• In Japan steht Roche noch besser da als im Swiss Market Index


    Die Aktie von Chugai, einer japanischen Tochergesellschaft von Roche, stellt im Leitindex Nikkei dieses Jahr alle anderen Titel in den Schatten.


    08.06.2020 10:55


    Von Daniel Hügli


    Mit einem Kurszuwachs von 4 Prozent steht der Genussschein von Roche an vierter Stelle im Swiss Market in diesem Jahr. In Japan ist der Basler Pharmakonzern indes noch besser unterwegs.


    Die Aktie von Chugai, dem führenden japanischen Krebsforschungsunternehmen, hat in diesem Jahr 56 Prozent zugelegt. Das macht Chugai zur besten Aktie im japanischen Leitindex Nikkei 225. Der Index selber steht in diesem Jahr 2 Prozent im Minus. Punkto Marktkapitalisierung ist Chugai nun der grösste Pharmakonzern Japans vor Daiichi Sankyo und insgesamt der siebtgrösste Konzern des Landes. Chugai befindet sich beim Börsenwert fast auf gleicher Höhe wie Sony.


    Was das mit Basel zu tun hat? Roche hält rund 60 Prozent am Unternehmen mit Sitz in Chuo im Osten von Tokio. Wie viele Pharmakonzerne profitiert auch Chugai von der Coronapandemie. Chugai startete Ende Mai in Japan eine Phase-III-Studie mit dem bereits zugelassenen Roche-Medikament Actemra zur Behandlung von Patienten, die mit einer schweren Coronavirus-Lungenentzündung bereits stationär behandelt werden. Roche selber hatte den Start einer solchen Studie in Zusammenarbeit mit der US-Zulassungsbehörde FDA bereits im März angekündigt. Actemra ist ursprünglich ein Arthritismittel und wurde von Chugai entwickelt.


    Chugai profitiert auch davon, dass das Anti-Grippe-Mittel des Konkurrenten Fujifilm offenbar weniger wirksam ist bei der Behandlung von Covid-19 als angenommen. Daraufhin schichteten viele Investoren ihre Aktien von Fujifilm auf Chugai um. Ein Pluspunkt für Chugai war auch die Meldung, dass Roche im letzten Monat die US-Zulassung für eine Kombinationstherapie der Krebsmittel Tecentriq und Avastin zur Behandlung von Leberkrebs erhalten hat.


    Der Erstquartalsgewinn von Chugai stieg um 47 Prozent auf umgerechnet etwa 500 Millionen Franken, während der Umsatz um 16 Prozent zulegte, wie das Unternehmen Ende April bekanntgab.


    Roche und Chugai arbeiten bei Medikamenten gegen Krebs und Arthritis eng zusammen. Roche übernahm bereits im Dezember 2001 eine Mehrheitsbeteiligung an Chugai. Gerüchte, wonach Roche im Jahr 2014 zehn Milliarden Franken für eine Vollübernahme von Chugai ausgeben wollte, wurden vom japanischen Konzern dementiert.

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  • interessant...

    Interessant... eine gute Nachricht nach der andern und die Aktie sinkt und hat in den letzten 4 Wochen über 6% verloren während die meisten Aktien 15% oder mehr zugelegt haben.

  • Der Titel ist zur Zeit gut bewertet

    Roche gehört zu den defensiven Titeln. Er ist in letzten 12 Wochen über 13% gestiegen. Anfang Juli 2019 lag der Kurs bei rund Fr. 260.--


    Was will man mehr? Ich habe ihn schon vor einiger Zeit verkauft und in den letzten Wochen eine starke Position Novartis aufgebaut. Langfristig kannst Du mit Roche kaum etwas falsch machen. Allerdings - für Spekulation ist der Titel nicht geeignet.

  • EU schliesst Abkommen mit Roche und Merck über Covid-19-Arzneien


    Die EU-Kommission hat einem Insider zufolge mit den Pharmakonzernen Roche und Merck Abkommen über die Lieferung von Medikamenten zur versuchsweisen Behandlung von Covid-19-Patienten abgeschlossen.


    08.07.2020 13:18


    Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus Kommissionskreisen. Nach den Vereinbarungen liefert Roche das Medikament RoActemra und Merck das Medikament Rebif an jedes der 27 EU-Mitglieder, das Interesse äussert. Die Bedingungen der Abkommen wurden nicht bekannt. Roche und Merck waren zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.


    Sowohl einige EU-Staaten als auch die EU-Kommission bemühen sich derzeit, mögliche Anti-Corona-Medikamente einzukaufen. Dies wird als dringlich angesehen, weil sich etwa die USA grosse Mengen des Medikaments Remdesivir der US-Firma Gilead gesichert haben.


    RoActemra ist ein Medikament gegen rheumatoide Arthritis, das bereits zusammen mit Produkten von Gilead getestet wurde. Rebif wird zur Behandlung von Multiple-Sklerose-Patienten eingesetzt. Bisher ist das Gilead-Medikament Remdesivir, das ursprünglich für die Ebola-Behandlung entwickelt worden war, das einzige Medikament, das von der EU für die Behandlung von Corona-Patienten zugelassen ist. Sowohl Roche als auch Merck sagten dem Insider zufolge in Briefen an die EU-Kommission zu, dass sie den möglichen Bedarf in EU-Ländern decken könnten.


    (Reuters)

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  • Roche sieht Wirksamkeit von Blutermittels Hemlibra bestätigt


    Roche liefert am Montag eine gute und eine weniger gute Nachricht.


    13.07.2020 07:30


    So sieht der Konzern die Wirksamkeit seines Blutermittels Hemlibra durch weitere Studiendaten bestätigt, wie aus einer Medienmitteilung am Montag hervorgeht. Dagegen hat das Immuntherapeutikum Tecentriq in einer Studie zu Behandlung von Eierstockkrebs die gesteckten Ziele nicht erreicht. So habe eine zweite Zwischenanalyse der STASEY-Studie der Phase-IIIb gezeigt, dass Hemlibra wirksam war, ohne dass neue Sicherheitssignale bei Erwachsenen und Jugendlichen mit Hämophilie A mit Faktor VIII-Inhibitoren identifiziert wurden.


    Weitere neue Interimsdaten deuten zudem darauf hin, dass Personen mit Hemlibra möglicherweise in der Lage sind, sich bestimmten kleineren Operationen ohne zusätzlichen präventiven (prophylaktischen) Gerinnungsfaktor zu unterziehen. Diese Daten habe man auf dem virtuellen Fachkongress "International Society on Thrombosis and Hemostasis" (ISTH) vorgestellt.


    Derweil erreichte der Konzern in der Phase-III-Studie IMagyn050 die gesteckten Ziele nicht. So habe der Zusatz von Tecentriq zu Avastin, Paclitaxel und Carboplatin in der Erstlinienbehandlung von Frauen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs das Ziel des progressionsfreien Überlebens (PFS) nicht erreicht.


    (AWP)

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  • Roche-Tochter Spark Therapeutics stellt neue Daten zum Hämophilie-Kandidaten vor


    Roche hat am derzeit laufenden Fachkongress ISTH (International Society of Thrombosis and Hemostasis) Daten der erst kürzlich übernommenen Spark Therapeutics vorgestellt. Dabei habe die einmalige Behandlung mit der Spark-Therapie bei der Behandlung von Bluter-Patienten zu einer deutlichen Verbesserung geführt, wie Roche am Montag mitteilte.


    13.07.2020 10:03


    So hätten die 14 Teilnehmer der Studie eine 91-prozentige Reduktion der annualisierten Blutungsrate aufgewiesen und eine 96-prozentige Reduktion der Faktor-VIII-Infusionen.


    hr/tt


    (AWP)

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  • Roche erhält Schweizer Zulassung - Kollaboration in Krebsforschung


    Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Meldungen macht der Pharmakonzern Roche am Dienstag von sich reden.


    14.07.2020 07:58


    So hat der Konzern in der Schweiz vom Heilmittelinstitut Swissmedic die Zulassung für Enspryng (Satralizumab) zur Behandlung einer neuroentzündlichen Erkrankung erhalten. Die US-Gesundheitsbehörde hat zudem dem Kandidaten Mosunetuzumab den Status Therapiedurchbruch erteilt. Und in der Krebsforschung ist Roche eine Kollaboration eingegangen.


    Die Schweizer Zulassung bezieht sich auf Enspryng. Das Mittel darf künftig zur Behandlung von Patienten eingesetzt werden, die an Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) leiden und AQP4-IgG-seropositiv sind. NMOSD treten laut Mitteilung bei etwa 2 von 100'000 Menschen weltweit auf und sind somit seltene aber potentiell lebensbedrohliche neuroentzündliche Erkrankungen, welche den Sehnerv, das Rückenmark und das Gehirn betreffen.


    Für seinen Produktkandidaten Mosunetuzumab hat der Pharmakonzern von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Status "Breakthrough Therapy" erhalten. Die Behörde vergibt diesen Status, um die Entwicklung und Überprüfung von Arzneien zur Behandlung schwerer oder lebensbedrohlicher Krankheiten zu beschleunigen, für die aber meist nur vorläufige Erkenntnisse vorliegen.


    Onkologie-Pipeline im Fokus


    Im Fall des Roche-Kandidaten sind dies Daten aus einer Phase-I/Ib-Studie, in der Mosunetuzumab zur Behandlung von Patienten verwendet wurde, die mit rezidiviertem oder refraktärem (R/R) follikulärem Lymphom diagnostiziert wurden und zuvor mindestens zwei systemische Therapien erhalten haben. Bei Mosunetuzumab handelt es sich den Angaben zufolge um ein T-Zell-aktivierendes bispezifisches Medikament.


    Um Onkologie dreht es sich auch bei der Kooperation zwischen Roche und Blueprint Medicines. Im Rahmen der Lizenz- und Kooperationsvereinbarung erhält Roche demnach exklusive Rechte für die weltweite gemeinsame Entwicklung und Vermarktung ausserhalb der USA an Pralsetinib. Dabei handelt es sich um ein einmal täglich oral einzunehmendes Präzisionstherapeutikum von Blueprint Medicine für die Behandlung von Menschen mit RET-verändertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), medullärem Schilddrüsenkrebs (MTC) und anderen Arten von Schilddrüsenkrebs sowie anderen soliden Tumoren.


    Darüber hinaus habe Pralsetinib ein tumordiagnostisches Potenzial gezeigt. Die Unternehmen planen daher, die Entwicklung von Pralsetinib in verschiedenen Behandlungsbereichen auszuweiten und im Rahmen der Zusammenarbeit die Entwicklung eines RET-Inhibitors der nächsten Generation zu erforschen. RET-aktivierende Fusionen und Mutationen sind bei vielen Krebsarten, darunter NSCLC und MTC, wichtige Krankheitsfaktoren, und die Behandlungsmöglichkeiten, die selektiv auf diese genetischen Veränderungen abzielen, sind begrenzt.


    (AWP)

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  • Roche kann die Erwartungen nicht erfüllen

    Der Pharmakonzern hat wegen Corona weniger verdient. Eine Dividendenerhöhung wird trotzdem angestrebt.


    (AWP) Für die zuletzt recht erfolgsverwöhnten Investoren dürfte der Halbjahresbericht von Roche (ROG 332.55 -1.82%) einer kalten Dusche gleichkommen. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, hat die Covid-19-Pandemie deutliche Spuren bei Umsatz und Gewinn hinterlassen. Den Ausblick für 2020 bestätigt der Konzern.


    So ist der Gruppenumsatz in den ersten sechs Monaten um 4 Prozent auf 29,3 Mrd. Fr. gefallen. Zu konstanten Wechselkursen ergab sich eine Zunahme um 1%.


    Ähnlich wie beim Konkurrenten Novartis (NOVN 80.75 0.31%) vor zwei Tagen wurden die Hamsterkäufe des ersten Quartal im zweiten Jahresviertel nahezu komplett umgekehrt. Roche selbst schreibt in der Mitteilung vom Donnerstag, dass die Umsätze seit Juni wieder steigen.


    Besonders stark hat die COVID-19-Pandemie die Umsätze der Pharmasparte beeinflusst, wie der Rückgang um 4% auf 23,2 Mrd. Fr. zeigt (+1% kWk). In der Hochphase der Coronakrise gingen Patienten seltener zum Arzt und auch die Krankenhäuser reservierten ihre Betten vor allem für Corona-Patienten und Notfälle. Dies habe sich vor allem auf die Umsätze mit Medikamenten wie Ocrevus zur Behandlung von Multipler Sklerose, Hemlibra für Bluter oder auch das Augenmittel Lucentis ausgewirkt.


    Entgegengesetzte Kräfte in der Diagnostik


    Etwas anders sieht dagegen die Situation in der Diagnostics-Sparte aus, auch wenn auch hier die Umsätze mit 6,1 Mrd. Fr. um 3% unter dem Vorjahreswert lagen (+3% kWk). Den grössten Beitrag habe hier der Geschäftsbereich Molecular Diagnostics geleistet, der um 61% zunahm.


    Roche hatte im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus quasi im Schnellverfahren die Cobas SARS-CoV-2 PCR Tests entwickelt. Sie konnten COVID-19-bedingte Umsatzrückgänge in der Routinediagnostik teilweise ausgleichen. Die Routinediagnostik sackte vor allem im zweiten Quartal deutlich ab, da viele Patienten regelmässige Gesundheitschecks verschoben hatten.


    Abgesehen von den Umsatzeinbussen sei es sonst aber zu keinen nennenswerten Unterbrechungen in den Lieferketten gekommen, wie Roche weiter mitteilte. Und auch bei den geplanten Einführungen von Medikamenten oder den Einreichungen von Zulassungsanträgen und den Starts von Zulassungsstudien liege man weiterhin im Plan.


    Unter dem Strich blieb Roche nach den ersten sechs Monaten ein Konzerngewinn nach IFRS von 8,5 Mrd. Fr. übrig. Das liegt um 5% unter dem ersten Halbjahr 2019. Den operativen Kerngewinn, an dem Roche seine Prognosen orientiert, beziffert der Konzern auf 11,8 Mrd. Fr. (-6%/+2%).


    Mit den vorgelegten Zahlen hat Roche die durchschnittlichen Analystenschätzungen (AWP-Konsens) verfehlt. Speziell der Konzernumsatz kam noch unter den tiefsten Erwartungen raus.


    Ziele bestätigt


    Den Ausblick für das Gesamtjahr hat Roche bestätigt. Die Prognose gelte «basierend auf der derzeitigen Einschätzung der Auswirkungen von COVID-19».


    Roche erwartet demnach unverändert ein Verkaufswachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen. Für den Kerngewinn je Titel wird ein Wachstum zu konstanten Wechselkursen angestrebt, das weitgehend dem Verkaufswachstum entspricht.


    Und Roche sei weiterhin bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen, heisst es weiter.

  • Der Pharmakonzern Roche hat

    Der Pharmakonzern Roche hat in seinen Anstrengungen gegen das Coronavirus einen Rücksetzer verbucht. In der Phase-III-Studie mit dem Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) wurde das Ziel, den Zustand der Patienten zu verbessern, nicht erreicht.


    Wie Roche am Mittwoch mitteilte, wurden Patienten mit dem Mittel behandelt, die wegen einer schweren Lungenentzündung bereits im Spital waren. Dabei stand die Lungenentzündung im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.


    Aber auch die nachrangigen Ziele, wie etwa ein Unterschied bei der Patientenmortalität in der vierten Woche, wurden nicht erreicht.

  • Roche-Tochter Genentech erhält weitere US-Zulassung für Tecentriq


    Der Pharmakonzern Roche hat über die Tochtergesellschaft Genentech von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA eine neue Zulassung erhalten. Diese bezieht sich auf eine Kombination der Medikamente Tecentriq, Cotellic und Zelboraf im Einsatz gegen die Braf V600-Mutation bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom. Die Zulassung erfolgte unter der so genannten "Priority Review", also einem beschleunigten Zulassungsverfahren.


    30.07.2020 22:53


    Das Sicherheitsprofil der Medikamentenkombination stimme mit demjenigen der einzelnen Medikamente überein, so Roche. Die mit der Kombination behandelten Patienten hätten über 15 Monate weitergelegt, ohne dass die Krankheit fortgeschritten wäre.


    cf/


    (AWP)

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  • Grünes Licht für Rozlytrek

    Der Pharmakonzern Roche hat für seine Krebs-Therapie «Rozlytrek» grünes Licht bekommen. Die Europäische Kommission habe das Mittel zur Behandlung von erwachsenen und pädiatrischen Patienten ab 12 Jahren mit soliden Tumoren zugelassen, wie das Unternehmen mitteilte.

  • Roche-Tochter Genentech erhält US-Zulassung für Medikament gegen Autoimmunerkrankung


    Die Roche-Tochter Genentech hat von der US-Gesundheitsbehörde (Food and Drug Administration, FDA) die Zulassung für das Medikament Enspryng erhalten.


    16.08.2020 14:33


    Das Mittel wurde zur Behandlung von Erwachsenen mit der Krankheit Neuromyelitis-Optica-Spektrum (NMOSD) zugelassen, die AQP4-IgG-seropositiv sind, wie das Unternehmen am Samstagmorgen mitteilte.


    Das sei die erste subkutane Therapie für Menschen mit dieser Krankheit, wie das Unternehmen weiter schreibt. NMOSD ist eine Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems, die durch entzündliche Läsionen in Sehnerven und Rückenmark gekennzeichnet ist. Aufgrund permanenter neurologischer Störungen führt sie zu einer kontinuierlichen und signifikanten Verschlechterung der Lebensqualität.


    Enspryng ist bereits in der Schweiz, Japan und Canada als Therapie für NMOSD zugelassen und befindet sich im Zulassungsverfahren in der EU und China, wie es weiter heisst. Von der FDA wurde dem Mittel im Dezember 2018 der "Breakthrough Therapy Designation"-Status erteilt.


    (AWP)

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  • Roche und Regeneron spannen bei Covid-19 zusammen


    Der Pharmakonzern Roche und sein US-Pendant Regeneron bündeln ihre Kräfte im Kampf gegen Covid-19.


    19.08.2020 07:20


    Ziel sei es, Regenerons Antikörper-Cocktail "REGN-COV2" zu entwickeln, herzustellen und auf der ganzen Welt zu vertreiben. Bei einer Zulassung soll die Herstellkapazität deutlich erhöht werden, teilte Roche am Mittwoch mit.


    REGN-COV2 wird derzeit in zwei klinischen Phase-2/3-Versuchen zur Behandlung der Infektionskrankheit und in einem Phase-3-Versuch zur Prävention bei Haushaltskontakten infizierter Personen untersucht. Im Falle einer behördlichen Zulassung werde Regeneron den Vertrieb in den USA übernehmen, Roche im Rest der Welt.


    Im Rahmen der Zusammenarbeit planen die Partner, die Versorgung mit REGN-COV2 auf mindestens das Dreieinhalbfache der aktuellen Kapazität zu erhöhen. Die Behandlung könnte nach Darstellung von Roche eine dringend benötigte Behandlungsmöglichkeit für Menschen bieten, die bereits Symptome von Covid-19 aufweisen. Sie habe zudem das Potenzial, die Ausbreitung der globalen Pandemie zu verlangsamen.


    (AWP)

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  • gertrud hat am 22.08.2020 08:35 geschrieben:

    Quote

    https://www.regeneron.com/covid19


    Gute Website, frisch aktualisiert, wo sie erklären, was sie in drei Studien untersuchen.

    mit interessantem Ausblick in Bezug auf was dieses Medi? Impfstoff ? für Potential hat / haben kann.

  • Roche erhält US-Zulassung für spezielle Krebstests


    Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Krebstest FoundationOne Liquid CDx von Roche für das sogenannte Comprehensive Genomic Profiling (CGP) zugelassen. Der Test hilft bei der Entwicklung personalisierter Krebstherapien.


    28.08.2020 07:40


    FoundationOne analysiert gemäss einer Mitteilung vom Freitag mehr als 300 krebsbezogene Gene und genomische Signaturen. Dadurch können Mutationen identifiziert und festgestellt werden, wie sich ein Tumor verhält und wie er wächst. Diese Erkenntnisse helfen Ärzten, für Krebspatienten eine personalisierte Behandlung auf Grundlage der identifizierten Mutationen zu entwickeln, schrieb Roche.


    Neben der Zulassung von FoundationOne Liquid CDx als CGP-Test genehmigte die Behörde auch den Einsatz des Tests als Begleitdiagnostikum von Patienten, die von bestimmten Prostatakrebs- und Lungenkrebstherapien profitieren könnten. Der Test spare gegenüber einem sequentiellen Biomarker-Test Zeit sparen.


    Die FDA-Zulassung von FoundationOne Liquid CDx basierte gemäss der Meldung auf analytischen und klinischen Studien mit mehr als 7'500 Proben und 30'000 einzigartigen Varianten für mehr als 30 Krebsarten.


    (AWP)

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  • Roche schliesst Diabetes Care-Produktion in Puerto Rico


    Der Pharmakonzern Roche schliesst im Bereich Diabetes Care eine Produktion in Puerto Rico. Die Roche-Sparte habe beschlossen, die Produktion von Blutzuckerteststreifen zu optimieren und weltweit auf zwei von bislang drei Standorten zu reduzieren, erklärte eine Sprecherin am Donnerstagabend auf schriftliche Anfrage von AWP und bestätigte damit eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg.


    27.08.2020 22:58


    Die Aktivitäten in Ponce, Puerto Rico, würden bis Mitte 2021 an die Standorte in Indianapolis und Mannheim verlagert, so die Sprecherin weiter. Das werde in der weltweiten Lieferkette Synergien zur Folge haben. In Ponce war Roche seit beinahe fünf Jahrzenten mit einer Produktion vertreten.


    mk/


    (AWP)

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  • Roche erhält FDA-Zulassung für Cobas-Test auf Humanes Polyomavirus


    Der Pharmakonzern Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für einen Test auf das Humane Polyomavirus (BK-Virus) erhalten.


    08.09.2020 07:22


    Dieser kann auf den vollautomatischen Diagnosegeräten Cobas 6800 und Cobas 8800 von Roche durchgeführt werden. Der Test habe standardisierte und qualitativ hochwertige Ergebnisse geliefert, teilte Roche am Dienstag mit. Das BK-Virus gehöre zur Familie der Polyomaviren, die im Zusammenhang mit Transplantationen schwere Komplikationen verursachen könnten.


    (AWP)

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  • Roche erhält US-Zulassung für Lungenkrebs-Mittel Gavreto


    Die Roche-Tochter Genentech hat für das Medikament Gavreto (Pralsetinib) die Zulassung durch die US-Behörde FDA erhalten.


    08.09.2020 07:05


    Diese sei zur Behandlung mit dem Wirkstoff bei Erwachsenen mit einem bestimmten Lungenkrebs erteilt worden, teilte das Unternehmen am Wochenende mit. Konkret gelte die Zulassung für metastasierenden RET-fusion-positiver nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC), der nach einer Chemotherapie auf Platinbasis weiter fortgeschritten sei, so die Mitteilung weiter. Sie sei auf Basis der Studie Arrow erteilt worden. Gavreto sei somit das sechste von der FDA zugelassene Medikament im Portfolio von Roche zur Behandlung von Lungenkrebs.


    Zugleich habe die Zulassungsbehörde FDA für den Wirkstoff ein priorisiertes Zulassungsverfahren (Priority Review) für zwei Arten von Schilddrüsenkrebs erteilt.


    Positive Reaktion von Analysten


    In Analystenkreisen kommt die Zulassung grundsätzlich gut an. Roche werde zwar den Fokus von der Onkologie mehr in Richtung Neurologie verlagern, was aber nicht heisse, dass sich der "Primus" ganz von diesem Therapiegebiet verabschiede, schreibt Michael Nawrath von der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Solche "Targeted Therapies" wie Gavreto hätten eine gute Wirksamkeit und eine lang anhaltende Dauer des Therapieeffekts.


    Sie würden den Patienten ausserdem oral verabreicht, was einfach und unkompliziert sei. Zwar seien die entsprechenden Zielmärkte zumeist nicht gross, jedoch könnten die Ärzte aufgrund der Patientenselektion mit entsprechenden Biomarkertests sehr gezielt vorgehen. Roche werde daher einen hohen Preis veranschlagen können, im Einsatz gegen mehrere Krebsarten sei ein Umsatz im Peak von bis zu 800 Millionen Franken möglich.


    In Konkurrenz mit Retevmo


    Auch bei der Bank Vontobel gibt es Lob für Roche. Die Zulassung von Gavreto sei eine gute Nachricht für Patienten mit dieser schwer zu behandelnden Krankheit. Im Wettbewerb gegen das Mittel Retevmo von Eli Lilly und aufgrund der notwendigen Gewinnaufteilung mit dem Partner Blueprint sehe er derzeit allerdings eher ein begrenztes Umsatzpotenzial für Roche, heisst es weiter.


    Lilly habe für Retevmo nämlich bereits im Mai 2020 die Zulassung durch die Gesundheitsbehörde FDA erhalten. Da Retevmo in den klinischen Studien vergleichbare Ansprechraten gezeigt habe, hätten Roche und Blueprint somit einen zeitlichen Rückstand auf die Konkurrenz, den es nun aufzuholen gelte.


    An der Börse wurden die Neuigkeiten gut aufgenommen, aber auch die allgemein gute Stimmung gaben den Roche-Genussscheinen Auftrieb. Die Papiere schlossen den Handel mit 1,6 Prozent auf 322,25 Franken im Plus ab, während der Gesamtmarkt gemessen am SMI um 1,4 Prozent zulegen konnte.


    (AWP)

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