• Schweizer Immobilienfonds der Credit Suisse mit "solidem" Geschäftsjahr

    Die Schweizer Immobilienfonds der Credit Suisse zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2022 unveränderte Dividenden aus. Die drei Fonds würden auf ein "fundamental solides" Geschäftsjahr mit einer weiteren Stärkung der Portfolios zurückblicken, teilte die Credit Suisse am Dienstag mit. Die Kurskorrektur bei Immobilienfonds habe allerdings zu einer deutlich negativen Performance geführt.


    07.03.2023 07:32


    Die Jahresperformance der Fonds lag zwischen -17,7 und -27,7 Prozent, wobei der Credit Suisse Real Estate Fund Green Property (CS REF Green Property) die schwächste Performance auswies und der Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality (CS REF Hospitality) die beste.


    Alle drei Fonds, der dritte ist der CS REF LivingPlus, haben das Portfolio über verschiedene Käufe und Verkäufe angepasst. Der Verkehrswert der gehaltenen Immobilien hat sich aber bei allen drei erhöht.


    Alle drei Fonds halten die Ausschüttung konstant. So zahlt der REF Green Property 3,40 Franken, der REF Hospitality 2,50 Franken und der REF LivingPlus 3,60 Franken pro Anteil.

    cf/rw

    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Auch bei der UBS ist nicht alles gut.

    Der Chef der grössten Schweizer Bank erhält fast 10 Prozent mehr Lohn, die Belegschaft kriegt 10 Prozent weniger Bonus. Was die Sparprogramme der Konkurrenz damit zu tun haben. (aus TA)

  • Auch die CS kriegt die Kurve wieder. Die Politik/Finma wird nicht viel machen, müssten sie doch eingestehen, nicht hingeschaut zu haben. UBS wurde „gerettet“ dann auch die CS.

    Da bin ich ganz deiner Meinung, übrigens unterscheiden sich die zwei Fälle doch erheblich.

    Die UBS wäre Konkurs gegangen hätte die Nationalbank nicht die 40 Milliarden maroder Anlagen übernommen und der Bund mit 1.5 Milliarden eingestiegen, dies gab Vertrauen und die nötige Luft.

    Die CS hat eigentlich genug Kapital, hat auch nicht schlechte Anlagen, darum wird abgewartet.

    Doch das Problem ist das Vertrauen, das Sie mit jedem Skandal und ist er noch so Klein , eben verspielt hat. Zudem hat die Politik gesagt , dass es nie mehr zu einer solchen Rettung kommen dürfe und deshalb höhere Kapitalausstattung verlangt. Schafft es die CS die Kundengelder zu halten, steigt auch der Börsenkurs wieder auf Fr. 4.-

  • Zitat

    Schon krass, wenn man sich die CS Aktie als Zahlungsmittel vorstellt, müsste man für eine Stange Bier, je nach Lokal und Kanton, 2 oder 3 Aktien auf den Tisch legen.

    Zu den guten, alten SKA Zeiten, hätte man für 1 Aktie sicher 15 Stangen erhalten.

    Ok, der Vergleich ist vielleicht nur eine Bieridee...

    Ich will damit auch nicht sagen, dass man das Vermögen besser versäuft, als mit der CS zu verjubeln.

    Zitat Ende


    Das trifft den Nagel auf den Punkt. Seit 20 Jahren eine Kapitalbeschaffung nach der Andern um die Verluste aus den Skandalen abzudecken. Die Entscheidungsträger und überbezahlten Spezialisten wurden natürlich trotzdem fürstlich entlohnt. Der Kurs sieht optisch tief aus, aber eben nur eine optische Täuschung. Das margenträchtige Vermögensverwaltungsgeschäft wandert zu den Versicherungen, die auch noch erheblich besser kapitalisiert sind und wesentlich weniger Risiken in den Büchern haben.

  • Ich vermute auch, dass Harris etwas gewusst hat. Sonst würde es ja kaum eine Rolle spielen, ob man die Aktien noch ein wenig länger halten soll. Ausser man weiss, es geht noch weiter Bergab.

    "Relativ kleine Summen".....mit 7 Milliarden Minus sind auch 70 Millionen viel auch wenn es eine "kleine Summe" ist.

    Jedoch Geschäftsjahr 2019 und 2020, was kann das noch viel ändern? Wir haben ja 2023.

    Ich glaube die Leute haben langsam aber sicher einfach genug von dieser "Bank".

    Während vielen vielen Jahren fand eine Bereicherung statt und die, welche gerne genommen haben, sind allesamt weg.

  • Jedoch Geschäftsjahr 2019 und 2020, was kann das noch viel ändern? Wir haben ja 2023.

    Offenbar wurde die "Unstimmigkeit" bereits früher von der SEC bemängelt und bis heute nicht "behoben". Könnte evtl. schon einen Einfluss auch auf 2023 haben und evtl. auch eine "kleinere" Busse nach sich ziehen.

    Auf jeden Fall brauchen wir das nicht(!) und es stellt sich die Frage... hören die negativen News jemals auf?