MeyerBurger MBTN

  • Man könnte meinen die produzieren nur Luft.Ist den eigentlich der Markt in Amerika nicht ein Mehrwert.Also mein Gott auf 0.07 das wäre ja dann alles auf Null und Bude schliessen :(

    Vielleicht wäre es besser, wenn MB gänzlich in die USA abwandern würde. Hier in der EU sowie auch in der Schweiz scheint die Unterstützung der heimischen Solarindustrie nicht von Bedeutung zu sein. Man bezieht lieber Billigprodukte aus China! X(

  • Ich bin immer noch der Meinung, dass sie ihre Produkte an den Markt bringen. Unterstützung diverser Staaten hin oder her. Das würde sicherlich den Wachstum beschleunigen, das ist klar. Das ist doch nicht möglich, dass sie ihre paar GW nicht gewinnbringend verkaufen können. Selbst 5 GW Ausstoss wären nur 2% vom Gesamtkuchen, da finden sich sicherlich Käufer die das rundum Packet (Nachhaltigkeit, Wertschöpfungskette Inhouse, Service etc.) wollen. Ich werde erst in 15 Jahre pensioniert, somit habe ich Zeit auch ein natürliches Wachstum in Kauf zu nehmen 😃.

  • "Das Versprechen der Unternehmen lautet, dass sie von 2025 an Installationen anbieten wollen, bei denen mindestens drei der Komponenten in Europa hergestellt wurden; 2026 soll die Untergrenze auf vier Teile steigen. Module oder Wechselrichter sollen auf jeden Fall »made in Europe« sein."

    "Zu den Unterzeichnern zählen die Dienstleister 1Komma5° aus Hamburg, Eigensonne, Enpal und Zolar aus Berlin sowie Energiekonzepte Deutschland aus Leipzig. Die Firmen kommen zusammengerechnet auf gut 8000 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro."


    Versteh ich das richtig, ab 2025 nur noch Module aus Europa? Wäre das wirklich so richtig, ist das eine Supernews. Wenn diese Firmen einen Umsatz von über einer Mia erwirtschaften kann man sich ugf. ausrechnen wie viel Absatz dies bedeuten würde. Ich hoffe nur, dies ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.

  • Versteh ich das richtig, ab 2025 nur noch Module aus Europa? Wäre das wirklich so richtig, ist das eine Supernews. Wenn diese Firmen einen Umsatz von über einer Mia erwirtschaften kann man sich ugf. ausrechnen wie viel Absatz dies bedeuten würde. Ich hoffe nur, dies ist nicht nur ein LippLippenbekenntnis

    Dann muss 1komma5 mit seiner Modulproduktion in D vorwärts machen. Bis jetzt kommen die Module aus Asien und eine Fabrik in D ist in weiter Ferne. Vorallen weii die Chinesen die Maschinen nicht mehr liefern. MB wären die Einzigen welche die Maschinen liefern könnten aber die braucht MB selber.

    Dann gibt es auch noch die Möglichkeit dass sich die Modulproduzenten in D zusammenschliessen und gemeinsam produzieren und das wäre die Chance für MB.

    Ein Leben ohne Dalmatiner ist möglich aber sinnlos

  • Dann muss 1komma5 mit seiner Modulproduktion in D vorwärts machen. Bis jetzt kommen die Module aus Asien und eine Fabrik in D ist in weiter Ferne. Vorallen weii die Chinesen die Maschinen nicht mehr liefern. MB wären die Einzigen welche die Maschinen liefern könnten aber die braucht MB selber.

    Dann gibt es auch noch die Möglichkeit dass sich die Modulproduzenten in D zusammenschliessen und gemeinsam produzieren und das wäre die Chance für MB.

    Da die Förder Beiträge vom Tisch sind, wird da nichts mehr kommen. Sie hätten eh nur Chinesische Komponenten in Deutschland zu Module zusammengebaut, um Förderung Beiträge zu bekommen. Wie du schreibst, müssten die Maschinen von MB kommen, aber die gibt es nicht mehr und das ist gut so!

  • Nun, es wurde keine Kurzarbeit bekannt gegeben, somit nehme ich immer noch an das in etwa diese Menge produziert wird, jedoch viel interessanter wäre der Preisnachlass. Da man die Vorhersage ausgeklammert hat, wäre eine Einordnung schön. Jetzt herrscht einfach nur Unsicherheit. Jede Meldung von der Konkurrenz zieht automatisch nach unten. Nicht s ist schlimmer als Ungewissheit an der Börse.

  • "Das Versprechen der Unternehmen lautet, dass sie von 2025 an Installationen anbieten wollen, bei denen mindestens drei der Komponenten in Europa hergestellt wurden; 2026 soll die Untergrenze auf vier Teile steigen. Module oder Wechselrichter sollen auf jeden Fall »made in Europe« sein."

    "Zu den Unterzeichnern zählen die Dienstleister 1Komma5° aus Hamburg, Eigensonne, Enpal und Zolar aus Berlin sowie Energiekonzepte Deutschland aus Leipzig. Die Firmen kommen zusammengerechnet auf gut 8000 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro."


    Versteh ich das richtig, ab 2025 nur noch Module aus Europa? Wäre das wirklich so richtig, ist das eine Supernews. Wenn diese Firmen einen Umsatz von über einer Mia erwirtschaften kann man sich ugf. ausrechnen wie viel Absatz dies bedeuten würde. Ich hoffe nur, dies ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.

    und wo steht MB?

  • und wo steht MB?

    Nicht ganz. So wie ich es verstehe, sollen vermehrt europäische Komponenten angeboten werden. Ab kommendnem Jahr (müsste also 2024 sein) wollen sie zumindest schon Wechslrichter oder Module (hier könnte MB profitieren) aus europäischer Produktion anbieten. Also nichts von eigenen Maschinen, nicht nur europäisches und nicht erst ab 2025.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass MB durchproduziert. Sollte nicht alles zeitnah verkauft werden, kann vor dem Formatwechsel besonders ein Vorrat von den kleineren Glas-Glasmodulen sinnvoll sein. Der Installateur im vorletzen CEO-Video verbaut diese ja besonders gerne und auch auf unser Dach passen wegen der etwas kürzeren Länge 4, statt nur 3 Reihen. Dürfte ja auch bei anderen Kunden so sein.

  • Nicht ganz. So wie ich es verstehe, sollen vermehrt europäische Komponenten angeboten werden. Ab kommendem Jahr (müsste also 2024 sein) wollen sie zumindest schon Wechslrichter oder Module (hier könnte MB profitieren) aus europäischer Produktion anbieten. Also nichts von eigenen Maschinen, nicht nur europäisches und nicht erst ab 2025.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass MB durchproduziert. Sollte nicht alles zeitnah verkauft werden, kann vor dem Formatwechsel besonders ein Vorrat von den kleineren Glas-Glasmodulen sinnvoll sein. Der Installateur im vor letzten CEO-Video verbaut diese ja besonders gerne und auch auf unser Dach passen wegen der etwas kürzeren Länge 4, statt nur 3 Reihen. Dürfte ja auch bei anderen Kunden so sein.

    Denke genau das gleiche, jedoch bereits wieder eine Umstellung und Produktionsverlust, obwohl das neue Format keine Vorteile bringt, nur weil jeder das hat? Flächenleistung soll ja gleich bleiben.

    Jedoch der Stromabfluss neu auf der Rückseite ,dass bringt einen Vorteil, und ich hoffe das wird in der gleichen Umstellung geschehen und als Überraschung vielleicht noch ein höherer Wirkungsgrad.

    Bis die USA startet mit der Produktion wohl noch einige Neuigkeiten.

  • Das muss ich halt doch wieder hier loswerden, trotz all der Unbill und Unkenrufe: Seit gestern suchen sie in Hohenstein-Ernstthal (dort, wo sie die Anlagen/Werkzeugmaschinen u. dgl. herstellen) wieder drei Mitarbeiter. Möglich, dass das auf Fluktuation zurückzuführen ist, doch stünde es zurzeit wirklich so schlecht - um den Konzern, nicht um den Kurs - müssten selbst die Abgesprungenen nicht mehr ersetzt werden. Also, nur meine Meinung, selbstverständlich höre auch ich nicht das Gras wachsen...

  • Das muss ich halt doch wieder hier loswerden, trotz all der Unbill und Unkenrufe: Seit gestern suchen sie in Hohenstein-Ernstthal (dort, wo sie die Anlagen/Werkzeugmaschinen u. dgl. herstellen) wieder drei Mitarbeiter. Möglich, dass das auf Fluktuation zurückzuführen ist, doch stünde es zurzeit wirklich so schlecht - um den Konzern, nicht um den Kurs - müssten selbst die Abgesprungenen nicht mehr ersetzt werden. Also, nur meine Meinung, selbstverständlich höre auch ich nicht das Gras wachsen...

    Sehe ich genauso, Gassli. Wenn es in Unternehmen schlecht läuft, wird schnell mal eine "hiring freeze period" verhängt und Mitarbeiter eben nicht ersetzt. Somit schon mal ein gutes Zeichen, dass weiterhin eingestellt wird...

  • Meine Tipps für MBT: (bin mir sicher, dass es nicht nötig haben)


    1. Zellproduktion auf max stellen und für Goodyear vorproduzieren, damit man beim Hochrampen (2Q24) keinen Zellenmangel hat und man auch gleich das erste Jahr mit DE-Zellen überbrücken kann, bis Colorado oben ist. Zudem strahlt man den Lieferanten ein Signal aus, dass ihre Produkte für die Zukunft benötigt werden und hält diese evtl davon ab die Produktion zu drosseln.


    2. Investition, wenn möglich so planen, dass es keinen zu grossen Cash-drain gibt und somit kein frisches Geld benötigt wird, sprich keine erneute KE.


    3. Modulpreise und -produktion so einstellen, dass der Casheingang die laufenden Kosten decken kann. In den kommenden 12 Monaten brauchen wir keine 20% Ebit-Marge, sondern einen stetigen Cashflow, so dass man das operative Geschäft finanzieren kann.


    4. Allenfalls weitere Umbauten an den Anlagen vornehmen (gewollte Stillstände in kauf nehmen), um die Performance zu steigern und die zukünftigen Kosten zu senken.


    Keine Tipps an MBT, sondern nur Bemerkungen:

    1. Nach meiner Standortroadmap (7GW bis 2027) müsste MBT in den kommenden drei Monaten einen neuen Standort bekannt geben. (da gibt es sicherlich genügend Regionen, welche sich darum buhlen werden)


    2. Auf die Gefahr hin, dass ich nun böse Worte ernte, sehe ich den Stellenabbau von Solarwatt als Warnsignal an die Bundesregierung und der Druck auf eine neue Lösung steigt. Es werden die Unternehmen "überleben", welche das grössere Postler haben.


    3. Die Gefahr, dass es in den USA einen politischen Umschwung gibt ist vorhanden und mit dem könnten auch auch erlassene Gesetze geändert oder gestrichen werden.


    4. Ich verstehe immer noch nicht, warum man auf EU-Regierungsebene nicht die Spielregeln für den Import ändert, um gleich lange Spiesse zu haben (ich spreche nicht von Bevorteilung).


    5. Die EU müsste ja auch bald mit einem Statement daherkommen und hoffentlich die lokal produzierenden Firmen unterstützen.


    In diesem und nächsten Jahr werden wir keinen Pokal gewinnen, sondern es geht darum, dass man mit den bestehenden Ressourcen und ohne zusätzliche Finanzierung über die Runden kommt.

    Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch unfähig sein, ihn umzusetzen