• Novartis präsentiert am ESMO-Kongress Daten zu Brust- und Prostatakrebs-Mitteln


    Der Pharmakonzern Novartis wird auf dem bevorstehenden Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) diverse neue Daten aus seinem Onkologie-Portfolio vorlegen.


    30.08.2022 07:43


    Dazu gehörten über 35 Abstracts aus von Novartis gesponserten und von Prüfärzten initiierten Studien, darunter neue Daten zu fortgeschrittenem Brustkrebs und Prostatakrebs, teilte Novartis am Dienstag mit.


    Präsentiert werden etwa Daten aus der so genannten MONALEESA-3-Studie zu Patienten, die an fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs (HR+/HER2-) leiden und mit Kisqali behandelt werden. Zudem werden Daten aus der VISION-Studie zu Patienten präsentiert, die an metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) leiden und mit Pluvicto behandelt werden, so Novartis weiter.


    Der ESMO-Kongress beginnt am 9. September und endet am 13. September 2022. Er findet in Paris statt.


    (AWP)

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  • Novartis ernennt Fiona Marshall zur neuen Forschungschefin


    Bei Novartis kommt es zu einer Änderung an der Spitze des "Novartis Institutes for Biomedical Research" (NIBR). Ab 1. November wird das NIBR von Fiona Marshall geleitet, welche den zurücktretenden Jay Bradner ersetzt.


    01.09.2022 07:26


    Bradner hat seinen Rücktritt nach sieben Jahren als Chef der Forschung per Ende Oktober 2022 eingereicht und scheidet damit auch aus der Konzernleitung aus, wie Novartis am Donnerstag mitteilte.


    Marshall arbeitet derzeit noch für Merck & Co in den USA als Verantwortliche für die Bereiche "Discovery Sciences", "Preclinical Development" und "Translational Medicine". Sie wird wie Bradner im "Executive Committee" von Novartis Einsitz nehmen.


    cf/ys


    (AWP)

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  • Novartis stellt an zwei Kongressen Studienergebnisse zu Hautkrankheiten vor


    Der Pharmakonzern Novartis stellt Anfang September an zwei Kongressen Studienergebnisse zu Hautkrankheiten vor.


    02.09.2022 08:20


    Insgesamt will Novartis 37 Kurzberichte auf dem 31. Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) und dem 15. Internationalen Symposium zum Sjögren-Syndrom (ISSS) vorlegen, die beide vom 7. bis 10. September 2022 stattfinden.


    Dabei würden unter anderem Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit von Cosentyx (Secukinumab) bei der Hautkrankheit Hidradenitis suppurativa aus den Phase-III-Studien Sunshine und Sunrise auf dem Kongress der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venereologie vorgestellt, teilte Novartis am Freitag in einem Communiqué mit. Ebenfalls werden Ergebnisse zur Anwendung von Cosentyx zur Behandlung der Schuppenflechte (Psoriasis) und der Spondyloarthritis veröffentlicht.


    Zudem gebe es Daten aus der Phase IIb-Studie von Remibrutinib (LOU064), der ein oraler Bruton-Tyrosinkinease-Hemmer zur Behandlung der chronischen spontanen Nesselsucht (Urticaria) sei, wie es weiter hiess. Auch Daten zum Einsatz von Ianalumab (VAY736) zur Behandlung des Sjögrens Syndrome werden am ISSS präsentiert.


    (AWP)

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  • Novartis: Leberkrebs-Behandlung Tislelizumab ist Sorafenib nicht unterlegen


    Der Leberkrebs-Kandidat Tislelizumab des Pharmakonzerns Novartis ist dem Konkurrenzpräparat Sorafenib nicht unterlegen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Novartis am Wochenende am Fachkongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) präsentiert hat.


    10.09.2022 08:31


    Eine Nichtunterlegenheit gegenüber dem von Bayer und Onyx Pharmaceuticals unter dem Markennamen Nexavar vertriebenen Präparat sei das primäre Ziel der Studie gewesen, teilte Novartis am Samstag mit. Untersucht wurde die Gesamtüberlebenszeit als Erstlinientherapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC).


    Die anschliessend getestete Überlegenheit versus Nexavar wurde aber nicht erreicht, erklärte Novartis weiter. Die Behandlung mit Tislelizumab habe aber im Vergleich zum Referenzprodukt zu einer geringeren Häufigkeit von schweren oder irreversiblen unerwünschten Nebenwirkungen geführt.


    Novartis hatte Anfang 2021 die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte für Tislelizumab in Nordamerika, der Europäischen Union, Grossbritannien, Norwegen, der Schweiz, Island, Liechtenstein, Russland und Japan von der chinesischen Beigene erworben. Dafür wurde eine Vorauszahlung von 650 Millionen US-Dollar fällig.


    ra/mk


    (AWP)

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  • Novartis-Mittel Cosentyx mit positiven Daten zur Wirksamkeit gegen Hautkrankheit


    Der Pharmakonzern Novartis hat neue Ergebnisse von zwei zulassungsrelevanten Phase-III-Studien zum Mittel Cosentyx in der Behandlung der Hautkrankheit Hidradenitis suppurativa (HS) vorgelegt. Cosentyx (Secukinumab) habe eine rasche und anhaltende Linderung bezüglich klinischer Anzeichen und Symptomen einer mittelschweren bis schweren H-Erkrankung gezeigt, teilte Novartis am Samstag mit.


    10.09.2022 09:28


    Dabei sei in den Studien auch das Sicherheitsprofil günstig ausgefallen, heisst es weiter. Die Daten zu den Phase-III-Studien "Sunshine" und "Sunrise" wurden auf dem 31. Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) in Mailand vorgestellt.


    Die Ergebnisse aus den Studien mit Cosentyx seien zur Wirksamkeit und Sicherheit vielversprechend für Menschen, die an HS leiden und Behandlungsmöglichkeiten benötigten, wird Studienleiterin und Professorin für Dermatologie an der Harvard Medical School, Alexa B. Kimball, zitiert. Die Daten wurden bei den Zulassungsbehörden in Europa eingereicht und die soll noch in diesem Jahr auch in den USA geschehen. Novartis plant zudem, die Langzeitergebnisse der Studien im Jahr 2023 zu veröffentlichen.


    mk/


    (AWP)

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  • Novartis stärkt Basler Campus mit Bau eines neuen Biologikazentrums


    Der Pharmakonzern Novartis baut ein neues Entwicklungszentrum auf dem Basler Campus.


    12.09.2022 08:03


    Rund 100 Millionen Franken werde der Konzern in den Aufbau eines neuen hochmodernen Biologikazentrums für die frühe technische Entwicklung investieren.


    Das neue Zentrum soll bis 2026 eine bestehende Einrichtung im Klybeck Areal ersetzen, wie Novartis am Montag mitteilte. Gemeinsam mit dem bereits bestehenden Biologikaforschungszentrum der Novartis Institutes for Biomedical Research (NIBR) werde damit auf dem Novartis Campus in räumlicher Nähe ein Kompetenzzentrum für Biologika entstehen, das die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Entwicklung weiter fördern solle.


    Nahezu die Hälfte aller in der Branche neu zugelassenen Arzneimittel seien Biotherapeutika, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Investition sei Teil einer Multi-Millionen-Dollar-Investition, mit der über mehrere Jahre hinweg eine voll integrierte und auf Biologika fokussierte wissenschaftliche Umgebung geschaffen werden solle.


    (AWP)

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  • Schmiergeld-Vorwurf abgewiesen

    Novartis-Aktie in Rot: US-Klage wegen Schmiergeld-Vorwurf abgewiesen


    Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat ein US-Bundesrichter am Dienstag zum zweiten Mal eine Whistleblower-Klage abgewiesen.


    In der Klage werde der Arzneimittelhersteller beschuldigt, über ein Scheinrednerprogramm Schmiergelder an Ärzte gezahlt zu haben, um sein Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya zu bewerben. Nun habe die US-Bezirksrichterin Kimba Wood erklärt, der ehemalige Novartis-Vertreter Stephen Camburn habe nicht genügend Details vorgelegt, um seine Behauptungen zu untermauern.


    Wood hatte bereits im März 2020 eine frühere Version der Klage wegen mangelnder Details abgewiesen, dem Kläger Camburn aber die Möglichkeit gegeben, den Fall zu ändern.


    Die Geschichte zwischen Camburn und Novartis reiche bis in das Jahr 2013 zurück, als er Novartis auf der Grundlage des False Claims Act, der es Whistleblowern erlaubt, im Namen der Regierung zu klagen und einen Teil der Rückzahlung zu behalten, Novartis erstmals verklagte, schreibt Reuters weiter.


    Camburn behauptete, Novartis habe Ärzten bis zu 3500 US-Dollar gezahlt, damit sie als Referenten an vermeintlich lehrreichen Veranstaltungen teilnahmen, um sie dazu zu bewegen, Gilenya zu verschreiben und zu bewerben.


    Das MS-Medikament Gilenya gehört nach wie vor zu den wichtigsten Umsatzbringern von Novartis. Im vergangenen Jahr setzte der Konzern weltweit 2,8 Milliarden Dollar damit um bei einem Gesamtumsatz von 51,6 Milliarden Dollar.


    Im Schweizer Handel verliert die Novartis-Aktie zeitweise 0,85 Prozent auf 78,75 Franken.


    hr/rw


    Basel (awp)

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  • Schweizer Wettbewerbshüter leiten Untersuchung gegen Novartis ein


    Der Pharmakonzern Novartis ist ins Visier der Wettbewerbskommission (Weko) geraten.


    15.09.2022 08:12


    Zusammen mit der Europäischen Kommission untersucht die Weko, ob ein Patent auf möglicherweise unzulässige Weise eingesetzt wurde, um sich vor Konkurrenz zu schützen.


    Die Weko hat daher am 13. September 2022 am Novartis-Hauptsitz in Basel eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Der Vorwurf der Behörde: Das Unternehmen habe angeblich versucht, das eigene Präparat zur Behandlung von Hautkrankheiten gegen Konkurrenzprodukte zu schützen, so die Weko am Donnerstag in einer Mitteilung.


    Dabei habe das Pharmaunternehmen - es wird von der Weko im Communiqué nicht namentlich genannt - auf Basis eines seiner Patente Gerichtsverfahren angestossen. Die Untersuchung solle nun klären, ob ein Einsatz von sogenannten Sperrpatenten vorliege. Das wiederum könnte laut Weko einen unzulässigen Missbrauch einer angeblich marktbeherrschenden Stellung gemäss dem Kartellgesetz darstellen.


    Untersuchung heisst nicht Fehlverhalten


    Novartis bestätigte in einer Stellungnahme den "Besuch" von Weko-Vertretern an seinem Hauptsitz. Gleichzeitig sicherte der Konzern zu, uneingeschränkt mit den Behörden zu kooperieren.


    Die Einleitung dieser Untersuchung bedeute aber nicht, dass ein Fehlverhalten festgestellt worden sei oder dass finanzielle Auswirkungen vorlägen. Wie ein Novartis-Sprecher auf Anfrage von AWP erklärte, beschränkten sich die Hausdurchsuchungen auf den Standort Basel.


    Weitere Kommentare gebe Novartis nicht ab. Denn es handle sich um eine laufende Untersuchung in einem frühen Stadium befindet.


    (AWP)

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  • Novartis will Patent für Gilenya vor Oberstem US-Gerichtshof verteidigen

    Der Pharmakonzern will nach einem negativen Bescheid durch ein amerikanisches US-Berufungsgericht den Patentschutz für ein Dosierungsschema "energisch verteidigen". Novartis wolle eine frühere Entscheidung des "U.S. Court of Appeals for the Federal Circuit" (CAFC) beim Obersten Gerichtshof der USA überprüfen lassen, teilten die Basler am Mittwoch mit. Allein schon der Prozess um festzustellen, ob der Petition stattgegeben wird, könnte mehrere Monate dauern, warnte Novartis.

    Kehrtwende eines früheren Urteils

    Im August 2020 hatte das US-Bezirksgericht in Delaware Novartis' Patente noch bestätigt. Gegen den Mitbewerber HEC Pharma, der eine generische Version des Kassenschlagers auf den Markt bringen will, wurde eine dauerhafte einstweilige Verfügung bis Dezember 2027 erlassen. Anfang 2022 noch schmetterte das CAFC eine Beschwerde von HEC Pharma ab.

    Mitte Juni folgte aber die Kehrtwende. Das CAFC entschied gegen Novartis und stiess damit sein eigenes früheres Urteil um.

    Umsatz gefährdet

    Sollten generische Versionen von Gilenya in den USA auf den Markt kommen, rechnet Novartis für das Geschäftsjahr 2022 mit einer Umsatzeinbusse von 0,3 Milliarden US-Dollar.

    Gleichwohl bestätigt Novartis die Zielsetzungen für das laufende Jahr. So sollen auf Konzernebene zu konstanten Wechselkursen sowohl Umsatz als auch der operative Kerngewinn im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen.

    Der Blockbuster Gilenya hatte Novartis in den besten Jahren mehr als 3 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr in die Kassen gespült, 2021 waren es noch 2,8 Milliarden. Der Patentschutz für den Wirkstoff von Gilenya ist bereits seit Längerem abgelaufen.

    (AWP)

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  • Novartis will sich künftig noch stärker auf Schlüsselregionen und potenzielle Blockbuster konzentrieren. Die Transformation in ein reines Unternehmen für innovative Medikamente sei nahezu abgeschlossen.

    22.09.202207:39

    Einer der letzten Schritte auf diesem Weg sei die Abspaltung der Generikatochter Sandoz. Dieser Schritt sei im besten Interesse der Aktionäre, teilte Novartis am Donnerstag mit.

    Die konkreten Ziele werde man im Rahmen der jährlichen Veranstaltung "Meet Novartis Management" präsentieren, hiess es weiter. Mit Blick auf die Finanzziele bekräftigt CEO Vas Narasimhan die bisherigen Projektionen: "Wir werden unsere Finanzergebnisse weiter verbessern und bis 2027 ein Umsatzwachstum von +4 Prozent und mittel- bis langfristig eine operative Kerngewinnmarge von über 40 Prozent erzielen", wird er in der Mitteilung zitiert.

    Wie schon zu früheren Anlässen kommuniziert, wird sich Novartis auf die fünf Therapiebereiche Herz-Kreislauf, Immunologie, Neurowissenschaften, solide Tumore und Hämatologie konzentrieren.

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  • Produktionsdrosselung in Tirol für Novartis kein Thema

    Der Pharmakonzern Novartis hat einem Bericht über eine mögliche Einschränkung der Produktion wegen der hohen Energiepreise widersprochen.


    29.09.2022 17:02


    Berichte, wonach der Novartis-Betrieb im österreichischen Kundl und Schaftenau gedrosselt werden könnte oder von der Schliessung bedroht sei, bezeichnete der Arzneimittelhersteller am Donnerstag als unzutreffend.

    "Das Unternehmen rekrutiert Hunderte von Mitarbeitern, um die Produktion von Medikamenten an unseren Standorten in Tirol zu unterstützen, da wir den Bedürfnissen der Patienten weiterhin Priorität einräumen", erklärte ein Novartis-Sprecher auf Anfrage.

    «Grosses Damoklesschwert»

    Das Unternehmen habe Massnahmen ergriffen, um die kurzfristigen Auswirkungen der aktuellen Marktsituation zu minimieren, und werde weiterhin prüfen, wie der Betrieb an das sich verändernde externe Umfeld angepasst werden könne, erklärte Novartis weiter.

    Die österreichische Zeitung "Kurier" hatte zuvor den Standort-Geschäftsführer Mario Riesner mit den Worten zitiert, die hohen Energiekosten hingen "wie ein grosses Damoklesschwert" über der Produktion. "Wenn sich die Preissituation nicht entschärft, könnte es uns in eine Situation bringen, energieintensive Herstellverfahren einschränken zu müssen."

    Novartis produziert in Kundl und Schaftenau unter anderem das Antibiotikum Penicillin. Dem "Kurier" zufolge verbraucht das Unternehmen an dem Standort so viel Strom wie die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Für Strom und Gas habe das Unternehmen im Vorjahr zwischen zehn und 15 Millionen Euro ausgegeben.

    "Wenn die Preise derart hoch bleiben, müssen wir bei konstantem Verbrauch für 2023 mit Kosten von 100 bis 120 Millionen Euro rechnen", sagte Riesner der Zeitung. Novartis beschäftigt in Tirol rund 4500 Mitarbeitende und hat jüngst den Ausbau des Standorts Schaftenau für 75 Millionen Euro angekündigt.

    Generika-Hersteller schlagen Alarm

    Die hohen Energiekosten machen der gesamten Pharmabranche zu schaffen. Erst kürzlich hat der Verband der Generika-Hersteller Alarm geschlagen und davor gewarnt, einige billige Nachahmer-Präperate nicht mehr anbieten zu können.

    In einem offenen Brief an die Energie- und Gesundheitsminister der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) forderte die Lobbygruppe der Generika-Industrie, Medicines for Europe, Unterstützung.

    (Reuters)

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  • Goldman Sachs unbeirrt: Novartis und Roche sollen an der Börse emporschiessen

    Goldman Sachs senkte das Kursziel für Novartis auf 106 von 107 Franken. Das wäre noch immer ein Kursrekord. Der bisherige Höchststand wurde Anfang 2020 bei 96,38 Franken erreicht. Die Einstufung lautet weiterhin "Buy".


    Der Analyst von Goldman Sachs geht davon aus, dass sich Investoren unter anderem für die laufende NATALEE-Studie (Kisqali bei Brustkrebs) interessieren werden. Immerhin erwarte Novartis die erste Zwischenanalyse der laufenden Studie bis Ende des Jahres, eine zweite Zwischenanalyse im ersten Halbjahr 2023 und den Abschluss der Primärstudie im zweiten Halbjahr 2023. Auch die Markteinführung vom Cholesterinsenker Leqvio dürfte im Fokus stehen. So sei Novartis weiterhin optimistisch, was das langfristige Ertragspotenzial von Leqvio angehe. Schliesslich dürfte es noch Fragen zu den kürzlich eingeführten Produkten Pluvicto und Scremblix geben.

    https://www.cash.ch/news/top-n…rse-emporschiessen-537216

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  • Novartis verliert in Patentstreit gegen Daiichi Sankyo

    Der Pharmakonzern Novartis hat in den USA in einem Patentstreit mit seinem japanischen Konkurrenten Daiichi Sankyo den Kürzeren gezogen.


    13.10.2022 17:43


    Das Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien hat ein früheres Urteil gestützt, wonach das Novartis-Mittel Tafinlar zwei Patente von Plexxikon verletzt. Die US-Firma Plexxikon wurde 2012 von Daiichi Sankyo übernommen.

    Novartis wurde dazu verurteilt, der Gegenpartei 177,8 Millionen US-Dollar als Schadenersatz zu zahlen sowie eine Lizenzgebühr von 9 Prozent auf den Umsatz seines Medikaments Tafinlar in den USA. Und zwar bis zu dem Zeitpunkt, an dem die zwei Patente von Plexxikon ablaufen, erklärte Daiichi Sankyo bereits vor einigen Tagen in einem Communiqué. Novartis hatte das Urteil seinerzeit nicht kommuniziert.

    Berufung möglich

    Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP gab Novartis am Donnerstag in einer schriftlichen Stellungnahme bekannt, dass sie die Entscheidung des Gerichts bezüglich der fraglichen Patente zur Kenntnis nehme. Und der Schweizer Pharmakonzern erklärte, dass er "möglicherweise" Schadensersatz oder eine Lizenzgebühr an Plexxikon zahlen müsse.

    Novartis ziehe aber auch weitere Optionen in Betracht, hiess es in der Stellungnahme. Darunter auch eine Berufung gegen die Entscheidung beim "Court of Appeals of the Federal Circuit" (CAFC).

    (AWP)

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  • Novartis-Kandidat Iptacopan erreicht in Phase-III-Studie Ziele bei PNH-Patienten

    Novartis hat in einer Phase-III-Studie mit dem Kandidaten Iptacopan die gesteckten Ziele erreicht.

    In der Studie Apply-PNH habe sich der Kandidat im Vergleich zu den bisher zugelassenen Anti-C5-Therapien (Eculizumab oder Ravulizumab) als überlegen erwiesen, teilte Novartis am Montag mit. Er wurde bei Patienten eingesetzt, die an paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH) leiden, einer genetisch bedingten Erkrankung der Blutstammzellen.

    Die Daten würden nun auf einem bevorstehenden medizinischen Kongress vorgestellt und als Teil der globalen Zulassungsanträge im Jahr 2023 eingereicht, wie Novartis weiter mitteilte. Ziel der Studie war es, bei den Patienten einen Hämoglobinanstieg ohne Bluttransfusionen zu erreichen.

    Derzeit werde der Kandidat noch in weiteren PNH-Studien untersucht. Aber auch zur Behandlung von Nierenerkrankungen werde der Kandidat derzeit erforscht, teilte Novartis weiter mit.


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  • Novartis spürt im dritten Quartal den starken Dollar

    Das Ergebnis des Pharmakonzerns Novartis ist auch im dritten Quartal 2022 von der Dollarstärke beeinträchtigt worden. Den auf konstanten Wechselkursen basierenden Ausblick für das laufende Jahr bestätigt das Management.


    25.10.2022 07:10


    Der ausgewiesene Nettoumsatz nahm im dritten Quartal um 4 Prozent ab auf 12,5 Milliarden US-Dollar. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich derweil ein Anstieg um 4 Prozent, teilte Novartis am Dienstag mit.

    Dabei setze die Pharmasparte Innovative Medicines 10,3 Milliarden US-Dollar (-3%) um. Bei der Generika-Sparte Sandoz stand ein Umsatz von 2,2 Milliarden zu Buche (-7%).

    Unter dem Strich blieb ein operativer Betriebsgewinn von 2,2 Milliarden US-Dollar übrig - ein Minus von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Konzerngewinn fiel mit 1,6 Milliarden US-Dollar um 43 Prozent tiefer aus. Neben dem tieferen operativen Gewinn machte sich im Ergebnis auch der verkaufte Roche-Anteil bemerkbar.

    Der für Analysten wichtige bereinigte Kern-Betriebsgewinn verringerte sich im dritten Quartal um 4 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen resultierte ein Plus von 5 Prozent.

    Mit den ausgewiesenen Zahlen lag Novartis auf Umsatzseite knapp unter den Analysten-Prognosen, beim Gewinn in etwa auf Erwartungs-Niveau.

    Für das Gesamtjahr bestätigt das Novartis-Management die bisherigen Zielsetzungen. So sollen auf Konzernebene zu konstanten Wechselkursen sowohl Umsatz wie auch der operative Kerngewinn im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen.

    Angehoben hat der Konzern den Ausblick allerdings für die Generika-Sparte. Für Sandoz erwartet Novartis neu ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich (bislang: im niedrigen einstelligen Prozentbereich) und ein Wachstum des operativen Kernergebnisses im niedrigen einstelligen Prozentbereich ( bislang: weitgehend auf Vorjahresniveau).

    hr/gab

    (AWP)

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  • Novartis erreicht mit Leqvio in Langzeitstudie gute Wirksamkeit und Sicherheit

    Der Pharmakonzern Novartis hat mit dem Cholesterinsenker Leqvio (Inclisiran) in einer Langzeitstudie Erfolge erzielt. So hat das Medikament in einer Studie über vier Jahre eine nachhaltige Wirksamkeit bewiesen, wie Novartis am Montag mitteilte. Ausserdem sei es auch sicher gewesen.


    07.11.2022 22:41


    Die Resultate aus der open-label-Studie "Orion 3" würden zeigen, dass eine Behandlung mit Leqvio zwei Mal im Jahr als Komplementärtherapie eine effektive und nachhaltige Reduktion des Cholesterinspiegels bringe.

    Über die ganze Dauer der Studie hätten rund 80 Prozent der Patienten einen bestimmten Cholesterinspiegel unterschritten. Ausserdem decke sich das Sicherheitsprofil aus dieser längeren Studie mit den Ergebnissen früherer Studien.

    Die Ergebnisse der Studie wurden an wissenschaftlichen Treffen der amerikanischen Heart Association (AHA) präsentiert.

    cf/

    (AWP)

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  • Am 01.02.2023 dürfte die Q4 2022-Bilanz von Novartis veröffentlicht werden. Einen Blick in die Q4 2023-Bilanz können Novartis-Anleger Experten zufolge am 31.01.2024 :/ werfen.


    Novartis Aktie News: Novartis am Vormittag mit grünen Vorzeichen
    Die Aktie von Novartis zählt am Donnerstagvormittag zu den Gewinnern des Tages. Die Novartis-Aktie stieg im SIX SX-Handel. Zuletzt verteuerte sich das Papier…
    www.finanzen.ch

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  • Novartis prüft wohl Verkauf von Augenheilkunde- und Atemwegs-Sparten

    Novartis erwägt den Verkauf von Bereichen, die nicht zum Kerngeschäft des Pharmariesen gehören, um Geld für Investitionen in hochmoderne Medikamente zu beschaffen, berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen.


    Das Basler Unternehmen befinde sich in einem frühen Stadium, in dem Optionen für die Bereiche Augenheilkunde und Atemwegserkrankungen in Betracht gezogen werden, so die Personen. Einige Private-Equity-Firmen seien bereits dabei, die Geschäftsbereiche zu prüfen, so die Personen. Allein der Bereich Augenheilkunde könnte etwa 5 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro) einbringen, sagten sie und baten darum, nicht namentlich genannt zu werden.


    Novartis folgt unter CEO Vas Narasimhan Konkurrenten wie GSK und Johnson & Johnson in dem Bestreben, sich vom Verbrauchergeschäft oder vom Generikageschäft zu trennen und sich auf die Art von neuen Medikamenten zu konzentrieren, die in letzter Zeit die Gewinne in die Höhe getrieben haben. Im August kündigte das Unternehmen die Ausgliederung seiner Generikasparte Sandoz an.

    Etwaige Verkäufe von Augenheilkunde und Atemwegserkrankungen würden wahrscheinlich im Jahr 2023 beginnen, nachdem der Verkaufsprozess für Sandoz abgeschlossen sei, so die Personen. Die Überlegungen seien noch im Gange, und es sei nicht sicher, ob sie zu einem Verkauf führen werden. Ein Vertreter von Novartis lehnte eine Stellungnahme ab.


    Die Atemwegsabteilung von Novartis entwickelt Medikamente für Krankheiten, die die Atmung beeinträchtigen, von idiopathischer Lungenfibrose bis hin zu Asthma. Die Forscher des Bereichs Ophthalmologie arbeiten an Behandlungen zum Schutz und zur Wiederherstellung des Sehvermögens.


    Die Pipeline des Unternehmens an experimentellen Arzneimitteln ist in den Bereichen Atemwegserkrankungen und Augenheilkunde kleiner als in seinen fünf therapeutischen Kernbereichen Herzerkrankungen, Immunologie, Neurowissenschaften, solide Tumore und Hämatologie.


    (Bloomberg)

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  • Novartis erprobt mit Partner neue Malaria-Medizin

    Der Pharmakonzern Novartis und sein Kooperationspartner Medicines for Malaria Venture (MMV) haben den Start einer Phase-III-Studie für ein neuartiges Malaria-Medikament angekündigt.


    Die neuartige Kombination enthalte unter anderem eine optimierte Formulierung des Wirkstoffs Lumefantrin, wie Novartis am Mittwoch mitteilte. Diese ermögliche eine einmal tägliche Verabreichung gegenüber der üblichen zweimal täglichen Verabreichung.


    Mit der Phase-III-Studie reagiere man auch auf die zunehmende Resistenz gegen die derzeitigen Malariabehandlungen. So werden Novartis und MMV in der Phase-III-Studie den Einsatz von Ganaplacid/Lumefantrin in fester Dispersionsformulierung (SDF) für die Behandlung von Patienten mit akuter unkomplizierter Malaria vorantreiben.

    (AWP)

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