Rating-Agenturen

  • Die "ehrenwerten"-Mafiabosse.

    Alles nur Finanz-Manipulation;


    http://www.wissensmanufaktur.net/die-ehrenwerten-mafiabosse


    Sind die Boersen nach einer Krise wieder einigermassen im Hoch,

    müssen diese bewusst wieder runtergeprügelt werden, warum,

    kann sich jeder selber denken.


    :roll: *wink* :idea: :arrow:

    .

    So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



    Frei nach I Ging

  • MarcusFabian hat am 03.02.2012 - 21:17 folgendes geschrieben:

    Quote

    weico hat am 03.02.2012 - 19:48 folgendes geschrieben:

    Hand auf Herz: Würdest Du noch irgend einem Land ein AAA geben (Die Schweiz eingeschlossen)?

    Sicherlich !


    Norwegen und Kanada (um nur mal 2 zu nennen) würden sofort ein "weico-AAA" bekommen.


    Ein paar Gründe für diese 2:


    Riesige natürliche Ressourcen (auf dem Land und im Meer), sehr geringe Bevölkerungsdichte,politisch stabile Verhältnisse, eine EIGENE Währung (..mit einer sehr fortschrittlichen ZB die praktisch KEINE "Goldhaufen" in irgendwelchen Tresoren einlagert..) usw.


    weico

  • Einverstanden bei Kanada. Bei Norwegen kommt's drauf an, wie viel Öl sie noch aus dem Meer saugen können. GB hat seinen Peak ja bereits hinter sich.


    Übrigens. Kanada hat sehr viel Gold im Boden. Da brauchen sie nicht auch noch welches in den Tresoren ;)

  • MarcusFabian hat am 04.02.2012 - 02:07 folgendes geschrieben:

    Quote

    Übrigens. Kanada hat sehr viel Gold im Boden. Da brauchen sie nicht auch noch welches in den Tresoren smiley

    Die "Logik", wass "Gold im Boden" mit der Währung bzw. den Aktiven einer ZB zutun haben soll ,erschliesst sich wohl nur einem "Goldbug".


    weico

  • Das Kopfschütteln kommt bei mir daher, dass man sich nach all den Jahren immer noch die gleichen Gedanken macht.


    Ein Anzug kostet heute in Gold gleich viel wie vor 100 Jahren. Ein Scheffel Weizen kostet in Frankreich nur 10 Euo und nur die Deutschen kommen nach Frankreich, um es zu kaufen und den Reibach zu machen. Die Franzosen sitzen gemütlich bei einem Glas Wein. Und dann ist plötzlich alles total egal was im Jahr 2060 ist, weil dann irgend eine Tochter in Pension geht.

  • Elias hat am 07.02.2012 - 17:05 folgendes geschrieben:

    Quote

    Das Kopfschütteln kommt bei mir daher, dass man sich nach all den Jahren immer noch die gleichen Gedanken macht.


    Ein Anzug kostet heute in Gold gleich viel wie vor 100 Jahren.

    Richtig. Jetzt musst Du Dir nur noch die Frage stellen, warum das so ist und vergleichen, was ein Anzug heute/damals in Dollar, Franken oder sonst was kostete und was das für Sicherheit/Kaufkraft/Werterhalt von Papiergeld bedeutet.


    Dann bist Du auf dem richtigen Weg. Der Rest ergibt sich nämlich als logische Kette.

  • MarcusFabian hat am 07.02.2012 - 18:05 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 07.02.2012 - 17:05 folgendes geschrieben:

    Richtig. Jetzt musst Du Dir nur noch die Frage stellen, warum das so ist und vergleichen, was ein Anzug heute/damals in Dollar, Franken oder sonst was kostete und was das für Sicherheit/Kaufkraft/Werterhalt von Papiergeld bedeutet.


    Dann bist Du auf dem richtigen Weg. Der Rest ergibt sich nämlich als logische Kette.

    Wenn nur die Deutsche nach Frankreich fahren um den Scheffel Weizen zu holen und dir eh alles egal ist, was im Jahr 2060 sein wird, dann interessiert es auch keine Sau, was heute ein Anzug im Vergleich zu vor 100 Jahren in Gold gekostet hat, da vor 20 Jahren, als Gold noch einen Bruchteil kostete, diese schwachsinnige Behauptung auch schon gemacht wurde. Seit 4 Jahren wird das Märchen hier im Forum nun schon erzählt, dass man für eine Unze einen Anzug bekommt. Ganz offensichtlich wurden in den letzten 10 Jahren die Anzüge bei uns massiv teurer.


    Soviel zu logischen Ketten

  • Elias hat am 08.02.2012 - 08:26 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ganz offensichtlich wurden in den letzten 10 Jahren die Anzüge bei uns massiv teurer.


    Soviel zu logischen Ketten

    Nö, nur die bunt bedruckten Papierzettel wurden billiger ;)

  • MarcusFabian hat am 09.02.2012 - 00:19 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 08.02.2012 - 08:26 folgendes geschrieben:

    Nö, nur die bunt bedruckten Papierzettel wurden billiger smiley

    Aber doch nie und nimmer in dem Ausmass. Von wegen "Der Rest ergibt sich nämlich als logische Kette".


    Definiere doch erst mal, was unter Anzug + Gürtel + Schuhe gemeint ist. Welcher Stoff, Grösse, etc. Aber eigentlich müsste man mit blossem Nachdenken selber drauf kommen, dass die Aussage gaga war. Die Arbeits- Transport- und Materialkosten schwanken. Der Goldpreis hingegen war 20 Jahre lang wesentlich tiefer, glich ja zeitweise nicht mal die Inflation der bedruckten Papierzettel aus.

  • Elias hat am 09.02.2012 - 09:20 folgendes geschrieben:

    Quote

    Dies nur nebenbei zur Info:


    Qualitativ hochstehende Mode ist heute deutlich Preiswerter als vor 10 Jahren. Vor allem Schuhe, Konfektion und Strick, Made in EU. Und dies nicht nur in der Schweiz.


    Nur, wenn man sich umschaut, scheinen sich vor allem Schweizer kaum für Mode zu ineressieren.

  • Elias hat am 09.02.2012 - 09:20 folgendes geschrieben:

    Quote

    Definiere doch erst mal, was unter Anzug + Gürtel + Schuhe gemeint ist. Welcher Stoff, Grösse, etc. Aber eigentlich müsste man mit blossem Nachdenken selber drauf kommen, dass die Aussage gaga war.

    Diese Details spielen doch keine Rolle: Vor 100 Jahren bekamst Du für $20 einen Anzug oder auch für eine Unze Gold. Für $20 bekommst Du heute definitiv keinen Anzug mehr. Wohl aber für $1700 (also eine Unze Gold) und in 100 Jahren wirst Du wahrscheinlich für $1700 auch keinen Anzug mehr bekommen, weil der dann vielleicht $20'000 oder $200'000 kostet oder es den Dollar in der heutigen Form schon gar nicht mehr gibt.


    Aber ich gebe Dir recht, dass es auf kürzerer Zeitebene von 10-20 Jahren also innerhalb eines Zyklus enorme Schwankungen gibt. So gab es zwar zwischen 1973 und 1981 eine recht hohe Teuerung allerdings niemals so hoch wie die Schwankung des Goldpreises ($35 - $800).


    Der springende Punkt ist also: Der Goldpreis (von mir aus in Anzügen gerechnet) schwankt sehr stark, wobei "schwanken" meint: Er geht mal übertrieben rauf und übertrieben runter. Aber im langfristigen Schnitt, über einen ganzen 70 jährigen Kondratieff-Zyklus gleicht sich das in etwa aus.


    Das im Gegensatz zu Papiergeld, das praktisch nur einen Weg kennt: Nach unten.


    [Blocked Image: http://img11.imageshack.us/img11/4153/verfallwhrungengegengol.png]

  • @MF


    Ich glaube mich zu erinnern, dass um 1970 für 1kg Gold etwa einen Mittelklassewagen zu kaufen war, heute auch. Heute müsste ich aber weniger lange arbeiten in gleicher Stellung für dieses kg. Also hatten wir eine Teuerung der Arbeit und eine Entwertung des Geldes bezogen auf Gold/Auto? In dieser Zeit ist vieles billiger geworden, sowohl in Gold wie in Fr. und erst recht in Fr./Std. Arbeit. ( Reisen, TV's, etc.). Ist nicht auch Gold bezogen auf das Einkommen billiger geworden?

  • 7 hat am 09.02.2012 - 14:35 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ich glaube mich zu erinnern, dass um 1970 für 1kg Gold etwa einen Mittelklassewagen zu kaufen war, heute auch.

    Der Grundpreis (1970) für den VW 1302 war DM 5'745
    Der Goldpreis lag bei 37 Dollar die Unze
    Der Dollar kostete Chf 4.30 bzw. DM 3.65
    37 x 35 x 4.30 = Chf 5'568 pro Kilo Gold
    37 x 35 x 3.65 = DM 4'727 pro Kilo Gold


    Der Ford Cortina meines Vaters kostete Mitte der 60er Jahre schlappe 6'000 Franken. Der Toyota Crown Anfangs der 70er um die 13'000.