Posts by Turbo

    SMI im September 2011

    Stella wrote:


    Hat Trichet heute etwas von einer Erholung im Europaraum erzählt? *wink*

    SMI im September 2011

    Friede, Freude, Eierkuchen was will man mehr die Börse steigt und steigt.

    Spanien und Italien führen eine Schuldenbremse ein und werden X MRD sparen. ( :lol: )

    Obama hält nicht viel vom sparen und wird einfach die Wirtschaft mit 300 MRD subventionieren, hat ja fast keine Schulden. ( :lol: )


    Was wirklich sparen heissen würde, sehen wir in Griechenland, laufende Korrekturen der Einnahmen, Streiks ohne Ende. Ein Ende dieser Tragödie ist auch nicht in Sicht.


    Na ja man hat kein Geld und will jetzt sparen, wie soll man denn da noch irgendwelche Schulden begleichen können. Statt Schuldenschnitt und Neuanfang wird einfach laufend neues Kapital vernichtet.


    Europa will sparen und wachsen :lol:


    USA hält nichts vom sparen, stehen ja auch Wahlen vor der Tür. Also Schleusen auf und Dollar wohin des Weges. *wink*


    Die gute Schweiz hält mit aller Kraft ihren Haushalt in Ordnung und hilft jetzt noch in einem aussichtlosen Kampf den Euro zu stuetzen und vernichtet MRD dabei. Sie, die sich erlauben könnte die Wirtschaft zu subventionieren und sich so clever durch die Krise zu manövriren, spielt lieber Casino mit unserem Geld.

    SMI im September 2011

    Kann heute schon 1.30 sein, aber was nützt das mir wenn die Herren nicht sparen wollen und einfach weiter drucken. Dann ist halt der Euro vielleicht in einem halben Jahr noch 1.05 wert.

    SMI im September 2011

    maka wrote:

    Quote


    Ich nehme also an, die SNB muss nur "beschränkt" Euros kaufen um den Franken zu schwächen. Da sie die Untergrenze von 1.20 kommuniziert hat, wird man sich hüten auf einen höheren Franken zu spekulieren.


    Ueberall in den Medien wird dieses Märchen verbreitet.

    Aber die SNB wird mit Euros aus meiner Sicht voll geschwemmt werden. Ist nur eine Frage der Zeit wo der reale Wert des Euros nicht mal mehr ein Franken wäre.

    SMI im September 2011

    Nationalbank - es braucht Mut, Frechheit und Kaltblütigkeit, jetzt ein solches Vorgehen einzuleiten!


    Na ja, viel mit Mut hat das nicht zu tun, es ist die pure Angst.


    Aus meiner Sicht klar der falsche Weg und er wird Unsummen von Geld kosten. Die Probleme sind im Europraum viel zu gross und die ganze Uebung wird im Desaster enden.


    Ich bleibe bei meiner Meinung, die Schweiz sollte sich massiv verschulden und 20 Mrd und mehr Konjukturpakete sprechen. Die Kosten Nutzen Analyse würde klar besser aussehen.


    Wie gesagt es braucht Visionäre aber eben man schaut in die Vergangenheit und ja hat ja auch geklappt und das bisschen Inflation tut nicht weh.


    Aber eben die wirtschaftliche Situation ist nicht vergleichbar mit der Zeit in den 80er Jahren.


    Vielleicht war der Weg der Notenbank 1929 schlussendlich der vernüftigere um der Spekulation Einhalt zu gewähren.


    Klar will niemand eine Depression, aber ich sehe nicht was an einem inflationaren Zenario mit Währungsreform schlussendlich besser sein soll.:roll:


    Wir haben wirklich noch andere Möglichkeiten als uns an den Gamblingtisch zu setzen und mit zu zocken. *wink*


    Da wird aus meiner Sicht Volksvermögen verzockt.

    :evil:

    SMI im September 2011

    Ja pervers da machst du alles richtig und hältst deinen Haushalt in Ordnung und wirst am Ende dennoch bestraft.


    Aber eben jetzt würde nur ein visionärer Präsident etwas bringen, denn unser System politisches System ist viel zu träge um visionäre Gedanken durch zu bringen.


    Bald dürfen wir wieder 45 Stunden zum gleichen Lohn arbeiten. Freude herrscht!!


    Der Euro ist eine Fehlkonstruktion. Man kann keine Einheitswährung einführen, wenn jedes Land weiterhin über ein eigenes politisches System verfügt. Die einen gehen mit 55 in Pension, die anderen mit 60 usw., das kann nicht gut kommen.


    K3000


    Klar die Infrastruktur steht erst in 2016, aber so soll es auch sein, denn die Krise wird auch nicht 2012 bereinigt sein. Primär geht es jetzt darum Schulden zu machen um den SFR zu schwächen und dazu noch etwas von unseren Ersparnissen zu retten bevor sie in Luft auf gehen.




    Aus meiner Sicht bleibt in diesem Umfeld am Ende für uns CH am meisten übrig. *wink*

    SMI im September 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Eben. Also doch auf neue Technologien fokusiert.

    Was mich stört: Wenn man den Politikern gegenüber formulierten würde: "Gebt das Geld für Infrastruktur aus", weiss ich jetzt schon was passiert: Das Geld geht genau an jene etablierten Grossfirmen mit der besten Lobby, die das Geld erstens nicht braucht und zweitens nicht sonderlich innovativ ist.


    Stimmt schon aber immer noch besser als alle andere Lösungen in der jetzigen Situation.

    SMI im September 2011

    Also ein besseres Eisenbahnnetz, Solartechnik, alternative Antriebstechniken und vieles mehr, primär geht es darum sich sinnvoll wie du auch sagst für die Zukunft zu verschulden.


    Auf jeden Fall besser als Mrd in sinnlosen Stützungsaktionen zu verbrennen.

    SMI im September 2011

    Sehe ich nicht so MF. In dieser wirtschaftlichen Phase wo uns die anderen sowieso über die Währung in die Knie zwingen werden, sollten wir mit gleicher Munition zurück schiessen. Denn was nützt es uns zu sparen wenn wir an Schluss genau gleich in die Krise stürzen, da wir total abhänig sind von Ihnen.



    Wie gesagt wir können uns eine Top Infrastruktur aufbauen für die Zeit nach der Krise und der inländischen Industrie kräftig helfen und Arbeitsplätze erhalten.


    Denn es geht eigentlich nur darum am besten um die Krise zu kommen. Und entsprechend unserer Erwartung sind die Sparer die Dummen. *wink*

    SMI im September 2011

    Aus meiner Sicht sollte die Schweiz in der jetzigen Situation nicht ein 2 Mrd Konjukturpaket auflegen, sondern ein 20 Mrd Paket und sich massiv verschulden. Könnte so den SFR schwächen und eine Top Infrastruktur für den Aufschwung nach der Krise auf stellen. *wink*

    SMI im September 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote

    Turbo wrote:



    Paperlapap. Das sind nur Phrasen, die regelmässig im September gedroschen werden. Im Mai ist dann wieder der Jubel gross und die Euphorie mit Händen zu greifen! :)


    Ich wäre froh es wäre so, doch diesmal ist das Fass wirklich am überlaufen. Denn Griechen vergeht immer mehr die Lust am Sparen und auch Berlusconi macht einen Rücksezter beim Sparprogramm.


    Die Griechen wissen genau wenn die Deutschen nicht zahlen, dann geht halt der Euro mit uns unter. Das Dilemma ist immens und viele Sozialsystemme sind in Gefahr.

    Ehrlich ich weiss jetzt auch kein Patentrezept mehr und wie gesagt die Wahl bleibt entweder Deflation oder Inflation aber diesmal bis zum bitteren Ende und wie dies aussieht, habe ich persönlich schon in Brasilien erlebt, bevor dann der Real kam. *wink*


    Das wichtigste Instrument für Wirtschaftswachstum die Zinsen ist aufgebraucht und die Wirkung ist schon am verpuffen. Was bleibt sind staatliche Konjukturprogramme, aber eben die meisten Staaten sind schon überschuldet. Und in God we trust ist eben auch keine Lösung. :D

    SMI im September 2011

    Ja und Nein MF


    Die Shortseite finde ich eigentlich nur über den Index interessant. Die Gewinne die du mit Call Optionen in einem Bullenmarkt machen kannst, sind meilenweit von den Gewinnen die du auf der Shortseite mit Put Optionen machen kannst. Das hat verschiedene Gründe, aber eben ein Titel kann nur 100% fallen, aber eben 100, 200% usw steigen.


    Lao Khao = billiger Schnaps und Singha oder Tiger werden wir trinken.:D


    Ich stelle mich auf eine längere Durststrecke ein und bin zur Zeit sowieso nur Zuschauer, da ich meine 'Ferien' auf Teneriffa mit den Kindern geniessen will und dann in Thailand diesmal einen Sprachkurs absolvieren will. Und dazu brauche ich einen freien Kopf und dies geht nur ohne Börse.

    MeyerBurger MBTN

    Meyer Burger leidet nur kurze Zeit


    Gewinnsprung – Zahlen von Roth & Rau «eher enttäuschend» – Neue Solarzelle könnte zum Renner werden – Aktien sind kaufenswert


    Beat D. Hebeisen

    Die Aktien von Meyer Burger vollzogen am Donnerstag eine Achterbahnfahrt. Wegen der Gewinnsteigerung um 225% auf 76,6 Mio. Fr. (Umsatz und Ebitda-Marge wurden bereits vor zwei Wochen publiziert) reagierte die Börse in der Eröffnung euphorisch. Die Titel stiegen 10% auf 32.50 Fr. Mit dem Start der Pressekonferenz und den Ausführungen von CEO Peter Pauli kam zunehmend Nüchternheit auf und die Titel verloren innerhalb von zwei Stunden gegenüber den Tageshöchstkursen bis zu 15%. Dieser Dämpfer entspricht durchaus Paulis Ansinnen, denn es gelte die Erwartungen «herunterzukühlen».

    Die Solarindustrie leidet unter Überkapazitäten. Die Branche befindet sich in einer Phase der Konsolidierung. Dadurch droht die Verschiebung oder die Streichung von Bestellungen. Pauli erläuterte zudem, dass in den Produktionstests der neuen Diamantdrahtsägen unerwartete Probleme aufgetreten seien.

    Hoher Auftragsbestand

    Noch im Herbst 2009 rechnete Pauli, dass im Zeitraum von drei bis fünf Jahren vom angestrebten Umsatz von 1,5 Mrd. Fr. bis zur Hälfte auf das Verschleissmaterial Diamantdraht entfallen könnte. Dieses Ziel bestätigt er diese Woche gegenüber «Finanz und Wirtschaft» mit der Einschränkung, dass sich die grossen Volumen zeitlich verzögern. Auf das Verfehlen von Zielvorgaben reagiert die Börse derzeit empfindlich. Das gilt auch für Meyer Burger.

    Mit einem Auftragsbestand von 1,24 Mrd. Fr., der auf Lieferverträgen bis Ende 2012 basiert, ist die Situation des Unternehmens insgesamt jedoch komfortabel. Pauli ist überzeugt, dass der Arbeitsvorrat reicht, um den zyklischen Abschwung der Branche ohne grössere Blessuren zu überstehen. Leiden Kunden über Gebühr, will Pauli, wie schon in der Krise 2009, Lieferzeiten strecken, um Stornierungen von Bestellungen zu verhindern.

    Dass die Produkte von Meyer Burger weiterhin gefragt sind, zeigt der Anstieg des Bestellungseingangs im ersten Semester um 33% auf 788 Mio. Fr. Damit ist das Unternehmen deutlich besser positioniert als Roth & Rau, die Meyer Burger seit Anfang August mit einem Kapitalanteil von 82,6% kontrolliert. Die Deutschen weisen für das erste Halbjahr einen Verlust von 18,3 Mio. € aus. Nach Stornierungen im Umfang von 110 Mio. € sank der Auftragseingang 99,8% auf noch 0,6 (Vorjahr: 265) Mio. €. Damit verbleibt ein Bestellungsbestand von 244,5 Mio. €.

    Meyer Burger hat die Situation von Roth & Rau im Vorfeld der Übernahme im Detail geprüft. Einige Probleme waren bekannt (vgl. FuW Nr. 29 vom 13. April). Nach einem schlechten zweiten Quartal ist das vorgelegte Resultat für Pauli jetzt jedoch «eher enttäuschend».

    Seine Stimmung könnte sich aufhellen, wenn die von Roth & Rau in Zusammenarbeit mit der Universität Neuenburg entwickelte Hetero-Junction-Zelle schnell ein Erfolg wird. Für die Herstellung der neuartigen Solarpaneele braucht es weniger Silizium. Mit einem gemessenen Wirkungsgrad um 20% würde in der Branche ein neuer Benchmark für den Massenmarkt gesetzt. Das Interesse an der Technologie ist entsprechend gross. Roth & Rau will das Produkt bereits nächste Woche an der europäischen Photovoltaikmesse Epsec in Hamburg vorstellen.

    Meyer Burger will sich im Markt zudem vermehrt als Lieferant von Produktionslinien etablieren. Mit der Zelltechnologie von Roth & Rau verfügt die Gesellschaft über alle wesentlichen Elemente zur Herstellung von Solarpaneelen. Gelingt jetzt der Durchbruch mit der wesentlich effizienteren Zelle, könnte das Unternehmen das Systemkonzept mit Nachdruck im Markt durchsetzen. Davon würden auch die Bereiche Drahtsägen, Stringer, Laminatoren und Testgeräte profitieren.

    Erfreuliche Aussichten

    Welche Chancen sich aus dieser Konstellation ergeben, ist heute schwer abzuschätzen. Dass die Einführung neuer Technologien immer mit Risiken verbunden ist, zeigt das Beispiel Diamantdrahtsägen. Gelingt indes die Markteinführung der Hetero-Junction-Zelle in einem überschaubaren Zeitfenster, wäre Meyer Burger für den erwarteten Nachfrageaufschwung ab 2013 ausgezeichnet positioniert.

    Auch ohne diese Zelle sind die Aussichten erfreulich. Für das laufende Jahr lassen sich 1,2 Mrd. Fr. Umsatz sowie um 150 Mio. Fr. Gewinn abschätzen. Dank Roth & Rau ist für 2012 ein Umsatzsprung auf 1,6 Mrd. Fr. zu erwarten. Als Folge von Preiskonzessionen sowie einer weiterhin ungenügenden Profitabilität der neuen deutschen Tochter erwarten wir im nächsten Jahr einen Gewinn um 170 Mio. Fr. oder 3.65 Fr. je Aktie.

    Zum Kurs-Gewinn-Verhältnis 8 (2012) sind Meyer Burger ein attraktives Investment. Die bescheidene Bewertung signalisiert aber auch, dass die Börse gegenüber der weiteren Entwicklung des Unternehmens (und der Branche) Vorbehalte hat. Wir empfehlen den schrittweisen Aufbau einer Position. Wer eine erste Tranche von einem Drittel des anvisierten Investments zu Kursen um 26 bis 27 Fr. kauft, kann den weiteren Kursverlauf gelassen verfolgen.

    SMI im September 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote

    Turbo wrote:



    Das wird schon seit hunderten von Jahren propagiert. Wer's glaubt wird nicht selig! :) 


    Ich vertrete diese Meinung erst seit kurzem, aber eben das es so kommen wird, war mir eigentlich schon lange bewusst, einzig wann war die Frage.


    Nur eben diesmal hat der Zinsstimmulus nicht mehr gewirkt und alles andere vergrössert nur den Schuldenberg der einzelnen Staaten.


    Und eben jedes Wirtschaftssystem geht solange zum Brunnen bis es bricht. Das kapitalistische System läuft etwas länger als das sozialistische, aber eben keines ist ein perpetuum mobile.


    Man kann es drehen und wenden wie man will, es kommen schwierige Zeiten auf uns zu. Und wir als Exportland sind leider trotz gutem Haushalt auf Verderben und Gedeih vom Ausland abhänig. *wink*

    SMI im September 2011

    boersenspiel wrote:

    Quote

    Turbo Für Dich waren ja eh praktisch nur (Call-)Optionen von Interesse :) . Was hälst Du eigentlich von Goldminen-Aktien? Die müssten ja eigentlich die Performance von Gold noch aufholen, was bisher nicht geschehen ist :?:


    Ja, daher bin ich zum zu schauen gezwungen und dies kann diesmal lange dauern. :cry:

    Ehrlich bin negativ wie noch nie und sehe auch keinen Silberstreifen am Horizont.


    Goldminenaktien haben sicher noch Potential siehe folgenden Artikel und Vergleich.


    http://www.godmode-trader.ch/n…achen-Dampf,a2632675.html