• Kapitalist hat am 22.03.2017 - 17:12 folgendes geschrieben:

    Quote

    Domtom01 hat am 22.03.2017 - 16:32 folgendes geschrieben:

    Erstens sind die Meilensteinzahlungen mehr als 9 Millionen und zweitens sollten jetzt langsam regelmässige Lizenzeinnahmen fliessen!


    Wenn es in den USA ca. 1 Million Parkinsonpatienten gibt und die jährlichen Kosten von Xadago gut Fr. 1'000.- pro Jahr betragen und die Lizenzgebühren rund 15% vom Umsatz betragen, dann gibt es mittelfristig jährliche Lizenzeinnahmen in der Grössenordnung von 50 bis 100 Millionen! So klein muss man jetzt Xadago auch nicht machen! Ich meine das Patent würde bis ins Jahr 2029 laufen.

    Die jährlichen Behandlungskosten sind mit CHF 1'000 sicher zu tief eingeschätzt, da ist Europa schon höher und in den USA lassen sich bessere Preise durchsetzen. ValuationLab rechnet mit ca. CHF 2'500 pro Patient pro Jahr. Dafür wird die Penetration natürlich nicht bei 100% sein, sondern hoffentlich im tiefen zweistelligen Bereich. Dies natürlich aber erst nach ein paar Jahren, wenn das Medikament etabliert ist. Über die Royalties können wir leider nur spekulieren, ValuationLab rechnet nur mit 9%. Ich hoffe, dies ist zu tief angesetzt und man hat angesichts der Auswahl eines eher unbekannten Partners dafür gut verhandelt und bekommt zweistellige Umsatzbeteiligungen. So kommt man zum Zeitpunkt der Peak Sales auf Umsätze von 50-60 Mio., was gut ist und für Gewinne reichen sollte. Aber halt erst in ein paar Jahren. Es kommt jetzt ganz darauf an, wie schnell und erfolgreich die Markteinführung erfolgen wird. Da hat Weber ja vor allem für Europa sehr grosse Erwartungen geweckt bereits für 2017. Daran muss er sich nun messen lassen. Der gestrige Entscheid gibt wie mehrfach erwähnt also eine gute Absicherung gegen unten, die Musik spielt aber natürlich in der restlichen Pipeline.


    Gemäss ValutionLab müsste die US-Zulassung übrigens für einen um CHF 3 pro Aktie höheren Unternehmenswert gut sein. Der NPV für Xadago alleine beträgt nun stolze CHF 28, also mehr als der aktuelle Kurs. Klar, ValuationLab ist nicht unabhängig und trotzdem hat es eine gewisse Aussagekraft. Ich sage nicht auch, dass die Pipeline damit im aktuellen Kurs gar nicht enthalten ist, denn der Markt hat immer Recht, aber sie ist nun sicher sehr konservativ bewertet. Ich hoffe, ValuationLab kommt bald mal mit einem Update der Analyse, nun da Xadago und Evenamide einen Schritt weiter sind. Da dürfte dann hoffentlich ein Kurs von über CHF 50 drin stehen (Evenamide war bisher nicht eingerechnet und müsste neu CHF 4 Wert haben). Für diejenigen, welche es interessiert, ich habe meine kleine Position heute aufstockt. Und wer jetzt sagt, ich sei eine Fahne im Wind, der sei nochmals auf meinen kommunizierten Respekt vor der FDA hingewiesen. Jetzt ist diese Unsicherheit weg, der Kurs sogar tiefer und für mich deshalb der Moment gekommen, wieder zuzukaufen.

  • Quote

    und leider die News von diesem Wochenende auch.

    Das sehe ich etwas anders: Sollten die Ergebnisse besser sein als die Erwartungen, sind wir schnell ein paar Stutz höher. Doch sollten ..., das schreibe ich jetzt nicht weiter, ist der Weg nach unten auch denkbar, bzw. sehr wahrscheinlich. Nicht zuletzt deshalb wollte der Kurs heute nicht so recht in die Gänge kommen. Man wartet auf den Samstag. Good luck!

  • Domtom01 hat am 22.03.2017 - 16:32 folgendes geschrieben:

    Quote

    Danke, genau dort habe ich ja das Beispiel gefunden. Da wird der Titel regelmässig behandelt.


    Und 9 Mio. in allen Ehren. Für einen Beak-even braucht es mehr und vor allem regelmässig. Die Zulassung war enorm wichtig und ist eine gewisse Versicherung nach unten. Ohne Zulassung wären wir bei 15 oder tiefer beim heutigen Marktumfeld.


    Weber ging letztes Jahr davon aus dass sie im 2016 Break even schreiben. Dann passierte die Rückweisung der FDA. Aber jetzt ist die Zulassung da und somit sollte im 2017 mindestens Break even erreicht werden.


    In den USA muss man jetzt, nicht wie in Europa, mit jedem Staat über den Preis verhandeln. Ich gehe in dem Fall davon aus, dass wir in 2 - 3 Jahren einen grossen Teil der Patienten mit Xadago behandeln, schliesslich reduziert das die heftigen motorischen Störungen die Parkinsonpatienten plagen. In Deutschland kostet die Behandlung mit Xadago ca. Fr. 1'200.- pro Jahr, in den USA würde das ev. etwas mehr kosten.


    Ich gehe davon aus, dass Newron dann während ca. 10 Jahren jährliche Lizenzabgaben in der Grössenordnung von gegen 100 Millionen kassiert! Schliesslich sollte dann das Geschäft auch in Europa laufen.

    Besser reich und gesund als arm und krank!

  • Löwe hat am 30.03.2015 - 23:22 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ich habe heute meinem Sohn zum 18 Geburtstag 1800 Newron Aktien gekauft und ich kann euch versichern,dass er in paar Jahren mir sehr dankbar sein wird.


    Habe heute mit einer Privatbank in ZH gesprochen und die haben den Titel in den letzten Wochen unter die Lupe genommen und haben einen 12 months Target price von sfr 45.


    Ob das realistisch ist bin ich mir nicht ganz sicher,aber ich wollte dies euch schnell mitteilen.

    Hoffe deinem Sohn geht es gut?

  • Ich bin seit über 3 Jahren in Newron investiert und habe bisher viel Ups and Downs miterlebt.


    Über den heutigen Kursverlauf bin ich doch recht enttäuscht.


    Ich möchte die Aktie weder pushen noch möchte ich Übernahmegerüchte verbreiten.


    Heute sind mir jedoch ein paar Dinge aufgefallen, die ich gerne zur Diskussion stellen möchte.



    1. Kurz vor 09.00 Uhr heute Morgen waren, wenn ich mich recht erinnere ca. 20`000 Bestensaufträge im Geld. Kurz darauf wurden ziemlich genau die selbe Anzahl bestens in den Brief gesetzt. Offensichtlich hatte jemand Interesse daran, dass die Aktie nicht durch die Decke geht. Denn sonst hätte man höhere Kurse abwarten können und die 20`000 später zu einem höheren Kurs verkaufen können. Oder mache ich einen Überlegungsfehler?


    2. Heute wurden ca. 400`000 Aktien gehandelt. Weshalb wurden alle Aktien zu ca. 27.- verkauft, wenn doch auch hier einiges höhere Verkaufskurse dringelegen hätten?


    Jeder möchte an der Börse Geld verdienen, weshalb verkauft aber jemand seine Aktien für 27.- wenn man mit etwas Geduld und dem Ausnützen eines gewissen Hypes heute und morgen deutlich höhere Kurse erwarten konnten.


    Bitte nicht damit kommen, dass die Entscheidung eingepreist war. Nochmals: Jemand hat heute Morgen über mehrere Minuten die Bestensaufträge im Brief denjenigen im Geld angepasst. Weshalb nur?


    Grüsse

  • Das ist mir auch aufgefallen... Und ich bin mir ziemlich sicher: Wären heute Morgen nicht 20k sondern 40k bestens im Geldkurs gewesen, wären im Brief ebenfalls statt 20k 40k gewesen...

  • MoOJoE hat am 22.03.2017 - 19:35 folgendes geschrieben:

    Quote
    Heute sind mir jedoch ein paar Dinge aufgefallen, die ich gerne zur Diskussion stellen möchte.

    1. Kurz vor 09.00 Uhr heute Morgen waren, wenn ich mich recht erinnere ca. 20`000 Bestensaufträge im Geld. Kurz darauf wurden ziemlich genau die selbe Anzahl bestens in den Brief gesetzt. Offensichtlich hatte jemand Interesse daran, dass die Aktie nicht durch die Decke geht. Denn sonst hätte man höhere Kurse abwarten können und die 20`000 später zu einem höheren Kurs verkaufen können. Oder mache ich einen Überlegungsfehler?


    2. Heute wurden ca. 400`000 Aktien gehandelt. Weshalb wurden alle Aktien zu ca. 27.- verkauft, wenn doch auch hier einiges höhere Verkaufskurse dringelegen hätten?


    Jeder möchte an der Börse Geld verdienen, weshalb verkauft aber jemand seine Aktien für 27.- wenn man mit etwas Geduld und dem Ausnützen eines gewissen Hypes heute und morgen deutlich höhere Kurse erwarten konnten.

    Deine Beobachtungen, Argumente und Fragen decken sich mit einigen anderen Cash-Schreibern heute.


    Verlässlich beantworten kann ich sie nicht, aber gerne gebe ich ein Beispiel, wie und warum es so sein könnte:



    Vor 2-3 Jahren hat JP Morgan eine Kapitalerhöhung (KE) bei Newron finanziert und sehr viele neue Aktien gezeichnet zu - wenn ich recht erinnere - gut CHF 17.


    Wenn eine der grössten Banken der Welt Geld zur Verfügung stellt für eine damals noch kleine R&D Firma, die nur Geld verbrennt, dann ist das Motiv recht einfach erklärbar: Die Bank hat sehr gute Kenntnisse über die Pipeline und genügend Vertrauen, dass sich das Investment auszahlt. Kursziele wie wir kleinen Trader und Zocker haben sie vielleicht auch, vielleicht auch nicht, denn sie haben Ziele. Wenn diese erreicht sind und ein Gewinn zu Buche steht, dann verkaufen sie, weil sie das Geld in ein anderes junges Unternehmen stecken möchten. Dazu müssen sie aber - weil sie sehr viele Aktien haben - auch den geeigneten Zeitpunkt finden. Denn würden sie ein paar Hunderttausend Aktien bestens reinstellen, würden sie erheblichen Schaden anrichten.


    Heute war der ideale Zeitpunkt für einen Grossinvestor, besonders wenn aus den USA kommend: Ziel erreicht, Xadago zugelassen sowohl in EU als auch US. Viele Käufer, bereits zur Eröffnung.


    Mehr als 350k Aktien wechselten heute den Besitzer, das sind fast 2.5% der ausstehenden Titel. Das waren klar nicht Kleinleger wie wir, die da geschmissen haben - auch nicht vor der Zulassung -, sondern Big Money, die bei CHF 27-27.80 ihre "Iceberg Orders" platzierten.


    Das ist keine Marktmanipulation, sondern normales und nachvollziehbares Verhalten.


    Ich bin zuversichtlich, dass diese(r) Grossinvestor(en) bereits erheblich reduzieren konnte(n) und im Anschluss der Kurs vielleicht gemächlich aber stetig ansteigen wird.



    Just my 5 cents

  • Das heisst ihr meint wirklich,dass jemand den Kurs drücken möchte.Ich glaube nicht,aber wir werden es ja in den nächste Tagen sehen.


    Nochmals zurück zur meiner Frage von heute morgen,sind hier nicht Investoren bei 28 chf investiert(von der KE), die werden kaum mit diesen Kurse zufrieden sein!!!

  • MoOJoE hat am 22.03.2017 - 19:35 folgendes geschrieben:

    Genau das meinte ich ja. Das ist mir ebenfalls aufgefallen und wer lange genug dabei ist kennt diese Spielchen zu gut.

  • Chris0312 hat am 22.03.2017 - 19:41 folgendes geschrieben:

    Quote

    Das ist mir auch aufgefallen... Und ich bin mir ziemlich sicher: Wären heute Morgen nicht 20k sondern 40k bestens im Geldkurs gewesen, wären im Brief ebenfalls statt 20k 40k gewesen...

    Genau

  • Tengri Lethos hat am 22.03.2017 - 19:48 folgendes geschrieben:

    Das würde so einiges erklären. Danke für deine Hilfe

  • MoOJoE hat am 22.03.2017 - 19:35 folgendes geschrieben:

    zu deiner frage 1: 20k ist eine sehr kleine anzahl aktien, bei solch einem ereignis! mein freund hat heute zb. etwas mehr als 10k bestens in die eröffnung geworfen und ist damit im nachhinein ja nicht schlecht gefahren. wohlverstanden, dieser freund ist ja ein kleiner fisch, also alles andere als grossinvestor. ich selber habe meine aktien registriert!


    zu deiner frage 2: es lag heute schlicht und einfach nicht viel mehr drin als 27.- mag sein, dass heute eisberg orders platziert wurden, aber wie gesagt 27.- war so etwa das ende der fahnenstange.


    bin gespannt wie der 28.03.2017 verläuft.........

  • Löwe hat am 22.03.2017 - 19:49 folgendes geschrieben:

    Quote

    Nochmals zurück zur meiner Frage von heute morgen,sind hier nicht Investoren bei 28 chf investiert(von der KE), die werden kaum mit diesen Kurse zufrieden sein!!!

    Ich kann mich an die KE bei CHF +17 erinnern, eine KE bei CHF 28 ist mir nicht präsent (vielleicht habe ich diese auch verpasst).


    Kann Dich allerdings zu SANN verlinken (wo Du ja auch liest und schreibst), da war die letzte bei CHF 93.

  • Wirklich vergnüglich, was Dampfplauderer hinschreiben, die Newron-Kurse von 100 CHF oder sogar 200 CHF prognostizieret haben! Da helfen schöne Milchmädchenrechnungen kaum (Anzahl Patienten mal Behandlungskosten etc.).


    Ich kümmere mich nicht um solche Zockeraktien, aber manchmal weise ich auf Denkfehler dieser Fantasten hin. Also: Xadago ist keine Standard-Therapie, die bei den meisten Patienten angewendet wird (Levodopa etc.), sondern eine Ergänzungstherapie bei fortgeschrittener Krankheit. Ich habe den genauen Text für die US-Zulassung (noch) nicht. Ich habe nur gelesen, dass die Zulassung für die Zeit ab zehn Jahren nach Diagnosestellung gelten soll. Die Parkinson-Diagnose wird im Durchschnitt im Alter von 65 Jahren gestellt. Die Lebenserwartung liegt bei rund 80 Jahren. Unterstellt man eine lineare Sterblichkeitskurve, würde Xadago also nur bei einem Drittel aller Patienten in Frage kommen. Ob dann ein Arzt Xadago tatsächlich über die ganze verbleibende Lebensspanne verschreibt, wäre nochmals eine interessante Frage, was durch eine rosarote Brille natürlich auch nicht bemerkt wird.