Posts by rascalinho

    Hi,


    tut mir leid das zu hören.


    Das Problem ist einfach - wie ich oben bereits geschrieben habe - dass selbst Gütertrennung oder Ehevertrag vor dem möglichen finanziellen Ruin schützen können bei Scheidung.


    Gütertrennung:


    Z.B. die Pensionskasse muss trotzdem hälftig geteilt werden. Hier wird die Gütertrennung durchbrochen von der Gerichtspraxis.


    Im Falle einer Familienwohnung (jüngstes Kind unter 18 Jahren) wird diese Familienwohnung in den allermeisten Fällen der Frau mit dem Kind/den Kindern zugesprochen, selbst dann wenn die Wohnung sich im Alleineigentum des Mannes (z.B. vor Hochzeit) befindet. Dies wird damit begründet, dass die Kinder nicht aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen werden dürfen. Der Mann hat in diesem Fall (bei Alleineigentum) dann zwar noch das Eigentum an der Wohnung, muss aber sämtliche Schlüssel dazu abgeben und kann erst wieder darin wohnen wenn das jüngste Kind das 18. Altersjahr überschritten hat. Er muss sich dann trotz eigener Wohnung eine neue Mietwohnung suchen. Diese Praxis ist übrigens auch in diversen Gerichtsurteilen so nachzulesen.



    Ehevertrag:


    Eheverträge können gerichtlich angefochten werden und werden - wenn das Gericht zur Einsicht kommt, dass dieser zu weit geht - auch durchbrochen. Da das Scheidungsrecht laufend verschärft wird, kann kein Anwalt heute einen wasserdichten Ehevertrag garantieren.


    Unterhaltszahlungen können via Ehevertrag nicht ausgeschlossen werden und werden - falls doch geregelt - als missbräuchlich von den Gerichten für nichtig erklärt.



    Da der Grund für die Scheidung (im Gegensatz zu früher) nicht mehr relevant ist, kann ein Mann (resp. geschlechtsneutral der wirtschaftlich stärkere Partner) auch völlig unverschuldet in diese Situation kommen. Im Prinzip kann sich eine Frau von einem Tag auf den anderen in jemand anderen verlieben, die Trennung/Scheidung einreichen und auf die Familienwohnung sowie Unterhaltszahlungen für sich und die Kinder pochen.


    Ich habe mich mit der Thematik beschäftigt, da ich eine Scheidungsrate von 57% als bedenklich hoch erachte (auch Konkubinat ist keine Lösung und schützt nicht)...

    Hallo zusammen,


    wir reden hier im Cash-Forum ja häufig von Risiken und wie man sich dagegen absichern kann. Daher möchte ich einmal ein anderes Thema hier ansprechen.


    Bekanntlich beträgt die Scheidungsquote in der Schweiz deutlich mehr als 50%. Das grösste finanzielle Risiko eines Mannes (oder neutral ausgedrückt des "Haupternährers") sind Kinder, gefolgt vom zweitgrössten namens Ehe, da das Scheidungsrecht in der Schweiz relativ ungünstig für den Mann/Haupternährer ausgestaltet ist.


    Der traditionelle Güterstand ist die Errungenschaftsbeteiligung zwischen den Eheleuten. Diesen wählen auch die meisten Paare. Wer sein Vermögen schützen möchte im Fall der Fälle, kann den Güterstand der Gütertrennung wählen und/oder einen Ehevertrag abschliessen. Doch auch hier gibt es Risiken: So dürfte es nicht ganz einfach sein, die Gütertrennung dem Partner zu erklären. Eheverträge werden von Gerichten häufig für nichtig erklärt selbst wenn sie von Anwälten aufgesetzt wurden und gewisse Aspekte dürfen darin gar nicht geregelt werden (z.B. Unterhaltszahlungen). Oder aber Vermögen im Eigengut, welche eigentlich nicht geteilt werden müssten, können vielfach dennoch tangiert werden. Beispielsweise Teilung der Pensionskasse in jedem Fall bei Scheidung. Oder Zuspruch der Familienwohnung zur alleinigen Nutzung der Frau mit Kindern selbst wenn diese sich alleine im Eigentum des Mannes vor der Hochzeit befunden hat. Oder Alimentenzahlungspflicht für Kinder selbst wenn keine Ehe bestand ("Unfall-Kinder").


    Mich würde interessieren, wie sich die Cash-User gegen die mit Heirat und Kindern verbundenen Risiken absichern. Mir ist absolut klar, dass dieses Thema solange alles perfekt ist absolut unromantisch und deplatziert erscheint, trotzdem ist Vorsorge aus meiner Sicht besser als ein böses Erwachen - selbst in diesem Bereich.


    Zu mir selber: Ich bin weder verheiratet noch habe ich Kinder. Dennoch mache ich mir bereits jetzt gerne Gedanken zum Thema.


    Vielen Dank für eure Meinungen...

    Biete 2 Wirtschaftsbücher (nicht spezifisch Börse) an.


    Beide neuwertig.



    - Varian / Grundzüge der Mikroökonomik (ca. 650 Seiten)


    - Eberhard Schaich / Schätz- und Testmethoden für Sozialwissenschafter (ca. 350 Seiten)



    Bei Interesse PN an mich.


    Gruss

    Finde die Zinsen bei Kontomat nicht so prickelnd. Nette Spielerei allerdings.


    Viel interessanter finde ich das Angebot der Basler KB namens "Turbosparen". 1,5% Verzinsung vom 01.09.14 bis 31.08.15. Bis maximal 1 Mio. CHF. Für überschüssige Liquidität sicher nicht zu verachten...

    Danke für Deine Antwort. Dann bin ich ja beruhigt.


    Naja, die Überlegung war halt, dass P. Vincenz im Moment schon einen sehr aggressiven Expansionskurs fährt (Leonteq, Notenstein) und die einst stark regional verwurzelte Bank zu einer Universalbank umbauen will und zudem Raiffeisen ja sehr stark im Hypothekargeschäft engagiert ist (Stichwort Immobilienblase).


    Gleichzeitig kommt nun die "too big to fail"-Problematik dazu. Sprich, der Regulator wird die Eigenkapitalanforderungen verschärfen. Sollte es je zu einem Bailout kommen, so würde der Regulator im Fall der Fälle nach den diversen Sicherungsfonds von Raiffeisen im Zweifelsfall sicher zuerst darauf bestehen, dass die Genossenschafter ihren Anteil von 8'000 CHF voll nachschiessen bevor mit staatlichen Geldern die Bank gerettet würde.


    Von daher bin ich mir selbst bei einer offiziellen Bestätigung, dass keine Nachschusspflicht besteht, nicht 100% sicher, ob ich die Genossenschafts-Anteile wegen den paar Fränkli Zins auf den 200 Franken behalten soll. Selbst mit Mitglieder-Konto sind die Zinsen auf dem Konto ja nicht wirklich berauschend und andere Banken bieten hier deutlich mehr...

    Hallo zusammen,



    heute wurde ja bezüglich Systemrelevanz von Raiffeisen informiert.


    In diesem Zusammenhang interessiert mich, ob für Genossenschafter, welche Anteile gezeichnet haben, die beschränkte Nachschusspflicht von bis zu 8'000 CHF nach wie vor gilt oder ob diese aufgehoben wurde. Im Internet findet man dazu unterschiedliche Aussagen. Oder variiert das von Raiffeisenbank zu Raiffeisenbank?


    Vielen Dank im voraus.

    Hi Roth11,



    vielen Dank für den Link. Aus meiner Sicht sogar besser als auf Comparis, den ich bereits kannte. Wie Du sagst, sollte man besondere Bedingungen und v.a. Rückzugsbedingungen in die Überlegungen miteinbeziehen.


    Hier ein Update meinerseits:


    Aus der Vergangenheit wusste ich, dass immer so anfangs Jahr einige Banken spezielle Zinsaktionen starten für Neugeld bis Ende 2014. So habe ich also ein Bonviva-Premium-Zinskonto bei der CS eröffnet mit 1.5% Zins bis Ende 2014. Zwar muss man für das Bonviva-Paket (Silber reicht) 7.5 CHF pro Monat zahlen aber das spielt keine Rolle bei dem Zins. Man kann bis maximal 500k einzahlen, d.h. bei einer Einzahlung anfangs April (9 Monate) erreicht man eine Überrendite von immerhin ca. 4'500 CHF gegenüber einem herkömmlichen Sparkonto mit 0.3% Zins. Nach einem Jahr kann man sogar ins Bonviva Platinum mit 1% Zins switchen, wobei das dann 90 CHF/Monat kostet. Bei einem entsprechenden Betrag aber immer noch lohnenswert.


    Zu beachten gilt es die Rückzugsbedingungen und die Einlagensicherung, welche ja pro Kunde und Bank nur bis 100k reicht. Anleger, welche sich Sorgen diesbezüglich machen, sollten also nur bis max. 100k einzahlen. Allerdings können dann die Gebühren für das Paket zu hoch ausfallen und das ganze nicht mehr lohnenswert machen. Für mich jedenfalls für Liquidität momentan trotzdem die beste Variante.


    Bei der Bank Crédit Agricole Financements gibt es noch ein Konto mit 1% Zins sowie bei der Bank CIC eines mit 0.6%. Für Überschüsse > 500k oder wenn eine Bank den Zinssatz senken sollte sicher auch gute Alternativen.


    Gruss,



    rascalinho

    Hallo zusammen,



    ja ich weiss, normale (Spar)konti werfen im Moment praktisch nichts ab und man muss froh sein wenn man überhaupt noch Zins abbekommt.



    Meine Frage ist folgende: Kennt ihr im Moment irgendeine (mittelgrosse) Bank, welche auf einem Konto eine Spezialaktion betreffend Zinssatz anbietet? Z.B. vor 2 Jahren lockte die Credit Suisse mit ihrem Premium-Zinssatz von damals 2.25% (bis Ende Jahr), letztes Jahr gabs bei der Valiant immerhin noch 1,2%, bei der Neuen Aargauer Bank gab es auch einen Spezialzins usw.



    Ich weiss, dass es bei der Bank Coop so ein Spezialkonto gibt, allerdings mit extrem komplizierten Bedingungen und Rückzugsbedingungen.


    Ich bin auf der Suche nach einem Konto mit Spezialzins, auf welchem man trotzdem Rückzüge in begrenztem Umfang tätigen könnte falls nötig. Also keine Kassenobligation oder so?


    Kennt ihr Banken, welche im Moment so ein Angebot laufen haben?


    Falls im Moment nicht, so wäre es vielleicht interessant, wenn wir uns als Forenuser hier gegenseitig informieren würden falls eine Bank in ein paar Monaten so etwas anbieten würde...



    Gruss,



    rascalinho

    PRO SVP BLOG

    Kapitalist, ich muss Dir aber auch einmal ganz klar sagen, dass Du - zumindest niveaumässig - mit den Hardlinern der SVP problemlos mithalten kannst.


    Während die meisten hier relativ sachlich diskutieren, fällst Du immer wieder durch persönliche Angriffe, schadenfreudige Postings und selbst-disqualifizierende Aussagen auf.


    Man kann unterschiedlicher Meinung sein und durchaus auch einen Diskurs führen. Deine Postings erscheinen mir aber pubertär und ziehen das Niveau klar herunter.


    Ich glaube, es wäre das beste, wenn Du Dich aus dieser Diskussion in Zukunft zurückziehen würdest.

    Gold

    Mein Studenteneinkommen und -vermögen hat sich auch verzigfacht...

    Kommt immer auf die Basis drauf an... ;)

    Spielkonsolen und Games

    Ich spiele im Moment "Lost Odyssey" für X360 aus dem Jahre 2008.


    Echter Geheimtipp für Fans der älteren Final Fantasy-Teile (v.a. Final Fantasy X - ähnliches Kampfsystem).


    Umfang sind total 4 DVD, d.h. alleine die Hauptgeschichte unglaubliche 80 Stunden (!!!). Pluspunkte sind daneben sicher die äusserst atmosphärische und emotionale Geschichte und der tolle Soundtrack.


    Für mich das bislang beste Rollenspiel, das ich gespielt habe (plattform-übergreifend).

    Erdgas

    Kann mir mal jemand bitte grundsätzlich und einfach erklären, warum der Erdgas-Preis ständig am Sinken ist?


    Soweit ich verstanden habe ich die Nutzung einigermassen umweltfreundlich (umweltfreundlicher als andere fossile Brennstoffe) und es wird vermehrt auch in der Autoindustrie verwendet und gefördert. Die Vorkommen sind noch sehr hoch und reichen für dutzende Jahre. Teilweise wird es sogar noch abgefackelt bei der Erölgewinnung anstatt es ebenfalls zu verkaufen.


    Gleichzeitig wird der Energiehunger immer grösser (z.B. China).


    Wie ist denn in dieser Situation erklärbar, dass Erdgas so massiv gesunken ist und immer weiter sinkt? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass langfristig das doch massiv steigen müsste, oder?

    Re: Mein Grossvater hatte,

    stones wrote:




    Ausser Fukushima. Schon vergessen?

    11'000 CHF pro Monat für eine Familie mit einem IV Bezüger?

    Bei so einer Rente wird wohl selbst so mancher Bank(st)er neidisch....


    Einziger Unterschied: Die arg gescholtenen Bankmitarbeiter müssen dafür einen Monat lang arbeiten.


    Im Ernst: Ich denke, die Problematik liegt hier wohl darin, dass die Rente ohne Arbeitsleistung ausgerichtet wird. Nicht darin, ob dieses Einkommen für 6 Personen ausreichend ist oder nicht.

    Re: Oh mann moser !

    cassiopeia75 schrieb:

    Quote

    MMoser schrieb:


    Hör doch auf deine morgentlichen Schlafstörungen und deine vorbildhaften Tagesabläufe zu präsentieren. Lass dich wegen Profilierungsneurose beim Psychiater behandeln. Solche Vollidioten machen Politik, vielleicht käme es dem Schweizer Bürger günstiger dem Vollhorst eine IV zu zahlen.


    Hier bin ich für einen Forumsausschluss.

    Gold

    MarcusFabian wrote:


    Quote:

    Quote
    "Ausgerechnet in Indien, dem weltweit wichtigsten Markt, könnte diese Saison aber schwach ausfallen: Die Bombay Bullion Association erwartet für September einen Rückgang der Importe (von Gold) um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Grund: Gold ist vielen Indern derzeit einfach zu teuer. Die Verbraucher leiden unter einem zweistelligen Anstieg der Lebensmittelpreise. Zudem fiel die Rupie diese Woche auf ein Zweijahrestief.

    Laut einer Analyse der Royal Bank of Scotland ging die Nachfrage in Indien und auch China schon im zweiten Quartal um fast ein Drittel zurück. "


    Quelle: http://www.ftd.de/finanzen/mae…usch/60108070.html?page=2





    soso....

    Was haltet Ihr eigentlich von Vivendi? Ist ein Medienkonzern mit versch. Standbeinen. Unter anderem im Musikbereich (Universal - Rihanna etc.), Videospielesektor (Activision Blizzard - WoW, Diablo, Call of Duty etc.), Telekommarkt in Frankreich sowie in Wachstumsmärkten wie Brasilien und Marokko.


    Dividende im Moment ca. 9%, wobei der CEO bereits angekündet hat, dass die Dividende gegenüber dem Vorjahr erhöht werde.


    Hier noch eine Pressemitteilung:


    Vivendi dank Brasilien und Spielen mit Gewinnsprung



    PARIS (dpa-AFX) - Der französische Mischkonzern Vivendi hat im zweiten Quartal wegen des Erfolgs im Videospielgeschäft und seiner brasilianischen Telekomsparte einen überraschend kräftigen Gewinnsprung hingelegt. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn kletterte um ein Fünftel auf 884 Millionen Euro - das war mehr als Analysten erwartet hatten. Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen am Mittwoch in Paris. Demnach soll der bereinigte Gewinn nach 2,7 Milliarden Euro im Vorjahr auf mehr als 3 Milliarden steigen und für die Aktionäre eine höhere Dividende herausspringen.



    Der Konzern steckt unter anderem hinter dem Computer- und Videospielverlag Activision Blizzard, dem Musikverlag Universal Music Group oder dem Bezahlfernsehanbieter Canal plus. Seit dem April haben die Franzosen zudem die volle Kontrolle über den Mobilfunkbetreiber SFR, der den größten Umsatzbeitrag für den Konzern liefert. Lukrativer ist indes das Geschäft mit den elektronischen Spielen: Bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro im ersten Halbjahr erreichte der operative Gewinn 833 Millionen Euro.



    Zum Jahresende steht mit der Fortsetzung der Action-Spiel-Serie Call of Duty ein wichtiger Erlösbringer für den Konzern in den Startlöchern. Die Vorgänger hatten sich in der Vergangenheit stets blendend verkauft und Umsatz-Rekorde in der Branche aufgestellt. Auch World of Warcraft, das Online-Rollenspiel mit Millionen Spielern weltweit, gehört zum Portfolio.



    Im Musikgeschäft verlor Vivendi wie andere große der Branche auch weiter an Umsatz. Die steigenden digitalen Verkäufe können den Rückgang bei den CDs nicht ganz wettmachen. Universal Music hat unter anderem Künstler wie Lady Gaga oder Jennifer Lopez unter Vertrag.



    Dank des kräftigen Ausbaus seiner Telekomnetze im Wachstumsmarkt Brasilien und eines Zuwachses bei der Kundenzahl von mehr als 50 Prozent legten Umsatz und Gewinn in der gleichen Größenordnung./stb/tw



    Quelle: dpa-AFX