• der grösste Verlust meiner Karriere - 92% wie ein kanadischer Explorer an der Venture


    ich bin raus, der grösste Verlust meiner Karriere. Der Bundesrat vor dem jüdisch beherrschten Amibanken den Schwanz eingezogen !

    Also wenn du nur 1000 stück hattest, gehts ja noch und -92% sind verkraftbar. Ich Trottel habe den EP auf unter 2.- gekauft und bin, mit über 50k weniger, in die Woche gestartet.

    Aber ich kann sagen…-.ich war bei der Swissair mit dabei und nun auch bei der CS X/

    Edited once, last by verlenga ().

  • Habe mal alles verkauft und Depot leer gemacht. Diese Märkte sind momentan zu irrational .... brauche eine Pause. Fed Sitzung kommt auch noch ..Wie werden die Märkte reagieren ??? Wieder Crash oder aufwärts ? Zu gefährlich das ganze im moment ...

  • 20'000 Stk. EP 2.87 heute für 0.81 verkauft

    16428 EP 2.58 heute 0.74 verkauft ..... echt Scheisse aber wir sind Risiko gegangen. Hätte auch anders kommen können ..... muss meine Ideen neu einordnen eigentlich wäre jetzt ein Crash das Beste ... wünsche es jedoch allen die noch investiert sind nicht ....

  • Also wenn du nur 1000 stück hattest, gehts ja noch und -92% sind verkraftbar. Ich Trottel habe den EP auf unter 2.- gekauft und bin, mit über 50k weniger, in die Woche gestartet.

    Aber ich kann sagen…-.ich war bei der Swissair mit dabei und nun auch bei der CS X/

    Same here… 😵‍💫

  • 16428 EP 2.58 heute 0.74 verkauft ..... echt Scheisse aber wir sind Risiko gegangen. Hätte auch anders kommen können ..... muss meine Ideen neu einordnen eigentlich wäre jetzt ein Crash das Beste ... wünsche es jedoch allen die noch investiert sind nicht ....

    Tut mir Leid für dich, Kopf hoch :thumbup:

  • So, ich schliesse mich dem "Wehklagen" mal an:


    Ich habe mein Verhalten nun auch analysiert und dabei folgende (grobe) Fehler identifiziert:


    - Wollte langfristig und breit diversifiziert Vermögen aufbauen mit Dividenden- als auch Wachstumstiteln

    - Da ich Familienvater bin, habe ich momentan eine sehr geringe Sparquote

    -Deshalb dauerte mir der Aufbau zu lange und ich begann kurzfristig zu traden und immer mehr Risiken einzugehen

    -Richtig Plus oder auch Minus gemacht habe ich mit meinen Trades nicht (da Stop Loss etc. )

    - Schliesslich habe ich 1000 x CS zu EK 2.34 gekauft und damit 25 Prozent meines Portfolios riskiert, was natürlich ein viel zu hohes Klumpenrisiko ist!


    Für mich ist der Verlust also prozentual aufs Portfolio gesehen recht hoch! Und ja ich weiss dass ich hier damit ein sehr kleiner Fisch bin. Aber es ist halt alles relativ.


    Folgende Learnings nehme ich mit:

    - KEIN aktives Trading mehr, die wenigsten können das profitabel und ich schon gar nicht!

    - Keine Position grösser als 5-10% des Portfolios

    - Nur in Qualitätsaktien investieren mit gesunder Bilanz, das heisst welche stabil profitabel sind

    - Ausnahme: 1-2 Tech Titel welche ich daran glaube dass sie zukünftig profitabel sein werden, da ich mich mit der Materie auskenne

    - KEINE Bankaktien mehr, das Geschäftsmodell zu kompliziert und Aktionäre haben immer das Nachsehen

  • auch wenn man NUR 10% von einer Halben Kiste verliert finde ich das gar nicht lustig :-((


    Kauf über Jahre Durchschnitt ca 9 Fr und nun heute weg.


    Man hatte ja das Beispiel von der UBS, die ist dann von 1.8 über längere Zeit auf heute 18 gestiegen, dies wäre hier auch möglich gewesen.


    Die Pensionskassen werden schon bald antraben und klagen, dass sie die Renten nicht mehr bezahlen können und dass man länger arbeiten müsse.


    Sehr schwacher BR !! die Amis haben wieder eine CH Bank aus dem Weg geräumt :-((

    (im Verbund mit Nationalbank und Finma)


    Die Steuerausfälle werden gewaltig sein, die CS weg und ca 10'000 Angestellte ohne Lohn, aber das hat niemand gesagt.

  • Die einzige Person, die ihre Sache im Griff hat, ist die Gebärdensprachdolmetscherin.


    Dito. Kann mitfühlen. Kauf über Jahre Durchschnitt 6.- Ohne grosses Kapital ist der Verlust ist nie mehr einzuholen. Das nagt nicht nur am Portfolio auch am Selbstbewusstsein.

  • Dito. Kann mitfühlen. Kauf über Jahre Durchschnitt 6.- Ohne grosses Kapital ist der Verlust ist nie mehr einzuholen. Das nagt nicht nur am Portfolio auch am Selbstbewusstsein.

    Lass es dein Selbstvertrauen nicht beeinträchtigen. Das gehört zum Geschäft des Investierens.

    Das passiert uns allen, nicht nur einmal.

    Wenn wir im Voraus wüssten, was passieren würde, wären wir nicht hier.

    Jeder von uns hat eine Geschichte wie CS, in der wir verloren haben.

  • Man lernt nie aus! Normalerweise haften zuerst die Aktionäre und dann die Obligationäre. Aber von „Katastrophenanleihen“ habe ich noch nie was gehört. CS-Aktionäre können sich somit glücklicher schätzen als die Obligationäre. Aber beide fühlen sich schlussendlich verarscht.

    Swiss Re hatte mal eine Sturmanleihe mit 7.75% Risikoverzinsung, da wäre der gesamte angelegte Betrag flöten gegangen, wenn Sturmschäden von mehr als 1 Mia aufgetreten wären. 7.75% ist insofern eine Vorzugsverzinsung für ein Totalausfallrisiko. Prämien der CS-Anleihen lagen soweit mir bekannt zwischen 7 und 9% (teilweise mit 1% Bonus für die Freunde in Nahost). Ja stimmt. Das Geld ist weg und es trifft einige Neuanleger besonders hart. Die anderen hatten die Anleihen jahrelang und haben problemlos profitiert… wenn die Zinsen in Diversifizierung geflossen wären…

    Edited 2 times, last by mueret00 ().

  • Aber KKS hat sich doch fast vor der UBS verbeugt und 1000x Danke gesagt, dass so ein guter Preis bezahlt wurde. Leermann hat seine CEO in den Himmel gelobt, Breset hat in 4 Tagen 4 stressige Sitzungen gehabt. Die Finmal hat herausgefunden, dass es der zwitscher war, der die Aktie Bachab schickte und die SNullB hat noch abklären lassen, ob die Aktie am Montag handelbar ist oder nicht. Da kannst du doch nicht sagen, sie seien schwach.

  • Schön wie ihr alle schreibt wie ihr minus macht . Das war noch nie so im Forum. Und wenn Familienväter ihr ganzes gespartes auf eine Aktie setzten, sorry sowas macht mal nicht einmal bei einer Schweizer Bank! Aktien sind Aktien und sorry Leute ich habe weder mit den „ Familienvater noch mit den Angestellten Erbarmen! Die schönen Bänker nach Jahrzehnten „im Goldrausch“ und jetzt in den Medien heulen. Ohhhhh, habe Angst um meinen Job…. PS emaliger Swissair Angestellter und habe nullllll Mitleid mit euch!

    Und noch nachtreten ist besser? Es kommt die Zeit..., auch für dich

  • Wer hier rum posaunt das ihm die Verluste anderer nicht kratzen sollte wissen das die CS in so einigen Produkte vorhanden war. Zu glauben das so eine Katastrophe auf den CH Wohlstand keinen Einfluss hat ist ein Träumer. Die Schweiz das Land der Banken hat sich hier so ziemlich ins Knie ….. das Ausmass ist vielen noch gar nicht bewusst.

  • Finanzexperte kritisiert Kommunikationsstrategie in CS-Krise

    Ein Schweizer Experte, der sich mit dem Einfluss von psychologischen Faktoren an den Finanzplätzen beschäftigt, kritisiert die Schweizer "Too big to Fail" -Regulierung und die Kommunikationsstrategie der Behörden in der CS-Krise. Ein Bank-Run lasse sich nur durch einen "kommunikativen Knall" stoppen, sagt Wirtschaftsprofessor Thorsten Hens der "NZZ".


    21.03.2023 06:30


    "Als der Bundesrat und das Parlament die 'Too big to fail'-Regulierung konzipierten, unterschätzten sie völlig, dass die Kunden und Anleger während eines Bank-Runs nicht auf rechtliche Finessen achten würden", erklärt Thorsten Hens, der Experte auf dem Gebiet der Verhaltensökonomie an der Universität Zürich in einem Interview der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Dienstag.


    Natürlich habe die Regulierung vorgesehen, dass die Behörden im Fall eines Bankenkollapses das systemrelevante Schweizer Geschäft retten und den internationalen Teil abwickeln oder verkaufen würden. "Aber der Bankkunde, der ein Konto in der Schweiz hat, macht keine solchen feinen Differenzierungen. Er zieht sein Geld ab."


    Der Bundesrat und das Parlament hätten bei der Konzipierung der Regulierung die Psychologie der Märkte nicht verstanden. "Es war ein Fehler, den Märkten Rationalität in Krisenzeiten zu unterstellen."


    Der Wirtschaftsexperte kritisiert zudem die Kommunikationsstrategie der Behörden in der Krisensituation. "Ein Bank-Run lässt sich nur durch einen kommunikativen Knall stoppen." Die Behörden hätten in der vergangenen Woche "viel zu spezifisch" informiert. Die Liquiditätshilfe der Nationalbank hätte bei weitem nicht gereicht.


    "Ein Bundesratsmitglied oder der Nationalbankpräsident hätte hinstehen und sagen müssen: Die CS ist 'too big to fail'. Wir werden alles tun, um die CS zu retten. Die Einlagen sind sicher," betont Wirtschaftsprofessor Hens. Ein kurzer Satz hätte gereicht.


    "So wie das Mario Draghi, der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, 2012 während der Euro-Krise getan hatte. Er sagte damals, die EZB werde alles tun, um die Krise einzudämmen. 'Whatever it takes', das hat funktioniert, heute spricht man vom 'Draghi-Effekt'". Auch im Fall CS hätte es eine solche Aussage gebraucht.

    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Ja, im Nachhinein denke ich auch dass die Kommunikation und Aufgabe schlecht gelöst wurde. Von den gescheiten Köpfen hätte man dies auch erwarten können!

    Und Standard & Poor's wertet die UBS schon ab. Ein Schelm wer Böses denkt :evil: