Posts by Fine-Tuner

    Schätze der Goldpreis beginnt erst richtig zu rutschen.........wird wohl seine Tiefststände erreichen und unter 300 USD / Unze sinken.......war schon immer der Ansicht, dass Gold als Anlage einfach nur esoterisch ist ....was soll eine Anlage die ausschliesslich von Mythos und Endzeitstimmung lebt - ohne jegliche Produktivität - wirklich wert ("wert" im kapitalistischen Sinn) sein?.....eigentlich nichts.....schlimm genug, dass unsere Nati-Bank einen beachtlichen Teil des Volksvermögens in Esotherik angelegt hat....das sind happige Verluste....letzlich auf Kosten der Steuerzahler.


    btw: check out: DUST (Nasdaq)


    Fine-Tuner

    sarastro hat am 01.08.2015 - 15:34 folgendes geschrieben:

    Quote

    Monteroks hat am 12.06.2015 - 12:31 folgendes geschrieben:

    Es lohnt sich, die Geschichte von "Holderbank" zu betrachten. ......


    Ich werde deshalb meine vorhandenen Holcim-Titel vorerst nicht aufstocken, obwohl ich in der Regel eine Aktiengewichtung nach dem SMI anstrebe.

    Habe den Beitrag mit Interesse gelesen. Teile Ansicht wegen magerer Kapitalrendite. Teile aber Beurteilung daraus nicht.


    Betrieb hat 90% Fixkosten und 10% var. Kosten (v.a. Personalkosten). Wegen dieser hohen Investitionen sind Kapitalkosten natürlich sehr hoch und Eigenkapitalrendite scheint tief.....typisch für Infrastrukturbetriebe. Holcim handelt wie eine Minengesellschaft oder Ölgeselschaft.....wenn ein Werk nicht mehr zu Weltmarktpreisen produzieren kann, muss es geschlossen werden.....Holcims schöpft Kies und versch. Erden (Ressourcen) und produziert Cement und Beton....je nach Marktpreis und Effektivität der einz. Werke werden diese geschlossen und eröffnet.


    Infrastrukturbetriebe haben dafür einen grossen Vorteil. Sie liefern stetige, heisst wenig volatile, Renditen.


    Howsoever. Ich sehe bei Holcim an ganz einem anderen Ort Risiken, enorme Risiken.....namentlich bei der Technologie und der Umwelt.......wer glaubt tatsächlich, dass wir in 100 Jahren noch mit Beton bauen?.......wir sollten Etnernit und Asbest nicht vergessen....hier konnte Schmidheiyni seinen Kopf nochmals aus der Schlinge ziehen....hätte man ihn schuldig gesprochen, wäre Holcim längst Konkurs und er nicht der reichste Schweizer.


    Hände weg von Aktien. Die paar Prozente bei den gewaltigen Risiken sind lächerlich.


    Fine-Tuner

    onenightinbangkok hat am 23.07.2015 - 13:49 folgendes geschrieben:

    Quote

    Geil - endlich wurde Weico gesperrt/gelöscht - endlich, endlich endlich und ich werde ihn nicht vermissen! Kein einziges seiner dummen, provokativen und oftmals menschenverachtenden Posts stand im Zusammenhang mit einem Börsenforum. Im Gegenteil Weico missbrauchte das Forum und nötigte die Leser zum (Über-) lesen seiner SVP rechtsaussen Propaganda - die hier nichts zu suchen hat!


    Danke Admin - danke, danke!

    ....hälst du die Leser hier für so beschränkt, dass sie sich von ein paar Sprüchen und Emoticons indoktrinieren lassen?.......jede Meinung ist mir lieber als Zensur.......und wenn sich einer strafbar macht, kann man ihn ja anzeigen.


    ......gibt es nicht die Möglichkeit, die Posts von einem User auszublenden?.......howsoever, bei den drei vier Nasen die hier regelmässig posten, lässt es sich kaum vermeiden, dass man stets die gleichen Namen im grid sieht.........


    Ich mag es nicht, wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt. Mit Weico wurde eine Opinion eliminiert, die exisitiert.....ich erkenne nichts gutes daran das Gestrüb der Meinungsvielfalt - auch der emotionalen und spontanen - zu einem Bonsai zu degenerieren und dann zu glauben das sei die Realität....jmho.



    Fine-Tuner

    Goldbuggy hat am 15.06.2015 - 07:10 folgendes geschrieben:

    Quote

    Fine-Tuner hat am 15.06.2015 - 00:00 folgendes geschrieben:


    Sehe ich auch so. Obwohl dies dominoeffektmässig den Bankrott einiger Banken - Gläubiger - mit nachfolgendem Bankrun und Kollaps des Finanzsystems - weiss allein Gott in welchem Umfang - nach sich ziehen würde.

    Nonsens. 2008 hat ein Vielfaches dessen gekostet....selbstverständlich zahlen am Ende nicht die Banken, sondern die Steuerzahler....wie in der Schweiz, wo auch die reichen Kantone (wenige) die armen Kantone (viele) finanzieren...warum wird hier eigentlich immer der Gedanke der Solidargemeinschaft ignoriert?


    Fine-Tuner

    Für die Griechen gibt es nur eine Lösung. SCHULDENSCHNITT. Die Griechen sind so was von pleite und brauchen eine zweite Chance.


    So wie bei einem Unternehmen müssen alle Bluten. Die Eigentümer und die Gläubiger.


    Jeder weiss, dass die Griechen ihre Schulden nie und nimmer werden zurückzahlen können.....weder bei einem GREXIT noch bei einem Verbleib in der Union.....bei einem GREXIT riskiert man dazu noch einen innergriechischen Konflikt, der bestimmt mit Gewalt ausgetragen würde -> Griechenland ist keine gefestigte Demokratie....dort gibt es sehr viele radikale Gruppen.....von reinen Neonazies (Morgenröte) bis hin zu 100%-Kommunisten.....ein Bürgerkrieg wäre sicher....in einem der geopolitisch wichtigsten NATO-Länder....ha, ha, ha,....wer so etwas in Kauf nimmt...ist ganz einfach kriminell oder geistesgestört....die Amis werden dies nie und nimmer zulassen.---meine Güte, wäre das ein Steilpass für Putin...und das wird Merkel nie und nimmer zulassen.


    Ich hoffe, dass die europäischen Bürger erkennen, welche Risiken sich hier auftürmen und sich nicht wie egoistische Erbsenzähler aufführen. Klar tut's weh, klar müssen die europäischen Steuerzahler zahlen, klar tut das den eh schon angeschlagenen Banken weh, klar ist das nicht schön....aber die Alternativen möchte sich niemand vorstellen.


    Die europäische Union ist nicht nur eine Zoll-, Währungs- und Wirtschaftsgemeinschaft....sie ist vor all dem eine Solidargemeinschaft.....an Griechenland wird sich zeigen, ob die Union schon bereit für einen nächsten Schritt, den zum Bundesstaat ist....ich habe Keinen Zweifel, dass dies innerhalb der nächsten 50 Jahre geschehen wird.


    Fine-Tuner

    weico hat am 12.06.2015 - 17:55 folgendes geschrieben:

    Quote
    Alles nur,weil die EU-Träumer nicht eingestehen wollen,dass der Euro ein absolutes Fehlkonstrukt ist. [Blocked Image: http://www.cash.ch/sites/all/m…acks/kolobok/clapping.gif]

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article138589099/Dieses-Europa-ist...




    weico

    1848 wurde ein Gesetz zur Übernahme der bisher privaten bzw. z.T. kantonalen Postdienste durch den Bund erlassen. 1849 wurden die Binnenzölle [Zölle innerhalb des Landes, an rund 400 wichtigen Strassen und Brücken] abgeschafft und die Zölle an den Landesgrenzen durch den Bund erhoben. 1850 folgte die Wiedereinführung des Schweizer Frankens als einzige offizielle Währung in allen Kantonen.......nachdem er bereits Jahre zuvor eingeführt (Helvetik) dann aber wieder abgeschafft wurde...weil's auch damals schon weico's (damals wurden die jedoch "Freischärler" genannt) gegeben hat .... 165 Jahre später würde ihn wohl auch weico nicht mehr abschaffen wollen...oder?


    Fine-Tuner

    weico hat am 28.05.2015 - 18:32 folgendes geschrieben:

    Würde der Kanton Zürich den Bund der Kantone verlassen und eine eigene (Bananen)Republik gründen, was er theoretisch könnte (und wäre bei Weitem nicht der kleinste Staat Europas)...


    ....ginge der CHF den Bach ab und Kantone wie Jura, Glarus, Uri, Wallis, Graubünden etc. etc. müssten ihre Gemeinderechnung beim Konkursrichter deponieren....oder die Steuern verzehnfachen...


    ...die Starken tragen die Schwachen....daran bemisst sich nun mal die Qualität einer jeden Gemeinschaft....der Schweizerischen wie auch der Europäischen.


    Fiine-Tuner

    Bei einigen fehlt der Rück-, Aus-, Weit- und Durchblick völlig.


    Noch vor 170 Jahren gab es auf heutigem Schweizer Boden rund 48 Währungen...nebst dem Zürcher Thaler, den Basler Dukaten oder den Schwyzer Batzen Dutzende weitere.....wer von Genf nach St. Gallen wollte musste 24 mal Zoll bezahlen.... anlässlich der Gründung des heutigen Bundesstaates 1848 wurden alle Währungen aufgehoben und der CHF eingeführt.... es dauerte Jahre bis die Akzeptanz für diese Zoll- und Währungsunion im Volk und den Ständen vorhanden war.....seither hat sich der CHF entsprechend der Substanz der schweizerischen Volkswirtschaft zu einer pickleharten Währung entwickelt.....genauso wird sich auch der € entwickeln, weil Europa Substanz hat.....Europa (und dabei meine ich das Territoriale und nicht das politische Europa) ist eine 5'000 jährige Erfolgsgeschichte, die erst begonnen hat......


    Fine-Tuner

    Phönix aus der Asche

    Krass tiefes Niveau. .....Nonsens über Nonsens... wo lernt man solchen Shit...hoffentlich nicht in der Schule.


    Der € ist eine der bedeutendsten Errungenschaften des europäischen Kontinent seit der Romanisierung durch die Römer vor 2000 Jahren. Er gibt dem Kontinent die notwendige Durchschlagskraft und Bedeutung die er verdient. Europa war, ist und wird weiterhin weltweiter Taktgeber in allen relevanten Fragen des menschlichen Lebens sein. Aufgeblähte Retorten wie die USA, China, Brasilien, Russland etc. etc. spielen in einer ganz anderen Liga. Wo ist da Substanz?


    Wer die Bedeutung des € auf den aktuellen Tageskurs reduziert, degradiert sich selber zum ignoranten Erbsenzähler. Ihnen fehlt einfach die notwendige Flughöhe um über den nächsten Hügel zu sehen.


    jmho


    Fine-Tuner

    Quote

    27.03.2015 08:25


    Studie: Deutscher Arbeitsmarkt braucht jährlich 533 000 Zuwanderer

    ...aber nur wenn man vom heutigen BIP ausgeht.....bei abnehmender Bevölkerung (demografische Keule) dürfte auch die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinken.....was nicht heisst, dass alle Bereiche schrumpfen (....alles was das Leben im Alter etwas angenehmer macht, wird boomen)....es wird Verschiebungen geben.


    ...aber unter dem Strich werden wir nicht mehr Arbeitskräfte benötigen, sondern weniger.....die durchschnittliche Arbeitnehmer-Produktivität wird weiter steigen und die Betriebe werden weiter den teuren Produktionsfaktor "Arbeitskraft" gegen günstiges Kapital substituieren....die Arbeitslosigkeit wird steigen, nicht sinken....sobald die Betriebe realisieren, dass die Wirtschaft nicht mehr wächst, wird der Aderlass beginnen...und dann heftig......dann werden unsere Sozialversicherungen all die angeblich so gesuchten "Fachkräfte" durchfüttern müssen...und das kostet dann richtig....


    Ironie der Geschichte: Die Nationalbanken, die mit ihrer expansiven Geldpolitik Arbeitsplätze schaffen wollen, erreichen am Schluss genau das Gegenteil...... mit ihrer 0%-Zins-Politik machen Sie den grössten Konkurrenten eines jeden Arbeitsplatzes - namentlich das Kapital - noch unschlagbar günstig......würde mich nicht wundern, wenn einer plötzlich eine 0-Lohn-Politik forderte....wieso nicht, wenn ich eine bedingungslose Grundrente erhalte... :oops:



    Fine-Tuner

    Elias hat am 13.02.2015 - 10:27 folgendes geschrieben:

    Der Ansatz ist ok. Es wird versucht, das Risiko zu reduzieren und trotzdem von starken Schwankungen zu profitieren. Diese Position weist in jedem Fall eine bessere Risk/Reward-Ratio auf, als zB simple Longpositionen in Aktien.


    Teile aber die Ansicht von Torri, wonach ein Strangle-Short technisch die günstigere Strategie wäre.....nicht nur wegen der hohen Volatilitätsprämie, die wir selbstverständlich gerne mitnehmen.....vor allem aufgrund der Tatsache, dass Short-Positionen Longpositionen statistisch im Verhältnis 1:4 schlagen......rund 80% der geschriebenen Optionen verfallen wertlos.


    Doch selbst ein Strangle-Short weist lediglich eine Gewinnwahrscheinlichkeit von etwas mehr als die durchschnittliche Standardabweichung bei Normalverteilung.....rund 29% auf. Das Problem ist, dass Optionen eine definierte Laufzeit haben. Das heisst, unsere Wette muss innerhalb einer gewissen Zeitspanne eintreffen. Dieses Zeitrisiko (Theta-Risiko) ist derart dominant, dass selbst eine ausgewogene smarte Position wie ein Strangle nur eine geringe Gewinnwahrscheinlichkeit (eben rund 29%) aufweist........(was für den Kapitalmarkt schon verdammt gut ist. Die Gewinnchance einer Aktie in derselben Zeitspanne beträgt etwa rund 20%)...doch wer möchte schon mit der Tatsache leben, dass sich sein Vermögen mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 71% reduziert?


    Ziel ist es somit, einen Strangle oder eine andere synthetische Spreadposition zu kreieren, die KEINE Verfallszeit und somit kein Theta-Risiko beinhalten tut....es ist tatsächlich möglich, solche Positionen zu kreieren......man muss natürlich die entsprechenden Instrumente (ETF's) finden, mit denen sich solche Positionen kreieren lassen.....was die grosse Kunst an der Sache ist. Leider benötigt dies ein gewisses Mass an Kapital, Know-How und Infrastruktur und ist somit wohl den "fat cats" vorbehalten....wie meistens wenn's etwas gratis gibt.....


    .....hoffe, dass dein Strangle gelingt und am Schluss beide Optionen zahlen....wenn's Timing stimmt.....wer intelligent investiert sollte dafür belohnt werden.


    Fine-Tuner

    Alte produzieren wenig und konsumieren viel?....kann ich nicht nachvollziehen. Wer ist denn für die gewaltige Kapazitätsausweitung einer der gigantisten Industrien, dem Gesundheitswesen, verantwortlich?...wohl die Alten. Sie produzieren somit indirekt einen signifikanten Teil unseres BIP. ....anyway, noch weniger kann ich die Aussage nachvollziehen, wonach wegen mehr alten Leuten die Produktion sinkt und daher die noch produzierten Güter so quasi knapper und daher auch teurer werden (also Inflation)....das ist doch zu simpel. Fakt ist, dass wir heute mit immer weniger Menschen immer mehr Güter produzieren können.....das heißt, die PRODUKTIVITÄT steigt permanent und wird - sofern die digitale Revolution erst noch zu erwarten ist ;) - noch massiv steigen......das heißt, trotz mehr unproduktiven Alten und weniger produktiven Jungen steigt die Gesamtproduktion!!......die Alten führen uns nicht aus der Deflationsspirale....wir müssen uns einfach mit ihr arrangieren.....oder noch vieeeeeel mehr konsumieren....Geld ist ja zur Zeit gratis zu haben....zumindest für die einen.....aber die haben ja bereits alles.....qe miseria..


    Fine-Tuner

    Selector hat am 04.03.2015 - 13:19 folgendes geschrieben:

    Quote

    Diese Woche hörte ich in einer unserer Nachrichten-Wirtschaftssendungen auf SF1/TV, dass bei den 'SMI-Spitzenreitern' Nestlé, Novartis und Roche 90% der Angestellten vorzeitig pensioniert würden (abserviert). Hat noch jemand zugehört? ist dies tatsächlich so?


    Es wäre interessant zu wissen.

    ....ich weiss nicht genau worauf du hinaus willst, ..wahrscheinlich wird denen der Abgang derart versüsst, dass sie nicht wiederstehen können (?)...Allenfalls bist Du der Ansicht, dass dieses Geld eigentlich den Aktionären gehört und nicht den Angestellten?....


    Fine-Tuner

    Der 36'000 Milliarden US-Dollar Schildbürgerstreich

    Empfehlenswerter Artikel in der Kolumne von Werner Vontobel unter cash.ch (Jetzt jammern sie wieder) mit provokativen Aussagen u.a.


    "Gemäss der Global Pension Assets Study 2015 von Towers Watson liegen allein in den Vorsorgesystemen der 16 wichtigsten Länder Ersparnisse im Marktwert von 36'000 Milliarden US-Dollar. Volkswirtschaftlich gesehen sind diese 36'000 Milliarden ein Schildbürgerstreich."


    oder


    "Erstens sind nicht die Zentralbanken an den tiefen Zinsen schuld, sondern die Sparer. Typischerweise sind das die reichsten 10 Prozent der Haushalte, die gut einen Drittel der Markteinkommen kassieren, aber "nur" etwa die Hälfe davon konsumieren."



    Ich mag es, wenn jemand die Ursachen eines Übels benennt und nicht nur die Symptomen beschreibt.


    Fine-Tuner

    Fine-Tuner hat am 08.01.2009 - 22:53 folgendes geschrieben:

    Quote

    EGOV / Schlusskurs heute USD 5.44 / Kursziel Ende 2009 USD 8++


    Bedanken kannst Du dich später.....so oder so


    Fine-Tuner

    ....das Teil war kürzlich über $20.....Florian kauft regelmaessig seit 2001....die ersten für unter $1......er glaubt, die gehen auf $100...."the company uncle sam can't live without" ist sein Slogan zu diesem Teil.....habe die damals nur gekauft, weil Florian mein Schwager ist......heute will ich nicht klagen, obwohl ich Aktien als Anlage eigentlich völlig doof finde.....viel Risiko und wenig Ertrag...der wenn er denn anfällt noch von den Spesen aufgefressen wird.......da gibt's wahrlich besseres mit wenig bis zero Risk und wo man am Ende noch was raus kriegt......aber nicht jeder hat soviel Glück mit seinem Schwager :)


    Fine-Tuner

    Die EU brauch eine harmonisierte Rentenpolitik und eine gemeinsame Verfassung ansonsten bleibt der Verein eine Nutzengemeinschaft, ein Kollektiv von egomanen Staaten von denen jeder nur versucht auf Kosten der anderen seinen Nutzen zu maximieren....sobald man keinen Nutzen mehr hat, wird man den Verein verlassen......


    Man kann's drehen und wenden wie man will, alles andere als die vereinigten Staaten von Europa wäre für den Kontinent eine Katastrophe.....und sie werden kommen.......und das gallische Dorf, die CH, .....wird es nur noch im Comic geben......ich liebe es weite Bögen zu schlagen.....so werde ich selbst nie erfahren ob ich recht hatte......aber manche Entwicklungen sind auf die lange Sicht einfach offensichtlich.....ob man sie nun mag oder nicht.


    Fine-Tuner

    Was ich sehe sind Ausländer die den Conf-Future shorten und sich das Geld in Euros überweisen lassen?........warum tun sie das? was mag das für die CH-Zinsen und die CH-Währung in der Zukunft bedeuten?....da sag ich nur: 2. Master-Semester Volkswirtschaftslehre bei Professor Lienhardt......


    Die Conf-Shorts sind klar, das sieht ein Blinder (machen zZt auch viele Schweizer, ist ja auch ein Geschenk der Natibank)......eine Steilvorlage der Natibank um ein bisschen mehr oder weniger risikoloses Geld zu machen (wobei die Peaks wohl bereits überschritten sind....die Obli-Rendite ist wieder positiv, somit ist zumindest de facto, die Negativzinszeit bereits wieder vorbei).


    ....wer jetzt einen Kredit in CHF aufnimmt und damit Euros kauft, ist in einer ähnlich - komfortablen - Situation wie die o.e. Conf-Future-Shorter......mit 172 hat der Conf-Future einen historischen Höchststand erreicht.....mehr geht nicht.....kein Mensch ist bereit für die Übernahme von Risiken noch zu bezahlen.....und die Natibank darf nur beschränkt Bundesobli kaufen.... was für ein herrliches Risk/Reward Verhältnis.....hier kann man nur gewinnen.


    Ok, aber warum Auszahlung des GEldes in Euros?.......wegen der negativen Korrelation von Zins-Währung.....die Shorter gehen davon aus, dass sie doppelt kassieren können......sie gehen davon aus, dass wir in der CH in 2 Jahren höhere Zinsen haben werden und für einen Euro wieder mehr als 1,5 zahlen müssen...... wenn ich den ollen Professor Lienhardt damals richtig verstanden habe, sollte dies auch so eintreffen.......die Beweisführung mit Lafarge Funktion und Differentialberechnung.....würd ich vermutlich nicht mehr schaffen.... :oops:



    Fine-Tuner

    Das Ganze wird doch nicht so heiss gegessen wie es gekocht wird.


    Natürlich muss der Schäuble den Mahnfinger heben.....was würden seine Bürger zu Hause in Deutschland sagen wenn er's nicht tun würde?....er muss doch so tun als würde er wie ein Löwe um das Geld der deutschen Steuerzahler kämpfen....das ist doch alles eine riesige Show......


    ALLE WISSEN, DASS ES UM VIEL VIEL MEHR GEHT ALS UM DIE PAAR LUMPIGEN MILLIARDEN......es geht um das grösste Friedensprojekt, das Europa in seiner 5000 jährigen Kriegs-Geschichte je gesehen hat. Dies für ein paar Geisenhirten aufzugeben....daran denkt niemand ersthaft .....und Griechenland ist eines der Ursprungsländer unserer abendländischen Kultur und Denkweise.....kein Mensch kann sich Europa ohne Griechenland vorstellen......aber es soll ja auch nicht der Eindruck entstehen, als könnten sich die einen auf Kosten der anderen ein schönes Leben machen......darum ist es auch gut, dass die "Produktiven" die "Unproduktiven" mal in den Schwitzkasten nehmen......auch im Wissen, dass diese nie so produktiv sein werden....sein können.......oder fordert etwa jemand in der Schweiz, dass zB der Kanton Glarus der mächtig aus dem Finanzausgleichstopf schöpft sich zu einemTurbokanton wie Zürich, Basel oder Genf entwickeln soll?......jeder Zürcher, Schwyzer oder Zuger akzeptiert, dass er mit seinen Steuerfränkli auch die Eidgenossen in Glaris und die Beliers in Delemont durchfuttert.......sie akzeptieren's mit einer Faust im Sack, aber sie wissen, dass die Alternative das Auseinanderbrechen der Eidgenossenschaft wäre....sie sind bereit für eine Idee, ein erfolgreiches Projekt zu bezahlen....so wird sich auch Europa irgendwann finden und akzeptieren, dass es Turboländer gibt und solche mit einem Eselkarren.....zum Glück....wie schrecklich wäre Europa, wenn es nur Turboländer gäbe!


    jmho