Posts by Fine-Tuner

    Medusa hat am 18.02.2015 - 13:29 folgendes geschrieben:

    Quote
    ........

    Die USA ist nicht die Zukunft sondern China/Russland/Indien und noch ein paar andere, aber bestimmt nicht die USA!

    Hat hier jemand eine US-Phobie?........wer spricht denn von den USA?.....wer denkt in diesen dummen Mustern von "Besser" und "Schlechter"?...... wohl nur Menschen ohne Vernunft und Bildung, ohne Differenzierungsvermögen, kurz Idioten.


    Es gibt nicht "Besser" und "Schlechter" sondern nur "Anders".


    Die slawischen Völker sind nun mal anders als die Indogermanischen. Haben eine völlig andere Mentalität. Bezüglich dieser Volksgruppe bin ich voll auf der SVP AUNS Linie, die ja die Zuwanderung von Slaven verbieten will. Nebeneinander ja. Miteinander nein. Noch schwieriger ist es nur mit den arabischen Völkern, da uns dort nicht nur die Mentalität sondern auch die Religion trennt....hier ist selbst ein Nebeneinander schwierig.


    Was uns am Meisten von diesen Völkern trennt ist deren Gewaltverherrlichung. Für mich gilt, je mehr ein Volk Gewalt verherrlicht und als Mittel zum Zweck einzusetzen bereit ist, desto primitiver ist dieses Volk in Geist und Seele.


    jmho


    Fine-Tuner

    Seit Putin offen mit den zwei kriminellen Rebellenführern in der Ukraine verkehrt, die vor rund einem Jahr die grausame Ermordung zweier ukrainischer Journalisten veranlasst haben und seitdem mit ihrem "Freiheitskampf", der seither wiederum tausende Opfer gefordert hat, versuchen diese Verbrechen zu vertuschen bzw. vergessen lassen machen, ist er für mich definitiv gestorben und völlig unglaubwürdig.....ja sogar unberechenbar und gefährlich.


    Dieser Mann hat nie etwas anderes gelernt als in Schwarz- und Weissmustern zu denken......Nuancen und Differenzierung sind ihm fremd....ich halte seinen IQ für gefährlich tief......es bleibt nur zu hoffen, dass er unter dem russischen Durchschnitt liegt und ihn die Russen so schnell wie möglich abwählen....ansonsten muss ich auch am durchschnittlichen russischen IQ zweifeln....


    Fine-Tuner

    Nicht die Aufhebung, sondern die Einführung war ein Fehler......ist auch völlig egal, jetzt ist er da wo er wohl auch ohne Einführung einer Untergrenze wäre......viel Wirbel um nichts.....die ganze Sache hat nur eins klar gemacht: Es ist nicht möglich eine Kleinstwährung gegen weltweitagierende Spekulanten zu schützen.....und irgendwann, wenn die Volatilität signifikant anwächst, wird eine Währung so oder so unglaubwürdig...........


    Die herzigen Kleinwährungen werden früher oder später alle verschwinden.....die Schweizer werden sich noch die Augen reiben, wenn ihr geliebtes Fränkli grounded......gut möglich, dass sie die Letzten sein werden, wie beim Frauenstimmrecht........ :biggrin: , :biggrin: , :biggrin:



    Fine-Tuner

    MarcusFabian hat am 07.04.2013 - 16:36 folgendes geschrieben:

    Quote

    Fine-Tuner hat am 07.04.2013 - 14:21 folgendes geschrieben:

    Einverstanden. Kundeneinlagen sind Passiven aus Sicht der Bank. Es sind Verbindlichkeiten. Auf der Aktivseite stehen entsprechend die Wertpapapiere, die die Bank mit diesen Kundeneinlagen kauft und die - hoffentlich - mehr Rendite einbringen als für die Einlagen zu zahlen ist und die sicher sein sollten.



    Aber sicher doch darf die Bank mit diesem Geld Kredit vergeben! Muss sie sogar, denn für die 100 Mio muss sie Zinsen zahlen. Würde das Geld im Tresor schlummern, würde die Bank Verlust in Höhe der Zinsen machen.

    nÖ, mein lieber Marcus......man erkennt, dass Du wohl nie auf einer Bank gearbeitet hast ;) ....peace......die Bank darf tatsächlich keinen Rappen dieser 100Mio ausleihen, wenn das EK nicht stimmt......ABER was kann die Bank machen?...jawohl, sie kann einen bestehenden Kredit "verkaufen".....zB an eine Bank, die noch über genügend freies EK verfügt......je nach Zinslage, kann sie damit sogar ein Geschäft machen......je nach Rating des Kredites kauft auch die Natibank solche Kredite (zurzeit wohl eher weniger, da sie nicht ihre eigenen Negativzinsen bezahlen will ;)..........mit dem so freigewordenen EK kann sie nun neue Kredite vergeben.......Laien machen immer wieder den Fehler, Eigenkapital und Liquidität einer Bank zu verwechseln. .....die beiden "Dinge" haben - direkt - gar nichts miteinander zu tun.......allenfalls indirekt, wenn mit der Liquidität Gewinne erwirtschaftet werden, steigt das EK.,,,und natürlich auch v.v ;)


    Fine-Tuner

    Briefmarken festigen Status als werthaltige Anlageklasse in diversifizierten Anlageportefeuilles.


    Gemäss J.P. Morgen gelten Münzen und Briefmarken weiterhin als erstklassige Anlagekategorien.


    Stark zugenommen hat die Liquidität dieser Anlagekategorien. Der Briefmarken- und/oder Numismatikmarkt ist ein globaler Markt ohne nationale Schranken. Dank Internet könne heute Sammlungen innert Tagen ge- und/oder verkauft werden, was die Attraktivität dieser Anlagen insbesondere auch für "steuerscheue" Individuen stark erhöht hat.


    Aufgrund der beschränkten Angebotes sollen - zumindest gemäss JPM - weitere Werterhöhungen wahrscheinlich.


    JPM plant für nächstes Jahr den ersten Classic Stamp and Coin ETF.......bin mal gespannt ob es auch eine Schweizer Marke oder Münze in den ETF schafft.


    Fine-Tuner

    In etwa 90 (von weltweit rund 200) Ländern bekommen Frauen heute im Schnitt 2,1 Kinder oder weniger. Darunter sind nicht nur alle europäischen Nationen, sondern auch demografische Schwergewichte wie China, Brasilien und Japan. Selbst in gut ausgebauten Sozialstaaten, wo es am einfachsten ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen (wie den Niederlanden, Frankreich oder Skandinavien), bekommen die Menschen durchschnittlich nicht mehr als zwei Kinder. Insgesamt liegt die Geburtenrate aller entwickelten Staaten bei 1,6 Kindern je Frau – also deutlich unter dem Ersatzniveau.

    1,15 Kinder pro Frau. Damit weist Andorra weltweit die niedrigste Fertilitätsrate auf. Die höchste hat Niger: 7,03 Kinder pro Frau.

    Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits in Ländern, in denen die Geburtenrate nicht mehr bestandserhaltend ist. In einigen Staaten sind die Nachkommenszahlen so niedrig, dass damit im wörtlichen Sinne kein Staat mehr zu machen ist: Japan, Südkorea, Deutschland, Portugal und Italien, die Ukraine, Rumänien, Serbien, Polen und Ungarn vermelden Fertilitätsraten zwischen 1,2 und 1,4 Kindern pro Frau. Jede Nachwuchsgeneration ist dort mindestens um ein Drittel kleiner als die ihrer Eltern. Fast überall in Europa bekommen die Menschen heute etwa ein Kind weniger als ihre Eltern und zwei weniger als ihre Großeltern. In Schwellen- und Entwicklungsländern haben Frauen sogar zwei bis drei Kinder weniger als in der Generation zuvor. In Brasilien ist die Zahl der Kinder je Frau in den vergangenen 30 Jahren von 4,3 auf 1,9 gesunken. In Bangladesch von 6,6 auf 2,3. In der Türkei von 4,2 auf 2,0. In Extremfällen wie dem Iran sogar von 7 auf 1,8.


    Überall auf der Welt entwickeln sich die Gesellschaften nach dem gleichen Muster: Bildung, Wohlstand und mehr persönliche Freiheit führen dazu, dass die Menschen Kinder nicht mehr als Schicksalsfügung hinnehmen, sondern sie beginnen, ihre Familien zu "planen". Ab einem bestimmten Bildungsstand gehören zu solchen geplanten Familien im Schnitt weniger als zwei Kinder. Dann wird aus der Bevölkerungsexplosion eine Implosion.


    Ende der 1960er-Jahre bekamen die Frauen im globalen Mittel fünf Kinder. Heute sind es nur noch 2,5. Auch die Wachstumsrate der Menschheit hat sich seither von 2,1 auf unter 1,2 Prozent fast halbiert. Dies bedeutet noch nicht automatisch ein Ende der Bevölkerungszunahme: zum einen werden die Menschen älter, bleiben also länger Teil der Weltbevölkerung. Zum anderen geht das heutige "niedrige" Wachstum von einer Basis von 7,2 Milliarden Menschen aus und damit von mehr als doppelt so vielen Individuen wie in den 1960er-Jahren. Der große Dampfer Weltbevölkerung, der lange mit voller Fahrt unterwegs war, hat einen sehr, sehr langen Bremsweg. Bis er zum Stehen kommt, dürften noch ein paar Jahrzehnte ins Land gehen. Aber dass er es tun wird, gilt als sicher.


    Selbst China wird es kaum schaffen, mit der Lockerung der Einkindpolitik den längst eingeleiteten Schrumpfungsprozess aufzuhalten. Auch dort steigt das Bildungsniveau von Frauen deutlich an. Hochschulabsolventinnen bekamen nach den Daten des letzten chinesischen Zensus bloß 0,4 Kinder. Gleichzeitig steigen die Scheidungsraten, weil sich die Chinesinnen ungestört ihrer beruflichen Karriere widmen wollen. Zudem drängt die Regierung auf eine weitere Urbanisierung, die im Jahre 2030 bereits 70 Prozent erreichen soll.


    In den hochverdichteten Stadtungeheuern, in denen Millionen auf engstem Raum in einem Meer aus Beton leben, bekommen die Chinesinnen schon heute sogar weniger Kinder, als sie nach der offiziellen Politik dürften. Selbst gering qualifizierte Wanderarbeiter, die aus ländlichen Gebieten nach Shanghai kommen, geben in Umfragen an, dass sie sich nur wenige Kinder wünschen: im Durchschnitt nicht mehr als 1,3 bis 1,4 Kinder. Der Wiener Demograf Wolfgang Lutz glaubt deshalb, dass sich in den ostasiatischen Ländern China, Taiwan, Südkorea und Japan langfristig eine "ultraniedrige" Geburtenrate einstellt, die noch unter jener Europas liegt. Schon für 2200 kann er sich eine Weltbevölkerung von vier Milliarden vorstellen. Langfristig könnte diese weiter schrumpfen – auf nur noch 1,5 Milliarden.

    Elias hat am 21.01.2015 - 15:08 folgendes geschrieben:

    Quote

    Fine-Tuner hat am 21.01.2015 - 14:43 folgendes geschrieben:

    Es ist ein Verdrängungswettbewerb.

    Du hast natürlich recht, aber ich frage mich wo da der Mensch bleibt?......auf der Strecke?.........bei Wörtern wie "Verdrängung" und/oder "Selektion" sträuben sich bei mir die Nackenhaare......diese Wörter implizieren Menschenverachtung und Geringschätzung der menschlichen Existenz........Selektion war übrigens das Lieblingswort von Adolf Hitler.......


    Ich habe keinen Zweifel, dass der seit geraumer Zeit laufende Wettbewerbs-, Leistungs-, Optimierungs- und Wachstumswahn im roten Bereich angelangt ist und sich nun brutal gegen den Mensch selbst richtet.


    jmho


    Fine-Tuner

    Elias hat am 20.01.2015 - 11:08 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die EZB hätte den Euro gerne so schwach wie den Rubel. Dann würden die Exporte durch die Decke gehen.

    Versteh ich nicht ganz....wer soll denn all diese Exporte importieren?.....wir leben in einer völlig ÜBERSÄTTIGTEN Gesellschaft.....oder möchte man die Schwellenländer mit unseren Konsumgütern zumüllen?......vielleicht muss man bald Strafe bezahlen, wenn man nicht konsumiert?.....sozusagen einen Negativkonsumsteuer....?.....Sparen wird ja bereits bestraft.


    Fine-Tuner

    GEHEIMES PROTOKOLL TELEFONAT SNB MIT EZB (auf der NSA Website nachzulesen):


    Draghi ruft Jordan an: "Hallo alter Gangster",


    Jordan: "Gleichfalls Mafiosi, was gibts?"


    Draghi: "Ich muss Bonds aufkaufen um den Markt mit Euros zu fluten. Kaufe bitte nicht alle Euros auf. Die Euros dienen zur Stimulation der Wirtschaft."


    Jordan: "Shit, dann explodiert mir der Franken....das kann ich meinen Leuten nicht zumuten....entweder ich kaufe deine Euros auf und dein Wirtschaftswachstum verschwindet in meinem Tresor oder ich breche den Damm....shit Mario, was soll ich tun?"


    Draghi: "Calma, calma....wie wärs wenn Du auch Bonds aufkaufst?"


    Jordan: "Hey alter Freund, vergiss nicht, dies ist die Schweiz....hier sind alle derart übersättigt.....da kriegt keiner mehr einen hoch....da kann ich blasen so viel ich will......und am Schluss muss ich noch meine eigenen Strafzinsen bezahlen....nein Mario, das nützt gar nichts.....shit ich bin verloren, warum habe ich damals nur auf den Hilti, diesen Vollxxxx gehört........."


    Draghi: "Mach dir nicht in die Hosen Jordi. Du machst das. Der Bondkauf wurde von unserem Gremium abgesegnet, da kann ich leider gar nichts mehr machen......wollt dich nur mal informieren. Wir sehen uns am nächsten Natibankenkongress.....und bring deine Frau mit, wie war doch gleich ihr Name......see you"


    Jordan: "Shit, ich bin tod.....und den Kongress kannst Du dir sonstwo hinschieben......und was interessiert dich meine Frau?"


    Draghi: Hängt auf.


    Jordan: "Hey Mario!?"......Besetztzeichen......Jordan beginnt zu weinen.


    (und wenn sie nicht gestorben sind, telefonieren sie noch heute....)

    Wie lange gibt es den CHF noch? ......die Natibank?.....die ist nur noch Passagier, wie wir alle.....den globalen Finanzströmen hat sie nichts entgegenzusetzen.....schon ein kleiner dreijähfriger Brecher genügt um die Natibank in die Knie zu zwingen........gegen einen andauernden Finanz-Tsunami wäre die Natibank sooooo machtlos.......nun sie hat dies immerhin erkannt und die -Reissleine gezogen...der Aufprall hat trotzdem verdammt weh getan.


    .....dieses Eingeständnis ist ein klares Zeichen, dass nicht mehr wir - also die Schweiz - Herr über die eigene Währung sind, sondern die Finanzmärkte. Begriffe mit denen v.a. die SVP immer daherkommt wie: "Selbstbestimmung" und "Unabhängigkeit" sind angesichts der Ereignisse ein Witz, eine Farce.....der CHF ist völlig fremdbestimmt.


    Der CHF ist als Währung viel zu klein um gegen die grossen Währungen nur den Hauch einer Chance zu haben.....der CHF wird wohl zum Spielball der Finanzmärkte....... ich habe keinen Zweifel, dass der CHF in Zukunft brutal volatil sein wird, was die Situation für Unternehmen noch zusätzlich erschwert....früher oder später wird dies nicht mehr zumutbar sein....der volkswirtschaftliche Schaden zu gross.......


    Mit der Kapitulation der Natibank, hat sie den ersten Stich des Grabes des CHF getan.......und ohne CHF gibt es auch keinen Grund mehr, der EU nicht beizutreten......der Entscheid der Natibank hat den Beitritt der Schweiz zur EU beschleunigt.....auch wenn's den einen wehtut ist es nur eine Frage der Zeit......Christoph wird's zum Glück nicht mehr erleben.....würde er wohl auch nicht wollen.


    Fine-Tuner

    .....die Einführung eines Mindestkurses war ein Fehler. ......dass dies schiefgehen musste war offensichtlich, wenn man bedenkt , dass gleichzeitig zum €/CHF Kurs auch alle Cross-Curencies permanent adjustiert werden müssen um den Arbitrageuren nicht Tür und Tor für risikolose Gewinne zu geben. Die Natibank hätte Herr über alle Währungen dieser Welt sein müssen.....was keine Natibank dieser Welt auf Dauer aushalten kann.


    .....die Ausrede, dass man der Exportindustrie nun drei Jahre Schonfrist gewährt habe, finde ich doch etwas billig.....und impliziert, dass wenn die Natibank gewollt hätte, sie den Mindestkurs selbstverständlich hätte aufrecht halten können...was einfach nicht wahr ist......dieses Unterfangen war von Anfang an zum Scheitern verurteilt......man kann nicht Marktwirtschaft predigen und Planwirtschaft leben.


    ..... die Schuld auf einzelne Personen zu schieben (zB Jordan) ist tatsächlich nicht fair....doch ein Natibank-Präsi muss dies aushalten, auch wenns unter die Gürtllinie geht...... er muss jetzt anestah....und härt si.


    Bis jetzt macht er sini Sach sowit guet.....das muss man - wenn man bedenkt unter welchem brutalen Druck dieser Mann zurzeit steht - fairerweise klar zugestehen......und ich weiss auch, dass er damals der Einführung eines Mindestkurses kritisch gegenüberstand..... umso bewundernswerter ist es, dass er den aktuellen Shit-Storm stoisch über sich ergehen lässt....das ist wirklich Klasse.


    Nichtsdestotrotz hat er alle Entschiede der Natibank der vergangenen Jahre mitgetragen......UBS-Deal, Mindestkurs, Negativzins etc. etc......und sich diese gewaltige Verantwortung für unser Land auch selbst aufgeladen.


    Ich hoffe, auch im Interesse der kommenden Generation, dass die getroffenen Entscheide, die richtigen waren.


    Fine-Tuner


    Fairplay

    Europa ist eine Solidargemeinschaft. So wie die Schweiz.


    Griechenland ist der Jura. Portugal der Kanton Glarus. Frankreich ist Bern. Zürich ist Deutschland. Holland ist der Aargau. Zug ist Luxembourg. Schwyz ist Malta. Bündner sind Spanier und Italiener St.Galler.


    Die reichen Kantone futtern die Armen durch......weil die reichen Kantone wissen, dass sie nur reich sein können, wenn die anderen zumindest ärmer sind.......die Schweiz ist eine Schicksalsgemeinschaft. Die Hälfte aller Kantone hätten ohne den Bund keine Daseinsberechtigung....bzw. wären eher gestern als heute Konkurs......die Glarner würden wieder Steine fressen und die Jurassier ihre Häuser wieder mit Kuhdung decken.


    Europa sollte sich an der Schweiz orientieren. Es wird immer Regionen geben, die wirtschaftlich keine Chance haben. Nie würde in der Schweiz der Gedanke aufkommen, ein solches Mitglied auszuschliessen......wie im Fall Leukerbad würde man wohl eine bundesrätliche "Troika" vorbeischicken, aber Ausschluss aus der Schweiz?.....völlig undenkbar. Es ist völlig klar , dass wir als Solidar- und Schicksalsgemeinschaft die Leukerbader aus dem Sumpf helfen.....selbstverständlich müssen Sie den Hohn der übrigen Schweiz ertragen, doch das vergeht......wer erinnert sich heute noch an den Fall Leukerbad?......umgerechnet auf Steuerfranken hat der Kanton Zürich rund 80% des Leukerbad-Debakels refinanziert......wohlbemerkt die Zürcher Steuerzahler.


    Daneben finde ich das Verhalten der Deutschen. Die sollten sich besser ihrer Vergangenheit erinnern anstatt dauernd gegen die Griechen zu schiessen.


    Europa braucht den Eurobond.....dies wäre eine machtvolle Message an alle Marktteilnehmer, dass es keinen Sinn macht, auf den Austritt auch nur eines Mitglieds zu spekulieren.


    jmho


    Fine-Tuner

    weico hat am 04.12.2014 - 17:52 folgendes geschrieben:

    Sozialabgaben?.......das gibt es im System des bedingungslosen Grundeinkommens nicht. Es bedeutet lediglich, dass 80% anständig aber bescheiden leben und 20% SO RICHTIG AUF DEN PUTZ HAUEN KÖNNEN. ....auch im System des bedingungslosen Grundeinkommens ist es absolut erlaubt und sogar gesellschaftlich erwünscht reich zu sein......und auch viel leichter es zu werden....die Konkurrenz ist viel kleiner......natürlich sind auch hier die bekannten Tugenden wie Fleiß und Disziplin erforderlich. Sollte man's nicht schaffen fällt man nicht gleich durch. Das bedingungslose Grundeinkommen wirkt wie ein Trampolin und würde m.E. einen gewaltigen wirtschaftlich diversifizierten Wachstumsbust auslösen.....genau was wir so dringend bräuchten.


    (jmho)


    Fine-Tuner

    2brix hat am 12.12.2014 - 13:49 folgendes geschrieben:

    Quote

    Recht spannender Artikel. Stellt v.a die Verlierer des Ölpreiszerfalls in den Fokus.


    Es gibt auch Gewinner.


    Wenn man davon ausgeht, dass Investitionen v.a aus Gewinnen finanziert werden muss man sich fragen wo diese Gelder verbleiben. Naheliegenderweise bei den "Konsumenten" die weniger für Petro-Produkte bezahlen müssen.


    Es stellt sich somit die Frage, wer mit dem Geld sinnvoller umgeht, die Ölmultis oder die Konsumenten. In den Ölmarkt investierte Gelder sind bekanntlich wenig produktiv. Es besteht somit eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Konsument das gesparte Kapital effektiver einsetzt, was wiederum bedeuten würde, dass der Ölpreiszerfall ein Segen für die Weltwirtschaft ist und endlich Kapital für sinnvolle, wachstumsorientierte Investitionen freilegt....?


    Alles hat zwei Seiten.


    Fine-Tuner

    MarcusFabian hat am 08.09.2014 - 14:43 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 08.09.2014 - 09:59 folgendes geschrieben:

    Das bestreite ich nicht. Ich bestreite aber die Aussage, dass alles Geld durch eine Leistung bzw. ein Pfand gedeckt ist.

    Kommt drauf an, wie Du das "Pfand" bewertest. Wenn Du der Ansicht bist, dass - symbolisch gesprochen - ein Liter USA lediglich 1$ wert ist, dann hast Du recht, dass nicht alles Geld durch das "Pfand" gedeckt ist und der Dollar überbewertet ist. Es gibt aber Menschen, die der Ansicht sind, dass ein Liter USA $5 wert ist. Für diese ist der US$ fair bewertet. Dann gibt es auch jene, die glauben, dass der Liter USA mindestens $10 wert ist. Für sie ist der US$ klar unterbewertet bzw. die USA haben noch viele Liter nicht verpfändet und alles Geld (in diesem Fall der US$) sind voll gedeckt.


    ....wie viel ist ein Liter Russland wert?


    CHEARS ANYWAY *drinks*


    Fine-Tuner

    Die Fragen ob Deflation oder Inflation oder was wir denn nun haben oder was denn nun gut sei......zeigen, dass die klassische Ökonomie keine Antworten hat. Ihre Modelle spielen völlig verrückt.....Widerspruch um Widerspruch......die alten Weisheiten à la Wenn da 1 dann dort 2 stimmen einfach nicht mehr. Die Gleichungen, Korrelationen und Relationen spielen verrückt......was ist da los?


    Das klassische Maas zur Messung der Preisentwicklung, namentlich der Preisindex, sind unbrauchbar geworden.


    Fakt ist, dass die Kaufkraft der Individuen sinkt, während die Preise - angeblich - auch sinken. Wie geht das?....ein Widerspruch in sich selbst. ......nicht für den, der genau hinsieht. Fakt ist auch, dass wir permanent durch neue, kreative Kosten und Gebühren - die in keinem Index der Welt auftauchen - massiv belastet werden.


    Mir kommen 1001 Dinge des Alltags in den Sinn......von den Autofahrprüfungen bis hin zu Sozialabgaben, von Identitätskarten bis hin zu Gebühren für Einzahlungsscheine bei der Post,....überall wird noch ein Fünferli abgezwackt für irgend eine dubiose Zusatzdienstleistung.....früher hat man einfach den Preis erhöht, heute betreibt man "Differenzierung"....ein gutes Beispiel ist der Bootsverleiher. Früher hat eine Stunde Böötlen 25.- gekostet. Heute zahle ich immer noch 25.-, muss aber für die Benutzung der Schwimmwesten 1.- und für die Bereitstellung 2.- zusätzlich bezahlen, also 28.-.......im Index sind immer noch die 25.-. völlig mad......aber es kommt noch schlimmer.....die 2.- für die Bereitstellung werden im Index zu den Bereitstellungspreisen dazugezählt, dadurch sinkt deren Wert und der Index zeigt sogar eine Preisreduktion an.....krass, aber Tatsache..... So geht das heute!


    Fine-Tuner

    Domtom01 hat am 03.12.2014 - 10:30 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ich rechne mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass

    ...wir zuerst etwas runter gehen, um dann wieder etwas rauf gehen zu können, was nicht bedeutet, dass wir mehr rauf gehen als wir runter gegangen sind. Wir bevorzugen das Segment der zyklischen Antizykler um gegen zyklische Bewegungen antizyklisch reagieren zu können und es so schaffen das zyklische Risiko antizyklisch zu bekämpfen.


    Lieber die Taube in der Hand, als den Spatz auf dem Dach...oder wie schon Sokrates sagte: "wer zu früh kommt, wartet länger..."..............in diesem Sinne



    HAPPY GAMBLING



    Fine-Tuner

    Quote
    ...................

    Heute bin ich nochmals mit 2000 Stk à 18.90 rein.


    Für mich ein klare: STRONG BUY auf diesem Niveau.

    ....outsch----


    ......werden die Löhne noch bezahlt...?