Posts by Stillhalter

    HELP! Berner will nach Zürich!

    Bezüglich Steuersatz: Es gibt nicht nur Winterthur oder die Stadt Zürich, da gibt es noch sehr viele Gemeinden, die einen bedeutend tieferen Steuersatz bieten und trotzdem eine kurze Reisedauer zum Zentrum bieten. Man muss nicht zwingen voll inmitten einer Stadt leben.


    Natürlich sind 2400 bezahlbar, die Frage ist, ob es notwendig ist. Reist man mit dem ÖV nicht gross in der Schweiz herum, so ist es durchaus relevant, ob man nun ein Abo für 500.-, 1'500.- oder 2'400.- benötigt, zumal ja eventuell auch noch andere Familienmitglieder pendeln. Bei MF mag das vielleicht nicht so sein, aber wenn z.B. eine vierköpfige Familie jeden Tag pendelt, dann sind das relevante Ausgaben, die man berücksichtigen sollte bzw. in den Mietvorstellungen der jeweiligen Regionen miteinfliessen lassen sollte, geschweige denn vom Reiseweg, der Kosten ganz anderer Natur mit sich bringt.


    Zur ZHAW: Nunja, wer weiss. Der explizite Wunsch an der ETH zu studieren lässt jedoch darauf schliessen, dass hier ein Bedürfniss an hochstehender Wissenschaft besteht. Die ZHAW deckt schon nicht gerade dieses Segment ab.

    Ich habe schon oft mit Studenten aus Winterthur gesprochen, die jeden Tag nach Zürich pendelten, wirklich lustig hats keiner gefunden.


    Ich wohne übrigens weder in der Stadt Zürich noch in Winterthur.

    HELP! Berner will nach Zürich!

    GoWild88 wrote:

    Quote
    Höngg ist sehr schön von der Lage her,würde ich dir einfach aus dem Grund nicht empfehlen da nur schon wieder recht lange an die zentralen Orte hast und durch den grossen Verkehr alles noch verdoppelt wird. ETH, Uni usw. sind alle auf der anderen Stadt Seite in Richtung Kreis 6.


    Naja, ich würde jetzt nicht gerade behaupten wollen, dass die ETH am Hönggerberg auf der anderen Seite der Stadt liegt. Dort sind gewisse Fakultäten bereits fest verankert, Tendenz klar steigend. Der Hönggerberg wurde von der ETH bestimmt nicht "Science City" getauft, weil dort bloss ein einzelnes Gebäude stehen soll. Es gibt z.T. sehr ambitiöse Pläne mit dem Hönggerberg.


    Zumal die ETH, sowie die Uni über die ganze Stadt Zürich verteilt sind. Auch wenn die Distanz der einzelnen Gebäude (bzw. diverser Fakultäten) gemäss Luftlinie sehr gering scheint, so macht es zu den Stosszeiten einen wahnsinnig grossen Unterscheid zu welchem Gebäude der Uni / ETH man muss. Mit anderen Worten: Die Information, dass Deine Tochter, MF, studieren möchte, ist praktisch wertlos. Man müsste noch wissen welche Studienrichtung sie wählen wird, das ist aber wohl zu viel verlangt, ausser sie beginnt gleich in einem Jahr und ist sich sehr sicher.


    Da sich hier relativ viele Befürworter von Winti melden, möchte ich noch zwei Aspekte mit einbringen:


    - Hoher Steuersatz

    - Hohe Billet-Preise in die Stadt Zürich


    Das sind ebenfalls Kosten, die Du einplanen solltest. Braucht Deine Tochter nur ein Abonnement für die Stadt Zürich, so wird dies rund 500 CHF kosten, muss sie jedoch jeden Morgen von Winti auf Zürich pendeln, so kostet dies gleich 1'000 CHF mehr.


    Zumal, je nach dem, wo man in Winti wohnt, wird dann der Weg zur Uni / ETH, je nach dem wo man hin muss, zu einem echt aufwändigen Unternehmen, 2 Mal umsteigen muss man einplanen, sofern man nicht direkt am Bhf Winti wohnt.

    Roche

    plenaspei wrote:

    Quote


    Beispiel: Wenn ein Medikament eine möglichen Umsatz von 100 000 000.-- hat, die Wahrscheinlichkeit für eine Zulassung nach einer erfolgreiche Phase II Studie bei 30% liegt, werden die 30 000 000.-- per zu erwartendem Zulassungsdatum in die Analyse mit einbezogen.


    Schönes Lehrbuchwissen :)


    Zugegeben, ich hätte gedacht, dass Roche schneller unter 135 sinkt, aber es hat sich dennoch für mich gelohnt vor rund fünf Wochen auszusteigen. Der Titel notiert nun über 10% unter meinem Verkaufspreis, aber ich denke, da haben wir noch etwas Potential *wink*

    SMI im November 2011

    Zu Japan: Ist bei dieser Verschuldungsquote eigentlich miteinberechnet, dass Japan relativ viele ausländische Staatsanleihen hält? Japan besitzt ja über 900 Mrd. USD US-Staatsanleihen. Die Netto-Verschuldung würde dadurch ja grundsätzlich deutlich tiefer ausfallen? Sollte man, imo, nicht ganz ausser Acht lassen.

    SMI im November 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Stillhalter wrote:


    Ca. 1 Mio Euro pro Gramm ;)


    Nicht gerade billig :?


    Ansonsten würde ich mich auch dazu melden Gold für 100'000$ pro Unze zu schürfen. Leider hat sich noch niemand auf meine Offerte eingelassen, warum nur? :(


    e: Noch eine Anmerkung: Diese Thematik bezieht sich nicht nur auf Gold, sondern auch auf Aktien, oder ähnliches. Nur weil eine Firma ihre Produkte zu höheren Kosten produziert, ist der Wert der Firma dadurch nicht einfach höher, ganz im Gegenteil: Die Firma wird vermutlich demnächst Ramschstatus haben und in den Konkurs gehen. Ich insistiere hier so vehement, weil dies wirklich eine massive Fehlannahme des Marktes ist, das irgendwelche Kosten den Marktpreis beeinflussen würden. Das ist höchstens dann der Fall, wenn eine unbedingte Notwendigkeit besteht, dass dieses Gut gekauft werden muss. Glücklicherweise dürfen wir davon ausgehen, dass in solchen Fällen entweder der Markt dies von selbst regelt (Substitution o.Ä.) oder der Gesetzgeber einschreitet.

    SMI im November 2011

    cHäRäR wrote:

    Quote
    Sorry nochmals kurz zum Gold.

    Ich denke die Förderkosten kann man als so eine Art Preisuntergrenze ansehen.


    Nein. Einfach Nein. Es tut mir leid, aber: Nein.


    Wenn Produktionskosten/Förderkosten als Wertuntergrenze fungieren sollten, könntest du einen Grossteil der betriebs-, volks- und finanzwirtschaftlichen Lehre sofort in die Tonne treten.


    Das hat auch nichts mit 'ich denke' zu tun. Das wäre so, als wenn 'du denken' würdest, dass ein mathematisches Axiom oder Gesetz nicht gelten würde, so funktioniert es einfach nicht.


    Ramschi hat das schon bildlich aufgezeigt, aber stell Dir doch mal folgendes vor: Du möchtest Spaghetti kaufen und bist bereit maximal 5.- dafür zu bezahlen. Nun kommt der Verkäufer und sagt, dass er für die Produktion 20.- bezahlt hat. Natürlich kaufst Du dir nun Penne und keine Spaghetti. Der Verkäufer findet keine Abnehmer und geht bankrott, über kurz oder lang. Ganz ähnlich ist es mit Gold. Theoretisch könnte man Gold auch durch eine Kernspaltung / Transmutation herstellen, der Goldpreis müsste aber weit (!) über dem momentanen Wert liegen, damit sich dies rentieren würde. Hast Du denn nun schon irgendwo eine Schlagzeile gelesen, dass der Goldpreis massiv angestiegen ist, weil nun neue Wege zur Produktion von Gold entdeckt wurden? Nein, weil es total irrelevant ist.

    SMI im November 2011

    Bäri wrote:

    Quote

    Ramschpapierhaendler wrote:



    Da hast du völlig Recht.


    Aber wenn ich weiss, dass ein neues Auto, das ich kaufen will Herstellkosten (Förderkosten) von 20000.- benötigt, warte ich nicht, bis der Preis womöglich bei 10000.- landet, ich schlage vorher zu.


    Der Vergleich einer individuellen Nutzware mit Gold ist jedoch nicht ganz zulässig.


    Bei Gold würde ich dir unbedingt anraten die Förderkosten in keinster Weise zu berücksichtigen. Die globalen Wertvorstellungen machen keinen Halt bei irgendwelchen Förderkosten. Es ist plausibel, dass Dein favorisiertes Automodell unter 20'000.- nicht mehr hergestellt würde und Du damit gänzlich darauf verzichten müsstest. Gold jedoch, grundsätzlich völlig fungibel, ist in einer grossen Menge vorhanden und, theoretisch, kann auch über zehn Jahre hinweg gar kein Gold mehr gefördert werden, wenn der Marktpreis es nicht zulässt. Insofern könnte der Goldpreis, theoretisch, bis auf seinen industriellen Wert sinken, ganz egal, wie hoch die Förderkosten sind. Die Fördermenge richtet sich in so einem Fall ganz klar nach dem Preis. Muss so sein, denn im Gegensatz zu Autos wird Gold global an Börsen gehandelt. Über den Versuch eines Förderers seinen überteuerten Preis mit hohen Förderkosten zu rechtfertigen, würde die globale Anlegerschaft wohl nur schmunzeln.

    SMI im November 2011

    Natürlich entsteht Wert nicht durch Kosten. Wäre ja noch schöner.


    Ein steigender Wert ermöglicht alternative Produktionswege, was tendenziell die Menge zusätzlich erhöht und die Wertsteigerung tendenziell abbremst.

    Entsprechend kann man davon ausgehen, dass bei sinkenden Goldpreisen alternative Fördermethoden entfallen und die neu geschaffene Goldmenge abnimmt, dies verknappt das Neuangebot, was indirekt zu einer Art 'Preisstütze' führt, da bei abnehmendem Angebot, theoretisch, der Preis wieder etwas ansteigen bzw. weniger stark sinken lässt. Die Förderkosten von Gold kann man also, wenn man möchte, als eine Art Stabilisator des Goldpreises ansehen. Die Förderkosten sind aber ganz bestimmt kein Garant für irgendwelche Handelskurse.

    Schweizerische Nationalbank (SNBN-Aktie)

    Christina 007 wrote:

    Quote
    @ Minerva

    Bitte nimm zum Thema Stellung und unterlasse das Gezänke.


    Es liegt auf der Hand, dass weitreichende Argumente für die Aufwertung des Sfr. verantwortlich sind und dies nicht einfach auf reine Spekulation zurückzuführen ist, wie es einem die Medien gerne zu vermitteln versuchen. Wer sich mit der Materie auseinander gesetzt hat, weiss, dass es bei einem täglichen Devisenvolumen von über 5'000'000'000'000 USD einigen, wenigen "bösen" Spekulanten nicht möglich ist, eine der etabliertesten Währungen - ohne Grund - um beinahe 25% aufzuwerten. Das sind gesamtwirtschaftliche Mechanismen, die dazu führen. Die Summe aus den Überlegungen vieler Millionen Individuen, und somit ist dieser Vorgang relativ stark, und begründet und es kann massive, katastrophale Folgen für die gesamte Schweizerische Volkswirtschaft haben, wenn die Nationalbank zu euphorisch irgendwelche ominösen Wechselkurse vorgibt. Die SNB hat viel Einfluss, kann damit aber auch sehr viel zerstören.


    Zumal die "bösen" Spekulanten, wie Du sie kurz - im Kontext - erwähnt hast, effektiv eine Daseinsberechtigung haben. Sei dies als Arbitrage-Händler, welche Nachfrage und Angebot ins Gleichgewicht bringen, oder als Individuen, welche Risiken übernehmen, welche von Industrie und Souverän nicht übernommen werden möchten. Passend der Vergleich von Kostolany als Schmiermittel des Marktes. Damit möchte ich nicht alle Taten der "Spekulanten" (ich mag den Begriff sowieso nicht...) rechtfertigen, aber das Bild, welches momentan in der breiten Masse über eben jene vorherrscht, ist grundsätzlich nicht richtig und hat wenig mit der Realität zu tun bzw. ist einfach zu oberflächlich und geht zu wenig in die Materie ein. Aber was will man schon von Journalisten erwarten?


    Deine Argumentation lässt entsprechend darauf schliessen, dass Du der selben reisserischen Hetzjagd verfallen bist, wie es momentan ein Grossteil der Bevölkerung ist.

    Re: Aus der Welt der Träume!

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Kurz: Nicht jeder Kritiker am aktuellen Kapitalismus ist zwangsläufig ein Sozialist.


    Ich würde vielleicht sogar so weit gehen, dass jemand, der den momentanen Kapitalismus in keiner Weise kritisiert, gar kein richtiger Ökonom/Kapitalist sein kann. *wink*

    SMI im Oktober 2011

    Da hat mein Ausflug ins cash-Forum diesmal nur wenige Minuten, wenn überhaupt, gedauert.

    Schon wieder genug gelesen, für eine Woche.


    Besten Dank @ Meveric.

    Selten so ein Blödsinn gelesen. Melancholie vermischt mit Selbstmitleid und Vergangenheitsromanze, oder wie siehts genau aus? Du überschätzt Deine Generation masslos. Aber wer tut das denn schon nicht.


    Uuuund.. bye!

    Roche

    "Dumms Züg" ist die Aussage, dass Roche nicht unter 135 fallen kann, weil sie eine gute Pipeline besitzen. *wink*

    Roche

    Die Pipeline war schon vor sechs Monaten gut gefüllt, das hat die Aktie aber nicht zurückgehalten kurzfristig unter 120 zu gehen *wink*

    UBS

    http://www.finews.ch/news/bank…m-weltweiten-aktienhandel


    Diese Meldung ist definitiv positiv. Da sind irgendwelche Argumentationen mit Empfehlungen, Nationalbanken und Hypothekarkrisen fehl am Platze. Die Kunden (Kunden! Eigenhandel exklusive) der UBS haben weltweit das grösste Transaktionsvolumen verursacht, die UBS wird dadurch wohl gut verdient haben.


    Die Bank kann noch so schlecht sein, diesen Job haben sie offensichtlich hervorragend erledigt. Das darf man auch einmal sagen, ansonsten sollte man seine Objektivität in Frage stellen.

    ABB

    Heute bei 19.00 erste Tranche eingekauft. Wollte noch vor dem langen Wochenende dabei sein, da ich fest davon überzeugt bin, dass der US-Wahnsinn am 2. August vorerst erfolgreich hinausgeschoben wird.


    ABB ist einer meiner Topfavoriten im SMI, arbeitet solide und hat volle Auftragsbücher, ausserdem sehe ich noch allfälliges Potential, falls die Anti-Atom-Phase anhalten sollte (ich denke da an den 700 Mio USD Auftrag an ABB für das Netz eines Windparks, o.Ä.).

    Roche

    boersenspiel wrote:

    Quote


    Zwar noch etwas verfrüht, aber wenn die da wirklich etwas hinkriegen, in ein paar Jahren, könnte das eine grössere Goldgrube geben :)


    Aber eben, noch in sehr weiter Ferne. Trotzdem schön zu hören, wenn auch in dieser Hinsicht Erfolge erzielt werden können, gar nicht nur finanziell, sondern auch ideologisch bzw. menschlich.

    Roche

    Neu-SG wrote:

    Quote
    ich bin bei der Dividende rein... also so 137 EP... hab nen schönen Gewinn, will aber irgendwie noch nicht realisieren. die steigt auch an schlechten SMI-Tagen.... bin unschlüssig


    Meine erste Tranche Roche habe ich gekauft, nachdem Avastin die Zulassung verloren hatte. Das ist nun einige Monate her, seither wurde immer kritisch von Roche geredet, die Aktie dümpelte bestenfalls planlos vor sich hin, oder sogar deutlich nach Süden gerichtet. Seit ca. zwei Wochen wird die Lage besser und nun möchtest du schon verkaufen?


    Das wäre meiner Meinung nach ein Fehler, ich denke die Chancen stehen gut, dass du über deine 8% Rendite kommst. Vor allem, da ich ebenfalls, nicht wirklich bessere Alternativen sehe. Auch bei der Zürich ist Vorsicht geboten.

    SMI im Mai 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Stillhalter wrote:


    Stimmt. Und bis jetzt hatte ich ja auch recht ;)


    Nicht wirklich. Du prognostizierst viel mehr als nur einen höheren Goldkurs, was bisher dein einziger Treffer darstellt.