Posts by backfromhell

    Genau, so etwas habe ich in den Finanzberichten gesucht. Können Sie mir bitte sagen, wo Sie das gefunden haben?

    Was suchst Du in Finanzberichten?


    Erst sucht man doch die Basics im geltenden Aktienrecht.


    Dieses wurde in dieserlei Hinsicht per 1.1. noch etwas vereinfacht.


    Die Umsetzung wird dann im Geschäftsbericht erläutert und ist von den Aktionären anlässlich der Generalversammlung zu verabschieden.


    Dazu ist doch schon seit jeher klar: Keine Dividende bei bestehenden Verlustvorträgen. Umso mehr überrascht jeweils, dass gerade bei Unternehmen mit hohen Verlustvorträgen Dividendenfantasien entstehen und die wenigsten der "Träumer" auch nur schon den bestehenden Verlustvortrag kennen, den es vorab zu 'tilgen' gilt. Das Kapitel könnte man gerade 1:1 auf Meyer Burger kopieren, auch dort erwachen Dividendenträumer mit Blick auf die über Jahre angehäuften Verlustvorträge.

    SSF ist doch schon lange ein 'toter Deal'


    Spätestens mit der teuren Kapitalbeschaffung bei Dritten während man GEM noch teures Geld überweist alleine dafür, dass man den Deal in der Schublade hat, waren Zweifel angebracht. Andere Aussagen der Vertragspartner lasse man dazu mal stehen. Richtig, dann kam noch der Zeitpunkt, als der Deal nicht mehr zu erfüllen war, da man theoretisch nicht mal mehr genügend Aktien hatte um den Deal umzusetzen.


    Aber 'easy', schon damals herrschte das grosse Schweigen. Also muss doch jetzt nicht überraschen, wenn es so weiter geht, auch wenn inzwischen noch ein zusätzliches Kapitel mit dem Abstimmverhalten einer Vertragspartei diese eine Umsetzung des Deals quasi verunmöglichte. GEM ist in Sachen noch Kapital beisteuern zu müssen heute zu einem grossen Teil doppelt abgesichert. Die Frage wird bleiben, was GEM in die Position gebracht hat, dass man von Seiten RT die Karte 'PPI' ziehen und parallel Entschädigungen kassieren konnte. Gut, die Antwort in Sachen dieser fragwürdigen, kostspieliegen Strategie muss der VR liefern. Nur eben, was Antworten betrifft, ob durch den VR oder IR, da glänzt man ja alles andere - bzw. man glänzte sogar mit Falschaussagen.


    Wohin willst Du den Betrieb denn noch ausrichten? So langsam dürfte auch den letzten Optimisten klar sein, dass es noch ein "sehr teures Hobby" sein wird, das es, unabhängig davon was aktuell an Kapital in der Kasse liegt, zu finanzieren gibt.


    Aktuell gibt es dazu genügend Beispiele, dass Kapital zu beschaffen sogar für besser positionierte, reputationsmässig etc. besser aufgestellte Unternehmen zur Herkulesaufgabe wird und Überleben keineswegs gesichert ist.


    Von daher sind die gehandelten 2.50 pro RT-Aktie auch immer noch stolz... mal abwarten, welche Karte in Sachen 'Kapitalmassnahmen' nach einer Verschnaufpause dann gezogen wird.

    soeben gelesen im Anzeiger Thal/Gäu/Olten


    an der 20. Gewerbe- und Industrietreff Neuendorf waren die Herren Markus Nikles (CFO) und Patrick Piller (Sales Manager CH) von Meyer Burger als Referenten anwesend und hielten einen Vortrag über erneuerbarer Energie.


    https://anzeigertgo.ch/2023/09/21/aufschlussreiche-einblicke

    Gäu... das Logistik-Drehkreuz der Schweiz...


    Und, wie gross ist der Anteil verbauter MB-Module auf den Dächern der Logistikbetriebe? Offenbar finden dann nicht so viele MB-Module aufs Dach der Betriebe im Gäu oder z.B. in Neuendorf/SO trotz MB-Support des Gemeindepräsidenten.


    Unbestritten, es hat noch viel Potential, nur wären eher die Anbieter gefragt. Oder eben die Politik überlegt sich Subventionen/Förderbeiträge direkt an den Endkunden auszuschütten bzw. Abzüge zuzulassen.


    Die Diskussion wird spätestens dann geführt, wenn jener Winter kommt, an dem die Stromlücke nicht Theorie sondern Realität wird. Ich spreche hier mal für die Schweiz, die knapp am Desaster vorbei gescheitert ist. Aber sehenden Auges sich ins Desaster begeben, das kennen wir ja von der Causa Credit Suisse - theoretisch ist man gewappnet - Notrecht on der Schublade - nur ob das dann beim Strom auch mit einer Nacht- und Nebelaktion einiger PolitikerInnen zusammen mit Aufsichtsbehörden getan ist?


    Man macht sich hier im Forum zum Thema MB aber ja eher schon dabei lustig. Man feiert aber kurz ein paar Tage später einen AMAG-Deal und Aussagen, dass MB ja 'nur' 10% teurer sei als 'subventionierter chinesischer Schrott' der mit viel schlechteren Daten und kürzeren Lebenszeiten glänzt.


    Realität ist eher, den 10% Aufpreis auf welchen MB in schöner PR-Manier in den Raum stellt, zahlt eher eine AMAG, die bei ihrer strategisch geschickt erworbenen Tochtergesellschaft kauft, als 'Otto-Normalverbraucher'. 'Otto-Normalverbraucher' zahlt massiv höhere Preise. Wobei die offerierten Gesamtpakete bei den Anbietern etwa auch 20-30% höher sind als noch Ende 2022. Da rechnet mancher dann auch nochmals 2, 3 Mal. Die Finanzierungskosten sind auch noch höher.


    Das Dilemma etwas über den Tellerrand geschaut geht über die Subventionsjammerei hinaus. Klar MB-Aktionäre nehmen was sie bekommen können, ist der Blick vorallem nur auf den Aktienkurs gerichtet.