Posts by hope

    Was die Zukunft betrifft, bin ich extrem optimistisch. Obwohl mir selbstverständlich bewusst ist, dass weitere zusätzliche Barmittel benötigt werden. Aber ich glaube unseren 2-3 treusten Fans hier im cash-Forum; bestimmt muss höchstens eine einzige zusätzliche Bäckerin angestellt werden sowie vielleicht noch meine Schwiegermutter, die nebenbei Verkaufs- und Marketingaufgaben übernehmen könnte. Die Smiley-Torte ist schliesslich so grossartig, dass sie sich eh überall praktisch von allein verkaufen wird!


    Kürzlich las ich, dass jemand wirklich sicher ist, dass schon sehr bald mindestens ein verlockendes Übernahmeangebot von einer Grossbäckerei reinflattern wird. Ich musste lachen und meine Sekretärin meinte, ich hätte in dem Augenblick fast wie einer unserer Marzipan-Emojis ausgesehen. Hm, vermutlich ist ein einziges vermeintlich erfolgreiches Produkt mit unklarer Preisgestaltung sowie die hohe Verschuldung doch (noch) nicht reizvoll genug?

    Aber um erneut ganz ehrlich zu sein: Ich will eh einfach so weitermachen, keiner soll mir reinschwatzen! Mein Bart ist zwar grauweiss und frühere Kopfhaare erblicke ich seit längerem vermehrt an ganz anderen Körperstellen, aber an den Sauna-Ruhestand in Finnland denke ich noch lange nicht.


    Übrigens lese ich tatsächlich täglich im cash-Forum mit. Der Hauptgrund ist, dass sogar der grösste private Investor unserer Bude hier im kleinen Forum fleissig schreibt! Viele der Beiträge verbreiten so viel Optimismus, Euphorie und vor allem Hoffnung; mein Herz wird dann berührt und erwärmt. Danke! Die aktuell zum Glück nur wenigen kritischeren Texte (teilweise von einer ahnungslosen Hausfrau oder einem noch viel ahnungsloserem Typen mit lächerlich unpassendem Benutzernamen) überfliege ich höchstens rasch.

    Einzelne Fans (in internen Memos nenne ich sie liebevoll «unsere Tortenliebhaber») glauben erfreulicherweise, dass es bereits 2024/2025 eintrifft, aber realistischerweise verkauft sich unser Smiley-Kuchen immerhin ab 2026 so gut, dass die nochmals zusätzlich entstandenen Kosten wettgemacht werden. Im Optimalfall könnte unsere Bäckerei im Jahre 2027 tatsächlich endlich erstmals einen «richtigen» Betriebsgewinn vermelden!


    Versprechen möchte ich jedoch lieber nix, wenn es halt 2028 wird, dann ist dies mir persönlich schnurzegal. Eine weitere Freundin eines Freundes wird mit Sicherheit nochmals Geld einschiessen, falls noch mehr davon benötigt werden sollte…

    Jetzt wird dann erst mal von Santhera ein schöner Gewinn für 2023 gemeldet, hoffentlich gehen profifisch die Smileys nicht aus.

    Freue mich auch schon sehr auf jeden einzelnen euphorischen Kommentar!


    Aber ich bin trotzdem froh, dass ich in einer ganz anderen Branche tätig bin…


    Seit dem 1. Dezember 2019 bin ich Geschäftsführer eines kleinen Bäckereibetriebs. Seit ganzen zwanzig Jahren gibt es die Dorfbäckerei bereits. Leider hatte der Betrieb in all dieser Zeit stets einen grossen Jahresverlust gemacht. Glücklicherweise gibt es jedoch einige Leute, die immer wieder Geld eingeschossen haben. Jemand war sogar so nett, dass er Personen aus seinem Freundeskreis dazu motivierte (überredete?), ebenfalls Geld zu investieren.


    Einer der Hauptgründe für die ganze Misere war der Versuch, eine spezielle Hochzeitstorte mit den Hauptzutaten Rhabarber, Anislikör, Xenia-Birnen, Oliven, Nutella und Essiggurken (intern Raxone genannt) zu etablieren. Seufz, ich möchte eigentlich nix schlechtes über meinen Vorgänger schreiben, lasst uns lieber nach vorne blicken!


    Klar, Nörgler und Pessimisten könnten 20 Jahre als längeren Zeitraum bezeichnen. Aber es dauert jetzt wirklich nicht mehr lange, bis definitiv alles gut wird. Dafür verantwortlich ist unser neuer Smiley-Kuchen. Ich persönlich teile die Begeisterung zwar nicht, aber meine Kinder beenden praktisch jede Textnachricht mit zahlreichen bunten Emojis. Und so haben wir einen neuen Kuchen auf den Markt gebracht: Innen noch mit etwas zu vielen Luftblasen, aussen dafür mit lustigen gelben Punkten, Sonnenbrillen und Herzchen verziert. Zumindest die Dorfjugend war sofort begeistert!


    Ich will ehrlich sein: Ohne Hilfe hätten wir dies nicht geschafft. Das Grundrezept des Kuchens stammt von einer liebenswürdigen Nachbarin (die leider seit einiger Zeit unter gesundheitlichen Problemen leidet). Aber immerhin haben wir das Rezept allein weiterentwickelt und auch dafür gesorgt, dass der grimmige Lebensmittelkontrolleur nix zu beanstanden hatte.


    Leider hat sich die mittelfristige finanzielle Situation unseres Betriebs dadurch nicht gleich komplett verbessert. Wie bereits mein Vorgänger, wollte auch ich mir und meinem kleinen Kernteam schon immer ein stolzes Gehalt gönnen. Verdienterweise! Schliesslich arbeitet hier kein unqualifiziertes Personal in einem muffigen Callcenter und wir sind ja auch keine defizitäre Biotechbude oder so.


    Nie konnte ich begreifen, weshalb unser Treuhänder in all den Jahren öfters mit den Augen gerollt hatte. Es gibt schliesslich auch Unternehmen, die überhaupt nie einen vergleichbaren Jahresgewinn ausweisen können (an dieser Stelle liebe Grüsse an einen Kumpel, der in Plan-Les-Ouates bei Genf eine kleine Bäckerei führt – bezw. dies noch verzweifelt versucht).
    Na gut, es ist kein Geheimnis: Damit wir endlich einmal einen so schönen Gewinn bekanntgeben können, musste ich kürzlich unser Kuchenrezept an eine Bäckereikette in einer Grossstadt abtreten. Mist, wenn ich in Ruhe nochmals alle Vertragsdetails durchlese, dann fällt immer mehr auf, dass die den deutlich besseren Deal gemacht haben als wir. Aber wir benötigten das Geld halt schon dringend…

    Kein Wunder stürzt der SANN Kurs heute so ab - also die Aussage von Catalyst, im 2024 nur einen Umsatz auf Agamree von 25 Mio zu erwarten, finde ich nun doch nicht sehr optimistisch :/

    Erstaunt nicht wirklich, auch der CEO höchstpersönlich äusserte sich diesbezüglich realistischer als manche User hier…


    Dario Eklund hofft, Agamree werde 2026 auf Produktbasis profitabel.

    Wenn Eklund recht hat, wird Agamree ab dann also erstmals profitabel, Santhera als Gesamtbetrieb wird aber auch 2026 noch rote Zahlen schreiben.


    Deshalb ist meiner Meinung nach ein SANN-Kurs von 45.-/50.- im Jahre 2026 unrealistisch.

    Weshalb sollte die Aktie dann ca. 400% mehr wert sein?


    Wenn sich Agamree ab 2027 wirklich super verkauft, wird es interessant. Wer langfristig investiert, kann ab 2028 noch viel Freude an dieser Aktie haben. Zocker, die erwarteten, 2023 oder 2024 damit rasch reich zu werden, dürften weniger begeistert sein…

    Ein Schlafmitteli macht eine Firma nicht zu einem Milliarden Unternehmen..

    Doch, ein Schlafmittel mit kaum Nebenwirkungen (besonders vorteilhaft bei chronischer Schlaflosigkeit) und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis hätte ein gigantisches Potential. Bei Quviviq gibt es aber halt doch auch Nebenwirkungen, der aktuell verlangte Preis ist sehr (zu) hoch...

    Negativerwartungsrekord während AMS Osram Kapitalerhöhung

    Ein weiterer Super-Beitrag von dir... :/

    Einzelne Ausschnitte aus dem Textchen:

    Einen Lichtblick gibt es: Die Schätzung für das Kalenderjahr 2024 sind bislang lediglich um 0,5 Prozent rückläufig.

    Es liegt nicht an den Tech-Unternehmen, die ohnehin weitestgehend die Performance des Index in diesem Jahr getragen haben. Hier haben die Marktbeobachter die Gewinnerwartung sogar um 1,5 Prozent erhöht.

    wieso verkauft ihr ….❓🤔

    Angst❓


    Ne, definitiv nicht, was Kuros betrifft!

    Angst sollte man an der Börse eh lieber keine haben, besonders nicht dann, wenn man in kleinere Biotechs/Medtech-Unternehmen investiert...

    Hab hier einen EP von 1.32 (fast identisch bei Newron). Obwohl ich betreffend der Zukunft von Kuros wirklich optimistisch bin, habe ich bei meinen vergleichbaren Investments gelernt, nicht zu gierig zu werden. Bin ich 200-300% im Plus, nehme ich sehr gerne einen Teil des Gewinns mit. Dies ist der einzige Grund, weshalb ich vor einigen Wochen einen etwas grösseren Newron-Brocken und heute einen kleineren Teil meiner Kuros-Position verkauft habe.

    Wenn ich den grösseren Teil dieser Gewinne in eine "sicherere" Aktie mit netter Dividendenrendite investiere und mit dem Rest wieder bei einer weiteren (noch) unbekannten Biotech-Bude zocke, kann ich mich locker zurücklehnen und es hat sich eh gelohnt.

    Betreffend meiner verbliebenen Kuros-Position wird mir die Entscheidung dann vermutlich eh abgenommen werden: Werde sowieso alle hergeben müssen, wenn das Medtronic-Angebot eintrudelt... :)

    trotzdem glaube ich das kurzfristig noch einmal eine kurzen hype geben könnte.

    Absolut möglich!
    Wenn ich ehrlich bin: Auch aus diesem Grund hatte ich im Hype vor der US-Zulassung nicht meine gesamte SANN-Position verkauft. Das Volumen hier ist an manchen Tagen erstaunlich tief, selbstverständlich sind in den kommenden Wochen und Monaten (für Trader/Zocker) interessante Kursbewegungen möglich. Als komplett unrealistisch erachte ich nach dem nächsten Zulassungsentscheid in einigen Wochen jedoch Kurssprünge auf 25.-, 100.- oder sogar 250.-, die hier oder in anderen Foren schon genannt wurden.


    Wer tatsächlich davon ausgeht, dass Agamree bereits 2024 oder 2025 für viele Jahre lang zur konkurrenzlosen Standart-Therapie werden wird, kann beziehungsweise muss den aktuellen Aktienkurs als «Schnäppchen» bezeichnen.

    Und was ich in meinem letzten laaangen Beitrag doch noch hätte erwähnen sollen: In Jahren kann die weitere Forschung betreffend zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten/Indikationen wieder einiges an Phantasie reinbringen, was für jeden Aktienkurs von kleinen Biotechs «Raketen-Antriebssaft» ist.


    Was erstaunlich viele «Investoren» hier und bei diversen anderen kleinen Biotechs im ganzen Hype offenbar unterschätzen, ist der Faktor Zeit, der schon so manchen dieser Buden das Genick brach. Und dies betrifft eben nicht nur die langen Jahre der Forschung und Entwicklung, die mühsame Durchführung sämtlicher benötigter Studien etc., sondern auch die vielen Jahre nach einem positiven Zulassungsentscheid, bis dann endlich einmal nennenswerte Gewinne realisiert werden.


    Vor einiger Zeit erwähnte man hier eine Stammtisch-Bierdeckelrechnung. Ich sitze momentan in keiner Kneipe, auf meinem Schreibtisch steht halt nur ein Glas Rotwein.

    Vielleicht kann mir bitte jemand behilflich sein: Nehmen wir an, Agamree würde sich in Nordamerika bereits 2025 bestens etablieren, pro Quartal würden USD 30 Mio. eingetütet. Im Vergleich zu heute steigen die jährlichen Gesamtkosten von gut CHF 30 Mio. wegen den zusätzlichen Vertriebsmitarbeiterinnen etc. um 30% (es wird ein höherer Prozentsatz sein, heute mag ich einfach die Zahl dreissig). Aufgrund des Catalyst-Deals bliebe in diesem Fall für Santhera bezw. für uns Aktionäre zum Jahresende was übrig? Oh, Mist…


    Ich freue mich sehr für jede Patientin, die vom nützlichen Agamree profitieren wird!

    Aus Aktionärssicht wird jedoch entscheidend sein, was die möglichst rasche Etablierung beziehungswiese die Preisgestaltung in Europa/Asien betrifft. Und wie @gertrud kürzlich wieder richtig erwähnte, sollte man halt schon berücksichtigen, was eine Prednisone-Jahresbehandlung im EU-Raum momentan durchschnittlich kostet. Um auf ein aktuell gerechtfertigtes Kursziel von 250.- zu kommen, sollte Agamree auch Bauchspeicheldrüsenkrebs im recht fortgeschrittenen Stadium heilen können…

    Dieser Texterguss ist viel zu lang, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, ob ich eventuell bereits erwähnt hatte:

    Wer hofft oder glaubt, dass ein Produkt wie Agamree ohne riesigen Aufwand – und den damit verbunden hohen Mehrkosten – weltweit erfolgreich etabliert werden kann, der hat… ähm, sorry… ich wag mich kaum… ach, was solls: NULL AHNUNG, wie dieser Markt funktioniert.


    Ich spekuliere darauf, dass ich an einem ruhigen Sommertag im Jahre 2024 oder 2025 (wenn hier im Forum vermutlich tagelang nix mehr über Santhera geschrieben wird), meinen momentanen EP von knapp CHF 7.- deutlich senken werde. Dann werde ich meine aktuell nur noch kleine SANN-Position vermutlich deutlich aufstocken. Und wenn Agamree hoffentlich 2030 wirklich viel Geld in die Kasse spült, kann ich mit einem sehr schönen Gewinn verkaufen.


    Einige hier scheinen sich an den Strohhalm zu klammern, dass bald unerwartete positive News kommen könnten. Dabei hat Santhera tatsächlich schon sehr viel erreicht. Etlichen kleinen Biotechs gelingt es nie, auch nur schon in die Nähe eines positiven Zulassungsentscheids zu kommen. Auch wenn nicht beides komplette Eigenentwicklungen waren, hat Santhera diesbezüglich einiges geleistet. Auch von einer solchen Lizenzvereinbarung können zahlreiche kleine Biotechs nur träumen (SANN-Aktionäre werden sich in vielen Jahren jedoch ärgern, dass der finanzielle Druck 2023 so gross war – und der Deal leider nicht wirklich gut).


    Stimmt, die Catalyst-Verantwortlichen könnten doch noch ein schlechtes Gewissen kriegen und aus reiner Nächstenliebe die Konditionen für Santhera nachträglich verbessern. Oder eine aufmerksame Putzhilfe findet im Keller an der Hohenrainstrasse ein weiteres Wundermedikament, welches komplett in Vergessenheit geriet. Ja, klar, sämtliche grossen Fonds/Pensionskassen steigen selbstverständlich bald ein – und das tägliche Volumen wird explodieren. Börsenprofis müssen doch ähnlich schlau wie einzelne Forumsmitglieder sein, die hier nach manchem Kurstaucher schreiben: Hurra, 12.- sind Top-Einstiegspreise. Super, jetzt konnte ich doch noch bei 11.- nachkaufen. Toll, dass ich Glückspilz sogar bei 10.- kaufen konnte. Genial, mit 9.- konnte ich meinen EP senken. Phantastisch, von 8.- habe ich geträumt…


    Ne, ernsthaft, was für unerwartete Super-News – die noch nicht im aktuellen Kurs eingepreist (sorry, ich konnte doch nicht widerstehen) sind – sollten in den nächsten Wochen kommen? Hoffentlich kein zusätzlicher Deal in einem europäischen Land! Auf mittel-/langfristige Sicht würde dies den Santhera-Aktionären deutlich weniger bringen.


    Wenn ich mich täusche und die positiven News bald im Stundentakt eintreffen, eine SANN-Aktie plötzlich doch gut 20.- oder sogar mehr als 100.- kostet, dann habe ich mich gerne komplett geirrt und dann verkaufe ich lächelnd mit einem Gewinn von mehreren hundert oder gar tausend Prozent. Sonst melde ich mich eventuell im Sommer 2024 wieder einmal…

    Somit braucht es von Seiten der Vermarktung bzw. im Marketing nicht so grosse Arbeit die Doktors davon zu überzeugen.

    Im Geschäftsjahr 2023 also dieses Jahr wird es ein Betriebsgewinn geben.

    2025 und 2026 dann werden die Tresore voll sein.

    Ich bin da komplett anderer Meinung (sorry für den viel zu langen Text).


    Ja, es ist schön, wenn dank dem Catalyst-Deal endlich einmal ein Gewinn ausgewiesen werden kann. Aber Santhera hat in den letzten 20 Jahren so viel Geld verbrannt, dass dies insgesamt gesehen nur ein erster Tropfen auf den heissen Stein ist. Ich könnte ebenfalls schreiben, dass auch diese erste hohe Lizenzzahlung längst im aktuellen Kurs eingepreist sei; aber diesen «bösen» Begriff möchte ich hier im Forum lieber nicht nochmals verwenden…


    Wenn in den Folgejahren dann aber wieder deutlich mehr Cash benötigt als eingenommen wird, haben wir Aktionäre leider nix davon.

    Es ist ja nicht meine an den Haaren herbeigezogene Vermutung: Dario Eklund hofft laut eigener Aussage, dass Agamree ab 2026 auf Produktbasis profitabel werde. Und meiner bescheidenen Meinung nach ist dies im Idealfall tatsächlich möglich. Aber CEOs von kleinen Biotechs haben schon so manches gehofft… Es kann auch 2027 werden. Wenn Agamree als Produkt 2026 oder 2027 erstmals knapp profitabel wird, schreibt der Gesamtbetrieb dann trotzdem immer noch Verluste, da die anderen Projekte nicht komplett eingestellt werden.


    Wer hofft oder wer tatsächlich davon überzeugt ist, dass Agamree bereits nächstes Jahr oder 2025 viel Geld in die Santhera-Kasse spült, hat – sorry, ich kann es nicht anders schreiben – wirklich keine Ahnung, wie dieser Markt funktioniert.


    Ich bin nur ein ganz durchschnittlicher Typ, ohne eine besondere medizinische Fachausbildung. Im Nothelferkurs – viele Jahre ist es her – wurde ich sogar von der Reanimations-Übungspuppe mitleidig angestarrt (als ich mich ihr zitternd näherte). Aber mein Vater hat sich tatsächlich zwei Doktortitel, meine Frau war Jahre lang im Verkauf und Aussendienst von zwei weltweit bekannten Medtech-/Biotech-Firmen tätig.


    Viele Medis etablierten sich deutlich langsamer und mühsamer, als ursprünglich erwartet. Die mächtige Pharmalobby ist eine Tatsache, Neulinge werden selten begeistert empfangen. Mit manchen bisherigen Vertriebspartnern wird ein so enges Verhältnis gepflegt, dass die Ehepartner eifersüchtig werden könnten. US-Spitaleinkäufer sind bequem und/oder abwartend, trotz FDA-Approval gibt es nicht selten eine übertrieben wirkende Vorsicht und Zurückhaltung, weil man sich in Einzelfällen vor Klagen fürchtet, falls nach Jahren doch noch eine unerwünschte Nebenwirkung bekanntwerden sollte, die nicht im Kleingedruckten auf dem Beipackzettel erwähnt wurde.


    Auch die Verschreibungs-Gewohnheiten vieler Ärzte lassen sich nicht leicht ändern. Und wenn US-Arztpraxen zuerst jeweils einzelne Anträge stellen müssen, ist dies aufwändig und mühsam. Es werden zuerst mit möglichst allen grossen amerikanischen Versicherern Verträge benötigt, damit das entsprechende Produkt problemlos erstattet wird.

    Andere Märkte werden für Santhera finanziell wichtiger werden, leider sind die Gewinnmargen dort jedoch oft geringer. Unterschiedlichste Hürden müssen eh überall überwunden werden.


    Für manches Medizinprodukt wurde tatsächlich mehr Geld fürs Marketing verbraten, als die jahrelange Forschung und Entwicklung gekostet hatten. Obwohl, falls die Grafikbude, welche das Design der Idorsia-Gebäudefassade verbrochen hat, die Agamree-Schachtel mit vielen lustigen Farbklecksen gestaltet, die Vermarktung vielleicht zumindest etwas leichter fallen könnte…


    Aber auch ohne kleines «Insider-Wissen» kann jeder problemlos die (Kurs-)Entwicklungen von Basilea, Idorsia, Evolva, Kuros etc. analysieren. Keine Sorge, ich möchte keinesfalls Santhera mit Evolva oder Idorsia 1: 1 vergleichen. Aber Fakt ist, dass es schon manchen positiven Zulassungsentscheid für ein Produkt in einem potenziellen Milliardenmarkt gab, der Aktienkurs der «glücklichen» Biotechbude dann aber Jahre lang (!) wieder stetig sank.

    Geld wird Santhera erst ab 2024 machen

    Nein, leider eben nicht.

    Dario Eklund HOFFT, Agamree werde 2026 auf Produktbasis profitabel.
    Aber auch wenn Agamree tatsächlich bereits 2026 - eben auf Produktbasis - profitabel wird, kann man damit trotzdem noch nicht sämtliche Löhne der Mädels und Jungs im Turm an der Hohenrainstrasse bezahlen.

    Es wird viel, viel länger dauern, bis Santhera "auf Gesamtbetriebsbasis" Gewinne erzielt, als manche hier vermuten (bezw. einfach hoffen)...

    Gut möglich, dass es vor/nach dem EMA-Entscheid noch einige interessante Kursbewegungen geben wird. Aber die nächsten Jahre werden manchem Kleinanleger wie eine Ewigkeit vorkommen, wir werden leider auch wieder deutlich tiefere Kurse als 10.- sehen.

    Man kann es auch so versuchen:


    Vol. Börse 101.0
    Umsatz 0.0808
    Optischer Kursgewinn aktuell:
    +33.33%

    Versuchst du den Preis hinzutreiben, um selber zu einem besseren Preis verkaufen zu können? Offensichtlich funktioniert das nicht...

    Man kann nur hoffen, dass ihm kein einziger Kleinanleger glaubt...

    Einige seiner Aussagen betreffend Börsenjahr 2023:

    SPEXIS:
    - Die Finanzierung ist gesichert!! Es kann los gehen.
    - OB nach unten schön abgesichert, nach oben offen.

    IGEA:
    - Hier werden über kurz oder lang auch grosse Käufer einsteigen.
    - Kaufen kaufen kaufen! Kursziel 1,05.- wird aber eher 4-5.- sein .

    CS:
    - So bin auch mein erstes Mal bei CS dabei . EP 2.810.-

    TALENTHOUSE:
    - OB schauen, das wir ganz ganz gross… Es ist die Zeit…..

    usw.

    Wenn er in jede einzelne Looser-Aktie des Börsenjahrs 2023 investiert hat, dann sind seine angeblichen Relief-Millionengewinne längst wieder weg... :D

    Ein solches Forum lebt ja nur dank ganz unterschiedlichen Usern mit ihren ganz eigenen Meinungen. Mich stören auch die Benutzer nicht, die hauptsächlich eine Aktie "pushen". Normalerweise bin ich auch gegen Zensur oder Sperren. Aber bei ihm ist es schon sehr grenzwertig...

    Ach ja:
    Muss ich mir Sorgen machen, weil er angeblich auch KUROS-Aktien gekauft hat?
    Habe ich mich dort gewaltig getäuscht und muss mein Investment tatsächlich überdenken...?

    Bis auf ein paar Ausnahmen (Evolva, Igea, Kinarus) kann man hier guten Gewissens Einkaufen und den Bulltrend geniessen. Jetzt stehen definitiv gute Zeiten für Pharmas an.


    Schon mit rudimentären Chartkenntnissen kann man hier sehr gutes Geld machen.


    Das ständige Überanalisieren solcher Titel ist reine Zeitverschwendung.

    Bei den beiden letzten Punkten bin ich ganz bei dir.

    Wobei teilweise halt doch einfach nur Glück notwendig ist. Bei den kleinsten Biotechs macht man die grössten Gewinne dann, wenn eine noch unbekannte Firma in einer frühen Studie (vermeintliche) Top-Ergebnisse bekanntgibt. In so einem Fall nützen auch rudimentäre Chartkenntnisse nix.


    Wo ich nicht gleicher Meinung bin, ist die Aussage betreffend den "paar Ausnahmen". Die Looser-Liste ist viel länger. IGEA konnte man eigentlich nie als richtiges Biotechunternehmen bezeichnen, aber dann müsste man auch das wenig ruhmreiche Ende von Achiko aufführen. Für die Spexis-Aktionäre sieht es aktuell kaum besser aus. Für Idorsia-Altaktionäre ist der Kursverlauf eine Katastrophe, für Altaktionäre von Basilea enttäuschend, Molecular Partners sackte kürzlich auf ein Allzeittief ab...

    Und trotzdem werde auch ich weitere Aktien von solchen Biotechs kaufen. :P

    Addex ist viel älter

    Dann vergleichen wir die "alten" Kleinst-Biotechs hier doch mit den besten Whiskys. Spexis ist ein Mortlach (halt leider eine zerbrochene Flasche), Basilea ein Balvenie, Santhera ein Macallan und wenn ich eines Tages für jede meiner Addex-Aktien so viel Geld erhalte, wie mich eine Flasche Dalmore kostet, ja, dann bin ich wirklich happy... 8)

    Sehr hohes Handelsvolumen heute🧐

    Für euch normal?🥸

    Ja, mich erstaunt dies nicht, denn ich kaufte in den letzten Tagen vermehrt. 8o

    Ist natürlich ein Zock, könnte wie Spexis & Co. enden...
    Aber Addex ist aktuell so wenig wert, dass positive News den momentanen Kurs massiv beeinflussen würden.

    Vermutung: Da die SANN-Erholung sich trotz dem tollen Börsenumfeld viel zu lange verzögert, viele haben in Idorsia umgeschichtet.


    Mit Sicherheit. Bei den kleinen Biotechs lese ich immer besonders gerne und interessiert in diversen Foren mit. Öfters liest man, dass ein langfristiges Investment geplant sei. Aber wenn, wie kürzlich bei Molecular Partners oder Idorsia, überhaupt keine Infos oder negative Zahlennews kommen, wird dann halt doch panikartig mit Verlust verkauft und lieber in Newron oder Kuros umgeschichtet.
    Aktuell gibt es jedoch vermeintlich gute News bei Idorsia und Molecular Partners, also verkaufen diverse Glücksritter ihre Santhera- und/oder Newron-Positionen und schichten kurzfristig um, weil man keinesfalls etwas verpassen möchte...

    Hier bei Santhera gehörte ich ja auch zur Eingepreist-Fraktion. Somit hatte ich zum Glück noch vor der Zulassung mit einem sehr schönen Gewinn verkauft. Von einigen SANN-Aktien habe ich mich jedoch nicht getrennt, sehr langfristig gesehen bin ich hier tatsächlich optimistisch!

    Aber ein langfristiges Investment dauert bei mir nicht nur zwei Jahre (für manche offenbar kaum zwei Monate...). Dario Eklund HOFFT, Agamree werde 2026 auf Produktbasis profitabel. Noch mancher Kleinaktionär wird hier in den nächsten Monaten enttäuscht verkaufen, weil die von mehreren Usern genannten Kurse von CHF 100.- (oder noch deutlich höher) immer unrealistischer erscheinen.
    Ich wundere mich immer wieder, dass in der ganzen Euphorie oft "vergessen" oder eher einfach ausgeblendet wird, wie lange es üblicherweise dauert, bis eine kleine Pharmabude mit einem einzigen Produkt grosse Gewinne erzielt. Wenn überhaupt. Selbst wenn Agamree 2026 - auf Produktbasis! - profitabel werden sollte, macht dies dann nicht jeden heutigen Aktionär zum Millionär...


    Aktuell spekuliere ich darauf, dass mit Agamree ab ca. 2028 in Europa so viel Geld eingenommen wird, dass trotz oft höher als erwarteten Vertriebskosten, weiteren neuen - teuren - Forschungsprojekten usw. für uns Aktionäre wirklich etwas übrigbleibt.

    Hier wird kräftig manipuliert.

    Also bei allem Respekt vor den Zockern, ähm, sorry, meine selbstverständlich den Investoren, die sich für ASWN-Aktien interessieren:

    Bei einem Volumen von 878 bezw. einem Tagesumsatz von CHF 1370.- und solchen Geld-/Briefkursen kann man doch nicht von kräftigen Marktmanipulationen sprechen... Da kann/könnte ja fast jeder Kleinstaktionär den Kurs an einem Tag massiv "beeinflussen".