• Facebook spricht mit Apple über vertiefte Integration in iPhones

    16.04.2013 08:58

    NEW YORK (awp international) - Nach dem Start einer App, die Android-Smartphones in Facebook -Handys verwandeln kann, spricht das weltgrösste Online-Netzwerk auch mit Apple über eine noch tiefere Integration in iPhones und iPads. Ähnliche Verhandlungen gebe es auch mit Microsoft , sagte Facebooks Produktchef Adam Mosseri in einem Interview der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. "Wir haben ihnen gezeigt, was wir entwickelt haben und wir sind in fortlaufenden Gesprächen."

    Die App Facebook Home zeigt statt des üblichen Sperrbildschirms eines Smartphones die Neuigkeiten von Facebook-Freunden eines Nutzers an. Ausserdem rückt mit ihr der Chatdienst des Online-Netzwerks in den Vordergrund, über den man in immer mehr Ländern auch telefonieren kann. Zunächst ist Facebook Home nur für ein halbes Dutzend neue Geräte verfügbar, es sollen aber schnell mehr werden.

    Ein App für Apples iOS-System könnte anders aussehen als die Android-Variante, schränkte Mosseri ein. Da Android ein offenes System ist, konnte das Netzwerk Facebook Home im Alleingang entwickeln. In der iPhone-Welt ist das nicht möglich, weil das iOS-Betriebssystem fest in der Hand von Apple liegt, betonte Chefentwickler Cory Ondrejka schon bei der Ankündigung der App. "Der einzige Weg, wie man einen Dienst tiefgreifend auf iPhone und iPad integrieren kann, ist, mit Apple zusammenzuarbeiten", sagte er der dpa.

    Für Facebook ist Home eine zentrale Säule der neuen mobilen Strategie. Immer mehr der über einer Milliarde Mitglieder greifen auf den Dienst inzwischen von Smartphones und Tablets zu. Facebook muss es schaffen, in grossen Stil Geld mit Werbung auch auf diesen Geräten zu verdienen. Das ist entscheidend für die finanzielle Zukunft des Online-Netzwerks und den schwächelnden Aktienkurs. Zuletzt kam rund ein Viertel der Anzeigenerlöse aus dem mobilen Geschäft. Home ist derzeit werbefrei. Facebook hat aber bereits angedeutet, dass künftig dort auch Werbung erscheinen soll./

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  • Facebook wächst dank Smartphones

    02.05.2013 06:35

    MENLO PARK (awp international) - Facebooks Vorstoss auf Smartphones zahlt sich aus. Immer mehr Kunden schalten ihre Werbeanzeigen auf den mobilen Geräten. Das treibt die Einnahmen des sozialen Netzwerks in die Höhe. "Wir haben grosse Fortschritte gemacht in den ersten Monaten des Jahres", erklärte Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg am Mittwoch am Sitz im kalifornischen Menlo Park.

    Früher waren Smartphones die Achillesferse des sozialen Netzwerks - und ein Hauptgrund für den Absturz der Aktie nach dem Börsengang im Mai. Nun rührten im ersten Quartal bereits 30 Prozent aller Werbeeinnahmen von mobilen Geräten her. Das ist ein rasanter Anstieg: Im Vorquartal waren es erst 23 Prozent und davor 14 Prozent.

    Das Team um Zuckerberg hat neue Werbeformen für die kleinen Smartphone-Bildschirme eingeführt und den Werbekunden gleichzeitig bessere Instrumente zur Verfügung gestellt, den Erfolg ihrer Anzeigenkampagnen zu messen. Mit "Facebook Home" brachte das Unternehmen jüngst sogar eine eigene Benutzeroberfläche für bestimmte Android-Handys heraus - für Facebook eine ideale Möglichkeit, noch mehr Werbung zu zeigen. "Das ist der erste Schritt auf einer langen Reise", sagte Zuckerberg in einer Telefonkonferenz.

    Die Anstrengungen schlagen sich direkt in den Geschäftszahlen nieder: Für das erste Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro). Und Facebook erwirtschaftet mittlerweile auch gute Gewinne für seine Aktionäre: Unterm Strich kamen 217 Millionen Dollar heraus, ein Plus von 58 Prozent.

    Der Gewinn wäre noch kräftiger gestiegen, wenn Facebook nicht so massiv in neue Funktionen und Techniken investieren würde, vor allem im mobilen Geschäft. "Wir machen diese grossen Investitionen, weil wir glauben, dass die Bereiche wichtig sind", sagte Zuckerberg. So soll "Facebook Home" für immer mehr Smartphone-Modelle verfügbar werden. Bislang sind es vor allem die Topmodelle von HTC und Samsung .

    Drei von vier Facebook-Mitgliedern halten mittlerweile auch oder ausschliesslich über ihr Smartphone Kontakt mit ihrem Freundeskreis. Der Anteil hat damit massiv zugenommen. "In den USA verbringen die Leute mehr Zeit bei Facebook als bei jeder anderen App auf ihrem Smartphone", sagte Zuckerbergs rechte Hand Sheryl Sandberg.

    Insgesamt hat das weltgrösste soziale Netzwerk nun 1,11 Milliarden aktive Nutzer im Monat. Ende Dezember waren es 1,06 Milliarden. Noch schneller legte die Zahl der Nutzer zu, die täglich vorbeischauen. Es sind mittlerweile 665 Millionen. Das dürfte auch mit der steigenden Verbreitung von Facebook auf Smartphones zusammenhängen - denn damit kann man sich von fast jedem Ort aus in das Netzwerk einklinken.

    Die Facebook-Anleger waren zufrieden mit den Fortschritten. Nachbörslich stieg die Aktie leicht. Mit mittlerweile 27,50 Dollar ist das Papier nicht mehr weit von seinem Ausgabekurs von 38,00 Dollar entfernt. Als die Sorge um Facebooks mobiles Geschäft besonders gross war, war das Papier im Spätsommer vergangenen Jahres auf 17,55 Dollar abgesackt./

    AWP

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  • Übertreibener Kurssprung...

    Aus meiner Sicht ist dieser Sprung masslos übertrieben und FB stark überbewertet. Gerne würde ich daher auf eine Kurskorrektur setzen - was könnt Ihr hierzu empfehlen?


    Habe hierzu mal PUT optionen mit einem hohen Strike und langer Laufzeit ins Auge gefasst


    GB00B9CYZ742 (40$, 19.09.2014)


    CH0207801496 (35$, 19.12.2014)


    Wie ist eure Meinung? Oder Short investieren?

  • minus oder plus USD 40

    Klar ist der FB Kurs überbewertet /überteuert, aber die Grossinvestoren wollen schliesslich ihr Geld vom missglückten Börsengang wieder zurück haben, irgendwie logisch oder nicht?


    Tuning und frisieren ist nicht nur bei Fahrzeugen erlaubt :cool:
    Dieser Zuwachs der Benutzung auf mobilen Geräten, naja, war das nicht schon vorher der Fall? Und plötzlich läuft alles wie auf Rosen gebettet....
    Man muss FB allerdings zugute halten, dass wirklich fast jeder Teenager am Handy auf FB hängt und das sind die Kunden von Morgen oder schon Heute. Und FB ist in Sachen soziale Netzwerke führend.


    Aber wer bei den aktuellen Kursen kauft, muss entweder verrückt sein, oder mehr als andere wissen. Wer weiss, ob nicht plötzlich ein Gerücht über Firmenaufkäufe oder gar über eigene Hard und Software auftauchen.

    Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

  • Comeback von Facebook: Aktie steigt auf Rekordhoch

    Nach einem turbulenten ersten Jahr an der Börse hat die Facebook-Aktie ein neues Allzeithoch erreicht.

    Im Mittwochshandel in New York stieg das Papier auf bis zu 45,09 Dollar und schloss um 3 Prozent im Plus bei 45,04 Dollar. Zuletzt hatte die Aktie beim Börsengang im Mai kurz die 45-Dollar-Marke erreicht, um in den darauffolgenden Monaten auf bis zu 17,55 Dollar abzustürzen.


    Facebook ist damit momentan rund 110 Milliarden Dollar wert oder umgerechnet 83 Milliarden Euro. Damit spielt das weltgrösste Online-Netzwerk mit seinen 1,15 Milliarden Nutzern in der gleichen Liga wie Deutschlands grösster Industriekonzern Siemens mit seinen insgesamt rund 400 000 Mitarbeitern.


    Hintergrund des Comebacks von Facebook ist ein immer besser laufendes Werbegeschäft auf Smartphones und Tablet-Computern. Während die mobilen Apps zum Börsengang noch überhaupt kein Geld abwarfen, kamen zuletzt 41 Prozent der Werbeeinnahmen hierher. Video-Werbung wird als nächster Schritt gesehen, der einen Umsatzsprung bescheren könnte. Das hat den Anlegern das Vertrauen ins Unternehmen zurückgebracht.


    Der erste Handelstag im Mai vergangenen Jahres war dagegen von einer aufkeimenden Sorge um die Zukunft des Sozialen Netzwerks überschattet worden. Die Banken verschätzten sich zudem bei der Nachfrage nach der Aktie und zu allem Überfluss belasteten technische Pannen des Börsenbetreibers Nasdaq den Start. So herrschte über Stunden Unklarheit bei Investoren, ob sie das Papier nun ge- oder verkauft hatten.


    Es dauerte mehr als ein Jahr, bis Facebook mit neuen mobilen Werbeprodukten aus dem Tal herausfand: Ende Juli erreichte die Aktie schliesslich den Ausgabekurs von 38 Dollar. Von der Erholung profitiert Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg direkt, weil er der grösste Aktionär ist. Der Finanzdienstleister Bloomberg schätzte das Gesamtvermögen zum Dienstag auf 21,3 Milliarden Dollar - fast eine Verdoppelung seit Jahresbeginn./

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  • Was passiert mit Facebook, wenn nächstes Jahr die Google Glass auf den Markt kommen, verbunden mit Gesichtserkennungsprogrammen und Zugang zu allen Datenbanken - gerade hier im Datenschutz sensiblen Europa...?! Das wird sicher noch heftige Diskussionen geben!


    Und die heutigen Datenübertragungspreise für Mobile Inhalte -Video - sind immer noch viel zu hoch- in ganz Europa! FB steht in vielen Ländern vor allem vor Problemen der fehlenden Infrastruktur, das Wachstum wird teurer und langsamer!


    Nicht nur als Zock/Hedge auf die morgigen Zahlen, aber bei FB glaube ich nicht an einen Kursanstieg ohne Verwerfungen!

  • Facebook-Aktien rücken in Börsenindex S&P 500 auf

    12.12.2013 08:01


    WASHINGTON (awp international) - Das weltgrösste Online-Netzwerk Facebook hat den Sprung in den stark beachteten Börsenindex S&P 500 geschafft. Die Aktien des von Mark Zuckerberg gegründeten Unternehmens sollen nach Börsenschluss am Freitag kommender Woche in den viel beachteten Index aufgenommen werden und dort die Titel von Teradyne ersetzen, teilte S&P Dow Jones am Mittwoch mit. Der Index umfasst die Aktien von 500 der grössten an der Börse notierten US-Unternehmen. Experten hatten bereits im Juni mit einem Aufstieg der Titel des Internet-Netzwerks gerechnet. Der S&P 500 war am Mittwoch im Vorfeld der anstehenden Notenbanksitzung so kräftig gefallen wie zuletzt vor zwei Monaten.

    Facebook ist 2013 ein imposantes Börsen-Comeback gelungen. Die Aktie, die über ein Jahr tief im Keller steckte, markierte zuletzt einen Rekordstand. Facebook ist jetzt rund 115 Milliarden Dollar wert. Grund für die Erfolg sind unter anderem die Werbeeinnahmen über Smartphones./jot/DP/stb

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  • Facebook: Zuckerberg macht Kasse

    Firmenchef und Gründer Mark Zuckerberg wirft Facebook-Stammaktien im Wert von rund 2,3 Milliarden Dollar auf den Markt.

    Der Stimmrechtsanteil des Milliardärs sinkt damit auf 56,1 von zuvor 58,8 Prozent, wie das weltgrösste Online-Netzwerk am Donnerstag mitteilte. Zuckerberg verkauft 41,4 Millionen Anteilsscheine im Rahmen einer Emission, die insgesamt 70 Millionen Stammaktien umfasst. Neben Zuckerberg trennen sich zugleich noch Direktoriumsmitglied und Risikokapitalgeber Marc Andreessen und der Konzern selbst von Anteilen.


    Die Facebook-Aktie gab daraufhin im vorbörslichen US-Handel rund 4 Prozent auf 53,54 Dollar nach. In diesem Jahr hat sich der Wert der Papiere in etwa verdoppelt. Als Facebook im Mai 2012 an die Börse ging, lag der Ausgabepreis bei 38 Dollar. Für mehr als ein Jahr kam der Konzern dann nicht mehr an diese Schwelle heran. Der Tiefstpreis wurde im September 2012 mit knapp unter 18 Dollar erreicht.


    Nach Angaben von Facebook will der 29-jährige Zuckerberg mit den Einnahmen aus dem Aktienverkauf eine Steuerrechnung begleichen. Diese fiel im Zusammenhang mit dem Kauf von Facebook-Anteilsscheinen der Klasse B an. Während die normalen Stammaktien dem Inhaber lediglich ein Stimmrecht einräumen, entspricht eine Aktie der Klasse B gleich zehn Stimmrechten.


    Drohendes Gerichtsverfahren wegen Börsengang


    Äger droht Zuckerberg unterdessen wegen des 16 Milliarden Dollar schweren Börsengangs, der von zahlreichen Pannen begleitetet war. Hier wird es wohl ein juristisches Nachspiel für die Konsortialbanken, Zuckerberg selbst und das Unternehmen geben. Ein US-Bundesbezirksrichter liess am Mittwoch eine Klage diverser Investoren wegen Irreführung zu. Der Firmenchef, Facebook und die Banken hätten Anleger vor dem Marktdebüt nicht ausreichend über Geschäftsrisiken informiert.


    Dabei geht es vor allem um den Vorwurf, dass Facebook im Unklaren liess, dass die gestiegene Nutzung des Online-Netzwerks über mobile Geräte den Umsatz belasten könnte. "Wir sind weiterhin der Meinung, dass die Klage jeglicher Grundlage entbehrt und warten auf die vollständige Veröffentlichung der Fakten", wehrte sich Facebook.

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  • Kursgewinne für Facebook-Aktie am 10. Geburtstag

    04.02.2014 18:37

    NEW YORK (awp international) - Die Facebook-Aktie macht zum zehnten Geburtstag des Online-Netzwerks den Aktionären Freude. Das lange Zeit arg gebeutelte Papier lag im frühen New Yorker Handel am Dienstag um rund 2,5 Prozent im Plus bei 63 Dollar. Damit notierte es in der Nähe des vor kurzem markierten Rekordhochs von 63,77 Dollar. Das gesamte Unternehmen ist aktuell rund 160 Milliarden Dollar wert.

    Gründer Mark Zuckerberg hatte Facebook am 4. Februar 2004 von seinem Zimmer im Studentenwohnheim aus gestartet. Zunächst war es nur als digitales Jahrgangsbuch für Kommilitonen an der Elite-Uni Harvard gedacht. Inzwischen hat Facebook rund 1,23 Milliarden Nutzer. Der Börsengang im Mai 2012 war mit grosser Spannung erwartet worden, geriet jedoch zunächst zum Debakel: Die Aktie fiel schnell unter den Ausgabepreis von 38 Dollar und konnte ihn erst nach über einem Jahr wieder erreichen. Inzwischen treiben die Fortschritte bei Werbung auf Smartphones und Tablets sie aber auf immer neue Höchststände./so/DP/she

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  • Whatsapp

    Meine meinung nach ist der whatsapp kauf von facebook eine bereicherung! Und das hat sich mit der heutigen meldung bestätigt mit der zusätzlichen Telefoniefunktion...

    wer mich ärgert bestimme ich...

  • Und ich überlege mir langsam den Einstieg in den Shorti. Die Mega-Deals in dieser Branche sind bisher immer gescheittert. Weshalb sollte es bei Facebook anders sein?



    Whatsapp hat einen Wert von 1.5 Mrd! Facebook wird mit Wahtsapp nicht annähernd die Einnahmen haben, welche Sie bezahlt haben. Bereits jetzt meldet Wahtsapp einen Rückgang von Usern (bestehenden), da bereits Alternativen vorhanden sind. Dass neue dazu kommen, ist klar, aber nur solange der Dienst kostenlos und ohne die behinderte Werbung ist. Zudem ist der Verkehr nicht sicher, so dass wieder mal alle Daten weitergegeben werden können. Diese Form von Überwachung ist gar nicht mein Ding und bestimmt auch keine Verschwörung.



    Jetzt wollen die Drohnen, damit auch die "ärmeren" Länder Zugang haben.


    1. Diese User haben kein Geld


    2. Diese User wollen kein Geld ausgeben



    Weshalb Facebook noch immer an Wert zunimmt, ist mir gänzlich schleierhaft. Die *ç)=(/ç Bude hat keine Zukunft meiner Meinung nach.



    Durchstöbert mal das Internet, schaut euch die Einnahmen an und beweist mir das Gegenteil. Also ich werde mein Facebookprofil noch löschen, sowie Whatsapp.



    Die Hauptgründe und Argumente für Whatsapp waren:


    -Kostenlos


    -Keine Werbung



    Wie die jetzt damit einen Umsatz generieren wollen, ist mir schleierhaft.



    Wünsche allen einen schönen Abend.