Posts by amphibolix

    Ergo: 12.9 x 2 = 25.8 : 4 x 10 = 64.5 Mio.

    Leider hat sich ein Fehler eingeschlichen, sorry. Die Rechnung lautet: 13.9 x 2 = 27.8 : 4 x 10 = 69.5 Mio.


    Wir sind erneut unter den fünf Wochengewinnern zu finden. Platz 4 mit 5.3%. Hatten wir die Situation eigentlich schon mal, dass wir per Wochenende auf über 12 standen? Ist ja eine tolle Ausgangslage für nächste Woche.

    ....... und die prognostizieren das jetzt schon für das laufende Jahr 2024.

    Vorsicht! Ich meine, es wäre ja toll, wenn das zutreffend wäre, aber ich denke man sollte schon realistisch bleiben. Der Vorstand (weiss nicht mehr genau wer's war) hatte vor ein paar Wochen anlässlich eines Zeitungsberichtes erklärt, dass der Umsatz vom 1. Quartal mal Zwei dem Umsatz vom 1. Halbjahr entspricht und dieser wiederum 40% des Jahresumsatzes ausmache. Ergo: 12.9 x 2 = 25.8 : 4 x 10 = 64.5 Mio. Wir hier in der Community sind ja bereits "grosszügig in unseren Schätzungen" von rund 70 Mio.+ ausgegangen. Aber grad nochmals fast 50% obendrauf empfinde ich dann schon etwas gar vermessen.

    Neues von Verus Capital Partners:

    "Newron Pharmaceutical:

    Newron hat Ende Juni den im letzten Brief angekündigten R&D-Day in New York abgehalten - mit einem sehr überraschenden (negativen) Effekt auf den Kurs.

    In der Minute, in der die Vorträge begonnen haben (15:00 Uhr in der Schweiz), ist die Aktie massiv unter Druck gekommen. Innerhalb von wenigen Stunden ist der Kurs um 30% von 11,3 CHF auf zeitweise unter 8 CHF gedrückt worden. Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber dieser Abverkauf hatte schon eine sehr seltsame Struktur. Er begann als noch gar nicht klar war, was präsentiert werden soll.

    Der konkrete Inhalt der Präsentation kann damit nicht der Auslöser gewesen sein. Vielleicht aber, dass zu Beginn der Veranstaltung klar geworden ist, dass es keine neuen Ankündigungen über Partnerschaften geben wird. Da hat Newron aus meiner Sicht im Vorfeld sehr schlecht kommuniziert. Im persönlichen Gespräch mit Herrn Weber (im Mai) war die Veranstaltung als „R&D-Day" - d.h. als „Präsentation der Studienergebnisse mit ausgewiesenen Experten" - angekündigt worden. Und genau das war es. In der Einladung und der breiten Kommunikation nach aussen ist dann aber ein „Investor-Day" daraus geworden, in dem „the roadmap to registration" vorgestellt werden soll (vgl. hier). Das hat sicher beim einen oder anderen eine falsche Erwartungshaltung ausgelöst. Die Enttäuschung hat dann sicher den Abverkauf befeuert.

    Wichtig ist aber, was an Inhalten an der Veranstaltung kommuniziert worden ist – und das war – für den, der bereit war genau hinzuhören - alles andere als uninteressant oder gar negativ.

    Prof. Grace – ein ausgewiesener Experte für Schizophrenie, (Chefredakteur des „International Journal of Neuropsychopharmacology", Distinguished Professor of Neuroscience, und Professor of Psychiatry and Psychology at the University of Pittsburgh) hat die Wirkungsweise von Evenamide untersucht (mit Tierversuchen wissenschaftlich untermauert) und sehr anschaulich erläutert. Das Ergebnis: Evenamide wirkt (über die Regulierung des Glutamat-Spiegels) direkt dort, wo das Problem entsteht (im Hippocampus) und bekämpft nicht (wie fast alle anderen Medikamente) nur die Auswirkungen im Dopaminspiegel. Diese Dopamin-Überproduktion ist nur eine Auswirkung des Krankheitsbilds – und nicht deren Ursache. Dr. Grace hat die Wirkungsweise von Evenamide sehr anschaulich erläutert - und damit weitere Sicherheit über das wirklich bahnbrechende Wirkungsprinzip geschaffen. Was damit auch plausibel gemacht wurde: Dass der Ansatz mit viel weniger negativen Nebenwirklungen verbunden ist – was in den klinischen Studien ja auch beobachtet wurde. Anders ausgedrückt: „Da Evenamide selektiv nur die hyperaktiven Neuronen des Hippocampus normalisiert, kann es die Aktivität ohne nennenswerte Nebenwirkungen normalisieren." Und wörtlich: „I would predict that Evenamide would also be a very effective monotherapie since it seems to attack the site of disfunction without the need to directly modelating the dopamine system."

    Was für die Aktionäre wichtig ist: Mit der Erläuterung ist klar geworden, dass Evenamide das Potential hat, auch in anderen neurologischen Krankheitsbilder zu wirken. In der Folge sind bereits konkrete Studienpläne angedeutet bzw. präsentiert worden.

    Nicht nur die Sicherheit in Bezug auf Wirksamkeit ist damit viel größer - das theoretische (Anwendungs-)Potential von Evenamide ist damit deutlich vergrößert worden. Der Weg dahin ist natürlich weit und mit vielen Unsicherheiten verbunden. Die Attraktivität (und damit der Wert) von Evenamide ist mit diesen Informationen aber jedenfalls nicht gesunken, sondern potentiell deutlich gestiegen.

    Spannend dabei ist dabei auch der letzte Punkt: Weil die Ergebnisse darauf hindeuten dass Evenamide Langzeit-Plastizität – und damit eine langfristige Anpassung der betroffenen Gehirnfunktionen - bewirken kann. Das würde die langsam fortschreitende Verbesserung der Patientendaten in den Studien über eine längere Zeit erklären und wäre eine extrem positive Nachricht für alle Betroffenen. Wenn sich das erhärtet, dann könnte die langfristige Behandlung mit Evenamide so etwas wie eine „In-Schach-Haltung" des Krankheitsbildes auf einem so niedrigen Niveau bewirken, das den Patienten ein völlig normales Leben ermöglicht.

    In Summe haben mich die vorgestellten Informationen in meinem Engagement für Newron deutlich bestärkt. Das Chance-/Risikoverhältnis hat sich weiter verbessert. Dass viele Investoren (die auf den ganz schnellen Vervielfacher gewettet hatten) jetzt ungeduldig werden, ist nicht unerwartet. Als Investor in so einen Wert muss man bereit sein, den Dingen Zeit zu geben. Und die wird es auch noch brauchen. Die letzten Insider-Käufe sind zwar positiv zu bewerten. Sie zeigen aber auch, dass die Verhandlungen noch nicht so konkret sind, dass diese als Insider-Information einen Handel verbieten würden.

    Auch wenn es noch dauern wird - ich bin weiterhin fest überzeugt, dass es eine sehr attraktive Vereinbarung zur Weiterentwicklung und Vermarktung von Evenamide mit einem großen Pharmaunternehmen geben wird. Und eine mögliche Übernahme steht als Zusatz-Option natürlich auch weiterhin im Raum."

    Apropos Halbjahresbericht: Das Management meinte ja anlässlich eines Presseberichts vor kurzem, dass das 1. Quartal mal 2 in etwa dem Halbjahresergebnis entspreche und dieses wiederum sei rund 40% des Gesamtjahres. Müssen wir uns also für das 2. Quartal auf 12.9 Mio. einstellen? Ich hätte ehrlich gesagt auf 15.6 gehofft. Sicher am meisten ausschlaggebend für den weiteren Kursverlauf werden die Marketingkosten sein.

    Ich bin denen, die es interessiert, noch eine Erklärung zu gestern schuldig:


    Bei MB 1.0 dachten sie, es kommt alles gut

    Bei MB 2.0 dachten wir, es kommt alles gut

    Bei MB 3.0 denkt ihr, es kommt alles gut


    Wer bereits eine oder zwei (die wenigsten wohl alle drei) Runden in dem Spiel mitgemacht hat, kennt die hohe Wahrscheinlichkeit, dass es im selben Stil fortgesetzt wird. Die einen haben (viel) Lehrgeld bezahlt, die anderen schleppen ihr Lehrgeld in Form von (krassen) Buchverlusten mit sich rum, den Neuhinzugekommenen steht das eine oder andere wohl noch bevor. Ich war bei der Gruppe 2 und habe mich nach einer KE im 2022 und insgesamt 4 vermeintlich günstigen Nachkäufen im 2023 und anfangs 2024, dann kurz vor der KE von 2024 mit gut 160k sprich rund 92% Verlust bei etwas über 3 Rappen endgültig verabschiedet. Hätte ich damals auf Pesche gehört und schneller reagiert, wäre mir als Verkaufskurs wenigstens noch ein knapp 2-stelliger Rappenbetrag erhalten geblieben. Fazit: Ich werde unter keinen Umständen hier nochmals neu investieren, nur um damit womöglich noch mehr Geld zu verlochen. Den hohen Verlust habe ich glücklicherweise durch das Invest in eine andere Firma mehr als wettmachen können.


    Wenn ich Posts lese, wo einer tatsächlich die Meinung vertritt, dass der Kurs am Folgetag bei 8 eröffnen wird (+ 14%), bloss weil ein paar Mikroaufträge über wenige Hundert Stück nach Börsenschluss im Orderbuch stehengeblieben sind (siehe 'Orderbook Posts' von gestern), oder irgendwelche absurden Kursziele von vermeintlich seriösen Analysten als Rechtfertigung für das Invest zu Rate gezogen werden (dieselben Analysten, welche die Jahre zuvor stets danebenlagen und nichts weiter konnten als 'hinterherprognostizieren'), oder blauäugige User (neu angemeldet, versteht sich) wissentlich in fallende Messer greifen und dabei noch penetrant lachend verkünden, weil der Kurs bereits (zum wievielten Mal eigentlich?) ins Bodenlose gefallen ist, der Moment jetzt günstig für Nachkäufe oder gar einen Wiedereinstieg sei, denke ich, es wird auch für eine allfällige MB 4.0 noch genügend Kapital in Form von zahlungsbereiten, gutmütigen Anlegern zur Verfügung stehen. Mit dem R/S haben sie ja schonmal dafür gesorgt, dass der Weg nach unten wieder 'weiter gangbar' sein wird.


    Es ist nicht so, dass ich Euch den langersehnten Erfolg missgönnen würde. Ganz sicher nicht, im Gegenteil. Von neumodischen Begriffen wie pushen und bashen halte ich grundsätzlich nichts. Wenn schon denn schon kann man unterscheiden zwischen Optimisten, Pessimisten und Realisten. Und sofern einer an eine Firma glaubt und sein Geld investiert ist er ein Aktionär und als solcher wohl ein Optimist, sonst würde er ja nicht kaufen und halten. Der Verkäufer ist zwangsläufig der Pessimist, der Realist wägt situationsbedingt ab usw. Nein, eigentlich soll dieses Post hier nicht mehr und nicht weniger als einen Weckruf darstellen. Macht Euch Gedanken und zwar ernsthaft!


    Wenn eine Firma ganze 18 Jahre lang (seit 2006!) nichts Gewinnbringendes auf die Reihe kriegt (wir reden hier nicht von Biotech) und in Wellenbewegungen wiederholt knapp vor der Pleite steht, warum sollte es dann ausgerechnet von dem Moment an klappen, wenn IHR meint, dass es jetzt klappen muss? Wie viele vor Euch standen wohl schon exakt an derselben Stelle? Wenn ein Bus chronisch unpünktlich ist, wieso soll er ausgerechnet ab dann pünktlich sein, wenn man selber mitfährt? Genau diesen Fehler haben wir alle während Jahren und unter Zuhilfenahme von verschiedensten Rechtfertigungsgründen gemacht, ich inklusive. Wäre die Firma in einer anderen Branche tätig und würde nicht so viele Sympathiepunkte geniessen, hätte das Gros der Anleger vermutlich schon vor Jahren die Reissleine gezogen und die Firma dem Untergang geweiht. Gibt es hieb- und stichfeste Hinweise dafür, dass in Amerika alles wie am Schnürchen laufen wird?


    Es mag sein, dass man als Trader hier eine erfolgreiche Performance erreichen kann. Aber mit langfristigem Anlegen um am (zukünftigen) Erfolg einer Firma partizipieren zu können hat das nichts zu tun. Und abgesehen davon tragen Trader sicher nicht zu einer konsistenten Kursbildung bei. Kein Wunder tummeln sich hier die Leerverkäufer. Wurden eigentlich schon mal Managementkäufe publiziert?

    Glaube nicht, dass es "dieselben" waren. Am Morgen waren es bloss 6 Aufträge die zusammen gut 60k ausmachten, die Menge nach dem Mittag sind viele Kleinmengen. Aber ist ja schlussendlich egal, Hauptsache der Kurs hält sich rsp. steigt leicht an. (BTW: Ich war's nicht).

    Der oder die Aufträge sind kurz vor Börseneröffnung wieder gelöscht worden. Vielleicht wollte jemand einfach zeigen was er hat. Ich hoffe, dass wir heute die 12 halten können.

    .....jeder kann dafür bezahlt werden an eine pressekonferenz oder präsentation zu erzählen was der bezahlende sagt.

    Du glaubst aber nicht allen ernstes, dass 3 Namhafte Professoren ihren Ruf für eine Farce riskieren würden, oder. BTW: Blaues Wunder hat auch Kuros empfohlen....

    Resümierend komme ich gerne nochmals auf die Management-Transaktionen von anfangs Monat zurück:



    Vermutlich handelt es sich dabei um ein und dieselbe Person, denn zusammengezählt ergeben sich exakt 30'000 Stück. Aber jetzt müsst Ihr mal den Zeitpunkt der Käufe genauer betrachten:



    Ist das nicht fantastisch, wie derjenige genau den richtigen Moment erwischt hat? Wie aus dem nichts ist der Kurs nur 2 Tage nach der letzten Teilausführung markant gestiegen. Und dies, ohne dass irgendwelche kursrelevanten News publiziert worden wären. Wenn das kein goldenes Händchen ist. Lassen wir uns die Monatsperformance von 34,85% genüsslich auf der Zunge zergehen.


    Euch allen ein schönes Wochenende!

    Biotech Aktien triumphieren


    Klein, aber oho: Im ersten Semester des laufenden Jahres belegen Biotechunternehmen die ersten vier Ränge der Bestenliste. Das war auch schon anders.

    Klar der wichtigste Faktor war im ersten Semester aber offenbar die geldpolitische Wende. Das Ende der Zinserhöhungen in den USA und die Zinssenkungen in der Schweiz haben Wachstumstiteln mit hoher Verschuldung Luft verschafft. Kamen positive operative Nachrichten bei einem Unternehmen dazu, gab es teilweise kein Halten mehr.


    Allen voran Kuros sind dem Markt mit einer Gesamtrendite von 238% enteilt. Das Medtech-Unternehmen macht bei der Vermarktung seines Knochenersatzprodukts Fortschritte. Auch auf den Rängen zwei bis vier finden sich mit Molecular Partners, Newron und PolyPeptide kleinkapitalisierte Gesundheitstitel.


    Molecular Partners (+81%) meldete Fortschritte mit neuartigen Krebsmedikamenten, bei Newron (+70%) sorgten Studienresultate eines Schizophreniemittels für Kursgewinne.

    PolyPeptide (68%) hat keine Erfolge vermeldet, aber vielleicht reichte schon das Ausbleiben von Hiobsbotschaften, um den Anlegern neue Zuversicht zu vermitteln, zumal der Auftragsfertiger vom boomenden Geschäft mit Abnehmspritzen profitiert.


    Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: In der Vorjahresperiode waren Kuros ­Biosciences, Molecular und PolyPeptide deutlich im Minus.


    Die besten SPI-Titel 2024: Biotech-Aktien triumphieren | Finanz und Wirtschaft (fuw.ch)



    Ich halte mich an das von Orakel11 skizzierte Szenario. Zuerst muss die kleine Bude, in diesem Fall Kuros, sich auf dem Markt etablieren. Wenn sie dann durch (zu) stark steigende Umsätze anfängt den grossen ins Handwerk zu pfuschen, werden sie einfach geschluckt. Das sehr gute Produkt MagnetOs wird dann in deren Vertriebskanälen noch viel besser. Es bleibt spannend.

    ........ wenn die Konkurrenz direkt vor der Tür steht und im Fall von Bonesupport zukünftig auch das gleiche Feld beackert werden wird!

    Das Feld ist 3 Mia. gross. Da bleibt für jeden etwas übrig, ohne dass der andere gleich den Geist aufgeben muss. Die Frage ist: Wie lange schauen die Grossen tatenlos zu, bis dann so eine Bude geschluckt wird.