BARRY CALLEBAUT (BARN)

  • Barry Callebaut steigert Erlöse in den ersten neun Monaten Der Schokolade-Hersteller Barry Callebaut hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 in einem rückläufigen Markt die verkauften Volumen gesteigert. Die Verkaufsmenge stieg von September bis Mai um 4,2% auf 1,38 Mio Tonnen, wie der weltgrösste Schokoladenhersteller am Donnerstag mitteilt. Der globale Schokoladenmarkt nahm in dieser Periode um 2,0% ab. Der Umsatz wuchs gemäss den Angaben dank eines vorteilhaften Produkt- und Kundenmix sowie höherer Zutatenpreise, die grösstenteils an die Kunden weitergeben werden, deutlich stärker. Er stieg um 7,8% auf 5,01 Mrd CHF. In Lokalwährungen betrug das Wachstums 11%. Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Prognosen der Analysten bei den Volumina erfüllt und beim Umsatz leicht übertroffen. Die Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) ein Volumenwachstum von 4,1% auf 1,38 Mio Tonnen und einen Umsatz von 4,93 Mrd CHF erwartet. Trotz einer nach wie vor trägen Marktnachfrage habe das Schokoladengeschäft gut abgeschnitten, lässt sich CEO Antoine de Saint-Affrique in der Mitteilung zitieren. "Alle Wachstumstreiber haben zu der guten Volumenentwicklung beigetragen." Gleichzeitig habe Barry Callebaut im Kakaogeschäft weiterhin weniger profitable Verträge auslaufen lassen. Im Ausblick rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem kurzfristig herausfordernden Marktumfeld. Gleichwohl bekräftigt Barry Callebaut die mittelfristigen Ziele. Vorbehältlich negativer Währungsumrechnungseffekte soll ein durchschnittlicher jährlicher Anstieg der Verkaufsmenge von 4-6% und eine EBIT-Steigerung über dem Volumenwachstum erreicht werden. (AWP)

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  • Barry Callebaut erweitert Lieferpartnerschaft mit Mondelez in Belgien 15.09.2016 07:41 Zürich (awp) - Barry Callebaut baut die Zusammenarbeit mit Mondelez International in Belgien aus. Der Zürcher Schokoladehersteller will dazu die Schokoladenfabrik von Mondelez im belgischen Halle übernehmen und schliesst eine Vereinbarung für die langfristige Lieferung von 30'000 Tonnen Flüssigschokolade pro Jahr ab, wie er am Donnerstag mitteilte. Im Rahmen eines Produktionsvertrags soll Barry Callebaut für Mondelez gewisse Verbraucherprodukte herstellen, die derzeit in der Schokoladenfabrik in Halle produziert werden. Die Transaktion wird den Angaben zufolge voraussichtlich per Ende Dezember 2016 abgeschlossen sein, dies nach Beendigung der Konsultation mit dem Betriebsrat. Sie unterliege den üblichen Abschlussbedingungen. Über die finanziellen Einzelheiten der Vereinbarung haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Als Resultat der Transaktion wäre Barry Callebaut besser aufgestellt, um Geschäftsmöglichkeiten im rasch wachsenden Segment der Spezialitätenschokoladen und Füllungen mit der Herkunftsbezeichnung "Made in Belgium" zu nutzen, heisst es in der Mitteilung. uh/ys (AWP)

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  • Barry Callebaut investiert 18 Mio CHF in Schokoladenfabrik in Singapur 07.10.2016 09:20 Zürich (awp) - Der Schokolade-Hersteller Barry Callebaut baut seine Fabrik in Singapur aus. Mit den zusätzlichen Produktionskapazitäten will man der gestiegenen Nachfrage nach Schokolade in der Region Rechnung tragen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Die Investitionen in Höhe von insgesamt 18 Mio CHF fliessen in eine dritte Produktionslinie, eine Formanlage für Schokoladen-Chips/-Drops und ein Lagerhaus. cp/yr (AWP)

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  • Barry Callebaut vermeldet leicht tiefere Volumen im 1. Quartal 25.01.2017 07:21 Zürich (awp) - Barry Callebaut hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 bei den Volumen einen fast stabilen Wert erreicht. Die Verkaufsmenge ging in der Periode von September bis November geringfügig um 0,4% auf 493 Tonnen zurück. Dies reflektiere das über dem Markt liegende Wachstum im Schokoladengeschäft (+2,3%) und den fast abgeschlossenem Ausstieg aus weniger profitablen Verträgen im Kakaogeschäft (-8,6%), schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der Umsatz legte derweil um 3,2% zu, in Franken waren es +4,2% auf 1,89 Mrd CHF. Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) bei den Volumen unterschritten und beim Umsatz leicht übertroffen. Diese hatten beim wichtigen Verkaufsvolumen ein Plus von 0,3% (Bandbreite +0,2 bis +0,8%) sowie einen Umsatz von 1,84 Mrd CHF prognostiziert. CEO Antoine de Saint-Affrique zeigt sich in der Mitteilung optimistisch: "Wir hatten einen soliden Jahresauftakt: Unser Cocoa Leadership-Projekt verläuft plangemäss, im Schokoladengeschäft verzeichneten alle Regionen ein solides, über dem Markt liegendes Wachstum, und der Bereich Gourmet- & Spezialitäten entwickelte sich ausgezeichnet." Bei der Umsetzung der "smarten Wachstumsstrategie" sei das Unternehmen auf Kurs. Die Visibilität sei gut und im zweiten Halbjahr rechnet der CEO mit einer Wachstumsbeschleunigung. Die Mittelfristziele werden bestätigt und das Volumen soll bis zum Geschäftsjahr 2017/18 weiter durchschnittlich um 4 bis 6% im Jahr wachsen und der EBIT in Lokalwährungen über dem Volumen liegen. yr/cf (AWP)

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  • Barry Callebaut mit beschleunigtem Wachstum im zweiten Quartal 12.04.2017 07:25 Zürich (awp) - Der weltgrösste Schokolade-Produzent Barry Callebaut (BC) hat im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 die Verkaufsmenge zwar nur moderat gesteigert, aber klar mehr verdient. Der mittelfristige Ausblick zu Umsatz- und EBIT-Wachstum wurde derweil bestätigt. Die Verkaufsmenge konnte in der Periode von September bis Februar um 1,4% auf gegen 950'000 Tonnen gesteigert werden. Der Wert beschleunigte sich damit klar auf +3,5% im zweiten Quartal nach -0,4% im ersten Quartal; der globale Schokolademarkt, der in der Berichtsperiode gemäss Branchenzahlen um 2,1% rückläufig war, wurde erneut klar übertroffen. Outsourcing-Aktivitäten hätten sich besonders positiv auf das Wachstum ausgewirkt, namentlich die Integration der von Mondelez International übernommenen Fabrik in Halle (Belgien), heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Und auch Gourmet- & Spezialitätenprodukte sowie die neuen Märkte hätten positive Beiträge geleistet. Im Schokoladenmarkt wuchs die Verkaufsmenge laut den Angaben um +3,5%, während die Verkaufsmenge im Kakaogeschäft infolge des "gezielten und inzwischen abgeschlossenen Ausstiegs aus weniger profitablen Verträgen" im Kakaogeschäft um 5,0% sank. Der Umsatz, der zu einem guten Teil von der Kakaopreis-Entwicklung abhängt, stieg derweil um 3,3% auf 3,54 Mrd CHF, in Lokalwährungen (LW) waren es +2,5%. Der Betriebsgewinn (Stufe EBIT) avancierte um rund 19% auf 238,4 Mio, ohne Einmaleffekte von 16,3 Mio waren es noch 222,1 Mio CHF (+11%). Unter dem Strich ergab sich ein um gut 30% höherer Konzerngewinn von 142,1 Mio (bereinigt 125,8 Mio). Mit den vorgelegten Zahlen hat BC die Schätzungen von Analysten (AWP-Konsens) auf der Volumenebene nicht ganz erreicht, bei den Gewinnzahlen (inkl. Einmaleffekte) aber übertroffen. Diese prognostizierten im Durchschnitt einen Volumenzuwachs von 1,6%, einen EBIT von 224,0 Mio sowie einen Reingewinn von 132,9 Mio CHF. CEO Antoine de Saint-Affrique zeigt sich in der Mitteilung zufrieden: "Wir setzen unsere Strategie des 'smarten Wachstums' weiter um. ... Unser konstanter Fokus auf den Produkt- und Kundenmix sowie die erfolgreiche Umsetzung unseres Cocoa Leadership Programms führten zu einer signifikanten Profitabilitätssteigerung. Gleichzeitig fokussieren wir weiterhin auf den freien Cash flow und die Erträge." AUSBLICK BESTÄTIGT Zum Ausblick sagt er: "Während die Märkte nach wie vor volatil sind, verfügen wir über ein gesundes Schokoladenportfolio und gehen davon aus, dass sich die dynamische Entwicklung fortsetzt." Man werde an der Umsetzung des Cocoa-Leadership-Programms weiterarbeiten und die Umsetzung der Strategie "konsequent weiter vorantreiben". Auf dieser Grundlage werden die Mittelfristziele bestätigt. Demnach wird weiterhin ein durchschnittliches jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6% angestrebt sowie ein über dem Verkaufsmengenwachstum liegendes EBIT-Wachstum in Lokalwährungen; die Prognose gilt für die 3-Jahres-Periode von 2015/16 bis 2017/18. uh/ys (AWP)

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  • Barry Callebaut liegt über den Analystenprognosen


    Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut (BC) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 die Verkaufsmenge und den Umsatz gesteigert.


    13.07.2017 07:19


    Dabei konnte das Wachstum im dritten Quartal noch beschleunigt werden. Die Mittelfristziele bestätigt das Unternehmen. Die Verkaufsmenge nahm in der Periode von September bis Mai um 2,8% auf 1'414'654 Tonnen zu, teilt BC am Donnerstag mit. Im Vergleich dazu entwickelte sich der globale Schokolademarkt mit 0,6% rückläufig. Der Umsatz, der zu einem guten Teil von der Entwicklung des Kakaopreises abhängt, wuchs um 3,7% auf 5,19 Mrd CHF. In Lokalwährungen betrug das Plus 2,9%.


    CEO Antoine de Saint-Affrique zeigt sich in der Mitteilung zufrieden: "Dank unserem gesunden Schokoladenportfolio konnten wir die gute Dynamik unseres Verkaufsmengenwachstums aufrechterhalten und den Markt erneut übertreffen." Das Mengenwachstum im Schokoladengeschäft betrug 4,7%.


    Im Vergleich zu den Analystenerwartungen hat BC besser als erwartet abgeschnitten. Die Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) ein Mengenwachstum von 2,4% und einen Umsatz in Höhe von 5,15 Mrd CHF erwartet.


    Ausblick bestätigt


    Im dritten Quartal allein betrachtet habe sich das Wachstum gestützt von den Hauptwachstumstreibern Gourmet & Spezialitäten, Outsourcing und Schwellenländer beschleunigt, so die Mitteilung weiter. Die Verkaufsmenge nahm um 5,5% (Markt: +2,3%) zu. Bereits im zweiten Quartal hatte eine Zunahme von 3,5% resultiert nach -0,4% im ersten Quartal.


    Der mittelfristige Ausblick zu Umsatz- und EBIT-Wachstum wurde derweil bestätigt. Demnach wird weiterhin ein durchschnittliches jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6% angestrebt sowie ein über dem Verkaufsmengenwachstum liegendes EBIT-Wachstum in Lokalwährungen; die Prognose gilt für die 3-Jahres-Periode von 2015/16 bis 2017/18.


    Laut CEO de Saint-Affrique geht es darum, "smart" zu wachsen. "Das heisst: ein über dem Marktdurchschnitt liegendes Volumenwachstum, höhere Profitabilität und Erwirtschaftung von freiem Cash flow." Derweil sei der stufenweise Ausstieg aus weniger profitablen Kakaoverträgen nun abgeschlossen.


    mk/cf/ra


    (AWP)

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  • Neuer Amerika-Chef bei Barry Callebaut


    In der Geschäftsleitung des Schokoladeherstellers Barry Callebaut kommt es zu Veränderungen.


    24.08.2017 07:56


    Der aktuelle CEO für Nord- und Südamerika, David Johnson, wird nach acht Jahren auf diesem Posten per Ende August pensioniert, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Seine Nachfolge trete Peter Boone an, der derzeit in der Geschäftsleitung die Funktion des Chief Innovation & Quality Officer ausübt.


    Diese Aufgabe wiederum übernimmt per 1. September Pablo Perversi. Dieser war während der letzten rund 24 Jahre für Unilever tätig, wie es weiter heisst. Weiter nimmt laut den Angaben neu Ben De Schryver, der seit September 2016 President Asia Pacific ist, in der Geschäftsleitung Platz. Damit solle der wachsenden Bedeutung der von ihm geleiteten Region für das Unternehmen Rechnung getragen werden, heisst es zur Begründung.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut schliesst Akquisition von D'Orsogna Dolciaria ab


    Der weltgrösste Schokoladenproduzent Barry Callebaut (BC) hat die im Juli angekündigte Akquisition von D'Orsogna Dolciaria abgeschlossen. Der Integrationsprozess beginne ab dem heutigen Tag, teilte BC am Donnerstag mit.


    05.10.2017 07:08


    Das italienische Familienunternehmen verbuchte früheren Angaben zufolge 2016 eine Verkaufsmenge von rund 12'000 Tonnen bei einem Umsatz von rund 52 Mio EUR. Über finanzielle Einzelheiten wurde Stillschweigen vereinbart.


    ra/cp


    (AWP)

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  • Barry Callebaut mit Gewinnsprung in stagnierendem Markt


    Der weltweit grösste Schokoloadehersteller Barry Callebaut hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinnsprung erzielt. Die Verkaufsmengen wurden in einem stagnierenden Markt um 4,4 Prozent gesteigert.


    08.11.2017 07:39


    Barry Callebaut hat im Ende August abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 den Reingewinn um 38,3 Prozent auf 302,9 Millionen Franken erhöht, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr war der Gewinn noch rückläufig.


    Grund für die Profitabilitätssteigerung sind unter anderem der Ausstieg aus weniger profitablen Kakaoverträgen sowie Effizienzsteigerungen. Beim Betriebsgewinn (EBIT) resultierte ein Plus von 21,5 Prozent auf 488,2 Millionen Franken.


    Während der internationale Schokolademarkt bei den Volumen mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent stagnierte, konnte Barry Callebaut die Verkaufsmengen um 4,4 Prozent erhöhen. Damit wurde das mittelfristige Ziel von einem Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent erreicht.


    Der Umsatz stieg um 1,9 Prozent auf 6,8 Milliarden Franken - in Lokalwährungen lag das Wachstum bei 1,2 Prozent. Negativ ausgewirkt hatten sich die gesunken Preise für Kakaobohnen und -produkte.


    Besonders stark waren die Verkäufe von Barry Callebaut in der Region Europa und Mittlerer Osten, wo die Marktvolumen um 0,5 Prozent schrumpften. Die Zürcher steigerten die Volumen um 6,4 Prozent und den Umsatz um ebenso viel in Lokalwährungen. Dies ist auch auf Übernahmen wie die Fabrik von Mondelez in Belgien zurückzuführen.


    Laut Unternehmenschef Antoine de Saint-Affrique verzeichneten Volumenwachstum und Profitabilität eine gute Performance in allen Regionen und Produkten.


    Wie Barry Callebaut weiter bekannt gab, tritt der langjährige Finanzchef Victor Balli Ende Februar 2018 zurück. Er wird vom Holländer Remco Steenbergen ersetzt, der von Royal Philips kommt.


    (SDA)

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  • Barry Callebaut schliesst Kauf der Ingredients-Sparte von Gertrude Hawk ab


    Der weltgrösste Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat die im September 2017 angekündigte Übernahme der Division Ingredients des US-Familienunternehmens Gertrude Hawk Chocolates abgeschlossen. Nun werde man mit den Arbeiten zur Integration des Geschäfts in die Spezialitäten- und Dekorationsparte beginnen, teilte Barry am Montag mit. Finanzielle Details zur Transaktion geben die beiden Parteien keine ab.


    04.12.2017 07:25


    "Mit dem Ingredients-Geschäft von Gertrude Hawk gewinnt Barry Callebaut neue Fähigkeiten, Technologien und qualifizierte Mitarbeitende dazu", wird CEO Antoine de Saint-Affrique in der Mitteilung zitiert. Zudem werde man das Produktportfolio ausbauen, den Kunden ein breites Angebot an Dienstleistungen anbieten können und in neue Märkte expandieren.


    Die übernommene Sparte von Gertrude Hawk verbuchte im Geschäftsjahr 2016/2017 eine Verkaufsmenge von rund 13'000 Tonnen bei einem Umsatz von rund 70 Mio EUR, wie es bereits im September geheissen hatte. Analysten der Bank Vontobel schätzten damals den Preis auf circa 100 Mio CHF. Weiter gingen sie davon aus, dass die übernommene Sparte 1,2% zum Konzernumsatz von Barry Callebaut beiträgt, beziehungsweise 5% zum Umsatz in Nord- und Südamerika.


    Die Division Ingredients von Gertrude Hawk zählt nach Angaben von Barry Callebaut zu den führenden Anbietern im Bereich der Herstellung von Zutaten. Sie soll die Position im Bereich hochwertiger Dekorationslösungen primär im nordamerikanischen Markt stärken, insbesondere mit Techniken zur Herstellung von Peanut Butter Chips, einem in den USA beliebten Produkt. Mit der Übernahme der Sparte von Gertrude Hawk wechseln 370 Mitarbeiter einer Produktionsstätte in Scranton im US-Bundesstaat Pennsylvania zum Schweizer Unternehmen.


    mk/ys


    (AWP)

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  • Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen über den Erwartungen - Ziele bestätigt


    (leicht umgeschrieben und ergänzt mit Details v.a. zu Regionen) - Der weltgrösste Schokoladekonzern Barry Callebaut (BC) ist weiter stark unterwegs. Die verkauften Volumen konnten im ersten Quartal 2017/18 deutlich gesteigert werden, wobei alle Schlüsselbereiche sehr stark zulegten. Aufgrund gesunkener Rohstoffpreise sank der Gesamtumsatz hingegen etwas, da die Preisveränderungen jeweils direkt an die Kunden weiter gegeben werden. Der längerfristige Ausblick wurde derweil bestätigt.


    24.01.2018 08:13


    Das Verkaufsvolumen stieg in der Periode von September bis November um hohe 8,0% auf 532'165 Tonnen. Im selben Zeitraum wuchs der globale Schokoladenmarkt gemäss den Zahlen des Branchendienstes Nielsen lediglich um 3,1%. Alle wichtigen Wachstumstreiber hätten zur Outperformance des Marktes beigetragen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch: Gourmet & Spezialitäten mit +8,9%, Schwellenländer mit +11,1% und Outsourcing (Produktion für Grosskonzerne wie etwa Nestlé oder Mondelez) mit +8,1%. Insgesamt sei das Wachstum von sämtlichen Regionen und Produktgruppen unterstützt worden.


    MARKTSCHÄTZUNGEN KLAR ÜBERTROFFEN


    BC hat beim Volumen, der für Marktbeobachter im Vergleich zum Umsatz wichtigeren Kennzahl, nicht nur den Schokolademarkt, sondern auch die (hohen) Schätzungen des Marktes klar übertroffen. Die Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens lediglich ein Wachstum von 6,7% geschätzt. CEO Antoine de Saint-Affrique zeigte sich denn auch sehr zufrieden in der Mitteilung: "Wir sind stark in das neue Geschäftsjahr gestartet und haben ein Wachstum erzielt, das deutlich über dem Markt liegt."


    Der Umsatz sank derweil um 0,7% auf 1,87 Mrd CHF, in Lokalwährungen waren es gar -3,2%. Dies sei aber vor allem auf die tieferen Preise für Kakao und andere Rohwaren zurückzuführen, heisst es. BC hat mit vielen Kunden ein sogenanntes Cost-Plus-Modell, bei welchem die Veränderungen der Rohstoffpreise jeweils direkt weitergegeben werden, in beide Richtungen. Wie sich die Umsatz- und Volumenzahlen auf den Gewinn auswirkten, wird allerdings erst im April beim Halbjahresergebnis zu sehen sein: Gewinnzahlen werden zu den ungeraden Quartalen nämlich keine veröffentlicht.


    In Bezug auf die Regionen zeigte BC vor allem in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) sowie Asien Pazifik eine starke Performance. Bei einem Wachstum des Gesamtmarktes in EMEA von 3,6% legte BC dort zweistellig um 10,3% zu. Dies sei vor allem auf die starke Performance im Bereich Industriekunden zurückzuführen, heisst es. Die Region ist mit einem Volumenanteil von 47% klar die grösste BC-Region.


    Noch deutlicher übertraf BC das Marktwachstum in der Region Asien Pazifik mit +17,4% gegenüber +4,8%. Sowohl das Industriekunden- als auch das Gourmetgeschäft hätten dazu beitrugen, heisst es. Allerdings ist der Anteil der Region mit 5% am ganzen Verkaufsvolumen noch relativ gering.


    AMERIKA ETWAS WENIGER DYNAMISCH UNTERWEGS


    Deutlich weniger dynamisch ist dagegen die Region Nord- und Südamerika (Anteil 26%) unterwegs, wobei auch hier der Gesamtmarkt (+1,3%) mit einem Plus von 2,9% deutlich übertroffen wurde. BC spricht hier von "soliden Ergebnissen" im Industriekunden- und Gourmetgeschäft. In Südamerika sei das Wachstum bei Industriekunden zweistellig ausgefallen, vor allem dank höherer Verkäufe in Brasilien.


    Die Verkäufe an Drittkunden (Bereich Global Cocoa) mit einem Anteil von etwas unter einem Viertel am Gesamtvolumen wächst nach einer längeren Restrukturierungsphase ebenfalls wieder deutlich, und zwar im ersten Quartal um 7,4%. Man habe im Berichtsquartal eine "aussergewöhnlich hohe Nachfrage" nach Kakaoprodukten dank eines positiven Marktumfelds und einer geringeren Anzahl von Anbietern gehabt, so BC.


    Angesichts der guten Zahlen konnte der Konzern mit Sitz in Zürich auch den Ausblick bzw. die Wachstums- und Finanzziele bestätigen. Demnach wird im Durchschnitt bis und mit Geschäftsjahr 2018/19 ein Verkaufsmengenwachstum von 4-6% p.a. und eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Zunahme in Lokalwährungen angestrebt. Man habe eine "gute Visibilität" bezüglich Verkaufsportfolio und gehe davon aus, dass sich der Markt weiter erhole, meinte der CEO dazu.


    uh/ra


    (AWP)

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  • Barry Callebaut mit gedrosseltem Wachstumstempo im dritten Quartal


    (Meldung ergänzt) - Barry Callebaut ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2017/18 nicht mehr so rasant gewachsen wie in den Vorquartalen. Der weltweit grösste Schokoladenproduzent wächst jedoch immer noch deutlich stärker als der Markt. Zum Wachstum beigetragen haben insbesondere Europa und das Gourmet&Spezialitäten-Geschäft. Die Mittelfristziele werden bestätigt.


    13.07.2018 08:50


    Barry Callebaut (BC) hat von Anfang September 2017 bis Ende Mai 2018 das Volumen der abgesetzten Schokolade um 6,9 Prozent auf 1,512 Millionen Tonnen gesteigert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Damit ist das Unternehmen erneut deutlich stärker als der Markt gewachsen. Der globale Schokolademarkt wuchs in dieser Periode lediglich um 2,5 Prozent. Der Umsatz sank aufgrund tieferer Kakaopreise im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent auf 5,18 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Minus 2,4 Prozent.


    Damit hat BC die Analystenerwartungen annähernd bestätigt. Die von AWP befragten Experten gingen im Durchschnitt von einem Mengenwachstum von 6,9 Prozent und einem Umsatz von 5,24 Milliarden Franken aus.


    CEO Antoine de Saint-Affrique zeigt sich in der Mitteilung entsprechend zufrieden: "Nach dem sehr starken Ergebnis im ersten Semester dieses Geschäftsjahres sahen wir auch im dritten Quartal eine starke Dynamik, die von allen zentralen Wachstumstreibern, Regionen und Produktgruppen getragen wurde."


    Auslaufende Effekte bremsen Wachstum im Q3


    Nach jeweils einem Plus von 8 Prozent in den ersten zwei Quartalen, erreichte BC im dritten Quartal noch ein Volumenwachstum von 4,8 Prozent. Grund dafür sind vor allem auslaufende Wachstumsfaktoren aus dem letzten Geschäftsjahr. So nahmen in den letzten Monaten die positiven Volumen-Effekte von Akquisitionen und den grossen Outsourcingverträgen mit Mondelez und Garuda deutlich ab.


    Beim Volumen konnte BC in allen Regionen und in allen Produktegruppen zulegen. In der für BC wichtigsten und grössten Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) stiegen die Verkaufsmengen um 8,1 Prozent auf 695'214 Tonnen dank einem starken Wachstum in Westeuropa und einem zweistelligen Wachstum in Osteuropa, wie es in der Mitteilung heisst.


    In der Region Nord- und Südamerika erhöhte sich das Volumen vor allem aufgrund deutlich gesteigerter Verkäufe in Südamerika mit 5,3 Prozent auf 400'334 Tonnen ebenfalls kräftig. In der Region Asien-Pazifik nahmen die Volumen um fast 15 Prozent auf 79'542 Tonnen zu.


    Im Geschäftsbereich Global Cocoa, in dem BC Kakao-Ausgangsstoffe vertreibt, erhöhten sich die Verkaufsmengen um fast 5 Prozent auf 337'763 Tonnen. Der Umsatz reduzierte sich aufgrund tieferer Kakaoproduktpreise um 8,5 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken.


    Bei den Produktegruppen legten die Gourmet&Spezialitätenprodukte mit einem Plus von 7,8 Prozent auf 184'324 Tonnen am deutlichsten zu. Weil in dieser Gruppe der Kakaopreis weniger ausschlaggebend ist als bei anderen Produkten, nahm bei diesen auch der Umsatz zu. Er erhöhte sich um 7,1 Prozent auf 888,4 Millionen Franken.


    Stark steigende Kakaopreise


    Bei den Preisen der Rohwaren meldet BC, dass im laufenden Jahr die Preise für Kakaobohnen im Durchschnitt 12,2 Prozent unter dem Preisdurchschnitt des Vorjahrs liegen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2017/18 seien sie jedoch deutlich um fast 20 Prozent angestiegen.


    Grund dafür sei einerseits ein globaler Kakaoüberschuss, der aufgrund der leicht tieferen Kakaoproduktion in Westafrika geringer als erwartet ausfiel. Andererseits habe eine steigende Nachfrage und Aktivitäten von Fonds, die auf steigende Preise setzten, für einen Preisanstieg gesorgt.


    Beim Ausblick zeigt sich BC zuversichtlich. "Angesichts der Markttrends und der Marktdynamik sehen wir weiterhin viele Wachstumschancen und sind zuversichtlich, dass diese, zusammen mit der sorgfältigen Umsetzung unserer Strategie des 'smarten Wachstums', es uns erlauben werden, unsere 4-Jahres-Ziele zu erreichen", lässt sich CEO de Saint Affrique in der Mitteilung zitieren.


    Demnach geht BC weiterhin davon aus, ein durchschnittliches jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie ein über diesem Wachstum liegendes EBIT-Wachstum in Lokalwährungen zu erreichen. Die Angabe bezieht sich auf den Durchschnitt für die vier Geschäftsjahre 2015/16 bis 2018/19.


    lie/mk


    (AWP)

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  • Barry Callebaut schliesst Vertrag mit britischem Biscuit-Hersteller ab


    Der Schokoladenproduzent Barry Callebaut baut seine Präsenz in Grossbritannien weiter aus.


    19.09.2018 08:01


    So sei mit der Burton's Biscuit Company ein langfristiger Liefervertrag abgeschlossen worden, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Gleichzeitig sollen die Anlagen zur Schokoladeproduktion des Keksherstellers in der Nähe von Liverpool übernommen werden.


    Über die finanziellen Details der Vereinbarung sei Stillschweigen vereinbart worden, heisst es weiter. Der Vertrag beinhaltet die Lieferung von über 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade pro Jahr. Ausserdem soll die Produktion am bisherigen Standort in Wirral weitergeführt werden.


    Die Burton's Biscuit Company ist den Angaben zufolge der zweitgrösste Kekshersteller in Grossbritannien. Die Transaktion soll unter Vorbehalt der Gehnehmigung durch die zuständigen Behörden bis Ende 2018 abgeschlossen werden.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut expandiert in Russland


    Barry Callebaut expandiert in Russland - dem volumenmässig zweitgrössten Schokoladenmarkt weltweit. Der weltgrösste Schokoladenhersteller übernimmt das Unternehmen Inforum.


    04.10.2018 07:35


    Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Inforum setzte 2017 mit der Belieferung von Konsumentenmarken mit Schokolade, Glasuren und Füllungen umgerechnet 86 Millionen Franken (5,1 Milliarden Rubel) um. Das 1989 gegründete Unternehmen produziert an seinem Standort in Kasimov im Gebiet Ryazan und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeitende, die mit der Übernahme zu Barry Callebaut wechseln werden, wie der Schokoladekonzern am Donnerstag mitteilte.


    Barry Callebaut ist seit Ende der 1990er-Jahre in Russland tätig, zunächst allerdings nur als Importeur. Seit 2007 betreibt der Konzern eine Schokoladenfabrik im 60 Kilometer von Moskau entfernten Tschechow. In Moskau hat Barry Callebaut zudem ein Ausbildungszentrum für gewerbliche Anwender. Insgesamt arbeiten in Russland momentan rund 80 Mitarbeitende für den Schokoladenhersteller.


    Mit dem Zukauft will Barry Callebaut nun seine Präsenz und seine Produktionskapazitäten in Russland ausbauen. Russland sei gemessen am Volumen der weltweit zweitgrösste Markt für Schokolade. Die Russen essen gemäss Euromonitor jährlich 4,8 Kilogramm Schokolade. Das Volumenwachstum liege zudem laut der Marktforschungsfirma Nielsen deutlich über dem globalen Wachstum, schrieb Barry Callebaut.


    Inforum-Mitgründer Victor Voitov wird in der Übergangszeit als künftiger Verwaltungsratspräsident von Barry Callebaut NL Russland die Integration von Inforum in die Barry-Callebaut-Zeit unterstützen, hiess es weiter im Communiqué. Zuerst müssen aber noch die Wettbewerbsbehörden der Übernahme ihren Segen geben.


    (AWP)

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  • S&P erhöht Rating für Barry

    S&P erhöht Rating für Barry Callebaut auf "BBB-" von "BB+"


    Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut erhält eine höhere Einstufung seiner Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard&Poor's (S&P). S&P hat das Rating für den Schokoladenkonzern von BB+ zu BBB- erhöht.


    15.11.2018 08:10


    Zugleich seien auch alle Ratings für unbesicherte Anleihen des Unternehmens auf BBB- hochgestuft worden, teilte Barry Callebaut am Donnerstag mit. Der Ausblick für die Einstufungen sei stabil. Damit werden die Anleihen des Schokoladenkonzerns von S&P neu als unteres mittleres Investment eingestuft und nicht mehr länger als spekulative Anlage.


    Die Hochstufung spiegle die Fortschritte des Konzerns bei der operativen Leistung in Bezug auf Profitabilität und Cash-Flow-Generierung. Auch das Wachstumsmomentum in Schwellenländern und das über dem Branchenschnitt liegende Wachstum in reiferen Märkten unterstützten das Rating, schrieb Barry Callebaut.


    Erst Mitte September hatte auch die Agentur Moody's das Unternehmen mit einer Bewertung von Baa3 wieder auf "Investment Grade"-Status gesetzt.


    tt/kw


    (AWP)

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  • Grossaktionäre von Barry Callebaut stimmen Verkaufssperre zu


    Nach dem Verkauf eines grossen Aktienpakets von Barry Callebaut haben die Familien-Aktionäre Renata Jacobs, Nathalie Albin-Jacobs und Nicolas Jacobs eine Verkaufssperre ihrer Anteile bis zum 15. März 2019 vereinbart.


    23.11.2018 07:07


    Dies teilte Barry Callebaut am Donnerstagabend in einem Communiqué mit. Die drei Familien-Aktionäre hatten am vergangenen Freitag ein Paket von 150'000 Barry Callebaut-Aktien an institutionelle Investoren veräussert. Damit wechselte ein Anteil von 2,7 Prozent am weltgrössten Schokoladenkonzern die Besitzer. Zum Schlusskurs vom letzten Donnerstag von 1'876 Franken entsprach das rein rechnerisch einem Wert von 281,4 Millionen Franken.


    Barry Callebaut sei an der Transaktion nicht beteiligt gewesen, hiess es. Die Jacobs Holding besitzt gemäss früheren Angaben 50,11 Prozent an dem Unternehmen.


    Der Verkauf durch die Familienmitglieder führte zu Spekulationen darüber, ob es mittelfristig auch Veränderungen beim Anteil der Jacobs Holding geben könnte. Hinter der Jacobs Holding ist Renata Jacobs im Geschäftsbericht als zweitgrösste Aktionärin von Barry Callebaut mit einer Beteiligung von mit 8,48 Prozent angegeben. Zudem wird Verwaltungsratsmitglied Nicolas Jacobs als Besitzer von 93'066 Aktien aufgeführt. Überdies ist Nicolas Jacobs auch Co-Verwaltungsratspräsident der Jacobs Holding.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut schliesst Deal mit Burton's Biscuits ab


    Der Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat eine angekündigte Transaktion in Grossbritannien abgeschlossen.


    10.12.2018 07:24


    Diese umfasst einen Liefervertrag mit der Burton's Biscuit Company sowie die Übernahme einer Fabrik. Der behördliche Genehmigungsprozess sei mittlerweile abgeschlossen, geht aus einer Mitteilung vom Montag hervor. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hatte zuvor untersucht, ob die Übernahme eines Teils des Geschäfts von Burton's Biscuits zu einer substantiellen Einschränkung des Wettbewerbs führe.


    Barry Callebaut hatte im September verkündet, dass mit Burton's Biscuit Company ein langfristiger Liefervertrag über mehr als 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade pro Jahr abgeschlossen sei. Gleichzeitig werden die Anlagen zur Schokoladeproduktion des Keksherstellers in der Nähe von Liverpool übernommen. Die Integration der Fabrik in Moreton werde ab sofort beginnen, heisst es am Montag weiter.


    Über die finanziellen Details der Vereinbarung war Stillschweigen vereinbart worden. Die Burton's Biscuit Company ist den Angaben zufolge der zweitgrösste Kekshersteller in Grossbritannien.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen im 1. Quartal um 1,7 Prozent


    Barry Callebaut ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 erneut gewachsen, wenn auch nicht mehr so stark wie vor zwölf Monaten. Das Verkaufsvolumen stieg im Zeitraum von September bis November um 1,7 Prozent auf 541'109 Tonnen.


    23.01.2019 08:00


    Damit hat Barry Callebaut an Schwung verloren. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch ein starkes Volumenwachstum von 8 Prozent gezeigt.


    In Europa, Afrika und dem Mittleren Osten stagnierten die Verkäufe auf 248'053 Tonnen, wie der weltgrösste Schokoladenkonzern am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahresquartal hatte Barry hier noch um gut 10 Prozent zugelegt. Man habe sich verstärkt auf profitablere Volumen bei den Industriekunden konzentriert. Zudem wurde die Produktesparte Getränke zugunsten profitablerer Aktivitäten verkleinert.


    Dagegen gelang in Nord- und Südamerika ein starker Start ins Jahr mit einem Wachstum der Verkaufsmenge um 8 Prozent auf 147'909 Tonnen. Im verhältnismässig kleinen Asien-Geschäft nahm die verkaufte Menge um 3,8 Prozent auf 27'482 Tonnen zu, nachdem sie in der Vorjahresperiode um 17,4 Prozent gewachsen war.


    Erwartungen verfehlt


    Insgesamt stieg der Konzernumsatz leicht um 0,5 Prozent auf 1,881 Milliarden Franken. In Lokalwährungen wäre der Umsatz um 3,7 Prozent gestiegen und damit mehr als die Verkaufsmenge. Grund dafür sei ein besserer Produktemix. Gewinnzahlen werden an den ungeraden Quartalen nicht bekannt gegeben.


    Mit den Zahlen hat Barry Callebaut die Erwartungen der Finanzgemeinde klar verfehlt. Analysten hatten im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Verkaufsvolumen von 2,8 Prozent und einem Umsatz von 1,93 Milliarden Franken gerechnet.


    Beschleunigung erwartet


    Allerdings wird der Schwung in den nächsten Monaten zunehmen. Die Gruppe erwartet in den kommenden Quartalen insgesamt eine Beschleunigung des Volumenwachstums aufgrund kürzlich unterzeichneter Auslagerungsvereinbarungen.


    So hat Barry Callebaut Anfang Dezember einen Liefervertrag mit der britischen Burton's über jährlich mehr als 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade abgeschlossen. Zudem übernahm Barry Produktionskapazitäten in Grossbritannien. Weitere Auslagerungsverträge wurden in Indonesien und Russland vereinbart.


    "Wir gehen davon aus, dass sich die Entwicklung der Verkaufsmenge in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs beschleunigen wird, da zusätzliche Volumen durch neue Outsourcing-Verträge in allen Regionen und kürzlich lancierte Innovationen hinzukommen", erklärte Konzernchef Antoine de Saint-Affrique in der Mitteilung.


    Ausserdem hat der Konzern seine bisherigen Mittelfristziele bis 2021/22 verlängert, die Ende Geschäftsjahr ausgelaufen wären. Mittelfristig will Barry Callebaut ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen erzielen.


    jb/ra


    (AWP)

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  • Barry Callebaut finalisiert Zukauf in Russland


    Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat die Übernahme der russischen Firma Inforum abgeschlossen.


    01.02.2019 07:15


    Die Integration werde sofort starten, teilte Barry Callebaut am Freitag mit.


    Der Schokoladenkonzern hatte den Zukauf Anfang Oktober 2018 angekündigt. Inforum setzte 2017 mit der Belieferung von Konsumentenmarken mit Schokolade, Glasuren und Füllungen umgerechnet 86 Millionen Franken (5,1 Milliarden Rubel) um, wie es damals hiess. Mit der Übernahme will Barry Callebaut in Russland, dem volumenmässig zweitgrössten Schokolademarkt weltweit, expandieren.


    (AWP)

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  • Barry Callebaut holt sich viel frisches Geld


    Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut hat sich neues Geld beschafft. So sei das erste Schuldscheindarlehen über insgesamt 600 Millionen Euro erfolgreich bei schweizerischen und internationalen Banken platziert worden.


    13.02.2019 07:32


    Das teilte das Barry Callebaut am Mittwoch mit. Zwei Drittel des Erlöses sollen für Nachhaltigkeitsprojekte verwendet werden.


    Die durchschnittliche Laufzeit der in zwei Tranchen platzierten Papiere liegt bei 7,8 Jahren bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 1,47 Prozent. Dank der Transaktion verbessere sich die Verschuldungs- und Liquiditätsstruktur des Konzerns weiter, so die Mitteilung. Aufgrund der erfolgreichen Platzierung werde zudem erwogen, die ausstehende Anleihe in Höhe von 250 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis 2021 vorzeitig zu tilgen.


    (AWP)

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