MeyerBurger MBTN

  • Die neuen Module kommen schon im Juni auf den Markt. Im zweiten Halbjahr kann schon voll profitiert werden von den optimierten Prozesse.


    Das Tempo ist wirklich hoch, wenn keine Abhängigkeiten zu Zulieferern besteht, die den Ausbau der Produktionslinien verzögern.

  • Die 5 scheint mir Glück zu bringen. Zwar habe ich die Höhenflüge von MBTN ubd NWRN verpasst, weil ich vor dem jeweiligen Abflug mit moderaten Gewinnen ausgestiegen bin. Nun konnte ich MBTN bei 0.55 und NWRN bei 5.50 zurückkaufen. Ich glaube, das sind gute Basen für weitere ertragreiche Deals. Beiden traue ich noch einiges zu.

  • Hallo zusammen. Vorerst möchte ich mich bei allen hier im Forum für die bereichernden Beiträge bedanken. Ich lese hier seit mehreren Jahren gespannt mit und konnte dank euren vielseitigen und sachlichen Einschätzungen die Situation für mich regelmässig neu beurteilen.


    Was mich dazu veranlasst hat hier zu schreiben, sind 2 Themen, zu denen mich eure Meinung interessiert.

    • Produktionsausbau: Ich bin ehrlich gesagt etwas verärgert, dass wir hier zum 2ten Mal eine Fehleinschätzung über den Ausbau hinnehmen müssen. Ich bin der Meinung, dass bei Meyer Burger im Vorfeld genügend Erfahrung vorhanden sein müsste, um eine Fehleinschätzung von satten 30% zu vermeiden. Wieso hat man die Ziele nicht einfach realistischer/tiefer angesetzt und somit einen Vertrauensverlust vermieden (ja ich weiss, es soll künftig einen Mehrnutzen daraus entstehen, dies hätte man doch auch vorher schon einrechnen können oder nicht)? Meine Gedanken zum Ausbau waren folgende: Letztes Jahr wurde eine «Prototyp» Anlage gebaut. Aufgrund dieser Erfahrung solle man doch nun eine «Serienproduktion» machen, z.B jedes Teil der Anlage 10x produzieren (da müsste die Produktion einer Anlage unter dem Strich um ein Vielfaches schneller vorangehen), und der Ausbau exponentiell steigen. Aber wenn man dann liesst, dass genau das Gegenteil passiert, also der Ausbau ist 30% langsamer, dann macht man sich schon seine Gedanken, zumal die Euphorie / das Momentum für erneuerbare Energien nicht ewig in diesem Ausmass anhalten wird, und man jetzt möglichst schnell so viel wie möglich zu top Konditionen an den Markt bringen muss, was mich auch direkt zu Punkt 2 bringt.
    • Preissetzung: Ein Kollege von mir hat neulich eine Solaranlage auf sein EFH gebaut. Auf meine Frage hin, wieso er sich nicht für Meyer Burger Module entschieden hat kam die Antwort, dass diese über 30% teurer waren als jene von Trina Solar (jene haben einen Wirkungsgrad von max. 21.9% und 25 Jahre Produktgarantie bzw. 30 Jahre Leistungsgarantie, also wenn ich dies beurteile ein sehr verlockendes Angebot für 30% weniger Kosten). Klar, man kann sagen Meyer Burger ist zurzeit ausverkauft und dies unbeachtet dessen, dass die Module scheinbar viel teurer sind. Dies würde mir auch erklären, wieso Meyer Burger trotz der tieferen Produktionsmenge ihre Finanzziele für 2023 erreichen sollten. Was mich aber tatsächlich verunsichert:
    • Wieso ist Meyer Burger über 30% teurer als Ihre Mitbewerber?
    • Ich dachte, durch die Automation sind die Produktionskosten praktisch identisch zu Billiglohnländer, aber dies sieht auf den ersten Blick ja nicht so aus (die Mitbewerber würden die Preise ja auch entsprechend erhöhen, wenn die Nachfrage so riesig ist, dies wird ja wohl nicht nur Meyer Burger einfallen)?
    • Kann MB mit diesen Verkaufspreisen langfristig mithalten, wenn die Produktionsmengen vervielfacht wurden und man entsprechend mehr an den Markt verkaufen muss?

    Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen.

  • Also wie ich sehe , wissen die meisten Leute nicht wie man eine Anlage berechnet, ich habe seit 2014 das Produkt Q cell auf meinem Dach. Damals ein deutsches Produkt. Die Anlagekosten sind Installation und Produkte. Ich habe einen Schweizer Wechselrichter. Wenn ich die Mehrkosten von heute 30% habe ist das mit der gesamten Installation nur etwa 10-15%. Bei meiner Anlage reichen 5 % Mehr Leistung aus um dieses auszugleichen. Zudem ist das Meyer Burger Module viel Umweltfreundlicher und braucht weniger Ressourcen. Würde ich heute ein Modul auf s Dach legen lassen würde ich mich für Meyer Burger entscheiden. Nachteil ist nur die Lange Wartefrist. Ich wohne in der Schweiz, wie es in Deutschland ist, wo der Strom teurer ist als in der Schweiz kann sich jeder selbst ausrechnen.

  • Eigentlich ist die ganze Tech Branche für den Durchschnittsanleger als Investment Vehikel nicht geeignet. Ausnahme Apple, wieso weil dass der einzige Tech Gigant ist der als Marken Konsumgüterunternehmen qualifiziert. Sonst würde Buffet ja nicht investieren. Wenn man schon investieren will, dann nur in einen Wert mit globaler Marktstellung und führender Technologie und skalierbarer Grösse. Und dann auch nur dann wenn Alle Anderen den Wert zum Teufel wünschen und total frustriert sind. Dann ist man wenigstens sicher dass der Boden erreicht ist. Diese Voraussetzungen sehe ich auch nach der Korrektur bei MBT nicht.

  • Meyer Burger ist und bleibt der einzige Modulhersteller in Europa mit Potenzial.

    Was wurde alles an Ausbaukapazitäten in den letzten 2 Jahren angekündigt und was wurde realisiert neben den 800MW von MB?

    MB sind die einzigen die in der Lage sind Kapazitäten aufzubauen und wenn ich sehe wie schwer sie sich tun im aktuellen Umfeld werden sie wohl auch auf lange zeit die einzigen bleiben.

  • Also wie ich sehe , wissen die meisten Leute nicht wie man eine Anlage berechnet, ich habe seit 2014 das Produkt Q cell auf meinem Dach. Damals ein deutsches Produkt. Die Anlagekosten sind Installation und Produkte. Ich habe einen Schweizer Wechselrichter. Wenn ich die Mehrkosten von heute 30% habe ist das mit der gesamten Installation nur etwa 10-15%. Bei meiner Anlage reichen 5 % Mehr Leistung aus um dieses auszugleichen. Zudem ist das Meyer Burger Module viel Umweltfreundlicher und braucht weniger Ressourcen. Würde ich heute ein Modul auf s Dach legen lassen würde ich mich für Meyer Burger entscheiden. Nachteil ist nur die Lange Wartefrist. Ich wohne in der Schweiz, wie es in Deutschland ist, wo der Strom teurer ist als in der Schweiz kann sich jeder selbst ausrechnen.

    Ich habe seit Juni 22 MB Black auf dem Dach. Beim Kaufentscheid war es mir wichtig, kein "China Schrott" auf dem Dach zu haben. Die Paar Franken die MB Module mehr kosten, sind nicht wirklich tragisch. Diese wenigen Mehrkosten können zum Teil mit schlauem Verhandeln der Offerte ( Elektriker, Gerüstbauer) wieder "rein" geholt werden.

    es ist nicht wenig zeit, die wir haben, sondern es ist viel zeit, die wir nicht nützen

  • Dass das Momentum ausgenutzt und versucht wird den Kurs zu drücken ist doch ganz normal. Was leider auch gelungen ist. Ich habe einmal den Kursverlauf vom Sommer 2022 ausgegraben, als auch wie bereits erwähnt kurz vor dem Halbjahresergebnis eine schlechte Meldung rausgehauen wurde. Was in meinen Augen nicht akzeptabel ist und uns Kleinanleger komplett auf dem falschen Fuss erwischt. Hatte nämlich vor, kurz vor den Zahlen einen Grossteil meiner Aktien zu schmeissen. Damals sackte der Kurs um 15% ab und erholte sich bis zu den Zahlen wieder um satte 20%. Ich hoffe nun natürlich, dass dies auch wieder eintrifft. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, das Spiel was da Meyer Burger treibt, passt mir ganz und gar nicht. Diese Meldung hätte gut auch am 23.03.2023 publiziert werden können.

    Mir tun die Anleger leid, die bei 0.70/0.71 noch kräftig gekauft haben im Glauben, dass vor den Zahlen keine schlechte Meldungen mehr kommen. Aber eben, dies ist die Macht der Börse und der Chefetagen.

  • Wenn man von der Firma fundamental überzeugt ist, sollte es keine Rolle spielen ob der Kurs bei CHF 0.70 oder 0.55 ist. Entweder entwickelt sich die Unternehmung positiv d.h. die gewichteten Kapitalkosten werden verdient und langfristig nachhaltig übertroffen oder es wird Kapital vernichtet. Bei MBT wurde seit Gründung immenses Kapital verbrannt, ob sich die Zukunft anders präsentiert muss erst noch bewiesen werden.

  • Wenn man von der Firma fundamental überzeugt ist, sollte es keine Rolle spielen ob der Kurs bei CHF 0.70 oder 0.55 ist. Entweder entwickelt sich die Unternehmung positiv d.h. die gewichteten Kapitalkosten werden verdient und langfristig nachhaltig übertroffen oder es wird Kapital vernichtet. Bei MBT wurde seit Gründung immenses Kapital verbrannt, ob sich die Zukunft anders präsentiert muss erst noch bewiesen werden.

    Meyer Burger gibt es seit 1953. Man sollte nur Aussagen ins Forum schreiben die Stimmen. Sie haben mehr Jahre mit Gewinn abgeschlossen als mit Verlust, denke ich. Doch man wollte etwas verändern und hat Maschinen für die Solarindustrie entwickelt mit Erfolg wie man auf der ganzen Welt sehen kann.

    Leider nicht mit finanziellem Erfolg, darum ist man mit der Produktion vom Endprodukt gestartet.

    Besser wäre es gewesen dies bereits 2006 getan zu haben, aber im nachhinein ist man immer schlauer.

    Warum sich hier alle über Kursrückgänge so aufregen, kann ich nicht verstehen, wär Meyer Burger beim Neustart geholfen hat, konnte Aktien für unter 0.15 erwerben, und die werden wohl immer im Plus sein.

  • Dass das Momentum ausgenutzt und versucht wird den Kurs zu drücken ist doch ganz normal. Was leider auch gelungen ist. Ich habe einmal den Kursverlauf vom Sommer 2022 ausgegraben, als auch wie bereits erwähnt kurz vor dem Halbjahresergebnis eine schlechte Meldung rausgehauen wurde. Was in meinen Augen nicht akzeptabel ist und uns Kleinanleger komplett auf dem falschen Fuss erwischt. Hatte nämlich vor, kurz vor den Zahlen einen Grossteil meiner Aktien zu schmeissen. Damals sackte der Kurs um 15% ab und erholte sich bis zu den Zahlen wieder um satte 20%. Ich hoffe nun natürlich, dass dies auch wieder eintrifft. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, das Spiel was da Meyer Burger treibt, passt mir ganz und gar nicht. Diese Meldung hätte gut auch am 23.03.2023 publiziert werden können.

    Mir tun die Anleger leid, die bei 0.70/0.71 noch kräftig gekauft haben im Glauben, dass vor den Zahlen keine schlechte Meldungen mehr kommen. Aber eben, dies ist die Macht der Börse und der Chefetagen.

    Mich hats leider bei 0.69 erwischt....

  • Preissetzung: Ein Kollege von mir hat neulich eine Solaranlage auf sein EFH gebaut. Auf meine Frage hin, wieso er sich nicht für Meyer Burger Module entschieden hat kam die Antwort, dass diese über 30% teurer waren als jene von Trina Solar (jene haben einen Wirkungsgrad von max. 21.9% und 25 Jahre Produktgarantie bzw. 30 Jahre Leistungsgarantie, also wenn ich dies beurteile ein sehr verlockendes Angebot für 30% weniger Kosten). Klar, man kann sagen Meyer Burger ist zurzeit ausverkauft und dies unbeachtet dessen, dass die Module scheinbar viel teurer sind. Dies würde mir auch erklären, wieso Meyer Burger trotz der tieferen Produktionsmenge ihre Finanzziele für 2023 erreichen sollten. Was mich aber tatsächlich verunsichert:

    Die Frage ist, worauf diese 30% basieren. Sind die Module 30% teurer, weil MB höhere Kosten weitergeben muss? Oder sind sie 30% teurer, weil MB als einziger ernstzunehmender europäischer Hersteller über einen gewissen Grad an PreissetzungsMACHT verfügt?

    Angebot und Nachfrage.

    Die Antwort liefern dann die Zahlen.

    Der Meyer-Burger-Jammerthread: -> HIER<-

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