• Kopfschüttel

    Wenn man schon nur das liest:


    "Andere Kriterien wie die Über-Erfüllung der Sparziele sorgten aber dennoch für vollere Geldbeutel in der Führungsetage."


    Jetzt würde noch interressieren, wer den diese Sparziele definiert. Rofl.
    Und mal der ethische Blickpunkt: je mehr Mitarbeiter ich auf die Strasse setzen kann, je mehr verdiene ich. Cool?


    Endlich ein positiver Abschluss fürs Geschäftjahr (nach diversen Verlustjahren) und schon gehört man bei den Vergütungen zur Europäischen Spitzenklasse.


    Kopfschüttel.

  • Gesundes Verhalten/Nachtrag

    ist das ja nicht, was die Konzernspitze wiederum absahnt. Warum zum Teufel lässt sich die Konzernspitze immer wieder derart vergolden, wohl wissend, dass die Bevölkerung/Kunden dies absolut nicht goutieren? Und dann gleichzeitig dem mittleren/unteren Kader den Bonus kürzen, obschon es ja diejenigen sind, die die Alltagsaufgaben/Lasten tragen müssen. Die bei dieser Gelegenheit immer wieder geäusserte "Rechtfertigung" dieser ach so erfolgreichen Manager lautet dann immer wieder synchron, dass die Konkurrenz bzw. der internationale Markt halt dies eben so vorgebe. Dabei weiss man ja eigentlich grundsätzlich, dass Vergleichen jegwelcher Art unglücklich macht (auch im Alltags-Leben...)


    Man kann noch so viele komplizierte Bonussysteme aufstellen wie man will, letztlich muss der sog. gesunde Menschenverstand als Massstab herhalten, wer für wieviel und was entschädigt werden soll. Offenbar ist aber dieser gesunde Menschenverstand in der heutigen Zeit völlig verloren gegangen. Dieser könnte m.M.nach so aussehen, als dass ein CEO einer schweizerischen Grossbank höchstens ein Bonus von 5 Mio. zugestanden werden sollte, dies notabene auch bei Übertreffen der Ziele. Die ihm direkt unterstellten Konzernmitglieder entsprechend weniger.


    Diese übermässige Bereicherung -nicht nur in der Bankbranche- ist ungesund, wird es gar in der Schweiz künftig auch "gilets jaunes" geben??


    ÜBRIGENS: Bonussysteme sind sehr kompliziert und für Aktionäre nur schwer -wenn überhaupt- nachvollziehbar. Dabei gäbe es doch eine einfache und auch für Aktionäre eine transparente Lösung (mindestens meiner Meinung nach): Der Bonus für -und nur für die- Konzernstufe leitet sich allein aus dem im Jahreschnitt gemittelten Aktienkurs ab. Hat die Firma Erfolge auszuweisen, steigt normalerweise der Aktienkurs und umgekehrt. Das wäre fair für die Konzernspitze und Aktionäre.

  • Credit Suisse verbucht Gewinnanstieg

    Dank guter Entwicklungen in der Vermögensverwaltung verdient die Grossbank deutlich mehr. Sie übertrifft mit den Quartalszahlen die Erwartungen.


    (AWP) Die Credit Suisse (CSGN 13.51 -1.24%) hat im ersten Quartal trotz eines schwierigen Marktumfelds mehr verdient und auch die Prognosen der Analysten übertroffen. Mit Blick in die Zukunft gibt sich die Grossbank vorsichtig optimistisch.


    Der Reingewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8% auf 749 Mio. Fr. Auf Vorsteuerebene lag der Gewinn bei 1,06 Mrd. Fr. Es sei das zehnte Quartal in Folge mit einem Gewinnwachstum im Vorjahresvergleich, da sich der Geschäftsmix auch unter schwierigen Marktbedingungen weiter bewähre, teilte die Credit Suisse am Mittwoch mit.


    Das erste Quartal verlief sehr unterschiedlich: Auf einen schwierigen Januar und eine leichte Erholung im Februar sei ein starker März verfolgt, in dem der zweithöchsten Ertrag der letzten 39 Monate verzeichnet worden sei, liess sich Konzernchef Tidjane Thiam in der Mitteilung zitieren. Insgesamt war es der höchste Quartalsgewinn seit dem dritten Quartal 2015.


    Zurückgegangen sind die Erträge: Diese sanken auf 5,39 Mrd. Fr. von 5,64 Mrd. Fr. im Vorjahr. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,24 Mrd. Fr. ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von rund 79%.


    Mit den Zahlen zum ersten Quartal wurden die Prognosen der Analysten übertroffen. Laut AWP-Konsens gingen die Experten im Durchschnitt von einem Gesamtertrag von 5,21 Mrd. Fr. sowie von einem Vorsteuergewinn von 994 Mio. Fr. und einem Konzerngewinn von 694 Mio. Fr. aus.


    Insgesamt flossen der Bank in der Periode von Januar bis März Nettoneugelder in Höhe von 35,8 Mrd. Fr. zu, verglichen mit 0,5 Mrd. Fr. im vierten Quartal 2018. Im Vermögensverwaltungsgeschäft allein gab es insgesamt Zuflüsse von 9,6 Mrd. Fr. 27,6 Mrd. Fr. der Zuflüsse sind auf den Bereich Corporate & Institutional Clients der Swiss Universal Bank zurückzuführen, was die anhaltend positive Dynamik im Vorsorgegeschäft widerspiegle, hiess es.


    Die verwalteten Vermögen standen per Ende März bei 1’431 Mrd. Fr. und damit über den 1’347 Mrd. Fr. per Ende 2018.


    Von den Divisionen erzielten alle ausser Investment Banking & Capital Markets (IBCM) ein positives Ergebnis. Der Verlust erreichte in dem Bereich vor Steuern 93 Mio. Fr.


    Mit Blick in die Zukunft hiess es zudem, die positive Dynamik von gegen Ende des ersten Quartals habe sich im April auf breiter Front fortgesetzt. Das Vertrauen der Kunden kehre allmählich zurück. Allerdings sei das Quartal noch nicht weit genug vorangeschritten, um abschliessende Rückschlüsse über die Entwicklung Gesamtjahr 2019 zu ziehen. Die Aussichten für das zweite Quartal 2019 werden aber «vorsichtig optimistisch» eingeschätzt.

  • Es hätte schlimmer kommen können

    Analyse


    Der Ertrag der Grossbank geht im ersten Quartal weniger stark zurück als erwartet. Niedrigere Kosten bringen mehr Gewinn.


    Nicht so schlimm wie erwartet. So lässt sich das erste Quartal von Credit Suisse zusammenfassen. Die Grossbank machte in den ersten drei Monaten 2019 einen Ertrag von 5387 Mio. Fr., ein Rückgang von 4% im Vergleich zum Vorjahr. Der Analystenkonsens erwartete allerdings mit 4980 Mio. Fr. einiges weniger.


    Gleichzeitig konnte die Bank ihre Kosten nach Abschluss der Restrukturierung Ende 2018 weiter senken, auch wenn nicht ganz so stark wie vom Markt erwartet. Unterm Strich steigert CS entgegen den Erwartungen so den Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 1062 Mio. Fr. (+1%). Der Reingewinn steigt auch wegen eines tieferen Steuersatzes aufgrund interner finanzieller Optimierung ganze 8% auf 749 Mio. Fr.


    https://www.fuw.ch/article/cre…e-verbucht-gewinnanstieg/

  • Ruhig geworden hier

    Hey Elias, altes Haus bist ja hier im CS-Forum fast zum Alleinunterhalter geworden. Aber du machst das toll.


    Bin übrigens gestern wieder bei Credit Suisse eingestiegen und alle die mich kennen, wissen was dies für den CS Kurs bedeutet.

  • CS-Chef verspricht steigenden Aktienkurs

    Tidjane Thiam und VRP Urs Rohner gehen an der GV auf den Unmut der Aktionäre betreffend die Aktienkursentwicklung ein. Sie geloben Besserung.


    (AWP) Die Führungsspitze der Credit Suisse (CSGN 13.68 0.07%) hat am Freitag vor den Aktionären versucht, die schlechte Aktienkursentwicklung zu rechtfertigen, und verwies vor allem auf das schwierige Umfeld. Für die nächsten Jahre schürte das Management hingegen Zuversicht.


    «Wir versprechen, dass wir von nun an unseren Buchwert pro Aktie erhöhen werden, was mit der Zeit zu einem Anstieg des Aktienkurses führen dürfte», sagte Konzernchef Tidjane Thiam in seiner Rede im Hallenstadion in Zürich.


    Es sei berechtigt zu fragen, «warum der Aktienkurs dort ist, wo er ist», wenn die Strategie doch so erfolgreich sei, sagte Thiam. Die Entwicklung des Aktienkurses hänge jedoch nicht allein von der Entwicklung der Credit Suisse, sondern auch vom Branchenumfeld ab.


    So habe der europäische Bankensektor in den letzten Jahren zwei Phasen mit grösseren Bewertungsrückgängen erlitten: Zwischen Sommer 2015 und 2016 verloren die Aktienkurse der europäischen Banken laut Thiam 48% und im vergangenen Jahr 33%.

  • CSe holt Wissenschaftler für thematische Aktienanlagen

    Der Beirat, in dem Experten aus Wissenschaft und Industrie Einsitz haben, solle fest in den Anlageprozess der Thematic Equitiy Funds eingebunden werden und habe bereits erfolgreich seine erste Sitzung abgehalten, teilte Credit Suisse am Montag mit.


    Die CS hat folgende externe Mitglieder in den Beirat berufen: Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich; Alexander Berentsen, Professor für Wirtschaftstheorie und Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel; Andreas Caduff, Gründer des Wearables-Herstellers Biovotion sowie Nicola Tomatis, CEO und Verwaltungsratsmitglied des Navigationstechnologieanbieters BlueBotics.


    (AWP)

  • CS Sector Perform

    NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus RBC hat das Kursziel für Credit Suisse nach Zahlen von 14 auf 15 Franken angehoben und die Einstufung auf "Sector Perform" belassen. Mit den Ergebnissen zum ersten Quartal habe die Großbank auf Basis höherer Erträge die Erwartungen übertroffen, schrieb Analystin Anke Reingen in einer am Montag vorliegenden Studie. Zudem stütze ein proaktiveres Management den Ausblick. In der Folge erhöhte die Analystin ihre Gewinnschätzungen./stk/tih

    Veröffentlichung der Original-Studie: 28.04.2019 / 18:39 / ET
    Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 29.04.2019 / 00:15 / ET

  • Förberg nicht an Credit Suisse interessiert

    Mit Blick auf die Bankenbranche ist Cevian derweil eher zurückhaltend, was eine mögliche Beteiligung anbelangt. «Bei allen Objekten prüfen wir, wie wahrscheinlich es ist, dass wir Veränderungen durchsetzen können. (…) Im Fall von Banken ist es schwierig, sich ein gutes Bild der Risiken zu machen, die in der Bilanz schlummern», sagte Förberg, auf die Frage, ob sich Cevian die Credit Suisse (CSGN 12.03 0.12%) im Hinblick auf eine mögliche Beteiligung anschaue. Wenn die Gefahr bestehe, dass die Risiken zu gross sind, komme das Objekt als Investment nicht in Frage.


    https://www.fuw.ch/article/cev…itere-abspaltung-bei-abb/

  • Credit Suisse (CS) buy

    FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat die Aktie der Credit Suisse nach einer Exkursion mit dem Versicherer auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Credit Suisse profitiere von besonders reichen Kunden im Bereich Vermögensmanagement, schrieb Analyst Benjamin Goy in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Dieser Anstieg und der wachsende Anspruch solcher Kunden habe die Nachfrage nach Qualitätsprodukten gesteigert und zugleich die Preisfestlegung für Kunden der Vermögensverwaltung angetrieben./ck/zb

    Veröffentlichung der Original-Studie: 14.05.2019

  • CS-Chef skeptisch gegenüber grenzüberschreitenden Fusionen


    Credit Suisse-Chef Tidjane Thiam hält nichts von grenzüberschreitenden Zusammenschlüssen von Banken.


    31.05.2019 06:45


    "Wir sind sehr skeptisch gegenüber internationalen Übernahmen und Fusionen über Grenzen hinweg", sagte der Franko-Ivorer Tidjane Thiam in einem Interview mit der Westschweizer Wirtschaftszeitung "l'Agefi" vom Freitag. Dagegen sei man offen für eine inländische Konsolidierung in Märkten, in denen die CS bereits tätig sei. "Wir können auch mit solchen Banken zusammenarbeiten - aber ohne sie zu kaufen - zum Beispiel indem wir unser computergestütztes Compliance-System und unsere Plattformen zur Verfügung stellen", sagte Thiam.


    Der Brexit sei indes eine böse Überraschung. Zudem führe er zu einem Vertrauensverlust gegenüber dem Vereinigten Königreich, der nicht so schnell verschwinden werde, sagte Thiam. Die Auswirkungen auf die Credit Suisse sind jedoch beschränkt. Lediglich 2 Prozent des Umsatzes seien gefährdet. "Wir sind hier weniger exponiert als der Durchschnitt", sagte der CS-Chef.


    Auf die Frage, ob er Schweizer Staatsbürger werden möchte, sagte Thiam: "Das möchte ich tun, sobald die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind." Sein Deutsch sei mittlerweile brauchbar, sein Schweizerdeutsch hingegen nicht, auch wenn er allmählich anfange, mehr zu verstehen.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • CS setzt sich gegen Weko zur Wehr

    Anders als andere Grossbanken hat sich die Credit Suisse im Fall der Devisenkartelle nicht mit der Wettbewerbskommission Weko geeinigt. Das Verfahren wird daher weitergeführt. Die Bank will die Vorwürfe entkräften.


    Die Credit Suisse habe die Vorwürfe intern untersucht und sei zum Schluss gekommen, dass nicht gegen Schweizer Wettbewerbsrecht verstossen worden sei, schreibt ein CS-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.


    Die Bank arbeite bei der Untersuchung weiterhin eng mit der Weko zusammen und werde alles daran setzen, die erhobenen Vorwürfe zu entkräften, heisst es weiter. Andere Aufsichtsbehörden hätten Untersuchungen im Zusammenhang mit Devisengeschäften gegen die CS eingestellt, ohne Massnahmen gegen die Bank zu ergreifen.


    Die Weko hat mehrere ausländische Banken mit insgesamt 90 Millionen Franken gebüsst, weil ihre Händler im Devisenkassahandel vereinzelt ihr Verhalten in Bezug auf bestimmte Währungen koordiniert haben. Vor drei Wochen hatte bereits die EU-Kommission im gleichen Fall Bussen verteilt. Die Credit Suisse gehörte dabei nicht zu den betroffenen Banken.


    Die Vorwürfe der Weko gegen CS-Mitarbeiter im Devisengeschäft gehen auf das Jahr 2012 zurück. Die Weko habe genug Anhaltspunkte, um das Verfahren weiterzuführen, sagte Weko-Direktor Patrik Ducrey zu AWP. Wann das Verfahren abgeschlossen werde, sei noch nicht absehbar. Das könne noch dieses, aber auch erst nächstes Jahr sein.


    (AWP)

  • CS fordert von britischer Steuerbehörde Geld zurück


    Die Credit Suisse fordert von der britischen Steuerbehörde vor Gericht Geld zurück, das sie vor Jahren als Steuer auf Bonuszahlungen bezahlt hat.


    17.06.2019 11:20


    Dabei geht es um einen Betrag in Höhe von mindestens 239 Millionen Pfund (rund 300 Millionen Franken), wie die "Sunday Times" (Ausgabe vom 16.6.) und die "Financial Times" (Ausgabe vom 17.6.) unter Berufung auf mit der Sache betrauten Personen berichteten.


    Das Geld, das die Credit Suisse zurückfordert, hatte die Bank an die vom britischen Staat für das Einsammeln von Steuern beauftragte HM Revenue & Customs überwiesen, wie es in den Medienberichten weiter heisst. Es handelte sich demnach um eine zusätzliche Steuer, die für die von Dezember 2009 bis April 2010 gewährten Bonuszahlungen an britische Investmentbanker erhoben wurde. Mit dieser Steuer habe die damalige Labour-Regierung im Anschluss an die Finanzkrise versucht, die britischen Staatsfinanzen aufzubessern.


    Die Credit Suisse kritisiert dem "Sunday Times"-Bericht zufolge die Abgabe als ungerecht und diskriminierend. Denn betroffen seien nur jene Bonuszahlungen gewesen, die in diesem bestimmten Zeitraum von vier Monaten zugesprochen wurden. Die Abgabe sei daher rechtswidrig und verstosse gegen EU-Gesetze, zitierte die Zeitung aus ihr vorliegenden Gerichtsunterlagen.


    Bei der Credit Suisse selbst bestätigte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP das Gerichtsverfahren. Zum laufenden Verfahren gibt die Bank jedoch keine weiteren Kommentare ab.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Credit Suisse prüft Alternativen für InvestLab AG


    Die Grossbank Credit Suisse könnte ihre Fonds-Plattform InvestLab verkaufen. Man befinde sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit Blick auf strategische Alternativen, um die Weiterentwicklung von "Credit Suisse InvestLab" voranzutreiben, teilte die Bank am Montag mit. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen.


    17.06.2019 11:08


    Mit der Mitteilung reagiere die Credit Suisse "auf Spekulationen über den Verkauf der InvestLab AG". Denn zuvor hatte das Branchenportal "Inside Paradeplatz" berichtet, die Bank werde die Fonds-Vertriebsplattform mit 30 Spezialisten diese Woche an Allfunds verkaufen.


    Laut dem Bericht steckt hinter der Gesellschaft das Private Equity-Haus Hellman&Frieman und der Singapurer GIC-Staatsfonds. Wie der Deal genau aussieht, sei offen. Vermutlich würde die CS entweder Geld erhalten oder eine Beteiligung an Allfunds, schreibt "Inside Paradeplatz". Mit der Veräusserung seien aus Kostengründen die Jobs der 30 CS-Spezialisten in Gefahr.


    Die Bank selbst wollte den Bericht nicht weiter kommentieren.


    ys/ra


    (AWP)

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  • Credit Suisse verkauft Fondsplattform Investlab


    Die Credit Suisse verkauft ihre Anlagefonds-Plattform Investlab an die spanische Allfunds.


    Aktualisiert um 07:35


    Somit soll eine gebündelte grössere Plattform entstehen. Die Grossbank wird diese künftig zum Vertrieb von Fonds und ETF nutzen und daran einen Minderheitsanteil übernehmen.


    Die Transaktion umfasse die Übertragung aller Anteile an Credit Suisse InvestLab, inklusive Servicevereinbarungen, sowie der Vertriebsvereinbarungen der Credit Suisse an die Allfunds Group, teilte die Grossbank am Dienstag mit. Gleichzeitig werde Credit Suisse Minderheitsaktionärin des zusammengeführten Geschäfts mit einer Beteiligung von bis zu 18 Prozent. Finanzielle Details wurden keine genannt.


    Operativ wird die Credit Suisse InvestLab, eine offene Anlagefonds-Plattform für Asset Manager und Distributoren, mit Allfunds zusammengeschlossen. Somit entstehe eine globale Fondsvertriebsplattform mit betreuten Vermögen von insgesamt mehr als 570 Milliarden Franken. Die zusammengeschlossene Plattform solle einerseits die globale Präsenz der Vermögensverwaltung der Grossbank nutzen sowie andererseits die technologischen Innovationen von Allfunds.


    Als Minderheitsaktionärin wird die CS Einsitz in den Verwaltungsrat nehmen, und die geschaffene Plattform zum Vertrieb von Anlagefonds und ETFs nutzen.


    Bank bestätigte Gespräche


    Die Transaktion unterliegt kartellrechtlicher und regulatorischer Freigaben, und soll gestaffelt implementiert werden: Die Übertragung von InvestLab werde voraussichtlich im dritten Quartal 2019 abgeschlossen und die Übertragung der verbundenen Vertriebsvereinbarungen im ersten Quartal 2020.


    Bei einem Abschluss im dritten Quartal - und unter Voraussetzung, dass alle anderen Einflussfaktoren gleich blieben - wird davon ausgegangen, dass die Transaktion für das Geschäftsjahr 2019 einen "beschränkten positiven Einfluss auf das regulatorische Kapital" haben und die Rendite auf dem materiellen Eigenkapital (RoTE) um 0,5 Prozent erhöhen werde.


    Anfang vergangener Woche hatte bereits das Branchenportal "Inside Paradeplatz" geschrieben, die Bank werde die Fonds-Vertriebsplattform InvestLab mit 30 Spezialisten an Allfunds verkaufen. Daraufhin bestätigte die Bank fortgeschrittene Gespräche mit Blick auf "strategische Alternativen" für InvestLab.


    Laut dem Bericht von "Inside Paradeplatz" steckt hinter Allfunds das Private Equity-Haus Hellman&Frieman und der Singapurer GIC-Staatsfonds. Mit der Veräusserung seien aus Kostengründen die Jobs der 30 CS-Spezialisten in Gefahr, hiess es damals.


    (AWP)

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  • Credit Suisse: Bloss ein Sturm im Wasserglas?


    Die Credit Suisse besteht den zweiten Teil des US-Stresstests nur unter Vorbehalten. Analysten zeigen sich allerdings mehrheitlich entspannt. Vorbörslich legt der Aktienkurs der Grossbank sogar etwas zu.


    28.06.2019 08:16


    Von Lorenz Burkhalter


    Die gute Nachricht zuerst: Die Credit Suisse hat auch den zweiten und wichtigeren Teil des US-Stresstests bestanden. Die schlechte Nachricht ist jedoch: Anders als bei der Rivalin UBS geschah dies bei ihr nur unter Vorbehalten. Die US-Notenbank bemängelt Schwächen im Prozess der Kapitalbildung. Die Credit Suisse erhält nun bis zum 27. Oktober Zeit, um die Mängel aus der Welt zu schaffen (cash berichtete).


    Bankenanalysten bleiben entspannt


    Dass sich die Credit-Suisse-Aktie am Freitagmorgen im vorbörslichen Handel von Julius Bär unbeeindruckt von diesen Neuigkeiten zeigt, hat einen guten Grund. In Analystenkreisen bezeichnet man das nicht ganz lupenreine Abschneiden im US-Stresstest als blossen "Sturm im Wasserglas". Zur Stunde gewinnt die Aktie gar 0,1 Prozent auf einen Mittelkurs von 11,76 Franken, nachdem sie schon tags zuvor gut im Markt lag.


    Wie der für Goldman Sachs tätige Bankenanalyst schreibt, erachtet er die Vorbehalte der US-Notenbank als leicht negativ für die Credit Suisse. Er rechnet allerdings nicht mit einer grösseren Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts und zeigt sich zuversichtlich, dass die Grossbank die Sache rasch klären kann. Der Analyst empfiehlt die CS-Aktie denn auch weiterhin mit einem 12-Monats-Kursziel von 18,50 Franken zum Kauf.


    Dividendenpolitik nicht in Frage gestellt


    Noch entspannter gibt sich seine Berufskollegin bei der Royal Bank of Canada. Sie schreibt, dass die US-Notenbank den Ausschüttungsplänen der Schweizer Grossbank keine Absage erteilt habe. Ausserdem zeigt sich die Bankenanalystin erfreut über das mit Abstand beste Abschneiden aller Banken bei der Kernkapitalquote (CET1) in einem sehr negativen Szenario. Die CS-Aktie wird bei der Royal Bank of Canada wie bis anhin mit Sector Perform und einem Kursziel von 15 Franken eingestuft.


    Aus Sicht hiesiger Beobachter ist vor allem die Erkenntnis wichtig, dass die Ergebnisse des US-Stresstests die Ausschüttungspolitik der Credit Suisse nicht in Frage stellen.


    Mit einem Kursplus von 9 Prozent seit Jahresbeginn hinkt die CS-Aktie dem Swiss Market Index (SMI) zwar deutlich hinterher, kann es mit der um fast 6 Prozent tieferen Aktie der Erzrivalin UBS aber problemlos aufnehmen.

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  • Credit Suisse eröffnet neuen Campus in Research Triangle Park


    Die Credit Suisse hat ihr neues Verwaltungsgebäude in Research Triangle Park (RTP) im Bundesstaat North Carolina eröffnet. Die Investitionen für den neuen Campus beziffert die Grossbank auf mehr als 100 Millionen US-Dollar. An dem Standort sollen bis zu 1'200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wie es in einer Medienmitteilung am Donnerstag heisst.


    27.06.2019 21:29


    "Die Arbeit, die an unserem Campus in Raleigh geleistet wird hat Einfluss auf das globale Geschäft von Credit Suisse", sagte Verwaltungsratspräsident Urs Rohner laut Communiqué an dem Anlass. "Die Expansion in RTP hilft uns nachhaltiger, widerstandsfähiger und effektiver zu sein."


    Die Investitionen wurden durch ein staatliches Förderprogramm unterstützt. RTP ist einer der grössten Forschungs-Parks der USA und liegt in der Nähe der Städte Raleigh, Durham, and Chapel Hill mit ihren renommierten Universitäten.


    yr/


    (AWP)

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  • Credit Suisse: Chef der Vermögensverwaltung geht per sofort


    Iqbal Khan, Chef der internationalen Vermögensverwaltung bei der Credit Suisse, verlässt die Bank. Sein Nachfolger heisst Philipp Wehle.


    01.07.2019 22:52


    Nach sechs Jahren bei der CS habe er sich dazu entschlossen, den nächsten Karriereschritt ausserhalb der Gruppe zu machen, wird Khan in der Mitteilung von Montagabend zitiert.


    Gerüchten zufolge buhlen andere Banken um die Dienste Khans. Ende März wurde er am Markt als möglicher Anwärter auf den Chefposten bei Julius Bär genannt.


    Die 2015 gegründete Division "International Wealth Management" habe unter der Führung von Khan starke Resultate erwirtschaftet, wird CS-Chef Tidjane Thiam in der Mitteilung zitiert. Er danke Khan dafür und wünsche ihm alles Gute. Khan war vor seinem Einstieg in die Credit Suisse in verschiedenen Positionen bei der Beratungsfirma Ernst&Young Switzerland tätig gewesen.


    Mit Philipp Wehle steigt der derzeitige Finanzchef des Bereichs zum CEO der internationalen Vermögensverwaltung auf. Wehle arbeitet bereits seit 2005 für die Bank und war unter anderem im Schweizer Geschäft und im Private Banking der CS tätig.


    (AWP/cash)

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  • Klimaaktivisten besetzen Eingänge von CS- und UBS-Hauptsitzen


    Dutzende Klimaaktivisten haben laut eigenen Angaben am frühen Montagmorgen die Eingänge der Hauptsitze der Grossbanken Credit Suisse in Zürich und UBS in Basel besetzt. Sie errichteten Sitzblockaden und versperrten die Zugänge teils mit Velos und Pflanzenkübeln.


    08.07.2019 07:50


    Die Züricher Stadtpolizei bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Einsatz am Zürcher Paradeplatz. Laut Angaben der Demonstranten sind "mehrere hundert" Personen am Protest beteiligt.


    Die Demonstranten fordern vom Schweizer Finanzplatz den sofortigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas, wie das "Collective Climate Justice" auf Twitter mitteilte. Sie beschuldigen die Schweizer Grossbanken, sie würden klimaschädliche Aktionen finanzieren.


    ra/


    (AWP)

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