AFG Arbonia-Forster-Holding AG

  • Arbonia veräussert Fenstergeschäft

    Die Arbonia hat sich dazu entschieden, ein Angebot der dänischen DOVISTA Gruppe anzunehmen und ihr Fenstergeschäft zu veräussern. Mit dem Verkaufserlös sollen vor allem die verbleibenden Divisionen der Arbonia strategisch weiterentwickelt und organisch sowie mittels Akquisitionen substanziell gestärkt werden. Darüber hinaus wird geprüft, einen Teil des Verkaufserlöses den Aktionären zukommen zu lassen.


    :)


    b.

  • Arbonia steigert Profitabilität


    Der Bauzulieferer Arbonia hat im vergangenen Geschäftsjahr zwar organisch leicht an Wachstum eingebüsst, unter dem Strich aber mehr verdient und seine Ertragskraft gesteigert.


    02.03.2021 08:13


    Der Umsatz ging organisch um 1,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken zurück, was vor allem auf Währungseffekte zurückzuführen war. In Lokalwährungen nahm er hingegen um 2,1 Prozent zu, wie das Ostschweizer Unternehmen am Dienstag in einem Communiqué mitteilte. Wird die Division Fenster herausgerechnet, die Arbonia vorbehaltlich der erforderlichen Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden demnächst verkauft, resultierte in Schweizer Franken ein Rückgang um 1,8 Prozent und währungsbereinigt eine Umsatzsteigerung um 2,0 Prozent.


    Laut der Mitteilung haben vor allem Massnahmen zur gezielten Steigerung der Profitabilität dafür gesorgt, dass der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um über ein Viertel auf 157,8 Millionen Franken stieg. Die entsprechende Marge wuchs von 8,9 Prozent im Vorjahr auf 11,3 Prozent. Der Reingewinn kletterte um 71,4 Prozent auf 44,9 Millionen Franken.


    Damit konnte Arbonia beim Reingewinn wieder an das Jahr 2018 anknüpfen. 2019 hatten Sondereffekte den Reingewinn auf 26,2 Millionen Franken deutlich schrumpfen lassen.


    Mit den Ergebnissen hat der Bauzulieferer die Erwartungen der Finanzgemeinde sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA und beim Reingewinn übertroffen.


    Doppelte Dividende


    Vergangenes Jahr hatte Arbonia die Ausschüttung einer Dividende aufgeschoben, weil sich die Auswirkungen der Coronakrise im Frühling nicht abschätzen liessen. Ursprünglich waren 0,22 Franken pro Aktie als Ausschüttung geplant gewesen.


    Wegen des starken Ergebnisses sollen die Aktionäre dieses Jahr dafür in den Genuss einer doppelten Dividende von 0,25 Franken je Aktie plus die bereits im Vorjahr geplanten 0,22 Franken pro Aktie kommen.


    Division HLK mit Rückgang um 4,6 Prozent


    Die Divisionen schlugen sich unterschiedlich. Die grösste Sparte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) schnitt mit einem Umsatzrückgang um 4,6 Prozent auf 529,1 Millionen Franken am schlechtesten ab. Währungsbereinigt lag der Umsatz mit minus 0,4 Prozent allerdings nur leicht unter Vorjahr. Durch unmittelbar eingeleitete Einsparmassnahmen sowie eine variable Kostenstruktur sei es der Division aber gelungen, die EBITDA-Marge auf über 11 Prozent zu verbessern.


    Bei der Division Sanitär sei es "erfreulich positiv" gelaufen. Der Umsatz wuchs um 0,8 Prozent auf 143,8 Millionen, das währungsbereinigte Umsatzwachstum betrug 4 Prozent. Beim Bereich Türen war der Umsatz um 1,4 Prozent höher als im Vorjahr auf 364,4 Millionen (währungsbereinigt: +5,0 Prozent). Der Bereich Fenster schliesslich, den Arbonia noch dieses Jahr an die dänische Dovista-Gruppe verkauft, erzielte einen Umsatz von 357,9 Millionen (-0,1 Prozent; währungsbereinigt: +2,2 Prozent).


    Positiver Ausblick


    Ab Juli 2021 integriert Arbonia die Sanitär-Division mit ihren Duschwänden in die Division Türen. Dadurch sollen Synergien in der gemeinsamen Marktbearbeitung im Objektvertrieb und in der Beschaffung genutzt werden. Die Division Türen werde zudem im Bereich Holztüren ihre Kapazitäten bis 2023/2024 in den Werken Prüm (D) und Invado (PL) um 40 Prozent und im ostdeutschen Werk Garant um 30 Prozent steigern können.


    Aufgrund des erwarteten organischen Wachstums, der robusten Profitabilität der Division Türen und der Liquidität des Konzerns sieht sich Arbonia für gezielte Übernahmen in bestehenden und angrenzenden Märkten gewappnet.


    (AWP)

  • Arbonia übernimmt spanische Cicsa zur Verstärkung des HLK-Geschäfts


    Der Bauzulieferer Arbonia hat das spanische Unternehmen CICSA Industriales del Calor S.L. (Cicsa) übernommen. Damit soll in der grössten Sparte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) die Vertriebsposition in Spanien und Portugal gestärkt werden.


    31.03.2021 07:55


    Cicsa sei in Spanien Marktführer im Vertrieb von Designradiatoren und Badheizkörper, heisst in der Mitteilung vom Mittwoch. Die Übernahme sichere das mittelfristig geplante Umsatzwachstum mit Komponenten in Spanien und Portugal sowie die Erweiterung des Produktangebots im stark wachsenden HLK-Systemgeschäft.


    Genaue finanzielle Details zur Akquisition gibt Arbonia nicht Preis. Den Angaben zufolge erzielte Cicsa im Geschäftsjahr 2020 aber einen Umsatz im hohen einstelligen Millionenbereich mit einer "attraktiven" EBITDA-Marge. Und der vereinbarte Kaufpreise entspreche basierend auf dem zugrundeliegenden Unternehmenswert einem EV/Umsatz-Multiplikator von rund 1x.


    Die Vertragsunterzeichnung sowie der Vollzug erfolgten bereits am Dienstag, 30. März 2021, heisst es weiter.


    jl/gab


    (AWP)

  • Arbonia kauft serbischen Lüftungsbauer Termovent


    Der Bauzulieferer Arbonia übernimmt den serbischen Lüftungsbauer Termovent Komerc. Arbonia rechnet im Bereich gewerblicher und industrieller Lüftungsanlagen mit einem signifikanten Wachstumspotenzial.


    30.04.2021 08:07


    Damit verstärke der Konzern seine Position im Bereich Lüftung in Osteuropa, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zudem werde mit dem Kauf die Kompetenz im Bereich Innenraum-Luftqualität und Reinräume gestärkt.


    Termovent baut massgeschneiderte Lüftungsgeräte und habe eine grosse Reinraum-Expertise speziell in den Bereichen Krankenhäuser, Chemie- und Pharmaindustrie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Belgrad und einem Produktionsstandort in Kladovo erzielte den Angaben zufolge 2020 mit rund 190 Mitarbeitenden einen Umsatz von 15 Millionen Euro. Termovent erreiche eine "attraktive" EBITDA-Marge und der Unternehmenswert entspreche einem EV/EBITDA-Multiplikator von rund 7-fach, wie es weiter heisst.


    Arbonia rechnet im Bereich gewerblicher und industrieller Lüftungsanlagen mit einem signifikanten Wachstumspotenzial. Einerseits gewinne das Thema Luftqualität in geschlossenen Räumen aufgrund der COVID-19-Pandemie weltweit zunehmend an Bedeutung. Andererseits steige auch der Bedarf an Anlagen für industrielle Reinräume (Cleanrooms) insbesondere aufgrund der starken Nachfrage aus der Halbleiterindustrie.


    Die Vertragsunterzeichnung sei gestern erfolgt und der Abschluss der Transaktion wird unmittelbar nach Vorliegen der Genehmigung durch die serbischen Behörden erwartet.


    (AWP)

  • Arbonia steigert Umsatz mit verbleibendem Geschäft - Erwartungen übertroffen


    Der Bauausrüster Arbonia hat im ersten Halbjahr den Umsatz im verbleibenden Geschäft gesteigert. Bei der Profitabilität ist das Unternehmen auf Zielkurs.


    24.08.2021 07:57


    Konkret nahm der Umsatz im ersten Halbjahr um 19,5 Prozent auf 588,6 Millionen Franken zu, wie das Ostschweizer Unternehmen am Dienstag mitteilte. Organisch betrug das Plus laut den Angaben 16,5 Prozent. Das Wachstum sei durch die weiterhin gute Hochbautätigkeit infolge tiefer Zinsen, Wohnraummangel und Energie-Förderprogramme getrieben worden.


    Diese Wachstumszahlen beziehen sich auf das verbleibende Geschäft mit "Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik" (organisch: +20,9%), "Sanitär" (+11,2%) und "Türen" (+12,4%). Nicht berücksichtigt ist hingegen das Fenster-Geschäft, dessen Verkauf an die Dovista-Gruppe angekündigt wurde.


    Die Transaktion konnte zwar nicht wie geplant im zweiten Quartal diesen Jahres vollzogen werden. Nun soll sie aber in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Alle zuständigen Wettbewerbsbehörden hätten ihre Zustimmung erteilt.


    EBITDA-Marge: Ziel erreicht


    Fortschritte (im verbleibenden Geschäft) machte das Unternehmen auch bei der Profitabilität. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA nahm um 49 Prozent auf 67,6 Millionen Franken zu. Die entsprechende Marge kam somit bei 11,5 Prozent zu liegen.


    Mit diesen Zahlen hat die Gesellschaft die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) bezüglich des Umsatzes und des operativen Gewinns übertroffen.


    Unter dem Strich verdiente Arbonia im ersten Halbjahr im fortgeführten Geschäft 23,6 Millionen (VJ 5,9 Mio).


    Aufgrund des positiven Ergebnis erhöht Arbonia die Guidance für das Gesamtjahr 2021. So wird nun ein organisches Umsatzwachstum von 8 Prozent (bisher: 4-5%) und eine EBITDA-Marge von rund 11,5 Prozent (bisher: über 11%) angepeilt. Zusätzlich strebt das Unternehmen eine kontinuierliche Dividendenpolitik mit einer jährlichen Steigerung um etwa 10 Prozent an.


    Übernahme im Sanitärbereich


    Zusammen mit den Halbjahreszahlen gab Arbonia bekannt, die Glasverarbeitungs-Gesellschaft Deggendorf akquiriert zu haben. Deggendorf ist Tochter der Saint-Gobain-Gruppe und gehört laut den Angaben zu den führenden Glasbearbeitungsfirmen in den Segmenten ESG (Einscheibensicherheitsglas) und VSG (Verbundsicherheitsglas) Deutschlands.


    Durch die Übernahme könne Arbonia die Bearbeitung des wichtigen Rohstoffs Glas in die eigenen Produktionsprozesse integrieren, so die Mitteilung.


    (AWP)

  • Ich bin bei Arbonia schon

    Ich bin bei Arbonia schon länger investiert, seit Hr. Pieper eingestiegen ist, um genau zu sein.


    Die Reorganisation, Konzentration scheint nachhaltig Früchte zu tragen. Frage mich derzeit, ob wir heute ein Hoch gesehen haben,


    dass Bestand hat, oder ob es wieder gen Norden geht. Da ich mit Charttechnik (noch) nichts am Hut habe, interessiert mich die


    Meinung von den Experten, aber auch gerne von anderen Forumskollegen/innen zu diesem Titel. Wo seht Ihr Arbonia in 24 Monaten?

  • Drin geblieben

    Gut war ich wieder mal geduldig, hab still gehalten und folge brav meinem buy an hold Ansatz bei meinen langfristigen Investments. Aktuell heute + 5.07% - erstaunt mich, dass dies und die guten Zahlen vom Dienstag niemanden sonderlich zu interessieren scheint... mal sehen wo die Reise hin führt.

  • Arbonia setzt sich neue Mittelfristziele


    Der Bauzulieferer Arbonia hat sich neue Mittelfristziele gesetzt: So will die Gruppe bis 2026 organisch im Durchschnitt um mehr als 5 Prozent pro Jahr wachsen. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA soll im Jahr 2026 in einer Grössenordnung von 200 Millionen Franken zu liegen kommen, teilte das Ostschweizer Unternehmen anlässlich eines Investorentages am Dienstag mit.


    26.10.2021 08:03


    Bei dieser Zielsetzung werde von einem stabilen Markt- und Währungsumfeld ausgegangen. Auch allfällige Akquisitionen seien nicht berücksichtigt, schreibt Arbonia.


    In der Division "Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik" (HVAC) strebt die Gruppe bis 2026 einen Umsatz von rund 800 Millionen Franken bei einer EBITDA-Marge von über 12,5 Prozent an. Für die Division Türen wird in fünf Jahren ein Umsatz von 725 Millionen angepeilt, wobei die operative Marge bei über 15 Prozent zu liegen kommen soll.


    Höhere Dividende


    Die Dividende will die Gesellschaft dabei kontinuierlich anheben: Konkret soll ab 2022 die Ausschüttung um jährlich 15 Prozent steigen, womit die bisherige Zielgrösse um 5 Prozentpunkte nach oben geschraubt wurde. Vor allfälligen Akquisitionen werde Arbonia damit in fünf Jahren aber immer noch eine Netto-Cash-Position ausweisen, heisst es.


    Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich Arbonia weiterhin zuversichtlich. So hätten sich die Geschäfte im dritten Quartal gut entwickelt, auch dank der vorgenommenen Preiserhöhungen. Selektiv bestünden aber Versorgungsengpässe und auch der Umgang mit den hohen Materialpreisen sei anspruchsvoll.


    Keine Angaben werden in der Mitteilung vom Dienstag zu den konkreten Zielen für das laufende Jahr gemacht. Nach einem starken ersten Halbjahr hatte das Unternehmen diese im August deutlich angehoben und im September an einer Investorenkonferenz bestätigt. Demnach peilt Arbonia für 2021 ein organisches Umsatzwachstum von 8 Prozent und eine EBITDA-Marge von rund 11,5 Prozent an.


    an/cf


    (AWP)

  • Arbonia schliesst Werk in Niederlanden - Abbau von 100 Stellen


    Der Bauzulieferer Arbonia schliesst sein Werk im niederländischen Tubbergen. Rund 100 Arbeitsplätze könnten dadurch verloren gehen.


    26.11.2021 08:09


    Die Division Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) treibe damit die Konsolidierung ihres Fertigungsvolumens von Flachheizkörpern an ihren hochautomatisierten Standorten weiter voran, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Konkret soll die Fertigungskapazitäten am Vasco-Produktionsstandort Tubbergen bis Ende 2022 in den Werken in Plattling (D) und Legnica (PL) gebündelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit "weiter nachhaltig zu steigern".


    Die beabsichtigte Produktionsverlagerung und daraus resultierende Schliessung des Werks könnte bis Ende 2022 einen Abbau von rund 100 Arbeitsplätzen am Standort Tubbergen mit sich ziehen, heisst es weiter. Die Massnahme sei dem Betriebsrat zur Beratung vorgelegt worden, und gleichzeitig würden Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern aufgenommen - u.a. zur Erstellung eines Sozialplans.


    Arbonia rechnet gemäss den Angaben mit Einmalkosten aufgrund der Schliessung von einem hohen einstelligen Franken-Millionenbetrag, die dem Jahresergebnis 2021 belastet würden.


    uh/ys


    (AWP)

  • Arbonia weist markantes Wachstum bei Umsatz und Profitabilität aus


    Der mittlerweile auf Heizungs- und Klimatechnik sowie Türen fokussierte Bauzulieferer Arbonia hat letztes Jahr sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich gesteigert.


    01.03.2022 07:51


    Die Dividende fällt mit 30 Rappen zwar tiefer aus als letzten Frühling, damals hatte das Unternehmen allerdings gleichzeitig die Dividende für zwei Geschäftsjahre ausbezahlt. Mit einem Umsatz von 1,186 Milliarden Franken sowie einem EBITDA von 134,3 Millionen und einem EBIT von 67,0 Millionen Franken hat das Unternehmen die den Erwartungen der Analysten erfüllt.


    Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz damit um rund 14 Prozent gestiegen, organisch betrug das Wachstum gemäss Mitteilung vom Dienstag 11,6 Prozent. Das operative Ergebnis hat sich derweil gar um 17,4 Prozent respektive inklusive Abschreibungen um 28,6 Prozent verbessert.


    Dieser Zahlenkranz ist allerdings um Sondereffekte bereinigt. So wird der Gewinn unter anderem auf operativer Stufe durch Kosten für eine Fabrikschliessung in den Niederlanden belastet. Die Sondereffekte belaufen sich auf operativer Stufe auf insgesamt auf 13,6 Millionen Franken. Weiter hat aber der Verkauf des Fenstergeschäfts Arbonia Ende August viel Geld in die Kasse gespült und auch zu einem Buchgewinn geführt.


    Der Reingewinn 2021 von Arbonia beläuft sich daher auf hohe 138,7 Millionen Franken, was deutlich mehr als die rund 45 Millionen sind, die das Unternehmen 2020 verdient hatte. Die Sondereffekte und mittlerweile verkaufte Geschäftsbereiche ausgeklammert, betrug der Gewinn 41,1 Millionen Franken.


    Dividende hälftig aus Kapitaleinlagereserven


    Der hohe Reingewinn ermöglicht Arbonia auch eine üppige Dividende von 30 Rappen je Aktie. Im Vorjahr wurden den Aktionären gleichzeitig 25 Rappen fürs Geschäftsjahr 2020 und nachträglich 22 Rappen fürs Geschäftsjahr 2019 überwiesen.


    Fürs laufende Jahr sieht sich Arbonia nach eigenen Angaben gut positioniert, um trotz hohen Rohmaterialpreisen von den nachhaltigen Treibern der Baukonjunktur zu profitieren. Das Unternehmen erwartet ein Umsatzwachstum von über 5 Prozent sowie einen EBITDA in der Bandbreite von 145 bis 150 Millionen Franken.


    Die Finanzziele unterstreichen auch die Zielgrössen, welche die Arbonia-Führung im Herbst fürs Jahr 2026 kommuniziert hat. Bis dann will das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von jährlich mindestens 5 Prozent erreichen, um bis in fünf Jahren den operativen Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) in die Grössenordnung von 200 Millionen Franken zu hieven.


    (AWP)

  • Arbonia übernimmt portugiesische HLK-Vertriebsgesellschaft Cirelius

    Der Bauzulieferer Arbonia stärkt seine Position in den Bereichen Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) mit einer Übernahme in Portugal.


    06.12.2022 08:13


    Mit dem Kauf der Vertriebsgesellschaft Cirelius werden die Thurgauer zu einer laut eigenen Angaben führenden Anbieterin von HLK-Systemlösungen auf der iberischen Halbinsel. Cirelius mit Sitz in Porto ist laut einem Communiqué vom Dienstag auf den Vertrieb von HLK-Systemlösungen für den Wohnungsbau in Portugal spezialisiert. Das Unternehmen mit 60 Mitarbeitenden habe 2021 einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro erzielt sowie eine EBITDA-Marge, die "signifikant" höher sei als die der eigenen HLK-Division.

    Ein Kaufpreis wird nicht genannt, Arbonia gibt aber Hinweise darauf. Der der Transaktion zugrundeliegende EV/EBITDA-Multiplikator betrage rund 6x auf Basis des EBITDA 2021 und des prognostizierten EBITDAs 2022 vor Synergien, so die Mitteilung.

    Die Akquisition werde aus zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert, heisst es weiter. Die "möglichen" Synergien würden sich bereits im Geschäftsjahr 2023 positiv auf den Gewinn pro Aktie auswirken. Synergien ortet Arbonia vor allem auf der Umsatzseite mit der früher erworbenen Tecna aus Spanien.

    (AWP)