• 5% der Arbeitsplätze abbauen: Ich dachte zuerst das ist ein Witz - scheint aber wirklich so. Jeder der mal in einer Führungsposition in einer Firma ab etwa 100 Angestelllten gearbeitet hat weiss, dass man etwa alle drei Jahre 10% der Leute entlassen kann ohne das man es bemerkt. Bei der CS könnte man auf mind. 15% der Leute verzichten und es würde alles weiterfunktionieren wie bisher. Vor allem im oberen und mittleren Management stinkts gewaltig. CS Short.

  • «Die Credit Suisse wird wieder zur ^^ SKA: Saudische Kreditanstalt»

    Bei der Credit Suisse werden fünf Prozent der Arbeitsplätze, also 2700 Stellen, abgebaut. Die Investmentbank soll umstrukturiert werden. Die Reaktionen aus dem Netz im Überblick.


    Credit Suisse wird Saudische Kreditanstalt? Das sind die Reaktionen zum Mega-Verlust
    Die Credit Suisse hat einen sofortigen Abbau von 2700 Stellen, sowie eine radikale Umstrukturierung der Investmentbank angekündigt. Die Reaktionen.
    www.20min.ch

  • Sieben Bezugsrechte pro zwei Aktien: Credit Suisse nennt Bedingungen für Kapitalerhöhung

    Die Saudi National Bank und andere Profi-Anleger werden demnach 462 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 3,82 Franken beziehen, entsprechend 94 Prozent des volumengewichteten Durchschnittspreises der letzten beiden Handelstage an der Schweizer Börse SIX. Der erwartete Bruttoerlös aus dieser Aktienplatzierung wird rund 1,76 Milliarden Franken betragen.


    Der Ausgabepreis für die im Rahmen des Bezugsrechtsangebots bei den Altaktionären zu platzierenden 889,4 Millionen Aktien belaufe sich auf 2,52 Franken, erklärte die Credit Suisse weiter. Sie sollen für je sieben gehaltene Anteile zwei neue Titel erweben können. Insgesamt erwartet die Bank aus der Transaktion einen Bruttoerlös von vier Milliarden Franken. Die Ausgabe der Bezugsrechte soll am 25. November 2022 (nach Börsenschluss) erfolgen.

    Der Referenzpreis für die Aktie wird mit 4,07 Franken angegeben. Dieser Preis entspricht laut Mitteilung vom Montag dem volumengewichteten Durchschnittspreis der an der Schweizer Börse SIX am 27. und 28. Oktober 2022 gehandelten Aktien der Credit Suisse.


    Die Credit Suisse hatte vergangenen Donnerstag einen tiefgreifenden Umbau angekündigt, der unter anderem tiefe Einschnitte bei der Investmentbank vorsieht. Die Saudi National Bank und andere Investoren haben sich dabei verpflichtet, an der dafür nötigen Kapitalbeschaffung teilzunehmen.

    (Reuters/AWP/cash)

  • Credit Suisse geht für Kapitalschritt auf 20 Banken zu

    Die Credit Suisse hat informierten Kreisen zufolge mindestens 20 Banken eingeladen, sich dem Konsortium für die geplante Bezugsrechtsemission im Volumen von 4 Milliarden Franken anzuschliessen.


    Die Erlöse sollen dem Institut helfen, ein weiteres mehrjähriges Restrukturierungsprogramm zu finanzieren. Wie zu hören ist, hielt der neue Finanzchef Dixit Joshi am Freitag eine Due-Diligence-Telefonkonferenz für die Kapitalerhöhung durch, bei der eine Gruppe von FIG- und ECM-Banker zugegen war. Am Tag zuvor hatte die Bank ihren neuen Restrukturierungsplan vorgestellt.

    Neben den federführenden Banken - Morgan Stanley, Royal Bank of Canada, Deutsche Bank und Societe Generale - hat die Credit Suisse eine weitere lange Liste von Instituten eingeladen, um beim Underwriting der Aktienemission mitzuwirken.


    Laut informierten Personen will die Bank die folgenden Finanzgrößen im Konsortium versammeln: Goldman Sachs, Citigroup, Wells Fargo, JPMorgan Chase, BNP Paribas, Natixis, Credit Agricole, Barclays, Banco Santander, ABN Amro, ING und Commerzbank, Sumitomo, Mediobanca, Intesa Sanpaolo, UniCredit, Bank of America, BMO, BBVA, HSBC sowie Scotiabank.

    Alle Banken lehnten es entweder ab, sich zu den Einzelheiten der Einladung und ihrer Beteiligung an der Kapitalerhöhung zu äußern, oder sie antworteten nicht umgehend auf Anfragen. Die Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab. MS, RBC, Deutsche Bank und SocGen waren am Donnerstag als federführende Banken benannt worden. Einige Institute könnten sich, wie zu hören ist, gegen eine Beteiligung an der Bezugsrechtsemission entscheiden, obwohl diese vollständig gezeichnet ist.

    Die Credit Suisse strebt eine Kapitalerhöhung im Volumen von 4 Milliarden Franken an. Die Saudi National Bank hat bereits zugesagt, rund ein Drittel der Emission zu zeichnen. Sie wird damit zu einem Großaktionär der Zürcher Bank.


    Die Credit Suisse, die inzwischen in etwa die gleiche Börsenkapitalisierung aufweist wie der wesentlich kleinere Zürcher Rivale Julius Bär, kündigte am Donnerstag ein radikales Restrukturierungsprogramm an. Es bedeutet im Wesentlichen einen Rückzug aus dem Investmentbanking.


    (Bloomberg)

  • «Ein Schnäppchen»: Saudis äussern sich zum Engagement bei der Credit Suisse

    Das 1,5-Milliarden-Investment der Saudi National Bank an der Credit Suisse soll sich kräftig auszahlen. Die arabische Bank verfolgt aber auch andere Absichten, wie der Verwaltungsratspräsident der Bank sagt.


    Die Saudi Nationalbank Bank (SNB), eine Geschäftsbank im arabischen Königreich, will 9,9 Prozent der Credit-Suisse-Aktien übernehmen und wendet dafür rund 1,5 Milliarden Dollar auf. SNB-Chairman Ammar Al-Khudairy hat im Gespräch mit der Bloomberg-Station in Dubai sowie dem US-Sender CNBC Hintergründe zum Deal erläutert.


    Die grösste und mehrheitlich in Regierungsbesitz stehende Saudi-Bank kauft sich günstig bei der CS ein, nachdem deren Kurs dieses Jahr um mehr als die Hälfte gefallen ist. "wir haben zum Tiefspreis gekauft", so Al-Khudairy. Die Aktie koste derzeit einen Viertel des Buchwerts und sei daher ein "Schnäppchen". Die CS mit den Standbeinen Schweiz-Geschäft, Vermögensverwaltung und Asset Management könne eine "sehr stabile, konservative Schweizer Bank" darstellen. Al-Khudairy bezeichnete die in den vergangenen Jahren verlustbringende und nun zu restrukturierende Investmentbank aber auch als "Achillesferse" der CS.

    Der Anlagehorizont bei der Credit Suisse betrage drei bis fünf Jahre, Al-Khudairy zu Bloomberg. Die neuen Investoren aus dem Nahen Osten setzen klar auf einen steigenden Börsenwert der zweitgrössten Schweizer Bank. Die CS biete "sehr gute, wenn auch nicht exzellente" Renditemöglichkeiten. "Uns gefällt die Story", sagt Al-Khudairy über die Umbaupläne der Credit Suisse. Die neue Führung der Bank - Verwaltungsratspräsident Axel Lehmann und CEO Ulrich Körner haben beide 2022 übernommen - sei bereit, die Veränderungen anzugehen.

    Nachdem die CS am Donnerstag ihre Umbaupläne inklusive massivem Stellenabbau und einer Kapitalerhöhung angekündigte hatte, fiel der Kurs der Bank um fast ein Fünftel. Die Verschlankung der Investmentbank und die Verlagerung auf die Vermögensverwaltung als Hauptgeschäft der CS folgt dem Beispiel der UBS, welche diese Veränderungen schon vor zehn Jahren einleitete.

    Weitere Kooperation möglich

    Derzeit sind viele Analysten skeptisch bezüglich der Turnaround-Pläne der CS, beurteilen sie aber fast durchs Band hindurch als "Schritt in die richtige Richtung." Die Beteilung der SNB, einer Bank aus einem autoritär regierten Land, hat in der Schweiz Diskussionen um Reputationsrisiken für die CS und die generelle "Swissness" der Bank ausgelöst.


    Die CS-Beteiliung der Saudi-Bank beläuft sich auf 2,2 Prozent des SNB-Investitionen respektive 3,5 Prozent des tangible Book Value der Saudi-Bank. "Von der Grösse der her gesehen ist dies ein Standard-Geschäft", sagte Al-Khudairy. Die CS-Beteiligung über 9,9 Prozent steigern will die SNB nicht. Dies würde sonst Vorgaben bei Regulierung und Buchhaltung betreffen. Die SNB wäre dann kein taktischer Investor, sondern im eigentlichen Sinn "Shareholder", so Al-Khudairy. Anspruch auf einen Sitz im Verwaltungsrat erhebt die Saudi-Bank nicht.


    Hintergrund der Saudi-Beteiligung sind aber auch Absichten der Bankenindustrie des Landes, sich stärker mit dem Rest der Welt zu vernetzen und mehr Investitionen nach Saudi-Arabien zu locken.

    Die SNB ist in Saudi-Arabien die wichtigste Bank für Börsengänge. "Die Unternehmen, die wir an die Börse bringen, werden grösser und komplexer", so Al-Khuairy. Dafür dafür brauche es Experten. Die SNB arbeite bereits mit den grossen Wall-Street-Banken zusammen. Die Umwandlung der CS-Investmentbank zur "Credit Suisse First Boston" mit ihrem Standbein in New York biete daher Opportunitäten.


    Der CS-Deal könne auch zu einer strategischen Partnerschaft im Asset Management und dem Investmentbanking der Schweizer Grossbank führen, sagte Al-Khudairy. Als Markt stehe die wachsende Mittelschicht in Saudi-Arabien im Fokus.

    (cash)

  • Über 30 Prozent Discount: Klarer Preisabschlag für Credit-Suisse-Aktie bei Kapitalerhöhung

    Die Credit Suisse beginnt mit der Umsetzung der vergangene Woche angekündigten Kapitalerhöhung und bietet ihren Eigentümern die neuen Aktien mit einem deutlichen Preisabschlag an.


    Die im Rahmen eines Bezugsrechtsangebots zu platzierenden Titel sollen 2,52 Franken kosten, erklärte die Credit Suisse am Montag. Das liege 32 Prozent unter dem volumengewichteten Durchschnittspreis der letzten beiden Handelstage an der Schweizer Börse SIX. Die Aktionäre sollen für sieben alte Aktien zwei neue Anteile beziehen können. Das Institut will so 889,4 Millionen neue Titel platzieren und damit brutto rund 2,24 Milliarden Franken einsammeln.


    Zusammen mit den Anteilen, die die Saudi National Bank und andere Profi-Anleger erwerben wollen, erwartet die Bank insgesamt einen Emissionserlös von brutto vier Milliarden Franken. Die Credit Suisse hatte vergangenen Donnerstag einen tiefgreifenden Umbau angekündigt, der unter anderem tiefe Einschnitte bei der Investmentbank vorsieht.


    Die Saudi National Bank und andere institutionelle Investoren haben zugesagt, an der dafür nötigen Kapitalbeschaffung teilzunehmen. Diese Gruppe wird der Credit Suisse zufolge 462 Millionen neue Aktien zu 3,82 Franken erwerben. Das entspricht sechs Prozent Abschlag auf den Durchschnittspreis der letzten beiden Handelstage. Der Bank sollen dadurch 1,76 Milliarden Franken zufliessen.


    Beide Emissionen müssen von den Aktionären noch gutgeheissen werden. Die Generalversammlung dazu ist für den 23. November angesetzt. Sollten die Eigentümer die Ausgabe neuer Aktien an die Investorengruppe um die Saudi National Bank ablehnen, will die Credit Suisse stattdessen mehr Geld bei ihren Eigentümern einsammeln. In diesem Fall sollen knapp 1,8 Millionen Titel zu 2,27 Franken bei den Aktionäre platziert werden.


    Die Details zur Kapitalerhöhung wurden im Markt insgesamt als wenig überraschend bzw. neutral für den Aktienkurs beurteilt. Die Bank Vontobel erwähnt, dass sie ihr Finanzmodell in Bezug auf die Anzahl Aktien etwas nach oben anpassen muss. Noch im September habe man mit einer Erhöhung auf 3,6 von 2,6 Milliarden Aktien gerechnet, jetzt werden es neu 4 Milliarden Aktien sein.


    Die Credit Suisse gab auch das Bankenkonsortium für die Transaktion bekannt. Die Bank selbst agiert als Global Coordinator für die Bezugsrechtsemission. Die Deutsche Bank, Morgan Stanley, RBC Capital Markets und Societe Generale sind Joint Lead Manager und Joint Bookrunner. Als Joint Bookrunner mit an Bord sind zudem zahlreiche weitere Institute, darunter etwa die Commerzbank, die Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, Barclays und BNP Paribas.

    (Reuters/AWP)

  • Jemand sollte anfangen, über das Undenkbare nachzudenken.

    Beschluss der Aktionäre: Liquidation.

    Was wäre so schlimm daran, wenn es einen Spieler weniger auf dem Markt gäbe?

    Die anderen Spieler würden Personal und Kunden übernehmen.

  • Jemand sollte anfangen, über das Undenkbare nachzudenken.

    Beschluss der Aktionäre: Liquidation.

    Was wäre so schlimm daran, wenn es einen Spieler weniger auf dem Markt gäbe?

    Die anderen Spieler würden Personal und Kunden übernehmen.

    Das wurde im TV immer wieder mal angesprochen.


    Man kann sich auch selber mal Gedanken dazu machen.

    Gretag, Swissair (Brugiss Air), Spar- und Leihkasse Thun in memoriam.


    In den nächsten Jahren herrscht Personalmangel. Mindestens aus dieser Sicht könnte es nicht ganz so schlimm werden.


    Eine systemrelevante Bank zu zerschlagen war schon bei Lehmann eine saublöde Idee. Die Finanzkrise hatte mindestens 7 Jahre gedauert.

    In diesem toxischen Umfeld wäre das mit der CS ein gaaaanz schlechtes Szenario.

    Hoffen wir mal, dass der Winter mild wird und keine Versorgungslinien sabbotiert werden.

    Fehlt nur noch, das China in Taiwan einmaschiert.


    Für die jungen Menschen sieht die Zukunft nicht rosig aus.

    Die Kipppunkte haben wir schon lange überschritten.

    Es wird nur noch schöngerechnet.

  • Credit Suisse will zurückgekaufte Aktien für Mitarbeiterbeteiligung verwenden

    Die Credit Suisse wird ihre im Rahmen des 2020 bekanntgegebenen Aktienrückkaufprogramms erworbenen Aktien nicht vernichten.


    Vielmehr hat der Verwaltungsrat beschlossen, dass die insgesamt 25,1 Millionen Aktien für die Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsplänen verwendet werden, wie die Grossbank am Mittwoch mitteilte.


    Die Grossbank hatte das auf ein Jahr angelegte Rückkaufprogramm Anfang 2021 gestartet, allerdings hatte sie das es im ersten Quartal 2021 bereits wieder ausgesetzt. Der Grund war der massive Verlust wegen dem Zusammenbruch des Hedgefunds Archegos, der die CS schlussendlich 5 Milliarden gekostet hatte.


    Ursprünglich strebte das Programm einen Rückkauf eigener Aktien im Umfang von bis zu 1,5 Milliarden Franken an. Schlussendlich wurden 25,1 Millionen Aktien im Gesamtwert von 305,2 Millionen Franken zurückgekauft.

    (AWP)

  • Bezugsrecht für weitere Credit Suisse-Aktien

    Darüber hinaus sollen die bisherigen CS-Aktionäre 889 Millionen neue Aktien erhalten können. Demnach will die Bank am 25. November nach Börsenschluss für jede bestehende Credit Suisse-Aktie ein Bezugsrecht zuteilen. Je sieben Bezugsrechte können dann zwei neue Aktien zu einem vergünstigten Angebotspreis erstanden werden. Dieser soll nach aktuellem Stand bei 2,52 Franken je Anteilschein liegen, so awp.


    Bevor die Credit Suisse die beiden Finanzspritzen aber erhält, müssen die Aktionäre diesen in einer ausserordentlichen Generalversammlung am 23. November zustimmen.


    Credit Suisse nach Kapitalerhöhungsplänen: Das kommt nun auf CS-Aktionäre zu
    Die Credit Suisse verschreckte Anleger in der Vergangenheit immer wieder mit Negativnachrichten. Nun will die Bank aber die Kehrtwende einleiten und sich neu…
    www.finanzen.ch

  • Saudi-Investoren der Credit Suisse müssen für den Deal an der Börse büssen

    Der Marktwert der Saudi National Bank ist um umgerechnet 7 Milliarden Franken gesunken, seit das Kreditinstitut vor einer Woche seine Pläne zum Erwerb einer Beteiligung an der Credit Suisse bekannt gegeben hat.


    Der Kurs der Saudi National Bank (SNB) ist seit vergangenem Donnerstag von 65 auf 58 Saudi-Riyal gefallen, weil Investoren die Credit-Suisse-Beteiligung der Saudi National Bank kritisch sehen. Die grösste saudische Bank, die trotz des klingenden Namens nichts mit der Notenbank des Königreichs zu tun hat, wird einer der grössten Aktionäre der CS, wenn sie die Akquisition vollzogen hat. Geplant ist ein Anteil von 9,9 Prozent für die SNB, die selbst zu 37 Prozent dem saudischen Staatsfonds PIF gehört.


    Die Credit Suisse plant, durch eine Bezugsrechtsemission und die direkte Platzierung von Aktien bei Investoren wie der SNB insgesamt 4 Milliarden Franken aufzubringen.

    "Synergieeffekte aus dieser Transaktion zu realisieren, ist leichter gesagt als getan", schrieb der Citigroup-Analyst Rahul Bajaj letzte Woche und stufte die SNB auf neutral herab. "Wir gehen nicht davon aus, dass die Investoren in naher Zukunft einen grösseren Gewinn für die SNB aus dem Deal ziehen werden."


    Die Financial Times (FT) berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass auch der Staatsfonds von Katar plant, seine Beteiligung an der Credit Suisse zu erhöhen. Die Transaktion könnte insgesamt dazu führen, dass bis zu einem Viertel der Credit Suisse-Aktien im Besitz von Investoren aus dem Nahen Osten sind, so die FT.

    (Bloomberg)

  • CS-Aktie in Rot: Credit Suisse beginnt wohl in Kürze mit Stellenabbau in Vermögensverwaltung

    Die Credit Suisse wird laut einem Medienbericht in der kommenden Woche weitere Mitarbeiter entlassen.

    Dabei werde der angekündigte grosse Stellenabbau, was die Vermögensverwaltung anbelangt, zunächst in der Region Asien-Pazifik in Angriff genommen, schreibt Bloomberg.

    Die Bank plane ab nächster Woche weitere Entlassungen - und zwar im globalen Wealth Management zusätzlich zu den bereits begonnenen Entlassungen in der Investmentbank, schreibt Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Bereits am Montag sollen demnach hauptsächlich Mitarbeiter aus dem Support und Anlageberater über ihre Entlassung benachrichtigt werden.


    Laut dem Agenturbericht könnte es im asiatisch-pazifischen Raum in einigen Teams des Private Banking zu Kürzungen von rund 10 Prozent des Personalbestands kommen. Aber auch die Entlassungen im Investment Banking werden den Angaben zufolge nächste Woche fortgesetzt. Bis zu 900 Positionen mit Kundenkontakt in dem Bereich in den weltweit betroffen sein.


    Ein Sprecher der Credit Suisse wollte den Bericht nicht weiter kommentieren, bestätigte lediglich den vergangene Woche angekündigten Stellenabbau. Die Bank hatte gesagt, bis Ende des laufenden vierten Quartals in einem ersten Schritt weltweit 2700 Stellen oder rund 5 Prozent abzubauen, davon ungefähr 20 Prozent in der Schweiz. Bis 2025 sollen es insgesamt 9000 Stellen sein, so dass die Bank dann noch 43'000 Leute beschäftigen wird. Hierzulande sind bis 2025 rund 2000 Stellen betroffen.

    Am Freitag verliert die Credit Suisse-Aktie an der SIX zeitweise 1,00 Prozent auf 4,06 Franken.

    ys/ra

    Zürich (awp)

  • Cramer lobt Credit Suisse als "grossartiges Franchise"

    Der ehemalige Hedgefondsmanager Jim Cramer hält das Fiasko um die Credit Suisse hingegen nicht für eine Wiederholung der Ereignisse um Leman Brothers & Co. "Die Leute reden immer wieder von einem Lehman-Moment", so die Marktgrösse kürzlich in der "CNBC"-Sendung "Market Alert", in der er als Gast geladen war. Stattdessen geht die TV-Persönlichkeit davon aus, dass die Rettung der Credit Suisse im Rahmen einer Fusion mit einem Mitbewerber vonstattengehen wird. "Ich denke nach wie vor, dass man endlich eine Bankenfusion umsetzen wird", erklärte Cramer. "Und wer auch immer die Credit Suisse bekommt, wird ziemlich gut abschneiden, wenn man diese Verluste abriegeln wird, denn Junge, das ist ein grossartiges Franchise."

  • Credit Suisse schliesst in der Schweiz 14 Filialen

    Das Sparprogramm der Credit Suisse wird auch Spuren im Filialnetz der Grossbank hinterlassen. Die Bank wird in einem ersten Schritt bis Ende Februar 14 ihrer 109 Schweizer Filialen schliessen. Zwei weitere Filialen werden in Beraterstandorte umgewandelt.


    8.11.2022 - 13:52


    Ein CS-Sprecher bestätigte am Dienstag einen Bericht des Finanzportals «Finews». Welche Geschäftsstellen genau betroffen sein werden, ist aber noch nicht bekannt.


    Der Entscheid sei primär getrieben durch das sich verändernde Verhalten der Kundschaft, welche vermehrt Online- und Mobile-Angebote nutze, so der Sprecher. Deshalb würden Geschäftsstellen weniger frequentiert. Im Rahmen der kürzlich bekanntgegeben vorgesehenen Kostenmassnahmen werde nun die Anpassung des Geschäftsstellennetzes beschleunigt.


    Die Credit Suisse hatte vor zehn Tagen einen grossen Konzernumbau angestossen. Dieser wird von einem umfangreichen Stellenabbau begleitet. Demnach will die Bank 9000 von heute 53'000 Jobs abbauen. Noch in diesem Jahr will die Bank weltweit 2700 Stellen abbauen, davon ungefähr 20 Prozent in der Schweiz.

    ra