MeyerBurger MBTN

  • So, ich konnte heute kurz vor Börsenschluss nicht widerstehen und bin mit einem Zock rein. Spekuliere auf kurzfristige 20-30% Gewinn und verkaufe danach sofort. Ich werde nie ein Long Investor bei Meyer Burger, dafür hatten sie jahrelang die Aktionäre enttäuscht und nicht geliefert was prognostiziert wurde. Kann mir gut vorstellen, dass das auch beim dritten Anlauf gleich abläuft.


    Bei 1 Rappen hat man die besseren Konditionen als der Grossaktionär Sentis, die haben für den Deal eine Sperrfrist erhalten.

    COACH ME and I will learn. CHALLENGE ME and I will grow. BELIEVE IN ME and I will win.

  • Fast 500 Millionen Aktien, über 2 % . Umso günstiger die Firma bewertet wird, umso mehr verkaufen.

    Zumindest ein neuer Rekord an gehandelten MB Aktien. Ich bin immer noch erstaunt das sich kein Investor einnistet oder ein chinesischer Übernahmeversuch unternommen wird.

  • Die deutsche FDP sagt, dass der Resilienzbonus auf Kosten der Steuerzahler gehe und nur wenige Unternehmen profitieren würden. Mag sein.

    Hier haben wir die gleiche Situation beim Solarexpress: 60% Subventionen ist einfach krass. Die Tatsache das es Standorte gibt, an denen nach 30 Jahren abgestimmt werden soll, ob die Anlage bleibt oder nicht, lässt doch keinen anderen Schluss zu, als dass die Anlage dann längst amortisiert ist und Gewinne geliefert hat. Investitionen in die Stromerzeugung waren aber doch schon immer langfristig? Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich ein paar Wenige eine goldene Nase verdienen wollen auf Kosten der Allgemeinheit.

  • Fast 500 Millionen Aktien, über 2 % . Umso günstiger die Firma bewertet wird, umso mehr verkaufen.

    Zumindest ein neuer Rekord an gehandelten MB Aktien. Ich bin immer noch erstaunt das sich kein Investor einnistet oder ein chinesischer Übernahmeversuch unternommen wird.

    Vor 2 Jahren hätten die chinesischen Unternehmen zugeschlagen. Heute sind diese wohl von der Regierung angehalten ausländische Abenteuer zu meiden. Auffällig wenig im letzten Jahr, da innenpolitisch einige Turbulenzen die Regierung und Unternehmen beschäftigen.

  • Fast 500 Millionen Aktien, über 2 % . Umso günstiger die Firma bewertet wird, umso mehr verkaufen.

    Zumindest ein neuer Rekord an gehandelten MB Aktien. Ich bin immer noch erstaunt das sich kein Investor einnistet oder ein chinesischer Übernahmeversuch unternommen wird.

    Wieso sollte jemand MB zum jetzigen Zeitpunkt übernehmen wollen? Da sind mehr Risiken als Chancen vorhanden.


    FirstSolar wird da auch nicht interessiert sein, MB mit seiner mini Fabrik (aktuell 2GW im 2024) hat keine Benefits einem Übernahmekandidaten zu bieten. Wenn dann möchtest du als Produzent dir zusätzliche Kapazitäten erschaffen und deine aktuelle Produktion um min. 30% erhöhen.

    (Stichwort: Economies of Scale / Scope)

    COACH ME and I will learn. CHALLENGE ME and I will grow. BELIEVE IN ME and I will win.

  • Noch gibt es überhaupt keinen Grund zu verzweifeln. Lösungsvorschläge gibt es weiterhin in Hülle und Fülle (fairerweise sei gesagt: nicht von mir, sondern abgekupfert aus der «Karriere-Bibel» von Jochen Mai):


    Was tun, wenn du ein totes Pferd reitest?


    Man muss ja nicht gleich umsatteln. Manch zweifelhafte Berater empfehlen – im übertragenen Sinne – auch das:

    • Eine stärkere Peitsche kaufen.
    • Reiter auswechseln.
    • Sagen: „So wurden bei uns schon immer Pferde geritten!“
    • Berater anheuern, die das Pferd analysieren.
    • Andere Unternehmen studieren, wie diese ihre toten Pferde reiten.
    • Die Anforderungen an tote Pferde steigern.
    • Einen beeindruckenden Namen für das tote Pferd entwickeln.
    • Einen Elitetrupp gründen, der das Pferd wiederbelebt.
    • Seminare besuchen, um die Reiter zu verbessern.
    • Umdefinieren: Pferde sterben nicht!
    • Die Kriterien, nach denen das Pferd tot ist, verändern.
    • Subunternehmen mit dem Weiterreiten beschäftigen.
    • Neue Absatzmärkte für das tote Pferd finden.
    • Mit anderen toten Pferden ein neues Gespann bilden.
    • Rotstift ansetzen, um das Pferd billiger zu reiten.
    • Boni für tote Pferde einführen.
    • Unternehmensstruktur ändern, um das tote Pferd anderweitig unterzubringen.
    • Erklären, dass tote Pferde billiger und leichter zu führen sind.
    • Neue Absatzmärkte für tote Pferde finden.
    • Die Werbung für tote Pferde verbessern.
  • Der RS verändert nichts ist nicht wie eine KE, weshalb sollten da die Shorties aktiv werden.

    Bei den Aktienbestand verschwindet eine Anzahl Aktien und der Preis ist neu höher.

    Der Firmenwert wird nicht verändert.

  • So, ich konnte heute kurz vor Börsenschluss nicht widerstehen und bin mit einem Zock rein. Spekuliere auf kurzfristige 20-30% Gewinn und verkaufe danach sofort. Ich werde nie ein Long Investor bei Meyer Burger, dafür hatten sie jahrelang die Aktionäre enttäuscht und nicht geliefert was prognostiziert wurde. Kann mir gut vorstellen, dass das auch beim dritten Anlauf gleich abläuft.


    Bei 1 Rappen hat man die besseren Konditionen als der Grossaktionär Sentis, die haben für den Deal eine Sperrfrist erhalten.

    Der Zock könnte aufgehen😉😊👍🏻


    BRÜSSEL (awp international) - In der EU sollen hochwertige und nachhaltige Solaranlagen stärker gefördert werden. Auch sollen günstige Rahmenbedingungen für die Herstellung von Photovoltaik-Produkten und weiteren Investitionen geschaffen werden. Das geht aus einer Erklärung hervor, die die EU-Kommission, verschiedene Unternehmen sowie der Grossteil der EU-Energieminister bei einem Treffen in Brüssel am Montag unterzeichneten.

    Um neue Investitionen in die Solarenergie-Lieferkette zu unterstützen, sollten zudem sämtliche EU-Finanzierungsmöglichkeiten und -spielräume in Erwägung gezogen werden, heisst es weiter in der sogenannten Europäischen Solar Charta.

    Die Solarenergie ist den Angaben nach die am schnellsten wachsende erneuerbare Energiequelle in der EU. Rund 650 000 Arbeitsplätze bietet der Sektor demnach, Experten zufolge soll diese Zahl bis 2030 auf rund eine Million steigen. Allerdings komme der Grossteil der in Europa nachgefragten Solarmodule aus China, heisst es in dem Papier. Dies berge etwa langfristige Risiken für die Preisstabilität bei Solarmodulen aufgrund der Abhängigkeit von aussereuropäischen Lieferanten.

    Um die Krise in der europäischen Fertigungsindustrie zu bewältigen, seien dringende Massnahmen erforderlich. So sollten alle Beteiligten - die EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten und die Unternehmen reagieren - indem sie etwa die Einführung der Erneuerbaren beschleunigen und die Versorgungssicherheit der EU verbessern.

    Anfang Februar hatte der europäische Solarindustrieverband ESMC Alarm geschlagen. Die Solarindustrie in Europa stehe vor einer existenziellen Bedrohung. Wenn die politischen Entscheidungsträger nicht sofort Massnahmen ergriffen, um die Hersteller von Solarmodulen in der EU zu schützen, seien Verlagerung ins Ausland oder Konkurs die einzigen Optionen.

    Der Verband begrüsste die Charta als "Ausgangspunkt für die Lösung der dringenden Probleme der europäischen Photovoltaik-Herstellungsindustrie". Konkrete Massnahmen müssten folgen, um die Bedürfnisse und kritischen Fragen des Sektors anzugehen./rdz/DP/he

  • ach, ich kanns nicht mehr hören, immer blabla und keine massnahmen…, da kommt in hundert jahren nix!! 🤬

  • Bei der Kapitalerhöhung konnte via Kauf von Bezugsrechten ein Einstandskurs von ca. CH 0.012 erreicht werden. Nun werden die Gewinne eingefahren.

    Das es schnell unter 0.01 runtergeht, hätte ich nicht erwartet. Bei knapp über 0.012 konnte ich immerhin einen kleinen Gewinn sichern. Ein erneuter Einstieg ist für mich kein Thema - zu viele Enttäuschungen haften MeyerBurger an.


  • Dieses Geschwätz sind die Bits nicht wert. Ich habe die Politik inzwischen auf "mute" gestellt. Alles andere ist schlecht für die Verdauung.

    Der Meyer-Burger-Jammerthread: -> HIER<-

  • Den Politikern in CH/DE/EU glaub ich auch nicht mehr all zu viel… Viel BlaBla und nichts folgt. Im Geschäftsleben beobachte ich dasselbe. Anzeichen von Dekadenz? Lebt es sich für viele (aber nicht alle) von uns so in Saus und Braus weiter? Die Zukunft wird es zeigen.

  • ach, ich kanns nicht mehr hören, immer blabla und keine massnahmen…, da kommt in hundert jahren nix!! 🤬

    Ist schon spannend, dass da nun einige, wie die alte Fasnacht, daher kommen und solche Sprüche vom Stapel lassen, als wäre davon nicht schon seit letztem Sommer gewarnt worden...und aufgepasst es werden noch ganz andere Branchen (siehe Tesla mit angekündigtem Stellenabbau) von der chinesischen Exportflut betroffen sein.


    Die EU würde gut daran tun sich aber zackig um eine nachhaltige Industriepolitik zu kümmern, denn ansonsten ist hier "aus die Maus mit produzierender Industrie".


    Nur dass es klar ist, ich bin für eine globalisierte Marktwirtschaft, nur wenn es so krasse Marktverzerrungen gibt, sollte sich die Politik entsprechenden Schutz der heimischen Industrie überlegen und einführen.


    Was wird wohl in Zukunft für eine prosperierende Wirtschaft wichtig sein, eine starke Autoindustrie oder Unabhängigkeit bei kostengünstiger Energieerzeugung (technologieneutral)?

    Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch unfähig sein, ihn umzusetzen

  • Was würde ein Delisting für uns aktuell Investierten heissen? Würden die Aktien einfach in Dollaraktien eingetauscht? Ist da nicht auch die Gefahr, dass es Wechselkurrisiken gibt, welche die Gewinne wieder wegfressen? Die Handelbarkeit wäre sicherlich für uns Europäer nicht mehr so sexy und würde allenfalls weiteren Papierkram mit sich bringen. Wegen all diesen und weiteren Fragezeichen bin ich gegenüber einem Delisting hier an der SIX eher skeptisch eingestellt.

    Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch unfähig sein, ihn umzusetzen

  • überall, bald wirds in Europa keine Arbeitsplätze mehr geben. Womit kaufen wir dann das alles? https://www.krone.at/3335966 Chinesische Onlinegiganten wie Temu, Aliexpress oder Shein sind beliebte Shopping-Adressen der europäischen Kunden. Geschätzte vier Milliarden Pakete werden sie 2024 in die EU verschicken. Heimische Anbieter wie die Otto Austria Group schlagen sich wacker, beklagen aber den unfairen Wettbewerb.