• Aktienhandel unter neuer Leitung

    Die Grossbank Credit Suisse hat die Leitung des Aktienhandels in ihrer Investment Bank neu besetzt.

    Neu wird der Bereich "Cash Equities" gemeinsam von Neil Hosie für die Regionen APAC (Asien-Pazifik) und EMEA (Europa, Mittler Osten, Afrika) und von Doug Croftin für die Region Americas geleitet, wie eine CS-Pressesprecherin am Dienstag entsprechende Medienberichte bestätigte.

    Die neuen Co-Leiter lösen den bisherigen Chef des globalen Aktienhandels, Anthony Abenante, ab, dessen Abgang die Nachrichtenagentur Bloomberg bereits am Wochenende vermeldet hatte. Abenante war seit 2017 bei der Schweizer Grossbank tätig.

  • Ein weiterer Tag zum verabschieden. Zeigt deutlich, was die Holders von der CS und deren "Neuausrichtung" halten. Das die aGV immernoch unter der Coronaregel stattfindet zeigt auch, dass die CS nichts mit den Aktionären zu tun haben will. Schaut man sich noch die Managementstransaktionen auf der CS-Seite an, stehen 8 Verkäufe zu 1 Kauf. Nichteinmal das "Management" vertraut der Firma. Die Bank braucht Geld, egal woher es stammt. Schlimmer gehts wohl nimmer.....oder doch?


    Auf Jedenfall sind wir nun etwa dort, wo der Preis "unter Aufhebung der Bezugsrechte" steht.

  • CS weiterhin short, mit viel Sturheit und Freude. UBS Long, CS short so einfach. Warte auf Faktor 5 UBS/CS kommt so sicher wie das Amen nach der Predigt und öffne dann die nächste Flasche Dole 1er cru, beide Banken sind eigentlich nichts lustiges und interessantes , die UBS verdient aber immerhin Geld.

  • leea
    Wenn am Montagmorgen die CS Aktie ohne Bezugsrecht (Ex) eröffnet, ist der späte Freitagnachmittag der letzte und nächste Termin, um noch mit Bezugsrecht (Cum) zu verkaufen. Wenn über das Wochenende nichts Aussergewöhnliches passiert sollte die Differenz Verkauf - Rückkauf dem theoretischen Wert des Bezugsrechts entsprechen.

  • Credit Suisse erwartet massiven Quartalsverlust - Fünftes Defizit in Folge

    Die angeschlagene Grossbank Credit Suisse leidet weiterhin unter den schwierigen Marktbedingungen. Vor allem wegen einer weiterhin tiefroten Investmentbank dürfte im vierten Quartal erneut ein Milliardenverlust resultieren.


    Das krisengeplagte Institut stellte am Mittwoch für den Zeitraum Oktober bis Dezember vor Steuern mit einem Fehlbetrag von rund 1,5 Milliarden Franken in Aussicht. Das wäre der fünfte Quartalsverlust in Folge für die Bank. Geringere Einlagen und verwaltete Vermögen dürften zu weniger Nettozinsertrag sowie geringeren wiederkehrenden Kommissions- und Gebührenaufkommen und zu einem Verlust im Bereich Wealth Management führen, erklärte die Creit Suisse. Hinzu kämen negative Ertragseffekten durch den angekündigten Ausstieg aus den Nicht-Kerngeschäften und -engagements.


    Die Kundenaktivität in den Geschäftsbereichen Wealth Management und Swiss Bank sei nach wie vor gedämpft und die Bank geht davon aus, dass diese Marktbedingungen auch in den kommenden Monaten anhalten werden. Zudem hätten sich die Mittelabflüsse zu Beginn des vierten Quartals beschleunigt: Auf Gruppenebene betrugen die Nettoabflüsse per 11. November rund sechs Prozent der am Ende des dritten Quartals verwalteten Vermögen.


    Im Wealth Management hätten sich die Abflüsse gegenüber den hohen Niveaus der ersten beiden Oktoberwochen deutlich verringert, allerdings noch nicht umgekehrt, und seien am Ende des dritten Quartals bei rund zehn Prozent der verwalteten Vermögen gelegen.


    Die Credit Suisse hält an ihrer Prognose für die Kapitalquote fest und strebt 2025 eine Kernkapitalquote (CET1) vor der Basel-III-Reform von mehr als 13,5 Prozent an. Während des gesamten Transformationszeitraums von 2023 bis 2025 soll eine Quote von mindestens 13 beibehalten werden.


    Die Aktionäre werden später am Mittwoch über eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund vier Milliarden Franken abstimmen. Mit dem Geld will die Bank, die im dritten Quartal einen Quartalsverlust von vier Milliarden Franken eingefahren hatte, Zweifel an ihrer Stabilität ausräumen und einen tiefgreifenden Umbau hin zu einem risikoärmeren Geschäft finanzieren.

    (Reuters)

  • gertrud vielen herzlichen Dank für deine Ausführungen. Ich hatte irgendwie ein durcheinander mit den Daten, deswegen hab ich es nicht verstanden. So ist natürlich klar.


    Mir fehlt die Erfahrung bezüglich KE… und mich machts gerade richtig fertig. Aktuell sehe ich auch einfach kein «Licht am Horizont »… eine schlechte Nachricht nach der anderen.


    Bezüglich Bezugsrechtspreis: blöde Frage… aber wie hoch wird der sein? Kann ich den ermitteln oder ist dieser bekannt? Wenn dieser hoch ist, wird ja die aktie am Montag massiv tiefer eröffnen. Und dann wahrscheinlich noch tiefer fallen… meine Nerven 🙈

  • Credit Suisse plant Personaleinschnitte in China

    Mindestens ein Drittel der Stellen im Investmentbanking werden gestrichen, in der Analyse fallen informierten Kreisen zufolge rund 40 Prozent der Posten weg. Vor erst zwei Monaten hatte die CS angekündigt, mit einer Investition von 160 Millionen Dollar das lokale Joint Venture voll zu übernehmen.


    Wie zu hören ist, baut Credit Suisse in China in dieser Woche nun rund 25 Stellen im Investmentbanking und 10 Stellen im Research an. In der Region gab es bereits Anfang des Monats eine Reihe von Stellenstreichungen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Die Massnahmen sind Teil des für das vierte Quartal geplanten globalen Abbaus von 2700 Positionen.


    Die Credit Suisse wartet noch immer auf die auf die endgültigen Genehmigungen für die Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit in China. Die Mehrheit am lokalen Joint Venture hatte sie bereits vor mehr als zwei Jahren übernommen. Viele Leistungsträger weltweit haben der im Umbau begriffenen Bank den Rücken gekehrt.

    (Bloomberg)

  • gertrud vielen herzlichen Dank für deine Ausführungen. Ich hatte irgendwie ein durcheinander mit den Daten, deswegen hab ich es nicht verstanden. So ist natürlich klar.


    Mir fehlt die Erfahrung bezüglich KE… und mich machts gerade richtig fertig. Aktuell sehe ich auch einfach kein «Licht am Horizont »… eine schlechte Nachricht nach der anderen.


    Bezüglich Bezugsrechtspreis: blöde Frage… aber wie hoch wird der sein? Kann ich den ermitteln oder ist dieser bekannt? Wenn dieser hoch ist, wird ja die aktie am Montag massiv tiefer eröffnen. Und dann wahrscheinlich noch tiefer fallen… meine Nerven 🙈

    Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung


    Der Verwaltungsrat wird den Bezugspreis pro Aktie und das Bezugsverhältnis

    auf Basis eines Referenzpreises von CHF 4.069 pro Aktie mit einem

    Abschlag von ungefähr 32% auf dem theoretischen ex Bezugsrechtspreis

    (TERP) in Abhängigkeit von der Anzahl auszugebender Aktien festlegen.

  • Quote

    CS

    Jetzt wollen die Leute halt Cash. Aber das wird schon wieder.

    Es gibt halt nicht den genauen Aktienkurs, der "richtig" ist.

    Unsere Welt wird weiterhin auf Banken angewiesen sein und alles wird sich erholen. Viel tiefer geht's nicht mehr.



    20. Januar 2009 von mach3