Rating-Agenturen

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    sgrauso wrote:

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    Komisch auch das Geschiss um Griechenland, das man ja nicht fallen lassen darf wegen dem Domino Effekt! Aber die News um Minnesota hat kaum viel Virbel in den Medien gebracht. Obwohl es sicher auch hier eine Anstekungsgefahr gibt (wer will noch Bonds von US Staaten? einer ist ja scoh pleite *wink* )


    Der Unterschied ist, soviel ich weiss, dass Griechenaleihen zentralbankfähig waren, Minnesota Anleihen aber nicht.


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    Die Federal Reserve in Washington nimmt keine Anleihen der amerikanischen Bundesstaaten auf ihre Bücher

    Die fehlende Übereinstimmung von politischen und geldpolitischen Grenzen macht es fast unmöglich, dass eine regionale Fed-Bank von der Regierung eines Bundesstaates in die Pflicht genommen wird. Im Regelfall akzeptiert das Fed-System auch keine Anleihen der Bundesstaaten bei Offenmarktgeschäften, sondern nur Anleihen der Bundesregierung. Eine regionale Schuldenkrise wie in Europa schlüge sich insoweit nicht in den Bilanzen der regionalen Fed-Banken nieder.


    http://m.faz.net/RubEC1ACFE1EE…er~Ssevenval~Scontent.xml


    Wer es genauer wissen will:


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  • Rating-Agenturen

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    Im Regelfall akzeptiert das Fed-System auch keine Anleihen der Bundesstaaten bei Offenmarktgeschäften, sondern nur Anleihen der Bundesregierung. 


    Was nicht ist, kann ja noch werden. Wie schnell Regelfälle keine mehr sind, haben wir ja in den letzten paar wenigen Jahren erlebt. Oder Washington hilft den Bundesstaaten irgendwie anders.


    Washington lässt keinen Bundesstaat pleitegehen. Schon gar nicht vor den Wahlen.

  • Rating-Agenturen

    Ich verstehe das Gezettere um diese Agenturen nicht. Es ist doch hinlängst bekannt, dass diese auch nur mit Wasser kochen und auf dem Klo, wie wir alle, drücken müssen. Auch sie können nicht in die Zukunft sehen. Alles was sie mitteilen sind Mutmassungen, Orakelsprüche und Spekulationen....also das sollte doch wirklich allen klar sein.

    Dass die damalige EBK (heute FINMA) einige der Agenturen per Gesetz zu ultimo ratio machte, indem sie die Eigenmittelanforderungen an diese Agenturen band, war schon damals ein ....Schildbürgerstreich ....oder solte man sagen ein geschickter Schachzug der Agenturen?....wieviel haben die Agenturen den zuständigen Beamten wohl bezahlt...ups, das war jetzt auch böse.


    Aber zahlen ist ein gutes Stichwort in diesem Zusammenhang. Wer bezahlt eigentlich die Agenturen? Wahrscheinlich diejenigen, die sie raten..LOL. Wie lächerlich ist das? Eigentlich gar nicht, eher beängstigend.

    Hatte UBS nicht noch ein Super-RAting, als sie eigentlich schon stehend k.o. war?..und ein Jahr zuvor für über chf40millionen ein re-audit duchführen liess und das Super-Rating - wenn wunderts bei 40mio - bestätigt wurde......kommt Leute, die dürfen wir nicht ernst nehmen. Sind einfach ein paar smarte jungs, die es immerhin schaffen für ein paar Orakelsprüche chf1000.- pro Stunde zu kassieren....aber wenn ich ein gutes Rating brauche, zahle ich auch chf2000.- pro Stunde.....oder? ...ja also nicht ich, aber zum beispiel banken, die ohne gutes Rating den Laden dicht machen können.

    Schon die Tatsache, dass jemand ein Rating braucht ist m.E. verdächtig.


    Also fassen wir zusammen:

    1. Ratingagenturen sind nichts als moderne Schamanen, die - wie die alten Schamanen auch - versuchen die Naivität der Masse auszunützen, indem sie Ihnen durch Augenwischerei weismachen wollen, dass sie in die Zukunft sehen könnten....

    2.Ratingagenturen sind Huren ihrer Herren; ....die Herren sind ihre Kunden die gleichzeitig die "Gerateten" sind....also um hier noch von unabhängiger Beurteilung zu sprechen, muss man schon sehr viel Phantasie haben....


    Fine-Tuner

  • Rating-Agenturen

    Fine-Tuner wrote:

    Quote
    Ratingagenturen sind Huren ihrer Herren; ....die Herren sind ihre Kunden die gleichzeitig die "Gerateten" sind....also um hier noch von unabhängiger Beurteilung zu sprechen, muss man schon sehr viel Phantasie haben....


    Fine-Tuner


    Unabhängige Beurteilung = http://www.egan-jones.com/




    weico

  • Rating-Agenturen

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    http://www.20min.ch/finance/ne…e-Rating-Agentur-17825837

  • Rating-Agenturen

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    Die Macht der Rating-Agenturen zerschlagen


    Die amerikanischen Rating-Agenturen kommen in Europa zunehmend unter Druck. EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat eine Zerschlagung ins Spiel gebracht. «Europa darf sich den Euro nicht von drei US-Privatunternehmen kaputt machen lassen», erklärte sie in einem Interview.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/…rschlagen_1.11305062.html

  • Rating-Agenturen

    Nach der Kreditkrise erhalten die Banken langjährige Kredite für 1% oder weniger.

    Nun haben die Banken das Problem, dass sie das Geld nirgens mit einer fetten Rendite investieren können, da es mit Aktien nichts zu verdienen gibt.

    Mit den Hypotheken ist die Marge ebenfalls zu klein.

    Nun ist es immer einfach etwas zu zerstören, als aufzubauen.

    Das einfachste scheint es nun, die Ratingagenturen zu bezahlen, damit sie die Länder herunterstuft, damit die Banken doch noch Ihre fetten Renditen und Boni einfahren können. Denn Sie wissen genau was Sie tun !

  • Rating-Agenturen

    Es gibt ja nicht nur die drei grossen Rating-Agenturen Fitch, S&P und Moodys sondern auch andere.


    Weico hat oben egan-jones verlinkt, die Chinesen verlassen sich auf dagong rating agency.


    Vielleicht sind die ja besser als die drei grossen?


    Wir wissen ja nur, dass die drei Grossen in den letzten Jahren sehr viel Inkompetenz an den Tag gelegt haben und in ihren Ratings eindeutig einen pro-anglosächsischen bias haben. Was läge da also näher, als den drei Grossen die Aufträge zu entziehen, auf ihre Ratings keinen Wert mehr zu legen und statt dessen sich eine seriösere Rating-Agentur zu suche oder sogar selbst eine eigene, europäische Rating Agentur auf die Beine zu stellen?


    Man muss ja nicht gleich das ganze Produkt verbieten, nur weil einige Anbieter des Produktes inkompetent sind.

  • Rating-Agenturen

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Es gibt ja nicht nur die drei grossen Rating-Agenturen Fitch, S&P und Moodys sondern auch andere.

    Weico hat oben egan-jones verlinkt, die Chinesen verlassen sich auf dagong rating agency.


    Vielleicht sind die ja besser als die drei grossen?


    ....


    Wie eine Gebetsmühle sage ich Euch, das Problem ist inhärent. Das heisst, diese Agenturen können nie und nimmer unabhängig sein, KEINE ..solange sie von den Gerateten selbst bezahlt werden.

    Der gesamte Umsatz dieser Agenturen besteht ausschliesslich aus Honorareinkommen der Kunden, denen sie ein Rating VERKAUFEN!

    .....ODER GLAUBT HIER JEMAND DIE GRIECHEN BEZAHLEN NOCH FÜR DIESE RATINGS?.....HIER SIND SIE EFFEKTIV UNABHÄNGIG UND KÖNNEN OHNE EIGENE VERLUSTE DRAUFHAUEN ....UND MACHEN ZU IHRER ERKENNTNIS, WAS ÄH SCHON ALLE WUSSTEN... WO WAREN SIE ALS ES UM WIRKLICH WICHTIGE KUNDEN GING, NAMENTLICH UM DIE GESAME FINANZINDUSTRIE??.....VON DENEN SIE HEUTE NOCH EINEN GROSSTEIL IHRER HONORARE GENERIEREN....


    Ratingagenturen und Wirtschaftsprüfer haben ihre Glaubwürdigkeit schon längst, seit der Auflösung von Anderson Consulting im Jahre 2002, verloren. Bemerkenswert ist nur, wie diese Kaffesatzleser es immer wieder schaffen, die Massen zu beeinflusen.

    DIE BESTE RATINGAGENTUR WÄRE DIE STEUERBEHÖRDE!...aber wer lässt schon wirklich gerne die Hosen runter...?


    Fine-Tuner

  • Das europäische Ratingmonster

    Unter dem Titel "Das europäische Ratingmonster" macht sich das Bankhaus Rott wie folgt über eine staatliche EU-Rating-Agentur lustig:


    [Visionen 2011] Die politisch geprägte Einrichtung bekäme vermutlich einen Namen wie „European Rating Agency – ERA. A new ERA“. Dieser Name würde sogleich in 700 Sprachen auf das neu für die ungefähr 5000 Mitarbeiter zu errichtende Gebäude gemalt werden. Die Hälfte der Mitarbeiter säße in Paris, 2450 verteilten sich auf verschiedenen Büros in ganz Europa. 50 Stellen fänden ihren Sitz in einem alten Ministeriumsgebäude in Bonn.

    http://www.rottmeyer.de/das-europaische-ratingmonster/




    Fine-Tuner wrote:

    Quote


    DIE BESTE RATINGAGENTUR WÄRE DIE STEUERBEHÖRDE!


    Steuerbehörde als Rating-Agentur? Die Idee ist weder schlecht noch neu. Die Zahlen der IRS geben einen besseren Aufschluss über die Kennzahlen der USA (wie Wirtschaftslage, Arbeitslosigkeit etc.) als die geschönten offiziellen Statistiken.

    Das Problem ist, dass sie zwar exakte Zahlen für die Vergangenheit und Gegenwart liefern aber eine Lehman-Pleite hätten die wohl auch nicht vorhergesehen.

  • Rating-Agenturen

    Ramschi, du liegst 100% richtig. Die Politiker werden immer widerlicher in Ihrer verlogenen Haltung. Man erkennt immer mehr, dass sie eine der Hauptursachen der Schuldenkrise sind. Ihr liebstes Spielzeug, die grosse "Geldtasche" mit den bunten Scheinchen, wird künftig bedeutend kleiner vor ihnen liegen. Das finden die aber gar nicht lustig: Man kann weniger Geld verteilen und sich auch weniger über Diäten und andere Extras hermachen. 8)

  • Rating-Agenturen

    Ramschpapierhaendler wrote:

    Quote
    Ich finde eh nichts schlechtes daran, dass GR, P, I etc. schlecht eingestuft werden. Schliesslich bedeutet so ein Rating einen Schutz für (uns) Anleger. Haarsträubend ist, dass die USA nicht schon längst ein tieferes Rating erhält.


    Wenn wir durch die Ratings geschützt würden, hätte ich nichts dagegen. Durch höhere Zinsen werden die Probleme nicht kleiner und das hat indirekt auch Auswirkungen auf uns. Bei Lehman Brothers haben sie versagt, warum sollen sie jetzt mit ihrer Einschätzung richtig liegen?


    Es fehlt an Transparenz. Es bestehen Interessenskonflickte und im Fall der USA riecht es förmlich nach Manipulation.

  • Rating-Agenturen

    Ramschpapierhaendler wrote:

    Quote
    würden es dann halt die Käufer direkt machen. Ob das dann viel besser wäre? -


    Wahrscheinlich nicht. Aber die Käufer sollten wohl gelernt haben, dass sie den Ratings nicht blind vertrauen dürfen und wieder Eigenverantwortung bei Käufen übernehmen müssen.

  • Re: Das europäische Ratingmonster

    MarcusFabian wrote:

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    Steuerbehörde als Rating-Agentur? Die Idee ist weder schlecht noch neu. Die Zahlen der IRS geben einen besseren Aufschluss über die Kennzahlen der USA (wie Wirtschaftslage, Arbeitslosigkeit etc.) als die geschönten offiziellen Statistiken.

    Das Problem ist, dass sie zwar exakte Zahlen für die Vergangenheit und Gegenwart liefern aber eine Lehman-Pleite hätten die wohl auch nicht vorhergesehen.


    ...wahrscheinlich nicht. Vergessen wir die Steuerbehörden...die wären zwar unabhängig aber vermutlich gar nicht kompetent genug........letztlich ist jeder selbst seine beste Ratingagentur.


    Fine-Tuner

  • Rating-Agenturen

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Wahrscheinlich nicht. Aber die Käufer sollten wohl gelernt haben, dass sie den Ratings nicht blind vertrauen dürfen und wieder Eigenverantwortung bei Käufen übernehmen müssen.


    Wenn institutionelle Anleger (z.B. meine PK) nicht auf die Ratingagentur hören und es schief geht, gibt's dann ein Problem mit der Kontrollstelle? Anders gesagt, der Ratingagentur zu folgen ist so etwas ein Persilschein. Verantwortung?

  • Re: Das europäische Ratingmonster

    Fine-Tuner wrote:

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    MarcusFabian wrote:


    ...wahrscheinlich nicht. Vergessen wir die Steuerbehörden...die wären zwar unabhängig aber vermutlich gar nicht kompetent genug........letztlich ist jeder selbst seine beste Ratingagentur.


    Die Ratingagenturen konnten Lehman nicht richtig einschätzen. Wenn, dann höchstens, weil sie etwas irgendwo gehört hätten, aber nicht mit Blick in die Bücher.


    Bei Lehman war es schlicht ein "Trickli". Man kann als Unternehmen sowohl Steuerbehörden, Ratingagenturen und Wirtschaftsprüfer anlügen. Was war denn Lehman's Problem:

    Die hatten ein Solvenzproblem, das versteckt wurde, bis sie illiquide wurden. Erst die Illiquidität machte die Insolvenz sichtbar.

    Lehman hatte langfristige Anlagen kurzfristig finanziert. Da dies fast überall gemacht wurde, wurde die Liquidität knapp und langfristige Anlagen wurden mehr und mehr liquidiert. Das liess deren Preise sinken. Lehmans Assets sanken so sehr, dass Lehman schon länger insolvent gewesen wäre, konnte es aber mit ein wenig Liquidität verbergen.


    Wie kam Lehman aber durch die Kontrollen der verschiedenen Prüfer?

    Nun, immer wenn in Lehmans Bücher geschaut werden sollte, beschaffte sich Lehman kurzfristig Liquidität, indem z.B. Assets (nicht notenbankfähiger Schrott) kurzfristig und mit Rückkaufsvertrag verkauft wurden. Die Prüfer sahen dann eine Bilanz mit rel. wenig Anlagen, aber mit viel Cash. Nach der Prüfung mussten dann die Assets wieder zurückgekauft werden und jedesmal mit einem Verlust. Wie soll irgend ein Prüfer das erkennen, wenn ihm verschwiegen wird, dass der Cash schon bald in unverkaufbaren Junk zurückgetauscht werden soll?


    Logischerweise kann eine solche Praxis nicht lange gut gehen. Ging sie auch nicht. Es ist wohl auch anzunehmen, dass die Spitze von Lehman die letzten Jahre nur noch damit verbracht hat, die Insolvenz zu verschleiern. Die Boni waren allesamt Schmerzensgeld für den drohenden Knast.

    Wichtig auch: jene, die Gegenparteirisiken von Lehman in den Büchern hatten, waren wohl auch jene, die bei der Liquiditätsbeschaffung halfen, denn sonst hätten sie Verluste abschreiben müssen. Gleichzeitig hätten sie aber auch versucht, das Gegenparteirisiko zu verbriefen (Securization) und in den Markt zu verkaufen. Stimmt das, hätten diese Gegenparteirisikoträger die Jahre vor der Pleite genutzt, um Papiere mit Lehman als Bürge, zu verkaufen. Es wären also nicht Lehman Produkte verkauft worden, sondern bereits bestehende Gegenparteirisiken, die dann verbrieft wurden. Das ganze Geschwätz über Produktetransparenz und dass den Kunden nun bankenfremde Produkte verkauft würden, weil diese Produkte "besser" wären und dass man lieber einen Kunde halte, als dass er die Bank wechsle (z.B. von der X-Bank Rapperswil zur Y-Bank New York, klaro), war einzig dadurch begründet, dass die Geschäftsbanken Investmentbanken finanzierten (logisch, irgendwo müssen die Kundengelder angelegt sein), aber die Risiken in den eigenen Büchern hatten. Diese Risiken konnten nur durch Verbriefung mit anschliessendem Verkauf in den "Markt" aus den Büchern verschwinden. Der Markt, das waren die Kleinkunden, die man lange Zeit nicht mehr wollte, aber dann doch wieder brauchte, um Schrott (aka Gegenparteirisiko von Lehman) abzuladen.

    ;)

    The smoking gun für Anwälte, Staatsanwälte, Untersuchungsrichter ist also: wer hat Lehman kurzfristig mit Liquidität versorgt; wer hatte Gegenparteirisiko; wer hat seinen Kunden "Lehman-Zertifikate verkauft"; sind alle 3 Punkte erfüllt, ist alles klar.

    Das ist für einen Untersuchungsrichter alles relativ einfach herauszubekommen. Denn es gibt Zahlungsströme.

    Danach kann man feststellen, welche Hierarchiestufen involviert gewesen wären, denn die minimale Stufe wäre jene, die sowohl Assetmanagement wie auch Investmentbanking unter sich hat, also Stufe GL.


    Ein paar Leute im Risk-Management werden sich wohl gewundert haben, dass immer kurzfristig Junk von Lehman reingekommen ist.

    Und die Kundenberater wunderten sich, weshalb wohl die Provisionen auf bankenfremden Produkten höher sein kann, als auf bankeigenen. (Sie wussten nicht, dass es der GL lieber war, 5% an die Berater zu verlieren, als 30% in der Bilanz abzuschreiben)


    Tja, leider verstehen das Staatsanwälte und Untersuchungsrichter nicht und alle guten Kanzleien, die dies verstünden und jene darauf hinweisen könnten, stehen schon im Dienste der Banken.


    Also den Ratingagenturen kann man bezüglich Lehman nicht zu grosse Verantwortung geben. q.e.d.

  • Rating-Agenturen

    Quote:

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    Irland könnte es aus eigener Kraft schaffen

    01.06.2011


    Ohne Hilfe von IWF und EU könnte es Irland im nächsten Jahr schaffen, an die Kapitalmärkte zurückzukehren. So sieht es zumindest die Ratingagentur Standard & Poor's.


    Quote:

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    Rating-Agentur setzt auch Irland auf Ramschniveau

    13.07.2011


    Die Rating-Agentur Moody's hält es für wahrscheinlich, dass das Land bis Ende 2013 neue Unterstützung der EU benötigt.


    moody blues ... (nights in white satin)

  • Rating-Agenturen

    ... und natürlich darf man nicht vergessen, dass die Ratingagenturen aus ihrer eigenen Optik raten. Der Ankerpunkt ist der USD und somit die Staatsanleihen der USA. Diese müssen gar nicht gerated werden, denn die SIND AAA. Sind die nicht mehr AAA, dann ist das ganze System hinüber, es gibt dann auch kein D, denn ein D gibt es auch nicht mehr, weil eben alles weg ist und ein neues System etabliert werden müsste.