Posts by MarcusFabian

    Domtom01 hat am 21.02.2016 - 09:38 folgendes geschrieben:

    Quote

    ... denn ich nehme Hitler nicht als Österreicher wahr, der er war, sondern als deutschen Diktator.

    Eine Annektode hierzu:


    Meine Tochter war mit dem Zug der ÖBB irgendwo zwischen Innsbruck und Wien unterwegs und führte dabei ein Telefonat in englisch:


    Der Gesprächspartner: Where are you?


    Meine Tochter: In Austria


    G: What? In Australia?


    T: No, not in Australia. I'm not with the Cangoroos. I'm in Austria. You know: Mozart, Hitler ...


    Die Blicke der benachbarten Fahrgäste dürften "Price-less" gewesen sein.

    Brunngass hat am 14.02.2016 - 17:53 folgendes geschrieben:

    Quote

    Russland benötigt keine IT - Fachleute ? Dabei würde es Dir dort bestimmt gefallen.


    Das schätzt Du falsch ein. Ich war bereits mehrmals in Russland und gefallen hat es mir dort überhaupt nicht ;)


    Abgesehen davon, wenn Russland genügend eigene IT-Fachleute hat, müssen sie keine importieren.



    Brunngass hat am 14.02.2016 - 17:53 folgendes geschrieben:

    Quote

    Nimmst Du eigentlich zu Kenntniss,das im Nachbarforum,die Goldkäfer ab und zu nach Dir fragen.


    Danke für den Hinweis. Ich muss gestehen, dass ich das TF in letzter Zeit generell sehr vernachlässigt habe. Werde mich dort wieder mal melden.

    Fine-Tuner hat am 12.02.2016 - 14:16 folgendes geschrieben:

    Quote

    WESSHALB WILL EIGENTLICH KEIN EINZIGER FLÜCHTLING NACH RUSSLAND?......DORT GÄBE ES DOCH PLATZ GENUG...BEI EINER BEVÖLKERUNGSDICHTE VON GERADE MAL 8 MENSCHEN PRO QUADRATKILOMETER!!!!!!.......IN DER EU SIND ES 153 MENSCHEN PRO QKM....

    Ich sehe dafür mehrere Gründe:


    Zum einen hat Russland keine Flüchtlinge zu sich eingeladen. Die USA, die arabischen Länder, Asien und Australien auch nicht.


    Konkret gab es eigentlich nur Deutschland, das lauthals eine Einladung ausgesprochen hat: "Jeder, der es zu uns schafft bekommt Versorgung und die Chance auf einen Arbeitsplatz."


    Dass im Zuge dieser Einladung auch sehr viele Flüchtlinge nach Österreich, Schweiz, Frankreich, Skandinavien wollen, ist eigentlich nur ein Nebeneffekt.


    Zweitens finde ich es falsch, wenn Du jene, die aus den Flüchtlingslagern nach Europa pilgern, um dort die Einladung anzunehmen, als "Flüchtlinge" bezeichnest.
    Flüchtlinge waren sie als ihnen in Syrien Bomben um die Ohren geflogen sind und sie es in die UNHCR-Camps nahe der türkischen Grenze geschafft hatten. Dort haben sie eine Grundversorgung und können dort auf eine Beruhigung in ihrer Heimat und auf ihre sichere Rückkehr warten.


    Wer aus dieser relativen Sicherheit weiter nach Europa zieht ist kein Flüchtling mehr. Zumindest kein Kriegs-Flüchtling. Er ist ein Wirtschafts-Flüchtling. Er flieht nicht vor Krieg sondern wegen der Aussicht auf ein wirtschaftlich besseres Leben. Das ist ein gewaltiger Unterschied!


    Ich betone deshalb, dass die Unterscheidung zwischen Kriegsflüchtling und Wirtschaftsflüchtling entscheidend ist.


    Ist es schlecht, ein Wirtschaftsflüchtling zu sein?
    Nicht unbedingt, wenn man vom Gastland eingeladen wird. Ich selbst arbeite ja derzeit auch in Dänemark in einem befristeten Projekt-Job, weil ich von einer dänischen Firma ein konkretes Angebot bekam. Bin ich nun ein Wirtschaftsflüchtling?


    Nein, bin ich nicht, weil ich hier in DK eine Wertschöpfung erbringe und somit dem dänischen Volk einen Vorteil bringe. Abgesehen davon: Sobald DK mich nicht mehr braucht, werde ich das Land wieder verlassen.


    Als Einschub eine kleine Anektode: Vorletzten Freitag im deutschsprachigen Cabaret hier in Sonderburg, DK, kam ich mit meinem Gegenüber, einem alten Dänen deutscher Abstammung ins Gespräch und wir haben auch über die Flüchtlingspolitik diskutiert. Irgendwann meinte er zu mir "Du bist aber auch kein Ausländer." (und dies, obschon ich mich ja eingangs des Gesprächs als Schweizer und somit ausländischer Nicht-EU-Bürger geoutet hatte.)
    Ich habe ihn dann nochmals daran erinnert: "Aber ich bin Schweizer und somit auch Ausländer". "Ja, schon," meinte er "Aber nicht so wie ein Araber. Du weisst, wie ich das meine."


    Die Crux mit den - meist nordafrikanischen Wirtschaftsflüchtlingen - ist, dass sie - ähnlich wie ich - eine Einladung bekommen haben. Deutschland wie auch die Schweiz laden diese Menschen geradezu ein, weil sie offensichtlich deren Arbeitskraft benötigen. Es ist den Flüchtlingen also nicht übel zu nehme, wenn sie diese Einladung annehmen. Dass dann die Lebensumstände in den ersten Monaten nicht den Erwartungen entspricht, die die Flüchtlinge haben, steht auf einem anderen Blatt.


    Es war sicherlich ein Fehler von Merkel, eine offizielle Einladung auszusprechen und somit Hoffnungen und Begehrlichkeiten zu wecken, die in der Realität nicht erfüllt werden können. Der Fehler dabei ist, dass die Einladung nicht so konkret war wie bei mir. Wenn Deutschland (oder auch die Schweiz) klargestellt hätte: "Wir brauchen 1000 Leute, die Löcher buddeln können und 2000, die bereit sind als Altenpfleger zu arbeiten und 3000 in der Müllabfuhr", dann hätte man exakte Vorgaben gehabt und sich entsprechend genau die richtigen Leute in der richtigen Anzahl ins Land geholt. Nicht mehr und nicht weniger.
    Statt dessen hat man die Einladung zu pauschal formuliert und bekommt nun auch Leute, die man eigentlich gar nicht haben will.


    Aber eben: Ein Fehler der Politiker, die die Einladung ausgesprochen haben, nicht der Flüchtlinge, die sie annehmen!


    Um also auf Russland zurück zu kommen: Russland hat genügend eigene Manpower, benötigt keine Einwanderer und hat somit keine Einladung ausgesprochen. Das bedeutet nicht, dass Russland deshalb "böse" ist.

    Goldbuggy hat am 07.02.2016 - 15:35 folgendes geschrieben:

    Quote

    Aber es gibt ja mittlerweile tonnenweise Dokus am Internet und kilometerweise Literatur über die Pläne der NWO, Bilderberger, der CFR, Weltbank, UNO, Trilateralen, IWF, der Islamisten, der diversesten 322er Maurer und Weishaupt- Erleuchteten, sie beginnen zu informieren...

    Richtig, wobei wir uns hierbei in die Grauzone der Verschwörungstheorien begeben!


    Ich meine das nicht negativ. "Verschwörungstheorien" sind ja per Definition nicht mehr und nicht weniger als Meinungen, die der offiziellen Schreibweise widersprechen. Das bedeutet per se also keinesfalls, dass eine Verschwörungstheorie richtig oder falsch ist. Es gab - wie wir beide wissen - in den letzten Jahrzehnten viele Verschwörungstheorien, die sich schlussendlich als Wahrheit herausgestellt haben. Aber auch solche, die als wirre Phantasie widerlegt wurden. Da bleibt uns also nur, allen Theorien gegenüber gleichermassen offen wie auch kritisch gegenüber zu stehen. Egal von wem sie stammen.


    Weiterhin haben wir das Problem, dass die Mächtigen die Deutungshoheit haben. Sie definieren die Begriffe, mit denen wir Dinge und Personen bezeichnen. Die gleiche Vereinigung von Oppositionellen kann als "Gruppe" oder "Bande" (dis-)qualifiziert werden ( Bader-Meinhof-"Gruppe" oder -"Bande").
    Analog werden Oppositionelle gegen die syrische Regierung wahlweise als "Rebellen" oder "Terroristen" bezeichnet, wobei entsprechend die eine Kopf-abschlagende Gruppe Al Nusra als "Rebellen" und somit "lieb", die andere Kopf-abschlagende Gruppe ISIS als "Terrorist" und somit "böse" eingeordnet wird.


    Und ultimo ratio: Die Bomben, die wir schmeissen sind gut, die Bomben, die die anderen schmeissen sind böse!
    Ob jene, denen die Bomben um die Ohren fliegen das gleich sehen, lasse ich mal offen ;)

    Speedy3 hat am 07.02.2016 - 10:40 folgendes geschrieben:

    Quote
    Bist Du nicht auch der Meinung, dass diese Benachteiligung der Schweizer Wirtschaft durch die SNB korrigiert werden müsste.

    Nein, der Meinung bin ich nicht, obschon eine Schwächung der Währung auf den ersten Blick ein gutes Argument ist und kurzfristig auch funktioniert.


    Hier sind meine Gegenargumente:


    1. Wenn die drei Länder A, B und C in gegenseitiger Konkurrenz stehen und jedes Versucht, einen hohen Exportüberschuss zu erreichen (was übrigens nicht geht, denn die Summe der Handelsbilanzen ist global immer Null), dann kann Land A seine Währung schwächen, um konkurrenzfähiger in B und C zu sein. Das funktioniert so lange, bis Land B seine Währung auch abwertet. Und danach Land C ...
    Exportvorteil durch Schwächung der Währung funktioniert also nur kurzfristig bzw. nur dann, wenn die Konkurrenz darauf nicht reagiert.


    2. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass Länder mit starker Währung auch wirtschaftlich und sozial stark sind (Schweden, Schweiz, Deutschland zur Zeiten der D-Mark, Singapur), wohingegen Länder mit schwacher Währung auch wirtschaftlich schwächeln (Mexico, Italien, Argentinien, Spanien).
    Eine starke und stabile Währung zieht ausländische Firmen, Investoren an. Starke Länder sind attraktiv und somit entstehen gut bezahlte Arbeitsplätze und in der Folge eine starke Wirtschaft.


    3. Schwächung der Währung bedeutet schlussendlich schleichende Inflation. Damit werden alle, die für die Rente sparen schleichend entreichert, da sie sich im Alter mit ihrer Rente weniger kaufen können. Sprich: Der Franken der heute gespart wird hat mehr Wert als er in 20 Jahren als Rente haben wird.


    ---


    Das Problem geht sehr viel tiefer und hat seine Ursache darin, dass wir Schweizer (änlich wie auch Deutschland und China) vom Export abhängig sind.


    Was bedeutet Exportüberschuss? Es bedeutet, dass wir - z.B. in Dollar bemessen - mehr Waren exportieren als wir importieren.
    Wir bekommen deshalb einen Überschuss in Währungen bzw. auf Währung lautende Schuldscheine - aka US-Staatsanleihen.
    Andererseits haben wir ein Defizit bei den Waren (es fliessen ja mehr raus als rein) und somit sind Waren bei uns teurer.


    Durch diese Exportorientierung geraten wir erst in die Bredouille. Warum?



    Ein Beispiel: Nehmen wir Dollar/CHF mit 1:1 an: Die Schweiz erzielt einen Überschuss von CHF/USD 1000 mit den USA. Wir bekommen netto also einen Schuldschein der USA im Nennwert von $1000, den wir entsprechend dem aktuellen Kurs mit Fr. 1000 als Aktivposten verbuchen.


    Nun sinkt der Dollar auf CHF 0.90. Der Schuldschein ist somit nur noch Fr. 900 wert und wir erkennen, dass wir den USA Fr. 100 geschenkt haben.


    Wir können nun natürlich Franken produzieren, um auch den Franken um 10% abzuwerten. Damit wären die $1000 wiederum Fr. 1000 Wert. Aber das ist aus den eingangs genannten Gründen nicht nachhaltig.


    Die nachhaltige Lösung bestünde darin, unsere Wirtschaft derart umzubauen, dass sie für Schweizer, für den Binnenmarkt produziert und nicht mehr für die USA.
    Das ist natürlich schwierig, hätte im Endeffekt aber den Vorteil, dass wir unsere Währung so stabil halten könnten wie wir wollten und dass der Wohlstand in der Schweiz steigen würde. Wir produzieren ja dann mehr für uns selbst und tauschen unsere Waren nicht mehr gegen ausländische Schuldscheine.


    Alternativ - wenn wir unsere Exportwirtschaft nicht umbauen wollen oder können - könnten wir die Importindustrie stärken. Sprich: Das was die Exportwirtschaft an ausländischer Währung hereinholt, geben wir wiederum aus und holen dafür Waren aus dem Ausland. Auch hier hätten wir eine Wohlstandssteigerung in der Schweiz. Eine ausgeglichene Handelsbilanz und könnten uns eine stabile Währung leisten.


    Unter dem Strich würde es auf folgendes hinaus laufen: Das Schweizer Volk verbraucht genau so viel wie es erarbeitet hat. Daran ist ja eigentlich alles richtig und nichts falsch.


    Was wir aber derzeit haben ist: Das Schweizer Volk verbraucht weniger als es erarbeitet. Und das, was es zusätzlich erarbeitet geht an die USA. Als Gegenleistung bekommen wir Schuldscheine, deren Kaufkraft in der Zukunft mehr als zweifelhaft ist.



    Fazit:


    Grundsätzlich sollte jedes Land so viel verbrauchen wie es produziert. Aussenhandels-Überschüsse oder -Defizite sind dabei möglich aber (so war es bis Anfang des 20. Jahrhunderts) nur 3-7 Jahre lang. Danach muss sich das Blatt wenden, damit längerfristig die Bilanzen ausgeglichen sind.


    Die USA generieren seit etwa 1966 ein Handelsdefizit. Sie beziehen also seit 50 Jahren mehr Waren als sie bezahlen können. Auf diesem Importüberschuss begründet sich der Reichtum der USA und deren Fähigkeit global als Schutzmacht, Hegemon, Imperium (je nach Sichtweise) aktiv und erfolgreich zu sein.
    So gesehen kann man sehr wohlwollend betrachtet die Exportüberschüsse mit denen die Rest-Welt die US-Defizite seit 50 Jahren finanziert hat als globale Steuer für den Schutz ansehen, den die USA durch ihr Militär der Welt bieten.


    Länder wie die Schweiz oder Deutschland sind durchaus bereit, diesen Obulus an die US-Militärmacht zu entrichten. Andere hingegen beginnen, sich dagegen aufzulehnen. Insbesondere die BRIC Staaten. Von muslimischen Ländern ganz zu schweigen.



    Was bedeutet das für den Dollar?


    Der Dollar ist per Definition jene Währung, gegen die man von den USA Waren und Dienstleistungen beziehen kann.
    Die USA haben derzeit rund 5 Billionen Dollar Schulden in der Welt (davon 3 B in China). Bei einem BSP von 16 B sind das also etwa 30%.
    Theoretisch könnten die ganzen Dollarbesitzer also jederzeit in die USA fahren, um dort gross shoppen zu gehen. Die Konsequenz wäre, dass die Amerikaner dann 30% ihrer Arbeitsleistung dafür einsetzen müssten, diese Schulden abzutragen. Bei einem Volk, das daran gewöhnt ist, seit Dekaden jeweils 8% mehr zu verbrauchen als es selbst erarbeitet, wäre das ein Ding der Unmöglichkeit.


    Die einfachere Möglichkeit für die FED wäre, die geforderten 5 Billionen einfach zu drucken. Man würde dann den Chinesen die geforderten 3 Billionen locker zurückzahlen: "So, hier habt ihr 3 Billionen Dollar. Viel Spass! Schaut, was ihr dafür noch kaufen könnt!"


    Vor die Wahl gestellt, den Gürtel enger zu schnallen oder Dollars zu drucken, würden die USA wohl die zweite Variante wählen. Und genau hier liegt für alle langfristigen Dollar-Investoren die grosse Gefahr.


    Es genügt, dass ein grosser Gläubiger der USA seine US-Staatsanleihen einlöst, verkauft und das könnte sehr schnell (Stunden, nicht Tage) einen Crash des Dollars auslösen, weil er damit ein Signal für alle anderen Dollar-Gläubiger setzt.


    Für die Schweiz nicht zwingend lebensbedrohend, denn unsere US-Assets liegen bei der AHV bei $190 Mrd. Immerhin aber ein Drittel des Schweizer BSP.


    Die Crux ist, wir wissen nicht, wann China, Indien, Korea, Taiwan oder Japan ihre US-Schuldpapiere einlösen werden aber wir können abschätzen, dass das irgendwann passieren wird. Deshalb würde ich nicht langfristig auf den Werterhalt des Dollars spekulieren.
    Anders ausgedrückt: Hätte ich jetzt $1'174'000 übrig und die Wahl, diese auf Sicht der nächsten 10-20 Jahre in Dollar zu belassen oder dafür 1000 Unzen Gold zu kaufen, würde ich mich für das Gold entscheiden. *good*


    Und das schreibe ich im Bewusstsein, dass ich für meine Affinität für Gold in den letzten 16 Jahren hier im Forum ausgelacht wurde und bis zum bewussten Tag X auch weiterhin ausgelacht werde.

    Goldbuggy hat am 07.02.2016 - 13:24 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ich weiss nicht mehr wer geschrieben hat:


    "Alles, was in der Politik passiert, passiert gezielt und gewollt. Glaubt ja nicht, dass in der Politik etwas zufällig geschieht."

    Hmm, widersprichst Du Dir da nicht?


    Einserseits sind wie einer Meinung, dass die Intelligenz und Voraussicht einiger Politiker nicht restlos zu überzeugen vermag (Was auch daran liegt, dass sie einen Zeithorizont von max. 4 Jahren haben).



    Andererseits attestierst Du den Politikern den Weitblick eines Schachweltmeisters.


    Oder aber - was ich Dir jetzt unterstelle: Du sprichst nicht von den Politikern direkt sondern von jenen Unbekannten, die im Hintergrund bleiben und von dort aus die Politiker (und Medien ...) steuern?

    Elias hat am 13.01.2016 - 10:57 folgendes geschrieben:

    Quote

    Der Ölpreisverfall wird der Euro-Zone nach Ansicht von EZB-Chefökoniom Peter Praet noch länger zu schaffen machen und die Preise bremsen.


    Was ist bitteschön so schlimm daran, wenn der Preis für 1l Diesel wieder bei 1 €Uro liegt?



    Elias hat am 13.01.2016 - 10:57 folgendes geschrieben:

    Quote
    Denn Verbraucher und Unternehmen könnten Käufe in Erwartung weiter fallender Preise immer weiter aufschieben.

    Hmm, ok, das ist ein Argument. Ich werde meine deutschen Kollegen mal fragen, ob sie jetzt in den nächsten Monaten nicht tanken gehen, weil sie lieber darauf warten, den Liter Diesel für €0.99 zu kriegen - in einem halben Jahr oder so. *wacko*

    Speedy3 hat am 04.02.2016 - 16:59 folgendes geschrieben:

    Deine Argumente sind gut. Ich sehe da auch keinerlei Gegenargumente.


    Aber!


    Langfristig verlieren IMMER ALLE Währungen an Wert (Kaufkraft). Wenn also derzeit der Dollar aus Blickwinkel des Euro steigt, bedeutet das unter dem Strich nichts anderes als dass er etwas langsamer an Wert verliert als der Euro :)


    Ok, langfristiges mag Dich bei Warrant-Spekulationen nicht interessieren. Aus kurzer bis mittlerer Sicht sind Deine Argumente durchaus stichhaltig.


    Ich kann höchstens versuchen, Deine Argumente nach Potenzial, nach Relevanz von wenig relevant (+) bis sehr relevant (+++) zu gewichten:


    - Schweizer Wirtschaft schwächelt (Entlassungswelle rollt an) (+)


    - EU zerstritten (Asylproblem zerreisst EU) (+)


    - Draghi droht mit weiteren Massnahmen (+++)


    - Drohender Brexit (++)


    - US Wirtschaft läuft rund (+)


    - SNB schwächt den Schweizer Franken mit plötzlichen drastischen Massnahmen (+++)



    Zur Erläuterung: Die Wirtschaft eines Landes hat einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die Währung. Schlussendlich lautet das Rennen "BSP gegen Geldmenge". In einer perfekten (monetären) Welt steigen BSP und Geldmenge in gleichem Masse. Die höhere Menge an Waren muss "kaufbar" sein. Also muss die Geldmenge entsprechend steigen. Aber bitteschön nicht darüber hinaus.


    Das BSP zu steigern ist relativ schwierig. Nicht nur, weil wir bereits gesättigte Märkte haben sondern auch, weil hier viel Schweiss und Intelligenz verlangt wird.
    Hingegen ist es billig und einfach die Geldmenge beliebig zu verändern. Entsprechend auch meine höhere Gewichtung bei Deinen Argumenten was die monetären Aktionen betrifft.


    Ein paar plakative Phantasiebeispiele:
    * Ein Währungsraum steigert das BSP um 4%, die Geldmenge wird aber um 20% erhöht. --> Der Wert der Währung fällt trotz guter Wirtschaftsdaten.


    * Das BSP steigt nur um 1% aber die Geldmenge wird verringert. --> Der Wert der Währung steigt, weil Währung nun noch knapper ist als Güter.


    Entsprechend sind auch kurzfristig bei den Aktionen der Zentralbanken die Signale für die weitere Entwicklung zu suchen.


    Du bist derzeit long Dollar und Deine Argumente sind im Moment auch richtig. Aber angenommen, Du würdest überraschend folgende Meldungen lesen:


    * EZB: Der Italiener (Draghi) wird durch einen Deutschen ersetzt.
    * FED: Yellen legt QE5 auf
    * SNB: Vollgeldinitiative wurde angenommen
    * CNB: China stösst US Staatsanleihen ab


    Bei einer dieser Meldungen müsstest Du sofort USD von Long auf Short wechseln

    Elias hat am 02.02.2016 - 13:35 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ach so


    Und ich dachte immer, es geht in diesem Thread um asymmetrischen Krieg in Europa.


    Aus Sicht von Goldbuggy IST die Flüchtlingskrise ein asymmetrischer Krieg!


    Ich bin in diesem Punkt zwar nicht seiner Meinung aber soweit ich ihn verstanden habe, geht es um folgendes:


    In den 1960er Jahren sagte ein Ägyptischer Geistlicher mal sinngemäss: "Wir (die Muslime, der Islam) werden langfristig den Westen erobern. Nicht durch Bomben und Kanonen sondern mit den Gebärmüttern unserer Frauen."


    Die Begründung kann ich mir Dir gegenüber sparen, denn mit Geburtsstatistik, Geburtenzahlen und der demografischen Entwicklung kennst Du Dich ja bestens aus.


    Unterstellt man nun, dass es "irgend eine höhere Macht im Hintergrund" gibt, die Interesse an der Muslimisierung Europas hat, ist es logisch nachvollziehbar, dass diese Macht den Prozess beschleunigt, indem sie nicht nur auf die Fruchtbarkeit muslimischer Gebärmütter vertraut sondern zusätzlich muslimisches Menschenmaterial nach Europa verschiebt.


    Ich verwende absichtlich den despektierlichen Begriff "Menschenmaterial", denn aus Sicht dieser Macht sind die Flüchtlinge nichts weiter als Schachfiguren in einem grossen Spiel, das wir einfachen Bürger nicht durchschauen.


    Soweit meine Zusammenfassung, wie ich glaube, Goldbuggy verstanden zu haben. ( Goldbuggy, Du korrigierst mich bitte, falls nicht ...)


    Ich persönlich glaube nicht, dass es eine "höhere Macht im Hintergrund" gibt, die an der islamisierung Europas interessiert ist. Aber wenn dies die Prämisse ist, ist die logische Gedankenkette zu einem asymmetrischen Krieg nicht ganz abwegig.

    mach3 hat am 08.01.2016 - 16:35 folgendes geschrieben:

    Quote
    at MF, hats dein 230E geschafft bis ins 2016?

    Nee, Anfang 2015 musste ich ihn weggeben, weil die Reparaturkosten den Wert überstiegen hätten.


    Hier in DK habe ich mir als erstes ein Velo gekauft :)

    Speedy3 hat am 01.02.2016 - 18:16 folgendes geschrieben:

    Quote

    @Marcus


    Ich meine diesen Artikel von Elias. Hier wird klar deklariert um welche Währung es geht und sogar um welche Zeit manipulIiert wurde.


    http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/devisenma...

    Nun, Freitag um 16 Uhr ist die Zeit, wo alle DayTrader ihre Positionen schliessen.


    EIne Halbe- bis Viertel-Stunde vor Börsenschluss gibt es meistens starke Ausschläge. Das gilt auch für den SMI oder den DAX.


    Und wie gesagt, der CA$ ist eine Währung, die mit entsprechenden Mitteln durchaus nach untern oder oben kurzfristig manipuliert werden kann.

    Goldbuggy hat am 01.02.2016 - 07:43 folgendes geschrieben:

    Quote

    Sofort die gleichen Einreisebestimmungen einführen wie Kanada, die USA, Australien oder Neuseeland.

    Andererseits: Hätten die Indianer vor 500 Jahren rigoros diese Politik verfolgt, wären die USA heute ein weitaus friedlicheres Land :)

    Speedy3 hat am 18.01.2016 - 09:40 folgendes geschrieben:

    Quote

    @ Marcus


    Bin gespannt wie deine Antwort ausfällt. Entgegen deiner Aussage sind Kursmanipulationen bei Devisen ein "normale" Erscheinung...

    Wenn Du diesen Spiegel-Artikel meinst, dann kann ich dazu nicht Stellung nehmen. Es wird ja nicht erwähnt, welche Währungen hier manipuliert worden sind und vor allem nicht in welchem zeitlichen und prozentualem Rahmen.


    Zugegeben: HSBC, Barclays, BNP Paribas und Goldman Sachs sind Schwergewichte. Wenn die zusammenspannen und sich gegen eine Währung verschwören (diesmal im echten Sinn des Wortes), dann können sie durchaus kurzfristig etwas bewegen. Aber eben: Betroffene Währung, Umfang etc. wird nicht erwähnt. Also bleibt alles Spekulation.


    Theoretisch denkbar wäre folgendes Szenario:


    Die drei Banken kaufen CFD's oder Optionen auf den Dollar im Wert von 10 Milliarden mit einem Hebel von 50. Sie würden somit 500 Mrd. Dollar bewegen. Also einen Sechstel des täglichen Dollar-Volumens.
    Damit würden sie eine Bewegung des Dollars auslösen.
    Nun müssen sie ihre Position (short oder long) aber entsprechend auflösen, um den Gewinn einzufahren. Damit würden sie unweigerlich eine Gegenreaktion auslösen.


    Man könnte dies dann sehr einfach an einem grossen Ausschlag mit Übertreibung im Dollarchart ausmachen. Gibt es solche Chartausschläge?

    Elias hat am 18.01.2016 - 10:19 folgendes geschrieben:

    Quote

    Speedy3 hat am 18.01.2016 - 09:40 folgendes geschrieben:

    Was ich - und wohl auch MF - sagen will:


    Eine permanente Kursmanipulation ist bei Schwergewichten kaum möglich. Wie oben beschrieben: es gab auffällige Bewegungen an bestimmten Tagen bzw. Tageszeiten. Beim Fixing. Ähnliches kann an Verfallstagen passieren, wenn versucht wird, Kurse exakt auf einen Strike zu manövrieren. Gelingt auch nicht immer.


    Völlig einverstanden. Genau das hätte ich auch geantwortet.


    Es ist weder für die SNB noch für die EZB, BoJ oder BoE möglich, den Dollarkurs zu manipulieren. Das kann auch kein noch so grosser Hedge-Fonds und auch keine einzelne Bank.


    Aber eine Nationalbank ist immer und jederzeit in der Lage, den Wert der eigenen Währung zu manipulieren. Die SNB den Franken, die BoJ den Yen etc.


    Das ist auch logisch, denn die Nationalbank eines Währungsraumes kann ja beliebig die Zinsen erhöhen und somit den Aussenwert der Währung stärken oder - umgekehrt - mit eigener Währung eine Fremdwährung kaufen um den Aussenwert der eigenen Währung zu schwächen.


    Was ich nach wie vor in Abrede stelle ist, dass es einzelnen Banken oder HF's sind, die für Anstieg und Fall einer grossen Währung (Euro und Dollar) verantwortlich sein können. Dazu ist das Volumen von 3 Billionen Dollar pro Tag einfach viel zu gross.

    Interessanter Umgang mit der Wortwahl, den ihr da in auf den letzten Seiten pflegt. Es geht ein bisschen in die Richtung, die B00n ab hier im Lügenpressen-Thrad anprangert. Man versucht, durch entsprechende Wortwahl den Gegner zu diffarmieren und spart sich somit den Mühsal, eigene Argumente anzubringen.


    Dass "Gutmensch" zum Unwort des Jahres gewählt wurde geht in diese Richtung. Aus dem positiven Begriff "Guter Mensch", zu denen wir uns alle zählen, wird der negativ behaftete Begriff "Gutmensch". Wer die Flüchtlinge abweisen oder zurückschicken will bleibt somit nach eigener Logik ein "guter Mensch", ohne jedoch in die infaltile Blauäugigkeit zu verfallen, die er den "Gutmenschen" zuschreibt.


    Andererseits: Ist jeder, der der unbegrenzten Aufnahme junger Männer aus Syrien, Nordafrika und dem Balken widerspricht deshalb automatisch ein "Bösmensch"? Würde er nicht auch ein Kind, das am Mittelmeer zu ertrinken droht, retten?


    Ich meine, es gibt nicht zwei jeweils in sich geschlossene Gruppen der (bleiben wir mal bei den despektierlichen Bezeichnungen) "Bösmenschen" und der "Gutmenschen". Die Grenzen sind fliessend: Es mag "Bösmenschen" geben, die tatsächlich fremdenfeindlich und rassistisch sind. Aber das ist wohl die Minderheit. Es gibt unter den "Bösmenschen" durchaus solche, die echte Flüchtlinge und insbesondere Familien mit Kindern - aufnehmen würden.
    Und andererseits findet man auch "Gutmenschen", die auf die Aufnahme junger Männer aus Marokko (nach allen Definitionen also keine Flüchtlinge) stoppen möchten.
    Ich bin somit weder bereit, jeden Mitläufer von AfD oder Pegida als Nazi abzustempeln noch jeden, der sich um die Menschen aus Krisenregionen Sorgen macht, als Linksradikalen Spinner.



    Versuchen wir also, ein bisschen Ordnung reinzubringen und zu differenzieren. Deshalb folgende Fragen in die Runde:


    1. Wenn wir von Flüchtlingen sprechen, müssen wir definieren, was wir unter "Flüchtling" verstehen:
    Wem in der Heimat Bomben und Kugeln um die Ohren fliegen und der alles zurück lässt und mit Kind und Kegel aus diesem Chaos flieht, ist ein nach sämtlichen Definitionen ein Flüchtling.
    Das gilt nach aktuellem Wissensstand für Syrer und Iraker. Es gilt aber nicht für Nordafrikaner (namentlich Eriträer, Marokkaner, Libyer).


    Sollen echte Flüchtlinge aufgenommen, unechte abgewiesen werden?



    2. Die meisten Flüchtlinge sind alleinstehende Männer. Etwa 70-80%. Es gibt nur wenige Familien mit Kindern.
    Das überrascht nicht, denn der 5000km Weg nach Europa ist mit Strapazen und Gefahren verbunden und somit nur für die Stärksten und Gesündesten zu bewerkstelligen.


    Folgender Vorschlag deshalb: Wir nehmen nur echte Flüchtlingsfamilien auf. Diese jedoch holen wir auf sicherem Weg per Flugzeug oder Schiff direkt aus den Krisenregionen. Für alleinstehende Männer wird Europa geschlossen.


    Vorteile:
    - Weniger Flüchtlinge, was die Anzahl betrift.
    - Bessere Integrationsmöglichkeit, denn die wenigen Flüchtlingsfamilien können besser verteilt und integriert werden.
    - Gerechter und sozialer, da nun in erster Linie den Schwachen geholfen wird.
    - In den Zielländern weniger Kriminalität und sexuelle Übergriffe gg. einheimische Frauen. (Familienväter vs. Testosteronbomben)


    Meinungen?



    3. Sozialdarwinismus
    Nach neusten Zahlen aus Deutschland sind 10% der Ankommenden Akademiker, 66% Analphabeten.
    Würde es Sinn machen, nur jene zu uns zu lassen, die wir auch zum eigenen Vorteil schnell in den Arbeitsprozess integrieren können?

    Das würde bei uns die Sozialsysteme nur kurzfristig belasten und nach erfolgter Integration würden die so übernommenen Ausländer schnell durch Wertschöpfung einen "Return of Investment" bieten.
    Nachteil für die Heimatländer: Dort würde die Intelligenzia ausbluten, wenn die Besten nach Europa auswandern.



    4. Kriminalität
    Eines der gewichtigsten Argumente gegen die aktuelle Willkommenspolitik ist die Kriminalitätsrate unter den jungen Ausländern, die man englisch als "oversexed" bezeichnen würde. Übergriffe wie Köln sind wohl leider nur die Spitze des Eisberges.
    Konsequenter Weise müsste man alle kriminellen Ausländer ausweisen. Notebene auch in Einklang mit dem islamischen Gastrecht. Denn wer das Gastrecht verletzt, verliert jegliches Recht. (aka: Ich werde in der Not von einer arabischen Familie aufgenommen, bekomme Essen und einen Schlafplatz und vergewaltige zum Dank die Tochter des Hauses, nachdem es mir wieder besser geht!)


    Was gegen die Ausschaffung spricht ist, dass die Rückschaffung in ein Land, wo Folter oder Tod drohen nach UN-Menschenrechtskonvention nicht gestattet ist. Das wissen natürlich auch die Straftäter aus den entsprechenden Ländern.


    Was also tun?
    a) gar nicht ausschaffen?
    b) nur in sichere Länder ausschaffen?
    c) immer ausschaffen. (So ganz nach dem Motto: Wenn ein Mörder oder Vergewaltiger im Heimatland gefoltert wird, ist mir das egal).



    5. Nachhaltige Lösung
    Die beste Möglichkeit, Flüchtlingsströme zu vermeiden, besteht darin, in den Heimatländern stabile Verhältnisse zu schaffen. Darin sind sich soweit ja auch alle einig.
    Zumindest was Syrien betrifft, wissen wir aber, dass hier die verschidensten Parteien mit Bomben und Kugeln schmeissen: Die Regierung, ISIS, Al-Qaida, Nato, Russen, Freie Syrische Armee, Al-Nusra ... und noch ein paar andere.
    Hier ist also keine schnelle Lösung absehbar.

    Andererseits hat die UNO (also UNHCR) bereits ausreichend Flüchtlingscamps in der Grenzregion. Könnte also die Versorgung der Flüchtlinge sicherstellen, wäre die Finanzierung gesichert. (Ca. €3 Mia. pro Jahr).


    Wäre es also sinnvoll, wenn wir (der Westen) diese Kosten übernehmen würden, damit die Menschen dort günstig versorgt werden und nicht mehr nach Europa weiterziehen müssten?

    Domtom01 hat am 27.01.2016 - 23:11 folgendes geschrieben:

    Quote
    Immer wieder wird behauptet, das Spekulieren auf fallende Kurse sei unpatriotisch oder bestenfalls als Instrument zur Absicherung von Risiken vertretbar.

    Eure Meinung ist gefragt!

    Short-Spekulanten erfüllen eine wichtige Aufgabe im Markt, da sie - anders als die Long-Sepkulanten - für faire Preise sorgen:


    Wenn die Preise zu stark steigen und nicht mehr fundamental gerechtfertigt sind, sind sie die ersten, die verkaufen. Somit bremsen sie den Anstieg.


    Andererseits sind sie bei fallenden Kursen und insbesondere in Panik die ersten, die bei billigen Preisen wieder kaufen. Somit begrenzen sie den Fall der Preise nach unten.

    Crocc hat am 22.01.2016 - 19:41 folgendes geschrieben:

    Quote

    3. Westliche Armeen sollten nicht nur IS-Stellungen bombadieren, sondern
    ein Gebiet in Syrien besetzen und sicherstellen, um Flüchtende aufzunehmen
    und mit deren Mithilfe den Wiederaufbau von Wohnungen und Arbeitsstätten
    zu beginnen (UNO).

    Es gibt ausreichend Flüchtlingscamps in der Region. Zwar nicht in Syrien selbst aber in der Türkei


    Das Problem ist lediglich, dass das UNHCR pro Tag und Flüchtling €26.50 für Unterkunft und Verpflegung benötigt aber derzeit nur €11 zur Verfügung hat. Das ist mit ein Grund, weshalb die stärksten und gesündesten sich auf den beschwerlichen 5000-km Weg nach Europa machen. Sie haben einfach Angst, in diesen Camps zu verhungern.


    Hier gäbe es eine gute Möglichkeit für Europa anzusetzen, indem sie die benötigten Gelder zur Verfügung stellt. Diese UNHCR-Camps ein Jahr lang zu betreiben, kostet €3 Mrd. Das ist ein Siebtel dessen, was Deutschland derzeit für die Flüchtlinge ausgibt.


    Würde sich Europa entschliessen, diese Camps zu finanzieren, ergäben sich gleich mehrere positive Aspekte:


    1. Es würden auch Frauen, Kinder, Alte, Kranke, Verletzte versorgt. Jene, die es nämlich nicht nach Europa schaffen.


    2. Es wäre wie erwähnt sehr viel billiger.


    3. Die Xenophobie um die kulturellen Einflüsse der Fremden, die Angst vor Kriminalität etc. würde unter uns Einheimischen schwinden.

    Goldbuggy hat am 06.01.2016 - 22:58 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ja, und die erdölexportierenden Länder werden solange den USD akzeptieren, solange sie die US Navy am Hals haben. Also die rund 900 amerikanischen Militärbasen in der Welt. Any other questions, comrads?

    Nicht ganz fair: In der Tat haben die Saudis wie auch die UAE die US-Streitkräfte "gemietet" um ihre Küsten, den persischen Golf und insbesondere die Strasse von Hormus zu schützen. Dubai alleine zahlt den USA pro Jahr eine Milliarde Dollar, damit die Amis - die sich ja als Söldner- und Krieger-Nation bewährt haben - diese Aufgabe übernehmen.


    Ist ja auch nicht ganz unlogisch: Wenn ich selber schwach aber reich bin, dann zahle ich dem dummen aber kräftigesten Schul-Schläger regelmässig ein paar Franken, damit er mich einerseits und Ruhe lässt und andererseits alle verprügelt, die mir dumm kommen wollen.


    Man kann gegen die Amis sagen was man will aber sie haben sich als das aggresivste Volk mit der besten Kampf-Effizienz durchaus bewährt. So gut bewährt, dass ihnen derzeit in Puncto "effizientes Menschen-töten" niemand das Wasser reichen kann.


    So gesehen macht es durchaus Sinn, dass sich die reiche, produktive Länder dieser 1A-Schlägertruppe bedienen.