MeyerBurger MBTN

  • Die alten Aktien (100’000) haben z.B einen durchnittswert von 0,3 gehabt (somit wurden damals 30’000 zu 0,3 gekauft)

    Bei den neuen Aktien müsste man 600’000 x 0,01= 6’000.- nachkaufen.

    Somit haben Sie 700’000 Stück und 36’000.- investiert.


    Stimmt das?

  • Die alten Aktien (100’000) haben z.B einen durchnittswert von 0,3 gehabt (somit wurden damals 30’000 zu 0,3 gekauft)

    Bei den neuen Aktien müsste man 600’000 x 0,01= 6’000.- nachkaufen.

    Somit haben Sie 700’000 Stück und 36’000.- investiert.


    Stimmt das?

    Ja dies sehe ich auch so, was die Investition angeht.


    Nun sind diese 100 000 Aktien aber nur noch 8 Rappen (aktueller Aktienkurs) wert. Somit habe ich nur noch 8000 Fr + 6000 Fr Neu Investition = Fr. 14 000.

    gibt einen Wert bei 700 000 Stk = Fr 56 000. Also müsste der Aktienkurs auf 2 Rappen runtergehen um dies wieder auszugleichen (Verwässerung).


    Verkaufe ich jedoch die 100 000 zu 8 Rp und kaufe die 700 000 zu 2 Rp habe ich die Fr. 6000 Neuinvestitionen gespart.


    Und jetzt kommt die zusammen Legung der Aktien. Um von 2 Rp auf 1 Fr Aktienkurs zu kommen müsste somit der Faktor 50 eingesetzt werden, womit bei 700 000 Stück wir wieder bei den Fr. 14 000 sind. Der Aktienbestand würde von 25 Milliarden auf 500 Millionen zurückgehen.


    Damit ich meine Grund Investition zurück gewinnen könnte müsste der Kurs nun wieder auf Fr. 3.6 steigen.

  • Wenn ich mich richtig erinnere ist die Modulfabrik gemietet und die Zell Fabrik gekauft. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.


    Wenn MB die Räumlichkeiten nicht mehr braucht um so besser, wenn 1Komma5° sie übernimmt, dann fällt die Miete weg, die Maschinen werden sie dann in den USA brauchen. Ich bezweifle aber, dass 1Komma5° in naher Zukunft selber im grossen stiel Module in Europa produzieren wird. In den letzten Jahren wurden x GW angekündigt realisiert wurde praktisch nichts!

    Ja, das wäre ein grosser Wurf für Schröder, doch was wird er bieten?

    Ein Gegengeschäft hat er nicht. Oder vielleicht doch! Vielleicht macht er ein Deal dass MB die 3.5 GW Modulfabrik aufstellen kann und er die übernimmt, so könnte MB die Förderzusage nutzen von 200 Millionen. So hätte er dann die 5 GW die er vor einem Jahr verkündet hat bis 2025.

    Für MB auch ein Gewinn, man hätte wieder Arbeit für die Maschinenfabrik.

    Und wenn Sie strategisch noch weiter zusammenarbeiten könnte MB vielleicht die Zellen liefern ab Dezember.

    So hätte MB alle Baustellen wieder auf Vordermann gebracht.

    Verdient man dann wirklich Geld in den USA kann man die Zellenfabrik in Bitterfeld dann auch noch auf 5 GW ausbauen.

    Klar der Wehrmutstropfen bleibt, den Europa wäre für MB wohl für immer Geschichte.


    Sentis wird entscheiden, aber ich glaube kaum ,dass sie auf die KE verzichten werden, Sie machten bei jeder KE ordentlich Gewinn.

    Für die restlichen Altaktionäre wäre dieser Deal und eine Absage der KE wohl das Beste.


    Übrigens ob Aktien gesplittet werden oder zusammengelegt werden, spielt überhaupt keine Rolle.

    Man hat immer gleich viel Besitz.

    Doch für den Handel an der Börse wäre es schon Sinnvoll Sie zusammenzulegen.

    Weil ein Papier das nur noch 2 Rp. kostet, nicht gerade optisch anspricht.

  • Eure Meinung? Wie wird der Kurs sich in den nächsten Tage entwickeln?

    Dem Hund seiner Meinung nach, muss der Kurs über 10 Rp gehen damit die KE ein Erfolg wird. Um so tiefer der Kurs ist umso mehr glauben die Investoren nicht mehr an ein Erfolg. Es kommt zur Machtprobe Leervekäufer gegen Investoren. Für die LV ist ein Kurs von 1 Rp gut, für die Invesoren aber über 10 Rp.

    Also Eure Meinung?

    Ein Leben ohne Dalmatiner ist möglich aber sinnlos

  • Angenommen Schröder macht ein Spitzenangebot und eine grosse Mehrheit der Aktionäre wäre dafür und würde deswegen einer KE nicht zustimmen, was dann? Mit dem Geld könnten die beiden Werke in den USA ohne KE in Betrieb genommen werden. Und weil doch einige davon ausgehen dass ab 2025 in den USA Geld verdient wird dürfte die Aktie schon im Vorfeld ruckzuck auf 0.30 schiessen.

    Und dieses ewige Theater in Deutschland hätte ein Ende.

  • Ich stimme Ihnen zu, dass im Moment der Zusammenlegung der Wert des Besitzes gleich bleibt.

    Jedoch bei der weiteren Kursentwicklung spielt es schon eine Rolle wieviel Aktien im Besitz sind.


    Beispiel vor der Zusammenlegung eine Kurserhöhung von 10 Rp beim jetzigen Kurs von 8 Rp auf 1 Fr:


    Vorher: 100 000 Aktien = 10 000 Fr

    Nachher ohne Zukauf: 8000 Aktien = 800 Fr

    Nachher mit Zukauf von 600000 Aktien: 56 000 Aktien = 5600 Fr


    Somit werden die Altaktionäre nach dem Kursverust durch zusammen legen der Aktien ein zweites mal bestraft.

    Meiner Ansicht spielt es keine Rolle ob der Kurs für 1 oder 2 Jahre noch weiter hier im Tiefstpreis liegt. Sinnvollerweise würde MB lieber in 1 bis 2 Jahren anfangen die Aktien rückzukaufen und so den Aktionären wieder Ihr Geld zurückzuzahlen als es durch Zusammenlegung ein zweites Mal zu schmälern. Jedoch fehlt hierfür MB auch in 2 Jahren das Geld, da die Kredite ja auch noch bedient werden müssen. Auch die Wandelanleihe hat bei solchen Kursen keine Freude und sieht lieber Kurse über 1 Fr.

    Eine Zusammenlegung der Aktien würde ich eher begrüssen Anfang 2026, wenn USA ein Jahr voll läuft und ein Gewinn ausgewiesen werden kann. Dies würde auch den Kurs etwas erhöhen, Leerverkäufer verlieren an Interesse und der Kurs könnte durch das Zusammenlegen auf 3-4 Fr angehoben werden.


    Keine schöne Sache das ganze. Und wer kann sagen, dass der Kurs nach der Zusammenlegung nicht wieder unter den 1 Fr geht. Ich denke hier an die Leerverkäufer welche sich direkt wieder freuen den Kurs um 1 Franken zu drücken und ein 2 mal Reibe zu machen.

  • Ich stimme Ihnen zu, dass im Moment der Zusammenlegung der Wert des Besitzes gleich bleibt.

    Jedoch bei der weiteren Kursentwicklung spielt es schon eine Rolle wieviel Aktien im Besitz sind.

    Auch bei einer weiteren Kursentwicklung , geht es immer nach Prozenten. Steigt es 10 % , es ist immer gleich. Umso weniger Aktien umso höher der Preis.

    Es ist darum besser den Firmenwert zu vergleichen. Im Boom 2010 hatte Meyer Burger 3.5 Milliarden wert und vor einem Jahr waren es 2.5 Milliarden. Momentan sind es noch 400 Millionen.

    Obwohl eigentlich die Firma nach gefühlten 100 Jahren, wieder einem Gewinn nahe steht.

  • Ich bin gar kein Fan von einem Reverse Splitt, man hat ja bei Evolva gesehen, was passieren kann, innerhalb von drei Monaten ist der Kurs von 18 Fr auf 5Franken gefallen und 8 Monate später lag er wieder unter einem Franken.

    Klar ist Meyer Burger in einer anderen Situation mit ihren Abnahmeverträge in der USA, mir wäre lieber der RS wird erst ein Thema, wenn sie Schwarze Zahlen schreiben.

    Ich würde nur ungern die Fronten wechseln.

  • Ich sehe das so, Stand jetzt:

    ca 3 600 000 000 Aktien mit Nennwert 0.05 = Aktiengrundkapital von ca Fr. 180 000 000

    Nach KE:

    ca 28 600 000 000 Aktien mit Nennwert 0.01 = Aktiengrundkapital von ca Fr. 286 000 000

    pro 100 000 alten Aktien + 700 000 neue Aktien = 800 000 zusammengelegte Aktien

    36 000 ( 3 600 000 000 : 100 000 ) x 800 000 = 28 600 000 000 Aktien

    Die Frage ist was passiert mit dem Kurs jetzt mal ohne Reverse Split

    Weil jetzt ist ja der Nennwert auch 0.05 und wir sind noch bei 0.08

    Wer hat schon bei den anderen KE's mitgemacht und kann aus Erfahrung oder Wissen dazu was sagen.

    Danke :) :) :) :)

    Edited once, last by pc2024 ().

  • Auch bei einer weiteren Kursentwicklung , geht es immer nach Prozenten. Steigt es 10 % , es ist immer gleich. Umso weniger Aktien umso höher der Preis.

    Es ist darum besser den Firmenwert zu vergleichen. Im Boom 2010 hatte Meyer Burger 3.5 Milliarden wert und vor einem Jahr waren es 2.5 Milliarden. Momentan sind es noch 400 Millionen.

    Obwohl eigentlich die Firma nach gefühlten 100 Jahren, wieder einem Gewinn nahe steht.

    Da muss ich Ihnen Wiedersprechen. Es spielt schon eine Rolle wieviel Aktien im Portfolio sind, denn diese sind der Multiplikator der 10%. Ausserdem ist die Wahrscheinlichkeit das der Kurs von 8 Rp auf 20 oder 30 Rp steigt grösser als von 1 Fr auf 2,5 Fr oder 4 Fr.


    Des 2ten sehe ich den Nennwert der neuen Aktien zwischen 1 - 4 Rappen, da MB kommuniziert hat, das der Vorzugspreis unter dem jetzigen Kurs liegt jedoch nicht unter dem neuen Nennwert. Also müsste dieser unter den 5 Rp liegen.


    Umso kleiner umso mehr Aktien kann ich nachkaufen oder umgekehrt. Was wiederum Auswirkungen nach dem Reverssplit auf den weiteren Gewinn hat.


    Wie ist das eigentlich bei den Leerverkäufen? Müssten diese bei einem Reverssplit nicht auch reagieren? Oder verlieren diese dann an Gewinn, da ja der Aktienkurs beim Reversplit nicht mehr der gleiche ist.


    Hat da jemand Erfahrung darin?

  • Eure Meinung? Wie wird der Kurs sich in den nächsten Tage entwickeln?

    Dem Hund seiner Meinung nach, muss der Kurs über 10 Rp gehen damit die KE ein Erfolg wird. Um so tiefer der Kurs ist umso mehr glauben die Investoren nicht mehr an ein Erfolg. Es kommt zur Machtprobe Leervekäufer gegen Investoren. Für die LV ist ein Kurs von 1 Rp gut, für die Invesoren aber über 10 Rp.

    Also Eure Meinung?

    Über Kurse spekulieren ist ein bisschen wie Lottozahlen voraussagen. Aber ja, die adhoc-Meldung letzten Freitag war sehr unschön: Die Verwässerung wird potentiell noch deutlich schlimmer (bis zu 700 %), als wohl von vielen erwartet, und die Eigenkapitalvernichtung hat eingesetzt. Bin gespannt, was der Markt bereits antizipiert bzw. eingepreist hat.


    Ich denke, dass es morgen zu einer weiteren "Schockwelle" kommen könnte. Und selbst wenn diese ausbleiben sollte, wird der Kurs sich meiner Meinung nach in den nächsten Tagen eher Richtung 5 als 10 Rappen bewegen, was wiederum die Verwässerung noch grösser machen würde. Ob die KE überhaupt gelingt, ist ohnehin fraglich. Aber wie immer gilt: Ich irre sehr gerne.


    Und wenn schon spekulieren, dann richtig: Bahnt sich vielleicht eine Art Tragikomödie an, indem 1komma5° Meyer Burger übernimmt? Das wäre dann zumindest die ultimative Erklärung für die Störmanöver Philipp Schröders...

  • Der Nennwert ist doch egal?!

    MB hat mit Nennwert 0.01 und Max. 25 Mia neue Aktien genug Flexibilität. Somit können sie den Ausgabepreis anhand des aktuellen Kurses + Abschlag angeben. Hätte der Nennwert 0.05 wäre es sehr unflexibel, da der Ausgabepreis nicht darunter sein darf. 1 Shortattacke und die KE ist gestorben.

    Ich gehe nicht davon aus, dass sie effektiv 25mia neue Aktien ausgeben werden.

    Wäre nur blöd sie müssten nochmals eine ao GV machen, weil sie vorher zu wenig nachgefragt hätten

  • ...

    Ich denke, dass es morgen zu einer weiteren "Schockwelle" kommen könnte. Und selbst wenn diese ausbleiben sollte, wird der Kurs sich meiner Meinung nach in den nächsten Tagen eher Richtung 5 als 10 Rappen bewegen, was wiederum die Verwässerung noch grösser machen würde.

    Das ist gut möglich.


    Wobei: Nicht allen brauchen sinkende MBTN Kurse noch zusätzlich auf's Gemüt zu schlagen.

    Für alle, die an Meyer Burger 3.0 langfristig glauben und bereits entschieden haben, dass sie ihren aktuellen Bestand an Altaktien behalten und die Bezugsrechte vollständig ausüben werden, spielen die Kurse in den nächsten 4 Wochen eigentlich keine Rolle.

    Wieviel dabei etwa an Neugeld einbezahlt werden muss, ist ziemlich kursunabhängig, und wurde hier ja von anderen schon verdankenswert abgeschätzt.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

    Edited once, last by gertrud ().

  • Habeck spricht sich erneut f. den Resi aus u. a. mit Bezug auf den NZIA. Auch Unionsfraktionsvize Jung fordert dessen Aufnahme ins Solarpaket. FDP-Houben bleibt dagegen.

    „Der Zubau von Solarenergie boomt“: Habeck will heimische Solarindustrie stärken
    Der Solarhersteller Meyer Burger hat angekündigt, die Produktion im sächsischen Freiberg einstellen zu wollen. Wirtschaftsminister Robert Habeck will zumindest…
    www.rnd.de


    Erfurt gestern mit einem neuen Artikel auf LinkedIn zum obigen Thema.

    Und: Goodyear-Start im Mai gem. Handelsblatt.

    Solarindustrie: Meyer Burger zieht es von Sachsen nach Colorado – „man rollt uns den roten Teppich aus“
    Während die Modulproduktion in Deutschland geschlossen werden soll, will Meyer Burger in den USA zwei neue Fabriken errichten. In einer Geschwindigkeit, die…
    www.handelsblatt.com

    Edited once, last by gassli: Handelsblstt ().

  • Danke, die Artikel fassen den aktuellen Stand gut zusammen.