Posts by MarcusFabian

    nix_weiss hat am 07.12.2015 - 08:40 folgendes geschriebe

    Quote

    Das mit den 6 Mio durch den Kamin ist ziemlich fraglich!


    Nein, ich bin kein Holocaust-Leugner. Die Nazis haben die Juden ermordet. Keine Frage. Anzweifeln kann man alldings die Märchen, die um das WIE entstanden sind.


    Wenn man - rein mathematisch und von Krematorium-Experten errechnet - die Zeit für die Verbrennung einer Leiche ermittlet, somit die Anzahl Leichen, die man pro 24h verbrennen kann, multipliziert mit Anzahl Verbrennungsöfen und "Betriebsdauer in Tagen" von Auschwitz & Co., kommt man auf eine relativ geringe Zahl von Leichen, die auf diese Weise hätten vernichtete werden können. Je nach Schätzung um 800'000 bis 1.5 Mio.


    1.5 Mio Leichen sind das absolute Maximum. Aber auch das muss man aus technischen Gründen anzweifeln:


    Wem das jetzt zu makaber wird, der möge aufhören zu lesen:


    Bei den zu verbrennenden Leichen handelte es sich nicht etwa um fette, wohlgenährte Menschen, die in ihrem Fett ihr eigenes Brennmittel mitbringen sondern um ausgemergelde Menschen, die nur noch aus "Haut und Knochen" bestehen. Entsprechend ist entgegen der intuitiven Annahme die Verbrennung eines "Dünnen" weitaus energie-intensiver als die Verbrennung eines "Dicken".


    Die 1.5 Mio kommen dennoch zustande, wenn man annimmt, dass man 2 Leichen gleichzeitig in einen der Verbrennungsöfen schieben konnte.


    Wenn man nun bedenkt, wie hoch der Energieaufwand für den Betrieb von Verbrennungsöfen ist im Vergleich zum Aufwand, ein Massengrab zu schaufeln und gleichzeitig weiss, dass Deutschland generell unter Energieknappheit gelitten hat, stellt sich die Frage: Warum sollte Deutschland diesen zusätzlichen hohen Energieaufwand aufwenden, Leichen zu verbrennen, wenn es doch weitaus effizienter und billiger ist, Massengräber zu schaufeln?


    Massengräber wären billiger und effizienter gewesen. Und wenn es etwas gibt, das man den Nazis garantiert nicht vorwerfen kann, dann dies: dass sie ineffizient gewesen wären.


    Zyklon-B ist auch so ein umstrittenes Thema:


    Zyklon B hat mehrere Nachteile. Es ist ein eher zähflüssiges, schweres Gas. Da es schwer ist, bewegt es sich in Bodennähe. Man müsste also sehr grosse Mengen Zyklon B einsetzen, um einen Level zu erreichen, der die Nasen der Opfer erreicht.
    Danach hat man das Problem der Entsorgung. Einfach die Türe öffen und durchlüften läuft nicht, denn damit würde das Gas in die Umgebung "kriechen" und in Bodennähe alles vernichten, was ihm in den Weg kommt.


    Zudem enthält Zyklon B eine chemische Komponente, die Deutschland im eigenen Land nicht hatte und teuer importieren musste. Eine Komponente, die auch für die Produktion von Bomben benötigt wurde. Warum sollte das 3. Reich also eine teure, rare chemische Komponente für Zyklon B verwenden, wenn es sie doch auch für Bau von Bomben benötigt?


    In einem viel beachteten kanadischen Gerichtsprozess zu diesem Thema wurde ein kanadischer Chemiker gefragt:
    "Angenommen, sie hätten den Auftrage der NAZIS bekommen, ein Gas für Massenvernichtung zu entwickeln. Hätten Sie Zyklon B genommen?"


    Die Antwort lautete: "Nein. Ich hätte (... dieser Name ist zensuriert) genommen, denn das besteht aus Komponenten, die Deutschland billig und auf eigenem Boden zur Verfügung hatte. Es ist zudem ein Gas, das sich verflüchtigt und leicht entsorgt werden kann."


    Also bleibt auch hier ein Fragezeichen bei der Art und Weise, wie die Nazis die Juden getötet haben. Schlussendlich ist es zwar akademisch, ob die Juden erschossen, vergast oder dem Hungertod überlassen worden sind. Ermordet ist und bleibt ermordet.


    Nichts desto trotz dürfte es einige Korrekturen in der Geschichtsschreibung geben, was die Methode der Ermordung (aka. welches Gas) und die Entsorgung der Leichen betrifft.



    Aber das nur so als Einschub.

    Fine-Tuner hat am 19.12.2015 - 02:59 folgendes geschrieben:


    Durchaus einverstanden mit allem was Du schreibst.


    Aber ich meine, der springende Punkt lautet Qualität der Migranten!


    Wer kommt als Migranten? Sind es Maschineningenieure, Ärzte, Lebensmittelfachleute - Leute mit Ideen, die zu uns kommen, um Träume Wirklichkeit werden zu lassen, die sie aus religiösen oder politischen Gründen in ihrer angestammten Heimat nicht verwirklichen können?


    Wenn ja, hast Du natürlich recht. Da bin ich ganz bei Dir.


    Sind es andererseits Ungebildete, die jahrelang nur auf Kosten des Sozialsystems leben und keine Wertschöpfung erbringen, sieht es anders aus.


    Die Flüchtlinge, die es nach Europa schaffen gehören meist zu erster Kategorie. Schon alleine deshalb, weil sie genügend Kraft und Geld für eine 5000km lange Reise ins Ungewisse aufbringen konnten.


    Aber das löst das Problem der Flüchtlings-Problematik nicht. Es löst nicht das Problem der zurückgebliebenen Flüchtlinge, die in den WHO-Camps in der Krisenregion versorgt werden müssen. Die Frauen und Kinder, die schwangeren Frauen, die Alten, die Verletzten und Kranken.


    Diese benötigen €26.50 pro Tag für die Versorgung. Da aber der WHO das Geld ausgegangen ist, wurde die tägliche Versorgung auf €11 gekürzt. Entsprechend nun die Situation, dass die Flüchtlinge in besagten Camps Angst haben, nicht mehr genügend zu Essen und zu Trinken zu bekommen um zu überleben.


    Konsequenz: Die (oben erwähnten) starken und reichen Flüchtlinge machen sich auf den Weg nach Europa, um dort ein neues Leben aufzubauen und ggf. ihre Familie nachzuziehen.


    Wenn wir das aus Sicht Deutschlands betrachten: Für diese starken Flüchtlinge, die die Reise schaffen, gibt der Staat pro Jahr nach derzeitigem Erkenntnisstand €21 Milliarden aus.
    Angenommen, Deutschland würde sich statt dessen entscheiden, die Flüchtlinge in den WHO-Camps zu finanzieren (also €26.50 pro Kopf und Tag), wären das 114 Mio Euro pro Monat oder €1.5 Mrd. pro Jahr. Dies - wohlgemerkt - unter der Prämisse, dass Deutschland alleine die WHO-Camps finanziert und die restliche Weltgemeinde nichts dazu beisteuert.


    Somit haben wir also aus Sicht Deutschlands zwei Möglichkeiten:


    1. Wir finanzieren für 1.5 Mrd. sämtliche Flüchtlinge vor Ort. Die starken und die schwachen.


    2. Wir holen die starken in unser Land und finanzieren sie hier mit 21 Mrd., dem 14-fachen



    Ich meine, die erste Variante wäre die gerechtere, bessere, sozialere und günstigere.

    Elias hat am 17.12.2015 - 13:14 folgendes geschrieben:

    Quote

    Wir haben das ATH bei ABB nicht gesehen und so wird es auch mit den 1.70 beim Dölli sein.


    Ich habe Dollar unter 90 Rappen gekauft

    Und ich hab' ABB zw. 1.65 und 1.68 gekauft nachdem mich ein befreundeter Trader darauf aufmerksam gemacht hat, dass man für einen Espresso im Restaurant 2 ABB-Aktien kaufen kann.


    Muss so um 2000 gewesen sein. Seitdem schlummern die Dinger. Weiss gar nicht, wo ABB derzeit steht.


    Sorry - offtopic

    Speedy3 hat am 17.12.2015 - 09:21 folgendes geschrieben:

    Quote

    Das der Dollar weiter steigen wird, ist eine logische Folge davon....


    Gemäss UBS-Ökonomen werden die US-Zinsen nun alle 3-4 Monate angehoben. (Siehe Interview Swissquote, Herr Alder)

    Ich habe aus beruflichen Gründen, den Dollar in der letzten Woche nicht verfolgt.


    Aber wenn ich den Kurs von heute vergleiche mit dem 17. oder 15. Dezember finde ich das nicht sooooooo wahnsinnig beeindruckend.

    Elias hat am 14.12.2015 - 13:37 folgendes geschrieben:

    Quote

    Speedy3 hat am 14.12.2015 - 12:47 folgendes geschrieben:

    ABB lässt grüssen. Auch dort wurde nach deiner Meinung der Kurs von den Intis gedeckelt.


    Fehlt nur noch Bonobo's Shortsqueeze


    Speedy3 hat am 14.12.2015 - 13:54 folgendes geschrieben:

    Ich stelle mich in diesem Punkt auf die Seite von Elias. Der Dollar ist kein "Bananen-Asset", das ein Insti einfach so manipulieren könnte. Es werden pro Tag rund 3 Billionen Dollar gehandelt. Das ist ein so grosser Markt, dass da ein Insti höchsten für ein paar Sekunden für Verwirrung sorgen könnte.


    Wer den Dollar nachhaltig manipulieren kann ist einzig die FED als Produzent des Dollars.

    Goldbuggy hat am 13.12.2015 - 09:08 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Unfähigkeit hat ihren Beginn bei den Wählern,.

    Ich halte diesen Satz für ungerecht. Die Wähler entscheiden nämlich gar nichts. Sie können bestenfalls alle 4 Jahre ihre Stimme für die eine oder andere Partei abgeben.


    Was ich abgebe habe ich nicht mehr, das hat ein anderer. Ich gebe meine Stimme ab, in dem ich sie in eine Urne (= Gefäss zur Aufbewahrung sterblicher Überreste) werfe.


    Und ehrlich gesagt: Ob die Pappnase, der ich meine Stimme abgebe eher links oder rechts oder vorne oder hinten ist, spielt kaum noch eine Rolle.


    Horst Seehofer hat's schön auf den Punkt gebracht: Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden!"


    Link: http://alles-schallundrauch.bl…seehofer-sagt-wie-es.html ( Min 4:40)

    Elias hat am 14.12.2015 - 09:48 folgendes geschrieben:

    Quote

    Tengri Lethos hat am 13.12.2015 - 21:04 folgendes geschrieben:

    Ich sicher nicht. Angst ist ein schlechter Ratgeber

    Als Contrapunkt: "If there's panic, panic first!"


    Als Beispiel: Wer im brennenden Kino als erster das Feuer entdeckt und ge'n Ausgang rennt, überlebt.

    Elias hat am 10.12.2015 - 08:17 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Ölpreise sind auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren gerutscht. Davon profitieren Autofahrer noch immer nicht. Denn Tankstellen reagieren höchstens mit kosmetischen Anpassungen.

    Hmm, hierzulande ist der Liter Super zum ersten mal seit Jahren wieder unter 1 Euro gesunken.

    Extra3: Ein ganz normaler Tag bei der Lügenpresse


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    ;)

    Speedy3 hat am 12.12.2015 - 09:23 folgendes geschrieben:

    Quote

    @Marcus


    Bei einer Zinserhöhung der FED am Montag...was meinst Du, was legt zum Schweizer Franken mehr zu? Der Dollar oder der Euro?

    Eindeutig: Der Dollar!


    Warum sollte der Euro überhaupt zulegen? Wenn die USA mehr Zinsen zahlen, fliesst Geld von EU nach USA. Entsprechend müssen Euros verkauft und Dollars gekauft werden.

    orangebox hat am 11.12.2015 - 11:07 folgendes geschrieben:

    Quote

    Was heisst beenden müssen?? Das QE3 Programm wurde 2013 beendet und die Bilanzsumme ist konstant auf gleich hohem Niveau ich sehe keine weitere Ausweitung bisher.

    Kommt drauf an, was Du unter "QE" verstehst. Wenn Du den Begriff "Quantitative Easing" meinst, dann hast Du recht.


    Ich verstehe den Begriff nicht wörtlich sondern etwas weiter gefasst als "Regelmässig soundsoviele Milliarden pro Monat ins Finanzsystem pumpen."


    Ob nun diese Milliarden über die Permanenten oder Temporären Open Market Operations fliessen, ist mir dabei nicht so wichtig.

    Goldbuggy hat am 12.12.2015 - 09:11 folgendes geschrieben:

    Quote
     

    Und ich befürchte schon langsam, dass der Turbokapitalismus dem Weltkommunismus gleich zu setzen ist.

    Das sehe ich eben auch so und deshalb mag ich die politische Einteilung in Links, Mitte, Rechts nicht. Ich betrachte das nicht wie eine Gerade, wo Links und Rechts extrem weit voneinander weg sind sondern wie einen Kreis mit der 12 als Mitte und Extrem Links und Extrem rechts treffen sich in der Gegend um die 6. Wenn auch aus anderen Richtungen kommend :)


    Im übrigen hast Du natürlich recht mit der Feststellung, dass der reale Kommunismus auch eine 1% Elite kennt, die alles kontrollieren.


    Ich hatte mich auf die Idee des Kommunismus bezogen, wie sie angedacht war, wie sie eigentlich nicht so schlecht wäre (alle haben in etwa gleich viel aber auf alle Fälle genug), die aber nie realisiert werden konnte.

    Interessant wie Du die verschiedenen sogenannten politischen Richtungen (Links-Rechts-Schema, von dem ich wie gesagt nichts halte) in einem Satz vermischst:



    Goldbuggy hat am 07.12.2015 - 06:44 folgendes geschrieben:

    Quote
    da muss allen Parteikollegen, die noch die alten CDU / CSU Werte kennen, ja der Kragen platzen, wenn sie diese Politik des Weltkommunismus ansehen müssen - die breite Masse hat nichts ausser Schulden, die restlichen führenden 1% haben alles.

    Ich darf hier nochmals auf die Definitionen zurückkommen:


    Kommunismus = Alle haben gleich viel


    Kapitalismus = Das Kapital sammelt sich bei wenigen Reichen.


    Was Du also mit "breite Masse hat Schulden, die 1% haben alles" umschreibst, ist Turbo-Kapitalismus nicht Weltkommunismus.


    In der Sache hast Du aber recht, dass sich z.B. beim Exportweltmeinster Deutschland die Export-Gewinne bei den Kapitalisten sammeln während die Mehrheit der hart arbeitenden Menschen im Schnitt mit rund 900-1200 Euro netto auskommen müssen.

    orangebox hat am 07.12.2015 - 10:24 folgendes geschrieben:

    Quote

    Bist du nicht der Herr der dazumal behauptet hat das "Quantitative easing" Programm der FED werde nicht mehr beendet?


    Richtig. Du hast ein gutes Gedächtnis ;)


    Wir werden sehen. Eines Tages wird die FED QE beenden müssen!

    Speedy3 hat am 07.12.2015 - 08:54 folgendes geschrieben:

    Quote

    Alle Anzeichen deuten auf ein Ansteigen des Dollars....welche stichhaltige Begründungen hast du dagegen? Aber bitte mit Witschaftszahlen untermauern.

    Die Hauptbegründung gegen eine Zinserhöhung sind die Schulden, nicht unbedingt die Wirtschaft.


    Bei Staatsschulden von rund 18 Billionen Dollar macht jeder Prozentpunkt an Zinsen 180 Mia aus, was rund 8% der Steuereinnahmen entspricht. Nimmt man die gesamten Schulden und Verpflichtungen von 55 Billionen Dollar ... nun, das kannst Du selbst ausrechnen.


    Die Wirtschaft ist zweigeteilt: Es gibt die globalen und bei uns bekannten Grossunternehmen (Apple, Exxon), die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld. Andererseits die kleineren und mittleren Unternehmen, die immer noch keine Kredite bekommen.


    Grundsätzlich leiden die USA strukturell immer noch darunter, dass mehr konsumiert als erarbeitet wird. Importe also grösser sind als die Exporte. Die USA leben nach wie vor auf Pump und das sollte zu denken geben. Aber das habe ich in den letzten Jahren ja schon x-mal hier geschrieben.


    Ich schliesse eine Zinserhöhung nicht aus. Aber wenn, dann dürfte sie höchstens homöopatische Masse annehmen. Also vielleicht so 10 bis 25bp.