MeyerBurger MBTN

  • super traktor

    libero2016 hat am 20.04.2020 16:09 geschrieben:

    ja , natürlich wenn er super stark ist "ca.200 ps " , sehr wenig unterhalt , 20 std selbstfahrend ,


    so spare ich ärger und lohn für zwei knechte , das wäre mir 2ct. pro härdöpfel wert ,


    nur so kann mann millionär werden, ha-ha

    Quote
  • libero2016 hat am 20.04.2020 18:09 geschrieben:

    Wenn du mir aber die Maschinen verkaufst, mit denen nur ich die besten Traktoren bauen darf welche z.B.die Härdöpfel in der Hälfte der Zeit aus dem Boden holen, wäre mir das schon etwas Wert.

  • Genau das haben sie ja mit REC versucht.
    Das Dilemma zwischen "exclusiv" und "breiter Markt" bleibt damit ungelöst und würde mit einem neuen Partner noch komplizierter.
    Und dann geht es ja nicht nur um die Module, sondern auch die Zellfertigung.


    Standard PERC Module kosten keine CHF 200 mehr und bringen über 330 Watt.
    Wer wird einen 50% Aufpreis für Premiummodule zahlen, sei es von REC oder direkt von Meyer Burger, für 25% mehr Leistung? Und dann bieten auch LG , ChinaSunergy und SunPower Maxeon heute schon Hochleistungsmodule.
    Wie geht die Preisentwicklung für Module und der technische Fortschritt in den nächsten 24 Monaten?


    Die vielen Fragen bleiben, und Geld für Meyer Burger wird es nur geben, von wem auch immer, wenn ein überzeugendes Konzept vorgelegt wird.
    Ich schätze mal, MBT braucht 100 Mio. noch in diesem Jahr.


    Mal sehen, das wird kein Selbstläufer.

  • Und wenn mir das zu kompliziert ist mit den Maschinen und den Traktoren und den Härdöpfeln aus dem Boden holen, dann geh ich einfach in den Denner und hol die Kartoffeln dort.
    Das ist dann vielleicht Import und nicht Bio, aber was soll's. Am Ende kommt's billiger und die Rösti schmeckt gleich gut.


    Ich fürchte, HJT hat in den letzten 2 Jahren viel von dem technologischen Vorsprung eingebüsst. Andere Zell- und Modulverbesserungen haben den Abstand verringert. Das könnte der Grund sein, wieso nie jemand für MBT geboten hat, obwohl die Firma fast schuldenfrei ist.

  • gertrud hat am 20.04.2020 21:18 geschrieben:

    Quote

    Und wenn mir das zu kompliziert ist mit den Maschinen und den Traktoren und den Härdöpfeln aus dem Boden holen, dann geh ich einfach in den Denner und hol die Kartoffeln dort.
    Das ist dann vielleicht Import und nicht Bio, aber was soll's. Am Ende kommt's billiger und die Rösti schmeckt gleich gut.


    Ich fürchte, HJT hat in den letzten 2 Jahren viel von dem technologischen Vorsprung eingebüsst. Andere Zell- und Modulverbesserungen haben den Abstand verringert.

    Den Abstand verringern ist nicht übertreffen. Bei solchen Investitionen die mal schnell 30-40 Jahre ihren Nutzen haben, erst recht! Wir wollen nicht Kleinlich sein. Dennoch, wenn Du 25% mehr aus einer Anlage raus holen kannst, wirst Du auch bereit sein einen Mehrwert dafür zu bezahlen. Hinzu kommt das eine gute Solaranlage eine Leistungsdegradation von etwa 10% nach etwa 20 Jahren aufweist. Qualitativ schlechtere verlieren durch Delamination auch gerne mal 30-40% ! Somit erreichen die guten Solarzellen häufig nach Jahrzehnten noch 90% des ursprünglichen Solarstromertrags. Was dem Betreiber bei einer besseren Anlage mit höherem Zeitertrag über die Jahre entgegen kommt. Mittlerweile sind Anlagen in Stauseen geplant die mit mehreren 1000 Quadratmetern auftreten. Da sind 25% mehr Leistung als eine übliche Anlage schon ne Hausnummer. Vor allem bei etwa gleich bleibenden Ertrag!


    Ich denke, solltest Du irgendwann ein neues Kniegelenk brauchen, wirst auch Du eins wollen das 5 Jahre länger hält wie das übliche. Dafür wirst vielleicht auch Du bereit sein etwas mehr zu bezahlen ....



    Wie dem auch sei, erst muss mal ein Konzept von MB auf den Tisch kommen, dann gucken wir weiter. Sie haben es in der Hand. Die Möglichkeiten sind da. Mal gucken ....



    .

  • Die FuW verkommt zum Boulevard

    https://www.fuw.ch/article/der-praktikus-vom-22-april-2020/


    Die FuW verkommt zum Boulevard. Während Frau Chassot im Oktober üblen Meinungsjournalismus gegen Herrn Kerekes betrieben hat, will sie jetzt nicht zugeben, dass sie damals vollkommen falsch gelegen ist. Die FuW sollte sich eher in der Ecke schämen, dass sie das Werk schlechter Verwaltungsräte unterstützt hat.



    Und wer kein Abo hat, hier noch der Artikel.

  • @ tolggoe28

    Das hilft doch jetzt auch nicht mehr auf diese Personalien zurück zu schauen. Ist klar, der Brändle hat es nicht gebracht, wie schon davor der Pauli, aber ob es einem anderen gelungen wäre MBT in die Gewinnzone zu bringen, weiss eben auch niemand.


    Unter Brändle wurde alles aufgeräumt und nicht wesentliche Teile verkauft. Ich kann nicht beurteilen, ob das strategisch schlau war. Es hat die Liquidität im letzten Jahr gesichert.


    tolggoe28 schau nach vorne - wie geht es nach Deiner Meinung in den nächsten 6 Monaten weiter?


    Ich schätze folgenden Cash Flow im 2020:


    Operating activities - 40 Mio
    Investing activities - 5 Mio
    Financing activities - 26 Mio


    Total: - 71 Mio.


    Und da der Cash Bestand anfangs Jahr bei 36 Mio lag, sieht das für mich nach einem ziemlichen Problem aus, das nicht lange ungelöst warten kann.

  • Ach, diese Zahlenkränze, als ob mit Sicht in die Zukunft die noch etwas zu bedeuten hätten. Das wohl beste Beispiel ist Tesla. Eine Tesla Aktie erzielt auf dem Parkett 700$ ! Schon mal da die Bilanz studiert? Dafür wären 20$ noch zu viel ......


    Abwarten was die Sentisten vor haben. Aber ja, das ist eine Wette auf eine Unbekannte.

  • Re

    vllt wird Sentis noch mehr Geld langfristig in MBT investieren und dadurch die unumgängliche nächste KE etwas vereinfachen; wir werden es bald sehen; allzuviel Zeit hätte MBT nicht

    NO INVESTMENT ADVICE. My comments do not offer any investment advice and you should not construe them as advice.

  • Wie dem auch sei, ich finde

    Wie dem auch sei, ich finde die Situation hier einfach spannend. Allein dafür ist man ja schon gerne dabei.


    Das Video ist älter, die Sentis Vertretung ist ja jetzt am Drücker.


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  • Efeu73 hat am 22.04.2020 12:36 geschrieben:

    Quote

    Ach, diese Zahlenkränze, als ob mit Sicht in die Zukunft die noch etwas zu bedeuten hätten. Das wohl beste Beispiel ist Tesla. Eine Tesla Aktie erzielt auf dem Parkett 700$ ! Schon mal da die Bilanz studiert? Dafür wären 20$ noch zu viel ......


    Abwarten was die Sentisten vor haben. Aber ja, das ist eine Wette auf eine Unbekannte.

    Da hast Du recht Efeu73
    Der entscheidende Unterschied ist halt, dass Tesla in den letzten Jahren jederzeit mühelos Aktien oder Anleihen zur Liquiditätsbeschaffung ausgeben konnte, und der Markt hat das jeweils problemlos geschluckt.

  • Wie geht es jetzt weiter?

    Zunächst einmal bin ich erleichtert, dass offensichtlich die Stimme der Aktionäre im nächsten Verwaltungsrat mit zwei Vertretern ordentlich vertreten ist.
    Auch begrüsse ich es, dass Brändle und Lütolf bei MBT zukünftig keine Rolle mehr spielen. Beide haben ihre Reputation und das Vertrauen des Kapitalmarktes irreversibel zerstört.
    Die ganzen haltlosen Versprechungen und vermutlichen Falschmeldungen waren der Wahnsinn. Dann kommt dieser unglaubliche Abwehrkampf gegen Mark Kerekes bei seiner Kandidatur in den Verwaltungsrat. Das alles zu Lasten der Aktionäre. Geliefert haben diese Herren nichts. Und das bei gar nicht so schlechten Voraussetzungen.


    Sentis hatte schon 2018 den Einstieg in die Eigenproduktion angeregt. Wenn man eine führende Technologie hat, der einzige logische Schritt. Und damals hatte Sentis schon Befürchtungen, dass diese Technologie jemand Dritten entgegen dem Interesse der Aktionäre zugeschoben werden sollte.


    Nachdem Brändle zur GV im Mai letzten Jahres noch von einer Milliardenpipeline sprach, war schon längst klar, dass man REC die Technologie exklusiv "zuschanzen" wollte. Ab Juni brach dann der Aktienkurs ein (einige wussten vermutlich mehr), im Juli dann die Wahrheit: schlechte Halbjahreszahlen und die Ankündigungen alle strategische Optionen prüfen zu wollen.
    Nur zwei Wochen später *tataa* präsentiert man dann hochtrabende Pläne mit REC. Brändle bezeichnet ohne überhaupt einen Vertrag in der Tasche zu haben, REC als "Dreampartner". Welche Verhandlungsposition hat man da wohl?? Offensichtlich wollte man sich REC voll ausliefern. Das ehemalige Geschäftführungsmitglied Escher bekam zum Dank einen vermutlich "gut dotierten" Beraterposten bei REC. Was wurde Brändle und Lütolf versprochen?
    Sentis roch den Braten und warnte vehement die anderen Aktionäre. Dank teurem Proxy Solicitor (auf Kosten der Aktionäre) und unfähigen Journalisten (Chassot von der FuW) durften die Herren ganz ohne Kontrolle weitermachen.


    Schaue ich mir den Aktienkurs an, haben sie einen Scherbenhaufen hinterlassen. Von über 60 Rappen zur GV im Mai 2019 auf zwischenzeitlich nur noch 12 Rappen. Ja Herr Brändle hat Geschichte geschrieben. Der Kapitalvernichter Nummer eins am CH-Kapitalmarkt.


    Gehe davon aus dass es hinter den Kulissen richtig gekracht hat. Wie einst die Eidgenossen die fremden Vögte vertrieben haben, hat Sentis diese Abzocker rausgeschmissen.


    Das mal zur Vorgeschichte.



    Wie schaut die Situation jetzt aus:
    1. Die Exklusivität mit REC dürfte gerade noch rechtzeitig verhindert worden sein. Zum Glück.
    2. Offensichtlich werden jetzt mit Hochdruck die Pläne der Eigenproduktion verfolgt. Für mich logisch. Mit dem REC Alpha-Modul wurde bewiesen, dass die MBT-Technologie unschlagbar bzgl. Kosten und Effizienz ist.
    3. Finanzierungen im Solarbereich dürften Greta und Corona sei Dank, insbesondere wenn in Deutschland oder Europa Arbeitsplätze geschaffen werden, kein Problem sein.


    Aber was wäre MBT denn wert, wenn die Einzelteile verwertet würden?
    Zunächst einmal hatte man zum 31.12.2019 62 Mio. CHF Cash. Zusätzlich kamen noch offene Forderungen gegenüber REC in Höhe von 28 Mio. CHF. Weiters dürfte die Immobilie in Hohenstein unbelastet sein und für Oxford PV wurden vor einem Jahr auch 35 Mio. bezahlt. Dazu kommen Equipment weitere Forderungen gegenüber Kunden und Inventories. Einzige Schulden gibt es in Form des Convertibles in Höhe von 27 Mio.
    Man sieht, dass die Kerntechnologie nicht im Ansatz in der aktuellen Marktkapitalisierung reflektiert ist.


    Bin optimistisch, dass jetzt endlich Aktionärsinteressen verfolgt werden und zeitnah Transparenz hergestellt und der Wert von MBT wieder sichtbar wird. Das Chance-Risiko-Verhältnis überzeugt mich.

  • News?

    Kann sein. Glaube aber eher, man ist der Meinung, dass der Kurs zu stark abgesackt ist. Der Wert von Meyer Burger ist mit seiner Spitzentechnologie einfach einiges höher. Ohne äussere Störung (z.B.zweiter Absturz der Börse wegen Corona) könnte sich der Kurs wieder auf 35 bis 40 Rp. vorarbeiten.