Posts by hope

    @ luckyd

    Danke für die detaillierten und ehrlichen Ausführungen.

    Ich kenne Herrn Eklund ja nicht persönlich (bin bei diversen Buden investiert, wo ich nicht einen Namen des Managements nennen könnte). Egal ob bei Newron, Spexis, Evolva oder eben hier, manche User kritisieren in jedem Forum permanent das Management. Und dies ganz offensichtlich nur, weil der Aktienkurs nicht sofort "explodierte", nachdem man Aktien gekauft hatte...

    Was ich kritisch sehe, sind manche Managerlöhne/Gesamtvergütungen von Firmen, die bisher erst Schulden angehäuft haben und nur dank unzähligen zusätzlich ausgegebenen Aktien überhaupt noch existieren.
    Klar, die ewige Diskussion, was für ein Lohn für welche Arbeit/Position wirklich gerechtfertigt ist...

    Du vermutest also auch, was ich geschrieben hatte:
    Unter Eklund wird es kaum eine Übernahme geben.

    Wir mit tiefen Einstandskursen und langfristig geplanten Investments können dies etwas "lockerer" sehen. Aber wer vor Jahren für eine Aktie CHF 30.- (oder für noch viel mehr) zahlte, ganz ehrlich, will man da gemütlich abwarten wie viele weitere Jahre lang versucht wird, Santhera nachhaltig und rentabel aufzubauen?

    Möchte die Firmen nicht vergleichen, aber das Beispiel Basilea (etwas grösseres Biotech, dafür mehrere Zulassungen) zeigt, wie laaaange es dauert, bis nur schon der Breakeven erreicht wird. Und vielen vergleichbaren Biotechs ist dies, trotz einer FDA-Zulassung, gar nie gelungen.

    Meistens ist der Hauptgrund dafür:
    Das Management will das treue Forschungsteam, dem man die positive Zulassung hauptsächlich verdankt, nicht grösstenteils entlassen (verständlicherweise). Also wird munter weiter geforscht, neue klinische Studien geplant, ein erstes eigenes Vertriebsnetz aufgebaut. Um möglichst rasch Marktanteile zu gewinnen, wird das erste Medi dann zu günstig oder zuerst gar kostenlos abgegeben. Und so wird dann viele weitere Jahre lang deutlich mehr Geld verbrannt, als eingenommen wird.

    Mein erstes Horrorszenario hatte ich hier schon genannt (KE und kurze Zeit später eine nicht erwartbare Ablehnung seitens FDA). Mein zweites Horrorszenario: Man versucht ein komplett eigenes Vertriebsnetz, ohne Idorsia-Knowhow, aufzubauen und Eklund hat bereits ein nächstes Grossprojekt im Geheimfach seines Schreibtisches liegen...

    Mist, ich möchte eigentlich gar nicht so pessimistisch sein.
    Du bist dran, bitte schreibe möglichst viel positives. ;)

    EP 0.60 ist sensationell, gratuliere

    Und bei Newron 1.26 :saint:
    Würde mir nie etwas darauf einbilden, bei diesen Titeln gehört jeweils sehr viel Glück dazu.
    (Und bei ObsEva bin ich deutlich im Minus; jedoch zum Glück mit einer viel kleineren Position...)

    Wenn ich dich fragen darf:
    Du gehst hier von einer KE aus, die uns Aktionäre nicht zu sehr schmerzen wird?
    Kein Zusammenschluss mit Idorsia denkbar?

    glaube an den Erfolg von Vamolorone und würde auch bei einer KE gerne mitmachen.


    Ich "glaube" tatsächlich auch an Vamolorone (sonst wäre ich hier nicht investiert).
    Aber das Horrorszenario wäre eine baldige KE und dann doch keine Zulassung in einigen Monaten...

    Würde es für die Santhera-Altaktionärinnen bedauern, aber mit meinem EP von 60 Rappen (und da ich bei Gelegenheit meine IDIA-Position eh noch aufgestockt hätte) wäre es ganz o.k., wenn Idorsia SANN möglichst bald übernehmen würde - und diese Story ein Ende findet.

    Daran "glaube" ich aber eher weniger. Obwohl Eklund (angeblich) alles richtig macht, hat er persönlich bestimmt mehr Interesse daran, wenn er noch möglichst lange das nette Santhera-Salär einstreichen kann...


    Geht mir echt auch so. Dividenden sind zwar nett, aber die Kursbewegungen von Swisscom & Co. sind mir ebenfalls zu "langweilig".

    Erlaube mir, dich noch auf einen kleinen Fehler hinzuweisen: MBTN hast du 2x aufgeführt.
    Vermutlich wolltest du jedoch eher noch den Geheimfavoriten IGEA auflisten? :D

    Zum Glück wurde ich auf diese Videopräsentation aufmerksam gemacht. DANKE!

    Vincenzo hat mich bereits nach wenigen Minuten zu 100% überzeugt.


    IGEA bietet also medizinische Testgeräte und Nahrungsergänzungsmittel (beispielsweise das wunderbare Mikroalgenprodukt Spirulina) an. Dazu kommt die Produktion und Vermarktung einer Weltsensation namens CBD-Öl. Die Unternehmung konzentriert sich auf Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Prävention der Alzheimer-Krankheit und Diabetes Typ II.


    Für jeden seriösen Investor werden hier sämtliche Träume wahr!

    Da benötige ich in Zukunft keine einzelnen Aktien mehr von Achiko oder Biogen, hier wird tatsächlich alles vereint. Viele Rheumabetroffene verwenden ein CBD-Öl gegen Schlafprobleme, innere Unruhe und Schmerzen. Supi, dann kann ich also auch meine Idorsia- oder Bayer-Aktien verkaufen. Und als Bonus muss ich meinem Freundeskreis zukünftig keine Nahrungsergänzungsmittel von Herbalife mehr aufschwatzen.


    Einen kurzen Augenblick wurde ich etwas unsicher, als ich in der tollen Investment Research-Grafik las:

    Es steht noch aus, ob die geplante Qualität erreichbar ist und ob ein entsprechender Verkaufspreis verlangt werden kann.


    Ach, warum unnötig pessimistisch sein? Vincenzo wird sämtliche Probleme sofort in den Griff bekommen. Ich jedenfalls habe mein gesamtes Vermögen in IGEA investiert, ebenfalls die ganze Altersvorsorge und sämtliche Ersparnisse meiner Eltern.


    Falls hier vielleicht auch noch eine Tabak-Impfung (die Cytos vor Jahren leider nicht auf den Markt brachte) dazukommt, dann ist der aktuell angepriesene Aktienpreis von 1.05 lächerlich tief angesetzt.


    KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN!


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    Disclaimer: My comments do not offer investment advice and nothing in them should be construed as investment advice.
    I might be invested in IGEA or I might not always tell the truth...

    Was er seit 2019 geleistet hat ist meiner Meinung nach mehr als beachtlich.

    @ luckyd
    Ist es korrekt, dass du von deinen bisher 113 Beiträgen ganze 111 zu Santhera verfasst hast (Ausnahmen sind ein Smiley und drei Sätzchen im CS-Thread)? Selbstverständlich ist dies erlaubt und geht mich auch gar nix an. Aber ich muss einfach davon ausgehen, dass du zu "befangen" bist und so überlese ich seit einiger Zeit jeden (eh positiven) Santhera-Beitrag von dir - was in einem solchen Forum schade ist. Immerhin hast du einen Disclaimer in der Fusszeile platziert... ;)

    Dazu schaut Euch einmal die Homepage an


    Interessant, dass du dies erwähnst. War gestern Abend rasch auf der Website und was mir sofort aufgefallen ist:

    Das aktuellste Datum im Kalender betrifft den 10. August 2022 wo man erfährt, dass Kuros dann den Halbjahresreport H1 2022 publizieren WIRD...

    Ich erwarte bestimmt nicht, dass man beinahe täglich irgendwelche Mutmassungen und vermeintliche Top-News im Stile eines Weber-Plagöris lesen kann. Aber selbst Evolva hat es längst geschafft, auf ihrer Website erste Daten betreffend 2023 zu publizieren.


    Auch von Kuros wurde Jahre lang das Vertrauen und die Geduld von Investoren/Aktionären verspielt. Vom Management her müsste dringend auch wieder mehr kommen, als in einigen Wochen wieder nur:

    Das Kuros Management hat in den letzten Jahren gerne ein paar Wochen davor jeweils eine isolierte Sales-Zahl ohne Kontext in einer PR veröffentlicht, um den Titel etwas "vorzuglühen".

    @ blaueswunder / @ ursinho002

    Besten Dank für die detaillierten und fundierten Infos.
    Sonst liest man hier öfters nur eher weniger aussagekräftige Textergüsse von - so scheint es zumindest - frustrierten Altaktionären (die vermutlich noch Cytos-Aktien zu Höchstkursen gekauft hatten)...

    Meine Frau arbeitete viele Jahre lang im Aussendienst einer weltweit bekannten Medtech-Firma. In der Schweiz sind nicht die Versicherungen das Hauptproblem, sondern die gestressten Chefchirurgen (= "Gewohnheitstiere"; was ich bei diesen Arbeitszeiten absolut nachvollziehen kann) und/oder Spitaleinkäufer, die den netten Vertreter der Firma XYZ halt schon seit mehr als 10 Jahren kennen.

    Ich kann absolut nachvollziehen, dass in den USA noch viel mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Und selbstverständlich kostet dies nicht wenig Geld. Aber 5-6 Jahre nach der Produkteinführung sollte ein vermeintliches Top-Produkt mehr Geld einbringen, als Marketingkosten dafür verwendet werden (müssen)...

    WENN MagnetOS in diesem Jahr mindestens 24 Mio. einbringt und FALLS die PR-Kosten deutlich gesenkt werden und MÖGLICHERWEISE auch noch positive News betreffend Fibrin-PTH bekanntgegeben werden, ja, dann WÄRE Kuros mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von weniger als 60 Mio. wieder richtig interessant.

    Fehlt nur noch, dass auch Addex wieder vermehrt zum Kauf angepriesen wird... :saint:

    Heutige Umsätze:

    Kinarus - 828'071
    Evolva - 429'288
    Addex - 73'751
    Kuros - 7'670


    Ich finde die Bude auch nicht uninteressant (hatte vor einigen Monaten wenige Aktien gekauft).

    Aber wenn mit einem Produkt kein Geld verdient wird, dann ist es auch nicht soooo toll, wenn der Umsatz davon um 73% gesteigert wird... Wäre Kuros Bioscienc eine schuldenfreie Firma, die den Umsatz eines Top-Sellers nur schon um 7,3% pro Quartal steigert, dann würden die aktuellen Börsenumsätze anders aussehen.

    Wichtig ist, dass die (Marketing-)Ausgaben reduziert werden und der Umsatz trotzdem rasant gesteigert wird. Auch positive News betreffend MagnetOs Flex Matrix sowie zukünftigen Nachfolgern ist entscheidend.

    Aktuell bin ich (noch) froh, dass ich deutlich mehr Aktien von Santhera oder Newron besitze.

    a) Ist der Antrag komplett resp. reicht das Material aus für eine Prüfung? Accept or decline.

    b) gibt es ein Fasttrack (=6 Monate) oder nicht (=10 Monate)

    Absolut korrekt, seitens FDA wird zuerst lediglich bestätigt, dass der Antrag keine Mängel aufweist (wie kürzlich bei ObsEva) und über eine definitive Zulassung in den nächsten Monaten beraten wird.

    Fast track wäre zwar ein "gutes" Zeichen, aber ob mit oder ohne ist eine Zulassung möglich - oder eben nicht...

    ich gratuliere dem Käufer bei 0.034 herzlich !!

    Mist, wäre ich heute etwas früher in die Mittagspause gegangen, dann hätte ich meine kleine Zocker-Position für diese 0.034 verkauft - oder zumindest für 0.033... 8o
    Aber auch so konnte ich mit gut 200% im Plus verkaufen. Bei diesen kleinen Penny Stocks darf man nicht zu gierig werden, die Kursschwankungen innerhalb eines Handelstages können enorm sein.

    Erstens glaube ich dem Managements nichts, da sie seit Jahrzehnten versagen und nur immer neue Gelder brauchen ohne zu liefern.

    Das kann man aber auch den Managements von Evolva, von Spexis, von Addex, von ObsEva, von Newron usw. vorwerfen... Die machen das nicht extra, weltweit gelingt es nur sehr, sehr wenigen der kleinsten Biotechs, jemals ein wirklich erfolgreiches Medi auf den Markt zu bringen. Und falls es tatsächlich doch gelingt, wurde für die Forschung etc. Jahre lang bereits so viel Geld verbraten (und der Kurs mit unzähligen zusätzlich ausgegebenen Aktien verwässert), dass Altaktionäre die Höchstkurse nie mehr sehen werden.

    ps warum rechnet niemand hier mit Dufry, Flughafen etc?

    Nach dem "Corona-Absturz" hatte ich erstmals Dufry-Aktien gekauft. Habe meine Position jedoch verkleinert, da ein Verschuldungsgrad von bald 800% (gemäss heutiger cash-Tabelle 779 Prozent) bei den aktuellen Marktbedingungen schon sehr extrem ist. Ist mir aktuell zu riskant; und das sagt jemand, der in diversen Biotechs investiert ist (Idorsia gehört längerfristig auch zu meinen Favoriten)... :saint:

    leea

    Meiner Meinung nach "nervst" du überhaupt nicht, es scheint dir ganz einfach wie vielen Anlegerinnen zu gehen, die vermutlich noch nicht so viel Börsenerfahrung haben. Da werden oft die Aktien gekauft, die stark korrigiert haben, weil sie aktuell so super günstig erscheinen und man noch die Höchstkurse im Hinterkopf hat.


    Wenn du ausschliesslich auf den SMI-Loser des Jahres setzt sowie auf einige wenige kleinere SPI-Wachstumstitel und – als Sahnehäubchen – auf 1-2 der kleinen Biotechs, dann werden deine Nerven auch in den nächsten Monaten übelst strapaziert werden…


    Fast jeder kennt jemanden, der eine Kollegin hat, dessen Schwiegervater aus dem Nichts die geniale Eingebung hatte, sein gesamtes Vermögen in eine kleine unbekannte, praktisch wertlose Biotechbude namens Relief zu investieren. Wenige Monate später, selbstverständlich wurde er nicht gierig und verkaufte jede Aktie zum Höchstpreis von 70 Rappen, war er Multimillionär. (Und weil er eben ein Investitionsgenie ist, hat er den gesamten Gewinn in IGEA Pharma investiert, weil ihn der „Kaufen kaufen kaufen“-Beitrag von User BO wirklich überzeugt hat! :saint: )


    Ne, die Realität sieht ganz anders aus. Wer seit vielen Jahren von sämtlichen gelisteten SPI-Biotechs Aktien kaufte, sitzt aktuell auf einem riesigen Buchverlust. Mich hat der Pharmabereich schon immer interessiert, glücklicherweise hatte ich aber Jahre lang konservativ investiert. Und wenn ich jetzt Geld aus erfolgreichen Investments in so riskante Aktien investiere, strapaziert dies meine Nerven nicht unnötig.


    Es war ehrlich gesagt pures Glück, dass ich – um hier endlich beim eigentlichen Thema zu bleiben – nach dem Absturz im November 2021 erstmals Aktien von Molecular Partners kaufte. Bereits kurze Zeit später konnte ich diese zu einem viel, viel höheren Kurs verkaufen. (Dafür sieht es mit meinem kleinen ObsEva-Investment aktuell weniger rosig aus…)

    Das Management hier macht mir den besseren Eindruck als bei Newron & Co., dank dem Novartis-Geld hat man mehrere Jahre Zeit „gewonnen“, was für solche Firmen natürlich enorm wichtig ist. Aber auch hier ist das Risiko deutlich höher als die Chance, dass Molecular Partners jemals die Zulassung für ein Blockbuster-Arzneimittel erhalten wird...


    Sorry leea, aber ich hoffe auf einen baldigen Kurs von ca. CHF 5.- , denn dann werde ich hier sofort wieder einsteigen. Aber erneut nur mit Geld, welches ich auch nach meiner Pensionierung nicht zwingend benötigen werde.

    Parallel zum laufenden Zulassungsverfahren wird/werden das Sales-Team resp. die Vetriebsstrukturen aufgebaut (warum das 40 Mio. kosten soll, ist mir noch schleierhaft).

    Siehe beispielsweise Idorsia. Dort gab es in den letzten Monaten sogar mehr als einen positiven Zulassungsentscheid, es wird bereits seit einiger Zeit von einem Milliardenumsatz gesprochen. Aber bis die Einnahmen nur schon die aktuellen Ausgaben decken, wird es noch lange dauern. Nicht nur die klinischen Studien verbrennen bei diesen Biotechs oft riesige Summen, danach sind auch der Vertriebsaufbau, sämtliche Marketinganstrengungen usw. weitere Geldvernichtungsmaschinen...

    Ich kann jeden Altaktionär bestens verstehen, der darauf hoff, dass bereits nach einem positiven Zulassungsantrag ein sehr gutes Übernahmeangebot von einer Top-Firma mit Vertriebserfahrung gemacht wird, damit das Vamorolone-Potential voll ausgeschöpft werden kann (und auch ich würde dies natürlich begrüssen).
    Ich gehe jedoch davon aus, dass Santhera möglichst alleine weiterwursteln will: Denn so können die - hier im Forum kürzlich wieder einmal zurecht kritisierten - sehr stattlichen Managerlöhne noch viele, viele Jahre lang weiter bezahlt werden...

    Ein Fast Track der FDA wäre natürlich optimal, ist für mein (üblicherweise langfristiges) Investment aber nicht entscheidend. Wenn man auf die letzten Jahre zurückblickt, dann kommt es auf 5-6 Monate mehr oder weniger auch nicht wirklich an (trotz einer weiteren kleinen zusätzlichen Verwässerung durch die Ausgabe von noch mehr Aktien in dieser Zeit)... Hauptsache, die Vamorolone-Zulassung wird erteilt; nicht nur von der FDA!

    Was hier noch gar nicht besprochen wurde:
    Kürzlich hätte es für ObsEva beinahe zur Firmenpleite geführt, weil die FDA in einem Antwortschreiben über Mängel im Linzagolix-Zulassungsantrag informierte. Es ging also nicht darum, dass eine Zulassung komplett verweigert wurde! Ich kenne mich damit zu wenig aus, angeblich gibt es aber zumindest vereinzelt strengere FDA-Kriterien. Meinungen dazu?


    Und die Chancen, dass die Zulassung kommt, sind grösser als 50/50.


    Hat jemand etwas einzuwenden gegen diese These?

    Ne, da habe ich definitiv nix einzuwenden.

    War Jahre lang nur stiller Beobachter, vor einigen Wochen habe ich Aktien gekauft, da die Chance meiner Meinung nach tatsächlich deutlich grösser ist als das Risiko.

    Und natürlich wäre/ist eine solche Zulassung für ein Biotech in dieser Grössenordnung höchst entscheidend. Ob 500 Mio. realistisch sind oder gar 800 und mehr, kann ich nicht beurteilen. Aber im Vergleich zum aktuellen Kurs würde dann eh alles ganz anders aussehen.

    Denke auch dies ist unrealistisch. Ansonsten würde der Kurs heute doch locker 200-300% steigen. Aber schöne wäre es schon, wenn wieder Kurse gegen 4 Franken kommen würden.

    Wenn Santhera heute die Zulassung für Vamorolone erhalten hätte, dann würde der aktuelle Kurs noch viel, viel mehr als 200-300% steigen. Und dies hätte dann nix mit der damaligen Relief-Spekulationsphantasie gemeinsam.

    Aber zuerst muss die FDA den Antrag in einigen Tagen formell annehmen, bis zur vermeintlichen Zulassung werden dann noch viele Monate vergehen.

    gertrud könnte definitiv realistischer Auskunft geben als ich, aber ohne weitere grosse Verwässerung könnte ein SANN Kurs MIT Vamorolone und Raxone (mehr Geld = mehr Zeit für Deals in Frankreich) von gegen CHF 10.- meiner Meinung nach tatsächlich realistisch sein.

    .... gab es überhaupt je ein Titel dieser Kategorie der es schaffte ?


    Viele der kleinsten und kleineren Biotech-Unternehmen haben Jahre lang nur Geld verbraten und werden nie ein eigenes Medikament erfolgreich auf den Markt bringen. Jeweils das Management hat es aber fast immer „geschafft“; nämlich möglichst lange sehr gute Löhne auszubezahlen…


    Einige dieser Biotechs haben es tatsächlich „geschafft“, sogar mehrere positive Zulassungsentscheide zu erhalten (Idorsia, Basilea, Evolva). Aber auch dies bedeutet bekanntlich nicht, dass der Aktienkurs sofort neue Rekordhöhen erreicht. Schliesslich wurde Jahre lang nur Geld ausgegeben und es laufen üblicherweise weitere teure Forschungsprojekte, die oft wieder komplett eingestellt werden müssen.


    Bei Kuros, meiner Meinung nach keine uninteressante Firma, gibt es nebst dem Management noch eine Partei, die es „geschafft“ hat: Die zuständigen PR-/Marketingfachleute können Jahre lang so viel Geld verbraten, wie mit MagnetOs umgesetzt wird. Aber wenn für die laufenden Kosten und für die weiteren Projekte noch viel mehr Geld ausgegeben wird, schafft es so natürlich kein Altaktionär, jemals einen Gewinn realisieren zu können.


    Noch schlimmer ergeht es den Biotechs wie ObsEva, die öfters kaum noch über genügend liquide Mittel verfügen. Aus finanzieller Not werden dann Rechte an einem Mittel wie Ebopiprant - meistens zu schlechten Konditionen - abgetreten. So gibt es dann andere Firmen die es „geschafft“ haben, keine eigenen ersten kostspieligen klinische Studien durchführen zu müssen.


    Aus meinem privaten Umfeld hatte es jemand „geschafft“, nix zu diversifizieren und sein ganzes Vermögen in Addex zu investieren. Im Vergleich zu den Höchstkursen schien ein Aktienpreis von CHF 12.- (nach dem ersten Absturz im Jahre 2010) offenbar interessant. Dass aber auch eine praktisch wertlose Kinarus-Aktie von CHF 0,015 noch problemlos weiter auf 0,002 sinken kann, wird offenbar erstaunlich oft ausgeblendet.


    Jetzt aber endlich zu Santhera, dem eigentlichen Thema hier. Nachdem ich die Firma und den Aktienkurs Jahre lang beobachtet habe, kaufte ich vor einigen Wochen erstmals Aktien. Wer erst jetzt einsteigt: Meiner Meinung nach sind die Chancen aktuell einiges höher als das Risiko. Klar, das Santhera-Management hat es in der Vergangenheit „geschafft“, einiges zu vermasseln. Aber Vamorolone, offenbar mit kaum aufgetretenen Nebenwirkungen, müsste zumindest den Zulassungsantrag erhalten. Und dann kommt noch einiges mehr an Phantasie rein, als dies bereits in den letzten Tagen der Fall war.


    Für mich stellt sich dann 2023 die Frage ob ich es „schaffe“, viele Monate bis zur vermeintlichen FDA-Zulassung zu warten… Oder ob ich den sehr schönen Gewinn mitnehme.


    Wünsche allen viel Glück und Erfolg, möget ihr es „schaffen“!

    Finde ich ebenfalls interessant. Bei den kleinsten Biotech-Firmen versuchen einzelne User - in der Vergangenheit teilweise tatsächlich mit Erfolg - eine Aktie gezielt zu pushen. Bei so kleinen Volumen kann dies vereinzelt gelingen, ich denke da beispielsweise an noch schrottigere Aktien wie IGEA Pharma etc.


    Meiner Meinung nach fühlen sich viele Durchschnittsanleger (ich bin definitiv kein Profi-Investor) sicherer, wenn sie dort investieren, wo man sich vermeintlich besser auskennt. Egal ob LED-Birne, Solarpanel oder Schlafmittel; über AMS oder IDORSIA wird im Forum halt mehr geschrieben.

    MONTANA AEROSPACE ist mit den diversen technisch fortschrittlichen Geschäftsbereichen viel zu komplex. Auch über MEDMIX, ACCELERON usw. kann man hier nur wenig oder teilweise überhaupt nix lesen.

    Auf diese Schweizer Aktien setzt Fondsmanagerin Birgitte Olsen (Bellevue Asset Management)

    Wo sehen Sie bei eher volatilen Schweizer Nebenwerten interessante Unterbewertungen?

    Gurit, u-blox, Montana Aerospace und Swissquote haben entweder enorm stark korrigiert oder handeln wie u-blox auf extrem tiefen Bewertungsniveaus.

    ursinho002, es sind noch viele andere dabei. ;)