MeyerBurger MBTN

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    Der angenommene Kursfall auf 35-32 Franken traf bis jetzt zum Glück nicht ein. Daher denke ich mal das MBT im Sommerloch nicht gross nach Norden ziehen wirt. Ausser es kommen wieder Grössere Aufträge rein. :roll:


    Mehr sorgen macht mir aber unser starker Franken das wirt sich vermutlich auch negativ auswirken auf MBT.

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    Meyer Burger erhält gemäss dem deutschen „Handelsblatt“ von heute Freitag Gegenwind, was die Übernahme von Roth & Rau betrifft. Eine Gruppe von Privatinvestoren um den Unternehmer Christoph Ladanyi, die indirekt rund 10% an Roth & Rau hält, verlange einen höheren Kaufpreis. Der Preis liege eher über 30 € pro Aktie, anstatt der gebotenen 22 €, heisst es.

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    freebase wrote:

    Quote
    Mehr sorgen macht mir aber unser starker Franken das wirt sich vermutlich auch negativ auswirken auf MBT.


    Dafür wird die Übernahme von Roth & Rau immer günstiger.. wenn es überhaupt zu Stande kommt

    Gruss Seimen

  • MeyerBurger MBTN

    (Ergänzt um Aussagen von Meyer Burger)


    HOHENSTEIN-ERNSTTHAL (awp international) - Der Solarzulieferer Meyer Burger erhält bei der geplanten Übernahme von Roth & Rau weiter Gegenwind. Kurz vor Ablauf der Annahmefrist für das Übernahmeangebot meldete sich am Freitag der neue Roth & Rau-Grossaktionär Christoph Ladanyi im "Handelsblatt" zu Wort und forderte einen kräftigen Zuschlag. "Der gebotene Preis von 22 EUR pro Aktie spiegelt nicht den Wert von Roth & Rau wider", sagte der Chef der in Zypern gemeldeten Finanzholding KLK der Zeitung. Der Wert liege bei mehr als 30 EUR.


    Meyer Burger wies die Forderung zurück. "Es gibt keinen Grund, das Angebot aufzustocken", sagte ein Sprecher auf Anfrage. Es sei ein fairer Preis, der 40 Prozent über dem Dreimonats-Durchschnittskurs vor der Veröffentlichung der Kaufabsichten gelegen habe. Der Kurs der Roth & Rau-Papiere ist seitdem gestiegen und notiert inzwischen leicht über den gebotenen 22 EUR. Am Freitag legten die Papiere bis zum Mittag um weitere 3% auf knapp 23 EUR zu.


    Der Meyer-Burger-Sprecher griff seinerseits KLK an. "Das ist das übliche Verhalten einer Finanzgruppe, die den Preis hochtreiben will." Aktionäre haben noch bis 24 Uhr an diesem Freitag Zeit, das Angebot von Meyer Burger anzunehmen. Wie viele Aktien schliesslich angedient wurden, will Meyer Burger dem Sprecher zufolge am Mittwoch bekannt gegeben. Dann werde auch entschieden, ob die Angebotsfrist bis zum 22. Juni verlängert wird.


    Die Chancen werden am Markt als nicht besonders gross eingeschätzt, dass Meyer Burger schon jetzt die Mehrheit der Aktien bekommen. Meyer Burger verfügt nach letzten Angaben über knapp 20% der Roth & Rau-Anteile. Diese stammen hauptsächlich von den Gründerfamilien um Vorstandschef Dietmar Roth. Sie hatten nach Ende der Übernahmeverhandlungen die eigenen Aktien in Meyer-Burger-Papiere getauscht und massiv für die Annahme der Offerte bei den Aktionären geworben.


    In die Quere ist gekommen Meyer Burger neben KLK auch der Schwarzwälder Solarunternehmer Jürgen Gutekunst. Er hatte Ende 2010 damit begonnen, Roth & Rau-Anteile zu kaufen und kontrolliert inzwischen rund 15% des Unternehmens. Er hält sich bedeckt, was er damit vorhat. Zunächst hatte er betont, dass es ihm um die Sicherung der Geschäftsbeziehungen seiner Firma Rena zu Roth & Rau gehe.


    KLK gehören rund 10% an Roth & Rau. Deren Chef Ladanyi betont, dass es ihm bei seinem Einstieg ursprünglich darum gegangen sei, eine finanzielle Beteiligung an einem "technologisch führenden Unternehmen der Solarbranche" aufzubauen. Laut "Handelsblatt" haben sich zudem weitere Fonds an dem ostdeutschen Unternehmen beteiligt.


    In einem Schreiben an Roth & Rau, das der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX vorliegt, bemängelt Ladanyi, dass sich die Unternehmensführung zu früh auf einen Verkauf an Meyer Burger festgelegt und offenbar weitere Interessenten "gänzlich" ausgeschlossen habe. Die Übernahme durch Meyer Burger sei nicht das beste Ergebnis für die Mehrheit der Aktionäre, erklärte Ladanyi.


    Der Investor drohte mit der Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung, bei der die Hintergründe der Übernahme erörtert werden sollten. Diese Ankündigung nahm der Meyer-Burger-Sprecher aber gelassen und verwies darauf, dass einem solchen Schritt 30% der Aktionäre zustimmen müssen.


    Ladanyi griff auch Vorstandschef Roth an und warf diesem einen "Interessenkonflikt" vor. "Er hat als Vorstandsvorsitzender, aber auch als Aktionär die Verbindung mit Meyer Burger, in deren Verwaltungsrat er mittlerweile gewählt wurde, betrieben", heisst es in dem Schreiben. "Im Augenblick kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass der grösste Gewinner der vorgeschlagenen Kombination die Aktionäre von Meyer Burger sind." Und dazu gehöre nun auch Roth.


    Meyer-Burger-CEO Peter Pauli ging zuletzt davon aus, die Übernahme nach der üblichen Verlängerung der Angebotsfrist abschliessen zu können. Die Chance, dass es zu einem Bieterwettbewerb kommen könnte, schätzte er als relativ gering ein. Das Angebot sei jedoch nicht an einen Mindestprozentsatz angedienter Aktien gebunden, liess sich diese Woche Pauli in einem Interview zitieren. "Wenn wir nicht mehr erhalten, sind die Vorzeichen einfach etwas anders, aber an der Sache ändert sich nichts."


    Meyer Burger lancierte das Übernahmeangebot für den deutschen Solar-Maschinenbauer am 11. April. Der Kaufpreis wird insgesamt auf knapp 360 Mio EUR beziffert.


    Mit der Übernahme will Meyer Burger die Lücke zwischen dem früheren Stammgeschäft mit Spezialsägen zum Zerschneiden von Siliziumblöcken und den Produktionsanlagen von Solarmodulen, die Anfang 2010 mit der Übernahme der Lysser 3S ins Portfolio kamen, schliessen. Roth & Rau ist auf Beschichtungen von Solarzellen spezialisiert.

  • MeyerBurger MBTN

    Seimen AG wrote:

    Quote

    freebase wrote:


    Dafür wird die Übernahme von Roth & Rau immer günstiger.. wenn es überhaupt zu Stande kommt


    Ok das stimmt auch wieder mal sehen ob das noch zu stande kommt. :roll:

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    Das Seilziehen tut aber den Meyer Burger-Aktien nicht gut.

    Ich glaube fast, man sollte das Projekt einstweilen auf Eis legen. Diese Art

    von Auspresserei hat man doch nicht nötig. Oder hat man?

  • MeyerBurger MBTN

    Lorenz wrote:

    Quote
    Das Seilziehen tut aber den Meyer Burger-Aktien nicht gut.

    Ich glaube fast, man sollte das Projekt einstweilen auf Eis legen. Diese Art

    von Auspresserei hat man doch nicht nötig. Oder hat man?


    ...........so ein Quatsch, sorry, warum sollten die Aktionäre nicht das Recht haben einen höheren Preis zu verlangen. Das ist doch immer so. Hättest Du einen Übernahmekandidaten im Depot würdest Du Dich sicher auch über jedes Prozent freuen, das mehr geboten wird. Was hat das mit Auspressen zu tun? Und im Übrigen, der Pauli weiss ganz genau was er macht..........nix für ungut

    Immer der Nase nach

  • MeyerBurger MBTN

    Halligalli

    Quote:

    Quote
    Und im Übrigen, der Pauli weiss ganz genau was er macht


    :arrow: Ich denk auch dass Peter Pauli dieser Situation erhaben ist. *wink*




    eigene Gedanken:


    So lange, dass es zum Übernahmepreis von MBT keine wahren Interessenten an R&R gibt zieht das Finanzvehikel KLK seine kraft aus dem Übernahmewillen von Meyer Burger. Selbstverständlich sucht man bei den R&R-Aktionären nach Sympathisanten für das vorhaben und wird auch logischerweise fündig.


    MBT hat mit ihrem begehren eine freundliche Übernahme an R&R durchzuführen, bis jetzt in keinster weise sich irgendwo ihre Weste beschmutzt haben (Wichtig ist dass es auch so bleibt).


    Erstaunlicherweise auch hier nicht:

    Quote:

    Quote
    MBT hat vor der Ankündigung R& R zu übernehmen, keine R&R Aktien zu einem wesendlich niedrigeren Kurs als er jetzt ist eingekauft… Meyer Burger hätte das ohne Problem machen können, und das bis zu 3% der gesamten R&R Aktien und ohne sich als Interessent an R&R zu outen…


    MBT sollte nicht von ihren Standpunkte weichen und somit den Übernahmepreis zu erhöhen. Es gibt immer noch genug Faktoren aus denen MBT als Gewinner aus dieser Geschichte kommen sollte auch wenn es keine Übernahme gäbe.


    Meiner Meinung nach sollte wenn diese Übernahme noch mehr Scheissereien hervorrufen, so schnell als möglich; Meyer Burger ihr Angebot zurückstellen oder zurücknehmen. Mit dem Geld kann man wahrlich gescheiteres machen als der Habgier das Maul zu stopfen!


    >Die Kleinaktionäre von R&R können sich ja dann um die trügerischer Machenschaften der KLK sorgen.

  • Wo das Geld ist, ist auch das Gesindel!

    :shock:


    Der >


    :arrow: Ist das der Christoph Ladanyi (Head of European Technology at Lehman Brothers Holdings Inc) von der ehemaligen Schmutz-Bank > :!: :?: :shock: :evil:


    >

    Der Name > steht für mich für >.


    Ein Bank die als Drehscheibe und mitwirkendes Organ für die Wirtschaftskrise dasteht….


    Wenn der KLK-Ladanyi eventuell der ehemalige Lehman Brother- Ladanyi ist, dann ist die Kacke aber am dampfen! :evil:

  • MeyerBurger MBTN

    Starker Fall heute nach Süden um die 4% heftig hoffe nur das pendelt sich wieder ein nach Norden.

    Mal sehen wie der Montag wirt und die nächste Woche. :roll:

  • MeyerBurger MBTN

    Meyer Burger will Aktien von Roth & Rau auf dem Markt kaufen, wenn beim Übernahmeangebit auch bis zum Ende der Nachfrist nicht 50% plus eine Stimme erreicht wurde. Das sagte Vorstandschef Peter Pauli zur FTD.

  • MeyerBurger MBTN

    Meyer Burger will notfalls Aktien des Rivalen auf dem Markt kaufen

    Juni 6, 201


    Das Schweizer Solarunternehmen Meyer Burger stellt sich auf einen langen Übernahmepoker um den Rivalen Roth & Rau ein. Nachdem bis zum Donnerstag nur gut 20 Prozent der Aktionäre ihre Anteilsscheine angedient hatten, hofft Meyer-Burger-Vorstandschef Peter Pauli auf die Nachfrist bis zum 22. Juni. “Wenn wir auch bis dann nicht 50 Prozent plus eine Stimme erreicht haben sollten, würden wir den Markt entscheiden lassen. Wenn die Spekulationen aufhören und der Kurs unter den aus unserer Sicht fairen Wert sinkt, werden wir zukaufen”, sagte Pauli der “Financial Times Deutschland” (FTD/Montagausgabe). Sein Unternehmen wolle nicht aufgeben.

    Bislang stieß die Offerte von 22 Euro je Anteilsschein bei den Aktionären nur auf geringes Interesse, obwohl das Roth & Rau-Management die Pläne voll unterstützt. Am Freitag war die erste Frist abgelaufen. Die genaue Andienungsquote wollen die Schweizer am Mittwoch bekanntgeben. Haben sie bis dahin nicht mehr als die Hälfte der Aktien Aussicht, verlängert sich die Frist bis zum 22. Juni.



    :arrow: Weise Endscheidung *wink*

  • MeyerBurger MBTN

    Punkerknacker wrote:


    :idea: @oben

    zu dem Thema lese ich auch andere Artikel, hier etwas zur Nuklearoption:

    Beim lesen der FuW Nr.44 von letzten Samstag 4.Juni

    Rolf Soiron> Das Land braucht einen Energiedialog >>


    Da geschah etwas Seltsames; ( Ich lese immer mit drei Farbstiften in der Hand, rot blau grün.)

    * Was sind die wichtigsten Kriterien zur Beurteilung der Energiereform:

    Die Energieträger müssen umweltverträglich sein, dürfen keinen respektive nur rezykleirbaren Abfall hinterlassen, und sie müssen wirtschaftlichen Kriterien genügen. Ist man sich einig.....

    -- :shock: Ja wie staune ich da, mein Farbstift wurde plötzlich wie von einer

    unsichtbaren Hand geführt, sie hatte gar nicht unterstrichen was ich wollte, sondern > müssen wirtschaftlichen Kriterien genügen.

    Dies bestätigt auch mein Denken, dass sich die Solareuphorie etwas abkühlen muss, und MBT bald günstig an die Aktien von Roth&Rau kommen kann.

  • Richtig so!

    Medienmitteilung

    Baar, 8. Juni 2011


    Meyer Burger hat seit Veröffentlichung des Angebots 32,38% des Gesamtkapitals der Roth & Rau AG erworben




     Kein Nachbessern des Angebotspreises

     Weitere Annahmefrist bis 22. Juni 2011


    Die Meyer Burger Technology AG [Ticker: MBTN] veröffentlichte heute, dass das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot der Meyer Burger an die Aktionäre der Roth & Rau AG mit einem Angebotspreis von EUR 22 je Stückaktie innerhalb der Annahmefrist, die am 3. Juni 2011, um 24:00 Uhr abgelaufen ist, für insgesamt 2‘364‘438 Aktien angenommen wurde. Dies entspricht einem Anteil von 14,59% des Grundkapitals und der Stimmrechte der Roth & Rau AG.



    Zusammen mit der bereits bei Veröffentlichung der Angebotsunterlage am 5. Mai 2011 gehaltenen Beteiligung von 17.7% und weiteren Aktien, die ausserhalb des Übernahmeangebots im Parallelerwerb gekauft wurden, beläuft sich die Beteiligung der Meyer Burger Technology AG an der Roth & Rau AG derzeit auf 32,38% (inkl. 3,9% unter der aufschiebenden Bedingung der Kartellfreigabe in China, auf welche seitens Meyer Burger verzichtet werden kann).



    Das Deutsche Bundeskartellamt hat die Kartellfreigabe für die Übernahme und den damit verbundenen Zusammenschluss der beiden Unternehmen bereits im Mai 2011 erteilt; die Freigabe durch die Kartellbehörden in China ist derzeit noch ausstehend. Nach Freigabe durch die chinesischen Kartellbehörden erfolgen auch die Abwicklung des öffentlichen Übernahmeangebots und die Zahlung des Angebotspreises gemäss Ziffer 11.4 der Angebotsunterlage.



    Der Vorstand und Aufsichtsrat der Roth & Rau AG unterstützen das Angebot von Meyer Burger und sind überzeugt, dass das Angebot fair und angemessen ist. Diese Einschätzung wird durch eine Fairness Opinion der Credit Suisse vom 12. Mai 2011 bestätigt. Der Vorstand und Aufsichtsrat der Roth & Rau AG empfehlen den Roth & Rau Aktionären jeweils einstimmig, das Angebot anzunehmen.



    „Wir bieten den Roth & Rau Aktionären mit EUR 22 einen äusserst attraktiven Angebotspreis. Wir können das Angebot auch gar nicht mehr erhöhen. Strategisch ist es für Roth & Rau wichtig, in Zukunft in der starken Meyer Burger Unternehmensgruppe eingebunden zu sein“, sagt Peter Pauli, Chief Executive Officer der Meyer Burger Technology AG. „Wir verfolgen weiterhin unser Ziel, mittelfristig die Mehrheit an Roth & Rau zu erlangen. Dabei sind wir keinem Zeitdruck ausgesetzt. Aktionäre können die weitere Annahmefrist bis 22. Juni 2011 noch nutzen, um ihre Aktien bei EUR 22 anzudienen. Danach werden wir unseren Anteil an Roth & Rau nur noch aufstocken, wenn sich Gelegenheiten für preiswertere Zukäufe bieten.“



    Weitere Annahmefrist

    Aktionäre der Roth & Rau AG, die das Angebot von Meyer Burger bisher noch nicht angenommen haben, können das Angebot innerhalb von zwei Wochen, d.h. bis zum 22. Juni 2011, 24:00 Uhr MESZ, gemäss Ziffer 5.2 in Verbindung mit Ziffer 11.5 der Angebotsunterlage annehmen.



    Dokumentation

    Die Angebotsunterlage ist im Internet unter http://www.meyerburger.com/investor-relations auf der Website der Meyer Burger Technology AG in Deutsch und Englisch verfügbar. Gedruckte Exemplare der Angebotsunterlage können kostenlos bei der Commerzbank Aktiengesellschaft, ZCM-ECM Execution, DE-60327 Frankfurt am Main (Bestellung durch Telefax an: +49 0(69) 136-44598) angefordert werden.



    Die gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats der Roth & Rau AG (inklusive der Fairness Opinion der Credit Suisse) ist im Internet unter http://www.roth-rau.de – Übernahmeangebot Meyer Burger – in Deutsch und Englisch verfügbar. Kopien hiervon werden von Roth & Rau AG, An der Baumschule 6-8, DE-09337 Hohenstein-Ernstthal, zur kostenlosen Abgabe bereitgehalten.



    Weitere Informationen:



    Werner Buchholz

    Head of Corporate Communications

    Tel +41 (0) 33 439 05 06

    w.buchholz@meyerburger.ch


    Über Meyer Burger Technology AG

    http://www.meyerburger.com

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    Hitzige Atomdebatte mit sonnigen Aussichten

    Von Bernhard Fischer. Aktualisiert am 7.06.11

    Die Nutzniesser des absehbaren Atomausstiegs scharren in den Startlöchern und wittern ein Milliardenbusiness. Insbesondere die Unternehmen der Solarsparte würden davon profitieren.



    Energiewirtschaft wirft ein gutes Licht auf Solarzellen: Photovoltaik-Anlage bei Genf. Vom Ausstieg profitiert eine Vielzahl von Firmen.


    Im Schweizer Atomstreit kommt es zur ersten grossen Entscheidung. Im besten Fall hat die heimische Solarbranche allen Grund zum Jubeln. Dann könnten insbesondere in der Solarindustrie diesem ersten Beschluss auch Taten und ein regelrechter Geldregen folgen: Bereits heute setzt die Branche mit Photovoltaik- und Solarthermieprodukten laut dem Verband Swiss-Solar rund 2,25 Milliarden Franken um. Allein im Inland wird fast eine halbe Milliarde erwirtschaftet. Das Potenzial im Inland und im Ausland zusammengerechnet liegt bei sechs bis acht Milliarden Franken. Und immerhin mehr als 10.000 Arbeitsplätze sollen durch den Energie-Umstieg in der Schweiz zusätzlich entstehen.


    Doch vorerst boomt die Branche noch im Ausland: Mehr als 95 Prozent aller Schweizer Solarprodukte werden exportiert. Vor allem von den Fördermassnahmen in Deutschland profitiert die Wirtschaft, Solarenergie-Anlagen entwickeln sich beim nördlichen Nachbarn zum Renner. Der Solaranteil an der Stromerzeugung in Deutschland liegt bei zwei Prozent, in Bayern sogar bei sechs Prozent. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es nur 0,15 Prozent.


    Genug Platz für Solar-Panele


    Bis 2025 soll sich das ändern. Der Anteil der Solarenergie an der gesamten Stromerzeugung soll hierzulande auf 20 Prozent steigen. Das entspricht der Hälfte des derzeitigen Atomenergieaufkommens von 40 Prozent, 60 Prozent sind Wasserkraft. Derzeit werden in der Schweiz 60 Terawattstunden Strom produziert. Der künftige Bedarf wird laut Energieagentur bei 77 Terawattstunden liegen. Um die steigende Stromnachfrage weiterhin aus dem Inland zu bedienen, plädiert der Branchenverband Swiss-Solar jetzt für die kreative Nutzung aller zur Verfügung stehenden Flächen, um Solar-Panele zu installieren. Gegner führen ins Feld, die verfügbaren Flächen würden mit Solarmodulen zugepflastert und Nutzflächen verringert. Etwa auf Kosten der Bauern und deren Landwirtschaft. Solarstromexperte und Unternehmensberater Thomas Nordmann hält dagegen und rechnet vor: Auf jeden Schweizer entfallen 4700 Quadratmeter Landesfläche. Davon sind 3300 Quadratmeter pro Kopf Wald- und Landwirtschaftsfläche, die auch nicht angetastet werden soll. Bleiben 1400 Quadratmeter Nutzfläche pro Schweizer, die sich auf Gebäude, Fassaden, Strassen- und Bahnnetze aufteilen. Und allein auf dieser Fläche könnten 20 Prozent des gesamten Strombedarfs der Schweiz gedeckt werden.


    Mehrkosten unvermeidbar


    Genügend Platz also für die «Grauen Zellen». Die hehren Ziele müssen sich aber erst rechnen: Derzeit gibt es zwar einen Zuschlag, der auf die Stromabrechnung für den Endkunden auf 0,45 Rappen pro Kilowattstunde limitiert ist und erneuerbaren Energien zugute kommt. Damit Solarbetreiber aber auch kostendeckend wirtschaften können, «bräuchte es ein neues Zuschlagslimit von 2,8 Rappen pro Kilowattstunde», meint Swiss-Solar-Geschäftsführer David Stickelberger, «das entspricht einer Mehrbelastung von 10 Franken pro Haushalt und Monat, um schlussendlich den Anteil von 20 Prozent Solarstrom am Gesamtaufkommen zu erreichen». Die Mehrkosten pro Haushalt für Investitionen in erneuerbare Energien werden wohl noch Verhandlungsgegenstand zwischen den Regierungsparteien, Industrie und Öffentlichkeit sein.


    Technologien im Aufwind


    In der Aufbau- und Investitionsphase sind vorerst nur die Technologielieferanten die Nutzniesser, darunter Lokalmatadoren wie Swiss Wafers, Meyer Burger, Applied Materials oder Oerlikon. Insbesondere Oerlikon hat aber trotz der aussichtsreichen Entwicklung auch als Lieferant zu kämpfen. Denn die Kosten- und Wettbewerbsvorteile sind mit dem Preisverfall bei Silizium dahingeschmolzen. Oerlikon ist vor allem auf sogenannte Dünnschichtverfahren spezialisiert und damit angetreten, kostengünstiger zu produzieren als die Konkurrenz, die auf Silizium-Module abstellt. Vom Atomausstieg und vor allem den damit verbundenen Investitionsförderungen erhoffen sich dennoch alle Unternehmen Aufwind.


    http://tagesanzeiger.ch/wirtsc…Aussichten/story/20300586

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    Für News sorgte Meyer Burger (-3,0%). Im Übernahmepoker um die deutsche Roth & Rau erwarb der Solarzulieferer mittlerweile knapp ein Drittel des Gesamtkapitals des Konkurrenten. "Wir erachten den ursprünglichen Angebotspreis als fair und gehen davon aus, dass Meyer Burger zumindest mittelfristig die Mehrheit an Roth & Rau erlangen wird", kommentiert die ZKB.

    Besser reich und gesund als arm und krank!

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    [Meyer Burger N] - Kepler Equities bestätigt Buy, Kursziel unverändert: 60.00 CHF

    [Meyer Burger N] - Vontobel bestätigt Buy, Kursziel unverändert: 48.00 CHF

    [Meyer Burger N] - ZKB bestätigt Übergewichten, kein Kursziel.

    [Meyer Burger N] - Helvea bestätigt Neutral, Kursziel neu: 39.00 CHF (alt 46.00 CHF)


    Meyer Burger - anhaltende Gewinnmitnahmen. (Cash-Guru / 09.06.11) :(