MeyerBurger MBTN

  • cashspotter hat am 03.12.2021 12:11 geschrieben:

    Quote

    caprica hat am 03.12.2021 11:50 geschrieben:

    Genau, die erste Tranche wurde bedient*yahoo*

    Aber warum, die Faktenlage wurde ja nun kommuniziert. Nächste Meldung muss ja fast positiv sein. Oder rechnen die etwa mit Kursen unter 0.40?


    So oder so, nächstes Jahr muss kurstechnisch besser kommen. Dieses Jahr hat mbtn zwar viel erarbeitet, aber der Kurs ist bestenfalls smi Mittelmass und wir wollen Highflyer (1+)

  • caprica hat am 03.12.2021 11:50 geschrieben:

    Quote

    Zieht die aktuelle Kursmisere bei MBTN nun die Leerverkäufer und Daytraider wieder in ihren Bann ... *scratch_one-s_head**sad*


    Leute nochmals:


    Lest mal meinen Post


    https://www.cash.ch/comment/797872#comment-797872


    Hätten die Leerverkäufer tatsächlich ihre Bestände um 10% reduziert, hätte jede verkaufte Aktie in der Beobachtungsperiode von den Leerverkäufern gekauft werden müssen.


    Übrigens am 24. Dezember feiern wir Ostern.

    Quote

    Glaubt nicht immer alles was abgedruckt wird.

  • tolggoe28 hat am 03.12.2021 13:31 geschrieben:

    Quote

    Und jetzt noch meine persönliche Meinung dazu:


    Daytrader sind in jedem Pennystock zu jederzeit und immer unterwegs.


    Leerverkäufer handeln antizyklisch. Sie werden eindecken, sobald der Boden da ist.

    Ich habe gedacht die kaufen auf hoffen auf tiefere Kurse. Sprich erahnen genau dieses Szenario von heute bei Kurse um 0.50 und hätten heute kasse gemacht?

  • Und jetzt noch meien

    Und jetzt noch meine persönliche Meinung dazu:


    Daytrader sind in jedem Pennystock zu jederzeit und immer unterwegs.


    Leerverkäufer handeln antizyklisch. Sie werden eindecken, sobald der Boden da ist.


    Ein Beispiel:


    Aktien leerverkaufen: So funktioniert es | LYNX (lynxbroker.de)


    [Blocked Image: https://www.lynxbroker.de/wp-content/uploads/2018/07/20180731-Leerverkauf-einer-Aktie-mit-Aufstockung-und-Eindeckung-LYNX-Broker.jpg]

  • caprica hat am 02.12.2021 18:49 geschrieben:

    Quote

    Aufgrund konservativer Planung der Lieferungen an Kunden hat der reduzierte Ausstoss nur einen geringfügigen, kurzfristigen Einfluss auf eine kleine Zahl von bestätigten Bestellungen. Der Bestellungseingang entwickelt sich auch in der Corona-Pandemie weiterhin positiv, reflektiert in einem wachsenden Auftragsbestand. Aufgrund der generellen Kostenentwicklung und analog zu Wettbewerbern hat Meyer Burger die Preise ab dem kommenden Jahr erhöht und die Kunden entsprechend informiert.

    Ist diese Korrektur nicht ein bisschen sehr übertrieben ? Ich sehe heute auch eher Kaufkurse. Oder wie Caroline Hilb sagt ; "Das sind gute Marktlagen,um attraktive Positionen auszubauen!"


    Schönes Wochenende, gruss Chris

    Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab !

  • Redi hat am 03.12.2021 07:48 geschrieben:

    Vieleicht hat das ganze sogar einen positiven effekt . wenn eine ganze Produktionslinie steht kann Mann eventuell Optimierungsmasnammen Durchführen die bei lauffendem Betrib nicht möglich währen . Mglicherweise der Grund warum bis ende Jahr abgestellt ist .

  • tolggoe28 hat am 03.12.2021 15:46 geschrieben:

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    marsi24 hat am 03.12.2021 15:04 geschrieben:

    Auch dieser Sturm im Wasserglas wird sich legen.

    Hätte euch am 22. Februar dieses Jahres jemand gesagt, dass wir heute mit Pech sogar unter 0.40 landen, hätte dies bestimmt jeder für ein Scherz gehalten. Schon ganz bitter :( :( :(

  • Alperose hat am 03.12.2021 17:09 geschrieben:

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    tolggoe28 hat am 03.12.2021 15:46 geschrieben:

    Hätte euch am 22. Februar dieses Jahres jemand gesagt, dass wir heute mit Pech sogar unter 0.40 landen, hätte dies bestimmt jeder für ein Scherz gehalten. Schon ganz bitter :( :( :(

    Allerdings! Kurs erneut wieder unter 0.40, wirklich zum..... *bad*

  • Totale Kapitulation

    So paradox es klingt, aber genau das habe ich mir vom heutigen Tag erhofft. Den Schlusskurs auf dem Tagestief. Warum?


    Der Cash-Guru (Fredi Herbert), ja wer kennt ihn noch?, hat mir vor einigen Jahren folgendes geleert.


    Für eine soliden Boden in einem Abwärtssog braucht es den Ausverkaufstag mit viel Volumen und wenig Erholung, bestmöglich mit einem Schlusskurs auf dem Tagestief. (Die totale Kapitualtion). Erst danach werden sich die Kurse stabilisieren und wieder nachhaltig steigen können.


    Ich bin gespannt ob er recht behält.


    David Rühl hat auch gerade ein Video veröffentlicht.


    Meyer Burger: Verunsicherung nach adhoc - spontane Einschätzung - YouTube


    PS: auch ich habe mir mein ganz persönliches Weichnachtsgeschenk vorab gegönnt und heute 5-stellig nachgelegt. Wurst gibt es keine aber *drinks*


    Ich bin langfristig investiert, daher lebe und schlafe ich mit Kursen < 0.40 genau so gut wie mit Kursen > 0.40

  • tolggoe28 hat am 03.12.2021 17:50 geschrieben:

    Fredi Herbert sagte auch, Finger weg von mbtn 1.0

  • tolggoe28 hat am 03.12.2021 17:50 geschrieben:

    Auch ich bin langfristig investiert und mein EP liegt ein Vielfaches unter 0.40. Dennoch ärgert es, wieder unter diese Marke gefallen zu sein. Einziger Vorteil an einem tiefen Aktienkurs ist, dass die Vermögenssteuerrechnung im 2022 tiefer ausfällt als bei Kursen über 0.50 *mosking*

  • Alperose hat am 03.12.2021 17:55 geschrieben:

    Quote

    Fredi Herbert sagte auch, Finger weg von mbtn 1.0


    hahahahahahaha er sagte mir das zu MBT 1.0 noch viel blumiger:


    Zu viele Fischer vor einem kleinen trüben Teich. *ROFL*


    Ich muss ihn anschreiben und fragen was er über MBT 2.0 denkt.

  • Ganz normale Firma

    Meine Verblendung geht jetzt nicht so weit wie die von tolggoe28, dass ich mich über das Coronaungemach von Meyer Burger freuen könnte, aber schlimm finde ich es auch nicht.


    Zeigt doch einfach, dass MBT eine ganz normale Firma wird, die auch von Unvorhersehbarem wie einer Pandemie oder Lieferengpässen oder steigenden Rohstoffkosten getroffen werden kann.


    Das kann den Business Plan durcheinander bringen, und dann hilft auch das sympathischste Management und die rührigsten Videos nur beschränkt.


    Aber eben, auch andere Firmen werden von Ungemach und Katastrophen getroffen und zurückgeworfen, Leclanché von Bränden, Klingelnberg vom Hochwasser oder AMS von Alexander Everke.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

  • gertrud hat am 03.12.2021 18:50 geschrieben:

    Ams oh mein gott, da muss nächstes Jahr was gehen, war ja wie bei mbtn ein Übergangsjahr. Beide Titel standen schon ganz zuoberst auf der Jahresperformanceliste. Beide haben nächstes Jahr enormes Potential, aber es muss auch kommunikativ was gehen bei ams. Dies war dieses Jahr die reinste Katastrophe.

  • "Zuerst wird gehandelt, erst danach wird überlegt"

    gertrud hat am 03.12.2021 18:50 geschrieben:

    Von erfreuen kann nicht die Rede sein. Vom Donnerstag auf Freitag erlitt ich Buchverluste, die manche Leute das ganze Wochenende nicht mehr geniessen lassen würde. Vor 20 Jahren hätte ich wohl anders reagiert. Früher war ich aber auch nicht diversifiziert. Da ging es um alles oder nichts. Aber darum geht es eigentlich gar nicht.


    Wir sollten aus einer Mücke keinen Elefanten machen, das soll die Kernaussage sein. Ansonsten müsste die Welt-Börse die neu aufflammende Coronageschichte mit ihren zukünftigen Herausforderungen ähnlich einpreisen wie im Frühjahr 2020. Wird sie aber nicht. Warum? Die Börse macht keinen "Fehler" zweimal.


    Ich komme ein letztes Mal zum Freitagshandel von Meyer Burger zurück. (Für mich ist das Thema eigentlich längst durch) Wir sprechen hier von 6 bis 7 Wochen reduzierter Produktion auf einem Teilbetrieb. Der Ausbau ist also keineswegs betroffen. Die Maschinen für die USA werden munter weitergebaut. Die Zellfabrik geht jetzt in Vorleistung und kann Lagerbestände für spätere Zwecke aufbauen. Vielleicht noch wichtig wenn es dann plötzlich heisst: "Wir benötigen in den USA gleich mal eine Monatsproduktion und zwar sofort!"


    Es könnte ja auch ein Ausfall eines Laminators oder Stringer sein der mal kurzfristig eine Strasse blockiert,oder der Tanker mit den Wafer geht unter oder was auch immer. Alles Gefahren, die der Markt kennt. Nun kommt ein "neues" Risiko durch Krankheitsausfälle wegen Corona dazu, welches der Markt erst lernen muss, richtig zu interpretieren. Ihr dürft euch an solche Meldungen gewöhnen. Vielleicht nicht bei MB, aber womöglich bei Leclanché, Klingenberg oder AMS, um bei den genannten Unternehmungen zu bleiben.


    Aber habt ihr die AD HOC wirklich genau gelesen?


    Im zweiten Abschnitt steht Folgendes:

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    Aufgrund der parallel zum Fertigungsbetrieb notwendigen Arbeiten für den geplanten Ausbau der bestehenden Fertigungsanlage von 0,4 auf 1 Gigawatt war und wird die Produktionsleistung am Standort Freiberg zusätzlich zeitweise eingeschränkt. Die Produktionseinschränkungen haben einen negativen Einfluss auf den Umsatz im Jahr 2021.

    Der Ausfall ist also nicht nur Corona geschuldet, sondern in gewissen Teilen auch dem Ausbau für die höhere Fertigungsleistung zuzuschreiben. Ahhhhhaaaaaaaaa…. Also kurzfristig weniger für später mehr. Durch die sofortige Stilllegung könnte nun womöglich gleich die ganze Linie auf einen Schlag für den höheren Durchsatz umgekrempelt werden.


    Die Zahlen 2021 sind doch unbedeutend. Die Zahlen 2022 sind für mich nur in Teilbereichen interessant. 2023 wir spannend, 2024 noch vielmehr und so richtig neugierig bin ich auf die Zahlenkränze im 2027-2030. Ich denke mein Investitionszeitraum dürfte damit geklärt sein.


    Ich interpretiere den Freitagshandel so:


    "Zuerst wird gehandelt, erst danach wird überlegt"