Was macht Migros mit seinem Gewinn?

  • Was macht Migros mit seinem Gewinn?

    Wenn du es wissen willst....


    habe ne Doku über den Dutti bei HD suisse gesehn, danach im www ein bisschen gesucht und gesehn dass M doch satte gewinne macht.


    http://www.blick.ch/news/wirts…os-mit-mega-gewinn-115742


    da M keine Dividenden zahlt hat es mich "GWUNDERT" was mit dem Geld gemacht wird. Sorry für meine Neugierde

  • Was macht Migros mit seinem Gewinn?

    sgrauso wrote:

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    da M keine Dividenden zahlt hat es mich "GWUNDERT" was mit dem Geld gemacht wird. Sorry für meine Neugierde


    Die Genossenschaft http://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft


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    Genossenschaft und Gewinne


    Die Besonderheit der Genossenschaft gegenüber anderen Rechtsformen (z. B. der GmbH) liegt darin, dass sie die erwirtschafteten Leistungen an ihre Mitglieder weitergibt. Die Erzielung von Gewinnen ist jedoch auch für Genossenschaften eine notwendige Voraussetzung. In einem marktwirtschaftlichen System entscheidet allein der wirtschaftliche Erfolg über die Existenz von Unternehmen. Das Streben nach Gewinn kollidiert solange nicht mit dem Förderauftrag, als die Gewinne nicht um ihrer selbst willen, sondern als Mittel zur Erfüllung des Förderauftrages angestrebt werden.


    Anders ausgedrückt, Gewinnstreben ist kein Selbstzweck einer Genossenschaft. Die Nichtausschüttung von erwirtschafteten Gewinnen erfolgt nur soweit, als dies die Finanzierung notwendiger Investitionen (materieller und immaterieller) zur Absicherung des Betriebes der Genossenschaft erfordert mit dem Ziel, langfristig förderfähig zu bleiben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/G…enossenschaft_und_Gewinne


    Wie oben geschrieben: Coop ist auch eine Genossenschaft. Raiffeisenkassen ebenfalls.


    Es gibt weitere Rechtsformen http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsform#Schweiz


    Sie haben alle ihre Vor- und Nachteile.

  • Was macht Migros mit seinem Gewinn?

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    Kriegskasse


    Migros, Coop, Aldi und Co. wachsen und wachsen. Gegenwärtig entstehen Shoppingflächen von fast einer Million Quadratmeter. In dieser Verdrängungsschlacht sterben die Kleinen.


    Diesen teuren Verdrängungskampf können sich nur die Giganten der Branche leisten, deren Kriegskassen nach Jahren üppiger Handelsmargen gefüllt sind oder die potente Investoren im Rücken haben.

    http://www.20min.ch/finance/news/story/22675686

  • Migros-Gewinn bricht um 22 Prozent ein

    Wenig Freude bei Migros-Chef Herbert Bolliger: Der Orange Riese musste 2012 einen Gewinneinbruch von 22 Prozent hinnehmen. Grund dafür sind Preisabschläge, Einkaufstourismus und Umsatzrückgänge im Reisegeschäft.


    Der Reingewinn der Migros-Gruppe blieb mit 659 Millionen Franken sogar rund 22 Prozent hinter dem Rekordergebnis des Vorjahres zurück http://www.20min.ch/finance/ne…m-22-Prozent-ein-21482135



    Pro Tag sind das 2 Millionen Gewinn. Da der Gewinn nicht ausgeschüttet wird, ist dieses Geld vorerst nicht im Kreislauf.

  • Sehr einfallsreich: Die Migros bietet nun auch ein Familienangebot an wie das "Hally Family" von Coop!

    Sie nennen es: FAMIGROS!!! Mal schauen, wie diese Angebot-Kopie rentiert und ob es evtl. von Coop zu einer Stellungnahme etc. kommt!

  • Eine Genossenschaft

    Ich glaube nicht, dass die Migros noch etwas mit einer klassischen Genossenschaft zu tun hat. Das war wahrscheinlich zu dieser Zeit das praktischte Modell und darum haben sie es gewählt. Ich frage mich ob das überhaupt zulässig ist. Die werden wahrscheinlich schon wissen was sie machen.

  • Genossenschaften

    In der Schweiz hat die Genossenschaft in Form von Gemeinden, Zünfte, Bruderschaften oder Eidgenossenschaften eine lange Tradition, die sich über Jahrhunderte in den Alpgenossenschaften und Gemeinden vor allem der Innerschweiz und in Graubünden entwickelten.


    Der Genossenschaftsbegriff ist daher auch für die verfassungsgeschichtliche Betrachtung der Schweizerischen Eidgenossenschaft von Bedeutung.


    In der Landwirtschaft hat die Genossenschaft die größte Verbreitung gefunden. Bauern sind in örtlichen Genossenschaften wie Milchgenossenschaften, Käsereigenossenschaften oder Landwirtschaftliche Genossenschaften organisiert.


    In vielen Schweizer Gemeinden gibt es Wohnungsbaugenossenschaften. Sie sind nicht gewinnorientiert und vermieten ihre Wohnungen den Mitgliedern zum Selbstkostenpreis.


    Die beiden größten Handelsketten Migros und Coop sind heute noch als Genossenschaften organisiert. Ende 2003 zählten die zehn Migros-Genossenschaften über 1,9 Millionen Genossenschafter, Coop sogar über 2,2 Millionen. Der Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler etwa wollte ab 1925 dank der genossenschaftlichen Struktur günstigere Lebensmittel an die unteren Bevölkerungsschichten verkaufen als es die etablierten Händler taten.


    Auch die Schweizerische Mobiliar – eine der größten Schweizer Sachversicherungsgesellschaften – und die Raiffeisen Schweiz (die drittgrößte Schweizer Bankengruppe mit ca. 350 rechtlich eigenständigen genossenschaftlichen Banken) sind etablierte Genossenschaften mit jeweils über einer Million Genossenschafter.


    Zur Gründung einer Genossenschaft sind in der Schweiz sieben Mitglieder (Genossenschafter) notwendig.


    Eine Spezialform ist der Genossenschaftsverband: Mindestens drei Genossenschaften können sich zu einem Genossenschaftsverband zusammenschließen. Dabei handelt es sich um eine Genossenschaft, deren Mitglieder Genossenschaften sind.


    Der bekannteste Genossenschaftsverband ist der Migros-Genossenschafts-Bund, welcher aus den verschiedenen regionalen Genossenschaften besteht. (Vgl. auch Gruppenverband.)


    Die rechtlichen Grundlagen befinden sich im Schweizerischen Obligationenrecht (Artikel 828 bis 926).


    http://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft#Schweiz

  • «Die Leute prügeln sich um Laptops»

    Die Neueröffnung der Elektronikabteilung in der Migros Schweizerhof in Luzern führte zu einem Sturm auf die Filiale. Die Security ist überfordert, ein älterer Mann kollabiert.


    Chaos in Luzern: Die Neueröffnung der Migros an der Hertensteinstrasse lockt hunderte von Menschen an. Der Grund: Elektronische Geräte werden zu stark reduzierten Preisen angeboten. Notebooks zum Beispiel kosten 200 statt 800 Franken. «Etwa 100 Leute warteten bereits eine Stunde vor der Eröffnung vor dem Eingang», berichtet ein Leser-Reporter. Um 8 Uhr werden alle Türen geöffnet - dann beginnt das grosse Chaos. «Die Menschen sind alle miteinander losgestürmt.»


    Gemäss dem Leser-Reporter seien vor allem die Laptops Objekte der Begierde gewesen. «Eine Pyramide aus Notebooks wurde umgeworfen, die Leute rissen sich die Geräte aus den Händen», so der Leser-Reporter. «Die Mitarbeiter haben die Laptops irgendwann nur noch in die Menge geworfen», erzählt ein weiterer Leser-Reporter. Als nach 15 Minuten durch den Lautsprecher «Ausverkauft!» gemeldet worden sei, hätten sich die Kunden noch heftig um die letzten Geräte gestritten. Offenbar konnten die Schnellsten mehrere Laptops kaufen, was die anderen Kunden verärgerte. Migros-Kunde John Danillo beobachtete gar eine Schlägerei. «Mindestens vier Leute prügelten sich.» Frauen und Kinder hätten sich gefürchtet.


    «Überfordertes Personal»


    Mit so einem Ansturm auf den Laden hat wohl niemand gerechnet. «Es hatte viel zu wenig Sicherheitskräfte und das Personal war völlig überfordert», sagten mehrere Anwesende übereinstimmend. Ein älterer Mann sei im Tumult kollabiert und eine Frau fast vertrampelt worden. «So etwas habe ich noch nie erlebt», so ein weiterer Leser-Reporter. Er habe deshalb den Laden bald wieder verlassen.


    Bei der zuständigen Migros-Filiale bestätigt man den Vorfall: «Wir wussten, dass unsere Aktion auf Interesse stösst. Aber dass es gleich so einen Ansturm gibt, hat uns überrumpelt. Das ist neu für die Migros Luzern, denn das Eröffnungskonzept ist von anderen Standorten erprobt», sagt Mediensprecherin Rahel Probst in einer ersten Stellungnahme zu 20 Minuten Online. http://www.20min.ch/community/…sich-um-Laptops--19543341

  • Migros Bank mit gutem Halbjahrsergebnis

    Der Geschäftsertrag stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,8% auf 300 Mio CHF, was eine neue Höchstmarke für die Bank bedeutet. Der Zinserfolg wurde um 4,3% auf 240 Mio CHF gesteigert. Wegen der anhaltend schwierigen Börsenlage habe sich indes der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft um 5,8% auf 37 Mio CHF verringert, während beim Handelserfolg ein Plus von 21,9% auf 18 Mio CHF resultierte. http://www.cash.ch/news/topnew…jahrsergebnis-1194504-771

  • Migros kann die Margen halten

    Migros hat nach den im Januar präsentierten Umsatzangaben nun auch die Ertragszahlen publiziert, und diese zeigen, dass im vergangenen Jahr auf Ebene des operativen Gewinns keine wesentlichen Fortschritte erzielt worden sind. Nach der 2011 verzeichneten Schmälerung des Ebit um 17% gelang dem Grossverteiler zwar wieder eine Erhöhung; mit einem Plus von 1% fiel die Avance jedoch bescheiden aus und reichte nicht, um die entsprechende Marge, die 2011 um 0,8 Prozentpunkte auf 3,9% gesunken war, zu steigern (vgl. Tabelle). Das Ergebnis wird – angesichts der anhaltenden Preisabschläge des weiterhin belastenden Einkaufstourismus – in einer Pressemitteilung als «gut» bezeichnet; und als Gründe für die leichte Ertragsverbesserung werden die stabile Bruttomarge im genossenschaftlichen Detailhandel, Effizienzsteigerungen sowie eine Erstarkung des Grosshandelsgeschäfts angeführt. Dennoch fällt auf, dass der Konkurrent Coop, der in einem ähnlichen Umfeld tätig war, 2012 das Betriebsergebnis um 3,4% erhöht hat, dies allerdings bei einer deutlich tieferen Marge von 2,8%. Immerhin gelang es Migros, den Gruppengewinn um 10% auszuweiten. http://www.nzz.ch/aktuell/wirt…-margen-halten-1.18060802

  • wer zu wenig verdient, soll neue stelle suchen

    http://www.20min.ch/finance/ne…e-Stelle-suchen--15807820


    interessantes thema. auch im zusammenhang mit der mindestlohn-initiative.


    ich habe versucht, schätzungen zu berechnen.


    der reingewinn der migros betrug 2011 CHF 851'600'000


    das ist doch der betrag, nach allen ausgaben wie löhne und steuern. oder nicht? :oops:


    Art. 859


    2. Verteilungsgrundsätze


    1 Ein Reinertrag aus dem Betriebe der Genossenschaft fällt, wenn die Statuten es nicht anders bestimmen, in seinem ganzen Umfange in das Genossenschaftsvermögen.


    2 Ist eine Verteilung des Reinertrages unter die Genossenschafter vorgesehen, so erfolgt sie, soweit die Statuten es nicht anders ordnen, nach dem Masse der Benützung der genossenschaftlichen Einrichtungen durch die einzelnen Mitglieder.


    3 Bestehen Anteilscheine, so darf die auf sie entfallende Quote des Reinertrages den landesüblichen Zinsfuss für langfristige Darlehen ohne besondere Sicherheiten nicht übersteigen.


    wenn der gesamte reingewinn an 1'900'000 genossenschafter verteilt wird, erhält jeder CHF 448'000.


    der chef erhält angeblich CHF 860'000 im Jahr. der mindestlohn beträgt CHF 49'400. also 1:17.


    die mindestlohn-initiative hätte keinen einfluss auf die migros.


    die migros bietet sehr gute konditionen für mitarbeiter.


    warum ist der migros chef gegen die initiative?


    grundsätzlich sind regeln doch notwendig. der staat schreibt vieles vor - alle brauchen leitplanken.


    aus den kommentaren wird wieder ersichtlich, dass vor allem solche, die vom lohndumping profitieren, billige arbeitskräfte (aus dem ausland) anstellen wollen, um möglichst selber profitieren zu können, sich dagegen aussprechen.


    der staat solle, ginge es nach den profiteuren, nicht in den markt eingreifen und einen für die schweiz gültigen mindestlohn einführen. welche gründe sprechen dagegen?


    1. man befürchtet, dass menschen ohne ausbildung gleich viel verdienen wie solche MIT ausbildung


    2. unternehmen würden die preise nach oben anpassen


    3. die wirtschaft verträgt keine höheren löhne


    gegenargumente:


    1. ist falsch, weil eine ausgebildete person relativ schnell überall eingesetzt werden kann. die erfahrung sollte eine gute verhandlungsbasis bilden, wenn es um den lohn geht. wenn man arbeitet und nebenbei eine weiterbildung macht, ist der persönliche einsatz für die firma weit über 100% und der lohn sollte gerechterweise in die region des CEO katapultiert werden.


    2. ist grundsätzlich falsch, weil die konkurrenz (www) zu gross ist. preisabsprachen sind illegal. drive through und heimlieferservice hat wachstumspotenzial. es wird die kosten senken.


    3. die wirtschaft überlebt nicht ohne kunden. wer vom konsum abgehalten wird, schadet aufgezwungenermassen der wirtschaft.


    http://www.migros.ch/de/ueber-…eschichte-einer-idee.html

    Das Prinzip Verantwortung

    Durch Krisen, Kriegsjahre, Hochkonjunktur und Wirtschaftsflaute: Die Migros entwickelte sich in guten und in schweren Zeiten zu einer volkswirtschaftlichen Kraft, die ihre unternehmerische Verantwortung gegenüber Kunden und Mitarbeitenden als Auftrag der Gründertradition verstand.


    warum versucht man nicht den arbeitsmarkt in der schweiz durch mindestlöhne zu stabilisieren und die einwanderung wirtschaftlich zu erschweren? welche branchen würden unter der lohnanpassung für angestellte leiden?


    was spricht gegen die mindestlohn initiative?

  • aprecio hat am 03.04.2014 - 12:44 folgendes geschrieben:

    Quote
    warum ist der migros chef gegen die initiative?

    die Initiative wäre einen eigenen Thread wert. Das Problem liegt im Initiativtext. Dort sind Fr. 22 pro Stunde drin.


    Wenn nun ein Erntehelfer 14 Stunden am Tag schufftet, weil die Ernte rein muss, verdient er Fr. 308 pro Tag


    20 Arbeitstage x rund Fr. 300 gibt Fr. 6'000


    Für den Arbeitgeber kommen noch die Sozialbeiträge oben drauf. Das geht für einen Landwirt nicht auf, ausser die Migros als Abnehmer bezahlt ihm mehr. Und die Migros wird das garantiert auf die Preise überwälzen. Und dann geht das Gejammer hier im Forum los.




    Ein italienischer Lokführer verdient im eigenen Land nicht mal die Hälfte http://www.srf.ch/news/wirtsch…vorwuerfe-gegen-crossrail


    3350 Franken pro Monat sind für ihn schon mehr als zu Hause

  • Für mich ist da noch die Frage offen:


    Was macht mIgros mit seinem Gewinn?


    Ich meine, was machen die?


    Müssten die nicht bei 20% Gewinn auch die Preise um 20% senken bzw. die Löhne mal um 20% anheben?

  • SVP Bremgarten hat am 05.04.2014 - 22:17 folgendes geschrieben:

    Das selbe Frage kann man auch bei Coop und allen anderen Unternehmen stellen. Apple ersäuft im Geld.



    Mal schauen, wie du deinen Börsengewinn verteilen wirst. 20% jährlich sollten es schon sein. Alles darunter wäre enttäuschend.

  • Elias hat am 08.04.2014 - 12:39 folgendes geschrieben:

    Quote

    SVP Bremgarten hat am 05.04.2014 - 22:17 folgendes geschrieben:

    Das selbe Frage kann man auch bei Coop und allen anderen Unternehmen stellen. Apple ersäuft im Geld.



    Mal schauen, wie du deinen Börsengewinn verteilen wirst. 20% jährlich sollten es schon sein. Alles darunter wäre enttäuschend.

    Bei mir? Ja, ab 2016 rechne ich auch damit, dass ich das schaffe.


    Apple ersäuft im Geld.


    Warum erhöhen die nicht die Löhne? Oder verlagern die Produktion von China in die USA? Sie würden viel weniger GEwinn machen, aber immer noch Gewinn (den sie nicht mal nötig hätten).

  • SVP Bremgarten hat am 08.04.2014 - 15:28 folgendes geschrieben:

    Quote
    Warum erhöhen die nicht die Löhne? Oder verlagern die Produktion von China in die USA? Sie würden viel weniger Gewinn machen, aber immer noch Gewinn (den sie nicht mal nötig hätten).

    Weil die ganz oben selber absahnen möchten, weil es ihnen wichtig ist, besser dazustehen als die Mitbewerber, weil sie Geld (Kriegskasse) für Übernahmen, Forschung, Entwicklung haben möchten.


    Wenn man die Löhne einmal erhöht hat, ist es praktisch nicht mehr möglich, sie in schlechten Zeiten zu reduzieren. Man riskiert von den Mitbewerbern überflügelt oder aufgekauft zu werden.


    Wenn schon, dann müsste man es über freiwillige Mitarbeiterboni / Grati auszahlen.