• waspch hat am 10.03.2015 - 09:00 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Auswahl des neuen CEO's wird nicht allen gefallen.


    Gibt es denn keine eidgenössischen Banker mehr die was können ?

    Hör endlich auf herum zu meckern.


    Du kannst dich in die Politik oder in den VR einer Bank wählen lassen oder gleich als CEO bei einer Bank bewerben und uns dann zeigen, wie man es besser macht.



    Kritisieren ist billig
    besser machen ist schwierig

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    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • «Den Schweizern fehlt der Karriere-Hunger»

    Der Schweiz fehlt es an Top-Managern mit weltweiter Erfahrung, sagt Headhunter Björn Johansson. Am neuen CS-Chef Tidjane Thiam lobt er die Internationalität.

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    «Den Schweizern geht es zu gut»


    Was Johansson am designierten CS-Chef Thiam überzeugt, ist nicht nur seine Leistung, sondern eben auch seine Internationalität: Der 52-Jährige ist in der westafrikanischen Elfenbeinküste geboren, er studierte in Frankreich und leitet derzeit noch den britischen Versicherungskonzern Prudential.


    «Den Schweizern geht es zu gut, so dass sie nicht mehr ins Ausland wollen», sagt Johansson. Umgekehrt sei für viele Ausländer die Schweiz unglaublich attraktiv: Der harte Franken, die Natur, die Multikulturalität, niedrige Kriminalität, gute Schulen sowie Flughäfen und Airline ziehen internationale Topmanager an.


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    http://www.20min.ch/finance/ne…Karriere-Hunger--18885649

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    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • CS beantragt Kapitalerhöhung für Dividende

    Die Credit Suisse plant zur Bedienung der Dividende für das Geschäftsjahr 2014 eine Kapitalerhöhung.


    Im Detail beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 24. April, das genehmigte Kapital auf maximal 6,4 Mio CHF (160 Mio Namenaktien) von gegenwärtig knapp 4,5 Mio (112,4 Mio Namenaktien) zu erhöhen. 60 Mio der Namenaktien seien für die Bedienung der Wahldividende reserviert. Die Bank will bekanntlich eine Dividende von 0,70 CHF nach Wahl in Aktien, in bar oder in einer Kombination davon vorschlagen.


    Ganzer Beitrag http://www.cash.ch/news/top_ne…uer_dividende-3306634-771

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    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Credit Suisse in Italien verklagt

    Die Credit Suisse (CS) ist in Italien mit einem Schadenersatzverfahren in Milliardenhöhe konfrontiert. Das von der Stiftung Monte dei Paschi di Siena angestrengte Schadenersatzverfahren über 3 Milliarden Euro richtet sich gegen die CS, die Banco Leonardo & Co sowie ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder der Stiftung.


    http://www.handelszeitung.ch/u…e-italien-verklagt-757980

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    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Frage an die Aktionäre von CS: Wie verhaltet Ihr Euch in bezug auf die bevorstehende Dividende -


    a) Auszahlung


    b) Aktien


    c) Mix


    Was ist Eurer Meinung nach die beste Variante. Es steht noch eine KE ins Haus. Ist es unter diesen Umständen empfehlenswert auf die Variante b) zu tendieren?

    Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

  • Hallo mitenand,


    CS wurde heute auf sell heruntergestuft, denke nach ob ich verkaufen soll und bei nwrn rein oder lassen bis 30?

    Credit Suisse Sell

    PARIS (dpa-AFX Analyser) - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Credit Suisse auf "Sell" belassen. Angesichts der zuletzt stark gelaufenen europäischen Bankenaktien sollten Anleger bei einigen Titeln Gewinne mitnehmen, schrieb Analyst Geoff Dawes in einer Branchenstudie vom Montag. Dazu gehöre auch die Credit Suisse, die strukturelle Probleme habe und deren Kapitalsituation im Sektorvergleich unterdurchschnittlich sei. Es gebe überzeugendere Investments, als die übliche Sommerflaute dieser Bankentitel auszusitzen./edh/ag

    was meint ihr sell oder kommt auf die CHF 30.- ??

  • Bankaktien

    Ich sehe Licht am Horizont der Bankaktien. Nachdem deren Kurse jahrelang gebeutelt wurden, erhoffe ich mir, dass das Tal der Tränen nachhaltig durchschritten ist und die Notierungen sich weiterhin kräftig erholen. Interessant wird es sein festzustellen, wer schneller ist: CS auf 30 oder UBS auf 20 rsp. diese Grenzen dann auch nachhaltig überwindet und gegen unten verteidigt. Bin auf jeden Fall bei beiden Titeln am 16.01. kräftig eingestiegen und bleibe dabei. Auch in Punkto Dividendenrendite erhoffe ich mir von beiden Titeln in Zukunft gute Zahlen.


    Nachtrag vom Mai 2015: Die UBS hat gewonnen....

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  • Quartalsgewinn von über 1 Mrd.

    Der Quartalsgewinn von über 1 Mrd. Fr. entspricht einer Steigerung von 23% und liegt im Rahmen der Erwartungen. Vor allem das Investment Banking hat viel besser abgeschnitten als vor einem Jahr. (AWP) Die Credit Suisse (CSGN 26.81 0.75%) (CS) hat im ersten Quartal 2015 angetrieben von einer starken Investmentbank im Rahmen der Prognosen abgeschnitten. Die Grossbank weist für die Berichtsperiode einen Reingewinn von 1054 Mio. Fr. aus nach 859 Mio. im Vorjahr. Der konzernweite Vorsteuergewinn beträgt 1538 Mio. nach 1400 Mio. im Vorjahr. Die Gesamterträge des Konzerns lagen mit 6,67 Mrd. ebenfalls knapp in den Erwartungen. In der Sparte Investmentbanking schnitt die CS im Vergleich zu den letzten Quartal überdurchschnittlich ab und verbuchte für das Auftaktquartal einen Vorsteuergewinn von 945 Mio. Dies nach einem Verlust von 265 Mio. im Vorquartal und einem Gewinn von 827 Mio. im ersten Quartal 2014. In der Division habe die Ertragssteigerung im Wertpapierverkauf und -handel den schwachen Jahresauftakt im Emissions- und Beratungsgeschäft kompensiert, teilte die Bank am Dienstag mit. Von AWP befragte Analysten waren für die Investmentbank im Durchschnitt von einem Vorsteuergewinn von 983 Mio. ausgegangen. Im Private Banking & Wealth Management (PB&WM) schloss die CS mit einem Vorsteuergewinn von 834 Mio. Fr. knapp entsprechend der Erwartungen ab. Die besonders erfreuliche Entwicklung im Bereich Wealth Management Clients habe sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt, hiess es. Netto konnte in der gesamten Division ein Neugeldzufluss von 17 Mrd. Fr. erzielt werden – nach einem Abfluss in der Höhe von 3,0 Mrd. im vierten Quartal 2014 und einem Zufluss von 13,7 Mrd. im Vorjahr. Die verwalteten Vermögen der Gruppe betrugen in Schweizer Franken Ende März 1374 Mrd. Fr. nach 1377 Mrd. Ende Dezember. Bezüglich Kapitalisierung machte die Bank gemessen an der harten Kernkapitalquote (CET1 nach Basel III) keine Fortschritte: Die Kennzahl ging im Vergleich zum Stand Ende des letzten Quartals um 10 Basispunkte auf 10,0% zurück. Beim Sparprogamm waren die Fortschritte ebenfalls relativ bescheiden: Der Stand liegt neu bei 3,6 Mrd CHF, bei einem ursprünglich anvisierten Ziel von über 4,5 Mrd CHF bis Ende 2015 (Basis 2011) bzw. einem Stand von 3,5 Mrd CHF per Ende Dezember. Das Ziel dürfte bis Ende Jahr nicht mehr erreicht werden, hiess es am Dienstag. Daher wurde es angepasst auf 4,0 Mrd bis 4,25 Mrd. Es werde Gegenwind in Form von höheren Risiko-, Compliance- und regulatorischen Kosten in beiden Divisionen erwartet, hiess es dazu. Sparziel wird bekräftigt Die jüngst angekündigten zusätzlichen Einsparungen von rund 200 Mio. bis Ende 2017, indem im Private Banking & Wealth Management die Kostenbasis in Franken und die Ertragsbasis besser aufeinander abgestimmt werden sollen, wurde indes bestätigt. Mit Blick in die Zukunft gibt sich Konzernchef Dougan, der Ende Juni den Konzern verlässt, optimistisch: «Die gute Geschäftsentwicklung im ersten Quartal hat sich im zweiten Quartal bisher fortgesetzt, und auch die Ergebnisse im Emissions- und Beratungsgeschäft haben sich verbessert», sagt er gemäss Mitteilung. Man halte an den Kapital- und Leverage-Zielen fest und strebe im laufenden Jahr «weitere Fortschritte bei der Umsetzung unserer strategischen Initiativen» an. Das veränderte Währungs- und Zinsumfeld nach dem SNB-Entscheid, den Mindestkurs aufzuheben, wirkt sich laut Management indes nur begrenzt auf die Ergebnisse aus. Dies, «dank der Massnahmen, die wir nach der Ankündigung der Schweizerischen Nationalbank rasch ergriffen hatten, sowie einer Zunahme der Marktaktivität», wie es hiess. Die lancierten Massnahmen hätten zudem zu höheren Erträgen im Bereich Wealth Management Clients geführt.

    Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

  • endlich regt sie sich...

    Quote
    Auch die Aktien der Schweizer Bank Credit Suisse profitierten mit plus 3,88 Prozent von einem positiven Analystenkommentar. Die Experten von RBC Capital Markets hatten die Papiere auf "Outperform" hochgestuft. Der bevorstehende Amtsantritt des neuen Konzernchefs Tidjane Thiam sollte einen strategischen Wandel mit sich bringen, schrieb Analystin Fiona Swaffield.
  • Ein super Tag gestern für die CS. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sagenhafte knapp 4% Kursgewinn lediglich aufgrund der Kaufempfehlung einer unbedeutenden (sorry) RBC Capital Markets zustandekommen. Hoffen wir, dass mehr dahintersteckt und irgendwas Konkretes und Nachhaltiges im Busch ist.

    Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

  • Investmentbanking sei wieder In !!

    Quote

    03-06-2015 17:41 DJ Top Equity Brokers on Wall Street Boost Market Share -- Market Talk

    Name Letzter Veränderung

    CS GROUP N 26.39

    0.42 (1.62 *wacko*

    11:41 EDT - The biggest stock brokers on Wall Street are only getting bigger. According to consultancy Greenwich Associates, the four investment banks with the biggest market share in stock trading have pulled ahead of their rivals. Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America and Morgan Stanley each control more than 8% of stock trading and have boosted their lead over rivals in the last year, a Greenwich survey finds. Credit Suisse rounds out the top five with a 6.9% share, according to Greenwich. (wsj)

  • Was vom neuen CS-CEO zu erwarten ist

    Auf den neuen CEO der Credit Suisse, Tidjane Thiam, wartet viel Arbeit. Er wird sich wohl 100 Tage Zeit nehmen, um sich einen Plan zurecht zu legen.

    Von Lorenz Burkhalter

    Bis in zwei Wochen muss Brady Dougan seinen Chefsessel bei der Credit Suisse geräumt haben. Dann übernimmt sein Nachfolger Tidjane Thiam. Obwohl Thiam seine Arbeit noch nicht aufgenommen hat, erhielt die Aktie der CS in den letzten zwei Wochen einiges an Vorschusslorbeeren. Seit Anfang Juni errechnet sich ein Plus von knapp 6 Prozent. Bei der Erzrivalin UBS war der Aktienkurs in dieser Zeit sogar leicht rückläufig.


    In einer Unternehmensstudie schreibt ein Analyst von MainFirst, was vom neuen starken Mann bei der Credit Suisse zu erwarten ist. Er geht davon aus, dass sich Thiam 100 Tage Zeit nimmt, um sich einen Plan zurecht zu legen. Dieser werde voraussichtlich zum Zeitpunkt der Ergebnisveröffentlichung für das dritte Quartal 2015 vom 5. November kommuniziert, so die Vermutung.

    Wird die Credit Suisse zur digitalen Bank?

    Der Studienverfasser rechnet allerdings schon vor dem 5. November mit einem ersten Massnahmenpaket. Dieses könnte eine Verkleinerung der Geschäftsleitung vorsehen: Nur noch ein Verantwortlicher für das Private Banking und weniger Vertreter aus dem Investment Banking. Thiam könnte darüberhinaus frühere Gefolgsleute einstellen, beispielsweise im Personalwesen und im Controlling.

    Auch Wachstumsinitiativen in den Schwellenländern hält der Experte in einem ersten Schritt für möglich. Längerfristig traut der Analyst dem zukünftigen Chef auch grössere Pläne zu: Die Credit Suisse könnte unter Thiam sogar zur führenden digitalen Bank für Kunden mit den höchsten Ansprüchen aufsteigen.

    Thema Kapitalerhöhung noch immer nicht vom Tisch

    Nach Jahren unterdurchschnittlicher Investitionen in die eigene Plattform sieht der Experte die Grossbank über die nächsten drei bis vier Jahre insgesamt 2 Milliarden Franken in deren Ausbau fliessen lassen. Eine weitere Redimensionierung des Investment Bankings hält er zwar für möglich, rechnet allerdings erst nach Abschluss der bisherigen Kosteneinsparmassnahmen mit weiteren Einschnitten.

    Was die Eigenkapitalsituation der Credit Suisse anbetrifft, nimmt man bei der MainFirst Bank kein Blatt vor den Mund: Diese mache einen schwächlichen Eindruck, so ist der Studie zu entnehmen. Eine Kapitalerhöhung im Umfang von rund 4 Milliarden Franken schliesst der Analyst deshalb nicht völlig aus.

    Für wichtiger hält er jedoch den psychologischen Effekt des Wechsels an der Spitze der Credit Suisse. Mit seiner Erfahrung und seinem Charisma werde Thiam die zuletzt eher demoralisierten Mitarbeiter auf die neuen Aufgaben einschwören, was sich als sehr effektiv erweisen werde.

    Die Aktie der Schweizer Grossbank wird bei der MainFirst Bank mit "Outperform" und einem auf 29 (27) Franken angehobenen Kursziel zum Kauf empfohlen. Gemäss Erhebungen der Nachrichtenagentur awp wird die Aktie derzeit von 7 Analysten mit "Kaufen", von 11 mit "Halten" und nur von 5 mit "Verkaufen" eingestuft. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 25,48 Franken sogar leicht unter dem Schlussstand vom Freitag.


    CASH

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  • CS-Aktien steigen nach Kaufempfehlung

    Eine Kaufempfehlung von Morgan Stanley hat den Aktien der Credit Suisse kräftig Auftrieb gegeben.

    Mit einem Kursplus von 2,4 Prozent auf 26,32 Franken setzten sich die Anteile der Grossbank am Mittwoch an die Spitze des europäischen Bankenindex.


    Die US-Bank hat die Empfehlung für Credit Suisse auf "Overweight" von "Equal-Weight" angehoben. Das Kursziel wurde auf 31 von 29 Franken erhöht. Morgan Stanley führte dafür unter anderem den Antritt des neuen Konzernchefs Tidjane Thiam als Grund an. Thiam werde die Türe zu einer stärkeren Kapitalallokation und zu höheren Erträgen öffnen, hiess es.


    Auch Vontobel erhöht


    Auch die Bank Vontobel erhöhte das CS-Kursziel auf 25 von 24 Franken, hielt allerdings an der Empfehlung "Hold" fest. Der neue CEO dürfte den Geschäftsschwerpunkt vom Investmentbanking weg hin zu anderen Bereichen verlagern. Davon versprechen sich die Vontobel-Analysten langfristig bessere Renditen.


    Thiam, der am 1. Juli bei der Credit Suisse das Ruder übernimmt, ist mit Vorschuss-Lorbeeren nur so überhäuft worden. Die Erwartungen an den Versicherungsmanager sind entsprechend hoch. Sein Vorgänger Brady Dougan hinterlässt dem Ivorer Baustellen, die den Aktienkurs seit Jahren bremsen.


    (Reuters)

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  • Tidjane Thiam strebt höheres Tempo an

    Die CS wird sich unter ihrem neuen Chef Tidjane Thiam wohl rascher bewegen. In seinen ersten Interviews zeigt er sich vor allem auch als Team-Player, der die Menschen mag.


    Thiam macht klar, dass sich die Bank bewegen muss. Er werde sich alles «schonungslos gezielt» anschauen, sagte er am Samstag der Zeitung «Financial Times». Wachsen könne die Schweizer Grossbank möglicherweise in Schwellenländern, in den USA und der Heimat.


    Auch in der «Neuen Zürcher Zeitung NZZ» lässt er durchblicken, dass er wohl ein rasches Tempo ansetzen wird. Die Investoren seien ungeduldig geworden und erwarteten einen «raschen Wandel, und vielleicht müssen wir uns in der Tat etwas schneller bewegen», sagte Thiam der NZZ (NZZ 5600 0%). Sobald klar sei, was sich verändern solle, müsse die Bank die «Projekte sehr rasch und diszipliniert umsetzen».


    Als Herausforderung bezeichnet der 52-Jährige die Kapitalverteilung zwischen den Geschäftssektoren. Thiam will in dieser Frage einen fairen Wettbewerb spielen lassen statt Traditionen fortzuführen. Bei seinem letzten Arbeitgeber sei sein Credo gewesen: «Kapital soll dorthin fliessen, wo es das grösste Potenzial für Renditen gibt.»


    Derzeit liegt der Anteil des Investmentbankings am Kapital über dessen Gewinnbeitrag. Auf die Frage, ob die Investmentbank schrumpfen werde, sagte Thiam: «Wir werden darauf in einigen Monaten eine Antwort geben.» Eine weitere Frage, an der laut Thiam gearbeitet wird, ist eine Forcierung der Vermögensverwaltung. Er habe aber keine prinzipielle Präferenz für das eine oder das andere.


    Wichtige Compliance


    Für einen Bankenvertreter eher ungewohnt äussert sich Thiam wohlwollend zur Regulierung im Bankensektor, der im Nachgang der Finanzkrise mit neuen Regeln konfrontiert ist: «Ich betrachte Regulierung nicht als Hindernis», sagte er.


    «Die Kunden vertrauen uns schliesslich ihr hart verdientes Geld an, und es ist wichtig, dass sie sich auf uns verlassen können. Darin liegt der tiefere Sinn der Regulierung, sie ist grundsätzlich eine absolut gute Sache», sagte er.


    Er will sich auch nicht über die wachsenden Kosten für die Compliance, also die Bemühungen der Banken zur Einhaltung der Regeln, beschweren. Man könne Compliance auch als Investition in die Zukunft verstehen. Die Branche habe viel Vertrauen verspielt. «Dieses muss neu aufgebaut werden, und das ist mit Kosten verbunden.»


    Bekenntnis zur Schweiz


    Ausserdem bekennt sich Thiam zur CS als Schweizer Bank: «Den Kern der Credit Suisse (CSGN 26.47 -2.18%) wird weiterhin die Schweiz bilden.» Das sei wichtig, weil in ausländischen Märkten jene Unternehmen eine hohe Glaubwürdigkeit besässen, «die zu Hause eine starke Position besitzen».


    Thiam, Bürger von Frankreich und der Elfenbeinküste, ist vom britischen Versicherer Prudential (PRU 21.5 -2.47%) zur Credit Suisse gestossen. Er hat am letzten Mittwoch offiziell den ersten Arbeitstag bei der CS gehabt, nachdem der Wechsel im März angekündigt wurde.


    Über das Interesse an seiner Person in den Medien, die personalisierte Berichterstattung, zeigte er sich etwas überrascht. Persönlich sei er eher eine zurückhaltende, scheue Person, sagte er im Interview mit der Sendung «Pardonnez-moi» des Westschweizer Senders «RTS UN». Er habe aber in seiner vergangenen Karriere gelernt, mit der Öffentlichkeit umzugehen.


    Team-Spieler


    Er beschreibt sich im Interview als Person, welche gerne im Team arbeitet und Ziele gemeinsam mit anderen erreichen will. Er wolle nicht scheinheilig tun, doch er habe keine Ambitionen für sich alleine. «Ich mag die Menschen», sagt er weiter. «Ein Tag, an dem nicht gelacht wird, ist sicher etwas ein verlorener Tag.»


    Sein Vorgänger Brady Dougan hatte die CS acht Jahre lang als CEO durch eine turbulente Zeit mit Finanzkrise und Steuerstreitigkeiten geführt, insgesamt gehörte er der Bank 25 Jahre lang an. Investoren bemängeln vor allem, dass das riskante Investmentbanking zu langsam abgebaut wurde. Zuletzt gab es Spekulationen, dass Thiam in dieser Sparte rund 15% der Stellen streichen könnte.


    http://www.fuw.ch/article/tidj…-strebt-hoheres-tempo-an/

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    Fiat pecunia, et pereat mundus!