Posts by felix.w

    börsenastrologie

    Anscheinend glauben einige an dieses Astrozeugs. An Charttechnik glauben noch mehr. Und an Homöopathie noch einige mehr (wie kürzlich gezeigt).


    Gemeinsam haben alle, dass deren Wirksamkeit nie wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Astrologen und Chartisten können Wendepunkte in Kusverläufen korrekt vorhersagen? Immer wenn man die zeitliche Toleranz ex post entsprechend anpasst!


    Anscheinend kann niemand den Wahrheitsgehalt dieser Methoden mit hinreichender Signifikanz nachweisen. Doch das *Gefühl* oder *Glaube* daran, dass solche Prognosen stimmen, reicht anscheinend dafür dass man dafür Geld ausgibt.

    Anregungen & Tipps für Fondsanlage

    Ich empfehle ein passiven Index Fond zu kaufen. Besonders im Moment sind zyklische Indexanlagen vorteilhaft. Z.B. ein ETF auf den SMI. Auch wenn ich nicht glaube, dass der nochmals stark fällt kann natürlich immer ein unvorhersehbares Ereignis eintreffen das den ganzen Index fallen lässt. Dann hast du Pech gehabt.


    Alternativ auch in Form eines Strukturierten Produkts mit Kapitalschutz. Z.B. hast du da ein Floor von 95 Prozent (Verlust nie grösser als 5% von investierten Kapital), partizipierst einfach gering schwächer am Kursverlauf vom Index. Einfach ein möglichst vertrauenswürdigen Emittent wählen, z.B. ZKB. (Auch wenn das Risiko dass der Emittent hopps geht anscheinend sehr klein ist. LB hats auch getroffen)

    Sharewise.com - Euer Depot!

    Scheinbar kann man bei SW Depot-Wettbewerbe starten. Wer erstellt ein Cash-Forum Wettbewerb?


    Ich bin eher für eine kurze Dauer, 3 oder 6 Monate. Ein Jahr ist zu lang.

    börsenastrologie

    Fragt sich nur wenn einer tatsächlich brauchbare Vorhersagefähigkeiten hat, warum profitiert dieser nicht selbst davon? Warum hat so jemand es nötig darüber zu plaudern oder sein Wissen irgendjemandem weiterzugeben?

    Um mein eignes Trading Tool zu bauen, möchte ich historische Kurse schweizer Aktien (und später auch von Obligationen und Derivaten) in Excel einfügen. Schlusskurse reichen mir.


    Gefunden habe ich sowas auf http://www.six-swiss-exchange.com . Wenn man eine Aktie anklickt kann man unter Marktdaten, Historische Werte, Download Preise und Volumina das Zeugs, für Excel herunterladen.


    Das ganze will ich aber automatisieren, damit ich nicht jeden Tag X Aktien von Hand die Kurse aktualisieren muss. Ich kenne mich einwenig aus mit VBA und auch mit der Web-Query Funktion von Excel.


    Leider ist die SIX Webseite nicht so einfach konzeptiert, dass man per Direktlink an die Daten kommt. Wie kann ich mein Vorhaben trotzdem realisieren. Gibt es alternativ einen anderen Anbierer (gratis) von historischen Kursen schweizer Aktien (in CHF!)? Oder gibt es fixfertige VBA Programme für Excel die das (für schweizer Aktien) machen?

    Kursschwankungen innerhalb 24h

    selekta wrote:

    Quote

    Quote:


    Träum weiter in deiner Zuckerwattenwelt aus Glockenkurven, Uniprofessoren, Finanzmarkttheorie, fähigen, altruistischen Politikern und effizienten Märkten.


    Wake up, stupid!


    Es wurde nach einer mathematischen Erklärung gefragt. Solche klassische Finance ist bestimmt sinnvoller als der blinde Glaube an irgendwelchen Chart-Hokuspokus.


    Ich habe das Gefühl ich bin falsch hier. Goodbye.

    Kursschwankungen innerhalb 24h

    Die Kursschwankungen sind nicht voraussehbar und bewegen sich nicht nach Mustern wie bspw. einer Sinusbewegung.


    Mathematisch bzw. stochastisch modellieren kann man die Kursbewegungen beispielsweise im Random Walk Modell. Dabei wird angenommen dass die Renditen normalverteilt sind mit einer bestimmten Standardabweichung (Volatilität). Die Kurspreise sind lognormalverteilt.


    Die Standardabweichung kann man empirisch aufgrund historischer Daten bestimmen.


    Das Modell kann auch komplizierter gestaltet werden, indem z.B. die Volatilität von anderen Faktoren (wie z.B. dem Preis oder der Zeit) abhängig gemacht wird.


    Die Zufallsrenditen können auch verzerrt berechnet werden. Dies falls eine Autokorrelation der Renditen von ungleich null besteht. In diesem Fall ist (wie oft in der Realität) ein Trend erkennbar.


    In diesem Excel File ist ein solches Random Walk modell.

    Abstimmung Erwiterung Freizügigkeitsabkommen mit der EU

    Es gibt Probleme mit Ausländern: viele sind kriminell, viele sind Rentenbezüger (Scheininvalide usw.), viele sind billiger, viele sind qualitativ den Schweizern unterlegen (wie hier behauptet wurde)...


    Warum aber sollen alle diese Probleme mit Einschränkungen der Personenmobilität geregelt werden?


    Kriminalität: Ausbau der Polizeikräfte, und härtere Strafen sind effektiver als Einwanderungsstopps. Kriminelle sind eh immer mobil.


    Sozialmissbrauch: ist ein Problem welches auch unter Schweizern auftaucht. Die Rentenvergabe muss viel restriktiver erfolgen und Renten müssen geringer sein als ein Arbeitseinkommen, damit kein perverser Anreiz entsteht vom Staat zu leben als zu arbeiten.


    Viele ausländische Arbeitskräfte sind billiger als Schweizer, gehen aber auch einfacheren Arbeiten nach. Schweizer können sich auf ihre (in der Regel kompliziertere) Arbeiten konzentrieren. Dies ist ein einfaches Beispiel der produktivitätssteigernden Arbeitsteilung wie es schon Ricardo beschrieben hat.


    Zum Glück gibt es bei uns den italienischen Coiffeur, den serbischen Automechaniker und die türkische Putzfrau. Sonst wären diese Dienstleistungen viel teurer.


    Und zur Behauptung Ausländer verrichten qualitativ schlechte Arbeit: ist schon möglich, doch dann sollten die Firmen diese Leute nicht einstellen. Tun sie es trotzdem werden sie langfristig von der Konkurrenz verdrängt. Es ist doch nicht die Aufgabe der Politik sich in Firmen einzumischen.


    Es werden immer wieder Ängste geschnürt. Bei der Ausländerpolitik zählen leider solche psychologischen Argumente. Tatsächlich kann in keinem ökonomischen Modell ein Gesamtwohlfahrts-Nachteil für das Einwanderungsland gezeigt werden.


    Ich bin erstaunt, dass hier in diesem Forum so viele auf diese Scheinargumente reinfallen und nicht die (positiven) ökonomischen Konsequenzen sehen.


    JA zur erweiterten Personenfreizügigkeit!


    Und BTW: was erwartet ihr wie die Schweizer Börse auf ein Nein reagiert?

    Abstimmung Erwiterung Freizügigkeitsabkommen mit der EU

    Durch eine weitere Öffnung des Arbeitsmarktes werden weiterhin kostengünstigere Arbeitskräfte einwandern. Der Preis des Produktionsfaktors Arbeit, die Löhne, sinkt. Dies ist aus Sicht der heute vor Auslandskonkurrenz geschützten inländischen Arbeitskräfte schlecht.


    Gleichzeitig gibt es aber noch andere Produktionsfaktoren wie Technologie, Kapital oder Land. Weil durch die Reduktion des Preises für Arbeit der relative Preis solcher Güter steigt, profitieren die Besitzer dieser Faktoren. Dazu gehören fast alle, zumindest indirekt über die Pensionskasse.


    Tiefere Produktionskosten werden durch die günstigeren Faktorpreise erzielt. Dadurch fallen langfristig die Preise für den Endkonsumenten. Auch davon profitieren schlussendlich alle. Dazu kommt, dass der Exportmarkt Aufschwung erhält, was unsere Handelsbilanz verbessert.


    Vergessen darf man auch nie, dass ein zugezogener Ausländer sowohl zwei Hände, als auch ein Mund hat: Er verrichtet Arbeit, isst aber auch die Früchte seiner Arbeit. Er ist also Produzent (und nebenbei Steuerzahler) und Konsument gleichzeitig. Nach diesem Prinzip sollte Einwanderung das absolute Bruttoinlandprodukt steigern, während dem das BIP pro Kopf konstant bleibt.


    Dies wird nicht der Fall sein, denn Einwanderung bedeutet Produktivitätsfortschritte. Durch grössere Produktionsmengen können Skalenerträge genutzt werden. Das bedeutet die Stückkosten sinken wegen der gestiegenen Menge.


    Es ist nicht sinnvoll die Löhne künstlich auf hohem Niveau zu halten und gleichzeitig überteuer zu produzieren und konsumieren. Nicht die kurzfristig erzielte Lohnsumme sollte ausschlaggebendes Kriterium gegen eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes sein, aber der langfristig erzielte Wohlstand der gesamten Bevölkerung.


    Deshalb JA zur erweiterten Personenfreizügigkeit mit der EU.


    Tatsächlich ist es ein Problem das viele Ausländer Netto-Staatsleistungsbezüger sind. Viele arbeiten nicht (mehr) und beziehen eine Rente aus unseren Sozialwerken. Dieser Problematik sollten wir aber nicht durch eine restriktivere Freizügigkeitspolitik entgegenwirken. Denn dies ist ein Problem unser zu grosszügigen Sozialleistungen. Ausländer haben einen Anreiz zu uns in die Schweiz zu kommen und dann zu profitieren, aber nur weil wir so dumm sind es ihnen so einfach zu machen.


    Wie Blocher sagt ist es eine Frechheit vom Parlament die Erweiterung auf Rumänien und Bulgarien an das Gesamtpaket zu knüpfen. Dadurch kann das Volk seine Meinung nicht zum Ausdruck bringen. Es gibt nur noch ein Ja zu allem oder ein Nein zu allem. Einerseits finde ich es eine Frechheit, dass mit solchen wichtigen Entscheidungen Parteipolitik gemacht wird. Anderseits sind jetzt wo die Tendenz nach Nein zeigt, nicht nur diese linken Parteistrategiedenker die Dummen aber damit die ganze Bevölkerung.