• CS passt Ergebnis 2016 um 272 Mio CHF nach unten an - Höhere Rückstellung 24.03.2017 07:36 Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat ihr Ergebnis für das vierte Quartal 2016 bzw. für das Gesamtjahr 2016 nach unten angepasst. Die Bank hat nachträglich eine zusätzliche Rückstellung für Rechtsrisiken über 300 Mio CHF verbucht, was eine zusätzliche Belastung von 272 Mio CHF nach Steuern ergibt, wie sie am Freitag mitteilte. Getätigt wurden die Rückstellungen für einen Grundsatzvergleich mit der amerikanischen National Credit Union Administration Board (NCUA) im Zusammenhang mit der Beilegung des Streits um niederwertige US-Hypothekenpapiere (RMBS). Aufgrund dieser Anpassung steigt der Reinverlust (nach Minderheiten) im vierten Quartal 2016 auf 2'619 Mio CHF und im Gesamtjahr auf 2'710 Mio CHF. Die Bank wies damit per Ende Jahr eine leicht tiefere Quote des harten Kernkapitals (CET1, auf Look-through-Basis) von 11,5% aus, dies nach ursprünglich gemeldeten 11,6%. Und die Leverage Ratio des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis belief sich per Ende 2016 nach Berücksichtigung dieser Belastung auf 3,2% (statt 3,3%). Ausserdem hat die Bank Details zur Finanzierung der Dividende bekannt gegeben. Sie stellt der kommenden Generalversammlung den "Antrag zur Erhöhung des genehmigten Kapitals zwecks Bedienung der Wahldividende 2017". Die Dividende von 70 Rappen kann bekanntlich in bar oder neuen Aktien bezogen werden. Sowohl die Lieferung der neuen Aktien als auch die Barausschüttung sind für den 30. Mai 2017 vorgesehen. Der Ausgabepreis der neuen Aktien bestimmt sich aufgrund des fünftägigen Durchschnitts der täglichen volumengewichteten Durchschnittskurse der an der SIX gehandelten CS-Aktien vom 18. bis zum 24. Mai 2017 abzüglich eines Abschlags von 8%. Falls die Generalversammlung der Erhöhung des genehmigten Kapitals für die Bedienung der Wahldividende 2017 nicht zustimmt, entfalle die Ausschüttung, heisst es weiter. uh/tp (AWP)

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  • CS-VRP Rohner sieht Banken im Wandel - Bei IPO-Entscheid kein "Zeitdruck" 30.03.2017 11:30 Zürich (awp/sda) - Die hohen Löhne in der Bankenbranche werden sich gemäss Urs Rohner weiter nach unten entwickeln. Für den Verwaltungsratspräsidenten der Grossbank Credit Suisse ist dies auch ein Muss. Der Finanzsektor habe traditionell in allen Bereichen hohe Löhne bezahlt, sagte er im Interview mit der "Weltwoche". Es habe in den Jahren 2000 bis 2007 Exzesse gegeben. Doch die heutigen Spitzensaläre würden weit unter den damaligen Werten liegen. "Es hat sich schon vieles verändert. Das wird weitergehen", sagte er. Das Problem der Branche liege auch darin, dass die gesamten Lohnkosten im Verhältnis zu den Totalkosten bei den Banken zu hoch seien, sagt er weiter. "Dieses Verhältnis gilt es zu verbessern, und die Digitalisierung bietet enorme Möglichkeiten dafür". Durch standardisierte Tätigkeiten und Automatisierungen gäbe es Produktivitätsfortschritte. Zugleich seien die Löhne in der Branche auch eine Marktfrage. "Die Kraft des Marktes bekamen wir 2016 zu spüren", sagte Rohner. Die Konkurrenz hätte viele gute Mitarbeiter abgeworben. "Deshalb mussten wir von einem tiefen Niveau aus die Gehälter wieder gezielt anpassen". Angesprochen auf die eigene höhere Vergütung und jene des Konzernchefs Tidjane Thiam, sagte Rohner: "Es ist wichtig, zu wissen, dass die Vergütungen für die Geschäftsleitung, wie sie letzte Woche bekannt gegeben wurden, nur dann in dieser Höhe ausbezahlt werden, wenn der zukünftige Erfolg sich einstellt und die langfristigen Ziele auch wirklich erreicht werden." Er selbst erhalte keinen variablen Lohn und habe auch freiwillig auf die Hälfte des Vorsitzhonorars verzichtet. KAPITALZUFUHR WENIGER DRINGLICH Mit Blick auf einen möglichen IPO sagte Rohner: Als der Plan vorgestellt wurde, 20 bis 30% der Credit Suisse Schweiz AG an die Börse zu bringen, habe noch eine grosse Unsicherheit in Bezug auf den US-Hypothekenfall bestanden. "Jetzt kennen wir die Kosten." Das gebe einen neuen Ausgangspunkt, um nochmals die Frage zu prüfen, was im besten Interesse der Aktionäre und der Gesellschaft ist. Die Dringlichkeit der Kapitalzufuhr sei weniger hoch, als wenn die Busse höher ausgefallen wäre, so der VRP weiter. Grundsätzlich sei der Börsengang einer Schweizer Universalbank einen attraktive Option: "Es ist ein Weg, den tatsächlichen Wert des Schweizer Geschäfts aufzuzeigen." Allerdings würde die Führung der Gruppe sicher erheblich komplizierter. Es gehe um die Interessen der Minderheitsaktionäre und darum, wie viel Freiraum man der Tochtergesellschaft gibt. Das dürfe man nicht unterschätzen. Der Verwaltungsrat werde die Kotierung sowie alle anderen Varianten mit dem Management prüfen und entscheiden, welche die beste Lösung ist. Man sei aber "nicht unter besonderem Zeitdruck", über den Börsengang zu entscheiden. ys/ra (AWP)

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  • Credit Suisse startet in Steuerfall interne Untersuchung 31.03.2017 22:06 Zürich (awp/sda/reu) - Die Credit Suisse hat im Zusammenhang mit einem Verfahren mehrerer europäischer Länder gegen mögliche Steuersünder eine interne Untersuchung eingeleitet. "Wenn Einzelpersonen in die Fälle verwickelt sind oder gegen bestehende Prozesse oder Richtlinien verstossen haben, werden wir das sehr rasch ausfindig machen", sagte Iqbal Khan, Leiter des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts der Bank, am Freitagabend der Nachrichtenagentur Reuters. Er stelle Ergebnisse der Untersuchung in nützlicher Frist in Aussicht. Am Donnerstag hatten die Behörden die Büros der Credit Suisse in London, Paris und Amsterdam aufgesucht. "Die Behörden in den drei Ländern sprachen mit einigen Mitarbeitern und meines Wissens ist niemand in Gewahrsam oder Haft genommen worden", erklärte Khan. Auslöser der Befragungen war eine breit angelegte Jagd auf Steuersünder in mehreren europäischen Ländern unter Federführung der Niederlande. Die Behörden hatten einen Hinweis auf 55'000 verdächtige Konten einer Schweizer Bank erhalten. Doch auf diese Zahl kann sich die Credit Suisse keinen Reim machen. "Die gesamte Zahl der Konten in unserem Vermögensverwaltungsgeschäft in Europa ist tiefer als 55'000", erklärte der Manager. "Ich bin nicht sicher, ob das (Verfahren) bestehende Kunden betrifft." Die Credit Suisse habe sich vom Geschäft mit unversteuerten Geldern verabschiedet und sich von vielen Kunden getrennt. In dem Zusammenhang habe die zweitgrösste Schweizer Bank in den vergangenen Jahren mehr als 40 Mrd CHF an Kundengeldern verloren. "Wir sind durch mit der Regularisierung in Europa", erklärte Khan. Alle noch verbleibenden Kunden hätten belegt, dass ihre Vermögen versteuert seien. Dies hätten nicht nur die Vorgesetzten der Kundenberater überprüft, sondern auch die Kontrollstelle der Bank (Compliance). Möglicherweise noch bestehende Kunden mit unversteuerten Vermögen könnten nur dann durch die Maschen geschlüpft sein, wenn Mitarbeiter der Bank die Kontrollsysteme unterlaufen hätten. Genau hier setze die interne Untersuchung an, sagte Khan. (AWP)

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  • So spannend wie ein x-Mal gesehener Werbefilm. Und wieder eine KE. Dass der CH-Bank Börsengang abgesagt wurde, zeichnete sich bereits seit Wochen ab. Eigentlich nichts Überraschendes, auch nicht der Gewinn. Die stapeln tief, um danach besser abkassieren zu können: Pseudo-Legitimität

  • warum die freude

    weiss gar nicht wie man da freude haben kann, anfangs juni wird die aktie ja eh wieder irgendwo bei ca. fr. 12.00 oder so sein... und das mit dem quartalsgewinn über den erwartungen, wow, also fr. 600 mio. sind eigentlich für so eine bank, von der grösse her, viel zu wenig...

  • #CREDIT SUISSE – Berenberg bleibt negativ eingestellt!

    28.04.2017 | 08:53

    (wirtschaftsinformation.ch) – Das Analysehaus Berenberg hat als Reaktion auf die am Mittwoch vorgelegten Quartalszahlen das Kursziel von CREDIT SUISSE (CHF 15.25) heute zwar von CHF 9 auf CHF 10 erhöht. Da der zuständige Branchenexperte aber einen Kursrückgang von -34% erwartet, hat er die Verkaufsempfehlung bestätigt. Die Diskussion um die CREDIT SUISSE könne sich nun von den Problemen in Bezug auf die Kapitalisierung wegbewegen, womit die Gewinnentwicklung in den Fokus rücke. Der Ausblick auf die Renditen sei aber enttäuschend. Zudem stufe der Studienautor die Erträge aus dem ersten Quartal nicht als nachhaltig ein.

  • Einschätzung der Mosambik Affaire


    Guten Tag


    Ich bin schon seit längerem am Überlegen die CS Aktie zu kaufen. Habe mir die GV letzten Freitag angeschaut und da wurde von einem Redner die Affaire oben erwähnt. (Hatte bisher nie davon gehört). Nach etwas google Recherche hab ich als Laie das Gefühl, da könnte noch ne recht Strafzahlung auf die CS zukommen. Nebst FINMA wird ja auch von den Briten und USA ermittelt.


    Mich würde eure Einschätzung zu dieser Affaire interessieren resp. deren Einfluss auf den CS Aktienkurs.




    Schönes Weekend


    Gorlim81

  • Kosten für abgeblasenen CS-Börsengang fallen nicht ins Gewicht 07.05.2017 10:20 Bern (awp/sda) - Der abgeblasene Börsengang des Schweizer Geschäfts hat die Grossbank Credit Suisse einen tiefen einstelligen Millionenbetrag gekostet. Insgesamt kostete die Gründung der Schweizer Rechtseinheit alleine 2016 etwa 200 Millionen Franken. Hohe Kosten seien somit ohnehin entstanden, sagte Thomas Gottstein, Chef der Credit Suisse Schweiz, im Interview mit der "SonntagsZeitung". Die Gründung der eigenen Rechtseinheit war eine der Auflage der Regulatoren, welche die CS als systemrelevante Bank einstufen. Im Krisenfall könnte die Schweizer Einheit abgespalten und gerettet werden. Mit dem Börsengang der Schweizer Einheit wollte die Credit Suisse zusätzliches Kapital beschaffen. Sie hat sich Ende April dann aber für eine Kapitalerhöhung ausgesprochen. "Es hat sich gezeigt, dass es auch klare Vorteile hat, wenn das Schweizer Geschäft im Konzern bleibt. Es ist beispielsweise einfacher für uns, Übernahmen zu tätigen", sagte Gottstein. Die vergebenen Vorbereitungen für den Börsengang habe sein Team zwar nicht demotiviert. "Aber es gab Erklärungsbedarf", sagt er. Er selbst zeigte sich überzeugt, dass das Schweizer Geschäft an der Börse ein grosser Erfolg geworden wäre. "Ich stehe aber hundertprozentig hinter dem Entscheid, auf den Börsengang zu verzichten", sagte er. Dies sei im Sinne der Aktionäre, welche eine Kapitalerhöhung gegenüber dem Börsengang bevorzugten. Die Credit Suisse habe mit über hundert Grossaktionären gesprochen. Der Tenor sei klar gewesen. (AWP)

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  • Hallo Zusammen



    Was haltet Ihr von dem Angebot der Bezugsrechten, findet Ihr den Preis okay oder würded Ihr nach dem 8.Juni die normalen Aktien evtl. "tiefer" kaufen ?

    ELF BEZUGSRECHTE FÜR ZWEI AKTIEN

    Die Kapitalerhöhung erfolgt laut CS-Mitteilung vom Donnerstag in Form einer Bezugsrechtsemission von maximal 404'526'794 neu auszugebenden Namenaktien mit einem Nennwert von je 0,04 CHF an die bestehenden Aktionäre. Die Zahl umfasst auch bis zu 24'545'454 Mio neue Namenaktien auf Bezugsrechten der im Rahmen der Wahldividende ausgegebenen Aktien. Die effektive Anzahl der neuen Aktien wird deshalb erst nach dem Ende der Wahlfrist für die Wahldividende am (morgigen) 19. Mai bestimmt.

    Wie bereits Ende April mitgeteilt, erhält jeder Aktionär ein Bezugsrecht pro am 22. Mai gehaltener Aktie, elf solcher Rechte berechtigen zum Kauf von zwei neuen Aktien zum Preis von 10,80 CHF. Die Bezugsrechte werden voraussichtlich vom 23. Mai bis 2. Juni 2017 an der SIX Swiss Exchange gehandelt und vom 23. Mai bis 7. Juni 2017, 12.00 Uhr MESZ, ausübbar sein. Die Kotierung, der erste Handelstag der neuen Namenaktien an der SIX Swiss Exchange und die Lieferung der neuen Namenaktien gegen Bezahlung des Bezugspreises sind für den 8. Juni 2017 vorgesehen, wie es weiter heisst.

  • Bezugsrechte

    Ich mache mal kurz ein "brainstormig" Rechenbeispiel :



    Angenommen jemand hat am 22.Mai 2017 genau 2574 CS Aktien in seinem Depot, dann erhält er für jede Aktien ein Bezugsrecht, was somit 2574 Bezugrechte sind.


    11 solcher Rechte berechtigen zum Kauf von 2 neuen Aktien zu einem Preis von 10.80 sFr.


    2574 Bezugsrechte : 11 Rechte = 234 Rechte x 2 neue Aktien = 468 Aktien


    468 Aktien a 10.80 sFr = ergeben 5054.40 sFr für diesen Neukauf


    -----------------------------------------------------------------------


    Von 23. Mai.- 2. Juni 2017 können Bezugrechte gehandelt werden.


    Von 23. Mai - 7. Juni 2017 12:00 MEZ können die Bezugsrechte ausgeführt werden.


    Die Bezahlung , Lieferung und erster Handelstag erfolgen am 8.Juni 2017



    Hoffe das stimmt so, ansonsten möge man mich bitte korrigieren, Danke



    Gruss
    RoXoR

  • CS Bezugsrechte

    Nach heutigem Kursverhältnis ca CHF 14.00 wäre ein Bezugsrecht ca. 0.60 Wert. Seht dir dies auch so?



    2 Aktien aktueller Kurs. = CHF 28.--


    2 Aktien mit Bezugsrechten erworben CHF 21.60.-


    Differenz CHF 6.40


    11 Anrechte würden somit ungefähr dem Betrag von 6.40 entsprechen.


    1 Anrecht entspricht somit einem Wert von 0.58 oder aufgerundet CHF 0.60 *scratch_one-s_head*

    Bellavista

  • Kapitalerhöhung

    "Mit einem Kursrücksetzer um 3,9% stechen Credit Suisse ins Auge. Am Berichtstag beginnt der Bezugsrechtehandel für die bis 7. Juni laufende Kapitalerhöhung über rund 4 Mrd CHF. Die Grossbank will mit der Ende April bekanntgegebenen Massnahme bekanntlich ihre Kapitallücke schliessen."

  • CS Bezugsrechte

    Ich würde sagen deine Berechnung ist nicht ganz korrekt. Du müsstet meiner Ansicht nach 6.40 durch 13 teilen und würdest so auf ca. 0.50 kommen.



    Ich rechne wie folgt:



    (11 Aktien erlauben dir 2 weitere zum Preis von je 10.80 zu erwerben)


    also 11 x 13.99 (Schlusskurs gestern) + 2 x 10.80 = 175.49


    175.49 / 13 Aktien = 13.50


    13.99 Alter Preis - 13.50 verwässerter Preis = 0.49 rechnerischer Wert des Bezugsrechtes

  • CS Kapitalerhöhung

    Wie du nun sicher bemerkt hast wird heute der verwässrter Preis der Aktie gehandelt.


    Gestern war Stichtag der Bezugsrechtsvergabe somit wird heute gehandelt als wären sämtliche Aktien nach Kapitalerhöhung schon da. Rechnerisch wäre der Kurs bei 13.50 nun kommen aber die gewöhnlichen Tagesereignisse, die Marktlage etc. dazu.


    Soweit also kein aussergewöhnlicher Abschlag aber mit Verlaub ein Desaster die Bankenwelt nach 8 Jahren noch immer auf diesen Niveaus zu sehen.

  • Bezuggsrechte

    tolggoe28 hat am 23.05.2017 - 16:18 folgendes geschrieben:


    Es geht auch einfacher. Aktueller Kurs - 10.80 :11*2 = Wert Bezugsoption.