Posts by MarcusFabian

    Karat1 hat am 10.11.2015 - 09:05 folgendes geschrieben:

    Quote

    Wie lange dauert es noch, bis ich mit meinem Bargeld, Bankguthaben, etc. nichts mehr kaufen kann.

    Wissen wir nicht. Das kann Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte dauern.
    Da aber die durchschnittliche Lebensdauer eines reinen Papiergeldes im Rahmen von 9 - 40 Jahren liegt und das aktuelle (Dollar) mit 44 Jahren am oberen Rand dieser Grenze steht, ist es plausibel, dass wir in den nächsten 1-5 Jahren eine neue Währungsreform sehen.


    Quote

    Ist das real gesehen möglich?

    Öhmm: Wenn wir die Geschichte der Menschheit betrachten, sind von 3800 Papiergeldsystemen bisher 3800 eingebrochen.


    So gesehen liegt die historische Erfahrung bei 100% gegen ein Papiergeldsystem. Die Chance, dass wir das erste ungedeckte Papiergeldsystem haben, das nachhaltig funktioniert, ist also verschwindend gering.


    Quote

    Können die Notenbanken dagegen etwas unternehmen?

    Nein, können sie nicht! Bzw. nur sehr bedingt.


    Die Crux bei einem ungedeckten Papiergeldsystem (oder auch "Währung") ist die, dass es durch nichts gedeckt ist.


    Es erhält seinen Wert also nur aus dem Vertrauen. Dem Vertrauen, dass ich mir mit dem 100xy-Schein auch in 1 Jahr noch in etwa so viel kaufen kann wie heute. Schwindet das Vertrauen, schwindet in gleichem Ausmasse auch der Wert der Währung.
    Das kann im Extremfall zwischen 6-48 Stunden auf Null absinken.


    Das einzige, was eine Notenbank gegen einen allfälligen Vertrauensverlust unternehmen kann, sind beruhigende Worte, die dann durch die Medien auch entsprechend breit kolportiert werden.

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    Heute und morgen wird das nicht der Fall sein, aber wenn es so weiter geht, wird bald niemand mehr etwas gegen Bargeld verkaufen. Wie beurteilt ihr diese Entwicklung?

    Weniger dramatisch als sie klingt.


    Natürlich werden dann Bargeld-Forderungen und insbesondere Forderungen gegenüber Bargelt bei Banken (aka. Girokonto) wertlos.
    Andererseits wird das Leben weitergehen. Jeder, der arbeitet wird nach wie vor für rund 25% seiner Arbeitsleistung eine Wohnung bekommen und für 10% Lebensmittel ... etc.


    Dramatisch wird es höchstens für Rentner mit hohem Barvermögen in Währung. Aktienbesitzer oder Rohstoffbesitzer werden hingegen kaum betroffen sein (Aktionäre von Banken und Versicherungen ausgenommen).



    nix_weiss hat am 06.12.2015 - 12:51 folgendes geschrieben:

    Quote

    da ich heute und und nicht morgen lebe.. mache ich mir keine sorgen [Blocked Image: http://www.cash.ch/sites/all/modules/contrib/smiley/packs/kolobok/smile.gif]


    Das ist die gleichermassen dümmste wie auch populärste Antwort!


    In der Tat werden über 99.9% der Menschen von Währungsreformen überrascht und verlieren ihr Bar- und Bankvermögen.


    Vergleichbar mit dem Typen, der aus dem 20. Stockwerk fällt und bei jedem Stockwerk sagt: "Bis jetzt ist ja nix schlimmes passiert".
    Nun ja, zumindest sagt er das 19 mal. :P

    Speedy3 hat am 12.01.2016 - 15:38 folgendes geschrieben:

    Quote
    Die beiden Vormonate wurden zudem um insgesamt 50.000 Stellen nach oben revidiert.

    Ein bisschen offtopic als Erklärung, warum Arbeitslosenzahlen der Vormonat so oft revidiert werden, möchte ich Dich nochmals an das Birth/Death Modell erinnern, das ich Dir gegenüber schon im Juni 2008 erwähnt habe:


    Wenn eine Firma schliesst (death), dann rennen die entlassenen Mitarbeiter sofort aufs Arbeitsamt und fliessen in die Arbeitslosenstatistik.


    Wenn aber eine Firma neu gegründet wird (birth), dann dauert es 3 Monate, bis diese Zahlen als neugeschaffene Stellen in die Statistik fliessen.


    Das BLS (Bureau of Labour Statistics) muss also eine Logik finden, um die neugeschaffenen Stellen abschätzen zu können.


    Wie genau das funktioniert, wird nicht bekannt gegeben. Man weiss nur, dass die Vorjahreszahlen eine Rolle spielen.


    Beispiel (reine Spekulation von mir!)


    Im letzten Jahr wurden im Bausektor 100 Stellen geschaffen und 120 gingen verloren. Wir haben also ein Verhältnis von 1:1,2


    Nun gehen im Bausektor 240 Stellen verloren. Man schliesst aus der Erfahrung des Vorjahres, dass 200 Stellen neu geschaffen wurden. Entsprechend fliessen nur -40 in die Statistik.


    Dieses Birth/Death Modell hat natürlich in akuten Ab- oder Aufschwungphasen eindeutige Schwächen. Aber über die Jahre betrachtet, funzt es erstaunlich gut.

    Speedy3 hat am 11.01.2016 - 12:54 folgendes geschrieben:

    Quote

    Na, dann wäre ja mal erwiesen das Kursmanipulationen mit Währungen, sofern der Geldtopf genug gross ist, sehr wohl möglich sind.

    Nein, Kursmanipulationen sind im Dollar schlicht nicht möglich!


    Der Grund liegt darin, dass pro Tag Dollars im Wert von 3 Billionen Dollar gehandelt werden. Es gibt niemanden, dessen PF so gross ist, dass er hier nachhaltig Kursmanipulationen durchhalten könnte.


    Einzige Ausnahme hierzu ist die FED, die das Monopol hat, Dollars zu produzieren.


    Aber da die FED derzeit relativ ruhig ist, kann sie nicht der Grund für die Dollar-Bewegung der letzten Tage sein.


    Falls Du das nicht glaubst, dann beobachte mal die Intraday-Charts um wichtige Zeitpunkte: QE1 (Bernanke Rede im November 2003), 9/11, QE2, QE3, EZB-Bazooka Anfang 2015 etc.


    Da gab es jeweils nur kurzfristige Spikes, die jeweils zw. 30 und 90 Minuten gedauert haben.


    Andererseits - und hier geht der Punkt an Dich - kommt es darauf an, was Du unter Wert des Dollars verstehst. Wenn Du die Schwankungen zum EUR oder CHF meinst, ist es wahrscheinlich, dass nicht der Dollar gestiegen/gefallen ist sondern eine seiner derivaten Währungen. Also der EUR oder CHF.

    Speedy3 hat am 07.01.2016 - 22:44 folgendes geschrieben:

    Quote

    Nur weil die Casino Börse China sich mal austoben kann, drehen die hiesigen Reporter bereits wieder das schwärzeste Weltuntergangsszenario. [...] Wäre ja toll wenn die Grossinvestoren morgen die Discountaktienkurse nachkaufen und China einen Rebound hinlegt. Dann hört man wieder nichts mehr von den Herren Schwarzmaler.


    Du vermischst hier die Zeithorizonte, obschon Du ja bewiesen hast, dass Du es besser weisst:



    Speedy3 hat am 05.01.2016 - 17:11 folgendes geschrieben:

    Quote

    Klar es kann immer alles angezweifelt und der Finanzkollaps und der Weltuntergang aufgezeigt werden, aber kurzfristig sind für unsereins solche Chancen prioritär. Wir wollen hier ja nicht die Welt retten sondern gute Investitionen rausholen.


    Lassen wir Weltuntergang mal aussen vor, der wird nicht kommen, denn die Welt ist nicht vom Dollar abhängig: Kühe fressen Gras und geben Milch, egal ob die Bauern für die Milch in Dollar oder Entenhausener Dukaten oder sonstwas entlöhnt werden. Die Währung ist irrelevant und war es schon immer. Währungen kommen und gehen ...


    Finanzkollaps im Sinn von Währungsreform wird kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche und systembedingt. Wir wissen halt leider nicht wann. Aber das ist nicht kurzfristig sondern mittel- bis langfristig.


    Das Wissen darum, dass die aktuelle Papierwährung irgendwann in die Binsen geht und ersetzt wird, hält mich auch nicht ab, kurzfristig (= auf Sicht von Stunden, Tagen oder wenigen Wochen) auf Steigen oder Fallen der einen oder anderen Währung zu setzen. Das sehe ich also relativ gelassen.


    Wenn also Goldbuggy oder Medusa von Verfall des Dollars sprechen, haben sie recht.
    Wenn Du von steigendem Dollar (wegen Zinserhöhung) sprichst, hast Du auch recht.


    Es ist halt so, dass ihr in völlig unterschiedlichen Zeithorizonten sprecht!


    Anders gefragt: Angenommen, Du bist 45 Jahre alt und wirst somit in 20 Jahren pensioniert: Würdest Du Deine Rente in Dollar anlegen? (Was verklausuliert der Frage entspricht, wie Du die Entwicklung des Dollars in den nächsten 20 Jahren beurteilst).

    Elias hat am 07.01.2016 - 08:21 folgendes geschrieben:

    Quote

    Und wenn ich in die Hölle einziehe, zieht der Teufel freiwillig aus. Wenn es einen Gott gibt, werde ich ihn darum bitten, dass er mich dort hin schickt, wo all die Speichellecker, die um einen guten Platz im Himmel schleimen, nicht sind.

    Selten so ein gutes Statement von Dir gelesen ! *drinks*


    Das meine ich ernst, ist nicht sarkastisch.

    Speedy3 hat am 03.01.2016 - 18:10 folgendes geschrieben:

    Quote

    @ Marcus


    Dann sind all diese News von dpa-AFX gelogen?

    Nein, absolut nicht. Es gilt halt einfach eine andere Definition von "Arbeitslosigkeit". Diese Definitionen muss man kennen, um die Zahlen einschätzen zu können.


    Ich gebe Dir ein offtopic-Beispiele:


    Zu Zeiten vor der Wende gab es in der BRD mehr Unfalltote pro 1000 Ew. als in der DDR. Und das trotz besserer Autos. Warum?


    Nun, in der BRD galt jemand auch dann noch als Unfalltoter, der bis 6 Wochen nach dem Unfall seinen Verletzungen erlegen ist.


    In der DDR nur jemand, der auf der Unfallstelle oder auf dem Weg ins Spital gestorben ist.



    Ergo: Andere Definition, andere Ergebnisse.


    Aber wenn man's weiss, kann man dennoch vergleichen.


    Es geht auch bei den Arbeitslosenzahlen weniger um den absoluten Wert sondern die Richtung. Also im Sinn "verbessert oder verschlechtert sich der Trend". Und analog gilt das auch für ISM Index oder sonst eine regelmässig veröffentlichte Kernzahl.

    Elias hat am 30.12.2015 - 08:38 folgendes geschrieben:

    Quote

    Das UNHCR hat im Oktober 2014 gemeldet, dass sie zu wenig Geld haben, um die Flüchtlinge zu versorgen, weil versprochene Gelder nicht oder nur teilweise bezahlt wurden. Sie mussten die Essensrationen kürzen.
    Im März 2015 appellierte das UNHCR nochmals, weil immer noch viel zu wenige Gelder angekommen sind. Sie mussten die Rationen nochmals kürzen.
    Spätestens dann machten sich die syrischen Flüchtlinge auf den weg. Bei uns war damals Grexit und Brexit viel wichtiger.

    Damit triffst Du so ziemlich genau des Pudels Kern.


    Um Deine Aussage mit Zahlen zu stützen:


    Das UNHCR benötigt €26.50 pro Flüchtling und Tag. Das macht bei allen Flüchtlingen €124 Mio pro Monat oder €1.5 Mia pro Jahr.


    Wegen der fehlenden Zahlungen standen nur noch €11.50 pro Flüchtling/Tag zur Verfügung. Die Flüchtlinge hatten Angst zu verhungern und machten sich zum Teil auf den Weg.


    Wer machte sich auf den Weg? Familien mit kleinen Kindern? Schwangere? Alte? Kranke? Kriegsverletzte?


    Nein, die körperlich stärksten. Gesunde Männer im Alter zw. 16 und 40. Von Ausnahmen natürlich abgesehen. Ja, es gibt auch Familien mit kleinen Kindern. Aber wie die ARD kürzlich zugeben musste, müssen die Reporter oft stundenlang in den Flüchtlingscamps suchen, bis sie die medienträchtigen Bilder trauriger Kinderaugen filmen können.


    Für jene physische Elite der Hilfsbedürftigen gibt Deutschland nach neusten Schätzungen pro Jahr €21 Mrd. aus.


    Es wäre somit billiger und auch effizienter, die UNHCR-Camps zu finanzieren statt die Flüchtlinge nach Deutschland zu holen. Selbst wenn Deutschland die gesamten €1.5 Mrd. alleine stemmen müsste, wäre das 14 mal billiger als die aktuellen 21 Mrd.


    Und Deutschland würde damit auch den "zurück gebliebenen" schwächeren Flüchtlingen helfen.

    Speedy3 hat am 30.12.2015 - 08:32 folgendes geschrieben:

    Quote

    Goldbuggy


    Wenn Du rech hättest, wāre in der USA nicht fast Vollbeschäftigung!

    Die USA haben nicht "fast Vollbeschäftigung".


    Auch hier kommt es darauf an, wen man als "Arbeitslos" mitrechnet und kommt so je nach Abgrenzung auf sehr unterschiedliche Arbeitslosenzahlen:


    [Blocked Image: http://www.shadowstats.com/img…mp.gif?hl=ad&t=1449241862]



    Goldbuggy hat ja ein Beispiel bereits erwähnt: Wer seinen Vollzeitjob verliert und sich mit einem Teilzeitjob (oder mehreren) durchschlägt, gilt nicht als arbeitslos.



    Ich hatte das hier mal genauer zusammengefasst.

    Goldbuggy hat am 29.12.2015 - 19:43 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ich hoffe nur dass es wenigstens der Schweiz gelingt, den CHF nicht zu einer Konfettiwährung verkommen zu lassen.

    Ich fürchte, das bleibt Wunschdenken: Die SNB ist ja seit dem Jahr 2000 dabei, den Franken vermehrt zu inflationieren um eine Parität zu Dollar/Euro zu halten.


    Es ist die bekannte Zwickmühle: Würde der Franken als sicherer Hafen zu stark gg. Dollar/Euro steigen, bekäme unsere Exportwirtschaft Absatzprobleme.


    Heute ist der Franken zu etwa 50% durch den Euro gedeckt, zu etwa weiteren 40% durch andere Währungen wie Dollar, Pfund, Yen. Nur noch etwa 10% sind durch Gold gedeckt.

    Speedy3 hat am 24.12.2015 - 08:55 folgendes geschrieben:

    Quote

    @ Marcus


    Wie erklärst Du dir den irren Verlauf des Dollars? .... Was wird da gespielt?

    So irre finde ich den Verlauf des Dollars eigentlich gar nicht. Wenn man sich den Jahreschart anschaut, ist der Dollar seit einem halben Jahr im Aufwärtstrend.


    Ok, Anfang Dezember gab es eine Übertreibung, die teilweise korrigiert wurde. Aber der Aufwärtstrend ist noch intakt.



    Die Schwankungen um Anfang Dezember führe ich darauf zurück, dass eine stärkere Zinserhöhung eingepreist worden ist als dann tatsächlich kam. Offenbar hat der Markt da mehr erwartet. Schwache Wirtschaftsdaten aus den USA taten dann ein übriges.


    Aber wie oben erwähnt: Der Dollar ist immer noch stärker als im September/Oktober. So gesehen also alles noch im grünen Bereich, wenn Du long Dollar bist.



    Noch zwei Anmerkungen, die vielleicht offtopic sind, indirekt aber durchaus mit dem Dollar zu tun haben:


    1. Das BIP der USA darf man nicht eins-zu-eins mit jenem der EU vergleichen. Der Grund ist, dass die Bevölkerung der USA seit gut 60 Jahren stetig um 1.5% pro Jahr wächst, während die Bevölkerung der EU eher am schrumpfen ist.
    D.h. Die USA brauchen alleine 1.5% Wachstum, um das Niveau (Wohlstand) zu halten.



    2. Wenn die USA das BIP auf Jahresbasis angeben (z.B. BIP 2015, das im Januar oder Februar veröffentlicht wird), dann rechnen sie das BIP des 4. Quartals multipliziert mit 4.
    Die Europär rechnen da anders: BIL von Q1 2015 + Q2 + Q3 +Q4.


    Somit kann ein sehr starkes oder schwaches letztes Quartal die Rechnung bei den Amis leicht verfälschen.


    Ist nicht zwingend falsch. Nur eine Definitionsfrage. Aber man muss es halt wissen. ;)

    nix_weiss hat am 28.12.2015 - 08:56 folgendes geschrieben:

    Quote

    Wiedikon-CH: «Der Angreifer rief ‹Allahu akbar›»


    http://www.blick.ch/news/schwe…lahu-akbar-id4499951.html


    wie war das schon wieder mit der CH.. passiert doch nichts da wir uns ja raushalten.. träumt weiter ! [Blocked Image: http://www.cash.ch/sites/all/modules/contrib/smiley/packs/kolobok/dash1.gif]

    Stimmt. Der Spruch: "Wenn wir uns raushalten, passiert uns schon nix" war (in diesem Forum) von mir.


    Mittlerweile muss ich eingestehen: Du hattest recht, ich hatte unrecht.


    Ich hoffe nur - und darin sind wir uns wohl einig - dass die CH-Justiz die richtigen Konsequenzen zieht und derartige "Sauhünd" nach Verbüssung ihrer Gefängnisstrafe ohne weitere Diskussion ihn ihr Heimatland ausschafft!

    Elias hat am 21.12.2015 - 09:17 folgendes geschrieben:

    Quote

    MarcusFabian hat am 20.12.2015 - 18:52 folgendes geschrieben:

    Welche Volksmeinung? Die wenigen, die an der Montagsdemo laut brüllen? Oder diejenigen, nach denen sich der Seehofer (aka Wendehals) immer die Meinung neu bildet?



    Nein. Mit "Volksmeinung" meine ich weder Schreihälse auf Montags- noch sonstigen Demos.


    Eher die schweigende Mehrheit, die mit den Entscheidungen der Politiker nicht einig ist, sich andererseits aber auch nicht hörbar zu Wort meldet.

    Nebukadnezar hat am 26.12.2015 - 14:17 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ex Marine/Aktivist Kenneth O' Keefe spricht einer Debatte im Press TV Klartext

    Harter Tobak!


    Danke fürs Posting!

    Elias hat am 28.12.2015 - 09:58 folgendes geschrieben:

    Quote

    Nebukadnezar hat am 26.12.2015 - 08:09 folgendes geschrieben:

    Sputniknews, das Organ für Leichtgläubige

    Einverstanden. Die Russen sind ja auch nicht besser als die Amis.


    Hier die letzten Zahlen alleine der US-Drohnen-Angriffe alleine In Pakistan:



    Total killed: 2,489-3,989
    Civilians killed: 423-965
    Children killed: 172-207
    Injured: 1,158-1,738


    Quelle: https://www.thebureauinvestiga…cts/drones/drones-graphs/



    Ansonsten sind die Nachrichten etwa immer dieselben:

    Russian air strikes 'killed over 400 Syrian civilians


    US coalition strikes in Syria 'killed 250 civilians'


    Unter dem Strich bleibt nur die bittere Erkenntnis, dass die Russen derzeit (seit etwa einem Monat) Syrien heftiger angreifen als die Amis, die Amis aber länger (etwa 2 Jahre).



    Ich bin da pragmatisch: Wenn ich mir vorstelle, ich sei ein syrischer Zivilist und mir fliegen Bomben und Kugeln um die Ohren und ich suche das nächste Loch, um mich und meine Familie in Sicherheit zu bringen, dann ist es mir relativ scheissegal, ob das russische, amerikanische, israelische, syrische, französische, britische, Al-Quaida, ISIS oder sonstige Bomben oder Kugeln sind!

    Elias hat am 21.12.2015 - 08:49 folgendes geschrieben:

    Das war jetzt mal wieder ein typischer Elias-Kommentar: Komplett Schwarz/Weiss, ohne die Erkenntnis, dass es auch Graustufen geben kann.


    Also zum Mitschreiben:


    Wenn die Mainstream-Medien (aka. ARD und ZDF) als "Lügenpresse" bezeichnet werden, bedeutet das nicht, dass 100% dessen was sie berichten Lügen sind.
    Grösstenteils berichten diese Medien die Wahrheit. Teilweise unterlaufen ihnen Fehler und teilweise - wie im diskutierten Fall - "erzeugen" sie die gewünschten Nachrichten.


    Es bedeutet auch nicht, dass die privaten Sender immer die Wahrheit sagen. Das gilt für die deutschen Sender SAT1, RTL, PRO7 ... genau so wie für RT und andere.


    Bei RT, teleblocher, infowars, mmnews etc. weiss man, wer dahinter steht und weiss, dass man sie entsprechend mit Vorsicht geniessen muss.


    Bei ARD/ZDF weiss das die Mehrheit der Menschen nicht. Die geht nämlich davon aus, dass diese Medien neutral seien. Wir (20% der Zuschauer) wissen, dass das ein Irrtum ist. Aber 80% wissen es (noch) nicht.


    Ich meine, das "cui bono" gilt immer, wenn man Nachrichten schaut oder liest. Dies zu wissen und im Hinterkopf zu haben ist beim Konsum jeglicher Nachrichten entscheidend.


    In einem Konflikt USA/RUS macht es Sinn, sowohl US-Nachrichten als auch RUS-Nachrichten zu sehen und zu lesen. Allerdings immer mit dem Wissen, dass jede Seite immer nur ihre eigene Story bringt. "Wir sind die Guten und die anderen sind die Bösen".


    Wenn man dies weiss und berücksichtigt, hat man eher eine Chance, sich selbst eine neutrale Meinung zu bilden als wenn man der einen Seite blind ver- und der anderen ebenso blind miss-traut.

    Wer nicht glaubt, dass QE weitergeht ...



    Despite increasing the interest rate, pretending the situation of the American economy is much better now, the Federal Reserve said it would continue to reinvest the proceeds of the maturing agency debt and mortgage backed securities as well as the income on existing securities into new ones. This basically is a continuous ‘soft’ Quantitative Easing, something we already pointed out in a previous column, published in October 2014.


    [Blocked Image: http://secularinvestor.com/files/2015/12/Federal-Reserve-Balance-Sheet.jpg]


    Quelle: Zerohedge

    Elias hat am 17.12.2015 - 08:26 folgendes geschrieben:

    Quote

    „Wir sind bereit, diesen Preis zu bezahlen“


    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zeigte sich am Mittwochabend unbeeindruckt von den Ankündigungen Moskaus. „Die Ukraine ist sich über den zu erwartenden Schaden für die ukrainische Wirtschaft im Klaren“, sagte er am Rande eines Treffens mit Spitzenvertretern der EU in Brüssel. „Aber wir sind bereit, diesen Preis für unsere Freiheit und für unsere Entscheidung für Europa zu zahlen.“

    Das könnte für die Ukraine ein fataler Entscheid sein, begibt sie sich doch in Abhängigkeit von Europa.


    Die Ukraine teilt 80% ihrer Grenze mit Russland, das naturgemäss der wichtigste Handelspartner ist.


    Die EU (bzw. NATO) hat Interesse an der Ukraine. Deshalb bietet sie ein besseres Angebot um die Ukraine auf ihre Seite und weg von Russland zu locken. So weit so gut.
    Wenn die Ukraine dereinst nicht mehr im Fokus der NATO steht, wird die EU die Ukraine fallen lassen. Dann fallen diese Hilfsgelder aus. Die Ukraine teilt aber nach wie vor noch 80% ihrer Grenze mit Russland. Und dann?

    Elias hat am 16.12.2015 - 14:44 folgendes geschrieben:

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    Goldbuggy hat am 16.12.2015 - 14:37 folgendes geschrieben:

    Nein, man muss nicht aufpassen. Machen Pegida und AfD (Alternative für Doofe) ja auch nicht

    Nun ja, ich meine, jedes Volk hat das Recht darüber zu entscheiden, wen es haben will und wen es nicht haben will. Seien es Ausländer oder Einheimische.


    Hier erkenne ich durchaus, dass es eine Diskrepanz gibt zwischen Volksmeinung und offizieller Politik. Und dies wiederum ist gefährlich, denn eigentlich sollte die offizielle Politik die Volksmeinung umsetzen. Tut sie dies nicht, wird's kritisch bzw- undemokratisch.