BARRY CALLEBAUT (BARN)

  • Barry Callebaut eröffnet dritte Fabrik in Russland


    Barry Callebaut hat in Sonderwirtschaftszone der Region Kaliningrad eine Fabrik eröffnet.


    12.07.2021 07:17


    Es ist die dritte Fertigungsstätte des weltgrössten Schokoladenherstellers in Russland.


    Die Fabrik werde im August 2021 betriebsbereit sein, teilte Barry Callebaut am Montag mit. In der Anlage würden flüssige und feste Mischungen hergestellt. Anfänglich werde die Fabrik rund 40 Mitarbeitende beschäftigen.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut erholt sich weiter von der Coronakrise


    Der weltgrösste Schokoladenproduzent Barry Callebaut (BC) hat seine Erholung vom Corona-Einbruch im dritten Quartal fortgesetzt.


    15.07.2021 07:36


    Konkret wuchs die Menge der Verkauften Schokolade zwischen September 2020 und Mai 2021 auf 1,622 Millionen Tonnen an nach 1,57 Tonnen im Vorjahr, wie das Barry Callebaut am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einem Wachstum um 3,4 Prozent.


    Den Umsatz steigerte BC auf 5,35 Milliarden Franken nach 5,24 Milliarden im letzten Jahr, was in Lokalwährungen einem Plus von 7,7 Prozent entspricht. In Schweizer Franken beläuft sich das Plus laut der Mitteilung noch auf 2,1 Prozent. Mit den 9-Monats-Zahlen übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Finanzgemeinde in allen Bereichen.


    Besonders starker Anstieg im Schokoladengeschäft


    Vor allem das Schokoladengeschäft habe im dritten Quartal kräftig angezogen, hiess es im Communiqué. Dort verzeichnete BC ein Volumenwachstum von 21,2 Prozent. Dadurch sei das Geschäft über die gesamten neun Monate um 5,6 Prozent gewachsen. Zum Vergleich: Im globalen Schokoladenmarkt sei diese Entwicklung mit 1,2 Prozent deutlich niedriger.


    Zum Volumenwachstum hätten alle Regionen ihren Beitrag geleistet, heisst es. In der Region EMEA war das Wachstum mit 13,1 Prozent am stärksten, in der Asien-Pazifik-Region wuchs das Geschäft mit 2,9 Prozent deutlich weniger.


    Ausblick bestätigt


    Für seine Mittelfristziele bleibt das Unternehmen positiv und bekräftigt die geltenden Ziele. Bis ins Geschäftsjahr 2022/23 strebt BC ein Wachstum der Verkaufsmenge von 5 bis 7 Prozent an und einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT, der noch etwas mehr wächst. "Da sich die Märkte allmählich wieder öffnen, erwarten wir eine weitere Normalisierung des Betriebs und ein fortgesetztes Wachstum", wird CEO Antoine de Saint-Affrique im Communiqué zitiert.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut-Ratings von Moody's bestätigt


    Die Ratingagentur Moody's hat die Ratings für Barry Callebaut bestätigt. Der Schokoladehersteller wird unverändert mit Baa3 und einem positiven Ausblick eingestuft.


    18.01.2022 21:07


    Die Bestätigung spiegle die die Erholung der operativen Leistung des Unternehmens, so die Mitteilung. Zudem werde erwartet, dass sich die Kreditkennzahlen in den nächsten 12 bis 18 Monaten weiter verbessern werden.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut wächst deutlich schneller als der Gesamtmarkt


    (Ergänzt mit weiteren Details) - Der weltgrösste Schokoladekonzern Barry Callebaut (BC) hat die Corona-Pandemie hinter sich gelassen. Verkaufsvolumen und Umsatz legten im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 deutlich zu. Entsprechend werden auch die Mittelfristziele bestätigt.


    26.01.2022 09:48


    Die Verkaufsvolumen stiegen in der Periode von September bis November 2021 um 8,9 Prozent auf 610'048 Tonnen (organ. +8,1%), wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Damit wurde nicht nur der coronabedingt schwache Vorjahreswert deutlich übertroffen, sondern auch der Wert aus dem Jahr vor der Pandemie, und zwar um gut 4 Prozent.


    Breites Wachstum


    Das Ergebnis wurde dabei vor allem angetrieben vom Schokoladengeschäft mit einem Wachstum von 9,6 Prozent, womit BC rund drei Mal schneller wuchs als der globale Schokoladenmarkt (+3,1%). Alle Regionen und zentralen Wachstumstreiber haben laut Mitteilung zu diesen Ergebnissen beigetragen.


    Der Bereich Gourmet & Spezialitäten etwa wuchs um mehr als ein Drittel - er hatte in der Pandemie wegen geschlossener Hotels und Restaurants aber auch besonders gelitten. Das Geschäft in den Schwellenländer legte derweil um 11,0 Prozent zu und das Outsourcing-Geschäft um 4,5 Prozent. Letzteres beinhaltet die Produktion von Schokoladeartikeln für grosse Konzerne wie Nestlé, Cadbury oder Hershey. Es habe im Berichtsquartal vor allem vom Anlaufen neuer Verträge in Osteuropa profitiert, sagte ein Sprecher gegenüber AWP.


    Auch die Division Global Cocoa verzeichnete ein positives Volumenwachstum von 6,0 Prozent. Die Auswirkungen der Pandemie, die zu einem unausgewogenen Kakaomarkt sowie Engpässen in der Lieferkette führten, hätten aber zu einem anhaltend schwierigen Umfeld geführt, hiess es dazu.


    Beim Umsatz ergab sich ein Plus von 14,3 Prozent auf 2,03 Milliarden Franken. Das Umsatzwachstum sei durch das insgesamt inflationäre Umfeld beeinflusst worden, dem BC für den Grossteil des Geschäfts mit einem Cost-Plus-Modell begegne. Das bedeutet zum Beispiel, dass höhere Rohstoffkosten direkt auf die Preise draufgeschlagen werden.


    Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens klar übertroffen. Erwartet worden war ein Plus von lediglich 7,4 Prozent beim Volumen und ein Umsatz von 1938 Millionen Franken.


    Weiter schwieriges Umfeld


    Im Ausblick sieht sich das Unternehmen "auf Kurs, die Mittelfristziele zu erreichen". Man sei gut aufgestellt, so CEO Peter Boone in der Mitteilung, um den Wachstumskurs fortzusetzen. Das globale Marktumfeld leide aber noch immer unter den Auswirkungen von Covid-19, einschliesslich der Engpässe in den Lieferketten und den Folgen eines aus dem Gleichgewicht geratenen Kakaomarktes.


    Für die Dreijahresperiode bis und mit dem Geschäftsjahr 2022/23 will BC gemäss den Zielen eine Steigerung der Verkaufsmenge von jährlich 5 bis 7 Prozent erreichen, zudem soll der EBIT stärker zulegen als das Volumenwachstum in Lokalwährungen. Konkret bedeutet das, dass im Jahresdurchschnitt 30'000 bis 40'000 Tonnen zusätzlich über den genannten Zeitraum verkauft werden sollen.


    Beim wichtigsten Rohstoff Kakaobohnen erwarte man eine "weiterhin volatile Preisentwicklung mit leichter Tendenz nach oben", sagte der Sprecher. Im vergangenen Quartal sind die Preise gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 2,1 Prozent gestiegen.


    Die Prognose für die globale Angebots- und Nachfragesituation bei Kakaobohnen für 2021/22 habe sich von einem Über- zu einem Unterangebot verändert. Grund dafür seien Sorgen über die Ernteentwicklung in Ghana und die Erwartung einer rekordhohen Vermahlung von Kakaobohnen, so BC.


    Die Zahlen kamen bei Analysten gut an. "Wie erwartet ein dynamischer Jahresstart", kommentierte etwa die ZKB, wobei vor allem das starke Abschneiden des sehr profitablen Gourmetgeschäfts positiv sei. Die Aktie notiert um 09.45 allerdings mit +0,4 Prozent auf 2182 Franken nur knapp über dem Vortagesschluss.


    uh/tt


    (AWP)

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  • Barry Callebaut verkauft mehr Schokolade - Halbjahres-Prognose übertroffen


    Der weltgrösste Schokoladekonzern Barry Callebaut hat im per Ende Februar zu Ende gegangenen ersten Semester deutlich mehr verkauft als im Jahr davor.


    13.04.2022 07:11


    Umsatz und auch Betriebsgewinn stiegen kräftig. Entsprechend bestätigt das Unternehmen seine Mittelfristziele.


    Das Verkaufsvolumen stieg in der Periode von September 2021 bis November 2022 um 8,7 Prozent auf 1,165 Millionen Tonnen, wie Barry Callebaut am Mittwoch mitteilte. Damit wurde nicht nur der coronabedingt schwache Vorjahreswert deutlich übertroffen, sondern auch das Vorkrisenniveau. Und gegenüber dem sehr starken ersten Quartal verlangsamte sich das Wachstum im zweiten Quartal nur minimal.


    In erster Linie war das Schokoladengeschäft mit einem Wachstum von 9,9 Treiber des starken Resultates. Dieses habe auch den zugrunde liegenden globalen Schokoladenmarkt (+2,2 Prozent) um ein Mehrfaches übertroffen.


    Beim Umsatz legte Barry Callebaut um 16,5 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken zu. In Lokalwährungen ergab sich noch ein Plus von 15,8 Prozent. EBIT und Reingewinn nahmen ebenfalls deutlich zu. Der EBIT erhöhte sich in Lokalwährung um 12,3 Prozent auf 330,9 Millionen und unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 224,8 Millionen (+9,7 Prozent). Auf der Gewinnseite halfen Steuergutschriften in Brasilien.


    Zuversichtlicher Ausblick


    Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens beim Wachstum und EBIT übertroffen. Erwartet worden war ein Plus von 8,1 Prozent beim Volumen und ein Umsatz von 3,918 Milliarden Franken.


    Das Unternehmen sieht sich in Bezug auf seine Mittelfristziele weiterhin auf Kurs. Für die Dreijahresperiode bis und mit dem Geschäftsjahr 2022/23 will Barry Callebaut eine Steigerung der Verkaufsmenge von jährlich 5 bis 7 Prozent erreichen. Der Betriebsgewinn (EBIT) soll zudem stärker zulegen als das Volumenwachstum in Lokalwährungen.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut erwägt Schliessung der Fabrik im britischen Moreton


    Barry Callebaut erwägt, seine Schokoladenfabrik im britischen Moreton zu schliessen. Der Konsultationsprozess zur möglichen Schliessung sei im März 2022 gestartet worden, teilte der weltgrösste Schokoladenhersteller am Mittwoch gemeinsam mit den Halbjahreszahlen mit.


    13.04.2022 08:19


    Damit sollen die Produktionskapazitäten und die Nachfrage in Grossbritannien besser miteinander in Einklang gebracht werden, begründete Barry Callebaut den Schritt. Zudem gehöre es zur Strategie, die betriebliche Effizienz kontinuierlich zu verbessern.


    Grossbritannien bleibe aber ein wichtiger Markt für Barry Callebaut, hiess es weiter. Zudem ermögliche die Schliessung, dass das Unternehmen weiter in die Modernisierung des Produktionsnetzwerkes in Grossbritannien investieren könne.


    tt/tv


    (AWP)

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  • Barry Callebaut investiert in neue Spezial-Schokoladenfabrik in Kanada


    Der Schokoladeproduzent Barry Callebaut plant eine neue Fabrik für Spezial-Schokolade im kanadischen Ontario. Dafür seien Investitionen von 104 Millionen US-Dollar über eine Periode von zehn Jahren vorgesehen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Fabrik soll 2024 in Betrieb gehen.


    28.04.2022 18:16


    Die Schokoladefabrik soll zuckerfreie Schokolade, Produkte mit hohem Proteingehalt und weitere Spezialitäten herstellen. Zu Beginn soll sie eine jährliche Produktionskapazität von 50'000 Tonnen Schokolade haben. In der neuen Fabrik sollen mehr als 200 neue Arbeitsplätze entstehen.


    Bei der neuen Fabrik in Ontario handle es sich um die grösste Kapitalinvestition der Gruppe in der Region Americas. Insgesamt verfügt Barry Callebaut in dieser geographischen Region über 1 Schokolade- und Kakaoverarbeitungsfabriken. Die Investition in Ontario füge sich in die Strategie der Gruppe ein, die Produktion nahe an den Konsumenten anzusiedeln.


    tp/mk


    (AWP)

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  • Barry Callebaut baut in Südafrika lokales Händlernetz auf


    Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut (BC) baut in Südafrika ein lokales, direktes Vertriebsnetz auf. Die Gruppe wird die Zahl der Vertriebsstellen erhöhen und ihr lokales Team verdoppeln, wie einer Mitteilung vom Montag zu entnehmen ist.


    09.05.2022 10:49


    Das neue Netzwerk werde sich darauf konzentrieren, Kunden in Südafrika und den angrenzenden Ländern mit Produkten der globalen Gourmetmarken der Gruppe wie Callebaut, Mona Lisa, Cacao Barry und Carma zu versorgen. Mit der Erweiterung des lokalen Produktsortiments und der Verstärkung des Teams werde Barry Callebaut die steigende Nachfrage befriedigen und das Wachstum in den afrikanischen Märkten unterstützen, heisst es weiter.


    Der langjährige Partner von BC, Garden Morris Packaging and Food (GMPF), wird derweil weiterhin als Distributor in der Region tätig bleiben. Die bereits über zwanzigjährige Partnerschaft mit GMPF in den Bereichen halbindustrielle Kunden, Lebensmittelherstellung, Lagerhaltung und Logistik werde fortgesetzt.


    Einer Marktstudie zufolge wird erwartet, dass der südafrikanische Lebensmittelmarkt zwischen 2020 und 2025 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von +4,9 Prozent wächst und bis 2025 einen geschätzten Wert von 59,6 Milliarden US-Dollar erreicht. Das eröffne für Barry Callebaut neue Möglichkeiten.


    tv/rw


    (AWP)

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  • Barry Callebaut fährt Produktion in Wieze Anfang August wieder an


    Der Schokolade-Hersteller Barry Callebaut nimmt die Produktion im seinem belgischen Werk Wieze ab Anfang August wieder auf. Die Reinigung der von salmonellen-positivem Lecithin betroffenen Produktionslinien kommt nach Unternehmensangaben gut voran.


    15.07.2022 07:10


    Die ersten Produktionslinien würden voraussichtlich Anfang August 2022 wieder den Betrieb aufnehmen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Danach werde die Kapazität in den folgenden Wochen nach und nach wieder hochgefahren.


    Ende Juni hatte Barry Callebaut in Wieze ein mit Salmonellen verunreinigtes Produktionslos entdeckt und eine zugelieferte Lecithin-Charge als Ursache ermittelt. In der Folge wurde die gesamte Schokoladenfertigung an dem Standort gestoppt. Seither arbeite man mit der belgischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (FASNK) zusammen.


    ra/uh


    (AWP)

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  • Barry Callebaut baut weitere Schokoladen-Fabrik in Indien

    Der Schokoladenproduzent Barry Callebaut baut eine neue Fabrik in Indien.


    29.11.2022 07:24


    Errichtet wird die Schokoladen- und Mischungsfabrik in einem Industriegebiet rund 120 km südwestlich von Dehli, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Die Eröffnung ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

    Nach der Fertigstellung der dritten Fabrik werde Indien zum grössten Produktionsland von Barry Callebaut in der Region Asien-Pazifik, heisst es weiter. In den letzten fünf Jahren seien insgesamt mehr als 50 Millionen Franken in diesem Markt investiert worden.

    (AWP)

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  • Barry Callebaut ernennt Vamsi Mohan Thati zum neuen Asien-Pazifik-Chef

    Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut (BC) übergibt die Leitung der Region Asien-Pazifik in die Hände von Vamsi Mohan Thati. Der indische Staatsbürger wird das Amt per Anfang April übernehmen. Gleichzeitig nimmt er Einsitz in der Geschäftsleitung.


    01.03.2023 08:03


    Thati übernimmt den Posten von Jo Thys, der zum Jahresbeginn zum neuen operativen Chef (COO) ernannt wurde, wie es in der Meldung vom Mittwoch heisst. Davor war Thati seit 1998 für Coca-Cola tätig. Zuletzt leitete er beim Getränkeriesen das Geschäft der Region Gross-China und Mongolei und davor der Region Südpazifik.

    jl

    (AWP)

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  • Nachdem bei BKW das Short Signal gut funktioniert hat. Habe ich nun hier ein Long Signal.


    Die Aktie von Barry Callebaut ist auf dem Tiefpunkt (ca. KGV 21) der hist. Bewertung (letzte 8 Jahre)


    Letzte Woche kamen nochmals einige neg. Analystenstimmen aber der Grundtenor blieb bullish. Am 13. Juli kann das Mgt mit den Umsatzzahlen Q3 das Gegenteil beweisen.


    Die Zykliker laufen aktuell gerade besser und bei den defensiven werden gewinne mitgenommen. Barry gehört halt auch zu den defensiven...

    Besser arm dran als arm ab!

  • Barry Callebaut mit Volumenrückgang

    Der weltgrösste Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres (per Ende Mai) weniger Schokolade verkauft. Das Verkaufsvolumen nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 2,7 Prozent ab, wie einer Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist.


    13.07.2023 07:19


    Die Verantwortlichen begründen den Rückgang unter anderem mit einer inflationsbedingt tieferen Kundennachfrage. Würde man allerdings die Volumeneinbussen wegrechnen, die durch die Schliessung einer Schokoladenfabrik im belgischen Wieze nach einem Salmonellenvorfall entstanden sind, läge das Minus laut Mitteilung bei 1,5 Prozent. Das entspreche dem zugrundeliegenden Schokoladenmarkt, heisst es. In anderen Worten: BC gibt an, beim Mengenrückgang etwa im Rahmen der Konkurrenz zu liegen.


    Der Umsatz nahm derweil in Schweizer Franken um 3,6 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken zu. In Lokalwährung hätte das Plus sogar bei 8,1 Prozent gelegen. Bei dem Unternehmen gibt der Umsatz allerdings weniger Aufschluss über den Geschäftsverlauf als das Verkaufsvolumen. Denn Barry Callebaut hat ein sogenanntes Cost-Plus-Modell. Das bedeutet, dass das Unternehmen steigende Preise, etwa für Kakao, immer direkt an die Kunden weitergeben kann.


    Flaches Wachstum

    Für das Gesamtjahr bleibt BC derweil für die bereits früher kommunizierte Erwartung zuversichtlich. "In einem anspruchsvollen Marktumfeld streben wir weiterhin ein flaches Volumenwachstum für das Gesamtjahr 2022/23 an", wird der erst seit wenigen Monaten amtierende Firmenchef Peter Feld in der Mitteilung zitiert.


    Im nächsten Quartal dürfte es nach Einschätzung von Analysten wieder ein Volumenwachstum geben: Denn letztes Jahr im Juni - also im vierten Quartal - wurden in der zu BC gehörenden weltgrössten Schokoladenfabrik im belgischen Wieze die Salmonellen entdeckt, was das Geschäft im Schlussquartal des letzten Jahres herunterzog. Somit sind die Vergleichszahlen für das laufende Quartal ausserordentlich tief.

    tv/rw

    (AWP)

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  • Findet die Aktie mal noch einen Boden??


    1625 Chance auf Doppel Low. Auch das Corona Crash Tief. Wenn das nicht hält.. guet nacht..


    Es scheint mir das Mgt ist gerade nicht interessiert an einem hohen Kurs der Aktie.. So jedenfalls die Kommunkation am 13.7. bei den Q3 Zahlen.

    Besser arm dran als arm ab!

  • wieder -2% wow....


    bin gespannt ob wir heute ein intraday reversal hinbekommen.. (hammer candlestick)


    und sich so über 1625 hält per schlusskurs... dann könnte eine schöne erholungsrally starten.


    ansonsten... tja

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  • Ist mir auch schon aufgefallen.
    Aber der Abwärtstrend ist einfach bockstark bei BARN.

    Und richtig billig ist sie für eine defensive Aktie noch nicht.

    Wäre nicht die erste Aktie, wo die Analysten schliesslich ihre Kursziele hinter der Aktie her senken.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

  • Und schon geht es los: Citigroup senkt auf 1900 (2200) mit buy


    Bin gespannt, wann die UBS anfängt ihr Kursziel zu reduzieren.
    Die empfehlen bis heute BARN mit Kursziel über 2250 ausdrücklich.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

  • Die 2250 wurden seitens UBS am 6.9. bestätigt - damit liegt der Aktienkurs so weit von der Zielgrösse entfernt wie nie in den letzten 3 Jahren.

    Interessant noch die Aussage:

    ...some risks could be linked to recent drugs reducing body fat and limiting appetite, in our view...


    Was ich mich dann frage: Dafür dann der Kompensationseffekt um so höher, wenn die Medis mal abgesetzt werden?

    Neid ist der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude

  • Barclays senkt auf 1380


    UBS hat das Kursziel inzwischen auch etwas reduziert, ist aber immer noch bei 2050.


    Für mich eines dieser erstaunlichen Beispiele, wo der Markt über Jahre einen klaren Abwärtstrend macht, und die Analysten weit hinterherhinken.

    Wie bei Roche, OC Oerlikon und Adecco.

    Finde diese Analysen erstaunlich wenig differenziert. Zahlen in ein Discounted Cash Flow Modell eintippen, und was rauskommt, ist dann das Kursziel. Andere Faktoren werden meiner Meinung nach zuwenig berücksichtigt.


    Wobei das jetzt keine Empfehlung für Barry Callebaut sein soll. Finde, die sind aktuell noch nicht billig und vor allem macht der Abwärtstrend keine Anstalten, sich zu drehen.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht