Posts by Fine-Tuner

    « Ich bin ein Bauer ! »

    Guter Text.

    Es gilt noch zu erwähnen, dass all diese Landwirte, die uns lieb und TEUER sind, und die wir jährlich mit Milliarden aufpäppeln früher oder später, nämlich dann wenn ihr Land als Bauland eingezont wird, plötzlich zu Millionären werden.....selbstverständlich ohne die Subventionen zurückzuzahlen zu müssen.


    Im weiteren gilt es anzufügen, dass Landwirte die schlechtesten Steuerzahler sind. Jährlich wird gegen hunderte von Landwirten wegen nicht bezahlens der Steuern, der Krankenkassenprämien und der Militärpflichtersatz die Betreibung eingeleitet.....vor dem Gadden stehen jedoch 2 LkW, 3 Traktoren und 5 PW's..............komischerweise wird in den seltensten Fällen gepfändet, während ein gemeiner Lohnempfänger sofort Lohnpfändung erhält.


    Die einen haben in userem Land einfach mehr Rechte als die anderen.....vermutlich auch ein Abbild der politischen Kräfte.


    FT

    Ich glaub da ist ein Teil des Textes verlorengegangen...

    Bin nicht der Ansicht, dass das Beitragsprimat zu Härtefällen führen würde. Im Gegenteil, alle hätten ein Konto, auch solche, die nie einbezahlt haben, (Hausfrauen, Behinderte, Erwerbs- und Arbeitslose...........).


    Diese Konti werden durch die Arbeitenden geäufnet, wie ja bereits jetzt die Arbeitenden die Minimalrente von Personen die nie einbezahlt haben, finanzieren. Auf diese Konti würde ein monatlicher Minimalbetrag einbezahlt. Man müsste einzig diese Minimalbeträge berechnen, so wie man jetzt die Minimalrenten berechnet. Das Ganze ist ein rein mathematisches Problem!


    Es geht letztlich um die Verfügbarkeit unseres Kapitals. Wer bestimmt, wann ich meine Ersparnisse beanspruchen darf?

    Der Staat? Die Banken? Die Versicherungen? Mit dem Umlageverfahren ja. (Insbesondere der Staat hat ein Interesse, dass diese Milliarden ihm nicht entzogen werden (Liquidität)!)


    Mir sind alle nicht ganz geheuer. Darum gibt’s nur eine Lösung:


    Ein Konto für jeden Schweizer Bürger mit jederzeitiger Möglichkeit zur Verrentung! Wobei die Rente auf der aktuellen Sterbetafel berechnet wird. Es wäre sehr einfach, wenn man nur wollte.


    Von wegen Ausland: Die ausländischen Rentensysteme sind veraltet und basieren vornehmlich auf dem untauglichen Umageverfahren (wie unsere AHV). Gerühmt wird nicht die AHV sondern das 3-Säulen System, insbesondere die innovative 2. Säule, die ja de facto bereits jetzt "jederzeit" bezogen werden kann (beispielsweise als Pfand).....jedoch unverständlicherweise nicht jederzeit verrentet werden kann.


    Cheers

    FT

    Gehen unsere Vorsorgegelder den Bach ab?

    Bin nicht der Ansicht, dass das Beitragsprimat zu Härtefällen führen würde. Im Gegenteil, alle hätten ein Konto, auch solche, die nie einbezahlt haben, (Hausfrauen, Behinderte, Erwerbs- und Arbeitslose...........).


    Diese Konti werden durch die Arbeitenden geäufnet, wie ja bereits jetzt die Arbeitenden die Minimalrente von Personen die nie einbezahlt haben, finanzieren. Auf diese Konti würde ein.


    Die ausländischen Rentensysteme sind veraltet und basieren vornehmlich auf dem untauglichen Umageverfahren (wie unsere AHV). Gerühmt wird nicht die AHV sondern das 3-Säulen System, insbesondere die innovative 2. Säule, die ja de facto bereits jetzt "jederzeit" bezogen werden kann (beispielsweise als Pfand).....jedoch unverständlicherweise nicht jederzeit verrentet werden kann.


    Cheers

    FT

    Der Bundesrat will uns dies auf jeden Fall weissmachen. Er möchte das Rentenalter auf 67 setzen, um so die AHV auch für künftige Generationen zu erhalten. Damit impliziert der Bundesrat, dass wenn wir nicht jetzt und sofort das Rentenalter auf 67 setzen, die nächsten Generationen nichts mehr haben werden bzw. die AHV lanfristig Bankrott geht.


    Schändlich diese Angstmacherei und Lügerei. Die AHV ist sicher und könnte mittels eines Beitragsprimates noch viel sicherer gemacht werden. Ein System das heute die meisten Firmen für die 2. Säule bereits anwenden und das das einzige zukunftsfähige Rentensystem überhaupt ist. Es macht keinen Sinn, dass die Jungen die Alten finanzieren. Jeder sollte sich selber finanzieren, eben Beitragsmethode. Doch was macht dieser Bundesrat, der seinen Zenit schon längst überschritten hat und von dem nicht mehr viel zu erwarten ist? Einfaltslos wie er ist, will er das Rentenalter auf 67 setzen.


    67?? Was soll das? Heute findet doch bereits ein 50-jähriger keinen Job mehr. Keine Firma dieser Welt stellt einen 60 jährigen ein. Ein absoluter Witz. Wie ich bereits in einem anderen thread ausgeführt habe wird sich die Arbeitsmarksituation in der CH wohl weiter verschlechtern und selbst für junge, hochqualifizierte, dynamische und felxible Streber wird die Luft dünner. Sorry, aber was soll da ein 60-jähriger, geschweige denn ein 67-jähriger? Der Bundesrat vergisst wohl, dass wir lediglich biologische Wesen mit einer biologischen Uhr sind und die läuft nun mal (und wird auch in Zukunft nicht viel länger laufen) nur rund 78 Jahre (statistischer Wert).


    Und die Sache mit der Demografie? M.E. eine weiter Lüge und Angstmacherei. Weniger Junge mehr Alte? OK, aber wer finanziert den die Alten? die Jungen? so ein Witz! Die finanzieren sich selber. Wer hat den das Vermögen? die Jungen? Wohl eher nicht. Die Jungen können nur hoffen, dass die Alten ihnen noch was übrig lassen und nicht alles dem Sanatorium abliefern müssen. Die AHV, das heisst das Rentensystem hat damit im Grunde gar nichts zu tun.

    Warum ist es nicht möglich, dass einer bereits mit 40 in Rente geht?

    Wenn einer mit 40 CHF 300'000 in die Vorsorge (1.2. und 3. Säule) einbezahlt hat und nach Statistik noch rund 40 Jahre zu leben hat, ist es doch ein Leichtes seine Rente auszurechnen (in diesem Beispiel 7'500 pro Jahr; ohne Zins und Zinseszins).

    Wenn jemand mit 7'500 im Jahr auskommt und keine zusätzlichen sozialen Kosten verursacht, warum kann dieser nicht mit 40 in Rente? Seine Rente hat nichts mit der aktuellen Demografie zu tun. Sie, die Rente, ist rein mathematisch und auch gesichert, wenn es keinen einzigen Jungen mehr geben würde.....aber dies funktioniert natürlich nur beim Beitragsprimat......mit dem Umlageverfahren, wie wie wir es jezt in der AHV haben, wird der Tag der Pensionierung bald identisch mit unserem Todestag sein.


    Ich finde auch die Gewerkschaften haben wenig Phantasy. Auch Sie verlangen keinen Systemwechsel. Immerhin wollen die eine Flexibilisierung, was ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch noch keine Lösung, ist. Für eine richtige Flexibilisierung (das heisst, dass rein theoretisch bereits nach der ersten Einzahlung eine frühzeitige Pensionierung möglich wäre), brauchen wir den Systemwechsel zur Beitragsmethode.


    Damit würden wir einerseits den Arbeitsmarkt entlasten und wären anderseits immun gegen die demografische Entwicklung.


    Wie sehen andere das Problem, das ja letztlich jeden von uns betrifft.

    Aussicht aufs 2007 von CASH

    Die Märkte sind überkauft und viele Firmen sind überbewertet.


    Das Problem ist, dass die Liquidität zurzeit noch sehr hoch ist. Viele Leute haben in letzter Zeit Gewinne mitgenommen und sitzen daher auf viel Cash. All dieses Geld will wieder in den Markt. Es könnte daher sein, dass der Markt nochmals anzieht, bis dieses Geld vom Markt "verkonsumiert" wurde. Erst dann folgt die Konsolidierung....dies könnte sich noch etwas hinziehen.


    Ich sehe eine lustlose, seitwärtstendierende Börse mit stagnierenden Kursen in den nächsten Wochen. Ich schätze, dass mit der Publiktion der ersten Quartalszahlen im März 07 der Markt zu rutschen beginnen wird und Ende Jahr ca. 20% tiefer sein wird als zu Beginn des Jahres. Wegen der tiefen Vola wird es auch schwierig sein a la baisse zu punkten. Während es im 2006 schwieriger war Geld zu verlieren als zu gewinnen, wird m.E. 2007 die Börse kein gfreuter Ort sein. Ihn zu meiden könnte nicht falsch sein....obwohl sich wie immer auch Chancen eröffnen. Die Wahrscheinlichkeit diese "Exceptions" zu finden scheint mir jedoch gering.....auf jeden Fall eine Herausforderung für jeden stock-picker.


    Happy gambling!


    FT

    Der Arbeitsmarkt CH ist weiterhin angespannt. Die Arbeitslosenzahlen täuschen eine Schönwetterlage vor. Fakt ist, dass sich immer noch für jede mehr oder weniger qualifizierte Stelle mehr als 10 Bewerber melden.

    Der Produktivitätsvrotschritt ist weiterhin grösser als das BIP, was bedeuted dass laufend Kapazitäten abgebaut werden können (Stellenstreichungen).


    Für 2/3 der CH-Bürger ist die Sorge um den Arbeitsplatz Problem #1. Die anscheinende Stelleninserateflut ist ein Trugbild...70% der Stelleninserate sind Lokvogelinserate von Personalvermittlern.


    Die Zahl der Ausgesteuerten steigt ständig. Viele leben heute von ihren Vorsorgegeldern (verpfändet, abgetreten, vorbezogen, sofern vorhanden) und werden früher oder später armengenössig.


    Wenn der Zoll die Rekordausfuhren rühmt, sich Börsen im Allzeithöchst bewegen und die Boni der Geschäftsleitungsmitglieder explodieren, haben die Normallohnempfänger gar nichts davon. Im Gegenteil ihnen wird gedroht, dass sie länger, mehr und schneller arbeiten müssten, da sonst die gesamte Vorsorge den Bach ab geht. Überstunden sind im Lohn inbegriffen, Unterstunden selbstverständlich nicht. Life-Balance bedeuted 24 Std. für die Firma bereit zu sein. Das Kapital interessiert sich weder für Familie noch Privacy.


    Ich gehe davon aus, dass sich mit abkühlender Wirtsschaftslage die Situation akzentuieren wird. Die Arbeitslosenzahlen werden wieder steigen. 5-6% im 2008. Personen älter als 55 kriegen nie mehr einen Job....die Jungen vielleicht bei McDonalds....aber nur mit Uni-Abschluss und 30-jähriger Berufserfahrung.


    Gesegnet wer sein Leben nicht als Lohnempfänger fristen muss....Börse sei Dank.


    Happy new year anyway!