Posts by bvg75

    Re: per SL weg

    alpenland wrote:

    Quote
    per SL 68 raus

    siehe dafür NEP


    Also ich verstehe dich nicht: da schreibst du jede Menge Artikel darüber, welch enormes Potenzial in diesem Titel steckt und dann setzt du einen SL? Traust du deinen eigenen Prognosen nicht?


    Wenn du davon überzeugt bist, dass MELI ein zweites Baidu oder Google werden könnte, dann darfst du die nächsten 5 Jahre nicht im Traum an einen Verkauf denken...

    Re: Zulassung nur mit BMS?

    equity holder wrote:

    Quote
    Mit der BMS kannst du dich einfach anmelden und loslegen mit dem Studium bei dem allg. Jahresstart.


    Spannend!


    Gehe ich recht in der Annahme, dass auf dem Weg ohne BM "nur" ein Bachelor aber kein Master möglich ist?


    Irgend einen Unterschied muss es ja machen, sonst ist jeder der Depp, der bis 20 an einem Gymnasium weilt und in dieser Zeit kein Geld verdient bzw. den mühevolleren Weg über die Passerelle geht...

    WAMUQ

    Affliction wrote:

    Quote
    Freunde... es geht hier doch nicht um ein paar nette %-Kursgewinn. :roll:

    Hier warten im optimalen Fall weitaus höhere Renditen 8)




    Für kurzfristige Zocks & Daytrades gibt es übrigens bessere Werte als WaMu.


    Richtig, aber es spielt eine grosse Rolle für den Fall eines negativen Entscheids! Und diese Möglichkeit besteht halt trotz allem noch immer! Denn wenn ich bis zum Worst-Case-Szenario durch geschicktes Traden 100% raushole bzw. für den halben Preis wieder einsteigen kann, dann habe ich wenig bis nichts verloren gegenüber dem, der seine papiere bis zum Schluss liegen lässt...so einfach ist das!


    Ich gehöre übrigens zu denen, die mit WMI nur noch Traden. Und dafür lasse ich meine 60 WAMPQs bis zum Schluss liegen mit der Hoffnung, dass ich die Kosten dafür durch Kursgewinne bei den WMIs wieder reinhole. Das letzte mal habe ich die WMIs zu knapp 16 Cent verkauft. Seither steht meine Kauf-Order bei 10 Cent...

    Banklehre

    equity holder wrote:

    Quote
    1. Die BM kannst du innert ca. 1.5 Jahren berufsbegleitend nacholen.

    2. Die BMS kannst du wenn du auf die Zulas0sungsprüfung lernst auch gleich weglassen. Die Berufsmatura brauchst du nicht. Der einzige Vorteil den du mit der Bm hast ist, dass du prüfungsfrei zum Studium zugelassen wirst.


    Möchte nicht gerne widersprechen, aber mir scheint die Sachlage etwas anders zu sein:


    Quelle: Sekretariat für Bildung und Forschung


    "Der Ausweis über die Ergänzungsprüfung stellt rechtlich kein gymnasiales Maturitätszeugnis dar. Es öffnet aber zusammen mit einem eidgenössisch anerkannten Berufsmaturitätsausweis den Zugang zu allen schweizerischen universitären Hochschulen und zu allen Studienrichtungen. Zugang zu ausländischen Hochschulen verschafft es nur dort, wo diese freiwillig den Ausweis über die Ergänzungsprüfung anerkennen.


    Die Vorbereitung auf die Ergänzungsprüfung ist frei. Sie kann autodidaktisch oder in einem einjährigen Kurs, den private oder öffentliche Schulen anbieten, erfolgen."


    Du brauchst also sowohl eine BM als auch die erfolgreiche Zulassungsprüfung, um an eine universitäre Hochschule gehen zu können!


    Hier übrigens noch der Link zu den Zulassungsbedingungen (bei Punkt 1.2.1 wird leider klar ersichtlich, dass nur zur Ergänzungsprüfung zugelassen wird, wer über ein eidgenössisch anerkanntes Berufsmaturitätszeugnis verfügt...). :(


    http://www.sbf.admin.ch/htm/th…rellen/Richtlinien_de.pdf

    Banklehre

    Ich finde die Idee einer Umschulung sehr gut und empfehlenswert! Vor allem, da es mit dem KV-Abschluss um ein Vielfaches mehr an Jobmöglichkeiten gibt als mit einem spezifischen Abschluss wie demjenigen eines Elektroinstallateurs oder Polymechs.


    Mir persönlich wäre ein Bankenjob zu stressig, da ich nicht gerne "ellbögle" und mir wiederum nicht vorstellen könnte, den Rest meines Berufslebens hinter einem Schalter oder im Backoffice zu verbingen. (Was ich ja gezwungenermassen müsste, wenn ich mich nicht hochkämpfen möchte...). Zudem trage ich nicht gerne Anzüge, was wiederum schwierig werden könnte bei einer Bank... ;)


    Nichts desto trotz hätte ich wohl ebenfalls das KV gewählt, wenn ich eine Lehre gemacht hätte!


    Von daher: go on Mali-P!! :)

    Gottex

    liska wrote:


    Ich finde es sehr stossend und despektierlich, wenn man solche Äusserungen von sich lässt. Jeder hat ein anderes Verhältnis zum Geld. Für den einen sind 10'000 Franken ein Vermögen während andere für diesen Betrag morgens nicht mal aufstehen würden.


    Darüber zu entscheiden, wie schmerzlich ein Verlust von mehreren Tausend Franken ist, ist einzig und allein die Sache des Betroffenen.


    Aussagen wie: "mach doch wegen diesen paar Stückchen kein Theater" zeugen meiner Meinung nach nicht nur von mangeldem Respekt der Person gegenüber sondern auch von der geringen Wertschätzung des Geldes.


    Und diese Einstellung macht auf mich einen sehr unsympathischen und grosskotzigen Eindruck.


    Ich werde Status Quo vermissen. Ich habe seine Einträge sehr gerne gelesen. Auch wenn ich sein Trading-Verhalten (keine Diversifizierung; das bedingungslose Festhalten an Gottex) nicht wirklich nachvollziehen konnte. Aber die Hoffnung auch eine Wundersame Wendung war wohl stets da. Und somit auch die klaren Gedanken "vernebelt". Ob es bei diesen Kursen tatsächlich Sinn machte zu verkaufen, wird sich zeigen.


    So lange Status Quo wieder ruhig schlafen kann und sich trotz des für ihn grossen Verlusts seine Eigentumswohnung finnazieren kann, war es wohl keine schlechte Entscheidung! Denn ein entspanntes, glückliches Leben ist meiner Meinung nach viel mehr Wert als ein Börsengewinn.


    In dem Sinne: alles Gute Status Quo. Und vielleicht bis bald!

    WAMUQ

    Eine Überlegung wäre noch, einen Teil des Verkaufserlöses sogleich in WAMPQ zu stecken!


    Denn je höher die WMI- und WAMUQ-Aktien klettern (bei gleichbleibendem WAMPQ-Kurs), desto schlechter wird das Risiko-Gewinn-Verhältnis!


    Im Moment erzielt man mit der WAMPQ-Aktie im besten Fall noch immer eine Verdreiundreissigfachung!


    Beim aktuellen WAMUQ-Kurs müssten also bereits 7.26 pro Aktie bezahlt werden, um gleichzuziehen mit der WAMPQ!! Die Chance, deutlich mehr zu gewinnen als mit der "sichereren" Methode, schrumpft also mit jedem weiteren Anstieg der WAMUQ- bzw. WMI-Aktie...


    Ich habe nur noch wenige WMIs in meinem Depot. Wenn der Kurs aber noch mehr anzieht, werde ich sie sofort verkaufen und in WAMPQ wechseln, da es sich immer weniger rechnet!


    Es ist zudem sehr gut möglich, dass nach der Veröffentlichung des Zwischberichts der grosse Einbruch kommt. Nämlich dann, wenn keine klaren Aussagen bzw. Zugeständnisse daraus hervorgehen! Und diese Wahrscheinlichkeit - das wissen wir alle! - ist verdammt gross!


    Lassen wir uns überraschen! :)

    Wohnung Zürich - übrige Geldanlage :) Bodenverlegung

    Noch eine kleine Anmerkung betreffend Mietzins: der Vermieter darf laut Gesetz (OR 269) keinen übersetzten Ertrag aus der Mietsache erzielen.


    Einfaches Rechen-Beispiel:


    - Ein Vermieter kauft die Wohnung für 500'000.- (100'000 Eigenkapital)


    - Bei 3% Hypozins bezahlt er pro Jahr 12'000.-


    - für den Unterhalt und die Renovationskosten wird in der Regel (bei älteren Bauten) mit 2% des Kaufpreises gerechnet, also 10'000.- pro Jahr.


    - Die Wohnung kostet ihn somit 22'000.- pro Jahr


    - Er möchte eine Jahres-Rendite von 4% (auf sein eingesetztes Eigenkapital von 100'000.-) erzielen = 4'000.-


    - Als Mietzins velangt er deshalb Fr. 26'000.- pro Jahr, also ca. Fr. 2'160.- pro Monat.


    Wenn er nun NIE renovieren würde, weil seine Mieter 40 Jahre drin bleiben, sehr behutsam mit den Einrichtungen umgehen und zufrieden sind, wie es ist, so würde er jedes Jahr 14'000.- Rendite einfahren, was stolzen 14% entsprechen würde!


    Und dies wär ganz klar missbräuchlich!


    Ich weiss, es ist ein sehr vereinfachtes Beispiel. Denn irgendwann ziehen diese Leute aus und dann muss das Eine oder Andere gemacht werden. Nur sind nach 40 Jahren somit 400'000 Franken für Unterhalts- und Renovationsarbeiten zusammen gekommen. Und für dieses Geld kann ich mehr als nur renovieren...Man kann sich also wehren als Mieter, wenn man das Gefühl hat, dass der Vermieter Geld einstreicht für eine Leistung, die er nicht erbringt! Wenn jemand von mir 10'000 Franken pro Jahr für Renovations- und Unterhaltsarbeiten abknöpft, dann will ich dafür auch die entsprechende Gegenleistung!


    Ich denke, damit kann man bei einem Vermieter schon einen gewissen Druck erzeugen (wenn auch nur moralisch und ethisch), damit man auch während dem Mietverhältnis hie und da zu einem kleinen Goodie kommt! Je länger man dort wohnt, desto besser stehen die Chancen!

    Re: Wohnung Zürich - übrige Geldanlage :) Bodenverlegung

    weico wrote:


    Danke für den Hinweis und die Klärung. Da gehöre ich in dem Fall auch zu denen, die stets in diesem Irrglauben gelebt und gewohnt haben!

    In dem Fall muss ich revidieren: Diese Lebensdauertabelle kommt nur bei einem Auszug oder bei einem gravierendem Mangel zur Anwendung. Oder wenn es darum geht, eine Mietzinserhöhung nach einer Renovation geltend zu machen.


    Ziehe ich also aus, muss ich den kaputten Spannteppich nicht bezahlen, wenn er älter als 10 Jahre ist. Genau so muss ich die von meiner Tochter vollgekritzelten Wände nicht streichen lassen, wenn der letzte Anstrich länger als 8 Jahre her ist. Oder wenn ich im Frust die Schlafzimmertüre eingetreten habe, muss ich diese nicht bezahlen, wenn auch hier die Lebensdauer abgelaufen ist.


    Trotzdem bin ich der Meinung, dass man mit etwas Goodwill des Vermieters vieles erreichen kann. Auch während der Mietdauer. Denn wie gesagt: wird nie renoviert, zahle ich eigentlich immer viel zu viel. Da streicht der Vermieter den ganzen Gewinn ein.


    Bei mir hat es bislang stets mit der Durchsetzung dieser Forderungen geklappt. (Aber es waren jeweils auch klare Mängel und nicht einfach Renovationen aus reiner Lust). Einmal habe ich den Spiegelschrank und die Toilette kaputt gemacht. In beiden Fällen musste ich nichts zahlen. Einmal habe ich die Wände kostenlos neu streichen lassen und dann kamen noch Unterhaltsarbeiten wie Entstopfungen, Kanalreinigungen und Parkettversiegelung, bei denen ich eh der Minung bin, dass sie in geregelten Abständen geschehen müssen, egal, ob ich ausziehe oder nicht! Und dies klappte auch ohne murren!


    Vielleicht ist also der Vermieter von T15 ebenfalls ein entgegenkommender Mensch und ist trotzdem bereit, einen Teil oder vielleicht sogar die ganzen Kosten der Renovation zu tragen. Obwohl er rechtlich gesehen nicht müsste. Fragen kostet ja nichts! :)

    Wohnung Zürich - übrige Geldanlage :) Bodenverlegung

    Prise Salz wrote:

    Quote
    Wenn ich bvg's Liste anschaue *puuuuh* wie leben in einem 23 jährigen Haus.:)

    Da wäre ja bald ne Totalrenovation nach?^^


    Ja, wenn es ein sozialer und fairer Vermiter ist, dann wird er die ersten Renovationen bei euch demnächst von alleine in die Wege leiten. Wenn nicht, dann liegt es am Vermieter, den entsprechenden Druck zu erzeugen! Die meisten trauen sich halt nicht. Irgendwie verständlich. Aber eben: der Mieter zahlt jeden Monat einen stolzen Batzen dafür...

    Re: Wohnung Zürich - übrige Geldanlage :) Bodenverlegung

    T15 wrote:


    Hallo T15


    Ich würde vor dem eigenhändigen Start zuerst mal eine Offerte des Vermieters einholen. Dieser ist ja verpflichtet, alle 10 Jahre den Teppich zu ersetzen, sofern du dies verlangst. Der neue Bodenbelag dürfte dann (laut Tabelle des schweizerischen Mieter- und Mieterinnenverbands) ca. 80 Franken pro Quadratmeter (inkl. Verlegung) ausmachen. Wenn du schon früher als die erwähnten 10 Jahre einen Ersatz möchtest, dann müsstest du den ensprechenden Fehlbetrag zahlen. Also nach 5 Jahren zahlt dir der Vermieter 40 Franken pro Quadratmeter, den Rest musst du bezahlen etc.


    Sind die Teppiche also älter als 10 Jahre, so musst du selber lediglich den Mehrpreis bezahlen für das teurere Produkt. Wenn das gewünschte Laminat also 120 Franken pro Quadratmeter kostet, so bezahlst du 40 Franken und der Vermieter 80.


    Einen Einfluss auf den Mietzins wird dies nicht haben, da DU die Mehrkosten übernommen hast. Erst der Folgemieter würde, wenn überhaupt, zur Kasse gebeten werden.


    Ich persönlich würde mir also zuerst eine Offerte des Vermieters erstellen lassen. Vielleicht hat er bessere Konditionen als du. Wenn du Glück hast, liegt alles im Rahmen der 80 Franken pro Qudratmeter und du bezahlst keinen Aufpreis... ;)


    Der Vermieter ist natürlich noch so froh, wenn du alles aus der eigenen Tasche bezahlst. Aber das wäre, wie wenn du deiner Haftpflichtversicherung einen Schaden abnehmen und selber bezahlen würdest... ;)


    Diese Renovationskosten sind ja im Mietzins eingerechnet. Also nütze sie auch aus!


    Hier noch ein paar weitere Punkte (immer wieder nachfragen, wann sie zum letzten mal ersetzt wurden!):


    - Cheminèes: alle 25 Jahre

    - Wandanstrich (Dispersion): alle 8 Jahre

    - Türen innen und aussen: alle 25-30 Jahre

    - Beschläge zu Türen und Gummidichtungen: alle 15 Jahre

    - günstiger Laminat: alle 10 Jahre

    - mittlerer Laminat: alle 15 Jahre

    - teurer Laminat: alle 25 Jahre

    - Parkett: 40 Jahre

    - Parkett-Versiegelung: alle 10 Jahre

    - Keramik- und Steinplatten: alle 30 Jahre

    - Kühlschrank: alle 10 Jahre

    - Gas-, Glaskeramik oder Induktionsherd: alle 15 Jahre

    - Geschirrspüler: alle 15 Jahre

    - Dampfabzug: alle 10 Jahre

    - Steamer/ Kombisteamer: alle 10 Jahre

    - Badewanne (acryl): alle 25 Jahre

    - Badewanne (stahl): alle 35 Jahre

    - Lavabo, WC: alle 35 Jahre

    - Waschmaschine/Tumbler: alle 15 Jahre

    - Spiegelschränke (Holz, Kunststoff): alle 10 Jahre

    - Spiegel: alle 20 Jahre

    - Badezimmermöbel aus Holz oder Kunststoff: alle 10 Jahre

    - Armaturen: alle 20 Jahre

    - Schalter und Steckdosen: alle 15 Jahre etc.


    Als Mieter zahlt man jeden Monat für all diese künftigen Renovationskosten. Das ist auch der Grund, warum eine Wohnung zwar nur 800 Franken Hypozins kostet aber trotzdem für 1'800.- vermietet wird. Der Vermieter streicht sich dabei nur einen kleinen Gewinn ein (in der Regel 4.5%). Der Rest geht auf das Konto für zukünftige Renovationskosten. Wer sie nicht geltend macht, ist selber schuld! Und den Vermieter freuts! ;)

    Day

    Typhoon wrote:

    Quote
    wenn sie >50% halten sind deine verkauft. Mehrheitsentscheid :roll:


    Irgendwie macht das für mich überhaupt keinen Sinn: in der Pressemitteilung heisst es: "Adobe macht zur Bedingung für die Übernahme, dass ihr mindestens zwei Drittel der Day-Aktien angedient werden"...


    --> wenn es einfach >50% sein müssten, dann bräuchte es eine solche Bedingung gar nicht, da es ein "alles oder nichts"-Deal wäre!


    Was passiert nun also mit dem restlichen Drittel???


    Ist es denn bei einer Übernahme einer AG undekbar, dass das übernommene Unternehmen weiterhin autonom wirtschaftet und auch gehandelt wird?


    Wäre es möglich, dass Day weiterhin an der Börse kotiert bleibt aber einfach unter dem Regime von Adobe wirtschaften muss? Das wäre ja die perfekte Lösung! (Aber dann wäre jeder blöd, der dem Verkauf zustimmen würde...und dann würde das Management seine Aktien sicher nicht vollumfänglich aus der Hand geben!


    Was passiert nun konkret nach einem erfolgreichen Deal? Einerseits mit der Aktie, andererseis aber auch mit dem Unternehmen Day?

    WAMUQ

    kleinerengel wrote:

    Quote
    Also im Kurs wiederspiegelt sich was ganz anderes..

    Wenn die Aussichten so gut wären, dann müsste dieser einiges höher stehen und nicht noch weiter abbröckeln, also ich bin mir echt nicht mehr so sicher...


    :roll:


    Ich habe heute 30 Stück WAMPQ gekauft und dafür bis auf 2000 Stück alle meine WMI verkauft. Da ich nicht so recht an Beträge über 5 Dollar glaube, lasse ich es mal so bleiben. Falls der Kurs der WMI in den kommenden Wochen nochmals stark unter Druck geraten sollte, würde ich vielleicht wieder ein bisschen aufstocken. Mal schauen. Über 0.1 werde ich aber sicher nicht mehr zuschlagen!


    Weiterhin viel Glück euch allen! :)

    Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

    Ich möchte auch mal meine Meinung zu diesem Thema sehr interessanten Thema äussern.


    Ich habe in meinem bisherigen Leben (bin 35 Jahre alt) drei Phasen durchgemacht. Zunächst war ich während dem Studium am Jobben. In dieser Zeit habe ich mit ca. 2'000 Franken pro Monat gelebt. Ich lebte wie ein typischer Student: Möbel vom Brocki, Essen aus der Büchse und Wohnen in einem subventionierten Studenten-Wohnheim (in einer 9er-WG). Dazu noch ein ÖV-Jahres-Abo. In die Ferien ging es in der Regeln in Gruppen und mit Rucksack und Zelten und oftmals mittels Autostopp. Ich war mir damals (im Alter zwischen 20 und 24) sehr sicher, dass ich auch später nie mehr als 2'000 Franken zum Leben brauchen werde, weil ich ja alles hatte um glücklich zu sein! Also nahm ich mir vor, auch nach dem Studium niemals mehr als 50% zu arbeiten. Wozu auch? Ich hatte mit den 2'000 Stutz pro Monat die geilte Zeit meines Lebens!


    Dann lernte ich kurz vor Ende des Studiums eine Frau kennen, mit der ich die nächsten 6 Jahre zusammen war und ursprünglich auch noch länger zusammen bleiben wollte. Diese Frau war besessen davon, eines Tages (am liebsten heute als morgen) Millionär zu werden und nicht mehr (oder nur noch teilzeit) arbeiten zu müssen. Dies hatte zur Folge, dass ich zunächst während zwei Jahren 100% arbeitete und danach - als ich merkte, dass es viel zu lange dauern würde bis zur Million - während vier Jahren bis zu 200% bei fünf verschiedenen Arbeitgebern krüppelte...


    Wir verzichteten auf sehr Vieles und legten fast jeden Rappen zur Seite. Irgendwann wachte ich auf und merkte, dass es so nicht weiter gehen konnte! Ich fragte mich ernsthaft, ob es sich tatsächlich lohnen würde, das Leben zu verpassen, nur um eines Tages mal Millionär sein zu können! Ich war vom Dauerstress und der Arbeit körperlich und auch seelisch am Ende. Was brachte es mir, jeden Monat 5'000 Franken auf die Seite legen zu können, wenn ich das Leben nicht mehr leben konnte?


    Ich fühlte mich unglücklich, depressiv, phasenweise sogar lebensmüd. Ich erkannte, dass mich die Aussicht auf einen sich abzeichnenden Reichtum bei Weitem nicht so glücklich machte, wie ich es war, als ich einfach mein Leben lebte und an nichts weiteres dachte! Da wusste ich, dass ich einen Schnitt machen musste! Dies tat ich und trennte mich von meiner Freundin.


    Ich versuchte mein früheres Leben wieder zu finden. Doch dies war gar nicht so einfach nach einer so langen Monotonie! Kam noch dazu, dass man nicht gut für immer ein Studentenleben leben konnte. Irgendwann musste der Moment kommen, in welchem man Verantwortung übernehmen sollte. Sei es im Beruf oder im Privatleben (Familienplanung). Als "ewiger Student" wollte ich auf keinen Fall enden!


    Heute habe ich mich für einen Mittelweg entschieden. Mein Ziel ist es nicht mehr, zwanghaft Millionär zu sein oder so viel Geld wie möglich auf die Seite zu legen! Es macht mich weder glücklich noch verspreche ich mir ein besseres Leben davon! Ich möchte einzig und allein eine Art Absicherung fürs Alter. Für "unvorhergesehene Fälle" oder einmalige Anschaffungen wie ein neues Auto oder eine Operation etc. Damit ich mit 65 nicht jeden Rappen zweimal umdrehen muss, sondern meinen Lebensabend einigermassen geniessen kann!


    Doch ich lege nur das Geld auf die Seite, welches ich effektiv übrig habe. Nicht, weil ich bewusst auf etwas verzichten musste, was ich mir eigentlich hätte gönnen wollen, sondern weil es einfach am Ende des Monats übrig war! Und wenn nichts übrig bleibt, dann hats halt nicht sollen sein.


    Übrigens finde ich die Ideen von Stillhalter sehr gut: Sparen ohne es zu merken!! Genau so muss es sein! Wenn ich die Preise vergleiche oder die Getränke von zu Hause mit zur Arbeit nehme, oder statt im Tankstellenshop im Aldi einkaufen gehe, habe ich viel Geld gespart, ohne dabei auf irgendetwas verzichten zu müssen!

    Was ich für mich persönlich nicht so gut finde, ist z.B. etwas zu essen, nur weil es Aktion war im Laden. Denn hier wird mein Leben bereits wieder durch meinen Spardrang beeinflusst und gesteuert! Wenn ich riesige Lust auf ein Fondue habe, dann machen mich vier Nature-Joghurts nicht glücklicher, nur weil sie gerade im Sonderangebot waren und nur ein Fünftel des Fondues kosten! ;)



    Ich war zu oft in der Situation, dass ich mir bestimmte Dinge nicht geleistet habe (z.B. eine Massage, eine Kutschenfahrt, ein Alpamare-Eintritt, Ein 6-Gang-Romantik-Dinner, neue Kleider etc.), weil ich ausgerechnet habe, wie viel Geld ich stattdessen auf die Seite legen könnte! Wenn man so anfängt zu rechnen, hat man zwar deutlich schneller diese Million beisammen. Doch man verzichtet im Leben auf immer mehr...irgendwann einmal wird man zu einem zweiten Dagobert Duck (oder Ingvar Kamprad) und damit zum personifizierten Geiz!


    Ja, und dann kommen wir schon zum nächsten Problem:


    Was passiert, wenn ich nach 25 Jahren eisernen Sparens (z.B. jeden Monat 2'000 Stutz und etwas Anlageglück) diese Million habe? Wenn ich mehr als einen Viertel meines Lebens mit Verzichten und Entbehren verbracht habe. Wenn ich dann mit 45-50 Jahren endlich, endlich soweit bin? Kann ich dann einfach das "neue" Leben geniessen? Kann ich einfach "umswitchen" und ab sofort wieder auswärts essen, neue Kleider kaufen, in den Ausgang gehen, Veranstaltungen besuchen, mein Traumauto kaufen, in die Ferien reisen etc.?


    Oder ist es nicht viel eher so, dass ich mir in diesem Moment sage: "jetzt habe ich es so lange geschafft zu verzichten, da schaffe ich es auch noch 10 weitere Jahre! Dann habe ich nämlich bei gutem Wirtschaftsgang schon zwei Millionen!" Oder ich sage mir: "muss das jetzt sein? Jetzt habe ich so lange verzichtet und nun soll ein grosser Teil des Geldes für ein einziges Auto herhalten?"


    Worauf will ich hinaus?


    1. Man vergisst gerne einmal die Zeit des Sparens und des Verzichtens als wichtigste und "verpasste" Lebenszeit zu zählen! (Dies wurde hier bereits einige Male treffend erwähnt!)


    2. Der Mensch überschätzt gerne den Einfluss des Reichtums auf die Zufriedenheit und das Glücklichsein!


    3. Je härter man Geld erspart hat, desto weniger gern trennt man sich davon! (Deshalb schmeissen die Millionärssöhne und -töchter oder auch Lotto-Gewinner ihr Geld in der Regel gerne und dekadent zum Fenster raus, während jemand, der hart dafür gearbeitet hat, sehr gut nachdenkt, bevor eine Anschaffung getätigt wird!). Ein Argument mehr, warum die wenigsten Menschen (auch hier gibt es natürlich Ausnahmen!) ihr Geld nach dem mühsamen Sparen auch wirklich frei und ungehemmt geniessen und ausgeben können! Sie haben es irgendwie "verlernt" oder es reut sie ganz einfach! (man stelle sich vor: 10 Jahre Chrampf und Verzicht für einen Luxus-Flitzer...)


    So, das waren meine Gedanken zu diesem Thema. Ich mag jedem von euch diese Million (und von mir aus noch viel mehr...) von Herzen gönnen. Ich denke einfach, dass viel zu viel davon gesprochen wird, wie es am Schnellsten geht, als viel mehr, wie man den Weg dorthin gestaltet und wie man mit diesem erlangten Reichtum schlussendlich umgeht!

    Lottogewinn; Anlage

    Karat1 wrote:

    Quote
    Bei 20 Mio. Vermögen und Fr. 400'000 Einkommen fallen erhebliche Steuern an. Vom Vermögensertrag bleibt nicht mehr sooooo viel übrig zum Leben. Da musst Du bereits weiteres Kapital verzehren. Wenn Du noch jung bist ist das Kapital, je nach Lebenswandel dann sehr schnell mal aufgebraucht. Natürlich könntest Du mit dem Ertrag und dem Kapitalverzehr einige Jahre "seeeehr" gut leben.

    Karat


    Karat, du scheinst aber sehr viel Geld zu brauchen, um einigermassen gut leben zu können! ;)


    Beo 400'000 Franken Nettoeinkommen pro Jahr und einen Vermögen von 20 Mio bezahlst du in der Stadt Zürich total ca. 260'000 Franken Steuern. Da bleiben dir immer noch jedes Jahr 140'000 Franken zum leben ohne arbeiten zu müssen! Es gibt doch tatsächlich Menschen, die arbeiten und haben nicht mal annähernd so viel pro Jahr! Also für mich würden 140'000.- pro Jahr locker reichen, um glücklich und zufrieden leben zu können (gut, ich würde wohl auch nicht ganz mit Arbeiten aufhören, da mir mein Job grossen Spass macht). Aber da hat halt jeder so seine eigenen Präferenzen.

    Lottogewinn; Anlage

    Also wenn ich so viel Geld gewinnen würde, dann wär mein Ziel nicht, noch mehr Geld daraus zu machen. Einen Teil würde ich nehmen, um mir alle meine Wünsche zu erfüllen und den Rest (da werden bestimmt noch 20'000'000.- übrig sein) würde ich in 10-Jährige Kassenobligationen investieren und von da an nur noch vom Zins leben! (bei 2% Jahreszins macht dies 400'000 Franken pro Jahr! Wem das nicht reicht, dem kann ich auch nicht mehr helfen!!) ;)

    Fussball WM 2010

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Bin zwar kein Spezialist aber soweit ich weiss wird im Eishockey ein Tor elektronisch angezeigt. Und Abseits gibt es auch nicht. einige Eishockye-Ligen (z.B. die amerikanische NHL lassen Videobeweise zu. Hierzu ist eine Kamera über dem Tor montiert).


    Im Eishockey wird das Tor nicht elektronisch angezeigt, sondern durch einen Torrichter, der hinter der Bande steht und den Knopf drücken muss, wenn der Puck über der Linie ist.


    In der Schweizer Profi-Liga darf der Schiedsrichter aussschliesslich die Tor-Kamera konsultieren, wenn es darum geht, ob der Puck im Tor war oder nicht. Auch wenn das Fernsehen bessere Bilder liefern würde, so muss er sich mit der "billigen" Variante begnügen. Er darf auch nur gerade entscheiden, ob es Tor war oder nicht. Er dürfte also nachträglich weder ein Torraum-Offside noch ein Foul ahnden, sondern nur gerade "Puck hinter der Linie oder nicht!" bzw. "Puck korrekt über die Linie spediert oder nicht!"


    Hier sehen wir, dass im Eishockey klar geregelt ist, unter welchen Umständen ein Videobeweis zugelassen wird. Es geht im Eishockey also nicht um Offsiede-Enscheide (Offside gibt es im Eishockey sehr wohl, nur regt sich niemand darüber auf, weil selbst bei einem 1 gegen 1 der Torhüter noch immer die bessere Chance hat das Tor zu verhindern!) sondern einzig um die Frage nach Tor oder nicht Tor.


    Auch im Eishockey gibt es ab und zu die Situation, dass der Schiedsrichter 5-6 Minuten lang das Video konsultiert. Zu behaupten, dass dieser Unterbruch dem Spiel nicht gut tun würde, ist absoluter blödsinn! Erstens können sich die Spieler in dieser Zeit erholen und zweitens gibt es nichts Spannenderes als auf den Entscheid des Schiedsrichters zu warten. Denn dieser entscheidet unter Umständen über Sieg oder Niederlage!


    Übrigens ist die Akzeptanz der Schiris im Eishockey massiv grösser als im Fussball. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass sie erstens Profis sind und zweitens ein ein viel kleineres Feld zu überblicken haben!


    Ich kann mir aber schon einen Grund vorstellen, warum der Videobeweis bzw. der Chip im Ball nie kommen wird: der Fussballer braucht Ausreden und Entschuldigungen, warum er verloren hat. Die Schuld auf den Schiri abschieben zu können, macht einen Spieler bzw. eine Mannschaft zufriedener als wenn er bzw. sie weiss, dass es die eigene Schuld bzw. das eigene Unvermögen war.


    Die Engländer werden auch heute noch stolz auf ihre WM-Mannschaft sein. Denn man hat nur wegen dem Schiri verloren! In Wirklichkeit haben sie enttäuscht! Doch der Trainer kriegt einen neuen Vertrag! Und war Rooney eigentlich auch dabei? ;)


    Die Schweizer haben ihren Meinung nach nur wegen dem Schiri die Finalrunde verpasst. Dass die eigene Leistung spielerisch ungenügend war, blenden sie gerne aus!


    Die Südafrikaner wären ohne Massimo Bussaca bestimmt bis den Final gekommen (so zumindest aus der Sicht des arroganten Trainers) und Sepp Blatter gibt ihnen auch noch Recht, in dem er den Sündenbock nach Hause schickt...


    Einzig die Franzosen können sich bei niemandem beschwerden. Die waren einfach nur grotten schlecht!


    Dafür wissen die Iren, dass sie mit einem anderen Schiri bestimmt an die WM und mindestens in die Achtelfinals gekommen wären... (und ich kann mir gut vorstellen, dass die Spieler damals trotzdem eine Siegesprämie erhielten...)


    Man sieht schön: so lange der Schiedsrichter Fehler macht, haben die Mannschaften wunderbare Ausreden und müssen die Fehler nicht bei sich selber suchen! Gibt es etwas Schöneres? Das ist wie ein Freipass! Denn man kann immer schön behaupten: "Ohne diesen Fehler wäre alles ganz anders herausgekommen!" Und keiner kann es widerlegen!! ;)


    Und deshalb wird es wohl (leider) nie einen Videobeweis für Tatsachentscheide oder einen Chip im Ball geben...


    Noch ein Letztes: irgendwie völlig blödsinnig, dass es erlaubt ist, einen Spieler nachträglich zu sperren, weil man auf den TV-Bildern eine Tätlichkeit gesehen hat. Aber ein gültiges Tor zu geben, das ist dann nicht erlaubt.

    Wenigstens erlauben es die einzelnen Fussball-Ligen, ein Spiel komplett zu wiederholen, wenn ein Tor zu Unrecht gegeben wurde und der Spielausgang nicht klar war! So z.B. beim Legendären Phantom-Tor von Nürnberg gegen Bayern München 1994. :D


    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Dafür wurde das Spiel Duisburg gegen Frankfurt nicht wiederholt, weil das Tor keinen Einfluss auf den Spielausgang hatte!


    http://bazonline.ch/sport/fuss…ichterChef/story/17510015

    WAMUQ

    Zyndicate wrote:

    Quote

    HT Tr8 wrote:


    Sorry, aber was sind die Commons? normale Aktien???


    Besten Dank


    Ja, die ganz normalen WAMUQ bzw. WMI-Aktien, die du für knapp 16 bzw. 12-13 Cents erwerben kannst! (Die hast du ja nun in deinem Depot!) ;)

    WAMUQ

    Affliction wrote:

    Quote
    Wahuq (Trust-Prefs) müssten als erstes bedient werden. Die werden ebenso separat von den P's & K's vor Gericht vertreten.


    Das ist aber gar nicht gut! Denn deren Gewinnpotenzial ist ja bei lächerlichen 100%! also könnte es durchaus passieren, dass einzig und allein die WAHUQ bedient werden und alle anderen leer ausgehen. So quasi als "fauler Kompromiss...".


    Wobei dann die treuen Aktionäre auch leer ausgehen würden, da diese ja nicht automatisch zu Trust-Prefs wurden, oder?


    Zur Zeit wären in dem Fall die 1'000er Prefs die beste Absicherung, wenn es um die Renditemöglichkeit durch Prefs geht!


    Oh mann! Ich bin mal wieder hin- und hergerissen. wie schön wäre es, wenn ich nur mal schnell in die Zukunft reisen könnte... ;) Ich würde euch zu Millionären machen bzw. vor einem Verlust bewahren... :)

    Evolva (EVE)

    sariv3114 wrote:

    Quote
    ...und das Verhaltensmuster (Intraday) passt wieder ins Schema. Tageshoch, dann kleiner Schock bei einbrechendem Kurs, und dann langsam wieder steigender Kurs Richtung Tageshoch.

    Mal schauen.


    Bist du nicht auch der Meinung, dass ein Preis zu 2.50 zu teuer ist? Es gibt für mich zur Zeit schlicht keinen Grund, warum der Titel auf Dauer (ohne Resultate) über 2.- notieren sollte!