• Also ich denke mal das Facebook irgend wann mal an die Börse gehen muss somit eröffne ich den Thread schon mal. *drinks*


    Oder müsste man den Thread bei Aktien Ausland eröffnen oder gibt es den schon? :roll:



    Facebook war das beherrschende Gesprächsthema im New Yorker Finanzzentrum. Investoren hoffen auf ein lukratives Investment, Banker und Aktienhändler auf satte Gebühreneinnahmen.


    Nach Informationen des gewöhnlich gut unterrichteten Technologie - Blogs "All Things Digital" dürfte es aber noch bis mindestens 22.00 Uhr deutscher Zeit dauern, bis Facebook sich rührt. Dann schliesst die New Yorker Börse. Schlimmstenfalls könnte sich Facebook auch erst am Donnerstag hervorwagen, hiess es.


    5 Milliarden Dollar angestrebt


    Erster Schritt ist die Veröffentlichung des Börsenprospekts. Das Dokument macht die potenziellen Investoren mit den Geschäftszahlen des Unternehmens vertraut und steckt den Rahmen für den Gang aufs Parkett ab. Und hier könnte eine Enttäuschung bevorstehen: Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf eine eingeweihte Person, dass die angepeilten Einnahmen zunächst bei 5 Milliarden Dollar lägen. Bislang wurde von 10 Milliarden Dollar ausgegangen.


    Damit würde Facebook mit angezogener Handbremse an die Börse gehen. Die Summe kann sich aber noch ändern. Es ist üblich, dass Firmen tiefstapeln, dann die Reaktion der Investoren abwarten und - falls genügend Nachfrage besteht - später den Preis erhöhen. Facebook selbst schwieg bis zuletzt.


    Selbst mit 5 Milliarden Dollar wäre die Facebook-Platzierung aber immer noch einer der grössten Internet-Börsengänge aller Zeiten. Suchmaschinenprimus Google kam im Jahr 2004 auf Einnahmen von 1,7 Milliarden Dollar. Zusammen mit den Aktien, die bei den Alteigentümern verblieben, lag die Gesamtbewertung damals bei 23 Milliarden Dollar. Bis heute sind daraus 189 Milliarden Dollar geworden.


    US-Medien gehen bislang davon aus, dass Facebook beim Börsengang mit 75 bis 100 Milliarden Dollar bewertet wird (57 bis 76 Mrd Euro). Damit würde der Senkrechtstarter vom Firmenwert her in einer Liga mit dem Autokonzern VW oder dem Industriemulti Siemens spielen. Facebook ist mit seinen mehr als 800 Millionen Mitglieder eine Macht im Internet-Werbegeschäft.


    Von der Vorlage des Börsenprospekts bis zum eigentlichen Gang an die Börse können noch Monate vergehen. In dieser Zeit wirbt die Facebook-Führung um Gründer Mark Zuckerberg bei Investoren für ihr Unternehmen. Hilfe erhält Zuckerberg dabei von der US-Investmentbank Morgan Stanley ; laut US-Medienberichten steht das Wall-Street-Haus endgültig als federführende Bank fest.


    An welcher Börse gelistet?


    Unklar ist nach Informationen des "Wall Street Journal" allerdings noch die Börse, an der Facebook gelistet wird. Es geht um Kosten und Renommee. Infrage kommen die altehrwürdige New York Stock Exchange und die vergleichsweise junge Technologiebörse Nasdaq. Letztere hat keinen klassischen Parketthandel. Facebook könnte sich mit der Entscheidung Zeit lassen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf eingeweihte Personen.


    Bereits seit längerem wird über einen Börsengang von Facebook spekuliert. In der jüngeren Vergangenheit hatten Internetfirmen wie das berufliche Netzwerk LinkedIn , das Schnäppchenportal Groupon und der Spieleentwickler Zynga ("Farmville") den Sprung aufs Parkett gewagt. Das war vielfach als Testlauf für Facebook gesehen worden.


    Gründer Zuckerberg wollte die Kontrolle über sein Unternehmen lange nicht aus der Hand geben. Statt eines Börsengangs sammelte er in mehreren nicht öffentlichen Finanzierungsrunden Geld von grossen Investoren ein. Zuckerberg gehört ein knappes Viertel an Facebook, der Börsengang wird ihn zum Multi-Milliardär machen.

  • FB geht aber in Amerika an

    FB geht aber in den USA an die Börse, es gibt schon einen Thread im "Forum Ausland" dazu.


    Edit: Danke, MF.

  • danke für eure Beiträge



    .....ja, ich vermute auch, dass wenn FB startet wird, wird es einen *Run* geben!



    Von den 6 Banken soll ja Morgan Stanley führend sein...ich werde mich dort noch ein wenig schlau machen.



    Gruss Kim

    "Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
    André Kostolany

  • Da es nun einen eigenen Thread zu FB gibt, habe ich hier ein paar interessante Links gepostet, die im allgemeinen SocialMedia-Thread waren:



    Regardless, there is reason to be interested in investing in a website that does business with "1/7th of the planet" as Macke puts it, but ultimately the case for or against buying shares should be based on whether they can develop new ways to monetize its massive, non-paying user base.


    Legendary investor Jim Rogers is already on the record saying "no thanks" to Facebook, whereas bankers and 500 other accredited insiders are already in and are valuing their restricted shares at anywhere from $27 to $31.15 each.


    "Facebook can't be 20-times sales forever," Macke points out. "They gotta figure out a way to monetize these eyeballs... without getting in my face."


    http://finance.yahoo.com/blogs…ally-learn-171020014.html


    ********************************************************************************


    Facebooks Börsengang steht bevor. Wie man auf 100 Milliarden Dollar Firmenwert kommt, wie viel Banken daran verdienen und wer sich beteiligen kann, sagt der IPO-Experte der ZKB im Interview.


    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…elegenheit/story/12555299


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    Es könnte der größte Börsengang werden, den eine Internetfirma jemals geschafft hat: Beobachter trauen Facebook einen Wert von bis zu 100 Milliarden Dollar zu. Doch wieviel ist das soziale Netzwerk tatsächlich wert? Argumente für und wider die 100-Milliarden-Dollar-These.


    http://www.sueddeutsche.de/wir…auf-die-zukunft-1.1273199


    ********************************************************************************

    Will Facebook Keep Up Pace After IPO?

    http://www.bloomberg.com/video/85366770/

  • Also ob sich da wirklich Geld verdienen lässt, das bezweifle ich sehr. ( ok mann kaufts und andere kaufens auch und es steigt der erste steigt aus und jubeld juhui habe Geld verdient. so wie zur zeit mit P+ Geldverdient wird, aber eben achtung die letzten beissen die Hunde). Die 5 Mrd. aufs Ganze hochgerechnet werdens wohl 100 Mrd sein, und die wollen ja noch kräftig wachsen sagen wir mal 300 / 400% dann wäre das ding ja 400Mrd wert. Hm ob ich das richtig schreibe das sie das wert sind weis ich nicht aber es wird wohl so gesagt. Das errinnert mich sehr an die 2000 der Blase. Und da kommt mir immer die Geschichte in unserem geschäft in den Sinn; in der Kaffeepause haten wir immer mit anderen die Stocks diskutiert, und einer bei uns wo sich mit den Techtiteln rumschlug erzählte von einer Firma die nächsten an die Börse kommt und 2 Mrd wert sei... und es ein schnäppchen sei.... Ok da haben wir das mal selber angeschaut und festgestellt das die Firma einpaar Compis etwas Mobiliar und zwei Firmenfahrzeuge hatte ( meiner meinung nach waren die Firmenfahrzeuge das Wertvollste) der Wert haben wir mit 3,5Mio ermittelt. Und waren der Meinung das das eher hoch sei, nun gut wer hat da recht? die Aktien stiegen bei Emmission, aber nach 2Jahren wars Konkurs und nichts mehr wert. Es ist zwar unfair das ich die konkrete AkTie nicht nenen darf, und einige werden vermutlich denken ist ja nich wirklich nachprüfbar, richtig. Aber ich kann eine andere nennen ( da hatten wir nichts damit zu tun) Miracle aus Bern wie wurde die gepuscht , inkl viel Prominenz und und und dann Pleite. Und da errinnert mich eben FB wer versteht da das Geschäftsmodell? Ich meine natürlich richtig, nicht das was da so vorgelabert wird, weil da ganz sicher die PR auf vollen touren läuft, und viele angefixt werden müssen.

  • börse-wie hat am 02.02.2012 - 10:58 folgendes geschrieben:

    Quote

    Und da errinnert mich eben FB wer versteht da das Geschäftsmodell? Ich meine natürlich richtig, nicht das was da so vorgelabert wird, weil da ganz sicher die PR auf vollen touren läuft, und viele angefixt werden müssen.

    Die PR-Tour ist in vollem Gang. Wann berichtet sonst der Blick (!) über einen Börsengang, der erst in ein paar Monaten stattfinden wird...


    http://www.blick.ch/news/wirts…aer-werden-id1749319.html


    Scheint mir wie bei der damaligen Telecom-Volksaktie in Deutschland zu sein, die nach dem IPO tauchte.


    Bei FB ist direkte Monetarisierung unmöglich, wer möchte schon ein Monatsabo kaufen ? Wenn das eingefürt würde, wäre am nächsten Tag Google+ voll mit neuen Usern.


    Zum Vergleich hat LNKD (Linkedin) ein klareres Geschäftsmodell, da es für Geschäftskontakte ist und sich einige User ein Premium-Abo kaufen.


    Bei FB sind es nur die Content- und Werbepartner (Zynga...) und allenfalls Verkauf der Daten/Beziehungen der Mitglieder an diese Dritte. Und nach 800 Millionen FB-Usern sehe ich kein starkes Wachstum mehr, die kaufkräftige Weltbevölkerung ist schon jetzt bei FB. *


    Für mich bleibt FB ein guter Short-Kandidat einige Zeit nach dem Börsengang, nachdem sich der Hype gelegt hat und die Aktie eventuell weit über 100 Milliarden Market Cap hat.


    NFLX, RENN und OPEN waren 2011 gute Beispiele, wie der Kurs bei Technologieaktien taucht wenn die heisse Luft verschwunden ist und sich die Leute die Zahlen nüchtern ansehen.


    ________________________________________________________________________________


    * Im Gegensatz zu anderen Beobachtern teile ich Ad Revenue und Apps/Games/FB-Platforms nicht auf, sind für mich beides wiederkehrende Monetisierungen (= die eigentlichen Kunden von Facebook sind Spiele/Aboanbieter und Werbekunden und nicht die FB-User):


    As it is, Facebook already generates 44% of its revenue outside the U.S. The company is also developing other sources of revenue beyond online advertising faster than Google. Advertising accounted for 85% of Facebook's revenue last year. It made up 96% of Google's. Facebook's other revenue sources include the 30% cut of sales it takes from game makers and other external applications companies that sell things on its website.


    http://www.usatoday.com/money/…nd-the-numbers/52927136/1

  • 12% des Umsatzes macht FB momentan mit der erwähnten Zynga (Casual Games).


    Gerüchte, dass FB ZNGA kaufen könnte, liessen ZNGA heute um fast 20% (aktueller Stand) steigen.

  • Sehr allgemeine Fragen zum Facebook-IPO, gerade darum finde ich sie sehr nützlich:


    http://blogs.wsj.com/marketbea…-should-you-invest-in-it/

    Quote

    1. What is the IPO offering price going to be? What market capitalization will FB come public at?

    Quote

    2. What are the key pricing metrics? P/E, growth rate, price to book, price to sales?

    Quote

    3. What are FB’s future growth rate? At 800 million users, where do they begin to plateau? Top out?

    Quote

    4. What is FB’s plans for penetrating China?

    Quote

    5. How are the privacy concerns going to be handled? What else might come out of the closer FTC scrutiny of web companies use of personal data?

    Quote

    6. How long are insiders/VCs going to be locked up? Are they committed holding onto shares for the long haul, or are they cashing out at the IPO or as soon as possible thereafter?

  • Facebook legt Managergehälter offen
    (09.02.2012 / 16:06:18)


    New York (awp/sda/dapd) - Facebook hat im Rahmen des geplanten Börsengangs die Bezüge seiner Topmanager veröffentlicht. Demnach verdient der Gründer und Vorstandsvorsitzende Mark Zuckerberg ein Grundgehalt von umgerechnet rund 455'000 CHF pro Jahr, wie das Unternehmen am Mittwoch gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte.


    Zuckerbergs Topmanager David Ebersman und Sheryl Sandberg erhalten jeweils umgerechnet rund 273'000 CHF jährlich. Dazu kann alle zwei Jahre ein Bonus in Höhe von 45% des Grundgehalts kommen. Das wahre Vermögen der Topmanager liegt jedoch in deren Besitz an Facebook-Aktien. Sollte alles wie geplant klappen, könnte Facebook nach dem Börsengang im Mai rund 75 Mrd EUR wert sein.

  • SAN FRANCISCO (awp international) - Kurz vor dem geplanten Börsengang wagt Facebook noch eine dicke Übernahme: Das weltgrösste soziale Netzwerk schluckt für rund 1 Milliarde Dollar (760 Mio Euro) den Fotodienst Instagram. "Wir können nun noch enger mit dem Instagram-Team zusammenarbeiten", schrieb der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Montag in seinem Facebook-Profil. Er billige der Neuerwerbung aber gleichzeitig Eigenständigkeit zu.

    Über Instagram lassen sich mit dem Smartphone geschossene Fotos im Freundes- oder Bekanntenkreis austauschen. Instagram kooperiert dabei neben Facebook auch mit Twitter oder Tumblr. Die Nutzer könnten weiterhin ihre Bilder in andere soziale Netzwerke senden, versicherte Zuckerberg. Auch solle kein Instagram-Nutzer gezwungen werden, Facebook zu nutzen. "Wir denken, es ist ein wichtiger Teil der Erfahrung, dass Instagram mit Diensten jenseits von Facebook verbunden ist."

    "Instagram wird bestehen bleiben", versprach auch Firmenmitgründer und -chef Kevin Systrom im hauseigenen Blog. Das gelte ebenso für die kostenlose App, die auf Apples iPhone und den Android-Smartphones läuft. Das kleine Programm ist quasi das Eingangstor in die Instagram-Welt. Gemeinsam mit Facebook sollten aber neue Funktionen entwickelt werden. Umgekehrt sollen sich die Facebook-Entwickler nach dem Wunsch Zuckerbergs den einen oder anderen Kniff von ihren Instagram-Kollegen abschauen und in die eigenen Services einbauen.

    BARGELD UND EIGENE AKTIEN

    Facebook stemmt den Zukauf mit einer Mischung aus Bargeld und eigenen Aktien. Das soziale Netzwerk treibt seit Wochen seinen Börsengang voran, der für Mai oder Frühsommer erwartet wird. Mit Einnahmen von aktuell angepeilten fünf Milliarden Dollar würde es der grösste Börsengang einer Internetfirma überhaupt. Zusammen mit den Anteilen, die bei den Alteigentümern wie Zuckerberg verbleiben, dürfte Facebook auf eine Firmenbewertung von 100 Milliarden Dollar kommen.

    Der Instagram-Zukauf soll noch in diesem Quartal abgeschlossen werden. "Das ist ein wichtiger Meilenstein für Facebook, weil es das erste Mal überhaupt ist, dass wir ein Produkt beziehungsweise ein Unternehmen mit so vielen Nutzern übernommen haben", schrieb Zuckerberg. Eine genaue Zahl gab er indes nicht an. Facebook selbst hat um die 845 Millionen aktive Mitglieder, Tendenz bis zuletzt steigend. Experten schätzen, dass noch in diesem Jahr die Milliardenmarke geknackt wird./das/DP/stk

    Quelle: www.nzz.ch

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Bei Facebook wird erneut Pflicht, worüber Nutzer zunächst frei entscheiden konnten: Das soziale Netzwerk weist seinen 850 Millionen Mitgliedern in den nächsten Wochen hauseigene E-Mail-Adressen zu. Am Freitag erklärte Facebook, mit der Umstellung bereits begonnen zu haben. Damit richtet das Portal allen Mitgliedern automatisch E-Mail-Adressen ein, die mit ihrem Benutzernamen beginnen und auf @facebook.com enden.

    Facebook-Nutzer haben bereits seit 2010 die Möglichkeit, sich von dem sozialen Netzwerk eine hauseigene E-Mail-Adresse zuweisen zu lassen - bislang aber völlig auf freiwilliger Basis. Ziel der Aktion: Facebook will, dass noch mehr Kommunikation über seine Server läuft - darunter auch Konversationen mit Dritten, die gar nicht bei Facebook sind. Facebook will Kommunikationszentrale sein.

    Nutzer können dafür aus dem Nachrichtendienst des sozialen Netzwerks heraus auch Botschaften an Empfänger verschicken, deren E-Mails in Unternehmen oder bei anderen Diensten wie Google, Yahoo, GMX aufschlagen. Ebenso können sie auf Facebook Nachrichten von draussen empfangen. Ob Facebook eine Möglichkeit schaffen wird, den Empfang solcher Nachrichten von Dritten pauschal zu verhindern, liess das Unternehmen am Freitag auf dapd-Anfrage zunächst offen.

    Auch die «Chronik» war zunächst freiwillig

    Der knappen Ankündigung vom Freitag zufolge will Facebook jeden Nutzer, der eine neue E-Mail-Adresse bekommt, darüber informieren. Betroffene hätten dann auch die Möglichkeit, ihren Nutzernamen anzupassen. Dass ihnen Facebook eine hauseigene E-Mail-Adresse zuweist, können sie dann aber nicht mehr verhindern. Bei einigen Facebook-Mitgliedern sollen sich die Benutzernamen sogar ändern. Das soziale Netzwerk, auf dem sich weltweit gut 850 Millionen Menschen austauschen, will die Benutzernamen damit offiziell vereinheitlichen.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Facebook einst als freiwillige Angebote eingeführte Neuerungen zur Pflicht macht. Zuletzt war das der Fall, als das Portal interaktive Lebensläufe, genannt «Chronik» oder auch «Timeline», als Alternative zu den klassischen Profilen präsentierte. Auch hier liess Facebook seine Nutzer zunächst frei entscheiden, ob sie die neue Funktion einsetzen wollten. Im Winter begann Facebook jedoch damit, seine «Chronik» zur Pflicht zu machen.

    Quelle: www.20min.ch

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Facebook kauft schon wieder zu: Coupon-Spezialist Tagtile

    14.04.2012 00:49

    New York (awp/sda/dpa) - Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist kurz vor dem geplanten Börsengang des sozialen Netzwerks in Kauflaune. Nach der eine Milliarde Dollar schweren Übernahme des Fotodienstes Instagram schnappte sich Zuckerberg nun auch den Coupon-Spezialisten Tagtile aus San Francisco.


    "Grosse Neuigkeiten - wir gehören jetzt zu Facebook", schrieb Tagtile am Freitag auf seiner Website. Facebook bestätigte die Übernahme, nannte aber keinen Kaufpreis. Die Summe dürfte sich in einer anderen Liga bewegen als bei Instagram mit seinen zuletzt rund 30 Millionen Nutzern.


    Kleinere Übernahmen sind für Facebook nichts Ungewöhnliches. Meist holt sich das boomende Unternehmen und damit bestimmte Technologien und deren Entwickler ins Haus. Über das Tagtile-System können Einzelhändler ihren Kunden Rabattcoupons aufs Smartphone senden; die Kunden können mit ihrem Smartphone Punkte für Einkäufe sammeln.


    Facebook bemüht sich vor dem Börsengang, alle Einnahmequellen anzuzapfen, um bei den Investoren möglichst gut dazustehen. Dazu gehört auch das Geschäft mit den Rabattcoupons. Das Tagtile-System in seiner jetzigen Form führt Facebook aber nicht weiter, wie das Team um die Firmengründer Abheek Anand und Soham Mazumdar klarstellte.



    Quelle: Cash

    save the world, its the only planet with chocolate...

  • Run Facebook run

    Ich verstehe nicht viel von Aktien. Ich bin aber davon überzeugt, dass Facebook einschlagen wird wie eine Bombe. Die nächsten Jahre wird wohl kein Plattform an den Erfolg anknüpfen können. Das ist denn Investoren scher bewusst.

  • Angela hat am 29.04.2012 - 12:40 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ich verstehe nicht viel von Aktien. Ich bin aber davon überzeugt, dass Facebook einschlagen wird wie eine Bombe. Die nächsten Jahre wird wohl kein Plattform an den Erfolg anknüpfen können. Das ist denn Investoren scher bewusst.


    Es gibt immer eine gesunde und ungesunde Bewertungshöhe. Der Vitaliy versteht recht viel von Aktien und schreibt zu FB:


    Warning for an Eager Facebook Investor (my shortest article, ever!)


    Here is a thought for an eager Facebook investor: Google revenue – $40 billion; market capitalization $200 billion (plus $40 billion of cash). Facebook revenue $4 billion; market capitalization $100 billion. So Facebook has to grow revenue 10x for you to double your money. Good luck!


    http://contrarianedge.com/2012…my-shortest-article-ever/



    Natürlich kann es die ersten Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate irrational nach oben gehen bei FB.


    Bei etwa 125 oder 150 Milliarden USD Market Cap wird FB meiner Meinung der nächste grosse Short - so wie kürzlich bei LNKD, OPEN und nun bei ZNGA geschehen. Bis jetzt sind alle Social-Aktien abgeschmiert nach Anfangseuphorie und irrationaler Bewertung.

  • Am 18. Mai wird Mark Zuckerberg noch reicher Facebook plant seinen Börsengang einem Zeitungsbericht zufolge für den 18. Mai. Es dürfte der grösste Börsengang eines Technologieunternehmens seit Google 2004 werden. Facebook plant seinen Börsengang für den 18. Mai. Das soziale Online-Netzwerk werde am kommenden Montag seine Werbetour bei potenziellen Investoren starten, berichtete das «Wall Street Journal» am Dienstag unter Berufung auf informierte Kreise. An einigen der Gespräche werde auch Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg teilnehmen. Der Schritt wird als einer der grössten Börsengänge eines Technologieunternehmens seit Google 2004 gehandelt und mit Spannung erwartet. Facebook will bei der Emission der Aktien etwa fünf Milliarden Dollar (3,8 Milliarden Euro) erlösen. Das Unternehmen nahm zunächst nicht zu dem Zeitungsbericht Stellung. (dapd)

  • IPO/Facebook will bis zu 11,8 Milliarden US-Dollar einnehmen (AF)
    (03.05.2012 / 22:30:47)


    NEW YORK (awp international) - Facebook langt beim anstehenden Börsengang kräftig zu. Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook peilt in einem ersten Schritt Einnahmen von bis zu 11,8 Milliarden US-Dollar an, wie aus dem am Donnerstag aktualisierten Börsenprospekt hervorgeht.


    Bislang wollte Facebook nicht mal die Hälfte dessen mit dem Verkauf seiner Aktien einnehmen. Pro Stück soll das Papier zwischen 28 und 35 Dollar kosten. Der genaue Preis wird später festgelegt.


    PRESSE: GESAMTBEWERTUNG VON FACEBOOK BEI BIS ZU 95 MILLIARDEN DOLLAR


    Der Börsengang von Facebook ist der grösste einer Internetfirma aller Zeiten. Zum Vergleich: Der Suchmaschinen-Primus Google hatte bei seinem Börsendebüt im Jahr 2004 rund 1,7 Milliarden Dollar eingenommen.


    Die erwartete Gesamtbewertung von Facebook beim Börsengang bezifferte das "Wall Street Journal" auf 85 Milliarden bis 95 Milliarden Dollar. Die "New York Times" schrieb von um die 86 Milliarden Dollar.


    ERHEBLICH TEURER ALS GM


    Google kam bei seinem Börsendebüt auf eine Bewertung von 23 Milliarden Dollar - und ist heute rund 200 Milliarden Dollar schwer. Facebook würde aktuell aber zum Beispiel den weltgrössten Computerhersteller Hewlett-Packard (48 Milliarden Dollar) oder auch den weltgrössten Autobauer General Motors (35 Milliarden Dollar) vom Wert her locker übertreffen.


    Facebook hatte das langwierige Prozedere eines Börsengang Anfang Februar offiziell begonnen. Das "Wall Street Journal" hatte vor einigen Tagen bereits den 18. Mai als wahrscheinlichen Termin für den Börsengang genannt.


    VERLANGSAMUNG DES WACHSTUMSTEMPOS


    Allerdings kann sich an den Einzelheiten noch einiges ändern. Zuerst einmal geht das Management um Gründer Mark Zuckerberg auf die sogenannte "Roadshow", um Investoren die Aktien schmackhaft zu machen. Danach steht auch fest, wie gefragt die Anteilsscheine wirklich sind, und Facebook kann einen endgültigen Ausgabekurs festlegen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist alles möglich - auch dass das Unternehmen den Börsengang in letzter Minute abbläst.


    Das weltgrösste Online-Netzwerk mit angeblich rund 900 Millionen Nutzern gilt als künftiger Börsenstar. Zwischenzeitlich war sogar über einen Gesamtwert von mehr als 100 Milliarden Dollar spekuliert worden. Zuletzt zeichnete sich allerdings eine Verlangsamung des Wachstumstempos ab./so/das/DP/he

  • Ab jetzt kann also losgelegt werden...


    "Sehr geehrter Nutzer

    Heute, am 04.05.2012, beginnt die Zeichnungsfrist für folgende Neuemission:
    Name Facebook (US IPO)
    Produktart Equity IPO
    Emittent Facebook, Inc.
    Rating (Moody's/S&P/Fitch) //
    Währung USD
    ISIN US30303M1027
    Zeichnungsfrist 04.05. - 17.05.2012
    Bemerkungen Die Zeichnungsfrist kann ohne Ankündigung vorzeitig beendet werden. Die hierin enthaltenen Bedingungen sind indikativ, die endgültigen Bedingungen werden am Tag der Kursstellung festgelegt."
    Übrigens: Die CS ist mit einigen Amerikanischen Banken zusammen Lead Manager bei diesem IPO.

    Börsenkurse sind wie Stöckelschuhe, je höher desto besser.