• GS zeigt sich unbeirrt

    (hoffen wir, dass dies mehr als Bruderschaftshilfe ist !)


    Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Credit Suisse von 30,00 auf 25,50 Franken gesenkt, aber die Aktie auf der "Conviction Buy List" belassen. Barclays, BNP Paribas und die Credit Suisse seien die europäischen Banken auf seiner "Conviction Buy List", die über Selbsthilfepotenzial verfügten, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zugleich wirke hier auch ein klarerer regulatorischer Ausblick unterstützend./msz/ck
    AFA0086 2016-02-09/16:52

  • Thiam will Umbau der CS beschleunigen Credit-Suisse -Chef Tidjane Thiam will das aktuell schwierige Umfeld für einen raschen Umbau der Schweizer Grossbank nutzen. "Ich sehe, dass ich den Leuten viel weniger erklären muss, warum wir nicht dort bleiben können, wo wir jetzt stehen; warum wir schwierige Entscheidungen treffen müssen und uns schnell verändern müssen", sagte Thiam am Mittwoch auf einer im Internet übertragenen Konferenz. Diese Transformation der Credit Suisse wolle er nun beschleunigen. Im Herbst hatte der Ivorer angekündigt, die Vermögensverwaltung auszubauen und das kapitalintensive Investmentbanking zu verkleinern. Dabei hatte er den Investoren bis 2018 einen Vorsteuergewinn von neun bis zehn Milliarden Franken in Aussicht gestellt - diese Rechnung aber lediglich als Illustration bezeichnet. Dies sei kein festes Ziel, bekräftigte Thiam am Mittwoch. Es mache keinen Sinn, der Bank für zyklische Geschäfte wie dem Investmentbanking feste Gewinnziele vorzugeben. (Reuters)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Uff schon nahe bei meinen vorhergesagten 12 CHF. Das wollte ich nicht, weil es a) nur rhetorisch gemeint war und ich b) auch glaube, dass 17 CHF realistischer wären. Bzw. ich bin selbst bei 13.50 rein.

    Hingegen und offen gesagt: die 25 CHF als Ziel werden wir in einem Jahr nicht sehen.


    Die Frage ist aktuell einfach: wann kommt von der CS die gute Nachrichte, die die Kurse so hochtreibt, dass die ganzen Leerverkäufer zukaufen müssen? Durch seltsame Interviews bestimmt nicht.

    Aber ruhiges Fahrwasser werden wir wohl generell nicht haben in den nächsten paar Wochen...

  • CS

    Rechne mal lieber mit 11 CHF oder tiefer. Die CS wird sich dem Marktzerfall nicht entziehen können und neue Käufer dürften schwer zu finden sein. Diejenigen, die kaufen, werden UBS bevorzugen. Wenn du also bei 13.50 rein bist, würde ich an deiner Stelle nicht schon bei 12 CHF nachkaufen, aber bleibt natürlich dir überlassen.

  • Völlig übertrieben heute. Ich habe bei 12.30 gekauft. Glaub das war der Boden für heute. Die Preise sind ein Witz. Eine CS-Aktie kann man auf diesem Niveau ohne Bedenken auch liegen lassen..

  • Afrikanische Zustände bei der CS: Die Aktie "verdampft" noch schneller als das Wasser im Schatten! Und... das Wasser in der afrikanischen Wüste hat bald mehr Wert als die Diam-Aktie!!! Der CS-Absturz kommt mir vor wie eine Fata-Morgana ...

  • Leute: lassen wir doch einfach die Pfoten von der Deutschen Bank. Wenigstens hat sich die CS nicht einfach irgendeinen Versager vom Banken-Personenkarrusell geholt.


    Oder wolltet Ihr etwas anders sagen mit dem B. D. gebashe ;-).



    Das humorige an der CS ist: deren Investmentbank hat 20% Wert vernichtet (erinnere ich mich richtig?). Bei all dem Grollen schaffen es meine Investments aktuell nur auf -14%? LOL. Das heisst ja wohl, dass ich mich um einen Job bewerben kann.


    Ich z.B. habe meine CS-Aktien bei 21 abgestossen und bei 13.50 wieder dazugekauft. Das macht 7.50 CHF Differenz, die ich mir erspart habe. 13.50 - 7.50 = 6 CHF. Also noch genügend Raum. LOL


    Der Punkt ist: JETZT zu verkaufen könnte bedeuten, dass man bei all den Leuten ist, die am Tief verkaufen und in der Erholung eilig zukaufen. Jetzt NICHT zu verkaufen, könnte bedeuten, dass man bei den Leuten ist, die dann darauf warten, dass die Aktie sich gerade noch auf den Einstandskurs erholt und dann verkaufen.


    Oder wie es mein Kollege sagte, als ich ihm berichtete, ich wäre bei 21 CHF raus: "Spinnst Du? Du kannst doch warten, bis die Aktie wieder auf 21 CHF ist". Er selbst hält UBS mit Einstandskurs von 64 CHF von vor der Bankenkrise. LOL


    Jetzt ist alles nur noch Psychologie. Und das ist echt schlimm.


    Zwei Dinge kann ich einfach so sagen:


    a) ich bin froh, dass ich nächste Woche noch ein paar Ocken investieren kann


    b) es wird allerdings nicht in CS Group Aktien sein. Denn "Verbilligen" ist grösserer Schmuh als Diversifizieren.

    Aber klar: ich hätte noch viel mehr Traden sollen. Aber dazu liebe ich meine Investments einfach zu sehr. Auch wenn das eine Art Hassliebe ist.

  • sarastro hat am 11.02.2016 - 18:40 folgendes geschrieben:

    Quote

    Auf alle Fälle lasse ich meine Konten bei der CS auf weniger als 100 kFr. abräumen...

    Das würde ich bei jeder Bank empfehlen.
    Wenn es die CS "lupft", sind andere Banken auch dran.


    Bei diesen Zinsen ist ein Schliessfach auch nicht viel teurer.

    5G Sucks !

  • Ihr schreibt alle von "CEO", von "ich habe bei 12.xxx" gekauft etc. etc.


    Das ist doch alles unwichtig!!!!!!!


    WO VERDIENT EINE BANK GELD?????? D A S I S T D I E F R A G E!!!!!


    Im Kreditgeschäft (Zinsmarge) ---> Wie hoch ist ZM der CS?


    Im Handelsgeschäft (Courtagen) ---> Decken die Courtagen der CS den Betriebsaufwand (Löhne, Infrastruktur, Abschreiber etc. etc.)?


    Im Zahlungsverkehr (Gebühren)----> Decken die Gebühren der CS den Betriebsaufwand (Löhne, Infrastruktur, Abschreiber etc. etc.)?


    Im Eigenhandel (Spekulationsgewinne) ---> Decken die Spekulationsgewinne der CS den Betriebsaufwand (Löhne, Infrastruktur etc.)?



    Die CS hat in allen Bereichen extrem Mühe und steckt in einer brutalen Kostenfalle!.....die Geschäften doch nur noch des Geschäften Willens und nicht mehr des Gewinns Willen......


    Es gibt nur eine Rettung für die CS. Massive Reduktion der Geschäftstätigkeit....das Grossbankengehabe ist endgültig over.....wenn die Bank nicht sofort das Ruder rum reißt, schafft sie's nicht!.......zurück zu deinen Leisten Schuster......auch wenn dies wohl Tausenden den Arbeitsplatz kosten wird. Redimensionieren heisst, der VR muss jetzt sofort alle Geschäftsbereiche ohne Tabus und gnadenlos analysieren und auf deren Rentabilität untersuchen. Alles was nicht einer Mindestrendite entspricht muss verkauft oder still gelegt werden. Auch wenn die Bank danach wie ein geschnittener Bonsai daherkommt, ist dies der einzigste Weg, die Bank in eine selbständige Zukunft zu führen...ob das aktuelle Kader in der Lage und auch Willens ist, diese brutalen Schnitt zu machen, muss leider bezweifelt werden.........Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei der UBS und vielen anderen völlig aufgeblähten Banken besser geht......Diese Branche ist gewaltig unter Druck....weitere Bailout wirds nicht geben.


    Take care


    Fine-Tuner

  • Gegenfrage: wenn Deine Thesen so wichtig sind, dass man hier im Forum darauf verlinkt und - weil offensichtlich niemand daran interessiert war - diese Thesen noch rüberkopiert: warum wurde nicht schon darauf hingewiesen, als wir über 20 CHF standen?


    Als Scherz meinerseits: Kursrelevanter ist der Cashinsider, der meint, CS könnte vielleicht von der DB gekauft werden. Da der Cashinsider so oft danebenlag, ist das ein eindeutigeres Verkaufssignal. LOL


    Status Quo:


    a) es werden Leute entlassen


    b) in Asien gewinnt die CS Neukunden


    Welcher Preis dafür fair ist, wird die Börse zeigen. Die Meinungen liegen hier im Forum zwischen 5 CHF und 17 CHF.

  • Credit Suisse: Araber bereiten Machtübernahme vor

    Grossaktionäre aus Katar und Saudiarabien kaufen Coco-Anleihen, mit denen sie die Mehrheit erlangen könnten

    Die Aktien der Credit Suisse sind auf ein 25-Jahres-Tief gesunken. Nicht einmal mehr die arabischen Grossaktionäre, die vorher während Jahren den Kurs gestützt hatten, tun dies seit der letzten Kapitalerhöhung. Wie ich aus bestens informierten Kreisen höre, stürzen sich der katarische Staatsfonds und die saudische Olayan-Gruppe hingegen auf die bis 10 Prozent verzinsten Coco-Anleihen der Credit Suisse. Solche Anleihen werden beim Unterschreiten einer festgesetzten Eigenkapitalquote – und wohl gleichzeitig fallenden Kursen – in Aktien getauscht. Nicht auszudenken, was eintreten könnte, sollte die Bank wegen ihrer Rohstoffkredite unter grossen Abschreibungsdruck geraten. Sollten die Grossaktionäre zur Kasse gebeten werden, können sie via ausgeübte Coco-Anleihen die Mehrheit an der zweitgrössten Bank der Schweiz übernehmen.


    Wagemutige: kaufen


    Vorsichtige: Finger weg!



    Sonntagszeitung

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    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Erster Verwaltungsrat zieht die Konsequenzen

    Er gehört sozusagen zum Inventar der Credit Suisse. Mehr als drei Jahrzehnte stand er in verschiedenen Funktionen im Dienst der Schweizer Grossbank Credit Suisse. Jetzt will er offenbar nicht mehr.

    Die Rede ist von Richard «Dick» E. Thornburgh. Er arbeitete zunächst bei der US-Investmentbank First Boston, die im Laufe der Zeit von der Credit Suisse (CS) übernommen wurde. Einige Jahre arbeitete der Amerikaner als Finanzchef der CS-Gruppe, unter anderem auch in der Zeit um die Jahrtausend-Wende, als die Schweizer Grossbank das US-Institut Donaldson, Lufkin & Jenrette (DLJ) für rund 18 Milliarden Franken übernahm.


    Allerdings erwies sich diese Akquisition aus verschiedenen Gründen (anschliessende Börsenbaisse, kulturelle Differenzen, personeller Aderlass) als Rohrkrepierer und blieb (viel zu) lange in den Büchern stehen. Erst kürzlich sorgte der heutige CS-CEO Tidjane Thiam dafür, dass der noch bestehende Goodwill von 6,3 Milliarden Franken um 3,8 Milliarden Franken abgebaut werde, was der Bank einen enormen Rückschlag bereitete.


    Wie die «Sonntagszeitung» am vergangenen Wochenende meldete, will sich der 64-jährige Thornburgh an der nächsten Generalversammlung nicht mehr in den Verwaltungsrat der CS wählen lassen. Damit tritt er exakt zehn Jahre nach seinem Einstieg in dieses Gremium zurück.

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    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • bonobolio hat am 15.02.2016 - 09:42 folgendes geschrieben:

    Quote

    Credit Suisse (www.credit-suisse.com) mit gaaaaaaanz viiiiiieeeeel Aufholpotenzial:-) Ich hoffe, ihr habt alle ganz toll zugelangt. Bald stehen auch schon die Dividenden an....

    Oh, ich sehe dass du wieder alle deine bisherigen Kommentare gelöscht hast. Hast du deine Basilea tatsächlich mit 30% Verlust verkauft und umgeschichtet auf CS?


    ok, dann kann ich mir ja jetzt mal die Basilea näher anschauen...

  • Paddy24 hat am 15.02.2016 - 11:06 folgendes geschrieben:

    Quote

    bonobolio hat am 15.02.2016 - 09:42 folgendes geschrieben:

    Oh, ich sehe dass du wieder alle deine bisherigen Kommentare gelöscht hast. Hast du deine Basilea tatsächlich mit 30% Verlust verkauft und umgeschichtet auf CS?


    ok, dann kann ich mir ja jetzt mal die Basilea näher anschauen...


    passend dazu die CS auf shortsqueeze.com
    http://shortsqueeze.com/shortinterest/stock/CS.htm

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    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Paddy24 hat am 15.02.2016 - 11:06 folgendes geschrieben:

    Quote

    bonobolio hat am 15.02.2016 - 09:42 folgendes geschrieben:

    Oh, ich sehe dass du wieder alle deine bisherigen Kommentare gelöscht hast. Hast du deine Basilea tatsächlich mit 30% Verlust verkauft und umgeschichtet auf CS?


    ok, dann kann ich mir ja jetzt mal die Basilea näher anschauen...

    *biggrin*

  • Credit Suisse braucht laut Grossaktionär Harris nicht mehr Eigenkapital 17.02.2016 08:37 Zürich (awp) - Die Grossbank Credit Suisse hat trotz Kapitalerhöhung im letzten Herbst bekanntlich keine allzu dicke Eigenkapitaldecke. Nun bekommt CEO Tidjane Thiam aber Sukkurs vom Aktionär Harris Associates: "Credit Suisse braucht nicht mehr Kapital", sagte David Herro, Investmentchef für internationale Aktien beim US-Vermögensverwalter, gegenüber der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" (online 17.2.). Harris hält gemäss SIX-Offenlegungsmeldung von Ende Oktober 2014 einen Anteil von 4,21% an der Grossbank. Wie der CS-Abschluss für das vierte Quartal gezeigt habe, liege die Bank nur noch einen Viertelprozentpunkt unter dem Wert für das harte Kernkapital, mit dem Harris gerechnet habe. "Die Bank macht Fortschritte, schafft Kapital und muss keine frischen Mittel am Markt aufnehmen", so Herro weiter. Hinzu komme die Möglichkeit, einen Teil des Schweizer Geschäfts als separate Gesellschaft an die Börse zu bringen. Kapitalmässig sei Credit Suisse damit sehr stark aufgestellt. Nach der Transformation werde die Bank über ein viel stärkeres Profil bezüglich Wachstum von Cashflow und Gewinn verfügen, glaubt Herro ausserdem. Auch sei sie dann viel sicherer kapitalisiert. Dieser Prozess werde aber nicht zwei, drei oder fünf Jahre in Anspruch nehmen. "Schon nächstes Jahr wird Credit Suisse so aufgestellt sein, wie das angestrebt ist", sagte der Investment-Spezialist. Im ersten Halbjahr 2016 könnte es damit zwar etwas ruppig bleiben. Wenn die Bank jedoch aus dieser Phase komme, werde sie viel robuster sein. Entsprechend freundlich werde das die Börse aufnehmen. uh/cp (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!