen an US-Aktien vor. Diese Werte machen den grössten Anteil im US-Depot der Eidgenossen aus

    Gemäss Auflagen der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) sind Investoren, deren Anlagewert 100 Millionen US-Dollar übersteigt, dazu verpflichtet, quartalsweise Bericht über ihre gehaltenen Positionen zu erstatten. Mit einem Wert von zuletzt rund 96,087 Milliarden US-Dollar qualifiziert sich das US-Portfolio des Schweizer Bankhauses Credit Suisse eindeutig für die Einreichung des sogenannten 13F-Formulars bei den Behörden.


    Das folgende Ranking beinhaltet die zehn grössten US-Aktien, die die Credit Suisse im vergangenen Quartal in ihrem Depot hatte. Stand der Daten ist der 30. Juni 2022.


    Das Ranking

    Institutionelle Investoren, deren verwaltetes Vermögen 100 Millionen US-Dollar übersteigt, sind dazu verpflichtet, der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) vierteljährlich über ihre Positionen zu berichten. Dies geschieht mittels des öffentlich einsehbaren 13F-Formulars. Mit einem Marktwert von 96,01 Milliarden US-Dollar muss auch die Credit Suisse die Behörde über ihre US-Anlagen unterrichten.

    Im Folgenden sind die zehn grössten US-Aktien aufgelistet, die die Schweizer im zweiten Quartal 2022 in ihrem Depot hielten, gestaffelt nach Prozentanteil. Stand der Daten ist der 30. Juni 2022.


    Platz 1: Microsoft

    3,94 Prozent des gesamten Credit Suisse-Depots werden von Microsoft-Aktien eingenommen. Zwar reduzierte die Bank das Engagement um zwei Prozent auf 14'750'797 Microsoft-Papiere (rund 3,788 Milliarden US-Dollar), dennoch belegt der Hard- und Software-Konzern die Spitzenposition.

    Platz 2: Apple

    Zwar trennte sich die Credit Suisse in den Monaten April, Mai und Juni von 153'007 Apple-Aktien, dennoch erreicht die Beteiligung mit einem Portfolio-Anteil von 3,41 Prozent den zweiten Platz. Die von der CS gehaltenen 23'989'116 Apple-Aktien wurden Ende Juni auf rund 3,28 Milliarden US-Dollar beziffert.

    Platz 3: UBS

    Auf dem dritten Platz im Credit Suisse-Depot finden sich die an der NYSE gehandelten Aktien des Konkurrenten UBS wieder. 103'951'677 UBS-Titel befanden sich im zweiten Quartal im Portfolio der Eidgenossen und machten mit einem Wert von rund 1,686 Milliarden US-Dollar 1,75 Prozent aus.

    Platz 4: Amazon

    Obwohl sich die Bank im vergangenen Jahresviertel von 776'614 Amazon-Aktien getrennt hat, macht die Beteiligung noch 1,63 Prozent des Portfolios aus. Ende Juni war die Credit Suisse im Besitz von 14'766'226 Amazon-Papieren im Wert von rund 1,568 Milliarden US-Dollar.

    Platz 5: Alphabet - Class A

    Im Credit Suisse-Depot sind ausserdem noch 12'924'580 Alphabet A-Aktien zu finden. Mit einem Portfolio-Anteil von 1,47 Prozent und einem Wert von rund 1,408 Milliarden US-Dollar Ende Juni macht das Rang fünf im Ranking.

    Platz 6: UnitedHealth

    Platz 7: Alphabet - Class CPlatz 8: Johnson & Johnson

    Noch länger hält die Bank Aktien von Johnson & Johnson: bereits seit 2005. Hier hat die Credit Suisse im zweiten Quartal 2022 noch einmal um ein Prozent aufgestockt.

    Platz 9: Tesla

    Schon seit dem vierten Quartal 2010 ist die Credit Suisse in Tesla investiert.

    Platz 10: Alcon