• Comet stärken

    Sehr geehrte VERAISON


    Vielen Dank für Ihre vertiefte Auseinandersetzung mit Comet und für Ihr Engagement. Ihr Fund ist ein Vorbild für die aktivistische Einflussnahme, ein Vorreiter dieser Form der Partizipation der Aktionäre in der Schweiz.


    Die aktuelle Kurs-Schwäche bei Comet ist vor Allem den Verwerfungen im Halbleiterbereich geschuldet, ganz im Schatten der Diskussion zwischen China und den USA.


    Der Ausgang der Handelsgespräche oder zumindest mehr Licht zu dieser doch zentralen Unsicherheit ist nötig, bevor eine Fokussierung angestrebt wird (Review Geschäftseinheiten).


    Was den VRP betrifft, kann man geteilter Meinung sein. Comet ist ein R&D Team, eine R&D orientiere Kultur («Ground work»). Die Anzahl «R&Ds» auf der Seite Ihrer Liste bei Herr Kutter - eine Koinzidenz?


    Tetra Pak, guter und fairer Punkt! Die kontaktfreie Sterilisation birgt enormes Potential, dieser Unit und ihren Geschäften gilt ein besonderes Augenmerk.


    (Korrigieren Sie den Link : https://strengthen-comet.ch/).


    Danke vielmals!

  • Comet-Aktionär Veraison hält an seiner Forderung fest


    Der aktivistische Aktionär Veraison hält an der Kandidatur von Heinz Kundert als Verwaltungsratspräsident von Comet fest.


    04.04.2019 07:38


    Ein von Veraison in Auftrag gegebenes unabhängiges Rechtsgutachten bestätige ausserdem, dass die Einladung zur Generalversammlung am 25. April 2019 diverse Mängel aufweise. Einladung und Abstimmungsmaterial widersprächen Prinzipien der "Good Corporate Governance" und wiesen rechtliche Fragezeichen auf, teilte Veraison am Donnerstag wieder.


    Der Röntgenspezialist Comet und Grossaktionär Veraison liegen sich seit einiger Zeit über die Besetzung des Verwaltungsratspräsidiums in den Haaren. Comet hält an seinem Kandidaten Christoph Kutter fest und Veraison unverändert an Heinz Kundert.


    Veraison und Kundert hätten dagegen bei Investoren und Analysten viel Zuspruch erfahren, so Veraison. Auch die von ihnen für die Generalversammlung eingereichten Traktanden und die Initiative zur Stärkung der Aktionärsrechte würden begrüsst. Veraison rät daher weiterhin dazu, gegen die Neuwahl von Christoph Kutter in den Verwaltungsrat und dessen Wahl als Präsident des Gremiums zu stimmen.


    Comet dagegen bleibt jüngsten Angaben zufolge bei seiner ablehnenden Haltung: Christoph Kutter soll Präsident des Verwaltungsrates werden und nicht Kundert. Kutter sei der "klar geeignetste" Kandidat für die Position. Zudem könnte der 67-jährige Kundert dem Verwaltungsrat aus statutarischen Gründen höchstens noch 3 Jahre vorstehen. Das sei eine zu kurze Amtsdauer.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Im Streit um Comet-Präsidium stellt sich ISS auf die Seite von Veraison


    Im Streit um die Macht beim Röntgenspezialisten Comet erhält der aktivistische Aktionär Veraison Rückendeckung vom einflussreichen US-Stimmrechtsberater ISS. ISS unterstützt den von Veraison als Nachfolger von Comet-Präsident Hans Hess vorgeschlagenen Heinz Kundert.


    07.04.2019 16:59


    Das geht aus den Unterlagen von ISS hervor, über die am Sonntag die "SonntagsZeitung" berichtete und die auch der Nachrichtenagentur AWP vorliegt. Veraison habe überzeugend dargelegt, dass eine starke und erfahrene Führung nötig sei, um das Unternehmen durch die aktuellen Herausforderungen zu führen, begründete ISS. Kundert scheine für diese Position der passendere Kandidat zu sein.


    ISS empfiehlt auch, dem Antrag von Veraison für eine kürzere Frist zur Einreichung von Anträgen an der GV zuzustimmen. Ferner soll auch bei der konsultativen Abstimmung über den Vergütungsbericht ein Nein eingelegt werden.


    Zuspruch für Veraison


    Comet lehnt den Kandidaten von Veraison ab und will Christoph Kutter an die Spitze des Verwaltungsrates bringen. An der Generalversammlung vom 25. April dürfte es aber eng für den Kandidaten von Comet werden.


    Gemäss Schätzungen der auf Firmenübernahmen und Börsenrecht spezialisierten Anwältin Mariel Hoch - die auch im Verwaltungsrat von Comet sitzt - würden an der Generalversammlung von Schweizer Publikumsgesellschaften etwa ein Fünftel der Stimmen von ISS beinflusst, hiess es im Bericht der "SonntagsZeitung".


    Auf die Seite von Veraison hat sich derweil auch die Genfer Privatbank Pictet gestellt. Sie hält laut der letzten Offenlegungsmeldung an die Börse SIX vom Oktober rund 5 Prozent an Comet. Veraison hat seinen Anteil im Januar auf 10 Prozent ausgebaut.


    Kritik an GV-Einladung


    Veraison und Comet liegen sich seit einiger Zeit über die Besetzung des Verwaltungsratspräsidium in den Haaren. Comet hatte den Physiker Kutter im vergangenen Dezember als nicht-exekutiven und unabhängigen Verwaltungsratspräsidenten vorgeschlagen. Veraison hatte dagegen im vergangenen Oktober wegen der operativen Probleme von Comet den VAT-Vizepräsidenten Heinz Kundert als neuen Verwaltungsratspräsidenten der Gruppe vorschlagen.


    Zuletzt sorgte die GV-Einladung für eine weitere Verschärfung des Konflikts. Ein von Veraison in Auftrag gegebenes unabhängiges Rechtsgutachten bestätige, dass die Einladung zur Generalversammlung diverse Mängel aufweise, teilte Veraison am Donnerstag mit. Einladung und Abstimmungsmaterial widersprächen Prinzipien der "Good Corporate Governance" und wiesen rechtliche Fragezeichen auf. Für den Kandidaten Kundert habe man indes bei Investoren und Analysten viel Zuspruch erfahren.


    tt/


    (AWP)

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  • Comet braucht keine Beratung von Veraison.


    Wir Comet-Aktionäre stehen zu unserer Aktiengesellschaft.


    Wir sind langfristig engagiert und glauben an die Prosperität unserer Firma.


    Wir wollen, dass Comet Comet bleibt.


    Nämlich eine wertvolle, innovative Schweizer Tech-Firma.


    Unser Mann heisst Christoph Kutter!


    Wir Comet-Klein-Aktionäre werden den Veraison-Mann nicht unterstützen.

  • Comet-VR wirft Veraison kurzfristiges Denken vor


    Im Streit um den Freiburger Röntgenspezialisten Comet meldet sich Verwaltungsrat Gian-Luca Bona zu Wort. Dieser wirft Veraison vor, schnell Kasse machen zu wollen.


    14.04.2019 18:41


    Im Streit um den Freiburger Röntgenspezialisten Comet meldet sich der Verwaltungsrat um Empa-CEO Gian-Luca Bona im "SonntagsBlick" zu Wort. Dieser wirft Veraison vor, schnell Kasse machen zu wollen: "Diese Investoren wollen der Firma über einen Präsidenten ihrer Wahl eine neue Strategie aufdrücken. Im Raum steht die Aufspaltung respektive ein Verkauf von Firmenteilen."


    Konkret geht es um die Nachfolge von VR-Präsident Hans Hess. Veraison portiert einen anderen Kandidaten als der Verwaltungsrat. Bona hat Angst, das die Firma filetiert und Teile nach China verkauft werden. "Unsere Technologien sind dort enorm gefragt. Asiatische und vor allem chinesische Firmen warten nur auf so eine Kaufgelegenheit." Die Strategie des Verwaltungsrats sei jedoch im Interesse der Schweiz: "Unsere Strategie ist auf Langfristigkeit ausgelegt und nicht nur auf zwei Jahre."


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • VR-Wahlen bei Comet

    Guten Abend User refoh und


    alle anderen Forum-Aktionäre


    Zuerst einmal Gratulation zu Eurem Investment. Wir sind überzeugt: Comet ist eine absolute Hightech-Perle in der Schweiz - wir sind hier mit Herrn Bona zu 100% einig. Doch eine Perle muss geschliffen und gepflegt werden, um in einem Collier oder als Schmuckstück zu glänzen.


    Hier sehen wir von VERAISON enormes Potential, denn Comet kann ein absoluter Champion werden. Die eigenen Stärken, das Fachwissen und das Potential der tollen Mitarbeiter sollte gefördert werden. Heinz Kundert durft dies schon bei VAT unter Beweis stellen. Das Unternehmen hat sehr wertvolle Technologie im Bereich von Komponenten und Module selber entwickelt. Leider wurde aber in der Vergangenheit zu wenig auf die eigenen Stärken gesetzt, Zukäufe ausserhalb der Kernkompetenzen in Deutschland (Xylon) und den USA (Davenport) verschleuderten Millionenbeträge, Manager wurden extern statt intern rekrutiert. Der aktuelle VR hat in den letzten drei Jahren viele Aktionärswerte zerstört.


    Heinz Kundert ist bekannt als absoluter Industrie-, Kunden- und Marktfachmann. Er würde mithelfen, dass die wahren Werte des Unternehmen wieder gestärkt würden. Vertrauen in die eigene Basis. Fördern statt nur fordern.


    Besten Dank allen Aktionären für das Engagement. Gerne können wir Ihnen Heinz Kundert auch persönlich vorstellen. Gerne geben wir der Basis, auch den Kleinaktionären die Gelegenheit sich mit Heinz Kundert und und auszutauschen. Einfach eine Nachricht versenden, wir melden uns! Versprochen!


    Alle Aktionäre sind uns wichtig. Den Aktionären nicht dem Management gehört das Unternehmen.


    Das VERAISON-Team

    Das VERAISON Capital Team

  • Ich traue Veraison nicht.

    Guten Tag Veraison Team.


    Danke für Eure Reaktion.


    Es mag schon sein, dass Heinz Kundert ein absoluter Fachmann in seinen Sparten ist.


    Dies schliesst aber nicht aus, dass er auf dem Gebiet der Zerschlagung von Konzernen ein Supermann sein könnte.


    Als langjähriger Klein-Aktionär und Sympathisant will ich, dass Comet Comet bleibt.


    Vertrauensbonus Comet - Veraison: 10 zu 1

  • Gratulation

    Die Stimmung an der GV war gut. Zur Wahl: Beide Kandidaten haben einen überzeugenden Eindruck gemacht, Gratulation Veraison und Herrn Kundert zur Wahl als VRP. Das Resultat war sehr knapp, nun gehören beide dem Gremium an. Eine gar nicht so schlechte Lösung wie ich finde. Ev. kann Herr Kutter in 3 Jahren den Posten als VRP übernehmen.

  • Ich gratuliere ebenfalls

    Vielleicht ist es eine gute Wahl. On verra.


    Ich schliesse mich den Gratulanten an.


    Konnte leider nicht dabei sein (krank).


    Heute gibt es offenbar keine Kurse.

  • Comet: Finanzchef ad interim geht Ende Oktober


    Der interimistische Comet-Finanzchef Beat Malacarne verlässt das Technologieunternehmen Ende Oktober.


    22.08.2019 07:36


    Dann laufe sein Interims-Mandat ab, teilte Comet am Donnerstag mit. Die Suche nach einem Nachfolger für die Position des CFO sei im Gange.


    Malacarne stiess im Juni zu Comet, nachdem Finanzchef Markus Portmann im Dezember seinen Abgang nach 14 Jahren bei dem Freiburger Unternehmen angekündigt hatte, um eine neue Herausforderung anzugehen. Verwaltungsrat und Managementdankten Malacarne schon jetzt für seine wertvolle Unterstützung, hiess es im Communiqué.


    Comet hat bekanntlich ein turbulentes Halbjahr hinter sich. Auch das Amt des CEO ist derzeit ad interim besetzt. Im Juni nahm CEO René Lenggenhager nach nur knapp zwei Jahren im Amt den Hut. Interims-CEO wurde Verwaltungsratspräsident Heinz Kundert.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Verkauf Sparte

    Ich denke bald wird der Verkauf der EBEAM-Sparte kommuniziert - man will sich wieder auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Zudem wurde gestern ein Riesenblick OTC gehandelt - vielleicht gibts nen neuen Ankeraktionär! Ich habe heute - ganz nach dem Motto 'Sell on good News' (auch wenns noch keine aktuellen gibt) - meine letzte Position geschlossen und warte wieder an der Seitenlinie.

    Successful trades @ all!

  • Comet: Positives zweites Halbjahr - Auftragseingang erholt


    Comet sieht sich mit der strategischen Neuausrichtung auf Kurs. Das zweite Halbjahr habe sich bisher positiv entwickelt, der Auftragseingang habe sich erholt und die eingeleiteten Kostensparmassnahmen würden wirken.


    21.11.2019 07:14


    Dies liess Comet am Donnerstag in einer Medienmitteilung zum Investorentag verlauten.


    Im Halbleitermarkt sowie im Röntgensektor wird eine weitere Erholung erwartet. Entsprechend bestätigt Comet die Guidance für das Gesamtjahr. Der Umsatz wird weiterhin zwischen 350 und 370 Millionen Franken erwartet und die EBITDA-Marge soll zwischen 7,0 und 8,5 Prozent liegen. Der Auftragsbestand liege über Vorjahr, wird betont.


    Zudem steckt sich das Unternehmen neue Mittelfristziele bis 2025. Die jährliche Wachstumsrate (Compound Annual Growth Rate) soll 15 Prozent erreichen, die EBITDA-Marge 25 Prozent und der Return on Capital Employed (ROCE) 30 Prozent.


    Beim Erreichen der Ziele soll ein gruppenweites Wachstums- und Effizienz-Programm unter der Bezeichnung "Boost" helfen. Dabei seien Verbesserungen beim operativen Model geplant. Die Firmenstruktur soll auf Wachstum und Technologieführerschaft ausgerichtet werden. Positiv sollen auch einfachere und schnellere Geschäftsprozesse, kürzere Entwicklungszeiten und ein auf Flexibilität ausgerichtetes "Supply Chain Management" wirken.


    Ebeam weiter auf Prüfstand


    Die Neupositionierung der Comet Gruppe sei in vollem Gange, hiess es weiter. Der Fokus liege auf der prozesskritischen "Plasma Control- und Röntgen-Technologie", die vorwiegend im volumen- und wachstumsstarken Halbleitermarkt Verwendung finde. Die Geschäftsfelder "Aerospace", "Automotive" und "Security" sollen gestützt auf modulare Standardisierung vorangetrieben werden.


    Zum Bereich "Ebeam" meldete Comet nichts Neues. Hier laufe der Prozess zur "Prüfung der strategischen Optionen". Das Unternehmen hatte bereits im Sommer angekündigt, sich von diesem Segment trennen zu wollen.


    Zudem will Comet in Malaysia Fertigungskapazitäten aufbauen und plant mit einem lokalen Partner eine Niederlassung in Penang. Dies sei nötig, um das erwartete zukünftige Wachstum zu ermöglichen, hiess es. In Asien würden bereits heute über 70 Prozent der Produktionsanlagen für die Halbleiterindustrie betrieben.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Flamatt

    In Flamatt ist zunehmende Aktivität festzustellen. Offenbar wurden zusätzliche temporäre Mitarbeiter/innen in der Produktion eingestellt. Der Parkplatz vor Ort ist ebenfalls sehr gut besetzt.

  • Comet senkt die Dividende


    Die Comet-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2019 deutlich weniger umgesetzt, aber nur leicht weniger verdient. An die Aktionäre soll eine tiefere Dividende bezahlt werden.


    10.02.2020 07:25


    Für das Gesamtjahr resultierte ein Umsatz von 371,6 Millionen Franken verglichen mit 436,4 Millionen im Vorjahr. Damit sei der Wert aber über der erwarteten Bandbreite von 350 bis 370 Millionen Franken gelegen, teilte Comet am Montag mit. 2019 sei ein schwieriges Jahr gewesen. Die ersten drei Quartale seien insbesondere von der Abkühlung im Halbleitermarkt geprägt gewesen. Erst im vierten Quartal habe die Nachfrage wieder markant angezogen.


    Substantielle Einsparungen wirkten sich laut Mitteilung zusammen mit der verbesserten Kapazitätsauslastung und dem Wegfall von Einmalkosten aus dem Vorjahr positiv auf die Profitabilität aus. Die EBITDA-Marge stieg auf 10,8 Prozent von 9,8 Prozent im Vorjahr und lag damit deutlich über der erwarteten Bandbreite von 7,0 bis 8,5 Prozent. Gleichzeitig seien Investitionen in neue Projekte aufrecht erhalten worden.


    Verbesserung 2020 erwartet


    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 12,0 Millionen verglichen mit 12,3 Millionen im Vorjahr. Der Free Cash Flow stieg auf 30,1 Millionen von 0,8 Millionen.


    Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 23. April 2020 eine Dividende von 1,00 Franken pro Aktie nach 1,20 Franken im Vorjahr. Dies entspricht einer Ausschüttung von 65 Prozent (VJ 75%).


    Einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr machte das Unternehmen in der Mitteilung nicht. Die Signale von Kunden aus dem Halbleitermarkt gepaart mit einem hohen Auftragsbestand (+20%) würden aber immerhin auf eine Verbesserung für das laufende Jahr hinweisen, heisst es in der Mitteilung.


    Die detaillierten Zahlen werden am 19. März veröffentlicht.


    (AWP)

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  • Comet sieht für 2020 geringe Visibilität wegen Corona-Pandemie


    Die Comet-Gruppe verzichtet aufgrund der geringen Visibilität auf eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020. Die Wachstumschancen seien aber infolge der progressiven Erholung im Halbleitermarkt intakt, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit den definitiven Ergebnissen zum Geschäftsjahr 2019 mit.


    19.03.2020 08:24


    Die Auswirkung des Coronavirus auf die Lieferketten sei derzeit in allen Märkten noch schwer abschätzbar, heisst es weiter. Grössere Lieferengpässe gebe es im Moment aber noch keine. Für den Fall, dass Verschiebungen von Lieferungen erfolgen sollten, hält Comet "Contingency Pläne" bereit, die jederzeit aktiviert werden können.


    Im Röntgensystemgeschäft setze Comet alles daran, Systeme baldmöglichst in Betrieb zu nehmen, die aktuell aufgrund von Reisebeschränkungen bei Kunden nicht installiert werden können. Mit Verschiebungen seien jedoch teilweise zu rechnen.


    EBITDA-Marge gestiegen


    Bereits am 10. Februar hatte Comet die Eckwerte für 2019 publiziert und hat nun diese Zahlen bestätigt. Demnach verzeichnete die Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang um fast 15 Prozent auf 371,6 Millionen Franken.


    Das Betriebsergebnis (EBITDA) belief sich auf 40 Millionen nach 43 Millionen im Vorjahr. Die entsprechende Marge stieg auf 10,8 Prozent von 9,8 Prozent. Neben Einsparungen in der Höhe von rund 15 Millionen hätten sich die bessere Auslastung der Produktionskapazitäten Ende Jahr und der Wegfall einmaliger Kosten aus dem Vorjahr (10,5 Mio) positiv auf den EBITDA ausgewirkt, heisst es weiter.


    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 12,0 Millionen verglichen mit 12,3 Millionen im Vorjahr. An die Aktionäre soll entsprechend eine Dividende von 1,00 Franken pro Aktie nach 1,20 Franken im Vorjahr ausbezahlt werden.


    Mehr Details gab es zu den einzelnen Sparten. So verzeichnete X-Ray Modules einen Umsatz von 78,1 Millionen (VJ 81,2 Mio), was einer verringerten Nachfrage nach Manufakturgütern in den Endmärkten Automobil und Luftfahrt geschuldet war. Die Division steigerte aber den operativen Gewinn (EBITDA) auf 21,7 Millionen von 20,7 Millionen und die EBITDA-Marge um 2,3 Prozentpunkte auf 27,8 Prozent.


    X-Ray Systems dagegen profitierte von grösseren Bestellungen des Vorjahrs im Bereich Luftfahrt. Der Umsatz sei wie geplant um 2,9 Prozent auf 139,6 Millionen gestiegen, so Comet weiter. Die Division erzielte einen EBITDA von 12,0 Millionen (VJ 1,0 Mio).


    Bei Ebeam Technologies stand 2019 die Prüfung der strategischen Optionen zur weiteren Reduktion der Risiken und Kosten im Vordergrund. Comet ist den Angaben zufolge aktuell in Gesprächen mit möglichen Partnern und erwartet diesen Prozess im Verlauf des Jahres abzuschliessen. Der Umsatz 2019 betrug wie geplant 15,5 Millionen und der EBITDA verringerte den Verlust auf 6,2 Millionen von 19,9 Millionen im Vorjahr.


    Reduktion des VR auf fünf Mitglieder


    Comet gab ausserdem bekannt, dass im Rahmen ihrer Fokussierung die Geschäftsleitung von sieben auf sechs Mitglieder reduziert wird. Der Nachfolgeprozess zur Wahl eines neuen CEO und CFO seien in vollem Gang. Im Juni hatte bekanntlich CEO René Lenggenhager nach nur knapp zwei Jahren im Amt das Unternehmen verlassen. Ende Oktober schied Finanzchef Beat Malacarne aus, der im Juni interimistisch zu Comet gestossen war, nachdem Finanzchef Markus Portmann im Dezember ausgeschieden war.


    Im Zuge des Entscheids von Franz Richter und Christoph Kutter, sich nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen, hat der Verwaltungsrat ebenfalls entschieden, sein Gremium auf eine Anzahl von fünf Mitgliedern zu beschränken.


    sig/kw


    (AWP)

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  • Comet hält Generalversammlung ohne physische Teilnahme der Aktionäre ab


    Das Technologieunternehmen Comet hält zwar wie geplant am 23. April seine Generalversammlung ab. Allerdings werde diese aufgrund der Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus ohne physische Präsenz der Aktionäre durchgeführt, teilte Comet am Donnerstag mit.


    02.04.2020 07:35


    Aktionäre werden gebeten, den unabhängigen Stimmrechtsvertreter zu instruieren oder die elektronische Stimmabgabe zu nutzen. Die Aktionäre haben unter anderem über die Ausschüttung einer Dividende von 1,00 Franken je Aktie zu bestimmen.


    sig/kw


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!