Posts by ana_c

    Es ist schon immer wieder amüsant wie jemand der investiert ist in die Falle der selektiven Wahrnehmung fällt. Ich bin sehr für die Ernte der Sonnenenergie über Panels (habe seit 10 Jahren eine Anlage auf dem Dach) - bin aber der Meinung, dass IEA richtig liegt, dass genügend Produktionskapazitäten vorhanden sind. Ob eine Firma ökologisch das richtig macht hat nichts mit den Renditeaussichten zu tun.

    ... sie sind erstmal noch nicht vorhanden, sondern für 2024 avisiert. Das Fraunhofer ISE bspw. hat aber andere Schlüsse gezogen: https://www.ise.fraunhofer.de/…0-jahre-erforderlich.html

    Erfurt redet betreffend der Erhöhung vom bedingten Kapital im Interview mit Rühl und auch auf der GV von einer primär technischen Anpassung wegen der vorangehenden Kapitalerhöhung, und so nebenbei noch, dass diese Massnahme auch finanziellen Spielraum gewährt. Und dann 6 Tage später haben sie schon eine neue Wandelanleihe parat.


    Wieso können die das nicht schon im Voraus einfach so kommunizieren?

    ich vermute, weil die GV erstmal die KE absegnen musste?

    Die 1.4GW waren ein Beispiel dafür, was passiert, wenn Ziele nicht eingehalten werden. Eine schlechtere EBITDA Marge würde grössere Konsequenzen haben und das nicht nur für die Aktionäre, sondern vor allem für die Firma, sollte sie erneut Kapital beschaffen müssen - und somit dann erneut für die Aktionäre.

    ....

    Sorry, ich verstehe wirklich nicht, was du hiermit sagen willst. Das Ziel von 1,4 GW war nicht für 2022 kommuniziert und auch 2023 wird dieses bei Weitem nicht erreicht werden. Insofern ist doch eigentlich längst klar, dass die damals kommunizierten Margen nicht erreicht werden können. Insofern habe ich mich einfach gefragt, auf welchen angenommenen Margen des Marktes deine Einschätzung beruht.

    welches EBITDA wird denn erwartet?

    Da bist du aber sehr positiv eingestellt. Ich höre aus DE, dass bereits "einfache" Arbeitskräfte Mangel"ware" sind, geschweige denn Fachkräfte. Zudem denke ich, dass die Produktionslinienbauer hoch spezialisiert sind, um die technologisch hochstehenden Linien zusammenzubauen und einzufahren. Ferner ist nicht zu unterschätzen, dass dieses Personal auf der ganzen Welt verteilt arbeiten muss/wird und da nichts mit 8to5 ist.


    Du siehst ich bin da skeptischer eingestellt, aber wir werden es sehen.

    hmm, ja, positiver auf jeden Fall. Ich sage ja nicht, dass Fachkräftemangel kein Problem ist. Ich sage aber, dass dieses Problem lösbar sein wird, wenn sich ingsgesamt eine veränderte Lage darstellt. Wir hatten ja bereits mal ca. 100.000 Arbeitsplätze in der Solarindustrie, warum sollten diese (und mehr) nicht wieder geschaffen werden können, wenn das Umfeld stimmt?

    Insgeheim wünsche ich mir das natürlich auch, jedoch wird der Fachkräftemangel voll und ganz dagegen wirken, weshalb ich realistischerweise nicht mit mehr als 7GW per Ende 2027 rechne (das ist nur mein bescheidene Meinung).

    da denke ich eher, wenn das politische Umfeld stimmt und der Aufbau insgesamt an Fahrt aufnimmt, der Fachkräftemangel binnen kurzer Zeit Geschichte sein wird. Sowohl in der Produktion als auch in der Montage geht es nicht um jahrelange Ausbildungen, bevor man produktiv bzw. effektiv arbeiten kann. Zudem geht es um gutbezahlte Jobs, nein, also hier sehe ich schon auf mittlere Sicht eher das gewaltige Potential, was freigesetzt werden kann. Aber wir werden sehen, ist natürlich auch nur meine bescheidene Meinung....

    die 7 GW bis inkl. 2027 wären dann ein mehr oder weniger linearer Ansatz, der (sofern alle Teile produziert und alle Rohstoffe beschafft werden können) mMn. aus eigenen Mitteln erreicht werden kann. Ich denke aber, dass hier einiges anders laufen wird. Die Spatzen pfeifen unsere China-Abhängigkeit von den Dächern, es dürfte in den letzten Tagen nicht ein einziges Wirtschaftsblatt gegeben haben, was nicht einen Beitrag hierzu verfasst hat. Letztlich alle mit eben dem einem Credo. Herr Erfurt hat ja bereits angedeutet, was mit Finanzierungen (nicht Subventionen) und einer fairen Bezollung möglich sein wird. Ich denke und hoffe, dass hier noch ganz andere Produktionskapazitäten sowie eine europäische Lieferkette für die PV-Industrie in der Entstehung begriffen sind.

    die wesentlichen Kritikpunkte deiner Argumentation können mMn. erstmal nicht von Herrn Habeck bzw. dem BMWK gelöst werden:


    - die Importzölle werden nicht von Deutschland gemacht und

    - ebensowenig die Verteilung der EU-Töpfe.

    - direkte Zahlungen wurden prinzipiell von Habeck meines Wissens nach nicht in den Raum gestellt, aber auch hier ist das BMWK wieder nicht in der Bringschuld


    Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, wie du in dieser Rede erwartest hast, genaue Modalitäten bzgl. der Abnahmegarantien zu erwarten. Wesentlich ist doch, dass diese Strategie erstmal "offiziell" ausgegeben wurde. Wenn diese Strategie einhergehend mit dem Zugang zu Geldern (Finanzierungsmöglichkeiten) qualifiziert wird (was für mein Dafürhalten nicht ausgeschlossen wurde), dann ist hier doch einiges möglich?


    Was man hieraus auf jeden Fall in unserer Richtung mitnehmen kann (mMn.), ist der unbedingte politische Wille, die deutsche und natürlich in größerer Denke die europäische Solarproduktion zu re-etablieren. Es ist ein dynamischer Prozess, aber wichtige Eckpunkte sind benannt und die Entscheidungsträger reden miteinander. Das ist auf jeden Fall mehr, als zuvor in zig Jahren möglich war.

    In ca 30min von +3 auf -1, da muss jemand gross abgestossen haben. Volumen ist riesig, bereits die hälfte vom GS-Tag am Montag

    ja, ich denke, dass Swisscanto in größerem Stil verkauft, die anderen Großen sind ja noch dabei (so wie es Stand heute aussieht)

    Weil Du wahrscheinlich nicht mit mir über meine ETFs, Novartis oder Holcim diskutieren willst, die ich in alles andere als homöopathischen Mengen halte.


    Und Erfolg kann ja auch sein, wenn sich MBT in dem Solarpanel Markt verlustfrei behaupten kann und 1000de Leute in Lohn und Brot hält.


    Und wenn Du KGV als Indikator heranziehst und das für 2027 abschätzt, dann werde ich Deine Berechnung genauso interessiert lesen wie die von redi.

    stimmt, die anderen Investments deinerseits halte ich an dieser Stelle für weniger relevant Der philantropische Ansatz der 1000de Leute in Lohn und Brot ehrt dich natürlich sehr, steht aber bei einem Investment meinerseits (da bin ich ganz ehrlich) nicht im Vordergrund. Ich gebe mich dann doch lieber lieber der Vorstellung einer Technologieführerschaft bei gleichzeitig gewaltiger Nachfrage hin, aber jedem das Seine....


    Die Basisannahmen von Redi finde ich prinzipiell plausibel und ich wäre für den "guten"-Fall-EBIT Multiple mit 18x hochzufrieden. Kannst aber eben die EBIT-Multiples auch analog zu bspw. wieder Enphase oder auch Solaredge (deren aktueller LTM EBIT-Multiple liegt bei round about 80x) ansetzen und bist dann eben nochmal bei einer ganz anderen Größe.


    Wie gesagt, für mich ist eher relevant, das MBT selbst die avisierten Größenordnungen erreicht oder ggf. noch übertrifft. Der Outcome für diesen Fall ist dann auf jeden Fall gut und mit viel Glück sogar gigantisch, wer weiß...

    Gertrud, du postest von jeher immer Bedenken. Deiner Aussage vor einigen Monaten zufolge hältst du nur (noch) eine homöopathische Menge an Aktien, warum denn? Weil du nicht wirklich an den Erfolg glaubt, ist doch klar.


    Du hast Buchwertannahmen getroffen, obwohl die Bilanz von 2022 überhaupt noch nicht veröffentlich ist. Was macht denn ein Vergleich von bspw. ABB auch nur ansatzweise für einen Sinn? Wenn du Vergleiche ziehen willst, dann schaue doch meinetwegen auf Enphase im positiven Sinn oder meinetwegen Jinko im negativen Sinn. Da haben wir einen ähnlichen Sektor und in Bezug auf Enphase sogar ein ähnliches Geschäftsmodell.


    Und die Berechnungsansätze von Redi für den vermeintlich positivsten Fall muten aus heutiger Sicht schon gewaltig. Aber guck mal auf die KGV eben bspw. von Enphase und Co., da können theoretisch noch ganz andere Kracher kommen.


    Das was mMn. relevant ist, ist, wie die Lieferkettenproblematik in den Griff zu bekommen sein wird und ob man es schafft, eine unabhängige Produktion in Europa zu etablieren oder eben verstärkt in USA investiert (diesen Ansatz hast du übrigens auch für zu gewagt gehalten)

    ......


    Jetzt könnte noch jemand aus dem Busch kriechen und rufen: HoHo! Das Geld, das MBT bis 2026 (wahrscheinlich) verdient kommt zwar nicht direkt den Aktionären zugut, aber spielt sehr wohl eine Rolle, denn es wird ja in den Ausbau investiert!

    Und da hat der Buschmensch natürlich einen Punkt.
    Also schauen wir auf den Buchwert pro Aktie im Jahr 2026 und sehen ihn bei unter 40 Rappen.


    Oder man pfeift auf all diese spekulativen Berechnungen und kauft MBTN, weil man denkt, der Nächste zahlt noch mehr dafür.

    ....

    ich verstehe ehrlich gesagt nicht wirklich, was du damit sagen willst. REC wurde aufgrund einer einzigen Produktionslinie, die von MBT hergestellt wurde, für 800 Mio. gekauft. Diese Linie schafft 600 MW, wenn ich mich richtig erinnere. Bis inkl. 2024 wird MBT 3 GW an Produktionslinien haben, sowohl Zellen, als auch Module. Dies ist bereits jetzt komplett durchfinanziert bzw. sogar zum Großteil aus den vorhandenen Mitteln stemmbar. Die neuen Linien werden mit der neuesten Technologiestufe (IBC) "upgradebar" sein. Wieso siehst du den Buchwert für 2026 (wo ggf. noch 2 GW dazugekommen sind) unter 40 Rappen? Woher holst du die Zahl?

    Da sind wir gleicher Meinung in Bezug auf Bewertung. Darum hätte ich mir auch eine höhere Produktion im 2022 erhofft. Ich hoffe schwer, dass wir 2023 im oberen Range liegen oder die Range gar erhöht wi


    Da sind wir gleicher Meinung in Bezug auf Bewertung. Darum hätte ich mir auch eine höhere Produktion im 2022 erhofft. Ich hoffe schwer, dass wir 2023 im oberen Range liegen oder die Range gar erhöht wird.

    für mein Dafürhalten ist es nahezu irrelevant, ob MBT jetzt 320 oder 370MW erreicht hat bzw. hätte. Wir reden hier über einen Umsatzunterschied im quasi ersten Jahr der Produktion von round about 15%. In Zahlen also round about 20 Mio. weniger als im idealfall angenommen. Das ist round about 1% der Marketcap. Was genau könnte MBT hierdurch mehr oder weniger verwirklichen? Die wirklich relevante Frage ist, wie die Margen ausfallen werden bzw. ausgefallen sind (und auch hier sollte man jetzt wirklich aktuell nicht von 25% oder mehr ausgehen mMn.). In Anbetracht der DESRI Situation und unter der Annahme das MBT das Ramp-Up in USA rechtzeitig schafft, ist MBT in keinster Weise hoch oder gar sehr hoch bewertet (wenn die Margen passen). Es erscheint aktuell vermessen, aber ich hoffe nach wie vor, dass sich auch in Europa noch Einiges tun wird (gut, dass kann man aktuell wirklich noch schwer bewerten) aber zumindest DESRI ist Fakt und MBT wird in 2025 ca. 3 GW produzieren und verkaufen (mindestens). Wenn wir dann mal ein KGV wie Enphase vor 2 Monaten zugestanden bekommen, Hallelujah, das wäre eine hohe oder sogar sehr hohe Bewertung....

    Gemäss dem 1. Tweet von Erfurt: "to see if we managed to hit our 2022 guided production volume. And yes, our terrific team did it"


    Die Guidance war ja 1GW zu erreichen per Ende Jahr. Aber in der Slideshow reden sie jetzt von 700 MW. Irgendetwas passt da nicht zusammen.

    bei den 1GW geht es um die nominelle Leistung. Das Ramp-Up wird wohl in den ersten Monaten des Jahres vollständig abgeschlossen. Erst dann ist (theoretisch) die nominelle Leistung überhaupt erreichbar. Da aber dann noch die 3te Linie dazu kommen wird, wird es wieder zu Abschaltungen kommen. Aus diesem Grund sind ja auch "nur" 1,0 bis 1,2 GW Produktion für 2023 anvisiert. Ab 2024 sollten diese Unterbrechungen mehr oder weniger Geschichte sein...

    Ja, das ist eine unheimlich grosse BöKap. Jetzt müssen dann auch die Businesszahlen rosig sein, damit der eingeschlagene Weg und die damit verbundene BöKap gerechtfertigt sind.

    ... eine unheimlich große Bökap wäre es nur dann, wenn die avisierten Margen nicht passen. Wenn die Margen aber ansatzweise hinkommen, sind wir im Vergleich zur Peer Group supergünstig bewertet, denke ich...